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Rankingfaktoren 2018: Google-Hacks waren gestern!

Rankingfaktoren sind tot, es leben die Rankingfaktoren! 2018 wird ein spannendes Jahr für SEO. Technische Entwicklungen gehen ihren Weg, der Google-Algorithmus lernt mit jeder einzelnen Suchanfrage dazu und technische Aspekte treten genauso in den Vordergrund wie holistisches Content-Marketing. Aber was bedeutet das für die Rankingfaktoren 2018? Können wir überhaupt noch mit gutem Gewissen von einzelnen Faktoren sprechen? Wir haben uns die Trends der letzten Monate angeschaut und wagen einen Blick in die Kristallkugel. 

Das war SEO im letzten Jahr: Neue Trends, alte Standards

Was für ein Jahr! Wir haben uns bei der Online Marketing Rockstars und der dmexco umgeschaut, viele neue Ideen entwickelt und verwirklicht und sind in unser wunderschönes neues Büro in Dresden-Striesen umgezogen. Aber nicht nur wir haben uns weiterentwickelt, die Welt des Online-Marketings dreht sich ebenfalls munter weiter. 2017 stand im Zeichen der Veränderung. Von festen Rankingfaktoren ging es hin zu dynamischen SERPs, die für jeden User anders aussehen. Technische Standards gelten bei Google weiterhin viel. Searchmetrics hat sich Veränderung der Top-Platzierungen in den SERPs zwischen 2015 und 2017 genauer angeschaut:

  • Die durchschnittliche Wortanzahl auf den hoch platzierten Seiten ist um 50 Prozent gestiegen.
  • Bei den Top 10 URLs verweilen die User für 3 Minuten und 43 Sekunden auf der Seite.
  • Durch das Mobile-First-Ranking sind Seiten mit mobilen Varianten weit nach oben gewandert.
  • Sicherheit geht vor: Die HTTPS-Verschlüsselung ist auf dem Vormarsch und ist bei mittlerweile einem Drittel der Seiten zu finden.
  • Die neuen Top-Level-Domains (TLDs) haben zu einem Rückgang an .de- und .com-Domains geführt, vor allem bei hart umkämpften Shorttail-Keywords.
  • Listen und Bulletpoints schaffen eine verbesserte User Experience und lockern den Content auf, deswegen finden sie sich bei immer mehr Seiten im oberen Bereich der SERPs.

Rankingfaktoren 2018: Einfach war gestern

Was lässt sich daraus ableiten? Wie schon letztes Jahr gilt: Rankingfaktoren sind ein Ding der Vergangenheit. Früher gab es eine relativ klare Checkliste, mit der sich ein solides Ranking einfahren ließ. Klar, mit Schema X kam man nicht immer auf Platz 1 bei Google – aber oft genug hat es doch geklappt. Heute sind die Mechanismen hinter dem Ranking viel undurchsichtiger und weniger leicht zu verstehen. Nicht einmal die Ingenieure von Google können in jedem Fall sagen, welche Aspekte denn jetzt zu einem bestimmten Rankingplatz geführt haben. Die Suchmaschine vernetzt mittlerweile so viele Informationen (und das völlig eigenständig!), dass ein Eingrenzen auf einzelne Rankingfaktoren 2018 nicht mehr funktioniert.

Stattdessen treten neue Techniken an die Stelle der SEO-Strategie. Viel wichtiger ist es heute, dass die Seite in ihrer Gänze gut wirkt. Technische Features wie ein guter PageSpeed oder eine mobile Seitenvariante sind absolute Grundvoraussetzung für einen positiven Rankingfaktor. Das Zusammenspiel aus Content, Keywords, User Experience und jeder anderen Disziplin macht den Unterschied bei den Rankingfaktoren 2018:

  1. Tiefgreifender Content, der den Usern in ihrer aktuellen Situation Mehrwert bietet
  2. Umfassende und strukturierte Verwendung von Keywords und Synonymen
  3. Gutes Webdesign, das die User an die Hand nimmt und sie bei jedem Schritt auf der Webseite begleitet
  4. Social Signs, die datenschutzgerecht in die Seite eingebaut sind und sich mit Facebook, Twitter und Co. vernetzen lassen
  5. Kommunikation mit dem User und nützliche Links, bei denen die Bedürfnisse des Nutzers im Vordergrund stehen

Gehören Usersignale überhaupt zu den Rankingfaktoren?

Dem aufmerksamen Leser wird auffallen, dass die Usersignale bisher noch nicht zur Sprache kamen. Letztes Jahr war das für uns einer der Top-Rankingfaktoren – und damit waren wir nicht alleine. Durch die Einführung von RankBrain und den Einsatz des dynamischen Algorithmus, der auf spontane Events angemessen reagiert, wurden Usersignale schnell zu einem der wichtigsten Faktoren. Aber im letzten Jahr waren CTR, Bounce-Rate und User-Intent ein kleines Reizthema in der Branche.

Alles begann mit dem Beitrag von Olaf KoppSind Nutzersignale & Nutzerverhalten Rankingfaktor/ Rankingsignal? Der Longread stellt einige interessante Fragen. Er geht zum Beispiel darauf ein, dass Google schon seit Monaten beteuert, die Usersignale hätten keinen direkten Einfluss aufs Ranking. Er stellt die These auf, dass Nutzersignale deswegen einen Höhenflug hatten, weil sie uns Online-Marketern endlich wieder klare Kennzahlen an die Hand gegeben haben. Das untermauert er mit Tweets, Interviews und eigenen Berechnungen. Eine schlüssige Argumentation.

Trotzdem lässt sich nicht bestreiten, dass Google großen Wert auf das Verhalten seiner Nutzer legt. Die Frage ist, wie und ob es sich auf das Ranking auswirkt. Denn auch, wenn Usersignale kein Rankingfaktor 2018 sind, geben sie doch deutlich Auskunft über die Qualität einer Seite. Der Begriff „Indirekter Rankingfaktor“ scheint gut zu passen: Denn über ein paar Ecken hat das Nutzerverhalten eben DOCH Einfluss auf Google.

