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Alles, was Du über Performance Marketing wissen musst

Das große Performance Marketing FAQ

 

Wir setzen bei unseren Projekten vor allem auf Performance Marketing, mit dem wir die Ziele unserer Kunden umsetzen. Damit lassen wir uns am Erfolg messen – denn der kann beim Performance Marketing exakt nachverfolgt werden. Performance Marketing ist weniger eine eigene Teildisziplin im Online Marketing, sondern ein Tool, mit dem wir Kampagnen zielgerichtet optimieren. Wir beantworten Dir alle Fragen rund um das Thema Performance – hier findest Du alles, was Du über das Marketing nach Leistung wissen musst!

Was ist Performance Marketing?

Online Marketing besteht aus vielen Teildisziplinen: SEO, SEA, Content Marketing, Social Media und noch viele andere Aspekte gehören auf jeden Fall dazu. Performance Marketing ist keiner dieser Teilbereiche, sondern eine ganz spezielle Art, wie wir als Agentur arbeiten. Wie der Name schon sagt, geht es beim Performance Marketing um die Leistung.

Das Ziel der Arbeit ist es, eine messbare Reaktion beim User zu erzielen. Das kann ein Klick auf eine Anzeige sein, oder das Registrieren für einen Newsletter, oder eben einfach der Einkauf im Online-Shop. Zunächst definiert man ein festes, messbares Ziel, welches man mit der Werbekampagne erreichen will. Dann startet die intensive stetige Optimierung – und diese dauert so lange an, bis man das Ziel erreicht hat. Am Ende lässt sich ganz einfach messen, wie die Leistung ausgefallen ist und beweisen, dass der Erfolg wirklich auf den einzelnen Maßnahmen des Performance Marketings basiert.

Wofür eignet sich Performance Marketing?

Performance Marketing eignet sich für alle Werbekampagnen, bei denen man mit messbaren Kennziffern arbeitet. Ein Klick auf eine Anzeige oder ein Einkauf nach dem Besuch einer Landing Page lassen sich sehr einfach tracken und nachverfolgen. Deswegen ist das Marketing nach Leistung sehr beliebt im E-Commerce, also bei Online-Shops oder beim Verkauf von Dienstleistungen. Fast alle Teilbereiche des Online Marketing lassen sich mit dem Performance-Tracking effizienter bearbeiten – SEO, SEA und auch Teilbereiche des Social Media Marketings zählen zu den Möglichkeiten.

Welche Mittel und Maßnahmen gibt es, um Deine Ziele umzusetzen?

  • Exaktes Tracking der Userströme über Google Analytics – mit der Optimierung der “Reise” durch Deine Seite steigt auch die Conversionrate!
  • SEA-Anzeigen bei Google AdWords oder mit Bing Ads sorgen für mehr User auf Deiner Seite.
  • Onpage-Optimierung nach den neuesten SEO-Standards, damit Deine User Dich auch finden.
  • Ein Newsletter mit klarem Call-to-Action bringt mehr Besucher und Kunden auf Deine Seite.
  • Knackige Landing Pages, die dem User perfekt erklären, warum er bei Dir kaufen soll und ihn direkt zur Aktion führen.
  • Zielgerichtetes Affiliate-Marketing, mit dem Du Deine Affiliate-Links perfekt in Szene setzt.

Welche Kennziffern sind im Performance Marketing besonders wichtig?

Es ist besonders wichtig, dass sich alle Erfolge und Versuche klar messen lassen. Dafür gibt es zahlreiche Tools für Webmaster und Online Marketer. Google Analytics zählt mit Sicherheit zu den wichtigsten Quellen für die tiefgehende Analyse. Welche Kennziffern besonders wichtig sind, hängt dabei vor allem vom Projekt ab:

  • Die CTR (Click-Through-Rate) ist bei Newslettern und AdWords-Anzeigen ein entscheidendes Kriterium.
  • Die Conversionrate entscheidet über den Erfolg bei Kampagnen, die auf dem Verkauf oder auf Transaktionen basieren.
  • Kommentare oder Interaktionen können eine wichtige Rolle spielen, wenn Du Dir mehr Fans im Social Media Bereich wünschst.
  • Impressionen haben ein breit gefächertes Anwendungsfeld und sind alleine wenig aussagekräftig, kommen aber dennoch zum Einsatz.

Was kann Performance Marketing NICHT leisten?

Damit wir unsere Arbeit wirklich als Performance Marketing klassifizieren können, muss das Ergebnis eindeutig messbar und optimierbar sein. Das ist schwierig, wenn es um schwammige Ziele geht: Mit Performance Marketing kann man also nur schwer die Bekanntheit einer Marke oder eines Produktes steigern. Natürlich kann das als Nebenprodukt zur Arbeit an der Conversionrate oder dem Social Media Auftritt passieren, aber dieser Erfolg ist eben nur sehr schwer in aussagekräftige Zahlen zu fassen. Deswegen funktionieren Branding-Kampagnen besser, wenn man das Thema ganzheitlich betrachtet.

Worauf setzt unser Performance Marketing?

Uns ist es wichtig, dass unsere Kunden jederzeit wissen, welchen Einfluss unsere Maßnahmen auf ihre Werbekampagnen haben. Durch unsere konsequente Arbeit nach den Regeln des Performance Marketings herrscht auf beiden Seiten Klarheit. Außerdem ist es wichtig, dass ein realistisches Ziel vereinbart wird. Der Kern des Leistungs-Marketings ist schließlich, dass das selbst gesteckte Ziel auch erreicht werden kann.

Wir wollen beherzt zugreifen. Manchmal ist eine radikale Änderung, die den größten Erfolg bringt, manchmal ist es ein einzelnes Wort in der Werbeanzeige, was die Conversionrate plötzlich ankurbelt. Uns ist es wichtig, dass wir keine Angst vor großen Schritten haben – und im Zweifel immer ein Back-up haben, wenn eine Maßnahme eben gar nicht greift.

Fazit: Mehr Leistung für Deine Seite!

Hohe Transparenz für sichtbare Erfolge: Performance Marketing liegt uns sehr am Herzen. Denn mit diesem Tool lassen sich alle Entwicklungen einfach nachvollziehen und noch weiter optimieren. Kleine Schritte oder große Sprünge machen am Ende den gesamten Weg aus – und davon profitieren am Ende alle Seiten.

Welche Fragen sind noch unbeantwortet geblieben? Was willst Du unbedingt noch über Performance Marketing wissen? Stell Deine Fragen in den Kommentaren und wir beantworten sie Dir!

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eCommerce-Trends 2017 – Better, Faster, Stronger

Das neue Jahr nähert sich mit großen Schritten und wir wagen einen Blick auf die Entwicklung der Onlinemarketing-Trends 2017. Letztes Mal haben wir die Trends in Sachen SEA und AdWords unter die Lupe genommen. Dieses Mal dreht sich alles um die eCommerce-Trends 2017 – was kommt, was geht, was bleibt?

