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Unschlagbare Trends für gute Usability, die nie alt werden

Benutzerfreundlichkeit: Kaum etwas hat einen größeren Einfluss auf die Zufriedenheit des Kunden. Und hier sind es vor allem die kleinen, versteckten Annehmlichkeiten, die den besten Effekt haben können. Gute Usability ist mehr als nur Webdesign. Es ist die Art, kundenzentriert zu denken. Ein paar Trends haben sich in den letzten Monaten durchgesetzt und zeigen, wie schön kluge Ideen umgesetzt werden können. Und gutes Design ist abseits aller Trends immer beeindruckend einfach! Wir zeigen Euch unsere liebsten Usability-Trends, die einfach nie alt werden.

So schön einfach: Nehmt den User an die Hand!

Menüführung ist schon seit Anbeginn des Internets ein spannendes Thema. Aber die beste Menüführung ist gar keine Menüführung! Idealerweise findet sich der User ganz ohne Beschriftungen auf der Seite zurecht. Vielleicht wählt Ihr auch ein seitenloses Design aus, das lediglich einzelne Sprungpunkte bietet. Die Navigation soll es so einfach und intuitiv wie möglich machen, sich auf Eurer Seite zu bewegen. Kreative Lösungen fühlen sich dabei organisch und natürlich an. Definitiv out sind ellenlange Menüs mit einzelnen Unterseiten, die fein säuberlich aufgereiht da stehen. Interaktion ist das Zauberwort! Der User sollte sich auf Eurer Seite nie verirren, sondern immer den richtigen Weg finden. Mit einer tiefgehenden Analyse der Seitenstruktur lässt sich voraussagen, wie ein User sich bewegt und wie Ihr diesen Weg optimieren könnt.

Charakterstarke Usability-Trends mit Persönlichkeit

Minimalismus ist out! Lange Zeit dominierten einfache Webseiten ohne Ecken, Kanten und erkennbaren, eigenen Stil. Diese Seiten waren zwar leicht zu navigieren, aber letztendlich austauschbar und seelenlos.

Das Trend-Pendel schwingt (zum Glück!) wieder in die andere Richtung: Persönlichkeit und Individualität werden belohnt! Erkennt man Eure Seite auch noch, wenn man den Bildschirm schwarz-weiß macht und die Bilder und Fotos entfernt? Strahlt Eure Seite einen unverwechselbaren Flair aus, der die Kunden anspricht? Das ist für die Usability nämlich genau so wichtig wie eine gute Menüführung oder ein eingängiges Design.

Das gilt übrigens nicht nur für die Usability und das Webdesign: Auch Texte und Bilder profitieren von einer eigenen Stimme oder einem eigenen Stil. Stockfotos und Phrasen sind definitiv kein Mittel, um in Zukunft bei den Nutzern zu punkten.

Natürlich künstlich: Wie AI und UX zusammenpassen

Künstliche Intelligenz ist noch ein ziemlich junger Trend. Aber gerade durch seine unterschiedlichen Einsatzzwecke kann die AI quasi überall angewendet werden und das Leben der User verbessern. Das muss nicht einmal ein fortgeschrittener Chatbot sein, der sich mit dem Nutzer unterhält. Künstliche Intelligenz ist auch, wenn der Onlineshop perfekt funktioniert und man die Schritte des Kunden vorhersagen kann. Idealerweise hält das auch noch die Ladezeiten sehr gering, weil die AI hinter der Programmierung schon einmal die wahrscheinlichsten Zielseiten vorbereitet. Der User merkt davon vielleicht nichts – aber indirekt profitieren so alle von dem neuesten Trend in Sachen Usability

Fazit: Gute Usability macht alles schöner

Das Wichtigste an guter Usability ist die stetige Weiterentwicklung der Seite und der Technik, die dahinter steht. Regelmäßige Analysen zeigen Schwachstellen auf, die mit wenigen Tricks aus der Welt geschafft sind. Neben der Nutzerfreundlichkeit hat die Usability noch einen weiteren Aspekt: Je weniger User eine Seite frustriert schließen, weil sie zu lange lädt oder zu unübersichtlich ist, desto wahrscheinlicher wird die Conversion. Usability-Tests nehmen die ganze Seite in den Blick und unterstützen Euch so dabei, Euren Nutzern die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Und das ist am Ende nicht nur gut für die Besucher der Seite, sondern auch für Euch.

 

 

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Alles, was Du über Performance Marketing wissen musst

Das große Performance Marketing FAQ

 

Wir setzen bei unseren Projekten vor allem auf Performance Marketing, mit dem wir die Ziele unserer Kunden umsetzen. Damit lassen wir uns am Erfolg messen – denn der kann beim Performance Marketing exakt nachverfolgt werden. Performance Marketing ist weniger eine eigene Teildisziplin im Online Marketing, sondern ein Tool, mit dem wir Kampagnen zielgerichtet optimieren. Wir beantworten Dir alle Fragen rund um das Thema Performance – hier findest Du alles, was Du über das Marketing nach Leistung wissen musst!

Was ist Performance Marketing?

Online Marketing besteht aus vielen Teildisziplinen: SEO, SEA, Content Marketing, Social Media und noch viele andere Aspekte gehören auf jeden Fall dazu. Performance Marketing ist keiner dieser Teilbereiche, sondern eine ganz spezielle Art, wie wir als Agentur arbeiten. Wie der Name schon sagt, geht es beim Performance Marketing um die Leistung.

Das Ziel der Arbeit ist es, eine messbare Reaktion beim User zu erzielen. Das kann ein Klick auf eine Anzeige sein, oder das Registrieren für einen Newsletter, oder eben einfach der Einkauf im Online-Shop. Zunächst definiert man ein festes, messbares Ziel, welches man mit der Werbekampagne erreichen will. Dann startet die intensive stetige Optimierung – und diese dauert so lange an, bis man das Ziel erreicht hat. Am Ende lässt sich ganz einfach messen, wie die Leistung ausgefallen ist und beweisen, dass der Erfolg wirklich auf den einzelnen Maßnahmen des Performance Marketings basiert.

Wofür eignet sich Performance Marketing?

Performance Marketing eignet sich für alle Werbekampagnen, bei denen man mit messbaren Kennziffern arbeitet. Ein Klick auf eine Anzeige oder ein Einkauf nach dem Besuch einer Landing Page lassen sich sehr einfach tracken und nachverfolgen. Deswegen ist das Marketing nach Leistung sehr beliebt im E-Commerce, also bei Online-Shops oder beim Verkauf von Dienstleistungen. Fast alle Teilbereiche des Online Marketing lassen sich mit dem Performance-Tracking effizienter bearbeiten – SEO, SEA und auch Teilbereiche des Social Media Marketings zählen zu den Möglichkeiten.

Welche Mittel und Maßnahmen gibt es, um Deine Ziele umzusetzen?

