Usability-Optimierung ist ein bisschen wie der Frühjahrsputz: Wenn Du die staubigen Ecken und die herumliegende Wäsche zu lange ignorierst, wird es unangenehm. So ähnlich sieht es auch mit Deiner Webseite aus: Okay, manche Unterseiten laden etwas langsam und der ein oder andere Menüpunkt funktioniert vielleicht nicht. Aber wie schlimm kann das schon sein? Deine User sehen das ganz anders. Die sind nämlich genervt von der mangelnden Nutzbarkeit und klicken entnervt weg, wenn der Weg zum Warenkorb nur mit einem Navi zu finden ist. Es reicht nicht, einmal eine gute Webseite auf die Beine zu stellen, Du musst regelmäßig kontrollieren, ob alles funktioniert. Wir zeigen Dir heute, wie Du mit ein wenig kontinuierlicher Arbeit Ordnung in Dein Webseiten-Chaos bekommst.

Kontinuierliche Usability-Optimierung: Immer am Ball bleiben!

Usability-Optimierung ist ein Marathon, kein Sprint. Und es gibt viele gute Gründe, warum Du bei der Nutzbarkeit Deiner Webseite am Ball bleiben solltest:

  • Gut optimierte, leicht nutzbare Internetseiten haben eine höhere Conversionrate.
  • Die Nutzer finden schnell und ohne Umwege das, was sie suchen.
  • Die Absprungrate verringert sich, wenn Du den Usern keinen Grund gibst, wegzuklicken.
  • Deine User sind glücklicher. Und glückliche User empfehlen Dich weiter.
  • Die regelmäßige Pflege Deiner Webseite kann sich positiv auf das SEO-Ranking auswirken.

Viele Webseitennutzer kümmern sich einmal um ihre Usability und ignorieren das Thema danach. Aber eine Webseite steht häufig viele Jahre (relativ) unverändert im Internet. In dieser Zeit ändern sich nicht nur Trends und Designs, es kommen ganz neue Herausforderungen dazu. Es gibt heute immer noch Webseiten, die auf Mobilgeräten nicht funktionieren. Wer regelmäßig einen kritischen Blick auf die eigene Webseite wirft, der wird belohnt: Deine Webseite bleibt am Puls der Zeit, lässt sich schnell und unkompliziert bedienen und macht die Nutzer glücklich. Es gibt keinen guten Grund, sich nicht regelmäßig der Usability-Optimierung zu widmen.

So optimierst Du mit 30 Minuten Arbeit im Monat Deine Nutzbarkeit

Ich höre Dich jetzt grübeln: „Wie soll ich denn die Usability meiner Webseite in meinen Zeitplan einbauen?“ Tatsächlich hören wir oft, dass es an der Zeit scheitert, wenn die Nutzbarkeit der Seite nicht so optimal ist.

Die schlechte Nachricht: Ganz ohne Zeitinvestment geht es natürlich nicht.

Die gute Nachricht: Es muss gar nicht viel sein.

Du willst wirklich kontinuierliche Usability-Optimierung betreiben? Dann ist es sogar sinnvoller, jeden Monat ein bisschen zu leisten, statt Dir am Ende des Jahres panisch eine Woche Zeit zu nehmen. Es reicht, wenn Du 30 Minuten pro Monat konzentriert überlegst, wie Du Deine Webseite besser machen kannst.

Ideen für die Usability-Optimierung:

  1. Schaue Dir Deine Webseite mit den Augen des Kunden an! Setze Dir die Challenge, in weniger als 2 Minuten ein Produkt zu kaufen oder die wichtigsten Informationen über Dich herauszufiltern. Klappt das? Wenn nicht, kannst Du an dieser Baustelle arbeiten.
  2. Teste, ob alle Links funktionieren oder ob eines Deiner technischen Skripte abgestürzt ist!
  3. Werfe einen Blick auf die Überschriften, Seitentitel und markierten Textstellen! Der Leser sollte nur auf Basis der Überschriften erahnen können, worum es bei Dir geht. Du hast gar keine Struktur in Deinen Inhalten? Dann wird es höchste Zeit!
  4. Probiere Deine Webseite mit unterschiedlichen Endgeräten aus! PC, Tablets, Smartphones mit unterschiedlichen Bildschirmen und Auflösungen: Deine Webseite sollte überall gut aussehen und sich easy bedienen lassen!
  5. Ist auf der Startseite sofort ersichtlich, was Dein Unternehmen anbietet und wie es den Usern helfen kann? Der User will wissen, wo er gelandet ist und was du für ihn tun kannst.
  6. Gibt es eine Suchfunktion? Bei umfangreichen Webseiten hilft das bei der Orientierung.

Außenseiter Spitzenreiter: Darum solltest Du Deine Webseite von außen betrachten

Am Ende geht es um eine Sache: Die Nutzer der Webseite sollen sich wohlfühlen. Durchdachtes Design, Bedienbarkeit und wertvolle Inhalte geben dem User ein gutes Gefühl. So sollte es sein.

In der Praxis geht es um das Empfinden Deiner Kunden.

Du kennst (idealerweise) jeden Winkel Deiner Internetseite. Vielleicht hast Du sie selbst aufgebaut, vielleicht hattest Du dabei Hilfe. Aber Dein Blick auf die Menüs, Bilder und Texte ist nie unparteiisch.

Bei der Optimierung der Nutzerfreundlichkeit musst Du einen Schritt zurückgehen und Deine Seite mit den Augen des Users sehen. Das kann schwer sein. Deswegen setzen viele Techniken aus der Usability-Optimierung auf externe Informationen und Außenseiter. Es gibt mehrere Optionen, um die Meinung von außen zu bekommen:

  • Umfragen in einem Pop-Up, bei dem User angeben können, was ihnen an der Webseite nicht gefällt.
  • Klicktracking oder sogar Eye-Tracking, um den Weg der Nutzer auf der Webseite nachzuvollziehen.
  • Externe Probanden, die Deine Seite auf Herz und Nieren prüfen. Das können Kunden sein, Deine Geschäftspartner, Freunde oder Deine Mutter. Hauptsache, sie verhalten sich beim Test natürlich!

Mit diesem Blick von außen kannst Du leicht Fehlerquellen finden, auf die Du nicht gekommen bist. Ein guter Test, um die Nutzerfreundlichkeit zu überprüfen!

Fazit: Usability-Optimierung leicht gemacht

Am Ende des Tages wollen wir alle, dass unsere User glücklich und zufrieden sind. Ein schlecht optimiertes Menü oder eine zu komplizierter Warenkorb sollten da wirklich nicht im Weg stehen. Bei der Usability-Optimierung geht es weniger um große, zeitintensive Investitionen, sondern um Kleinigkeiten, die das Leben schöner machen. Es reicht, aufmerksam zu bleiben und die eigene Arbeit immer kritisch zu hinterfragen. Was ist gut für die Kunden? Wie nutzen sie meine Webseite? Wie kann ich ihnen den Aufenthalt bei mir so angenehm wie möglich machen? Wenn Du Dir diese Fragen stellst, bist Du bereits auf einem sehr guten Weg. Wir helfen Dir gerne dabei, indem wir einen aufmerksamen Quick Check Deiner Seite machen und Dir das Optimierungspotenzial zeigen!