Digitaler Handel auf Erfolgskurs

eCommerce hat eine strahlende Zukunft. Gut, das wird jetzt niemanden so richtig überraschen, aber die Zahlen sind dennoch beeindruckend: 51 Prozent der User shoppen lieber online als im stationären Handel. Schaut man sich nur die Millenials, also die Generation derjenigen, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurden, an, liegt der Wert schon bei 67 Prozent. Tendenz: steigend! Experten schätzen, dass der Umsatz im Onlinehandel bis 2020 Jahr für Jahr im Durchschnitt um 9,32 Prozentpunkte steigen wird. Das bedeutet aber nicht nur goldene Zeiten im eCommerce, sondern auch neue Herausforderungen, denen man sich stellen muss.

Eine persönliche Shoppingerfahrung wird für viele Kunden zu einem wichtigen USP. Es gibt so viele Onlineshops da draußen – warum also sollten sich die User genau für Deinen entscheiden? Diese Frage beherrscht einen der größten eCommerce-Trends 2017: Personalisierung und Interaktion.

Die personalisierte Customer Journey

Es ist so schön, in den Lieblingsladen zu kommen, mit einem Lächeln begrüßt zu werden und mit einem freundlichen „Wie immer?“ die besten Angebote nach dem eigenen Geschmack gezeigt zu bekommen. Genau dieses Erlebnis ist eine der letzten Bastionen des lokalen Einzelhandels. Aber können Onlineshops dieses Gefühl vielleicht bald schon nachmachen?

Das persönliche Einkaufserlebnis spielt 2017 eine wichtige Rolle. Die User wollen das Gefühl haben, als Person wahrgenommen und genau da abgeholt zu werden, wo sie stehen. Das fängt bei personalisierten Produktempfehlungen an und hört bei Größenberatern und einer persönlichen Ansprache noch lange nicht auf. Die neuen Shopsysteme wie Magento 2 und Sitecore helfen dabei, die Anzeige des Onlineshops auf den jeweiligen User abzustimmen und anzupassen.

Die eCommerce-Trends 2017 umfassen aber auch Datenbanken, die unzählige Informationen zu jedem einzelnen Objekt im Onlineshop speichern können. So bekommt der Kunde in Echtzeit und abhängig von den eigenen Präferenzen immer genau die Beratung, die er haben will. Hier spielt auch künstliche Intelligenz eine große Rolle, um die Customer Journey auf allen Kanälen zu begleiten und zu lenken.

Schneller als der Konkurrenz: Page Speed und mehr

Die Schatzkiste der neuen Technologien für das eCommerce ist prall gefüllt. Die Frage ist nur, wie man genau die passenden Innovationen auswählt, ohne den eigenen Shop zu sehr zu überfrachten. Denn wer es übertreibt oder unsauber arbeitet, der hat schnell mit einer lahmenden Seite zu kämpfen. Daher ist die PageSpeed-Optimierung einer der größten eCommerce-Trends 2017.

Besonders im Hinblick auf das mobile eCommerce ist ein schnell und sauber ladender Shop enorm wichtig. Jede Sekunde, die der User auf einen weißen Bildschirm starrt, ist eine verlorene Sekunde. Studien zeigen, dass ein schneller Ladeprozess pro eingesparter Sekunde eine um 27 Prozent höhere Conversionrate mit sich bringt. Die Steigerung der Benutzerfreundlichkeit wirkt sich nicht nur positiv auf den Kunden aus, sondern macht auch die Suchmaschinen glücklich – denn Google bewertet im kommenden Jahr mobil optimierte Seiten besonders hoch.

5 weitere eCommerce-Trends 2017

  1. Die Integration von eCommerce und lokalen Shops – also die Lieferung direkt nach Hause, nachdem man sich ein Produkt live angeschaut hat.
  2. Same-Day Delivery und neue Möglichkeiten, den Lieferprozess einfacher zu machen – Drop-Off-Points oder große Paketboxen beispielsweise
  3. Persönlichkeit ist alles: Der Kunde möchte direkten Kontakt und ein persönliches Erlebnis beim Shopping
  4. Persönliche Empfehlungen werden Gold wert sein – im Dschungel der unzähligen Online-Shops hören User gerne auf die Erfahrungen ihrer Freunde und Bekannten. Und das kann man für sich nutzen!
  5. Content bleibt King, wird aber persönlicher. Unterschiedliche Produkttexte für ein und dasselbe Produkt können so verschiedene Zielgruppen ansprechen und für sich gewinnen

Fazit: Neue Herausforderungen warten!

eCommerce boomt, wird aber auch immer komplexer. Alleine die Integration von verschiedenen Konzepten – online und offline – und die umfassende Datenanalyse, die der Personalisierung zugrunde liegt, übersteigen für viele kleine Shops die Grenze des Machbaren. Aber nicht jeder Online-Shop muss mit den ganz großen im Business mithalten. Wer es schafft, mit den eigenen Produkten oder der eigenen Persönlichkeit zu punkten, der zieht genau die richtigen User an, die zu treuen Fans und Kunden werden können. Und das gilt auch 2017!

Was sind eure Vorsätze für euer eCommerce im nächsten Jahr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

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B2B Onlinemarketing – das ABC des B2B

B2B vs. B2C – was nach komplizierten Abkürzungen klingt, ist einfach nur die Unterscheidung, ob man seine Dienstleistungen und Produkte für den Endkunden anbietet oder mit einem anderen Business interagiert. B2B Onlinemarketing folgt anderen, aber ähnlichen Regeln wie das digitale Marketing hin zum Endverbraucher. Wir erklären die Unterschiede und zeigen, wie man mit richtig gutem B2B-Marketing Erfolg hat.

Entscheider denken anders

Der größte Unterschied zum B2C (Business-to-Customer) ist natürlich, dass man es beim B2B Onlinemarketing nicht mit dem Kunden zu tun hat, sondern es um Entscheider geht. Wer ist ein Entscheider? Das kann ganz unterschiedlich sein – vom Vertriebsmitarbeiter über den Marketingmanager bis hin zum Chef, wenn es sich um einen Soloselbstständigen handelt. Folgende Konstellationen fallen unter den Begriff B2B (Business-to-Business):

  • Klassische Unternehmen, die eine Dienstleistung outsourcen
  • Selbstständige, die ihre Webseite professionell boosten wollen
  • Freiberufler, die in einem Netzwerk zusammenarbeiten
  • Öffentliche Einrichtungen, die einen externen Experten für Content suchen

Kann man den Entscheider in der Businesswelt mit dem normalen User vergleichen? Definitiv! Aber in der Geschäftswelt gelten andere Maßstäbe und viele Unternehmen setzen andere Prioritäten als der normale User. Diese Infografik auf t3n fasst perfekt zusammen, welche Aspekte im B2B-Marketing eine besonders große Rolle spielen.