  • Exaktes Tracking der Userströme über Google Analytics – mit der Optimierung der “Reise” durch Deine Seite steigt auch die Conversionrate!
  • SEA-Anzeigen bei Google AdWords oder mit Bing Ads sorgen für mehr User auf Deiner Seite.
  • Onpage-Optimierung nach den neuesten SEO-Standards, damit Deine User Dich auch finden.
  • Ein Newsletter mit klarem Call-to-Action bringt mehr Besucher und Kunden auf Deine Seite.
  • Knackige Landing Pages, die dem User perfekt erklären, warum er bei Dir kaufen soll und ihn direkt zur Aktion führen.
  • Zielgerichtetes Affiliate-Marketing, mit dem Du Deine Affiliate-Links perfekt in Szene setzt.

Welche Kennziffern sind im Performance Marketing besonders wichtig?

Es ist besonders wichtig, dass sich alle Erfolge und Versuche klar messen lassen. Dafür gibt es zahlreiche Tools für Webmaster und Online Marketer. Google Analytics zählt mit Sicherheit zu den wichtigsten Quellen für die tiefgehende Analyse. Welche Kennziffern besonders wichtig sind, hängt dabei vor allem vom Projekt ab:

  • Die CTR (Click-Through-Rate) ist bei Newslettern und AdWords-Anzeigen ein entscheidendes Kriterium.
  • Die Conversionrate entscheidet über den Erfolg bei Kampagnen, die auf dem Verkauf oder auf Transaktionen basieren.
  • Kommentare oder Interaktionen können eine wichtige Rolle spielen, wenn Du Dir mehr Fans im Social Media Bereich wünschst.
  • Impressionen haben ein breit gefächertes Anwendungsfeld und sind alleine wenig aussagekräftig, kommen aber dennoch zum Einsatz.

Was kann Performance Marketing NICHT leisten?

Damit wir unsere Arbeit wirklich als Performance Marketing klassifizieren können, muss das Ergebnis eindeutig messbar und optimierbar sein. Das ist schwierig, wenn es um schwammige Ziele geht: Mit Performance Marketing kann man also nur schwer die Bekanntheit einer Marke oder eines Produktes steigern. Natürlich kann das als Nebenprodukt zur Arbeit an der Conversionrate oder dem Social Media Auftritt passieren, aber dieser Erfolg ist eben nur sehr schwer in aussagekräftige Zahlen zu fassen. Deswegen funktionieren Branding-Kampagnen besser, wenn man das Thema ganzheitlich betrachtet.

Worauf setzt unser Performance Marketing?

Uns ist es wichtig, dass unsere Kunden jederzeit wissen, welchen Einfluss unsere Maßnahmen auf ihre Werbekampagnen haben. Durch unsere konsequente Arbeit nach den Regeln des Performance Marketings herrscht auf beiden Seiten Klarheit. Außerdem ist es wichtig, dass ein realistisches Ziel vereinbart wird. Der Kern des Leistungs-Marketings ist schließlich, dass das selbst gesteckte Ziel auch erreicht werden kann.

Wir wollen beherzt zugreifen. Manchmal ist eine radikale Änderung, die den größten Erfolg bringt, manchmal ist es ein einzelnes Wort in der Werbeanzeige, was die Conversionrate plötzlich ankurbelt. Uns ist es wichtig, dass wir keine Angst vor großen Schritten haben – und im Zweifel immer ein Back-up haben, wenn eine Maßnahme eben gar nicht greift.

Fazit: Mehr Leistung für Deine Seite!

Hohe Transparenz für sichtbare Erfolge: Performance Marketing liegt uns sehr am Herzen. Denn mit diesem Tool lassen sich alle Entwicklungen einfach nachvollziehen und noch weiter optimieren. Kleine Schritte oder große Sprünge machen am Ende den gesamten Weg aus – und davon profitieren am Ende alle Seiten.

Welche Fragen sind noch unbeantwortet geblieben? Was willst Du unbedingt noch über Performance Marketing wissen? Stell Deine Fragen in den Kommentaren und wir beantworten sie Dir!

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Google Marketing Next: Die Zukunft von AdWords

Google hat auf der alljährlichen Konferenz Google Marketing Next die neuen Features von AdWords, Analytics und DoubleClick vorgestellt. Kurz zusammengefasst: Durch Machine Learning verstehen die Ads die Customer Journey bald besser als die User selbst. Was genau sich ändert und die die Zukunft von AdWords und SEA aussehen wird, haben wir für Euch einmal kurz zusammengefasst.

Google Marketing Next: Die Roadmap für AdWords 2017

Einfach Ads zu einem bestimmten Keyword schalten war gestern: SEA ist 2017 ein kompliziertes und intelligentes System geworden, bei dem es weniger auf die direkte Conversion ankommt. Im Gegenteil: Die Köpfe hinter Google haben erkannt, dass die Customer Journey vielleicht bei den Suchanzeigen beginnt, aber dort noch lange nicht zu Ende ist. Ganz im Sinne dieser Erkenntnis stand die diesjährige Google Marketing Next Konferenz Ende Mai in San Francisco.

Die gesamte Search-Advertising-Riege von Google hatte sich versammelt, um live oder per Livestream die neuesten Features für AdWords anzukündigen. Insgesamt haben sich drei große Themenbereiche präsentiert:

  • Schnellere Webseiten und Ads mit AMP Ads
  • Keywordloses Targeting auf Basis des Nutzerverhaltens
  • Data-Driven Attribution für das Verfolgen der Customer Journey quer über verschiedene Geräte

Natürlich ging es bei dem Gipfel um noch viel mehr. Wer Lust und eine Stunde Zeit hat, kann sich hier die ganze Keynote vom Google Marketing Next anschauen:

Neue Features für schlaues SEA

AMP Ads

Wir leben in Zeiten der ungeduldigen Kunden. Jede einzelne Sekunde, die ein User auf einen weißen Ladebildschirm starrt, kostet Euch bares Geld. Die Absprungrate klettert pro Sekunde um 20 Prozent nach oben. Googles Lösung: AMP (Accelerated Mobile Pages) laden in Sekundenbruchteilen. Und AMP Anzeigen laden bis zu fünf Sekunden schneller als normale Anzeigen – das kann sich sehen lassen!

In-Market Audiences und Life Event Targeting

Die größte Herausforderung im SEA ist, den Usern zur exakt passenden Zeit die richtigen Anzeigen zu präsentieren. Mit fortgeschrittenen Targeting-Optionen soll das künftig noch intuitiver funktionieren. Dazu zählt nicht mehr die Eingabe eines Keywords bei Google als Kaufabsicht, sondern schon der Besuch von Ratgeberseiten oder sogar der aktuelle Verlauf des Lebens: Google kann abschätzen, wann bestimmte Events im Leben des Users auftauchen und stimmt daraufhin die angezeigten Ads ab.