Update am 16.11.2017: Die Rankingfaktoren 2018 laut SEMrush

Geschrieben habe ich den bisherigen Artikel am 14.11. – und am 15.11. gab SEMrush bekannt, eine große Studie rund um die Rankingfaktoren 2018 angefertigt zu haben. Gutes Timing! In der ausführlichen Studie werden insgesamt 17 neue Rankingfaktoren benannt. Und Überraschung: Usergesteuerte Signale scheinen im Gegensatz zu Googles stetiger Verneinung doch eine gewaltige Rolle zu spielen. Für die Analyse hat SEMrush über 600.000 Keywords untersucht und die Top 100 genau unter die Lupe genommen. Folgende Rankingfaktoren zeigen sich:

Die Rankingfaktoren 2018 laut der Studie von SEMrush (Quelle: SEMrush)

Die Rankingfaktoren 2018 laut der Studie von SEMrush (Quelle: SEMrush)

  • Wie viele direkte Seitenzugriffe gibt es?
  • Wie viel Zeit verbringen die User auf der Seite?
  • Werden mehrere Pages pro Besuch angesehen? (Mindestens drei sind eine gute Zahl)
  • Liegt die Bounce-Rate unter 50 Prozent?
  • Wie viele Domains verlinken auf die Seite?
  • Wie viele Backlinks verlinken auf die Seite?
  • Und wie viele IPs verlinken auf die Seite?
  • Wie lang und ausführlich ist der Content?
  • Ist die Seite HTTPS-verschlüsselt?
  • Wie viele Linkanchors für interne Links gibt es auf der Seite?
  • Ist das Keyword im Content zu finden?
  • Ist das Keyword im Titel zu finden?
  • Und ist das Keyword in der Meta-Description zu finden?
  • Wie hoch ist die Keyword-Dichte?
  • Gibt es ein Video auf der Seite?

Unsere Analyse weiter oben scheint also durchaus zuzutreffen: Guter Content mit Blick auf den Besucher und eine User Experience, die den Nutzer nicht verschreckt, scheinen besonders wichtig zu sein. Auch Backlinks und andere Arten der Vernetzung sind weiterhin wichtig. Es bleibt also spannend!

Fazit zu den Rankingfaktoren 2018: Früher war alles besser – oder?

Eine Sache ist glasklar, wenn wir uns die neuen Methoden des Algorithmus anschauen: Die Zeit der Tricksereien und Google-Hacks ist vorbei. 2018 steht ein ganzheitliches Online-Marketing im Fokus, das auch (!) die Optimierung von Rankingfaktoren umschließt. Ja, es gibt noch Backlinks, Keywortanalysen und Sitemaps – aber im Vergleich zum Zusammenspiel vom komplexen Disziplinen kommt jedem einzelnen Punkt weniger Aufmerksamkeit zu.

Was bedeutet das für die SEO-Branche? Zum einen ist die interdisziplinäre Arbeit unfassbar wichtig geworden. Es reicht nicht mehr, gut auf Keywords optimieren zu können oder ein Händchen für Backlinks zu haben. Wir brauchen Spezialisten für jeden Teilbereich, die sich täglich neu ins Getümmel stürzen, sich ständig weiterbilden und über den Tellerrand blicken. Gar nicht so einfach, oder?


Was hat Euch im SEO-Jahr 2017 überrascht? Welche Trends seht ihr im nächsten Jahr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Die Duplicate Content Falle: Leidet auch Deine Seite darunter?

Manchmal steckt der Teufel im Detail: Duplicate Content wirkt auf den ersten Blick wie ein Problem, das sich leicht in den Griff bekommen lässt. Doch auf den zweiten Blick finden wir dann bei einer tiefgehenden Analyse doppelte Inhalte, die von Google gar nicht gern gesehen werden. Einige SEO-Fehler rund um Duplicate Content sind dabei besonders häufig – und um die soll es heute gehen.

Das Problem mit dem WWW

Gibt es einen Unterschied zwischen blog.beispielseite.de und shop.beispielseite.de? Klar, die jeweilige Subdomain gibt uns Auskunft darüber, dass es sich hier um einen Blog oder eine Shopseite handelt. Aber die sieht es mit dem beliebten Präfix “WWW” aus? Webseiten funktionieren in der Regel schließlich auch ohne das vorgestellte “World Wide Web”. Eigentlich ist die Subdomain ein Überbleibsel aus der Vorzeit des Internets. Aber die User haben sich an www.beispielseite.de gewöhnt – und manche Browser komplettieren jede eingegebene URL sogar automatisch.

Da gibt es nur ein Problem: Wenn Deine Homepage mit http://beispielseite.de und http://www.beispielseite.de erreichbar ist, sind das für Google zwei unterschiedliche Seiten. Und da beide Seiten denselben Content haben, droht Duplicate Content Alarm!

Aber es gibt einen einfachen Ausweg: Erstelle dazu einfach eine .htaccess-Datei im Root-Verzeichnis, in der Du eine 301-Umleitung von der einen auf die andere Seite einrichtest. Damit weiß der Google-Crawler, wo er hin soll und welche Seite er indexieren soll. In der Search Console kannst Du außerdem noch eine bevorzugte Seitenversion angeben.

Der Code für die .htaccess-Datei könnte so aussehen:

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^beispielseite.de
RewriteRule ^(.*)$ https://beispielseite.de$1 [R=301,L]

Sichere Verschlüsselung, unsichere Aussichten

Dasselbe Problem besteht auch bei Seiten, die mit SSL verschlüsselt sind. Diese zeichnen sich durch das Präfix HTTPS aus. Allerdings läuft die ganz normale Seitenvariante mit HTTP meist ebenfalls weiter. Und wieder haben wir zwei Seiten mit demselben Inhalt – nämlich http://beispielseite.de und https://beispielseite.de.

Auch hier kannst Du mit einer einfachen 301-Weiterleitung arbeiten – oder aber du bestimmst mit rel=canonical eine Hauptseite. Beide Varianten funktionieren. Bei SSL-Zertifikaten gibt es häufig auch die Möglichkeit, eine Umleitung direkt bei der Aktivierung der Verschlüsselung zu aktivieren. Um zu checken, ob Duplicate Content in Form von verschiedenen internen URLs vorliegt, gibt es praktische Tools wie zum Beispiel die Analyse von Seorch.

6 weitere häufige Quelle für Duplicate Content

  • Textbausteine, die auf jeder Unterseite vorkommen und einen großen Teil des Contents einnehmen.
  • Kategorieseiten, die verschiedene Kombinationen von Keywords erlauben: So sind die Inhalte für “schwarze Socken” und “Socken schwarz” dieselben, aber die URLs unterscheiden sich. Klingt für Google nach Duplicate Content!
  • Archivseiten oder missverstandene Sitemaps, die ähnliche Seiten unter verschiedenen URLs listen.
  • Mobile Seitenversionen, die eine eigene URL formen, aber denselben Inhalt haben, wie zum Beispiel www.beispielseite.de/mobile.
  • Produktbeschreibungen oder Texte, die unverändert vom Lieferanten übernommen wurden.
  • Print-Versionen oder andere Seitenversionen, die von Google gecrawlt werden dürfen.