Mit Leads die Führung gewinnen

Was heißt das nun genau für das B2B Onlinemarketing? Zum einen natürlich, dass man viel mehr Geduld braucht und sich in einem ganz anderen Umfeld bewegt. Während es beim B2C-Marketing auf ausreichenden Traffic ankommt, liegt der Fokus beim B2B auf der Leadgenerierung.

Ein Lead ist ein neuer Kunde, ein Auftrag oder auch nur ein Abonnent des eigenen Newsletters. Und bei der Leadgenerierung zählt Qualität vor Quantität. Man kann sich das B2B-Marketing wie einen Trichter vorstellen: Es nützt nichts, oben immer mehr Wasser (oder Traffic) einzuschütten, wenn die untere Öffnung nicht dazu optimiert ist, auch wirklich ein Ergebnis herauszubringen.
Die Conversionrate ist die entscheidende Maßzahl beim B2B Onlinemarketing. Wie verwandelt man Traffic in Leads und neue Geschäftskunden? Man muss sie umwerben und Geduld haben. Denn im Gegensatz zu den klassischen Usern gibt in der Businesswelt in der Regel keine Spontankäufe. Die Entscheider recherieren lange und kaufen dann bei dem Anbieter, der das beste Gesamtpaket aus Service, Leistung und Vertrauen verspricht.

5 Wege zum Erfolg im B2B Onlinemarkting

  1. Email-Marketing: Der Dinosaurier in der Welt des Onlinemarketings hält tatsächlich bis heute die Spitzenposition in Sachen B2B inne. Das liegt daran, dass der Entscheidungsprozess im Businessmarketing länger dauert und mit fundierten Informationen stattfindet – eine gelegentliche Erinnerung an die eigene Marke kann da Wunder wirken.
  2. Content-Marketing: Think outside the box! Content für das B2B Onlinemarketing kann in ganz verschiedenen Formen daherkommen. Von Case-Studies bis hin zum Inhalt des Newsletters steigert er die Markenbekanntheit und generiert damit Leads.
  3. SEO und SEA: Auch in der B2B-Welt will man gefunden werden. Und zwar mit eigens entwickelten, engmaschigen Kampagnen, die wirklich nur Firmenkunden ansprechen.
  4. Webseite: Die eigene Internetpräsenz ist und bleibt das wichtigste Tool zur Leadgenerierung. Aber auch hier ist eine radikale Ausrichtung auf die Zielgruppe und ihrer Bedürfnisse wichtig für den Erfolg. Hier geht es weniger darum, Entscheider sofort zum Kauf zu bewegen, sondern Vertrauen zu vermitteln und das eigene Produkt so gut wie möglich zu präsentieren, um die Entscheidung einfacher zu machen.
  5. Was danach kommt: Ein Lead ist schön und gut. Aber damit aus der Spur auch ein Gewinn wird, muss der Kunde umworben werden. Und zwar nicht plump, sondern mit Fachwissen und geballter Kompetenz!

Fazit: B2B Onlinemarketing ist Vertrauenssache

Die Parallelen zwischen dem klassischen digitalen Marketing für User aller Art und dem B2B Onlinemarketing sind viel größer, als sonst immer gepredigt wird. Wer erfolgreich werben will, der muss seine Zielgruppe kennen, ihre Bedürfnisse verstehen und darauf hin optimieren – nur, dass die Zielgruppe beim B2B-Marketing eben viel kleiner ist und mit anderen Ansprüchen in die Verhandlung geht. Wer das im Hinterkopf behält, der hat auch in der Geschäftswelt Erfolg!

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International SEO – Lost in Translation?

Die Welt wächst zusammen! Heute ist es kein großes Problem mehr, in einem Shop aus den USA einzukaufen oder Übersetzungsarbeiten nach Indien auszulagern. Aber funktioniert das auch andersherum? Wie funktioniert International SEO und wie kannst Du dafür sorgen, dass Deine Seite neue Märkte erobert? Wir verraten Dir die besten Tipps für länderübergreifende SEO!

Muss es unbedingt international sein?

International ist ja nicht gleich international. Stell Dir vor, Du hast einen kleinen Onlineshop oder bietest eBooks und Coachings an. Niemand würde jetzt von Dir erwarten, nach Japan zu exportieren oder Deine Seite für den australischen Markt zu optimieren. Aber International SEO kann eben auch bedeuten, dass Du die Märkte in Österreich und der Schweiz erschließt – das alleine sind schon 16 Millionen potenzielle Kunden, die Du mit ein paar kleinen Handgriffen erreichen kannst.
Google denkt national. Der Länderindex für Österreich ist ein vollkommen anderer als der für Deutschland. Das gilt natürlich auch andersherum – wer in Österreich sitzt und auch die Deutschen mit seinem Service glücklich machen will, der sollte ebenfalls auf länderübergreifende SEO setzen.

Ein weiteres gutes Beispiel: Wir hier in Dresden sind nur wenige Autobahnkilometer von der Tschechischen Republik und von Polen entfernt. Deswegen kann es auch mit einem stationären Geschäft oder Service eine gute Idee sein, diese potenziellen Kundengruppen mit länderspezifischem SEO anzusprechen und sie so nach Elbflorenz zu locken.

Global ausgerichtet, länderspezifisch optimiert – ein Widerspruch?

Wer seine Webseite(n) global ausrichten will (oder zumindest mehrere Länder ansprechen will), der sollte gar nicht erst versuchen, einfach nur Übersetzungen zu erstellen. Für viele ist das nämlich schon das Höchste der Gefühle in Sachen International SEO: Das Google Translator-Plugin wird installiert und fertig. Aber gerade das ist der falsche Weg!

Welche Seite fändest Du vertrauenswürdiger? Ein Webshop.es, der mit einer kruden Übersetzung ins Deutsche glänzt, oder ein Webshop.de, bei dem erst der Blick ins Impressum verrät, dass der Seitenbetreiber seinen Sitz in Spanien hat?

Kurz gesagt: Internationale SEO basiert auf vielen Faktoren und hat viel mit Vertrauen zu tun. Bei den folgenden Tipps zur internationalen Optimierung konzentrieren wir uns auf Tipps für die Expansion nach Österreich oder in die Schweiz, die ohne Language Targeting und Übersetzungen auskommen.

5 Tipps für International SEO

  1. Die passende Top-Level-Domain schafft Vertrauen. Die Endungen “.at” und “.ch” sind wahre Türenöffner für den lokalen Markt und senden starke Ländersignale an Google.
  2. Kopiere nicht einfach den Seiten-Code für Deine länderspezifische Seite! Mit “hreflang tags” kannst Du den korrekten Ländercode angeben und so auch für Google Trust-Signale senden.
  3. Auch wenn in den beiden südlichen Ländern Deutsch gesprochen wird – lokale Besonderheiten sollten bei den Keywords beachtet werden! Auch manche Ausdrücke würden die Einheimischen sofort als “zu deutsch” erkennen – hier am besten einen Probeleser anheuern!
  4. Duplicate Content ist auch bei International SEO ein No-Go. Gerade, wenn man für Österreich eine eigene Seite erstellt, kommt man schnell in die Versuchung, die Texte einfach zu kopieren. Das gefällt Google gar nicht! Das gilt übrigens auch für Meta-Tags.
  5. Überhaupt: Individueller Content hört nicht bei den Texten auf. Studien oder Testimonials aus Deutschland wirken auf schweizerischen und österreichischen Seiten komisch.