Die Landing Page ist der rote Teppich, den Du für Deine Kunden ausrollst. Sie ist häufig der erste Kontaktpunkt, die wortwörtliche Landezone für neue User, die vorher noch nie auf Deiner Seite waren. Sie ist der berühmte erste Eindruck, für den es keine zweite Chance gibt. Deine Landing Page muss deswegen strahlen, schimmern und vor allem ihr Ziel erfüllen. Bei uns erfährst Du, wie Du das anstellst und überzeugende Landing Pages gestaltest. Am Ende des Artikels gibt es für Dich unsere Landing Page Checkliste zum Download, mit der Du Deine eigenen SEA-Kampagnen ordentlich aufmöbeln kannst. 

Was ist eine Landing Page?

Die Definition von Landing Page ist eigentlich ganz einfach: Die Landing Page ist die Seite, auf der ein Besucher landet, wenn er einen Link klickt. Wir nutzen den Begriff im Bereich SEA. Wer auf die Werbeanzeige klickt, landet auf der Landing Page. Sie ist die Erweiterung der Werbeanzeige. Während Du bei einer Ad in den Suchergebnissen nur wenige Zeichen zur Verfügung hast, bestimmst Du hier selbst, wie ausführlich Du Dein Produkt vorstellst. Du hast das Design und die Werbebotschaft in der Hand.

Viele Werbetreibende verlinken in ihren SEA-Anzeigen einfach ihre Startseite. Das kann funktionieren, wenn Du als Ziel verfolgst, dass Kunden grundsätzlich auf Dich aufmerksam werden. Bei der Arbeit mit einer Landing Page sieht das anders aus.

Jede Landing Page verfolgt ein Ziel.

Ein Beispiel: Auf unserer Webseite dreht sich alles um Online-Marketing und SEA. Sie richtet sich an alle Unternehmer, die erfolgreich im Internet sind und mit SEA durchstarten wollen. Aber diese Zielgruppe ist sehr breit gefächert. Wir wollen unsere (potenziellen) Kunden direkt ansprechen. Für eine SEA-Kampagne ist das einfache Keyword „Online-Marketing“ zu generisch (und ehrlich gesagt auch viel zu teuer). Wenn wir eine bestimmte Zielgruppe erreichen wollen, brauchen wir spezifische Keywords. „Online-Marketing-Autohändler“ ist da schon besser. Wenn die Menschen, die nach diesen Keywords suchen, auf unserer normalen Startseite landen, klicken sie schnell wieder weg. Denn dort steht nichts darüber, wie wir Autohändlern helfen können. Deswegen erstellen wir eine eigene Landing Page für Autohäuser und die Automobilbranche, in der wir speziell auf die Möglichkeiten für passende Online-Werbung eingehen. Von der Landing Page aus können die (nun direkt angesprochenen) Kunden direkt den kostenlosen Quick-Check buchen – und genau das war unser Ziel.

Richte die Augen auf das Ziel!

Eine Landing Page kann viele Ziele haben:

  • Der Verkauf eines speziellen Produkts
  • Der Download eines Freebies oder eines digitalen Produkts
  • Das Eintragen in einen Newsletter oder eine Mailingliste
  • Das Hinterlassen der Kontaktdaten für mehr Leads
  • Die eigenständige Kontaktaufnahme

Alles an dieser Seite ist darauf ausgerichtet, das vorher festgelegte Ziel zu erfüllen. Vom Design bis zum Inhalt des Call-to-action schubsen alle Elemente den User sanft in die richtige Richtung. Deswegen ist es wichtig, dass Du vor dem Aufbau der Seite überlegst, welches Ziel Du erreichen willst. Je genauer das Ziel definiert ist, desto besser wirkt die Landing Page.

SEA und Landing Page im Einklang

Die Landing Page ist die erste Seite, die ein User von Dir zu Gesicht bekommt, wenn er auf eine Werbeanzeige klickt. Es ist wichtig, dass die Seite das Versprechen erfüllt, das in der Ad gegeben wird. Wenn der Anzeigentext die Vorzüge Deines Service aufzählt, sollten sich diese USPs prominent auf der Landing Page wiederfinden.

Noch wichtiger ist es allerdings, dass die beiden Teile der SEA-Werbekampagne inhaltlich zusammenpassen. Wenn Du die Werbeanzeige für das Keyword „Fitness Ü60“ schaltest, sollte es im Text und Webdesign auch um den Seniorensport gehen. Wir sehen es viel zu oft, dass es eine oder maximal zwei unterschiedliche Landing Pages für SEA-Kampagnen gibt, selbst wenn die Keywords ein breites Spektrum abdecken. Im Idealfall gibt es für jedes Keyword eine eigene Landing Page. Das ist in der Praxis natürlich schwierig. Entweder fokussierst Du Dich auf weniger Keywords oder Du fasst manche Themen zusammen und generierst Landing Pages für Themencluster.

Übrigens: Die Landing Page ist die Ergebnisseite einer Werbekampagne. Sie muss die Keywords gar nicht zwingend beinhalten, weil Du ja bereits dafür bezahlst, dass sie bei bestimmten Suchanfragen gezeigt wird. Daher brauchst Du den Text nicht rigide durch die SEO-Optimierung zu jagen. Wenn du mehrere Landing Pages zu ähnlichen Themen hast, kann es sogar sinnvoll sein, sie auf noindex zu setzen. Dadurch werden sie vom Google Bot nicht gefunden und stellen keine Duplicate-Content-Gefahrenquelle dar.

So gestaltest Du eine tolle Landing Page für Deine SEA-Kampagne

  1. Form Follows Function: Eine Landing Page sollte immer im selben Corporate Design gehalten sein wie die Hauptseite. Abseits davon kann das Design hier etwas reduzierter sein. Es ist wichtig, dass die Botschaft ankommt. Ideal ist es, wenn die User möglichst wenig scrollen müssen und auf den ersten Blick klar ist, worum es geht.
  2. Die Balance zwischen Inhalt und Message: Der Text auf der Seite sollte nicht zu ausführlich sein, um den Nutzer nicht zu erschlagen. Aber der Content muss die Botschaft gut transportieren. Die optimale Langingpage gibt exakt die richtigen und wichtigen Informationen zum Produkt preis. Die meisten Landingpages pendeln sich zwischen 400 und 700 Wörtern ein.
  3. Die richtigen Keywords: Die Landing Page ist die Verlängerung der AdWords-Anzeige. Deswegen müssen Anzeigentext und Seiteninhalt gut zusammenpassen. Das funktioniert nur, wenn Du die Keywords, bei denen Deine Anzeige erscheint, auf den Inhalt der Page abstimmst. Sonst fragt sich der User, warum ihm diese unpassende Werbung präsentiert wird – und klickt nicht darauf, um es herauszufinden.
  4. Klare Zielsetzung: Nachdem der User Deinen Text studiert hat und weiß, was Du ihm anbietest, sollte der nächste Schritt glasklar sein. Eine toll gestaltete Seite nützt nichts, wenn der User nicht weiß, was er tun soll. Ein auffälliger Call-to-action, also eine klare Handlungsanweisung, gehört auf jede Landing Page.
  5. Keine Geheimniskrämerei: Manche Webseitennutzer geben ihren Landing Pages einen komplett anderen, neuen Look. Dafür gibt es keinen guten Grund. Das beworbene Angebot gehört schließlich zum Leistungsumfang und trägt im besten Fall zum Branding bei. Außerdem wollen Nutzer wissen, wo sie jetzt eigentlich gelandet sind, nachdem sie auf eine Werbeanzeige geklickt haben. Es sollte ersichtlich werden, wer und was hinter der Landing Page steckt.

Checkliste Landing Page: Tipps für eine gelungene Seite

Hier geht es zum Download für Deine Landing Page-Checkliste!

