Die ersten 6 Schritte dein Unternehmen oder Startup im Internet zu etablieren

Hier zeigen wir, wie du die ersten Hürden für deinen Onlineauftritt nehmen kannst und du dein Geschäft durch deine Onlinepräsenz Stück für Stück erfolgreicher machst. Wir wollen, dass du so, ohne große Unsummen dafür auszugeben oder unnötige Irrwege zu gehen, zu deiner erfolgreichen Onlinepräsenz kommst. 

Als potenzieller Gründer mit einer guten Idee für ein vielversprechendes Geschäftsmodell oder als Geschäftsführer eines kleinen soliden Unternehmens siehst du dich mit der Tatsache konfrontiert, dass für deinen Erfolg beziehungsweise dein zukünftiges Bestehen du online präsent sein musst. Jedoch beschränken sich deine IT-Erfahrungen auf das Arbeiten mit MS-Office oder die Nutzung von Google, YouTube, deines Email Accounts oder diverser sozialer Medien. Aus diesem Grund fällt es dir schwer, diese Herausforderung anzugehen, da die Thematik in dir eventuell auch ein Gefühl von Überforderung aufkommen lässt. Die deutsche Wirtschaft tut sich im Vergleich mit China und den USA verhältnismäßig schwer unteranderem mit dieser Teildisziplin der „Digitalen Transformation“, da hierzulande viele in der oben beschriebenen Situation stecken. Die gängigen Barrieren sich damit auseinander zu setzen, sind in der Regel immer dieselben.

Um dir zu helfen, diese Barrieren zu überwinden und voran zu kommen, gehen wir kurz und knapp auf ein paar dieser Widerstände ein und zeigen dir die entsprechenden Gegenargumente. Dazu geben wir dir eine kurze Guideline und Ansatzpunkte für deine ersten Schritte, um anzufangen und deine Unternehmung voran zu treiben.

„Warum sollte ich mich damit befassen? Der Laden läuft auch so.“

Dies ist eine der häufigsten Gedankengänge alteingesessener Geschäfts- und Firmenbetreiber. Die Antwort darauf kann nur sein: Ja, aber wie lange noch? Statistische Erhebungen zeigen, dass die online generierten Umsätze im E-Commerce in den letzten Jahren in der Regel um zweistellige Prozentwerte steigen, während in vielen Städten immer wieder der Begriff des Ladensterbens zum Thema wird.

„Ich habe dafür kein Geld/ keine Zeit.“

Die Einrichtung eines ersten Internetauftrittes oder einer Webseite ist heutzutage nur noch mit geringen zeitlichen Aufwand und schon mit einem minimalen Budget möglich. Ein Unternehmensprofil auf verschiedenen sozialen Plattformen wie Xing, Facebook oder Google plus sowie Businessverzeichnissen wie Google MyBusiness oder den Gelben Seiten zu erstellen, wäre schon der erste Schritt. Dies erfordert in der Regel nicht mehr als 30 Minuten deiner Zeit und liefert Kunden die Möglichkeit dich besser zu finden. Des Weiteren ist es durch Webseitenanbieter wie WordPress, Jimdo oder Strato möglich kostenfrei Webseiten ohne Programmierkenntnisse zu erstellen. Für einen geringen Kostenaufwand ist es auch zum Beispiel in WordPress möglich, einen E-Commerce Shop innerhalb eines Wochenendes zu erstellen und online zu eröffnen.

“Ich habe doch davon keine Ahnung.”

Um die digitale Welt für die eigene Idee nutzbar zu machen, ist es heutzutage nicht mehr notwendig, über eine langjährige Informatik Ausbildung zu verfügen. Über die Entwicklung der letzten Jahrzehnte wurden die im Internet vorhandenen Tools immer intuitiver und benutzerfreundlicher gestaltet, die ein „learning by doing” ermöglichen. Des Weiteren existiert ein umfassendes Angebot an Tutorial Videos, Webinars oder passender Einstiegslektüre bei den verschiedensten Anbietern. Auf YouTube gibt es zum Beispiel zahlreiche Tutorials wie man mit WordPress einen Onlineshop einrichtet. Link

„Meine Mitbewerber machen das auch nicht.“

Dieses Argument ist weniger ein Grund nicht online zu agieren, sondern gerade deswegen anzufangen und sich mit dem eigenen Onlineauftritt sowie Online Marketing zu beschäftigen. Denn in dieser Position ist dies eine Chance, um sich einen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten zu erarbeiten.