Data-Driven Attribution

Es kann schwierig sein, Erfolge im Online-Marketing richtig zuzuordnen. Vor allem, weil viele Kunden ihre Customer Journey über verschiedene Geräte ziehen und sogar Online- und Offline-Angebote vermischen. Wer kann schon sagen, was genau den Ausschlag zur Conversion gegeben hat? Google Attribution kann das. Denn das neue Feature ermöglicht es, dass durch die Abgleichung der Daten über alle Kampagnen hinweg genau zugeordnet werden kann, welche Methoden besonders wirkungsvoll sind.

Machine Learning statt menschliche Intelligenz

Aber wie soll das alles funktionieren? Machine Learning ist die wenig überraschende Antwort. Der Algorithmus von Google kann mittlerweile ziemlich genau vorhersagen, an welchem Punkt seiner Customer Journey ein potenzieller Kunde ist und wie genau er sich verhalten wird. Und mit jedem einzelnen Klick lernt Google noch mehr – über einzelne User, aber auch über Kampagnen und Methoden.

So entfällt zum Beispiel in Zukunft das A/B-Testing bei Ads: Google entscheidet von alleine für jeden User, ob eine Ad mit dem Hinweis auf die günstigen Preise, auf den Mehrwert der Produkte oder auf die große Auswahl ausgespielt wird – abhängig von den persönlichen Präferenzen des Kunden und seines bisherigen Verhaltens.

Fazit: AdWords versteht die Customer Journey besser als jeder Mensch

Einziger Wermutstropfen: So wirklich konkret wurden die Experten von Google bei den Präsentationen auf der Google Marketing Next nicht. Gerade, was die Umsetzung von manchen Features angeht, hält Google sich sehr bedeckt. Aber wir können für die Google AdWords Trends 2018 schon einmal vorwegnehmen, dass sich vieles um die optimale Nutzung dieser Datenmengen drehen wird. Denn Google schafft mit seinen neuen Targeting-Optionen gerade die Möglichkeit, passgenau wie nie Anzeigen auszuspielen – jetzt müssen diese Möglichkeiten nur noch genutzt werden!

Was hat Euch beim Google Marketing Next besonders überzeugt? Oder findet Ihr das ganze Thema viel zu weit aufgeblasen – schließlich kündigt Google ständig “revolutionäre Neuerungen” an, die dann einen leisen Tod sterben. Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Wie funktioniert Google Analytics eigentlich?

Es ist aus der Welt des Online-Marketings nicht wegzudenken: Google Analytics beherrscht sowohl SEO als auch SEA. Auch wir verbringen einen Großteil unserer Arbeitszeit vor den verschiedenen Graphen, Statistiken und Auswertungen. Aber wie funktioniert Google Analytics eigentlich und wie kannst Du das Tool für Deine eigenen Zwecke nutzen? Wir erklären Dir kurz die Basics der Anwendung und zeigen Dir, welche Vorteile Analytics für Dich hat!

So funktioniert das beliebteste Online-Marketing-Tool der Welt

Google Analytics sammelt Daten über die Besucher einer Internetseite. Auf welchem Weg hat er oder sie die Seite gefunden? Wie lange verweilt der User auf einer Page? Was klickt er schließlich an? All diese Fragen lassen sich mit dem Tool relativ einfach beantworten und auch visualisieren.

Kern der Funktionen ist ein kleiner Code. Dieser wird auf jeder Seite in den HTML-Code eingefügt und wird damit immer mitgeladen, wenn jemand die Seite aufruft. Sobald der Code-Snippet aktiv ist, sendet er Google Analytics die Verhaltensweise des Users auf der Seite. Es geht dabei nicht einmal unbedingt um die individuellen Kennwerte der Person, sondern in erster Linie um das Verhalten auf der Seite.

Google Analytics ist ein Tool, welches eine Online-Oberfläche hat, auf der die gesammelten Daten verarbeitet und zusammengefasst werden. Über 1000 Filteroptionen stehen hier zur Wahl, um die Daten schließlich zu analysieren und zu interpretieren. Aber um wirklich etwas mit den Nutzungsdaten anzufangen, braucht man zunächst einmal einen Plan.

Was kannst Du mit den Daten von Analytics machen?

Eigentlich fast alles! Solange Du einen klaren Plan hast, was Du wissen willst, kann man Google Analytics mit Sicherheit die Antworten dazu entlocken. Denn das Tool trackt die Verhaltensweisen der User und ihren Weg über Deine Seite. Wie kommen sie letztendlich dazu, sich mit Dir in Verbindung zu setzen? Wer diese Frage beantworten kann, der kann auch den Weg des Kunden auf der Seite optimieren.

Deswegen funktioniert Google Analytics besonders gut bei Onlineshops, die eine genaue Analyse des Kaufprozesses haben wollen. Wenn an einer Stelle im Bestellprozess besonders viele User abspringen, könnte hier ein Problem vorliegen – vielleicht lädt die Seite nicht richtig oder ist zu umständlich zu bedienen? Hier gibt es viel Potenzial!

Unsere Top 3 der Google-Analytics-Hacks

  1. Segmente anlegen: Mit Segmenten lassen sich die einzelnen Besucher der Webseite in Untergruppen einteilen. Das ist besonders praktisch, wenn Du den Erfolg einer Maßnahme auf eine ganz bestimmte Gruppe wie zum Beispiel Neukunden analysieren möchtest. Mehr dazu findest Du HIER.
  2. Feste Zielvorhaben setzen: Natürlich kannst Du mit Google Analytics auch einfach nur die Kurve der Seitenzugriffe verfolgen. Aber da geht noch mehr: Du kannst ein Ziel für die Seite definieren – zum Beispiel die Registrierung für einen Newsletter oder den Abschluss des Einkaufsvorgangs. So kannst Du exakt tracken, welche Maßnahme Dich Deinen Ziel näher bringt.
  3. Mobile und stationär trennen: Mobile User surfen anders. Mit dem Smartphone in der Hand muss alles etwas schneller gehen und sich noch einfacher bedienen lassen. Auch sind die Wege, die ein User nimmt, oftmals ganz anders als die eines Desktop-Users. Deswegen ist es hilfreich, auch bei Google Analytics die Gruppen zu trennen.

Fazit: So funktioniert Google Analytics auch für Dich!

Du willst herausfinden, woher Deine Seitenbesucher kommen, welchen Weg sie auf Deiner Seite nehmen und vor welchen Herausforderungen sie stehen? Mit Google Analytics bist Du näher dran am Kunden und kannst nachverfolgen, welche Strategien funktionieren – und welche nicht. Mit der Hilfe von Experten kannst Du dann ganz einfache Schritte einleiten, um Deine Seite weiter voran zu bringen.

Du denkst, für Dich funktioniert Google Analytics einfach nicht? Du bist überfordert von der schieren Masse an Daten? Wir helfen Dir gerne dabei, den Datendschungel zu lichten und mit Dir gemeinsam zu analysieren, wie Du Deine Seite noch besser gestalten kannst.