Externer Duplicate Content: Wie geht man mit Content-Diebstahl um?

Aber Duplicate Content kann nicht nur von der eigenen Seite kommen. Klassischerweise denkt man bei doppeltem Content tatsächlich eher an externe Seiten, die die eigenen Texte klauen und auf ihre Seite übernehmen. Natürlich kann es auch bei mehreren Seiten in ähnlichen Projekten zu Überschneidungen kommen. Presseportale sind ebenfalls eine häufige Quelle für Duplicate Content. Mit Tools wie Copyscape findest Du schnell und unkompliziert doppelte Inhalte auf Fremdseiten. Meist reicht schon eine E-Mail an den Webmaster, um das Problem zu lösen.

Fazit: Duplicate Content analysieren und auslöschen

Duplicate Content kann nerven – aber mit der Hilfe von verschiedenen Tools und einer professionellen Analyse findest Du sicher alle Fehlerquellen, die in die Falle führen. Das Problem betrifft viele Webseitenbetreiber – Du bist also nicht alleine.

Übrigens: Google hält sich recht bedeckt, was die Bewertung von doppeltem Content angeht. Die Sprecher für den Suchmaschinenriesen haben Andeutungen gemacht, dass die Crawler mittlerweile gut erkennen, wann Content wirklich geklaut ist und wann es nur um kleine Fehlerchen geht. Aber trotzdem ist es besser, erst gar keine Zweifel aufkommen zu lassen!

 

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Welche Themen bringen viel Traffic auf Euren Blog?

Es herrscht Ebbe in Euren Notifications? Social Media bringt ungeahnte Vorteile bei der Kommunikation mit der Fanbase – aber zunächst einmal muss man auf sich aufmerksam machen. Und gerade am Anfang braucht Ihr dazu Themen, die Euch mit Sicherheit viel Traffic einbringen. Oder ist doch alles nur vom Glück abhängig? Es gibt viele Möglichkeiten, Buzz zu generieren und Traffic mit Social Media zu gewinnen. Wir verraten Euch die Evergreen-Themen für Euren Blog!

Spielt der Traffic überhaupt noch eine Rolle?

Millionen an Klicks bringen nichts, wenn sich aus diesem Traffic keine Conversion generiert. Insofern ist der Traffic nicht unbedingt die beste Kennzahl für den Erfolg einer Seite. Shares, Likes und Empfehlungen sind erheblich wichtiger. Aber gerade in den ersten Phasen der Social-Media-Präsenz gibt es eben einfach noch keine nennenswerte Fangemeinde, die man mit Aktionen bespaßen und unterhalten kann. Die entsteht erst durch genügend Traffic – und deswegen solltet Ihr Euch am Anfang eben doch erst einmal eine gewisse Reichweite aufbauen. Und wenn der Traffic kommt, folgen mit Sicherheit auch die Shares und Likes!

Das allein sorgt aber noch für keinen Buzz. Buzz unterscheidet sich insofern von Traffic, dass die Artikel häufig geteilt werden und vor allem in den sozialen Netzwerken richtig gut funktionieren. Es regnet Kommentare, Likes, Shares – Buzz ist im Prinzip aktiver Traffic. Und den muss man sich verdienen!

Blogthemen für mehr Traffic: Ab in die Nische!

Jedes Thema hat das Potenzial, richtig gut zu werden. Manchmal sind es sogar die besonders exotischen Themen, die am Ende grandiose Klickraten haben. In unserem Fall sind ein Artikel über Top-Level-Domains und ein Artikel über Presseportale unsere meistgeklickten Blogeinträge mit besonders viel Traffic. Das liegt allerdings nicht nur an den Inhalten, sondern vor allem auch daran, dass es zu diesen Themen extrem wenig (deutschsprachige) Konkurrenz gibt. Nischenthemen werden vielleicht nicht so oft in der breiten Öffentlichkeit und Fangemeinde geteilt, aber sie haben das Potenzial, ganz neue User anzuziehen.

Buzz dagegen funktioniert nach anderen Regeln. Hier geht es vor allem darum, Emotionen anzuregen. Das funktioniert mit tollen Überschriften, Teasern, die den Lesern den Mund wässrig machen und viel (Visual) Storytelling. Vor allem im Social-Media-Bereich spielt auch die Optik eine große Rolle. Nicht umsonst hat Facebook die verschönerten Textposts im Gepäck, die den Text einfach auf einem bunten Hintergrund präsentieren.

3 Themenbereiche, die eigentlich immer gehen

  • Best Practices: Anleitungen sind toll, aber manchmal ein bisschen abstrakt. Was sind EURE Geheimrezepte in der Branche? Was macht Ihr anders? Leser spielen gerne Mäuschen und wollen wissen, wie andere Menschen Sachen machen. Und das erstreckt sich nicht nur auf den Businessbereich – auch in Sachen Selbstorganisation oder Freizeit kann es spannend sein, Eure Herangehensweise an verschiedene Themen zu sehen
  • Bleibt persönlich: Wer sind Eure liebsten Blogger? Was beschäftigt Euch aktuell? Damit meinen wir natürlich nicht, dass Ihr auf Eurem professionellen Blog oder der Firmen-Facebookpage das neueste Lieblingsrezept breittreten sollt, sondern dass Ihr Eure aktuellen Gedanken zu Eurem Thema aufgreift. Vielleicht hast Du gerade ein passendes Buch gelesen oder willst einen spannenden Artikel verlinken? Das gibt Euch Content für Eure Seite und andere Blogger freuen sich über die Aufmerksamkeit.
  • Trends und Aktuelles: Dabei geht es weniger darum, dass Euer Blog zur Nachrichtenseite werden sollte. Das ist ein Anspruch, den man alleine eigentlich kaum erfüllen kann. Was aber immer gut funktioniert, sind Analysen zu halbwegs aktuellen Themen oder ein Ausblick auf die aktuellen Trends in Eurem Bereich. Wir haben zum Beispiel gute Erfahrungen mit unserer Serie zu den Online-Marketing-Trends 2017 gemacht.

Fazit zu Themen mit viel Traffic: Share-Garantie oder fauler Zauber?

Klar, das alles sind keine Garantien für viel Traffic und mehr Buzz auf Social Media. Aber es ist zumindest ein Anfang. Eine gewisse Regelmäßigkeit beim Posten hilft, um mit der Zeit eine kleine, aber feine Fangemeinde aufzubauen. Und mit ein bisschen Glück werden Eure Artikel dann auch weiterverbreitet – und Ihr schafft damit den Sprung vom schnöden Traffic hin zum aufregenden Buzz.