Fazit zur internationalen Suchmaschinenoptimierung

Mit wenigen Schritten kannst Du auch über die Grenzen Deiner eigenen Nation heraus erfolgreich sein. Daher gilt: Du solltest nur bei jedem Schritt auf dem Weg den Kundennutzen im Auge behalten und Dich fragen, was für die User am angenehmsten ist. Damit bist Du auf einem guten Weg, im World Wide Web erfolgreich zu sein!

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Benutzerfreundlichkeit im Kaufprozess – die 5 häufigsten Fehler

All dieses Gerede über Usability – dabei gibt es doch ein viel schöneres Wort dafür: Benutzerfreundlichkeit. Denn bei dem Stichwort “Usability” vergessen viele das eigentliche Ziel: Den Online-Shop für Benutzer freundlicher zu machen. Wir haben die 5 Fehler gesammelt, die den meisten Usern bei der Nutzung eines Online-Shops auf den Geist gehen und die dazu führen, dass der User den Kaufprozess abbricht.

Usability im Onlineshop – ist das wirklich so wichtig?

JA! Denn in manchen Online-Shops liegt die Absprungrate nach dem Warenkorb bei 70%! Und wer den Kaufprozess nicht beendet, der gibt auch kein Geld auf Deiner Seite aus und wird es vermutlich auch in Zukunft nicht tun. Und so viele Probleme, an denen der User scheitert, lassen sich mit wenigen Klicks beheben! Weitere Tipps und Best-Practice-Beispiele, wie Ihr den Kaufprozess optimieren könnt, findet Ihr bei SEOkratie.

 

 

Die 5 nervigsten Fehler, die User den Kaufprozess abbrechen lassen – und wie Ihr sie behebt

 

User direkt in den Warenkorb führen
Viele Online-Shopper wollen nicht nur einen Artikel kaufen, sondern sich erst einmal in Ruhe umschauen. Oder sie wollen, damit es sich lohnt, gleich mehrere Sachen kaufen. Aber oft werden sie rüde vom Kaufprozess unterbrochen. Viele Shops führen den User nämlich direkt in den Warenkorb, wenn sie auf ein Item klicken. Damit entgeht ihnen aber der Verdienst an den Zusatzprodukten, die man zwar auf der Produktseite findet, nicht aber vom Warenkorb aus.

 

Unübersichtlicher Kaufprozess mit zu vielen Unterseiten
Das Ausfüllen der Formulare im Shop nervt. Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail… Bei der Kaufprozess-Optimierung geht es also darum, das Ganze so schlank wie möglich zu gestalten. Jede zusätzliche Seite birgt das Risiko, nicht richtig zu laden. Das absolute Minimum an Nutzerfreundlichkeit: Eine Fortschrittsanzeige für den User.

 

Der Zwang, ein Kundenkonto anlegen zu müssen
Die Vorteile eines Kundenkontos bei Eurem Shop liegen auf der Hand – für Euch zumindest. Aber viele User haben keine Lust, sich für jeden kleinen Online-Shop einen Nutzernamen und ein Passwort zu überlegen und es sich zu merken. Außerdem ist der Zusatznutzen eines Kundenkontos für viele Nutzer komplett unklar. Also: Gast-Einkauf ermöglichen, Registrierung verschlanken!

 

Zusätzliche Kosten verstecken
Hauptgrund für Abbrüche im Kaufprozess: Zu hohe Versand- oder Zusatzkosten oder eine zu geringe Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten. Seid hier von Anfang an transparent! Auch, wenn Ihr für PayPal gesonderte Kosten erhebt, solltet ihr das erwähnen, BEVOR sich der User mitten im Checkout befindet. Auch, wenn ihr das lieber nicht tun solltet – Zusatzkosten schrecken immer ab.

 

Der letzte Kick fehlt, um den Kaufprozess zu beenden
Du hast (Deiner Ansicht nach) einen schlanken Checkout, aber kämpfst trotzdem mit einer hohen Absprungrate beim Kaufprozess? Insbesondere bei hochpreisigen Shops, aber auch in jeder anderen Sparte muss sich der User wirklich wohl fühlen, um letztendlich auf “Bestellen!” zu klicken. Das erreichst Du nicht mit einem kalten Formular, sondern mit persönlicher Ansprache und einer echten Wohlfühl-Atmosphäre.

Fazit: Kaufprozess-Optimierung – Usability für alle!

Es wird immer User geben, die es sich im letzten Moment noch einmal anders überlegen und den Kaufprozess abbrechen. Aber die Ursache für viele Abbrüche liegt in Eurer Seite selbst. Es ist absolut essentiell, dass Ihr Eure Seite mit den Augen des Kunden seht. Macht ruhig Tests mit Freunden und Bekannten und nehmt ihre Einwände ernst! Denn bei der Usability-Optimierung für Euren Onlineshop solltet ihr immer, IMMER die Nutzer im Blick haben – und zwar jeden einzelnen.

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Warum wird Remarketing 2017 so unfassbar wichtig?

Wir haben schon einmal über die Basics des Remarketings geschrieben. Welche Möglichkeiten gibt es, was sind die Vorteile vom Remarketing und wofür setzt man dieses Mittel idealerweise ein? Heute soll es weniger um diese Erklärungen gehen, sondern darum, warum Remarketing 2017 im Online-Marketing-Mix nicht fehlen darf.

Remarketing einfach erklärt

Trotzdem haben wir noch einmal die Eckpunkte zum Thema Remarketing zusammengefasst, damit Ihr nicht erst noch einmal den Beitrag von 2015 lesen müsst (was Ihr aber natürlich trotzdem gerne tun könnt, wenn Ihr mit diesem Artikel durch seid!)

  • Remarketing spricht User an, die schon einmal auf der eigenen Seite waren und zum Beispiel einen Kaufprozess gestartet, aber nicht beendet haben
  • Bannerwerbung, Text-Ads, Youtube-Clips – mit Remarketing bei Google AdWords ist alles möglich
  • Beim Remarketing definiert man eine Zielgruppe über Listen (z.B. alle User, die in den letzten 30 Tagen eine bestimmte Produktseite aufgerufen haben) und spielt dann an diese User gezielt Anzeigenwerbung aus

Und was ist jetzt so wichtig am Remarketing?

Alles! Auch wenn Remarketing 2017 nicht so sehr im Spotlight steht wie andere Marketingmittel, so ist es doch der heimliche Star in Sachen AdWords. Denn mit kaum einer anderen Targeting-Option lassen sich so einfach so fest definierte Gruppen ansprechen. Auch in Sachen Conversionrate und CR-Optimierung ist und bleibt Remarketing 2017 der Klassenprimus.