„Ab einen gewissen Punkt überfordert mich das zu sehr“

Es ist verständlich, dass der Bereich Online Marketing und Digital Business durch seine Fülle an Fassetten der Einzeldisziplinen und Tiefe der Themen sowie der dafür im Internet zu Verfügung stehenden Informationsflut dich überfordern kann. Es ist nicht notwendig, alles auf einmal und gleich richtig zu machen. Mehr Sinn macht es, eine Sache wie die Webseitenpflege zu meistern, bevor man Fähigkeiten im Anschluss in weiteren Bereichen aufbaut.

Beispielsweise fängt man mit einfachen Aktivitäten wie dem Aufbau einer Social Media- und Verzeichnispräsenz sowie Webseiteneinrichtung an und steigert sich, indem man auf dieser Basis die Möglichkeiten zur Verbesserung der Bekanntheit erprobt. Beispiele sind dafür das Einrichten von Newslettern, einem Blog, das Absetzen von Social Media Posts oder dem Praktizieren von SEM (Search Engine Marketing), SEO (Search Engine Optimisation), SEA (Search Engine Advertising) sowie der Beschäftigung mit dem Thema Content Marketing. Wenn du im Verlaufe dieses Prozesses dann an einem Punkt kommst, wo es zeit- und aufwandstechnisch für dich nur noch schwer möglich ist, zusätzliche Bereiche in deinem Online Marketing zu optimieren, kannst du in Betracht ziehen, dir von externen Dienstleistern Arbeit abnehmen und dir bei weiteren Optimierungen helfen zu lassen.

„Ich weiß doch gar nicht, wo ich anfangen soll!“

Für diese Problematik findest du hier eine Guideline mit einzelnen Meilensteinen sowie nützlichen Links, um dich bei der Realisation deines eigenen Onlineauftrittes zu unterstützen.

1. KonzeptionierungGrafik Blogartikel 1

Bevor man loslegen kann, brauchst du erst einmal einen Plan. Dabei ist es hilfreich dir zuerst eine Vorstellung von dem zu machen, was du erreichen willst und aufbauen möchtest.

Daraus kannst du dir dementsprechend konkrete Ziele ableiten, die du erreichen möchtest. Achte dabei darauf diese konkret, realistisch, möglichst in einem messbaren Rahmen und zeitgebunden zu formulieren. Des Weiteren solltest du dir eine Strategie überlegen, was du angehen musst, um deine gesteckten Ziele zu erreichen.

Wichtige Fragen, die du dir dabei unter anderem beantworten solltest, sind:

  • Was möchte ich überhaupt für einen Nutzen anbieten?
  • Wer sind die Menschen, die sich für mein Angebot interessieren könnten?
  • Wie hole ich diese Interessenten am besten ab?
  • Was macht mein Angebot im Gegensatz zu anderen so einzigartig, die vielleicht das Gleiche oder Ähnliches offerieren?

 2. Verzeichniseintragung

Der einfachste Weg online präsent zu sein, ist das Eintragen deines Unternehmens in Branchenverzeichnisse. Wenn man dein Unternehmen im Internet sucht, sind dadurch zumindest deine Adresse, Öffnungszeiten, Kontaktmöglichkeiten und eventuell auch eine Beschreibung von deiner Tätigkeit zu finden. Beispiele für solche Verzeichnisse sind Google MyBusiness oder die Gelben Seiten.

 3. Homepageeinrichtung

Um eine eigene Webseite zu betreiben, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Man erinnert sich vielleicht noch an den ein oder anderen Kurs, wo man mit Hilfe der Programmiersprachen CSS und HTML aufwendig eine eigene statische Seite erstellte. Diese Zeiten sind vorbei. Dank Webdomaindienstleister wie WordPress oder Jimdo ist es möglich, kostenlos bereits einfache und dynamische Webseiten zu betreiben. Ab einen Betrag von ca. 6€ im Monat kannst du eine relativ professionelle Seite mit mehr Features betreiben. Zusätzliche einmalige Kosten von ca. 50€ bis 100€ können noch für vorgefertigte Designs anfallen, was das eigene Konstruieren der Seite erleichtert.