Ist es Euch schon einmal gelungen, einen Artikel oder einen Post viral gehen zu lassen? Berichtet uns von Euren Erfahrungen in den Kommentaren! 

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Wie funktioniert Google Analytics eigentlich?

Es ist aus der Welt des Online-Marketings nicht wegzudenken: Google Analytics beherrscht sowohl SEO als auch SEA. Auch wir verbringen einen Großteil unserer Arbeitszeit vor den verschiedenen Graphen, Statistiken und Auswertungen. Aber wie funktioniert Google Analytics eigentlich und wie kannst Du das Tool für Deine eigenen Zwecke nutzen? Wir erklären Dir kurz die Basics der Anwendung und zeigen Dir, welche Vorteile Analytics für Dich hat!

So funktioniert das beliebteste Online-Marketing-Tool der Welt

Google Analytics sammelt Daten über die Besucher einer Internetseite. Auf welchem Weg hat er oder sie die Seite gefunden? Wie lange verweilt der User auf einer Page? Was klickt er schließlich an? All diese Fragen lassen sich mit dem Tool relativ einfach beantworten und auch visualisieren.

Kern der Funktionen ist ein kleiner Code. Dieser wird auf jeder Seite in den HTML-Code eingefügt und wird damit immer mitgeladen, wenn jemand die Seite aufruft. Sobald der Code-Snippet aktiv ist, sendet er Google Analytics die Verhaltensweise des Users auf der Seite. Es geht dabei nicht einmal unbedingt um die individuellen Kennwerte der Person, sondern in erster Linie um das Verhalten auf der Seite.

Google Analytics ist ein Tool, welches eine Online-Oberfläche hat, auf der die gesammelten Daten verarbeitet und zusammengefasst werden. Über 1000 Filteroptionen stehen hier zur Wahl, um die Daten schließlich zu analysieren und zu interpretieren. Aber um wirklich etwas mit den Nutzungsdaten anzufangen, braucht man zunächst einmal einen Plan.

Was kannst Du mit den Daten von Analytics machen?

Eigentlich fast alles! Solange Du einen klaren Plan hast, was Du wissen willst, kann man Google Analytics mit Sicherheit die Antworten dazu entlocken. Denn das Tool trackt die Verhaltensweisen der User und ihren Weg über Deine Seite. Wie kommen sie letztendlich dazu, sich mit Dir in Verbindung zu setzen? Wer diese Frage beantworten kann, der kann auch den Weg des Kunden auf der Seite optimieren.

Deswegen funktioniert Google Analytics besonders gut bei Onlineshops, die eine genaue Analyse des Kaufprozesses haben wollen. Wenn an einer Stelle im Bestellprozess besonders viele User abspringen, könnte hier ein Problem vorliegen – vielleicht lädt die Seite nicht richtig oder ist zu umständlich zu bedienen? Hier gibt es viel Potenzial!

Unsere Top 3 der Google-Analytics-Hacks

  1. Segmente anlegen: Mit Segmenten lassen sich die einzelnen Besucher der Webseite in Untergruppen einteilen. Das ist besonders praktisch, wenn Du den Erfolg einer Maßnahme auf eine ganz bestimmte Gruppe wie zum Beispiel Neukunden analysieren möchtest. Mehr dazu findest Du HIER.
  2. Feste Zielvorhaben setzen: Natürlich kannst Du mit Google Analytics auch einfach nur die Kurve der Seitenzugriffe verfolgen. Aber da geht noch mehr: Du kannst ein Ziel für die Seite definieren – zum Beispiel die Registrierung für einen Newsletter oder den Abschluss des Einkaufsvorgangs. So kannst Du exakt tracken, welche Maßnahme Dich Deinen Ziel näher bringt.
  3. Mobile und stationär trennen: Mobile User surfen anders. Mit dem Smartphone in der Hand muss alles etwas schneller gehen und sich noch einfacher bedienen lassen. Auch sind die Wege, die ein User nimmt, oftmals ganz anders als die eines Desktop-Users. Deswegen ist es hilfreich, auch bei Google Analytics die Gruppen zu trennen.

Fazit: So funktioniert Google Analytics auch für Dich!

Du willst herausfinden, woher Deine Seitenbesucher kommen, welchen Weg sie auf Deiner Seite nehmen und vor welchen Herausforderungen sie stehen? Mit Google Analytics bist Du näher dran am Kunden und kannst nachverfolgen, welche Strategien funktionieren – und welche nicht. Mit der Hilfe von Experten kannst Du dann ganz einfache Schritte einleiten, um Deine Seite weiter voran zu bringen.

Du denkst, für Dich funktioniert Google Analytics einfach nicht? Du bist überfordert von der schieren Masse an Daten? Wir helfen Dir gerne dabei, den Datendschungel zu lichten und mit Dir gemeinsam zu analysieren, wie Du Deine Seite noch besser gestalten kannst.

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Growth Hacking mit Content: Reichweite steigern in 5 einfachen Schritten

Wer wünscht sich keine Fluten an Usern, die vollkommen freiwillig auf den eigenen Blog kommen, die eigenen Inhalte lesen, die Reichweite steigern, vielleicht sogar einen Kommentar da lassen und einen Mehrwert aus dem Content auf der Seite ziehen? Mit Growth Hacking wird dieser Wunschtraum zur Realität – zumindest, wenn man ein paar einfachen Schritten folgt. 

Growth Hacking klingt zwar hypermodern, dynamisch und schrecklich kompliziert, aber ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Der Begriff beschreibt einfach nur schlaue Tricks, um das Wachstum anzukurbeln. In unserem Falle: Reichweite steigern, für mehr Interaktionen sorgen und die User glücklich machen. Klingt gut, oder?

1. Seite aufbauen

Content ist King. Aber der König muss standesgemäß residieren. Auf einer Seite könnten sich die besten Inhalte des Internets verstecken – aber wenn das Design schrecklich, die Ladegeschwindigkeit mies und die Optik erschlagend ist, dann wird niemand gerne auf der Seite stöbern. Um die Reichweite steigern zu können, muss also erst einmal der Grundstock geschaffen werden: Ein schönes Nest, in dem der Content es sich gemütlich machen kann. Cleanes Design, klare Formen und Logos, und natürlich eine freundliche Bedienung gehören unbedingt dazu.

2. Content erstellen

Der Dreh- und Angelpunkt beim Reichweite steigern mit Content ist logischerweise der Content. Wir sprechen hier erst einmal nur von Texten, aber natürlich zählen auch Videos, FAQs und Quiz zum Content-Marketing.