Daher ist es schade, dass sich viele Leute nicht wirklich damit beschäftigen. Die meisten Erklärungen zu diesem Thema drehen sich um Listen und wie man die perfekten Filter für jede nur denkbare Zielgruppe erschafft. Tatsächlich fällt bei einer kurzen Recherche auf, dass alle Themen, die sich ums Remarketing drehen, recht technisch sind.

Das heißt natürlich nicht, dass die Tipps alle schlecht wären. Die richtige Auswahl der Zielgruppen und das Erstellen der einzelnen Listen ist und bleibt ein zentraler Bestandteil beim Remarketing. Aber geht da nicht noch mehr?

Wir fordern: Besseres Remarketing für alle!

Wir dagegen finden, dass Inhalte zählen – auch beim Remarketing. Denn sonst kommt man schnell in die Situation, dass User förmlich von bestimmten Banner-Ads “verfolgt” werden. Für viele ist das ein echtes No-Go. Verständlicherweise! Denn die beliebtesten Filter, zu denen fast jeder Guide rät, sind “Alle Besucher” und “No Conversions”. Sprich, jeder, der auch nur einen virtuellen Fuß auf die Seite gesetzt hat (absichtlich oder durch einen Link), bekommt diese Anzeigen ausgespielt. Das kann schnell nerven!

Viel wichtiger ist es, sich zu überlegen, WARUM der User z.B. keine Conversion getätigt hat oder den Kaufprozess abgebrochen hat. Hier kann man dann den Hebel ansetzen und zum Beispiel USPs hervorheben oder gezielt Kunden ansprechen, die in einer bestimmten Phase ihrer Customer Journey stecken und nur noch den letzten Kaufanreiz brauchen.

Verlässlicher Kundenfänger oder nervige Spielerei? Das Fazit zum Remarketing 2017

Und was bringt Remarketing 2017? So richtig weiß man das noch nicht, es steht aber zumindest nicht ganz oben auf der To-Do-Liste von Google. Das liegt auch daran, dass das aktuelle System ziemlich gut funktioniert und mit den Tracking-Daten quasi nebenbei auch noch wertvolle Datensätze zu Usern sammelt.

Wir wünschen uns einen Wechsel des Fokus hin zu sehr filigranen Remarketing-Kampagnen – denn hier gilt definitiv “One Size Does NOT Fit All.” Jede Kampagne braucht klar definierte Ziele (und nein, “eine höhere Conversionrate!” ist kein klar definiertes Ziel) und eine eigene Strategie. Wir helfen gern!

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Amazon SEO – so wirst Du als Händler gefunden!

Alle Welt richtet sich nach Google – und das ist ja auch gut so, denn in Sachen Suchmaschinen macht niemand der Alphabet-Tochter Konkurrenz. Aber bei der Produktsuche über Amazon sieht das anders aus. Händler auf dem größten Marktplatz der Welt wollen möglichst weit oben in den Rankings landen. Aber lassen sich die Suchergebnisse bei Amazon ebenso leicht per SEO optimieren wie bei Google? Wir haben das Thema Amazon SEO einmal genauer unter die Lupe genommen!

Amazon SEO – schon lange kein Nischenthema mehr

Im E-Commerce werden Produkte über Amazon gefunden. Das ist keine mutige Behauptung, sondern die gut belegbare Realität: Immer mehr User beginnen die Suche nach einem bestimmten Produkt nicht bei Google, sondern bei Amazon. Auch wenn Google mit den neuen Shopping-Anzeigen versucht, gegenzusteuern – Amazon ist eine so bekannte Marke im Bereich E-Commerce, dass sie für viele Nutzer stellvertretend für alle anderen Online-Shops steht. Das ist auch kein Wunder: Zahlreiche Händler nutzen den Amazon Marketplace, um die Umsätze des eigenen Shops ein wenig zu steigern. Das bringt einige Vorteile mit sich:

  • Verkäufer profitieren von der gewaltigen Reichweite von Amazon
  • Nischenware wird bei Amazon öfter gesucht und schneller gefunden
  • Gebrauchtkäufe sind an der Tagesordnung
  • auf Wunsch (und gegen Bezahlung) übernimmt Amazon Verpackung und Versand
  • Amazon ist die ideale Testumgebung für Preise und neue Produkte

Kein Wunder also, dass User wie Anbieter auf den Marketplace vertrauen. Aber wie lassen sich nun mit Amazon SEO die eigenen Einnahmen steigern? Dazu schauen wir uns zunächst an, nach welchen Kriterien Amazon seine Produkte findet und sortiert.

Erfolgsfaktoren bei der Amazon-Suche: Relevanz trifft Performance

Grundsätzlich funktionieren die allgemeine Google-Suche und der Finde-Algorithmus von Amazon sehr ähnlich. Beide Unternehmen wollen ihren Usern schließlich nur die relevantesten Ergebnisse präsentieren. Allerdings gibt es einige Punkte, die beide Suchmechanismen unterscheidet – und damit auch offenlegen, warum sich Amazon SEO so von der klassischen Suchmaschinenoptimierung unterscheidet.

Diese Aspekte lassen sich grob in zwei Klassen unterteilen und wurden von der Online-Marketing Agentur Rockit-Internet in einer Infografik zusammengefasst:

Chemie-Fans aufgepasst! Das Periodensystem von Amazon SEO sieht laut den Experten so aus:

Chemie-Fans aufgepasst! Das Periodensystem von Amazon sieht laut den Experten so aus. (Quelle: rockit-internet.de)

 

Performance-Faktoren

Die orange markierten Punkte in der Übersicht stehen ganz im Zeichen der Performance der einzelnen Items und Angebote. Händler können darauf keinen gewaltigen Einfluss nehmen, sondern nur mit kleinen Stellschrauben arbeiten und müssen eventuell sogar ein wenig experimentieren. Zu diesen Faktoren gehören Bewertungen, Conversions, Umsatz, CTR und CTS, Verweildauer, Händler-Performance, Verkaufsrang und Retourenquote.

Relevanz-Faktoren

Hier steckt all das Potenzial der Amazon SEO! Denn die Relevanz-Faktoren drehen sich ganz um die richtige Kategorisierung und Beschreibung der einzelnen Artikel bei Amazon. Auf die in der Grafik blau markierten Punkte können Verkäufer selbst Einfluss nehmen. Dazu gehören neben der Kategorisierung auch die Keywords, Produkttitel, Produktbeschreibung, Bilder, Dateinamen, Preis, Verfügbarkeit, Brand und Versalien.

