SEO-Fehler

Jede Seite betreibt auf die eine oder andere Art und Weise SEO. Aber viele Nutzer, Webmaster und auch Experten neigen dazu, bei der Suchmaschinenoptimierung immer und immer wieder bestimmte Fehler zu machen. SEMrush hat jetzt eine spannende Infografik herausgebracht, auf der die häufigsten SEO-Fehler übersichtlich erklärt werden. Wir haben sie für euch analysiert und die Top 5 der vermeidbaren SEO-Fehler noch einmal kompakter zusammengestellt.

SEO-Fehler 1: Duplicate Content

Die Zahl sieht erst einmal gruselig aus: Laut SEMrush haben 50 % aller analysierten Seiten Duplicate Content. Ist Deutschland also ein Land gezeichnet von Content-Diebstahl und doppelten Texten? Eigentlich nicht. Denn Unique Content ist laut Andreas Quinkert von zielbar.de eh nur ein Ideal, an das man sich annähern kann, aber es nie wirklich erreichen wird – allein schon, weil es eben nur eine begrenzte Auswahl an Möglichkeiten gibt, einen bestimmten Sachverhalt zu beschreiben.

SEO-Fehler 2: Revenge of the Duplicate Content

Ist Duplicate Content so schlimm, dass es gleich zwei Listenplätze verdient hat? Ja. Außerdem dreht sich der zweitgrößte Block in der Analyse von SEMrush um das Problem “Meta-Titles”. Denn zahlreiche Webseiten recyclen für ihre Meta-Infos, also die Überschrift in den SERPs bei Google und die Meta-Description, einfach Teile des Textinhalts. Besonders die H1-Überschrift und der Meta-Title sind da gerne einmal wortgleich – und genau das solltet ihr vermeiden. Ebenfalls problematisch: Doppelte Title-Tags – also bei den Meta-Tags lieber auf unterschiedliche Formulierungen setzen!

SEO-Fehler 3: Bilder, Alt-Tags und mehr

Es ist eine Krux mit den Bildern – darum verzichten auch gleich 10% aller Webseiten in der Studie ganz auf grafischen Content. Das bedeutet aber auch, dass Google (und die Leser!) deine Seite abstraft. Auch fehlende Alt-Tags, also die Bildbeschreibung, die erscheint, wenn die Grafik nicht lädt, ist ein beliebter Problempunkt. Und zu guter Letzt besteht bei den Bildern auch noch das Problem mit dem Duplicate Content (wobei Bilderklau nicht nur aus SEO-Sicht höchst problematisch ist).

SEO-Fehler 4: Tote Links

404-Fehler sind nie gut. Denn Links, die ins nirgendwo führen, schmälern den Seitenrang bei Google – ganz speziell, wenn sie auf die eigene Domain führen sollen. Auch ausgehende Links zu toten Quellen werden sehr negativ bewertet. Selbst, wenn wir einmal die Auswirkungen von nicht funktionierenden Links auf das Ranking bei Google ignorieren (was wir nicht tun sollten), schmälern tote Links die Chance, das User sich etwas genauer auf der Seite umschauen. Denn sie sind ein Zeichen von einer schlecht gepflegten Seite – und damit Gift für eine positive User Experience.

SEO-Fehler 5: Zu wenig Text

Oder, um es mit den Worten von SEMrush zu formulieren: Ein zu schlechtes “Text-zu-Code”-Verhältnis. Das bedeutet, dass der Seiteninhalt zu wenig … nunja … Inhalt hat. Zum einen kann das nämlich Zeichen für einen aufgeblähten Quellcode sein, zum anderen ist es natürlich auch problematisch, wenn eine Seite zu wenig Text hat. Besonders Online-Shops müssen hier oft auf einem schmalen Grat wandern – und nicht zu viel schreiben, weil die User sonst das Interesse verlieren, aber auch nicht zu wenig Content bieten. Blogposts und Landing Pages sollten grundsätzlich mehr als 400 Wörter haben.

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