Beim Growth Hacking geht es darum, die besten Resultate zu erzielen. Zahlreiche Guides werden nicht müde zu erwähnen, dass Google Inhalte mit mehr als 2450 Wörtern besonders hoch ranken lässt. Das liegt aber nicht an Googles Liebe zu langen Texten, sondern daran, dass so lange Artikel meistens gut recherchiert und strukturiert sind und ein Thema recht umfassend behandeln. Das bedeutet NICHT, dass es der absolut einzig wahre Königsweg ist. Auch kürzere Artikel können knallen, wenn der Mehrwert für den Leser stimmt.

Grundsätzlich gibt es ein paar Tipps, die man für richtig guten Content beachten sollte, um seine Reichweite zu steigern:

  • Relevanz, Mehrwert, Zusatznutzen: Der User sollte etwas von deinen Inhalten bekommen – und wenn es ein gutes Gefühl ist, weil du eine gute Geschichte erzählst.
  • Evergreen-Content, der immer relevant ist, bringt auf lange Sicht mehr (siehe Punkt 5!).
  • Schärfe dein inhaltliches Profil! Wenn du einen Blog über Schreibtipps im Internet hast, dann schreibe auch bitte nur über Schreibtipps im Internet und nicht über dein neues Lieblingsrezept.
  • Gut strukturierter Content wird öfter geklickt als Textwüsten. Überschriften, Listen, Bulletpoints – alles gut im Kampf um mehr Reichweite.
  • Nichts ist unattraktiver als eine verwaiste Webseite. Auch wenn die Interaktionsraten (noch) nicht so gut sind – nicht entmutigen lassen und weiterschreiben! Eine aktive Seite zieht automatisch Leser an.

3. Inhalte und Links verteilen

Irgendwie müssen die User auch erst einmal auf die Idee kommen, deine Seite zu besuchen und deine mühevoll geschriebenen Inhalte zu lesen. Für diesen Schritt bietet sich natürlich Social Media an. Die eigene Facebook-Seite ist schon einmal ein guter Start, aber auch Twitter oder Tumblr sind eine gute Idee. Mit Hashtags sorgt man dafür, dass der Post unter verschiedenen Schlagwörten auftaucht.

ABER: Es nützt nichts, den Link zum neusten Blogartikel gleichzeitig auf Twitter, Tumblr, Facebook, E-Mail, Newsletter, Pinterest, Snapchat, Instagram und per Brieftaube zu verteilen. Viel besser ist es, gestaffelt vorzugehen. Alle Social Media-Plattformen haben unterschiedliche Nutzungszeiten. Verteile die Links zu deinem Post lieber gleichmäßig über die folgenden Tage, um möglichst viele potenzielle Leser zu erreichen. Auch die, die zu unterschiedlichen Zeiten wach sind.

4. Interaktion

Eine weitere Möglichkeit, die eigene Reichweite zu steigern, ist der Link bei anderen Bloggern oder auf anderen Seiten. Aber bitte nicht einfach plump den thematisch halbwegs passenden Link in die Kommentare setzen, sondern wirklich interagieren und etwas beitragen!

Aber du kannst für mehr Reichweite nicht nur mit anderen Bloggern und Profis interagieren, auch die Interaktion mit deinen Usern ist enorm wichtig. Denn zum einen steigert das die Bindung zu dir und deinen Inhalten. Zum anderen gibt das weiteren Usern ein gutes Gefühl, wenn kein Kommentar unbeantwortet bleibt.

5. Recycling und Überarbeitung

Hin und wieder kann es nützlich sein, alte Artikel noch einmal zu verlinken oder ihnen ein Social-Media-Spotlight zu gönnen.

Effektives recyclen hat nicht nur den Vorteil, weniger Arbeit zu verursachen, es ist auch durchaus realistisch, dass viele (Neu-)User noch gar nicht alle guten Artikel aus der Vergangenheit kennen oder durch Zufall so über eine Perle aus dem Archiv stolpern. Desweiteren sorgt das vor allem auf Facebook für eine aktive Timeline. Alles gute Aspekte, die die Reichweite steigern!

Damit deine Inhalte auch in der schnellen Welt des Onlinemarketings relevant bleiben, sollte man gelegentlich seine alten Evergreens durchgehen und die mit neuen Informationen ausstatten. Diese Contentpflege wird sicher nicht unbemerkt bleiben und sorgt dafür, dass auch ältere Artikel als Publikumsmagnet wirken können.

Fazit: Reichweite steigern leicht gemacht

Vielleicht ist es ja gar nicht so einfach. Denn wenn es so einfach wäre, dann würde es ja jeder so machen. Diese 5 Schritte sind nur der Anfang auf dem Weg zum Growth Hacking – wichtig ist es, sie auch durchzuhalten. Denn über Nacht kommen nicht plötzlich Lawinen von neuen Usern dazu (außer natürlich, man wurde an prominenter Stelle erwähnt oder verlinkt). Reichweite steigern ist ein Marathon, kein Sprint. Ein guter Plan und eine konsequente Strategie sind die besten Wege, um die eigene Reichweite langsam, aber stetig zu erhöhen.

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eCommerce-Trends 2017 – Better, Faster, Stronger

Das neue Jahr nähert sich mit großen Schritten und wir wagen einen Blick auf die Entwicklung der Onlinemarketing-Trends 2017. Letztes Mal haben wir die Trends in Sachen SEA und AdWords unter die Lupe genommen. Dieses Mal dreht sich alles um die eCommerce-Trends 2017 – was kommt, was geht, was bleibt?

Digitaler Handel auf Erfolgskurs

eCommerce hat eine strahlende Zukunft. Gut, das wird jetzt niemanden so richtig überraschen, aber die Zahlen sind dennoch beeindruckend: 51 Prozent der User shoppen lieber online als im stationären Handel. Schaut man sich nur die Millenials, also die Generation derjenigen, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurden, an, liegt der Wert schon bei 67 Prozent. Tendenz: steigend! Experten schätzen, dass der Umsatz im Onlinehandel bis 2020 Jahr für Jahr im Durchschnitt um 9,32 Prozentpunkte steigen wird. Das bedeutet aber nicht nur goldene Zeiten im eCommerce, sondern auch neue Herausforderungen, denen man sich stellen muss.

Eine persönliche Shoppingerfahrung wird für viele Kunden zu einem wichtigen USP. Es gibt so viele Onlineshops da draußen – warum also sollten sich die User genau für Deinen entscheiden? Diese Frage beherrscht einen der größten eCommerce-Trends 2017: Personalisierung und Interaktion.