 

Online Marketing Rockstars Podcast zum Thema Amazon mit Jörg Kundrath von Kavaj

Die 8 besten Tipps für mehr Relevanz auf Amazon

  1. Einfach auf Amazon gefunden werden – dazu muss erst einmal der Titel des Produkts stimmen. Je kürzer, desto besser! Kein User will Produktnamne entziffern, die sich über drei Zeilen strecken. Auch wenn die Versuchung groß ist: Im Titel lieber auf das bewährte Format „Brand + Name“ setzen!
  2. Die richtige Kategorisierung ist alles! Die Amazon-Suche läuft zu einem großen Teil über Filter – je mehr Infos bei der Angebotserstellungen angegeben werden, in desto mehr Ergebnislisten kann das Produkt auch auftauchen. Farbe, Größe und Hersteller auf keinen Fall vergessen!
  3. Die Amazon Seller Central bietet von Haus aus einen riesigen Katalog mit Kategorisierungsvorschlägen an – diese sollten unbedingt genutzt werden!
  4. Experimente sind schön und gut – aber Amazon ist sehr rasterförmig aufgebaut und bewertet nur Artikel gut, die nach einem gewissen Schema erstellt wurden. Altbewährtes ist hier wirklich die bessere Option!
  5. Die richtige URL macht den Unterschied! Amazon bietet an, die URL des Artikels mit einigen Parametern zu ergänzen – Keyword und Node sind hier besonders wichtig!
  6. Auch, wenn sie schwieriger zu beeinflussen sind, sind die Performance-Faktoren enorm wichtig – gerade Bewertungen machen bei Amazon viel aus. Aber: Authentisch muss es sein!
  7. Thema Produktbild: Ab 1000×1000 Pixeln lässt sich die Zoom-Funktion verwenden. Darauf sollte niemand verzichten – denn es steigert nachweislich die Conversionrate!
  8. Externe Tracker wie UberSeller bieten mehr Funktionen als die Amazon-eigene Software und lassen leichter Optimierungspotenzial erkennen.

Fazit: Amazon SEO gehört die Zukunft

E-Commerce boomt trotz aller Unkenrufe nach wie vor kräftig. Aber es wird schwerer, sich richtig zu positionieren und etwas von den Global Playern auf dem Markt abzuzwacken. Gerade Verkäufer über Amazon sollten aber definitiv wissen, wie sie sich auf der Plattform präsentieren. Und Amazon SEO ist der perfekte Weg, weiter oben in den Suchergebnissen zu erscheinen.

Oder willst Du lieber wissen, wie Du Dich gegen die Übermacht des E-Commerce-Riesen stellst? Wir haben die besten Tipps zusammengefasst, wie du als kleiner Shop gegen Amazon bestehst!

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David vs. Goliath – als kleiner Shop gegen Amazon bestehen

Online-Shops gibt es wie Sand am Meer. Aber der Löwenanteil des Gewinns in Sachen eCommerce geht auf das Konto von Amazon – klar, schließlich ist der Versandhändler eine riesige Marke mit Millionen an Kunden. Wie kann man da mit einem kleinen Online-Shop gegen Amazon bestehen? Was unmöglich klingt, ist tatsächlich machbar – mit unseren Tipps kommst du auf Erfolgskurs!

Überleben im Schatten von Amazon

Amazon ist allgegenwärtig – und gerade in der Anfangszeit haben viele kleine Webshops vom Branchenriesen profitiert. Schließlich bietet der Amazon Marketplace kleinen Onlinehändlern die Möglichkeit, die eigenen Waren gegen eine Provision auf dem größten Marktplatz im Internet zu verkaufen. Aber die Kosten steigen, die Gewinnspannen werden immer niedriger und Amazon hat die unangenehme Neigung, gut laufende Nischenprodukte irgendwann einfach selber ins Sortiment aufzunehmen. Aber kann man heutzutage überhaupt noch gegen Amazon bestehen?

Wir sagen: Ja, das geht!

Schließlich ist der Onlinehandel ein Business, das um ungefähr 10% pro Jahr an Umsätzen zulegt. Aber auch, wenn die 1.000 größten Anbieter die dicken Kuchenstücke für sich beanspruchen – auch als kleiner Händler kann man von den Krümeln gut leben. Dabei kommt es auf die richtige Strategie an – schließlich ist es gar nicht so einfach, als Konkurrent von Amazon am Markt zu überleben!

 

Einzigartige Nischenstrategien gegen die Platzhirsche

Das Geheimnis vieler erfolgreicher Shops, die sich gegen die große Konkurrenz durchsetzen konnten, sind einzigartige Angebote. Gut, das alleine klingt noch nicht nach einem großen Geheimnis – aber „Einzigartigkeit“ ist ein Konzept, welches viele Formen annehmen kann und damit verschiedene Wege öffnet, deinen Online-Shop an die Spitze zu bringen. Unsere Kollegen von t3n haben sich mal ein paar Paradebeispiele für Nischen-Shops herausgepickt.

Hier die vier besten Wege, um gegen Amazon bestehen zu können:

Einzigartige Produkte

Amazon ist zwar der größte Online-Versandhändler – hat aber bei weitem nicht ALLE spannenden Produkte im Angebot. Auch in Sachen Übersicht und Expertenwissen über die neuesten Trends hat der Branchenriese einen Nachteil. Das heißt allerdings nicht, dass dein Onlineshop ebenfalls eine riesige Auswahl an allen möglichen Produkten zum jeweiligen Themengebiet anbieten muss. Im Gegenteil, ein kleines, aber feines Sortiment vermittelt dem Kunden Exklusivität und eine hohe Qualität bei der Auswahl. Die Zusammenstellung des Gesamtsortiments macht den Online-Shop einmalig. Tipp: Genau so solltest du das auch kommunizieren – zum Beispiel mit einem Artikel über deine Vorgehensweise bei der Suche nach neuen Produkten im Firmenblog. (Beispiel: www.purepharma.com)

Bequem in der Nische

Was ist der Unterschied zwischen einzigartigen Produkten und Nischenprodukten? Ganz einfach: Shops für die Nische bieten Produkte für eine relativ kleine, klar definierte Zielgruppe an. Ihren Erfolg verdanken sie ihrer relativ geringen Anzahl an Mitbewerbern und dem meist hohen Fachwissen der Shopbetreiber. Beste Beratung trifft auf Produkte, die genau auf die Kundenbasis zugeschnitten sind – und Amazon kann bei hochspezialisierten Sortimenten einfach nicht mithalten. (Beispiel: www.Stollen-aus-Dresden.de)

Unvergessliche Persönlichkeit

Wenn wir von „Persönlichkeit“ sprechen meinen wir zum einen den ganz eigenen Charakter deines Webshops, der auf deine Kunden unwiderstehlich wirkt. Aber das ist noch nicht alles: Auch Serviceorientierung, Webdesign und Usability spielen eine riesige Rolle. Kurz: Persönlichkeit ist alles, was dafür sorgt, dass sich User auf deiner Seite wohl fühlen. Und genau damit hängst du Amazon ab – du als sympathischer Händler gegen die anonyme Datenkrake von Weltrang. Wer sich richtig positioniert und präsentiert, hat gute Chancen, zu bestehen!