 4. Social Media Präsenz

Unter Social Media Präsenz verseht man den gezielten Auftritt durch ein Profil des eigenen Unternehmens in sozialen Netzwerken wie Facebook, Google plus, YouTube, Twitter, Xing und Co.

Dabei ist zu beachten, dass es hier nicht reicht, wie bei Branchenverzeichnissen einfach sein Profil mit Anschrift und Öffnungszeiten sowie Tätigkeitsbeschreibung zu hinterlegen. Auf sozialen Plattformen versucht man ein Netzwerk mit anderen Nutzern zu knüpfen. Dieses soll eine größtmögliche Reichweite erzeugen. Diese wird notwendig, um bei Veröffentlichungen auf deinem Profil so viele potenzielle Interessenten wie möglich zu erreichen. Dadurch kannst du bei ihnen ein Bewusstsein für dein Angebot zu schaffen. Dazu ist das regelmäßige Veröffentlichen von für deine Zielgruppe interessanten Inhalten notwendig. Was der Inhalt deiner Beiträge sein sollte, hängt von den Interessen deiner Zielgruppe ab.

 5. Content Erstellung

In einfachen Worten geht es dabei um die Erstellung von Inhalten für deine Webseite sowie um die vorhandenen Profile in Branchenregistern und auf Social Media Plattformen. Die Inhalte sollten sich um dich, um dein Angebot und um alles Interessante, das in Bezug zu deinem Angebot steht, drehen. Dabei ist es wichtig, das Bild, was du von deinen Unternehmen hast, auch so zu kommunizieren, damit der Interessent durch deine Transparenz Vertrauen in dich und dein Angebot erlangt. Ein professioneller und einheitlicher Auftritt sind dabei förderlich. Bei Kommunikationsleistungen, die kontinuierlich neue Inhalte benötigen wie das regelmäßige Verschicken von Newslettern, Blogartikel oder Social Media Posts, ist es wichtig möglichst aktuelle bzw. attraktive Themen zu veröffentlichen. Dabei solltest du davon überzeugt sein, dass die Inhalte interessant für deine potenziellen Kunden sind.

6. Ausbau und Weiterentwicklung sämtlicher Kanäle

Nachdem du diese ersten fünf Schritte erfolgreich absolviert hast und diese Bereiche für dich vertraut geworden sind, kannst du anfangen, auf deine nun etablierte Onlinepräsenz aufzubauen. Beschäftige dich mit Fragen, wie du zum Beispiel deine Reichweite erweiterst, um mehr potenzielle Kunden auf dich und dein Angebot aufmerksam zu machen. Zusätzlich überlege dir, wie du deine Interessenten dazu bringst, dass sie deine Dienste in Anspruch nehmen, anstatt zu deinem Konkurrenten zu wechseln.

Auf dieser Basis kannst du dir dann Gedanken zu Search Engine Optimistin mit On-Page- sowie Off-Page-Optimierung, Search Engine Advertisement und Search Engine Marketing machen.

Eine weitere interessante Fragestellung ist, wie stark du deine Onlinepräsenz weiter ausbauen möchtest, indem du zum Beispiel einen Newsletter Dienst aufbaust, einen Videokanal oder Blog pflegt oder komplexere Social Media Kampagnen umsetzt.

Im gleichen Zug solltest du anfangen, dich mit den Dienstleistungen von Google wie Adwords, Analytics und Co näher zu beschäftigen. Diese Tools sind nützliche Instrumente, um die eigene Sichtbarkeit bei einer Google Suche zu erhöhen und die eigene Reichweite und somit den eigenen Erfolg drastisch zu steigern.

Zu Optimierung der eigenen Onlinepräsenz haben wir auch in unserem Blog viele interessante Artikel, die dich dabei unterstützen können. Um deine eigene bisherige Leistung bewerten zu lassen, helfen wir dir auch gern direkt weiter.

Was zu deiner eigenen Onlinepräsenz noch fehlt, ist dein erster Schritt nach vorn 🙂

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