7+1 Fehler bei PPC-Ads, die Dich alles kosten (können)

PPC-Ads sind ein grandioses Mittel, um den eigenen Content an die Zielgruppe zu bringen. Gezahlt wird nur, was auch wirklich angeklickt wird – eigentlich ein ganz guter Deal, wenn Dein Ziel vor allem mehr Aufmerksamkeit ist. Aber natürlich gibt es auch ein paar Fallstrick bei der Erstellung Deiner Kampagne. Wir haben die 7 häufigsten Fehler bei PPC-Ads zusammengetragen und nach ihrer Schrecklichkeit geordnet – vom harmlosen Fauxpas bis zum zusätzlichen rechtlichen Fehltritt, der Dich alles kosten kann (oder zumindest ziemlich viel Geld).

1. Broad Match Keywords statt Exact Match

Hier kann man sich streiten: Jede Suchkategorie für Keywords hat ihre Berechtigung. Broad Match Keywords funktionieren auch bei verwandten Begriffen und umgestellter Wortreihenfolge. Phrase Match nimmt es schon etwas genauer und Exact Match ist, wie der Name schon sagt, ziemlich exakt. Marketing-Guru Neil Patel erklärt hier die genauen Unterschiede. Um möglichst alle Arten zu bedienen, gibt es das praktische „Cascading Bids“-Modell. Und so einfach geht’s:

  • Die höchste angemessene Bid bei „Exact Match“ eingeben
  • Die niedrigste Bid bei „Broad Match“ eingeben
  • „Phrase Match“ in der Mitte der beiden platzieren.

2. Eyecatcher vergessen

Google bietet mittlerweile richtig viel Bling-Bling bei den Anzeigen. Hier prangen die Sterne, dort steht ein Herzchen und mit insgesamt vier Farben kann man (im sehr beschränkten Rahmen) ein wenig optische Ordnung ins Ganze bringen. Momentan können PPC-Ads in der Search nur Unicode, aber alleine hier gibt es schon über 100 Zeichen, mit denen Du kreativ werden kannst. Und bis Emojis in den Ads kommen, ist es sicher auch nur noch eine Frage der Zeit… Google bietet Dir so viele Möglichkeiten – nutze sie!

3. Zu wenig Budget

Um einen „Return of Invest“ (ROI) einzufahren, muss man erst einmal etwas investieren. Eine Kampagne mit 50 Euro PPC-Volumen und nur wenigen Stunden Laufzeit kann gar keine belastbaren Daten für einen Vergleich liefern. Zu wenig AdWords-Budget kann zwar einen kleinen Kick im Marketing liefern – aber es ist viel unsicherer im Gegensatz zu einer gleichmäßigen, sinnvoll finanzierten und geplanten Kampagne.

4. Zu viel Budget – und die Folgen

Wie, man kann zu viel Geld in Werbung investieren? Klar kann man das. Denn wenn das Marketing-Budget sprudelt, neigt man schnell dazu, die Ergebnisse der Kampagnen nicht richtig zu analysieren und zu optimieren. Die Folge: Niemand weiß, wie genau der ROI aussieht und welche Daten und Kampagnen besonders gut bei der Zielgruppe funktionieren.

5. Keine passende Optimierung

„AdWords lohnt sich für uns einfach nicht!“ – Diese Aussage ist im Falle des Falles natürlich verständlich, aber nicht ganz richtig. Klar, es kann frustrierend sein, die selbe Ad immer und immer wieder zu optimieren. Aber es ist eben nötig, um das meiste Potenzial aus den PPC-Ads herauszuholen. Es reicht, wenn Du Dir jede Woche 20 Minuten Zeit nimmst, um Deine Bemühungen zu analysieren und zu optimieren (gilt übrigens nicht nur für AdWords, sondern überall im Geschäft und im Leben.)

6. Versprochen ist versprochen

Die Versprechen aus der Anzeige sollten sich auch auf der Landing Page widerspiegeln. Sprich, wenn Du in Deiner Ad mit kostenlosen Goodies köderst, dann sollten die User diese auch auf der Landing Page finden. Es sollte eine angenehme Überleitung vom Text der Anzeige hin zur verlinkten Seite geben – idealerweise so, dass Dein neuer Webseitengast sich abgeholt und verstanden fühlt.

7. Die Customer Journey wird missachtet

Mit Keywords lässt sich viel gestalten. Unter anderem eben auch, wo genau man den Kunden bei seiner Customer Journey gerade abholt. Vielleicht will er sich erst einmal über die besten Angebote für sein Bedürfnis informieren? Dann nützt das Keyword „kaufen“ nicht so wahnsinnig viel. Mit verschiedenen, gezielten Kampagnen lässt sich der User genau da abholen, wo er steht und zum Kunden machen.

+1 – Super-GAU bei PPC-Ads: Markenrechtsverletzung

All das sind Stellschrauben, an denen Du bei der Verwaltung Deiner PPC-Ads drehen kannst. Grobe Fehler, die Dich Geld kosten können. Aber verschwendetes Geld ist bei weitem noch nicht so schlimm wie der Marketing-Super-GAU: Eine versehentliche (oder absichtliche!) Verletzung des Markenrechts. Die Rechtssprechung zum Thema PPC-Ads ist noch recht jung und daher nicht eindeutig. Eines aber gilt: Wer fremde Markenbezeichnungen als Keywords benutzt, kann übel abgemahnt werden. Einer der abgemahnten Fälle, der Fall „Bananabay“, liegt derzeit beim Europäischen Gerichtshof – Anwälte und Experten hoffen hier auf ein Grundsatzurteil, um mehr Sicherheit zu schaffen. Bis dahin gilt: Lieber die Konkurrenz aus dem Spiel lassen!

Diese 7 (+1) Fehler sehen auf den ersten Blick aus wie Kleinigkeiten, aber sie sorgen dafür, dass Du ziemlich viel Geld verlieren kannst. Vielleicht nicht immer so direkt wie im Falle einer Abmahnung, aber kleine Verluste machen auch viel aus! Aber gleichzeitig bieten PPC-Ads enorme Möglichkeiten für das Online-Marketing. Welche Tipps kennst Du noch, um mit AdWords richtig gute Kampagnen aufzubauen?

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YouTube-Marketing mit AdWords – Ja, Nein, Vielleicht?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, auf YouTube-Werbung zu machen. Da die größte Videoplattform des Internets mittlerweile zu Google gehört, ist das YouTube-Marketing mit AdWords zu einer lukrativen Nische geworden. Dabei gibt es für jeden Geldbeutel genau die richtige Werbeform:

  • Nutzung der YouTube-Userdaten als Basis in Analytics
  • Youtube-Werbung mit dem Google Display Network
  • Video Discovery Anzeige
  • In-Stream-Anzeigen – Werbeclips vor den Videos

Wir haben uns alle AdWords-Werbeformen auf YouTube einmal genauer angeschaut und vergleichen für euch die Vor- und Nachteile.