Die Checkliste für Deine Landing Page

Viele Unternehmen kümmern sich mit Hingabe um die Akquise von neuen Kunden. Aber wie sieht es eigentlich mit den bisherigen Fans, Besuchern und Nutzern aus? Customer Relationship Management hilft Dir dabei, die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe zu erkennen und die digitale Kundenbeziehung zu stärken. Wer sich um seine Kunden kümmert, der gewinnt wahre Fans, die gerne wiederkommen und sogar noch ihre Freunde mitbringen. Wir erklären Dir heute, wie Du CRM gewinnbringend einsetzt und wie Du Deine Kunden zu Freunden fürs Leben machst.

Eine kleine Begriffserklärung rund um die digitale Kundenbeziehung

Customer Relationship Management (CRM)

Das Management der Kundenbeziehung ist die Strategie, mit der ein Unternehmen langfristig um seine wiederkehrenden Kunden wirbt. Im Gegensatz zur Akquise geht es hier nicht um den Erstkontakt, sondern um die kontinuierliche Kommunikation mit jedem einzelnen Kunden. Das trägt langfristig zum Unternehmenserfolg bei.

Customer Lifetime Value (CLV)

Ein Kunde kann über die einmalige Transaktion hinaus einen Wert ins Unternehmen bringen. Vielleicht kommt er als Stammkunde bald wieder. Oder er verbreitet seine Begeisterung an seine Freunde und hilft so, neue Leads zu gewinnen. Der Customer Lifetime Value beschreibt alle Vorteile und Conversions, die ein einzelner Kunde langfristig mit sich bringt.

Leads

Leads sind potenzielle Kunden, die auf die eine oder andere Weise auf das Unternehmen aufmerksam geworden sind und über deren Daten das Unternehmen verfügt. Mit der richtigen Pflege entwickeln sich Leads zu (wiederkehrenden) Kunden.

Customer Journey

Mit der richtigen Strategie wird die Customer Journey zur Traumreise! Die digitale Kundenbeziehung stützt sich auf zahlreiche Kontaktpunkte, die ein Unternehmen mit einem Kunden verbinden. So entwickelt sich ein ganz normaler Internetuser zu einem begeisterten Fan. Aber nur, wenn Du es schaffst, ihm jederzeit den richtigen Input zu bieten. CRM-Systeme und Strategien für die Kundenbindung helfen, die Bedürfnisse des Nutzers zu erkennen, vorauszusagen und zu befriedigen.

Warum lohnt es sich, in die Kundenbeziehung zu investieren?

Nach der kurzen Theoriestunde kommen wir zur Praxis. Welchen Vorteil bietet die Analyse und Verarbeitung der Kundendaten? Gerade kleine Unternehmen fragen sich, warum sie überhaupt so einen Aufwand betreiben sollen. Lohnt sich das? Bietet das dem Kunden wirklich einen Mehrwert? Die einfache Antwort: Ja.

Vorteile für den Kunden

CRM-Systeme speichern Informationen zu jedem Kunden, dessen Daten Du nutzen darfst. Im Idealfall können alle relevanten Abteilungen auf die für sie essenziellen Daten zugreifen. Die Rechnungsabteilung braucht die Anschrift? Der Customer Support will wissen, was der Kunde zuletzt eingekauft hat und mit wem er dabei in Kontakt stand? Der Projektmanager will beim Kundentermin einen möglichst guten Eindruck machen? Kein Problem! Mit den richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt begleitest Du den Kunden auf jedem Schritt des Weges. Das Ergebnis: Er fühlt sich willkommen und gut aufgehoben bei Dir. Eine durchdachte digitale Kundenbeziehung erspart dem Kunden nervige Wartezeit und sorgt für einen stimmigen Gesamteindruck vom Unternehmen.

Vorteile für Unternehmen

Wer interessiert sich eigentlich für Deine Angebote? Mit einer Datenanalyse der Kundendaten kannst Du Deine Zielgruppe eingrenzen und noch genauer ansprechen. Die digitale Kundenbeziehung bietet Dir die Möglichkeit, das Verhalten Deiner Stammkunden teilweise vorauszusagen. Aber es geht noch weiter:  Du lernst Deine wertvollsten Unterstützer besser kennen und verstehst die Bedürfnisse hinter den Transaktionen. Dieses Wissen kannst Du einsetzen, um noch bessere Angebote zu erstellen oder ein positives Nutzungserlebnis zu bieten. Die Kunden danken es Dir mit einem erhöhten Umsatz, mehr Conversions und einer hohen Weiterempfehlungsrate.

5 Möglichkeiten, um Deinem Kunden näher zu kommen

  1. Besucherdaten erheben und analysieren: Der erste Schritt für eine gute, digitale Kundenbeziehung sind Informationen. Wo ist der Nutzer das erste Mal in Kontakt mit Deinem Unternehmen gekommen. Auf welches Angebot oder welche Werbeanzeige kann er sich beziehen? Wenn Du weißt, dass ein Großteil deiner treusten Kunden von Facebook kommt, kannst Du mehr Ressourcen in diesen Kanal stecken. Wissen ist Macht!
  2. Datenmanagement digitalisieren und strukturieren: Eine digitale Kundenbeziehung sollte – logischerweise – digital sein. Wenn alle Daten an einem Ort gespeichert sind, reduziert das den Verwaltungsaufwand und erspart allen Beteiligten viel Stress. CRM-Systeme übernehmen diese Aufgabe und unterstützen Deine Mitarbeiter bei der persönlichen Ansprache der Kunden.
  3. Nutzerverhalten voraussehen: CRM-Systeme sammeln Daten. Intelligente Algorithmen nutzen das bisherige Nutzerverhalten und entwickeln von alleine Vorhersagen auf Basis der Kundendaten. Dadurch bekommen Deine Mitarbeiter wertvolle Informationen. In welcher Phase der Customer Journey befindet sich ein Kunde? Vor welchen Herausforderungen steht er gerade? Die künstliche Intelligenz hilft!
  4. Digitale Kundenbeziehung frisch halten: Kleine Aufmerksamkeiten erhalten die Freundschaft! Eine persönliche Ansprache im Newsletter oder ein kleiner Gruß zum Geburtstag scheinen unwesentliche Details zu sein. Sie sorgen aber dafür, dass sich der Kunde als Person wertgeschätzt fühlt. Du solltest es nur nicht übertreiben!
  5. Vertrauen durch Transparenz gewinnen und halten: Datensicherheit ist ein Muss im Umgang mit CRM-Systemen und sensiblen Kundendaten. Darum ist es wichtig, transparent und nachvollziehbar zu arbeiten. Wenn ein Kunde nicht will, dass du seine Daten speicherst, musst Du dem nachkommen. Sorge dafür, dass die Daten vor Missbrauch geschützt sind!

Customer Relationship Management: Informationen sind der Schlüssel

Nicht jedes Unternehmen braucht ein gewaltiges Marketingbudget und raffinierte CRM-Systeme. Oft reicht auch schon der Gedanke, dass die Wünsche des Kunden immer im Vordergrund stehen. „Kundenzentriertes Denken“ ist ein beliebtes Buzzword. Dahinter steckt aber der Wille, wirklich alle Prozesse im Unternehmen auf die Kundenzufriedenheit auszurichten. Damit das klappt, brauchst Du Daten und Informationen über Deine Kunden. Denn ein Kunde kauft nie nur ein Produkt – er kauft in gewisser Weise auch den Service, der damit zusammenhängt. Je mehr Informationen du hast, desto besser wird dieser Service, und damit auch der Wunsch des Kunden, wieder einmal bei Dir einzukaufen.  Durch den Fokus auf die digitale Kundenbeziehung erkennst Du langfristig die Wünsche Deiner Zielgruppe.