Die personalisierte Customer Journey

Es ist so schön, in den Lieblingsladen zu kommen, mit einem Lächeln begrüßt zu werden und mit einem freundlichen „Wie immer?“ die besten Angebote nach dem eigenen Geschmack gezeigt zu bekommen. Genau dieses Erlebnis ist eine der letzten Bastionen des lokalen Einzelhandels. Aber können Onlineshops dieses Gefühl vielleicht bald schon nachmachen?

Das persönliche Einkaufserlebnis spielt 2017 eine wichtige Rolle. Die User wollen das Gefühl haben, als Person wahrgenommen und genau da abgeholt zu werden, wo sie stehen. Das fängt bei personalisierten Produktempfehlungen an und hört bei Größenberatern und einer persönlichen Ansprache noch lange nicht auf. Die neuen Shopsysteme wie Magento 2 und Sitecore helfen dabei, die Anzeige des Onlineshops auf den jeweiligen User abzustimmen und anzupassen.

Die eCommerce-Trends 2017 umfassen aber auch Datenbanken, die unzählige Informationen zu jedem einzelnen Objekt im Onlineshop speichern können. So bekommt der Kunde in Echtzeit und abhängig von den eigenen Präferenzen immer genau die Beratung, die er haben will. Hier spielt auch künstliche Intelligenz eine große Rolle, um die Customer Journey auf allen Kanälen zu begleiten und zu lenken.

Schneller als der Konkurrenz: Page Speed und mehr

Die Schatzkiste der neuen Technologien für das eCommerce ist prall gefüllt. Die Frage ist nur, wie man genau die passenden Innovationen auswählt, ohne den eigenen Shop zu sehr zu überfrachten. Denn wer es übertreibt oder unsauber arbeitet, der hat schnell mit einer lahmenden Seite zu kämpfen. Daher ist die PageSpeed-Optimierung einer der größten eCommerce-Trends 2017.

Besonders im Hinblick auf das mobile eCommerce ist ein schnell und sauber ladender Shop enorm wichtig. Jede Sekunde, die der User auf einen weißen Bildschirm starrt, ist eine verlorene Sekunde. Studien zeigen, dass ein schneller Ladeprozess pro eingesparter Sekunde eine um 27 Prozent höhere Conversionrate mit sich bringt. Die Steigerung der Benutzerfreundlichkeit wirkt sich nicht nur positiv auf den Kunden aus, sondern macht auch die Suchmaschinen glücklich – denn Google bewertet im kommenden Jahr mobil optimierte Seiten besonders hoch.

5 weitere eCommerce-Trends 2017

  1. Die Integration von eCommerce und lokalen Shops – also die Lieferung direkt nach Hause, nachdem man sich ein Produkt live angeschaut hat.
  2. Same-Day Delivery und neue Möglichkeiten, den Lieferprozess einfacher zu machen – Drop-Off-Points oder große Paketboxen beispielsweise
  3. Persönlichkeit ist alles: Der Kunde möchte direkten Kontakt und ein persönliches Erlebnis beim Shopping
  4. Persönliche Empfehlungen werden Gold wert sein – im Dschungel der unzähligen Online-Shops hören User gerne auf die Erfahrungen ihrer Freunde und Bekannten. Und das kann man für sich nutzen!
  5. Content bleibt King, wird aber persönlicher. Unterschiedliche Produkttexte für ein und dasselbe Produkt können so verschiedene Zielgruppen ansprechen und für sich gewinnen

Fazit: Neue Herausforderungen warten!

eCommerce boomt, wird aber auch immer komplexer. Alleine die Integration von verschiedenen Konzepten – online und offline – und die umfassende Datenanalyse, die der Personalisierung zugrunde liegt, übersteigen für viele kleine Shops die Grenze des Machbaren. Aber nicht jeder Online-Shop muss mit den ganz großen im Business mithalten. Wer es schafft, mit den eigenen Produkten oder der eigenen Persönlichkeit zu punkten, der zieht genau die richtigen User an, die zu treuen Fans und Kunden werden können. Und das gilt auch 2017!

Was sind eure Vorsätze für euer eCommerce im nächsten Jahr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

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5 hilfreiche Tipps für SEO beim Relaunch Deiner Webseite

Ein Relaunch bringt frischen Wind auf Deine Page! Ob du einfach nur auf ein neues Design setzt oder gleich die ganze Struktur und den Content überarbeitest – SEO sollte immer mitgedacht werden! Wir haben die besten Tipps für einen erfolgreichen Neustart deiner Webpräsenz gesammelt. Wenn du eine ausführliche Checkliste für deine neue Seite suchst, wirst du beim OnPageDoc fündig.

Relaunch-Tipp 1: Content und SEO vor dem Relaunch planen

Ein Relaunch kann deiner Seite richtig viel bringen – vor allem auch in den SERPs! Wenn du vorher mit einer unglücklichen Seitenstruktur gekämpft hast und deine URLs mit unlesbaren Zahlenkolonnen gefüllt waren, bringt ein Neustart frischen Wind in dein Ranking. Aber auch wenn du vor Energie und neuen Ideen übersprudelst, solltest du dir zuerst einen genauen Plan machen. Was willst du von deiner Seite und deiner Suchmaschinenoptimierung? Wer soll dich wie und wann finden? Welche Keywords spielen eine Rolle, welche Userbase möchtest du ansprechen?  Ausgehend von diesen Fragen kannst du dann deinen Content planen – und deine neuen Seitenstruktur!

Relaunch-Tipp 2: Neue Sitemap und interne Verlinkungen überprüfen

Die Seitenstruktur ist mitunter einer der wichtigsten Punkte bei jeder Webseite. Nicht nur, dass deine User so auf der Seite navigieren und sich über die Sitemap orientieren, auch Suchmaschinen brauchen einen logisch strukturierten Seitenaufbau, um deine Seite optimal zu indizieren. Daher solltest du dir vor dem Relaunch intensiv Gedanken über den Menübaum machen. Aber auch die internen Verlinkungen auf der Seite spielen eine wichtige Rolle für die SEO beim Relaunch. Zum einen müssen natürlich alle Links umgestellt werden, zum anderen sollte auch die neue Sitemap auf der Seite zu finden sein. Das erleichtert den Crawlern die Arbeit auf der Suche nach deiner neuen Seitenstruktur.