Kostenloses YouTube-Marketing mit AdWords: Ja, das geht!

Kostenlose Werbung ist immer gut, oder? Allerdings bringt diese Methode nicht unmittelbar zahllose neue User und potenzielle Kunden auf deine Webseite. Da in der Google-Werbefamilie alle Kanäle zusammenhängen, kannst du deinen Youtube-Kanal in Analytics mit deinen anderen Seiten verknüpfen und so deine Datenbasis erweitern. Das macht eine genauere Ausrichtung der Zielgruppe leichter und sorgt für ein Plus bei allen anderen AdWords Kampagnen. Wie genau das funktioniert, wird HIER erklärt.

Pro:

  • kostenfrei
  • ermöglicht detaillierte Rückschlüsse auf die Zielgruppe
  • kaum Mehraufwand

Contra:

  • benötigt einen etablierten YouTube-Kanal
  • kein direktes Marketing

Werbung per GDN auf YouTube

Das Google Display Netzwerk (kurz: GDN) gehört zu den größten Werbenetzwerken im Internet und verspricht eine zielgenaue, ansprechende Verteilung der eigenen Werbebanner. Auch YouTube gehört zu den Seiten, die Ads platzieren. Der Banner wird dabei rechts von den Suchergebnissen platziert und hat eine Größe im Format 300×250.

Pro:

  • flexible Werbemöglichkeit mit allen Möglichkeiten von AdWords
  • Remarketing ist möglich

Contra:

  • vergleichsweise teuer
  • Banner taucht nur in den Suchergebnissen auf

Klassische YouTube-Werbung mit AdWords steuern

YouTube-Marketing mit AdWords ist aber nicht nur Bannerwerbung, sondern vor allem auch Video-Werbung! Um die eigenen Werbefilme im Netzwerk zu platzieren, gibt es zwei Möglichkeiten.

Video Discovery Anzeige
Du kannst auf YouTube deinen eigenen Kanal oder ein bestimmtes Video verlinken. Eine Verlinkung zu anderen Seiten ist nicht möglich. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, die YouTube-Werbeanzeige zu platzieren:

Zum einen kann die Anzeige direkt in den vorgeschlagenen Videos neben dem Stream angezeigt werden. Dabei wird es mit dem gelben Werbe-Label von Google gekennzeichnet. Auch ein prominenter Eintrag in (passenden) Suchergebnisse ist möglich. Zu guter letzt bietet YouTube die Möglichkeit, die eigenen Videos als Overlay in einem laufenden Video anzuzeigen. Das ist allerdings kaum erfolgsversprechend – schließlich will kein User von dem Video, dass er sich eigentlich ausgesucht hat, weggehen, um Werbung zu schauen.

Pro:

  • sehr hoher Anteil an kompletten Views des Videos
  • User entscheiden sich bewusst, das Video zu schauen
  • vergleichsweise preiswert
  • Erfolg leicht messbar

Contra:

  • Branding erscheint erst nach Klick auf Anzeige
  • wenige Gestaltungsmöglichkeiten

In-Stream Videoanzeige
Dieses Werbeformat wird vor einem eigentlich ausgewählten Video gezeigt – der klassische Werbespot, sozusagen. Du musst den View nur bezahlen, wenn der User das Video bis zum Ende schaut oder (bei längeren Videos) es erst nach 30 Sekunden abbricht.

Sprich: Wer es schafft, den User in den ersten Sekunden zu fesseln, der hat eine gute Chance, dass die Werbeanzeige erfolgreich ist – selbst, wenn der User es danach überspringen sollte. Aber auch in unter 30 Sekunden kann ein Branding-Effekt wirken – besonders, wenn das Video gut ist.

Pro:

  • User muss mit Werbung interagieren
  • geringes Risiko
  • gute Branding-Möglichkeiten

Contra:

  • benötigt professionellen Werbefilm
  • muss nach wenigen Sekunden fesseln
  • einfach abzubrechen

Fazit: Die richtige Kampagne für jedes Budget

Deswegen: Das Marketing mit AdWords auf YouTube ist eine hervorragende Methode, in neue Ufer vorzustoßen und sich an der Videowerbung zu versuchen. Dank AdWords ist der Prozess sehr einfach und intuitiv gestaltet. Für jede Kampagnenform und jedes Werbebudget gibt es genau die richtige Art, Youtube-Marketing mit AdWords zu betreiben.

Allerdings sollte man YouTube-Werbung nicht mit dem Fernsehen verwechseln. Die Spots müssen hier in den ersten Sekunden zünden. Oder aber Du versuchst, Dich auf Youtube mit informativen Content zu platzieren – aber auch hier sollte sich die Werbung von der Konkurrenz abheben. YouTube ist ein kreativer Spielplatz – es darf also ruhig außergewöhnlich sein!

Übrigens: YouTube-Werbung geht auch ohne AdWords. Die Videoplattform ist wie geschaffen für Influencer Marketing. Du hast ein Produkt oder eine Kampagne? Dann suche dir einen oder mehrere Partner mit kleinen oder mittelgroßen Kanälen und arbeite mit ihnen zusammen! Sie können deine Produkte ihrer Userbase vorstellen – ein Gewinn für beide Seiten!

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Google Phantom IV – Und jährlich grüßt das Phantom

Bereits zum vierten Mal geht das Phantom um. Google Phantom IV treibt den Kampf um die besten Suchergebnisse zum Nutzerwillen weiter voran – aber was müssen wir SEOs dabei beachten? Und ist es überhaupt so schlau, ständig dem nächsten Update auf der Spur zu sein oder sollten wir uns lieber an anderen Fakten orientieren? Wir haben das Phantom 4-Update unter die Lupe genommen!

Was sind eigentlich die Phantom-Updates von Google?

Schon die Vorgänger des rätselhaften, unbestätigten Updates haben für viel Verwirrung unter SEOs gesorgt. Aber eines scheinen die Phantome alle gemeinsam zu haben: Sie drehen sich so gut wie immer um die Qualität des Contents, und zwar ganz besonders im Hinblick darauf, wie gut die Suchintention des Users befriedigt wird. Aber auch andere Aspekte spielen eine Rolle:

  • Seiten mit guter Usability werden im Durchschnitt weniger häufig abgestraft
  • eine niedrige Absprungrate ist ebenfalls ein Indiz für einen kleinen Bonus bei den Phantomen
  • die Platzierung des Content wird ebenfalls in den Fokus genommen

Kurzum: Phantom-Updates sorgen dafür, dass sich der User auf einer hoch gerankten Seite rundum wohlfühlt und genau die Infos bekommt, die er gesucht hat. Damit ist dieser Update-Zyklus eng mit RankBrain verwoben, der künstlichen Intelligenz von Google.

