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Penguin 4.0 – das letzte „große“ Update?

Penguin 4.0 – das Ende der Update-Ära? Für viele Webmaster ist klar, dass die Zeit der großen Veränderungen am Core-Algorithmus von Google vorbei ist. Denn anstelle von großen, periodischen Updates wie dem Penguin-Update oder dem Panda-Update treten jetzt zeitgemäße, stetige Verbesserungen in Echtzeit. Vorbei der Hype bei jedem neuen Update? Wir haben uns Penguin 4.0 einmal angeschaut.

Penguin 4.0 – Echtzeit, Einzelseiten, echter Spamschutz

Wann genau Penguin 4.0 auf die Bühne getreten ist, lässt sich zwar eingrenzen, aber nicht wirklich genau bestimmen. Zum einen sind die SEO-Kurven immer in Bewegung – und spätestens seit RankBrain ist auch nicht mehr so ganz eindeutig, ob man gerade die Auswirkungen eines Updates beobachtet oder einfach nur tägliche, vielleicht sogar stündliche Änderungen des Suchmusters.

Nichtsdestotrotz kann man sagen, dass Penguin 4.0 etwa Mitte September ausgerollt wurde und ein paar Veränderungen mit sich bringt. Kurze Erinnerung: Penguin dreht sich vor allem um den Schutz vor SEO-Spam, kämpft gegen unseriöse Methoden wie Linknetzwerke oder andere SEO-Tricks und straft Seiten ab, die sich nicht an die Regeln von Google halten. Mehr Infos zum Penguin-Update findet ihr auf SEOkratie

Änderungen werden in Echtzeit erfasst

Bisher musste man als Webmaster immer bis zum nächsten Update warten, wenn man Änderungen an der Seite vorgenommen hat. Seit dem neuen Update wird Penguin bei jedem einzelnen Crawlen einer Seite aktiv und überprüft verdächtige Aktivitäten, aber auch Verbesserungen. Wer jetzt sein Linknetzwerk zurückbaut, der kann die positiven Auswirkungen (fast) sofort sehen und muss sich nicht mehrere Monate gedulden.

Einzelseiten im Fokus

Während bisher immer direkt die gesamte Domain abgewertet wurde, wenn auf einer Seite Webspam zum Einsatz kam, geht Google jetzt differenzierter vor. Es ist nicht immer direkt die gesamte Domain von einer Abstrafung betroffen, sondern nur die betroffene Seite. Dabei ist es egal, ob diese von Bad Links referenziert wird oder die mit zu vielen Keywords vollgestopft ist. Das senkt auf der einen Seite das Risiko für Webmaster, macht es aber auch schwieriger, Fehlersuche auf Verdacht zu betreiben.

Echter Spamschutz für die User

Ziel der Penguin-Updates war es schon immer, den Usern das beste Ergebnis für die Search Intention zu liefern. Da macht Penguin 4.0 keinen Unterschied. Ziel ist es, den Webspam in Form von zu übereifriger Optimierung zu verringern. Das macht bestimmte Methoden wie den Linkkauf und Keyword-Stuffing langfristig noch unattraktiver.

Was sind die Auswirkungen von Penguin 4.0?

Die Auswirkungen der Updates sind mittlerweile sehr subtil. Das zeigt sich alleine schon dadurch, dass man kaum feststellen kann, wann genau Penguin 4.0 ausgerollt wurde. Das liegt auch daran, dass Google mittlerweile nicht mehr auf diese “großen” Updates alle paar Monate setzt, die die SERPs ordentlich durcheinanderwirbeln, sondern alle paar Tage kleine Veränderungen vornimmt. Dadurch fallen diese nicht mehr so stark ins Gewicht und entwickeln sich eher zu einem “Hintergrundrauschen”. Teilweise laufen mehrere Updates parallel. Das macht es im Prinzip unmöglich zu bestimmen, welche Auswirkungen dieses oder jenes Update hatte.

Wir finden: Gut so! Denn wie schon beim letzten Phantom-Update bedeutet das, dass man weniger fixiert auf Updates ist, sondern die eigene Seite kontinuierlich verbessert. Und das will nicht nur Google, das ist auch sehr im Sinne der User. Eine gute Entwicklung, bei der Penguin 4.0 nur einer von unendlich vielen Schritten ist!

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