Relaunch-Tipp 3: Weiterleitungen einrichten

Weiterleitungen sind dein bester Freund beim Neustart der Seite! Wenn sich URLs ändern, muss Google davon ja irgendwie in Kenntnis gesetzt werden. Mit einer 301-Umleitung schreibst du in der .htaccess die neue Adresse fest. Aber trotzdem brauchst du ein wenig Geduld, es kann ein paar Tage dauern, bis die Crawler von Google und den anderen Suchmaschinen die Änderung der URLs registriert haben. Wenn du die Weiterleitungen richtig gesetzt hast, werden alle User und Suchmaschinen automatisch an die richtige Adresse weitergeleitet – sehr praktisch!

Relaunch-Tipp 4: Analytics nach dem Relaunch genau beobachten

Die wichtigste Frage zuerst: Hast du beim Relaunch an den Tracking-Code von Analytics gedacht? Der sollte nämlich im HTML der neuen Seite zu finden sein. Denn nur so kannst du auf Analytics genau tracken, welche Änderungen greifen, ob es Seiten gibt, die plötzlich nicht mehr besucht werden (also bei denen vermutlich ein Fehler in der Weiterleitung sitzt), ob es Crawling-Probleme gibt. Beobachte dein Analytics-Konto sowie die Search Console genau und behalte die Kennzahlen regelmäßig im Auge. Auch sprunghafte Anstiege in der Absprungrate und Verschlechterungen bei der Klickrate weißen auf Probleme hin. Mit Analytics kannst Du das Verhalten deiner Seitenbesucher genau nachverfolgen und so die Customer Journey optimieren.

Relaunch-Tipp 5: Onpage-SEO nach dem Relaunch optimieren

Das Feintuning kommt später: Schließlich muss sich Google erst einmal an den frischen Wind gewöhnen und den Relaunch verbuchen. Erst nach einer oder zwei Wochen macht es Sinn, sich die Werte von Analytics vorzunehmen und daraufhin zu optimieren. Manche Baustellen kannst du aber auch schon früher angehen. Die Korrekte Darstellung der Meta-Titel und Descriptions zum Bespiel steht in Sachen OnPage ganz oben auf deiner To-Do-Liste. Auch die anderen HTML-Formatierungen stehen in diesem Schritt auf dem Prüfstand. Google (und die User) lieben Seiten mit einheitlichem Code. Auch Imagetags sind ein mächtiges Mittel für die SEO nach dem Relaunch.

5 weitere Kleinigkeiten, auf die Du achten solltest

  • Robots.txt & noindex: Gerade beim Testen und Erstellen der neuen Seite arbeitet man häufig in einer Entwicklungsumgebung. Klar will man da nicht, dass Google gleich die ersten Entwürfe indiziert. Aber spätestens zum Relaunch solltest du diese Scripte wieder deaktivieren
  • Wenn du während der Seitenüberarbeitung Unterseiten löschst oder zusammenfasst, solltest du für diese Pages trotzdem Weiterleitungen einrichten, die auf die am nächsten liegende neue Seite verlinkt
  • Temporäre Weiterleitungen sind extrem hilfreich zum Neustart! Die so genannten 307-Weiterleitungen, also temporäre Redirects, sind allerdings nur eine Notlösung, bis du alle Links umgestellt hast
  • Backlinks sind immer noch enorm wichtig für die SEO. Auch wenn du über Weiterleitungen viele Probleme abfängst, solltest du dich mit allen Seiten, die auf eine alte Seitenversion verlinken, anschreiben und um den Wechsel der URL bitten
  • Testen, testen, testen – das erklärt sich eigentlich von selbst. Aber schau dir nicht nur alleine an, ob du alle toten Links und Weiterleitungen gefunden hast, sondern hol dir Hilfe ins Boot! Dann klappt es auch mit dem Relaunch!
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URL-Shortener – Vor- und Nachteile der praktischen Helfer

Lange Zahlenkolonnen, unverständliche Buchstabenkombinationen und zahllose Sonderzeichen – nicht immer wollen Links so, wie man es selber gerne möchte. Gerade bei Twitter oder für direkte Verlinkungen sollte der Linktext aber kurz, handlich und möglichst aussagekräftig sein. Mit URL-Shortenern soll genau das erreicht werden. Was sind die Vor- und Nachteile dieser Technik?

Schnell erstellt, praktisch geteilt – die Vorteile von Kurz-URLs

Kurz-URLs stammen in der Regel von Services wie bit.ly, TinyURL oder dem Google-eigenen Dienst goo.gl. Danach folgt eine kurze Zeichenkombination. Insgesamt hat so eine short URL maximal 12-15 Zeichen – während normale Links sehr viel länger sind. Besonders beliebt sind die Shorts daher dort, wo jedes Zeichen zählt – Twitter, Facebook oder andere Plattformen mit Zeichenbegrenzung verlangen geradezu nach einer Link-Kurzversion.

Es gibt aber noch einen zweiten Vorteil: Mit den Kurzlinks lassen sich verschiedene Versionen des Links, die alle auf dieselbe Seite führen, an mehreren Stellen seeden. Damit kann man dann in den Webmaster-Tools auf den ersten Blick sehen, woher die meisten Besucher kommen und welche Links besonders erfolgreich sind.

Am besten funktionieren Kurzlinks, die keine zufällige Buchstabenkombination benutzen, sondern den verlinkten Text kurz beschreiben oder einen Hinweis auf den Inhalt liefern. Wenn Sie sehen wollen, wie man es richtig macht: Die Zeitschrift NEON zum Beispiel verwendet eigene Shortlinks mit Inhaltsangabe.

 

 

Die Vorteile von Kurzlinks im Überblick

  • Schnell erstellt – mit wenigen Klicks ist ein unhandlicher Link auf eine überschaubare Größe gekürzt
  • A/B-Testing leicht gemacht – einfach verschiedene Kurzlinks in einem Text verwenden und herausfinden, welche davon geklickt werden
  • Zeichen sparen – besonders auf Social-Media-Plattformen wie Twitter unerlässlich!
  • Sonderzeichen eliminieren – Für saubere Linktexte, die überall richtig dargestellt werden
  • Keine SEO-Einbußen – wie Google-Mitarbeiter Matt Cutts verrät, hat ein kurzes URL-alias keinen Einfluss auf den Pagerank und kann sogar als ganz normaler Backlink eingesetzt werden – die Weiterleitung vererbt automatisch alle Zugriffsdaten an die Ursprungsseite.

Sicherheit vor Schönheit? Die Nachteile der URL-Shortener

Wie bei allen Themen rund um SEO gibt es auch zum Thema Kurzlinks einige Kritikpunkte. Einer der größten Nachteile ist definitiv die Tatsache, dass Kurzlinks nicht auf den ersten Blick ausweisen, auf welche Seite sie führen. Deswegen nutzen auch viele Spammer und Betrüger die Kurz-URL-Dienste.