Im aktuellen Fall scheint es Ende Juni/Anfang Juli deutliche Änderungen gegeben zu haben, die sich mit den normalen RankBrain-Aktualisierungen nicht erklären lassen. Google schwieg zwar beharrlich, das ist aber bei den Core-Updates keine große Überraschung. Die teils deutlichen Veränderungen wurden von Experten als Google Phantom IV bezeichnet – ein neues Update in einer Reihe von Veränderungen am Kern der Suchmaschine.

Welche Änderungen bringt Google Phantom IV mit sich?

Änderungen? Eigentlich keine. Das klingt jetzt natürlich nicht so beeindruckend, aber trotzdem sollte man das Phantom nicht ignorieren – schließlich hat das Update Anfang Juli einige Ranking ordentlich durcheinandergebracht. Und in erster Linie liegt das daran, dass Google verstärkt Usersignale betrachtet und interpretiert. Klingt nach RankBrain? Klar, schließlich hängt im Google-Algorithmus alles zusammen.

Aber die Phantom-Updates tragen nicht umsonst den Beinamen “Core Update” – die Änderungen betreffen zwar auf den ersten Blick nicht viele Seiten, aber doch haben sie einen gewaltigen Impact.

Im aktuellen Fall hat es vor allem Seiten getroffen, die vorher zu bestimmten Keywords gut rankten, aber den User-Intent nicht wirklich gut befriedigen konnten. Besonders Übersichtsseiten, die zum Weiterklicken animieren wollten, wurden vom Phantom hart bestraft.

Bei Searchmetrics gibt es eine genaue Analyse über die Gewinner und Verlierer des Updates – dort gibt es auch ein paar eindrucksvolle Fallbeispiele.

Nutzersignale erkennen und verstehen

Bei Phantom 4 wird schnell eines klar: Google legt größten Wert auf die Signale der User. Wenn der User also nicht sofort findet, wonach er gesucht hat, verlässt er die Seite schnell wieder – und dank RankBrain registriert Google genau dieses Verhalten und zieht daraus “richtigen” Schlüsse.

Bei jedem neuen Update zeigt sich deutlicher, dass Google eigentlich nur eines will: Die Suchintention seiner User befriedigen (naja, und dabei natürlich eine Menge Geld verdienen, aber das ist ja per se nichts Schlechtes). Und bei jedem Update predigen wir und zahllose andere SEO-Seiten immer wieder dasselbe: Versucht, Euren User zu verstehen! Schreibt und produziert Content für seine Bedürfnisse und orientiert Euch weniger an irgendwelchen Wundermethoden, sondern an den Wünschen des Nutzers! Und jedes Update bestätigt genau diesen Weg – sind die einzelnen Updates dann nicht eigentlich völlig egal, wenn man sich an diese relativ einfachen Regeln hält?

Sind die Google Updates nicht eigentlich egal?

Tatsächlich sagen mittlerweile viele Webmaster, dass sie sich zwar noch über die Updates informieren, aber keine spezifischen Maßnahmen ergreifen, um Google zu gefallen. Und tatsächlich sind auch von Google Phantom IV in erster Linie Seiten betroffen, die versuchen, mit “fremden” Keywords Traffic zu erzeugen (z.B. Focus, der mit den Keywords “Google”, “Kleinanzeigen” und “Michael Jackson” deutliche Verluste eingefahren hat). Alle weiteren Verlierer des Updates haben irgendwelche anderen Fehler gemacht, welche der Userintention widersprechen.

Kann man also sagen, dass man den Update-Schedule von Google getrost ignorieren kann, wenn man authentisches Content-Marketing betreibt und das Userinteresse im Fokus hat? Im Prinzip schon. Natürlich gibt es hin und wieder Updates von Google, die die SERPs komplett durcheinander wirbeln, aber letztendlich bestraft Google immer nur die Seiten, die sich nicht an die “Regeln” halten. Trotzdem sollte man als Profi, aber auch als Laie immer einen Blick dafür haben, was Google momentan besonders wichtig findet – schließlich gibt es auch in der Welt der Suchmaschinen Trends – und die Interpretation der Nutzersignale ist nur einer davon.

Was sagt ihr – ist das Hinterherhecheln hinter Updates nicht eigentlich Quatsch oder doch zentraler Teil der Aufgabe als SEO? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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5 hilfreiche Tipps für SEO beim Relaunch Deiner Webseite

Ein Relaunch bringt frischen Wind auf Deine Page! Ob du einfach nur auf ein neues Design setzt oder gleich die ganze Struktur und den Content überarbeitest – SEO sollte immer mitgedacht werden! Wir haben die besten Tipps für einen erfolgreichen Neustart deiner Webpräsenz gesammelt. Wenn du eine ausführliche Checkliste für deine neue Seite suchst, wirst du beim OnPageDoc fündig.

Relaunch-Tipp 1: Content und SEO vor dem Relaunch planen

Ein Relaunch kann deiner Seite richtig viel bringen – vor allem auch in den SERPs! Wenn du vorher mit einer unglücklichen Seitenstruktur gekämpft hast und deine URLs mit unlesbaren Zahlenkolonnen gefüllt waren, bringt ein Neustart frischen Wind in dein Ranking. Aber auch wenn du vor Energie und neuen Ideen übersprudelst, solltest du dir zuerst einen genauen Plan machen. Was willst du von deiner Seite und deiner Suchmaschinenoptimierung? Wer soll dich wie und wann finden? Welche Keywords spielen eine Rolle, welche Userbase möchtest du ansprechen?  Ausgehend von diesen Fragen kannst du dann deinen Content planen – und deine neuen Seitenstruktur!

Relaunch-Tipp 2: Neue Sitemap und interne Verlinkungen überprüfen

Die Seitenstruktur ist mitunter einer der wichtigsten Punkte bei jeder Webseite. Nicht nur, dass deine User so auf der Seite navigieren und sich über die Sitemap orientieren, auch Suchmaschinen brauchen einen logisch strukturierten Seitenaufbau, um deine Seite optimal zu indizieren. Daher solltest du dir vor dem Relaunch intensiv Gedanken über den Menübaum machen. Aber auch die internen Verlinkungen auf der Seite spielen eine wichtige Rolle für die SEO beim Relaunch. Zum einen müssen natürlich alle Links umgestellt werden, zum anderen sollte auch die neue Sitemap auf der Seite zu finden sein. Das erleichtert den Crawlern die Arbeit auf der Suche nach deiner neuen Seitenstruktur.

Relaunch-Tipp 3: Weiterleitungen einrichten

Weiterleitungen sind dein bester Freund beim Neustart der Seite! Wenn sich URLs ändern, muss Google davon ja irgendwie in Kenntnis gesetzt werden. Mit einer 301-Umleitung schreibst du in der .htaccess die neue Adresse fest. Aber trotzdem brauchst du ein wenig Geduld, es kann ein paar Tage dauern, bis die Crawler von Google und den anderen Suchmaschinen die Änderung der URLs registriert haben. Wenn du die Weiterleitungen richtig gesetzt hast, werden alle User und Suchmaschinen automatisch an die richtige Adresse weitergeleitet – sehr praktisch!