Habt Ihr Euch schon Gedanken gemacht, mit welchen kleinen Verbesserungen Ihr die digitale Kundenbeziehung aufmöbeln könnt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Es gibt viele Gründe, Deinem Text eine schöne und leicht lesbare Struktur zu geben. Es lässt Deinen Artikel weniger wuchtig wirken. Aber Zwischenüberschriften, Fettungen und Absätze gefallen nicht nur dem Leser: Auch Google mag eine gut lesbare Textstruktur. Die Suchmaschine kann Deine strukturierten Inhalte besser verstehen und zeigt sie weiter oben in den Suchergebnissen an. 

Ein Artikel ganz ohne Struktur lässt sich schlecht lesen.Heute verraten wir Dir 5 Tipps, um Deinen Texten und Artikeln eine bessere Struktur zu geben, die dem Leser gefällt und alle wichtigen Informationen im schönsten Licht darstellt. Denn gute Inhalte brauchen eine ansprechende Form. Viele Tipps klingen auf den ersten Blick selbstverständlich, dennoch ist der richtige Look für den Erfolg eines Blogartikels oder einer Landing Page fast noch wichtiger als der eigentliche Inhalt.

Viele Leser scannen Artikel im Internet nur und lesen nicht jedes einzelne Wort. Und das ist auch okay. Mit einer guten Textstruktur verrätst Du Deinem User auf den ersten Blick, was ihn erwartet und bringst Deine wichtigsten Argumente schnell und sicher unter. Außerdem erfüllt ein gut formatierter Artikel alle Anforderungen, die Google an Web-Content hat. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck – und da ist der Stil entscheidend!

1. Absätze

Absätze sind der erste Schritt, um Deinen Content zu strukturieren. Oftmals passieren sie ganz natürlich: Wenn ein Gedanke beendet ist, kommt der Druck auf die Enter-Taste. Aber ist es wirklich so einfach?

Absätze sollten immer eine Argumentationskette abbilden. Als kleine Sinneinheiten lassen sie sich am Ende verschieben, neu anordnen und sortieren.

Ganz nebenbei bildest Du dadurch mehr Weißfläche auf der Seite. Das ist ein Begriff aus dem Layout, der auch in den alten Medien eine große Rolle spielt. Artikel mit viel Freifläche sind weniger anstrengend für die Augen und lassen sich somit leichter lesen. Im Internet sorgen Absätze dafür, dass Deine Leser Dich besser verstehen und nicht entnervt wegklicken, weil sie von einer Wand aus Text erschlagen werden.

2. Zwischenüberschriften

Absätze allein machen noch keinen guten Webtext aus. Um Deinem Content Struktur zu geben, musst Du Zwischenüberschriften einsetzen. Das ist gut für den Leser, der sich zunächst einen Überblick über Deine Inhalte verschaffen will. Dabei gibt es folgende Regeln:

  1. Die große Hauptüberschrift in H1 über dem Artikel sollte einzigartig sein.
  2. Die Zwischenüberschriften sind als H2 formatiert und geben dem User Orientierung.
  3. Kleine Absätze können mit gefetteten Überschriften gestaltet werden.

Mehr als drei Ebenen bei den Überschriften wirken schnell unruhig – im Internet reichen zwei bis drei verschiedene Typen von Überschriften völlig aus.

3. Aufzählungen

Es gibt zwei Arten von Aufzählungen: Nummerierte Listen sind gut, wenn es um ein Ranking geht oder um eine Reihenfolge, die der Leser nacheinander nimmt. Klassische Aufzählungen mit Punkten, Strichen oder Symbolen sind universell einsetzbar.

Auf jeden Fall vereinen Aufzählungen gleich zwei positive Aspekte für Dein Layout miteinander: Sie schaffen viel Weißfläche und ziehen die Blicke damit magisch an. Viele User lesen fast ausschließlich die Bullet-Point-Listen in einem Artikel. Deswegen sollte hier alles stehen, was im Text nicht untergehen darf. Daneben präsentieren Aufzählungen Informationen kompakt und auf einen Blick lesbar.

Du willst mehr über grandiose Bullet Points lernen? Bei textmatters findest Du alles, was Du darüber wissen musst.

4. Fettungen und Formatierung

Jetzt wird es spannend! Über Fettungen im Text streiten sich die Geister. Für manche Texter sind Fettungen ein wirksames Mittel, um die Aufmerksamkeit auf die Kernaussagen zu lenken. Aber gerade, wenn es der Autor mit Fettungen übertreibt, ist man als Leser schnell verwirrt. Was ist dem Autor wirklich wichtig?

Fettungen liefern die Antworten auf die zentralen Fragen Deines Artikels. Je sparsamer Du damit würzt, desto wirkungsvoller werden sie. Es hat sich bewährt, in jedem Absatz maximal eine Wortgruppe in den Vordergrund zu stellen. Alles andere lässt Deinen schönen Text unruhig wirken.

Übrigens: Auch kursive Passagen haben ihren Zweck. Die schräg gestellte Schrift fällt nicht so stark ins Auge wie eine Fettung, betont aber gleichzeitig eine Passage im Lesefluss. Zum Beispiel kannst Du damit persönliche Einschübe oder kontroverse Meinungen kennzeichnen, ohne direkt alle Blicke darauf zu lenken.

5. Bilder, Icons und Grafiken

Es wird bunt! Bisher haben sich alle Tipps und Tricks im normalen Eingabefenster abgespielt. Aber mit Bildern hast Du wortwörtlich unendliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Das große Beitragsbild über einem Blogartikel legt die Stimmung fest und gibt dem Leser einen ersten Eindruck vom Inhalt. Idealerweise hat schon dieses Bild Wiedererkennungswert – perfekt, wenn Du Deine Texte auf Social Media teilen willst. Viele Blogs setzen auf (mehr oder weniger) passende Stockfotos oder setzen die Hauptüberschrift noch einmal schön in Szene.

Im Text selbst lockert visueller Content das Schriftbild auf. Der richtige Einsatz von Bildern und Icons ist allerdings ein Tanz auf der Rasierklinge: Denn unpassende Fotos oder Bilder, die sich zu sehr in den Vordergrund drängen, saugen die gesamte Aufmerksamkeit auf. Der Schlüssel zum Erfolg ist Sparsamkeit.

 

Unsere Praxis-Tipps für schönere Artikel und mehr Struktur im Text

Du kennst jetzt die einfachsten Möglichkeiten, Deinem Text Struktur und Ordnung zu verleihen. Aber wie sieht das in der Realität aus? Wie entsteht ein gut (hoffentlich) strukturierter Artikel bei uns?

  1. Am Anfang steht die Idee: Willst Du Deinen Text als Listicle formatieren? Wie sieht die Hauptüberschrift aus? Das legt die Grundstruktur gleich zu Beginn fest.
  2. Ich schreibe die Zwischenüberschriften zuerst. Damit habe ich eine bessere Orientierung beim Schreiben und schweife thematisch nicht so schnell ab.
  3. Wo bietet sich eine Aufzählung an? Mit diesem Gedanken schaue ich mir meine erste Textstruktur an und überlege, wo ich meine Bullet-Point-Liste einfüge.
  4. Die Fettungen kommen zum Schluss. So muss ich nämlich überlegen, was die Kernaussage meines Artikels ist und kann unklare Passagen noch einmal überarbeiten.
  5. Der Text soll strahlen! Wenn es nicht gerade um abstrakte Themen oder Schaubilder geht, kommen die Bilder erst nach dem fertigen Text zum Einsatz.