Der beste Preis im Web

Das könnte schwierig werden – schließlich bietet allein Amazon so gut wie immer kostenlosen Versand und massenweise Rabatte. Trotzdem gibt es genug Online-Shops, die sich auf die preiswertesten Deals im Netz spezialisiert haben. Hier ist die Konkurrenz aber besonders groß. Und: Heute bevorzugen viele User bessere Qualität und zahlen dafür gerne mehr Geld. Auch die Gewinnspannen sind bei solchen Shops viel geringer – ein Schritt in diese Richtung sollte also gut überlegt sein.

 

3 weitere Tipps, mit denen kleine Shops gegen Amazon bestehen

  1. Gemeinsam seid ihr stark! Der Zusammenschluss von verschiedenen Online-Shops ist ein Trend der eCommerce-Szene – und es zeigen sich bereits erste Erfolge. Gerade Shops, die thematisch zusammenpassen, sollten von der gemeinsamen Userbase profitieren und sich gegenseitig bewerben – damit gewinnen alle.
  2. Amazon mag riesig sein, aber dem Versandhändler fehlt ein Gesicht und ein echter Charakterkopf – es ist also wichtig, dass deine Kunden sich mit dem Shop verbinden. Denn eine persönliche Connection, und wenn es nur über ein (professionelles) Bild ist, bewegt die Emotionen und fördert die Kundenbindung.
  3. Amazon punktet beim Service – gegen kostenlosen Rückversand, verschiedene Versandoptionen und mehr kommt man als kleiner Shop einfach nicht an. Sprich: Wer erfolgreich gegen Amazon bestehen will, der muss mit anderen Aspekten punkten: Tollen Produktbeschreibungen zum Beispiel, echtem Expertenwissen, einem persönlichen Kundenservice und anderen Punkten, die der Riese eben nicht kann.

 

Es ist ein Kampf wie David gegen Goliath – aber mit der richtigen Strategie ist es möglich, sich im eCommerce zu etablieren und Erfolg zu haben. Was ist eure beste Strategie für den Erfolg im Netz? Schreibt es in die Kommentare!

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OMR 2016 – Zwischen Contentmarketing, Ad Fraud, Scott Galloway, Tony Hawk und Udo Lindenberg

Vergangene Woche war es wieder soweit. Die Online-Marketing Branche machte sich auf nach Hamburg, um neue Tools zu entdecken, sich in Seminaren weiterzubilden, internationalen Speaker zu lauschen oder einfach Kontakt zu den Branchenexperten zu suchen. Insgesamt besuchten über 16.000 Online Marketing Interessenten das diesjährige Online Marketing Rockstars Festival in der Hansestadt. Wir waren auch wieder dabei und lassen die beiden Tage Revue passieren. Aus unserer ganz eigenen Sicht.

Tag 1 – Die EXPO

Aussteller

Der Tag 1 der OMR 2016 stand ganz im Zeichen der „Expo“ –  war also eine klassische Messe mit Ständen u.a. von Google, Facebook, Adobe, Tumblr, Bild, verteilt auf zwei Messehallen. Darunter fanden wir auch eine ganze Menge Software-Anbieter, wie ChannelPilot, linkbird oder auch ADPOLICE, die ihre spezialisierten Tools vorstellten und so auf Kundenakquise gingen. Mit den meisten Software-Lösungen waren wir als Online Marketing Experten natürlich bestens vertraut. Die Themen Cross-Channel, Marketing Automation, SEA & SEO waren hier tonangebend. Es gab leider nur wenige Anbieter, die uns noch nicht bekannt waren. Ob das an uns oder den anwesenden Ausstellern lag, möchten wir an dieser Stelle nicht beurteilen. 😉 Einsteiger sind hier jedoch sicher auf Ihre Kosten gekommen.

Panels

Parallel erhielten wir (und bis zu 1.000 weitere Besucher) bei den sogenannten „Panels“ auf der Expo Stage einiges zu hören – häufig jedoch wenig konkretes. So fachsimpelten Experten und Gründer eher oberflächlich u.a. über „Erfolgsfaktoren von Social Media“, „SEO ist tot“ und „Ad Fraud“ – wobei letztere Diskussion unserer Meinung nach die mit Abstand interessanteste war, da kontrovers und gespickt mit Marktdaten und Insiderwissen. Im nächsten Jahr gern mehr davon.

Als Output der Panels können wir zusammenfassen:

  • SEO ist natürlich nicht tot, wird nur erwachsen und verschmilzt immer mehr mit allgemeinen Marketing-Taktiken
  • Content bleibt King – so lange er einen deutlichen Mehrwert für den Nutzer hat
  • Du bist nur dann erfolgreich mit Social Media, wenn du Glück oder genügend Sex-Appeal hast (Achtung: Sarkasmus!) 😉

Masterclasses

Know-How und Best-Practices wurden in den 23 sehr begehrten Masterclasses, also Seminaren bzw. Workshops, vermittelt. Leider waren diese bereits Tage vor der Veranstaltung ausgebucht – weshalb wir in diesem Jahr passen mussten und hier keine Meinung abgeben können. 2017 sind wir sicher schneller.

Expo Party

Am Abend des ersten Tages hieß es dann das erste Mal Rock’n’roll – hauptsächlich aber zu Hip-Hop angehauchter Sound-Untermalung. Tatsächliche Partystimmung kam nicht auf, was wohl an der Messehalle als Location selbst lag. Dennoch nett und zum Netzwerken durchaus geeignet.

 

 

Tag 2 – Die Konferenz

Wer wie wir schon letztes Jahr auf der Rockstars Konferenz war, den hat das neue Erscheinungsbild in der Messehalle mit Sicherheit erschlagen. Die Bühne im letztjährigen Stage Theater war ca. 20 m breit. Bei der diesjährigen OMR hatte sie hingegen eine geschätzte Gesamtlänge von 70 Meter und wurde mit 3 riesigen LED-Wänden eindrucksvoll präsentiert. Wir waren jedenfalls baff. Spätestens jetzt kann sich die OMR im Vergleich zu anderen internationalen Veranstaltungen hinsichtlich Entertainment sehen lassen.

Wir und weitere 5.000 Zuschauer durften u.a. folgenden Speakern lauschen:

Fany Péchiodat

  • Gründerin von „My little Paris“

Christian Schmalzl

  • COO von Stöer SE

Neil Patel

  • erfolgreicher Growth Hacker

Tony Hawk

  • Skaterlegende und Selbstvermarktungs-Profi

 

Unser Highlight unter den Speakern:

Scott Galloway (Professor an der Universität NY) spricht über „Media and Marketing Tomorrow“

 

Musikalisches Highlight waren ohne Frage die Überraschungs-Auftritte von Udo Lindenberg und Jan Delay, welche die Rockstarsgemeinde mit ihrer Performance vereinnahmten. Typisch Rockstars eben.