Relaunch-Tipp 4: Analytics nach dem Relaunch genau beobachten

Die wichtigste Frage zuerst: Hast du beim Relaunch an den Tracking-Code von Analytics gedacht? Der sollte nämlich im HTML der neuen Seite zu finden sein. Denn nur so kannst du auf Analytics genau tracken, welche Änderungen greifen, ob es Seiten gibt, die plötzlich nicht mehr besucht werden (also bei denen vermutlich ein Fehler in der Weiterleitung sitzt), ob es Crawling-Probleme gibt. Beobachte dein Analytics-Konto sowie die Search Console genau und behalte die Kennzahlen regelmäßig im Auge. Auch sprunghafte Anstiege in der Absprungrate und Verschlechterungen bei der Klickrate weißen auf Probleme hin. Mit Analytics kannst Du das Verhalten deiner Seitenbesucher genau nachverfolgen und so die Customer Journey optimieren.

Relaunch-Tipp 5: Onpage-SEO nach dem Relaunch optimieren

Das Feintuning kommt später: Schließlich muss sich Google erst einmal an den frischen Wind gewöhnen und den Relaunch verbuchen. Erst nach einer oder zwei Wochen macht es Sinn, sich die Werte von Analytics vorzunehmen und daraufhin zu optimieren. Manche Baustellen kannst du aber auch schon früher angehen. Die Korrekte Darstellung der Meta-Titel und Descriptions zum Bespiel steht in Sachen OnPage ganz oben auf deiner To-Do-Liste. Auch die anderen HTML-Formatierungen stehen in diesem Schritt auf dem Prüfstand. Google (und die User) lieben Seiten mit einheitlichem Code. Auch Imagetags sind ein mächtiges Mittel für die SEO nach dem Relaunch.

5 weitere Kleinigkeiten, auf die Du achten solltest

  • Robots.txt & noindex: Gerade beim Testen und Erstellen der neuen Seite arbeitet man häufig in einer Entwicklungsumgebung. Klar will man da nicht, dass Google gleich die ersten Entwürfe indiziert. Aber spätestens zum Relaunch solltest du diese Scripte wieder deaktivieren
  • Wenn du während der Seitenüberarbeitung Unterseiten löschst oder zusammenfasst, solltest du für diese Pages trotzdem Weiterleitungen einrichten, die auf die am nächsten liegende neue Seite verlinkt
  • Temporäre Weiterleitungen sind extrem hilfreich zum Neustart! Die so genannten 307-Weiterleitungen, also temporäre Redirects, sind allerdings nur eine Notlösung, bis du alle Links umgestellt hast
  • Backlinks sind immer noch enorm wichtig für die SEO. Auch wenn du über Weiterleitungen viele Probleme abfängst, solltest du dich mit allen Seiten, die auf eine alte Seitenversion verlinken, anschreiben und um den Wechsel der URL bitten
  • Testen, testen, testen – das erklärt sich eigentlich von selbst. Aber schau dir nicht nur alleine an, ob du alle toten Links und Weiterleitungen gefunden hast, sondern hol dir Hilfe ins Boot! Dann klappt es auch mit dem Relaunch!
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In-Page-Analyse mit Google Analytics – was verbirgt sich dahinter?

Bisher hat die In-Page-Analyse von Google ein eher stiefmütterliches Dasein im Schatten eines verschachtelten Menüs gefristet. Aber nach ein paar Tweaks vom Google-Team und einer optischen Generalüberholung strahlt die Seitenanalyse wie neu. Wir erklären, was man mit dem Tool alles anstellen kann und warum kein Webmaster auf die In-Page-Analysis verzichten sollte.

Mit der In-Page-Analysis das Userverhalten tracken

Wollen Sie nicht auch manchmal in den Kopf Ihrer User hineinschauen und Mäuschen spielen, wie die Besucher auf Ihrer Seite agieren? Mit der In-Page-Analyse ist das möglich – das Google-Analytics-Tool zeigt, welche Links wie oft geklickt werden, welche Seitenbereiche betrachtet werden und wie sich die Klickzahlen verteilen.

Für wen bietet sich die Tiefenanalyse an? Ganz einfach – für jeden, der mit Webseitendaten und dem Userverhalten interagiert, sind die Daten Gold wert:

  • Webanalysten und SEO-Spezialisten lieben es zu wissen, wie User die Seite nutzen
  • Shopbetreiber können auf den ersten Blick sehen, welche Angebote wirklich ankommen
  • Online Marketing Manager sehen, welche Themen die Zielgruppe interessiert
  • Layouter und Frontend-Entwickler können anhand des Userverhaltens die Seite gestalten und so noch userfreundlicher machen

Wenn das Tool so toll ist, warum lag es dann die letzten Jahre im Dornröschenschlaf? Ganz einfach: Bisher war die Seitenanalyse nicht wirklich hilfreich und wurde von anderen Tools wie Crazy Egg und Co. in Sachen Funktionalität und Datenmenge um Welten überholt. Mittlerweile hat sich die In-Page-Analyse aber so richtig gemausert und bietet zahlreiche Daten und eine optische Aufbereitung, mit der auch SEO-Laien umgehen können.

Google Analytics In-Page Analyse

Google Analytics In-Page Analyse

Vorteile der Google In-Page-Analyse

Das In-Page-Tool zeigt direkt auf der jeweiligen Seite an, welche Links von den Usern wie oft geklickt werden. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen können Sie sehen, welche Unterseiten Ihre Zielgruppe besonders interessant findet und sich dementsprechend vom Content her spezialisieren. Aber es gibt noch einen anderen Punkt: Sie können den Erfolg von verschiedenen Linktexten, Positionierungen und Layoutentscheidungen miteinander vergleichen.

Beliebte Links sollten noch stärker in den Vordergrund gerückt werden – durch graphische Updates oder die Sortierung der Menüstruktur.

Neben der Analyse des Besucherstroms bietet die In-Page-Analysis noch ein weiteres, praktisches Tool: Sie können sich anzeigen lassen, wie Ihre Seite auf verschiedenen Bildschirmgrößen dargestellt wird und ob zum Beispiel der Call-to-Action bei den gängigen Ausgabegeräten auf den ersten Blick zu sehen ist. So ergeben sich ganz neue Perspektiven!

Conversionboosting mit dem Google-Analysetool

Die Conversionrate ist die harte Währung in der Welt der SEO. Viele Marketing-Manager zerbrechen sich den Kopf, was die Besucher einer Seite zur Conversion (also zur Umwandlung in einen möglichst zahlenden Kunden) bringt – ist es die Platzierung der relevanten Links, die OnPage-Optimierung, das Design oder etwas ganz anderes?

Mit der In-Page-Analyse von Google lässt sich Licht ins Dunkel bringen – Sie erfahren, was Ihre Kunden wirklich wollen.