Wie arbeitet Ihr an einem Text für Eure Webseite? Folgt Ihr bestimmten Regeln oder lasst Ihr es einfach fließen? Wir sind gespannt auf Eure Kommentare!

Benutzerfreundlichkeit: Kaum etwas hat einen größeren Einfluss auf die Zufriedenheit des Kunden. Und hier sind es vor allem die kleinen, versteckten Annehmlichkeiten, die den besten Effekt haben können. Gute Usability ist mehr als nur Webdesign. Es ist die Art, kundenzentriert zu denken. Ein paar Trends haben sich in den letzten Monaten durchgesetzt und zeigen, wie schön kluge Ideen umgesetzt werden können. Und gutes Design ist abseits aller Trends immer beeindruckend einfach! Wir zeigen Euch unsere liebsten Usability-Trends, die einfach nie alt werden.

So schön einfach: Nehmt den User an die Hand!

Menüführung ist schon seit Anbeginn des Internets ein spannendes Thema. Aber die beste Menüführung ist gar keine Menüführung! Idealerweise findet sich der User ganz ohne Beschriftungen auf der Seite zurecht. Vielleicht wählt Ihr auch ein seitenloses Design aus, das lediglich einzelne Sprungpunkte bietet. Die Navigation soll es so einfach und intuitiv wie möglich machen, sich auf Eurer Seite zu bewegen. Kreative Lösungen fühlen sich dabei organisch und natürlich an. Definitiv out sind ellenlange Menüs mit einzelnen Unterseiten, die fein säuberlich aufgereiht da stehen. Interaktion ist das Zauberwort! Der User sollte sich auf Eurer Seite nie verirren, sondern immer den richtigen Weg finden. Mit einer tiefgehenden Analyse der Seitenstruktur lässt sich voraussagen, wie ein User sich bewegt und wie Ihr diesen Weg optimieren könnt.

Charakterstarke Usability-Trends mit Persönlichkeit

Minimalismus ist out! Lange Zeit dominierten einfache Webseiten ohne Ecken, Kanten und erkennbaren, eigenen Stil. Diese Seiten waren zwar leicht zu navigieren, aber letztendlich austauschbar und seelenlos.

Das Trend-Pendel schwingt (zum Glück!) wieder in die andere Richtung: Persönlichkeit und Individualität werden belohnt! Erkennt man Eure Seite auch noch, wenn man den Bildschirm schwarz-weiß macht und die Bilder und Fotos entfernt? Strahlt Eure Seite einen unverwechselbaren Flair aus, der die Kunden anspricht? Das ist für die Usability nämlich genau so wichtig wie eine gute Menüführung oder ein eingängiges Design.

Das gilt übrigens nicht nur für die Usability und das Webdesign: Auch Texte und Bilder profitieren von einer eigenen Stimme oder einem eigenen Stil. Stockfotos und Phrasen sind definitiv kein Mittel, um in Zukunft bei den Nutzern zu punkten.

Natürlich künstlich: Wie AI und UX zusammenpassen

Künstliche Intelligenz ist noch ein ziemlich junger Trend. Aber gerade durch seine unterschiedlichen Einsatzzwecke kann die AI quasi überall angewendet werden und das Leben der User verbessern. Das muss nicht einmal ein fortgeschrittener Chatbot sein, der sich mit dem Nutzer unterhält. Künstliche Intelligenz ist auch, wenn der Onlineshop perfekt funktioniert und man die Schritte des Kunden vorhersagen kann. Idealerweise hält das auch noch die Ladezeiten sehr gering, weil die AI hinter der Programmierung schon einmal die wahrscheinlichsten Zielseiten vorbereitet. Der User merkt davon vielleicht nichts – aber indirekt profitieren so alle von dem neuesten Trend in Sachen Usability

Fazit: Gute Usability macht alles schöner

Das Wichtigste an guter Usability ist die stetige Weiterentwicklung der Seite und der Technik, die dahinter steht. Regelmäßige Analysen zeigen Schwachstellen auf, die mit wenigen Tricks aus der Welt geschafft sind. Neben der Nutzerfreundlichkeit hat die Usability noch einen weiteren Aspekt: Je weniger User eine Seite frustriert schließen, weil sie zu lange lädt oder zu unübersichtlich ist, desto wahrscheinlicher wird die Conversion. Usability-Tests nehmen die ganze Seite in den Blick und unterstützen Euch so dabei, Euren Nutzern die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Und das ist am Ende nicht nur gut für die Besucher der Seite, sondern auch für Euch.

Manchmal steckt der Teufel im Detail: Duplicate Content wirkt auf den ersten Blick wie ein Problem, das sich leicht in den Griff bekommen lässt. Doch auf den zweiten Blick finden wir dann bei einer tiefgehenden Analyse doppelte Inhalte, die von Google gar nicht gern gesehen werden. Einige SEO-Fehler rund um Duplicate Content sind dabei besonders häufig – und um die soll es heute gehen.

Das Problem mit dem WWW

Gibt es einen Unterschied zwischen blog.beispielseite.de und shop.beispielseite.de? Klar, die jeweilige Subdomain gibt uns Auskunft darüber, dass es sich hier um einen Blog oder eine Shopseite handelt. Aber die sieht es mit dem beliebten Präfix “WWW” aus? Webseiten funktionieren in der Regel schließlich auch ohne das vorgestellte “World Wide Web”. Eigentlich ist die Subdomain ein Überbleibsel aus der Vorzeit des Internets. Aber die User haben sich an www.beispielseite.de gewöhnt – und manche Browser komplettieren jede eingegebene URL sogar automatisch.

Da gibt es nur ein Problem: Wenn Deine Homepage mit http://beispielseite.de und http://www.beispielseite.de erreichbar ist, sind das für Google zwei unterschiedliche Seiten. Und da beide Seiten denselben Content haben, droht Duplicate Content Alarm!

Aber es gibt einen einfachen Ausweg: Erstelle dazu einfach eine .htaccess-Datei im Root-Verzeichnis, in der Du eine 301-Umleitung von der einen auf die andere Seite einrichtest. Damit weiß der Google-Crawler, wo er hin soll und welche Seite er indexieren soll. In der Search Console kannst Du außerdem noch eine bevorzugte Seitenversion angeben.

Der Code für die .htaccess-Datei könnte so aussehen:

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^beispielseite.de
RewriteRule ^(.*)$ https://beispielseite.de$1 [R=301,L]

Sichere Verschlüsselung, unsichere Aussichten

Dasselbe Problem besteht auch bei Seiten, die mit SSL verschlüsselt sind. Diese zeichnen sich durch das Präfix HTTPS aus. Allerdings läuft die ganz normale Seitenvariante mit HTTP meist ebenfalls weiter. Und wieder haben wir zwei Seiten mit demselben Inhalt – nämlich http://beispielseite.de und https://beispielseite.de.

Auch hier kannst Du mit einer einfachen 301-Weiterleitung arbeiten – oder aber du bestimmst mit rel=canonical eine Hauptseite. Beide Varianten funktionieren. Bei SSL-Zertifikaten gibt es häufig auch die Möglichkeit, eine Umleitung direkt bei der Aktivierung der Verschlüsselung zu aktivieren. Um zu checken, ob Duplicate Content in Form von verschiedenen internen URLs vorliegt, gibt es praktische Tools wie zum Beispiel die Analyse von Seorch.