Aftershow Party

Zum Abschluss der OMR hauten die Veranstalter nochmal richtig einen raus: Mit einer exzessiven Aftershow-Party in der Großen Freiheit 36 auf der Reeperbahn wurde das zweitägige Event mit Acts wie Jan Delay, den Beatsteaks, Das BO, Olli P. und Captain Jack gebührend abgerundet. Wir machten uns in den frühen Morgenstunden geschafft aber glücklich nach Hause, um genug Schlaf für die Heimreise nach Dresden zu sammeln.

Unser Fazit – Klotzen statt kleckern!

Das OMR Festival ist erwachsen geworden. Ja – an vielen Stellen war unübersehbar, dass hinsichtlich Organisation noch gut Luft nach oben ist. Vollgepackt mit Entertainment und internationalen, hochkarätigen Speakern, sind wir uns jedoch sicher, dass das Festival in den nächsten Jahren die ein oder andere Veranstaltung „wachablösen“ wird.

Alle Besucher, die sich vertieftes Wissen in den Bereichen Social Media, SEO und SEA erhoffen, sollten sich unbedingt rechtzeitig für die Masterclasses anmelden. Über die Speaker auf der Konferenz holten wir uns vor allem Inspiration und Motivation – und den ein oder anderen Geheimtipp, zwischen den Zeilen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und sind gespannt!

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Online Marketing Rockstars 2016 – Wir sind dabei!

Es ist wieder so weit! Die Online-Marketing-Szene trifft sich zum Schaulaufen in Hamburg. Mit im Gepäck: Die besten Innovationen rund um SEO und SEA, Speaker aus aller Welt und kompaktes Fachwissen, verpackt in 23 Masterclasses für Spezialisten. Wir lassen uns diese Möglichkeit nicht nehmen, mit anderen Experten ins Gespräch zu kommen und uns über die neusten Entwicklungen zu informieren. Aber was ist die Rockstars Expo nun genau und was erwartet uns bei den Online Marketing Rockstars 2016?

Die Rockstars Expo 2016: Masterclasses und mehr

Das Who-is-Who des Online-Marketings in einer Halle – am 25.02. geht es in Hamburg richtig ab! Zahlreiche Aussteller buhlen um die Aufmerksamkeit der Besucher – 2016 erwarten die Online Marketing Rockstars 120 verschiedene Unternehmen in den Hallen der Hamburger Messe. Und wer ist da dabei? Die Aussteller kommen alle aus den Gebieten AdTech und digitales Marketing – genau unser Ding, sozusagen!

Auch in Sachen Besucherzahl zeichnet sich ein neuer Rekord ab: Was vor über 5 Jahren mit gerade einmal 200 regionalen Online-Marketing Spezialisten anfing, zieht heute über 10.000 Besucher an. Mindestens zwei davon kommen aus Dresden – denn natürlich lassen wir uns diese Chance nicht entgehen. Netzwerke knüpfen, ins Gespräch kommen und innovative Companys kennenlernen – die Rockstars Expo ist das El Dorado für Marketingexperten! Wir freuen uns besonders auf SEM Rush, Channel Pilot und intelliAd. Da wartet spannender Input auf uns!

Besonderes Highlight sind die 23 Masterclasses, die über den Tag verteilt während der Expo stattfinden. Masterclasses? Seminare für Fortgeschrittene! Insights von Branchen-Experten zu allen Themen, die uns gerade bewegen. Hier nur ein Ausschnitt aus dem Kursprogramm:

  • Remarketing-Listen für die Suche mit Denis Dautaj, Audience Solutions Specialist bei Google: Remarketing ist ein kraftvolles Tool, das mit passenden Listen zur Suche noch besser wird. Google erklärt uns, wie es geht! Neben dieser Masterclass bietet Google noch fünf andere Kurse an – alle drehen sich um topaktuelle Themen aus dem Suchmaschinenmarketing
  • Mobile User Acquisition mit Simon Kendall, Head of Communication bei adjust: Die Anatomie der Usergewinnung, verständlich und doch tiefgreifend erklärt vom Experten anhanf von Fallstudien und Best-Practice-Beispielen.
  • Social Commerce mit Daniela da Silva & Lena Wisser von Productsup & Max Riemschneider von eprofessional: Wie erzeugt man in Zeiten der medialen Übersättigung neue Kunden im eCommerce. Social Commerce ist ein Weg – und die drei Experten zeigen uns, wie man Facebook noch besser für Shops nutzen kann.

 

Work hard, play hard live – Das Rockstars Festival 2016

Herzstück des Wochenendes ist das Rockstars Festival am 26.02. Neben den erstklassigen Speakern und Showacts wartet am Abend auch die legendäre Aftershow-Party auf uns. Aber vor der Party kommt das Vergnügen – ab 8:00 stehen nämlich Branchengrößen und Experten auf der Bühne und lassen uns an ihrem Fachwissen teilhaben. In den vergangenen Jahren haben die Rockstars unter anderem Buzzfeed-Gründer Jonah Peretti und Pinterest-Erfinder Evan Sharp auf die Bühne geholt. Wir sind sehr gespannt auf die verschiedenen Speaker und deren Herangehensweisen, um ein Unternehmen aufzubauen bzw. erfolgreich zu werben.

Und wer wartet bei den Online Marketing Rockstars 2016 auf uns?

  • Christian Schmalzl von Ströer SE – Der Experte für Online-Vermarktung hat aus dem Unternehmen für Außenwerbung einen Global Player in Sachen Online-Marketing gemacht. Seine Inputs zu Transformationsprozessen und der persönlichen Markenbildung klingen für uns extrem spannend.
  • Neil Patel ist Growth Hacker – eine einmalige Kombination aus Online-Marketing-Experte, Zukunftsforscher und Webentwickler. Er berät Amazon, NBC, Techcrunch und viele mehr – und mit seinem Speaker-Slot bald auch uns!
  • Marketingprofessor Scott Galloway, One-Woman-Army Fany Péchiodat, Outbrain-Gründer Yaron Galai und viele mehr…

 

Online Marketing Rockstars 2016 – Wir sind gespannt!

Wir sind schon extrem gespannt auf die neuen Erkenntnisse und Inputs, die wir im Gespräch mit anderen Agenturen sammeln werden. Unser Plan für zwei Tage voller Action? Netzwerken, netzwerken, netzwerken! Schließlich dient die Veranstaltung dazu, das Who-is-Who der Online-Marketing-Experten in Deutschland zusammen zu bringen – und da dürfen wir nicht fehlen! Und inspiriert von den Speakern und Classes können wir uns voller Motivation wieder in den Aufbau der Netzproduzenten stürzen – ausgestattet mit topaktuellem Wissen rund um digitales Marketing – wie echte Rockstars eben!

Wen von unseren Lesern können wir denn live in Hamburg treffen? Schreibt in die Kommentare, wenn ihr euch auch vom bunten Treiben auf der Rockstars Expo inspirieren lassen wollt!