Geübte Webmaster können so verschiedene Ziele verfolgen:

  • Beliebte Seiten identifizieren
  • Erfolgreiche Links erkennen
  • Conversionrate boosten
  • Den Aufbau der Page verbessern
  • Call-to-Action passgenau platzieren
  • Besucherströme lenken
  • Kunden Verbesserungspotenzial aufzeigen
  • Nutzerfreundlichkeit und Usability erhöhen
  • Menüführung verbessern

Das Tolle am Google-eigenen Werkzeug? Die Datenanalyse wird direkt als Overlay auf der geöffneten Seite angezeigt. Keine theoretischen Zahlen, sondern viele Infos auf einem Blick – perfekt für Marketing-Manager UND Laien auf dem Gebiet der Suchmaschinenoptimierung.

In 5 Schritten die Google-In-Page-Analyse installieren – so geht’s!

  1. Erstellen Sie mit Google Analytics ein Analytics-Snippet – darin ist mittlerweile auch die InPage-Analyse integriert.
  2. Sie haben Ihre Analytics-Seite vor 2012 aufgesetzt? Dann sollten Sie sich einen neuen Code generieren lassen und einfügen, damit die Funktion keine Probleme macht
  3. Fügen Sie das Snippet im Code Ihrer Seite oder Ihres Blogs bei WordPress ein – unmittelbar vor dem schließenden Tag </head>.
  4. Die InPage-Analyse finden Sie in Ihrem Analytics-Konto unter Verhalten → In-Page-Analyse.
  5. Alternativ können Sie sich auch die dazu passende Chrome-Erweiterung herunterladen und so direkt im Browser auf die Daten als Overlay zugreifen.

Sie brauchen Hilfe bei der Installation oder der Interpretation der Daten? Wir helfen natürlich gerne.

Bildnachweis: Internet vector designed by Freepik

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Remarketing mit Google – Verwandeln Sie Gäste in Kunden!

Wäre es nicht ziemlich fantastisch, Besucher ihrer Webseite einfach so in zahlende Kunden zu verwandeln? Mit Remarketing (auch Retargeting) ist so etwas möglich – mit Werbekampagnen, die speziell auf wiederkehrende Besucher ihrer Seite zugeschnitten sind. Wir erklären, welche Vorteile Sie mit dieser Online-Marketing-Strategie haben!

Mit einer Remarketing-Kampagne sprechen Sie gezielt eine wertvolle Gruppe an Usern an, die mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eine Conversion tätigt.

Remarketing mit Google AdWords – die Vorteile auf einen Blick

Eine Remarketing-Kampagne in AdWords ist schnell erstellt. Die Option dafür befindet sich bei Google unter dem Menüpunkt „Zielgruppen“. Mit einem kleinen Code-Schnipsel, der in den HTML-Code der Seite eingesetzt wird, kann Google die Besucher der Webpage tracken. Auf diese Zielgruppe können dann spezifische Kampagnen zugeschnitten werden. So können beispielsweise Angebote, die sich ein User angesehen, aber nicht gekauft hat, erneut beworben werden.

Diese Methode hat einige Vorteile:

  1. Durch die Zahlung per Click werden viele Impressionen generiert, die allerdings im Vergleich wenig Kosten
  2. Da die Page schon einmal in der Wahrnehmung der User aufgetaucht ist, nehmen sie die zweite Werbeansprache deutlicher wahr
  3. Der Branding-Effekt ist nicht zu unterschätzen: Wenn ein Name immer wieder eingeblendet wird, verankert er sich in der Aufmerksamkeit der User – und genau das wollen wir schließlich
  4. Die User werden immer wieder subtil an die Seite erinnert und steuern sie somit das nächste Mal eventuell direkt an

Das Einsatzfeld einer Remarketing-Strategie

Es gibt eine ganze Auswahl an Möglichkeiten, wie sie das Remarketing einsetzen können. Am besten geeignet ist sie sicherlich für die Steigerung der Conversionsrate – denn User, die eine Seite oder einen Shop bereits kennen, interagieren mit einer höheren Wahrscheinlichkeit mit ihr als ein kompletter Neukunde.

Auch User, die bereits einmal mit ihrer Seite interagiert haben – also ein Produkt in den Warenkorb gelegt oder die Trial-Version ihres Angebots ausprobiert haben – können so gezielt angesprochen werden. Durch die vielen Optionen im AdWords-Menü lässt sich genau einstellen, welche Teil-Zielgruppe welchen Anzeigentext zu Gesicht bekommt.

Es ist sinnvoll, eine allgemeine Kampagne über AdWords laufen zu lassen und mindestens noch eine zweite, leicht abgewandelte Variante für wiederkehrende Besucher einzurichten.

Remarketing lässt sich entweder auf Webseiten im Google-Display-Netzwerk einblenden oder direkt bei den Suchergebnissen. Beide Positionen haben ihre Vor- und Nachteile.

Remarketing-Listen bei Google Analytics: Wertvolle Tools für den Erfolg

Normalerweise wird das Remarketing-Code-Snippet über Adwords erstellt. Dort werden in den Remarketing-Listen auch die User gespeichert, welche die Seite besucht haben und damit potenzielle Kandidaten für die zweite Kampagne sind. Allerdings kann man diese Listen auch über Google Analytics führen. Das hat zwei Vorteile. Zum einen ist die Installation des Code-Snippets einfacher. Die zweite Stärke ist aber noch viel entscheidender: Mit Analytics stehen viel detailliertere Unter-Zielgruppen zur Verfügung:

  • Event: Sie können bestimmte User in einer Liste zusammenfassen, die eine bestimmte Aktion getätigt haben
  • Besuchsdauer: Filtern Sie User, die eine bestimmte Zeit auf einer bestimmten Seite verbracht haben
  • Seiten pro Besuch: Welche User haben sich mehr als nur eine Seite angesehen?

Mit Analytics lassen sich mehrere Filter erstellen, die verknüpft werden können und so detaillierte Zielgruppen ergeben.

Fazit: Remarketing ist perfekt für den Branding-Effekt und die Steigerung der Conversion-Rate

Viele der Optionen, die man mit den Remarketing-Listen hat, sind Spielereien oder eben Filteroptionen für extrem umfangreiche Marketing-Kampagnen. Schon alleine die Basisoptionen reichen aber aus, um für kleinere Pages einen großen Unterschied zu machen.

Ziel sollte es sein, die eigene Marke im Bewusstsein der (potenziellen) Kunden zu Verankern – und dafür ist Remarketing perfekt.

Ebenfalls nicht zu verachten: Remarketing sorgt dafür, dass die Rate der Interaktionen und Conversions nach oben geht. Alleine schon dadurch, dass ursprüngliche Interessenten ein zweites Mal angesprochen werden, kann für zusätzliche Verkäufe sorgen. Alles in allem also eine runde Sache. Wir helfen natürlich gerne, wenn es um Details für Ihre Remarketing-Kampagne geht.

Bildnachweis: vector designed by Freepik