6 weitere häufige Quelle für Duplicate Content

  • Textbausteine, die auf jeder Unterseite vorkommen und einen großen Teil des Contents einnehmen.
  • Kategorieseiten, die verschiedene Kombinationen von Keywords erlauben: So sind die Inhalte für “schwarze Socken” und “Socken schwarz” dieselben, aber die URLs unterscheiden sich. Klingt für Google nach Duplicate Content!
  • Archivseiten oder missverstandene Sitemaps, die ähnliche Seiten unter verschiedenen URLs listen.
  • Mobile Seitenversionen, die eine eigene URL formen, aber denselben Inhalt haben, wie zum Beispiel www.beispielseite.de/mobile.
  • Produktbeschreibungen oder Texte, die unverändert vom Lieferanten übernommen wurden.
  • Print-Versionen oder andere Seitenversionen, die von Google gecrawlt werden dürfen.

Externer Duplicate Content: Wie geht man mit Content-Diebstahl um?

Aber Duplicate Content kann nicht nur von der eigenen Seite kommen. Klassischerweise denkt man bei doppeltem Content tatsächlich eher an externe Seiten, die die eigenen Texte klauen und auf ihre Seite übernehmen. Natürlich kann es auch bei mehreren Seiten in ähnlichen Projekten zu Überschneidungen kommen. Presseportale sind ebenfalls eine häufige Quelle für Duplicate Content. Mit Tools wie Copyscape findest Du schnell und unkompliziert doppelte Inhalte auf Fremdseiten. Meist reicht schon eine E-Mail an den Webmaster, um das Problem zu lösen.

Fazit: Duplicate Content analysieren und auslöschen

Duplicate Content kann nerven – aber mit der Hilfe von verschiedenen Tools und einer professionellen Analyse findest Du sicher alle Fehlerquellen, die in die Falle führen. Das Problem betrifft viele Webseitenbetreiber – Du bist also nicht alleine.

Übrigens: Google hält sich recht bedeckt, was die Bewertung von doppeltem Content angeht. Die Sprecher für den Suchmaschinenriesen haben Andeutungen gemacht, dass die Crawler mittlerweile gut erkennen, wann Content wirklich geklaut ist und wann es nur um kleine Fehlerchen geht. Aber trotzdem ist es besser, erst gar keine Zweifel aufkommen zu lassen!

Conversion-Optimierung ist in aller Munde. Und klar, wir bieten als Fullservice-Agentur natürlich auch die Optimierung Deiner Conversion-Rate an. Aber müssen es dafür wirklich ständig irgendwelche Conversion-Hacks sein? Wir finden: Nein! Stattdessen setzen wir auf eine kontinuierliche, auf dem Boden gebliebene Arbeit an Deiner Seite. Denn das bringt auf Dauer wirklich mehr Kunden zu Dir. Wir zeigen Dir unseren Weg und erklären, wie auch Du mehr User in Kunden verwandelst – ganz ohne magische Tricks.

Conversion ≠ Verkauf

Um gleich mal mit dem größten Mysterium aufzuräumen: Eine Conversion ist nicht automatisch ein Verkauf. Die wörtliche Bedeutung ist „Verwandlung“ – und das kommt der Realität schon viel näher.

Die Customer Journey, also die „Reise“ des Users vom ersten Interesse bis zum getätigten Umsatz, durchläuft verschiedene Stufen.

  1. Vom interessierten Menschen wird durch Klick auf eine Werbeanzeige ein User.
  2. Der Seitenbesucher klickt sich durch die Webseite und lädt sich vielleicht ein kostenloses Freebie herunter oder registriert sich für den Newsletter. Er wird damit zum Lead.
  3. Als Lead überzeugt sich die Person selbst von Deinen Angeboten oder wird direkt von Dir eingefangen und wird so schließlich zum Kunden.
  4. Als Kunde verfolgt er eventuell weiter Deine Aktivitäten und teilt vielleicht sogar den einen oder anderen Post bei Facebook oder Twitter. Du hast einen Fan gewonnen.

Jede einzelne Verwandlung ist eine Conversion und kann entsprecht analysiert und optimiert werden. Aber natürlich bedarf es immer einer anderen Herangehensweise und einer neuen Strategie. Und diese Strategie wird nicht einmal hinter verschlossenen Türen ausgeheckt und umgesetzt, sondern über lange Zeit hinweg immer wieder verbessert und optimiert. Das verstehen wir unter Conversion-Optimierung – keine kurzfristigen Hacks, sondern kluge und durchdachte Methoden, um aus Seitenbesuchern auf lange Sicht Fans zu machen.

Viele Wege führen zum Ziel – 5 Arten der Conversion-Optimierung

Content, Warenkorb, Webdesign – es gibt viele Stellschrauben, an denen wir drehen können. Aber erst im Gesamtbild ergibt sich der wirklich Effekt. Es ist schlicht unmöglich, nur einen Teilaspekt Deiner Seite zu optimieren. Wenn Du das Webdesign nutzerfreundlicher machst, musst Du Dir auch Gedanken über den Content machen. Wenn Du einmal dabei bist, die Seiteninhalte zu überarbeiten, kannst Du auch gleich einen Blick auf die Call-to-Action-Buttons und die User-Führung werfen. Das führt Dich direkt in den Warenkorb oder zur Anmeldung Deines Newsletters. Und was da alles für Baustellen auf Dich warten! Schlüsseln wir das einmal kurz auf:

  • Webdesign- und Usability-Optimierung: Wusstest Du, dass die Conversion-Rate mit jeder Sekunde Ladezeit um 20 Prozent sinkt? Schnelle Seiten versprechen schnelle Gewinne – und das gilt nicht nur für die Datenmenge, sondern auch für die Navigation.
  • Content-Optimierung: Qualität schlägt Quantität. Der Text sollte ganz natürlich auf der Seite stehen und sich ins Gesamtbild einfügen. Und da ist weniger manchmal mehr. Bilder und Videos sagen mehr als tausend Worte und fangen die Vorteile Deines Unternehmens vielleicht sogar besser ein als ein ellenlanger Aufsatz.
  • Layout-Optimierung: Je schneller sich ein User auf Deiner Seite zurecht findet, desto wahrscheinlich bleibt er da. Und das führt wiederum wahrscheinlicher zu einer Conversion. Du siehst also schon: Das ganze ist ein Domino-Effekt, der mit dem richtigen Layout beginnt.
  • Warenkorb-Optimierung: Unerlässlich für Online-Shops! Bist Du nicht auch genervt, wenn das Online-Shopping ewig dauert, weil der Warenkorb extrem kompliziert gestaltet ist? Lass Dich nicht wegklicken, sondern optimiere die User-Führung so, dass das Einkaufen Spaß macht!
  • Mobile Optimierung: Deine Seite sieht am Laptop super aus? Dann checke auf jeden Fall auch, ob die mobile Darstellung klappt! Ein smoothes Seitendesign ist hier noch viel wichtiger als am Desktop – und steigert damit auch Deinen Umsatz!

Fazit: Conversion-Hacks adé?

Conversion-Hacks sind ein sexy Thema. Denn sie versprechen große Effekte mit wenig Arbeitsaufwand – und wer will das nicht? Und wir wollen auch gar nicht in Abrede stellen, dass zum Beispiel bei den Tricks zur Optimierung der Title-Tags auch was dran ist. Aber es ist für uns eben noch keine Conversion-Optimierung, wenn man mal eben kurz den SEO-Title ändert oder die Farbe des CTO-Buttons über den Haufen wirft. Klar, das sind Puzzlestücke auf dem Weg – aber es ist eben nicht alles. Ganzheitliches Online-Marketing ist für uns ein wichtiger Punkt, den wir in unsere Arbeit einfließen lassen. Conversion-Optimierung ist 2017 etwas anderes als das Spiel mit ein paar Variablen, sondern wie alles im Online-Marketing vernetzt.

Was denkst Du zum Thema Conversion-Hacks im Online-Marketing? Findest Du Hacks auch so überschätzt oder fühlst Du Dich wohl als Hacker? Lass es uns wissen!

(Und übrigens – wir haben auch schon über Hacks geschrieben. Es ist also nicht alles Schwarz und Weiß in der bunten Welt der Online-Marketings!)

Kommt es wirklich immer nur auf die inneren Werte an? Im Webdesign definitiv nicht! Der Mensch ist ein optisch veranlagtes Tier – und wenn ihm das Design Deiner Seite nicht gefällt, ist er ganz schnell wieder verschwunden. Aber mit ein paar kleinen Änderungen an der Optik machst Du Dein Webdesign fit für 2017 und sorgst ganz nebenbei für eine niedrigere Absprungrate. Entdecke die Psychologie der Usability und nutze unsere optischen Tipps für Deinen Vorteil!

Usability Optimierung im Webdesign

Die Sonne scheint, die Bäume und Pflanzen sprießen und ein frischer Wind weht durch Dresden – Zeit für einen Frühjahrsputz! Wer schon keine Lust auf die Saubermachaktion zu Hause hat, der kann ja wenigstens einmal einen professionellen Blick auf die eigene Seite werfen. Denn obwohl sie mittlerweile das zentrale Marketingwerkzeug in jeder Branche ist, werden viele Firmenwebsites mehr als stiefmütterlich behandelt. Dabei ist es so einfach, schönes Design und Nutzerfreundlichkeit zu vereinen!

Es gibt einen Designgrundsatz: Alles, was dem User hilft, ist schön. Alleine schon die unbewusste Wahrnehmung der Nutzer wird durch kleine Details beeinflusst, die ihm auf der Webseite begegnen. Passen die Farben zusammen? Laden alle Bilder in der richtigen Größe? Ein mittelprächtiges Design wird sicher noch niemanden dazu bringen, sofort hektisch den Tab zu schließen (wirklich schreckliches, altmodisches Webdesign dagegen vielleicht schon). Aber richtig GUTES Design hat dafür die Macht, User zu Kunden werden zu lassen – und mit diesen 5 Tipps weißt Du auch, wie es geht!

5 Tipps für schönere Seiten, die wirklich einfach zu bedienen sind

  1. Ordnung und Symmetrie – symmetrische Formen wirken automatisch geordnet. Damit kannst Du den Blick des Users gezielt lenken und so seine Bewegungen auf Deiner Seite steuern. Du willst ein Element (wie den Call-to-Action oder einen USP) besonders betonen? Gezielt eingesetzte Asymmetrie zieht alle Blicke auf sich!
  2. Weniger ist mehr – nicht alles auf einer Seite muss vollgekleistert sein mit Text, Bild, Video, Content und Farben. Der so genannte Whitespace lässt Deine Seite klarer strahlen und lockert das Webdesign auf. Die Seite wirkt ordentlicher und der User ist nicht sofort überfordert.
  3. Schriftarten mit Charakter – es gibt gute Gründe, warum manche Fonts besonders beliebt sind. Aber natürlich kannst Du für Deine Seite auch kreativ werden und eine andere Schriftart wählen. Fürs Netz eignen sich klare, serifenlose Schriften. Aber treibe es bitte nicht zu bunt: Beschränke Dich auf eine oder maximal zwei Akzent-Schriftarten!
  4. Farbpsychologie für Anfänger – rot wirkt warm und persönlich, blau eher kühl und professionell. Grün steht für innovative Ideen, gelb für Freundlichkeit. Neil Patel gibt Dir auf seiner Seite eine ausführliche Erklärung zur Wirkung aller Farben in Deinem Webdesign.
  5. Eindrucksvolle Inhalte – Was beim Dating gar nicht geht, ist beim Webdesign vollkommen in Ordnung. Hier darf man gerne etwas oberflächlich sein. Aber trotzdem – wenn sich hinter all der schönen Optik keine guten Inhalte verbergen, bleibt der Nutzer trotzdem nicht. Um Deinen Content besser zu verkaufen, kannst Du ihn aber geschickt und optisch ansprechend platzieren und ihm so die Bühne bieten, die er verdient.

Fazit: Nutzerfreundlichkeit gewinnt im Webdesign!

Einfach und übersichtlich: Das ist das Patentrezept für so gut wie jede Seite. Besonders bei viel Text sollte man die Wortwüsten auflockern und passend anordnen. Eine gelegentliche Frischzellenkur für die eigene Seite kann auch nie schaden. Und wenn dann noch die Optik stimmt, ist Dein Webdesign bereit für die User! Wer die Nutzerfreundlichkeit immer im Blick behält und sich in seine User hineinversetzt, der kann eigentlich gar nichts falsch machen.

Was sind eure Geheimtipps für das perfekte Webdesign?

Wer von uns bekommt seine Mails nicht mittlerweile aufs Smartphone? Das vertraute Pingen des Handys alarmiert uns über wichtige Geschäftsmails, tolle Angebote oder bringt uns zu den neuesten Blogtexten unseres Lieblingsmagazins. Aber mobiles E-Mail-Marketing kann noch viel mehr. Newsletter sind einer der besten Wege, um mit den eigenen Usern in Kontakt zu bleiben. Aber damit Du Deinen Newsletter im richtigen Licht platzierst, muss er auf jedem Bildschirm gut aussehen. Mobiles E-Mail-Marketing ist der perfekte Weg, um mit Responsive Design und richtig guten Inhalten zu punkten.

E-Mail-Marketing ist zurück!

Die Mailinglisten der Vorzeit des Internets waren nur der Anfang. So gut wie jede Internetseite bietet mittlerweile ihren eigenen Newsletter, den sie regelmäßig herausschickt. Aber wie viele davon werden überhaupt gelesen?

Modernes E-Mail-Marketing ist nicht nur das Sammeln von Adressenlisten und die Zusammenstellung von Content, der die Personen hinter dieses Adressen anspricht. Auch das richtige Design und die passenden Begleitumstände gehören hier dazu. Und gerade in Zeiten, in denen fast die Hälfte aller Mails an mobilen Devices gelesen werden, muss die Darstellung auf jedem Bildschirm gut aussehen. Zeit für mobiles E-Mail-Marketing!

Responsives Design für Mails

45 Prozent aller Newsletterleser haben sich schon einmal von einer Mailingliste abgemeldet, weil sie die Mails am Handy nicht lesen konnten. Manche davon haben den Absender sogar als Spam gemeldet. Kein Wunder, wenn statt hübsch formatiertem Text nur Symbolwüsten und Bildfragmente beim Leser ankommen.

Die Lösung heißt: Responsives Design. E-Mails werden mittlerweile überwiegend in HTML geschrieben. Das öffnet nicht nur die Tür für kreative Gestaltungsideen, man kann mit dem richtigen Code auch dafür sorgen, dass sich Text und Bild automatisch an die Bildschirmgröße anpassen.

Die Frage aller Fragen bleibt allerdings: Braucht man einen eigenen Mobile-Newsletter für gutes mobiles E-Mail-Marketing. An und für sich nicht, wenn man die Inhalte schon von Anfang an so gestaltet, dass sie auf jedem Gerät einen Mehrwert bringen.

5 Regeln für mobiles E-Mail-Marketing

  1. Große Daumen, große Buttons: Es gibt nichts frustrierenderes, als beim Lesen auf dem Smartphone winzig kleine Icons treffen zu müssen, um mit dem Content zu interagieren. Hier lieber direkt mit großen Buttons arbeiten – und auf die Abstände achten!
  2. Kein Mensch liest Textwüsten. Nur die wenigsten Abonnenten Deines Newsletters werden gierig auf ihn warten und sich extra die Zeit nehmen, ihn wie ein gutes Buch zu lesen. Daher: Lieber leicht verdauliche Contenthäppchen, die Lust auf mehr machen! Weiterreichende Informationen kannst Du beruhigt hinter Links verstecken, die sich Interessierte für später bookmarken können.
  3. Testen, testen, testen! Auch wenn Du auf ein responsives Design setzt und Dein mobiles E-Mail-Marketing technisch einwandfrei ist, solltest Du bei jeder Designänderung einen Testlauf starten und Dir die Mail auf möglichst vielen Endgeräten anschauen, um merkwürdige Absätze und schiefe Bilder aufzuspüren
  4. Bitte benutze Webfonts! Diese Fonts werden auf jedem Gerät richtig dargestellt. Klar, eine hübsche Überschrift kann toll aussehen, aber wenn sie von einem Tablet nur als krude Symbolkette angezeigt wird, wirkt deine Mail wie Spam.
  5. Lieber lang als breit! Viele Absätze im Text, eine gute Gliederung und auch ein kleines Inhaltsverzeichnis mit Sprungankern können helfen, Deinen Newsletter zu strukturieren und das Interesse der User einzufangen.

Fazit: Mobiles E-Mail-Marketing: Der Trend 2017?

Momentan wird mobiles E-Mail-Marketing als Heilsbringer der Onlinemarketing-Welt gehypt. Und zweifelsohne, ein richtig guter Newsletter kann die Fanbase glücklich machen. Er lässt aktuelle News, spannende Artikel und die besten Angebote direkt ins eigene Mailfach flattern. Auch eine gute Conversionrate rückt damit in greifbare Nähe. Aber damit mobiles E-Mail-Marketing wirklich funktioniert, muss man den Smartphone-Aspekt von Anfang an im Blick haben. Das gesamte Design und der Inhalt muss am Kunden ausgerichtet werden. Dann klappt es auch mit den Scharen an Newsletterabonnenten!

2017 wird stylisch – zumindest wenn es ums Webseitendesign geht. Im Rahmen unserer Reihe zu den Onlinemarketing-Trends 2017 schauen wir uns heute die Webdesign-Trends 2017 an und verraten die Top 10 der Gadgets und optischen Spielereien, die User Experience und Style perfekt miteinander verbinden.

 

Die Top 10 der Webdesign-Trends 2017

 

1. Flat Design 2.0

Süße, kleine Bildchen oder großflächige Hintergründe: Letztes Jahr was das Webdesign geprägt von flachen Illustrationen ohne Schatten oder Perspektive – im Prinzip wie zweidimensionale Aufkleber. 2017 kommt die Dimension zurück! Der Lieblingslook der Webdesigner ist jetzt “Skeuomorphism”. Und weil das ein fürchterlich unhandliches Wort ist, bezeichnet man es lieber als Halbrealismus oder Flat 2.0 – also geshadete, aber trotzdem stilisierte Bilder.

2. One-Page

Scrollen ist alles! Klar, schließlich findet gut die Hälfte des Internettraffics mittlerweile auf Smartphone oder anderes Geräten mit einem Touchscreen statt. Das seitenlose One-Page-Webdesign ist da die perfekte Antwort: Hier kann man scrollen, und scrollen, und scrollen und findet alle Informationen auf einer einzigen Seite. Klar, dass One-Page damit zu den absoluten Webdesign-Trends 2017 gehört!

3. Emojis

Sie haben unser Leben langsam, aber sicher erobert: Emojis. Selbst Facebook setzt seit 2016 auf die kleinen Reaktionsbilder. In den Messengern kann man ganze Konversationen nur mit der Zeichensprache führen. Emojis sind aber auch perfekt, um Mikroreaktionen einzufangen (siehe nächster Punkt) oder schnell Emotionen zu übertragen.

4. Mehr Interaktionen

Mit einem Tap wird ein Bild bei Instagram geliket oder ein Artikel mit einem Emoji kommentiert: Mikroreaktionen sorgen dafür, dass man in Interaktion mit dem User gerät, ohne, dass dieser zu viel machen muss. Es gibt zahlreiche, sehr kreative Möglichkeiten, diese Möglichkeit zum direkten Feedback im Webdesign einzubauen.

5. Persönlichkeit

Persönlichkeit ist alleine schon im Content ein wichtiger Grundpfeiler, aber auch mit dem richtigen Webdesign kann man Personality vermitteln. Stockphotos sind 2017 definitiv out. Ja, auch die richtig guten. Stattdessen dominieren Illustrationen und Zeichnungen, die perfekt auf die jeweilige Seite abgestimmt sind. Das hat viel mehr Charakter als die gruselig lächelnden Stockphoto-Models und hilft dabei, die Marke zu prägen.

6. Videos

Auch Videos sind nicht nur ein Must-Have in Sachen Content, sie zählen auch zu den Webdesign-Trends 2017. Einfach anstelle eines großen Hero-Bilds als Backdrop ein Video einfügen oder komplexe Sachverhalte per Clip erklären – solange diese Elemente gut ins Webdesign eingebunden sind, können Videos richtig stylisch sein!

7. Kurze Ladezeiten

Trotz großer Illustrationen und umfangreicher Videos muss eine Internetseite auch blitzschnell laden – 2017 schneller als je zuvor. Vor allem mobil optimierte Seiten sind hier in der Pflicht. Das Zauberwort heißt: Kompression. Mit neuen Techniken lassen sich alle Dateien auf einem Webspace verkleinern und somit ohne Zeitverzögerung laden. Beim Enduser werden sie dann ganz normal dargestellt.

8. Hintergründe

Vorbei sind die Zeiten der einfarbigen Backdrops! Struktur ist angesagt! Vom Hintergrundbild mit subtilen Muster bis hin zu Duotones ist hier eine Menge möglich. Duotones sind auch optisch ein absoluter Webdesign Trends: Hier wird ein großes, schwarz-weißes Bild mit einem bunten Layer überdeckt und dann mit Text gefüllt. Der Hintergrund ist dadurch interessant, lenkt aber nicht vom Content ab.

9. Push Notifications

Einer der Spitzenreiter der Webdesign-Trends 2017 ist der Einsatz von Desktop Push-Notifications. Die kleinen Popups am Bildschirmrand informieren den User auf freiwilliger Basis über neue Artikel oder besondere Angebote – im Prinzip kann man die eigene Userbase in Echtzeit beschwören, wann immer man will – solange man es nicht übertreibt.

10. Full Screen

In Sachen optischem Design dominieren 2017 große, formatfüllende Bilder und Full-Screen-Designs ohne Ränder, Menüs oder andere optische Elemente. Das bedeutet aber auch, dass das Seitendesign richtig gut durchdacht sein muss!

Fazit: Alles für den User!

Wenn man sich die Top 10 unserer persönlichen Trends für 2017 anschaut, so wird schnell klar, dass der User immer weiter ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Ob Hamburger-Menü (über dessen Nutzen es unter Experten erbitterte Diskussionen gibt) oder seitenloses Design, alles soll sich möglichst intuitiv nutzen lassen. Keine Erklärungen, keine Tutorials, alles in kleinen Häppchen verpackt und leicht zu konsumieren. Aber das heißt nicht, dass man alles herunterdämpfen muss! Auch mit diesen UX-Verbesserungen lässt sich anspruchsvoller Content ausspielen.

Was sind Eure Trends 2017 in Sachen Webdesign?