Vertrauen ist der Schlüssel für erfolgreiches Online-Marketing – das gilt auch bei Links von URL-Shortenern.

Auch was die Nachhaltigkeit angeht, sind die Shortlinks nicht gerade an der Spitze. Es kann sein, dass manche Kurz-URLS nach einem oder zwei Jahren nicht mehr funktionieren. Die kurzen Links bieten also viele Vorteile, haben aber auch ihre negativen Seiten.

Eigene Kurz-URLs – SEO-Trend für mehr Vertrauen?

Wenn User den herkömmlichen Shortlinks tendenziell misstrauen – warum dann nicht einfach eigene Kurz-URLs basteln? Theoretisch sind die Links ja nichts anderes als simple Weiterleitungen. Genau das dachten sich einige Influencer und Webmaster und haben kurzerhand eigene URL-Shortener herausgebracht.

Meistens benutzen sie diese selbstgemachten Kurzlinks, wenn sie auf Twitter und Co. eigene Artikel verbreiten. Denn dort sitzt die Fanbase – und die hat das nötige Vertrauen für solche Spielereien. Genau genommen wirken die Links Marke Eigenbau sogar imagefördernd – denn sie tragen zum Personal Branding bei.

Allerdings ist das eine kleine SEO-Spielerei, die sich nur für größere Shops, bekannte Internet-Persönlichkeiten und Influencer lohnt, die schon eine größere Gruppe an Followern haben. Alle anderen sind mit den herkömmlichen Shortenern gut beraten. Wenn Sie es trotzdem testen wollen: Die kostenlose Software Yourls bietet die Möglichkeit, schnell einen eigenen Shortener einzurichten.

Tipp: Verleihen Sie Ihren Kurz-URLs mehr Vertrauenswürdigkeit durch den Einsatz von personalisierbaren Linktiteln – das geht beispielsweise bei goo.gl!

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In-Page-Analyse mit Google Analytics – was verbirgt sich dahinter?

Bisher hat die In-Page-Analyse von Google ein eher stiefmütterliches Dasein im Schatten eines verschachtelten Menüs gefristet. Aber nach ein paar Tweaks vom Google-Team und einer optischen Generalüberholung strahlt die Seitenanalyse wie neu. Wir erklären, was man mit dem Tool alles anstellen kann und warum kein Webmaster auf die In-Page-Analysis verzichten sollte.

Mit der In-Page-Analysis das Userverhalten tracken

Wollen Sie nicht auch manchmal in den Kopf Ihrer User hineinschauen und Mäuschen spielen, wie die Besucher auf Ihrer Seite agieren? Mit der In-Page-Analyse ist das möglich – das Google-Analytics-Tool zeigt, welche Links wie oft geklickt werden, welche Seitenbereiche betrachtet werden und wie sich die Klickzahlen verteilen.

Für wen bietet sich die Tiefenanalyse an? Ganz einfach – für jeden, der mit Webseitendaten und dem Userverhalten interagiert, sind die Daten Gold wert:

  • Webanalysten und SEO-Spezialisten lieben es zu wissen, wie User die Seite nutzen
  • Shopbetreiber können auf den ersten Blick sehen, welche Angebote wirklich ankommen
  • Online Marketing Manager sehen, welche Themen die Zielgruppe interessiert
  • Layouter und Frontend-Entwickler können anhand des Userverhaltens die Seite gestalten und so noch userfreundlicher machen

Wenn das Tool so toll ist, warum lag es dann die letzten Jahre im Dornröschenschlaf? Ganz einfach: Bisher war die Seitenanalyse nicht wirklich hilfreich und wurde von anderen Tools wie Crazy Egg und Co. in Sachen Funktionalität und Datenmenge um Welten überholt. Mittlerweile hat sich die In-Page-Analyse aber so richtig gemausert und bietet zahlreiche Daten und eine optische Aufbereitung, mit der auch SEO-Laien umgehen können.

Google Analytics In-Page Analyse

Google Analytics In-Page Analyse

Vorteile der Google In-Page-Analyse

Das In-Page-Tool zeigt direkt auf der jeweiligen Seite an, welche Links von den Usern wie oft geklickt werden. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen können Sie sehen, welche Unterseiten Ihre Zielgruppe besonders interessant findet und sich dementsprechend vom Content her spezialisieren. Aber es gibt noch einen anderen Punkt: Sie können den Erfolg von verschiedenen Linktexten, Positionierungen und Layoutentscheidungen miteinander vergleichen.

Beliebte Links sollten noch stärker in den Vordergrund gerückt werden – durch graphische Updates oder die Sortierung der Menüstruktur.

Neben der Analyse des Besucherstroms bietet die In-Page-Analysis noch ein weiteres, praktisches Tool: Sie können sich anzeigen lassen, wie Ihre Seite auf verschiedenen Bildschirmgrößen dargestellt wird und ob zum Beispiel der Call-to-Action bei den gängigen Ausgabegeräten auf den ersten Blick zu sehen ist. So ergeben sich ganz neue Perspektiven!

Conversionboosting mit dem Google-Analysetool

Die Conversionrate ist die harte Währung in der Welt der SEO. Viele Marketing-Manager zerbrechen sich den Kopf, was die Besucher einer Seite zur Conversion (also zur Umwandlung in einen möglichst zahlenden Kunden) bringt – ist es die Platzierung der relevanten Links, die OnPage-Optimierung, das Design oder etwas ganz anderes?

Mit der In-Page-Analyse von Google lässt sich Licht ins Dunkel bringen – Sie erfahren, was Ihre Kunden wirklich wollen.

Geübte Webmaster können so verschiedene Ziele verfolgen:

  • Beliebte Seiten identifizieren
  • Erfolgreiche Links erkennen
  • Conversionrate boosten
  • Den Aufbau der Page verbessern
  • Call-to-Action passgenau platzieren
  • Besucherströme lenken
  • Kunden Verbesserungspotenzial aufzeigen
  • Nutzerfreundlichkeit und Usability erhöhen
  • Menüführung verbessern

Das Tolle am Google-eigenen Werkzeug? Die Datenanalyse wird direkt als Overlay auf der geöffneten Seite angezeigt. Keine theoretischen Zahlen, sondern viele Infos auf einem Blick – perfekt für Marketing-Manager UND Laien auf dem Gebiet der Suchmaschinenoptimierung.

In 5 Schritten die Google-In-Page-Analyse installieren – so geht’s!

  1. Erstellen Sie mit Google Analytics ein Analytics-Snippet – darin ist mittlerweile auch die InPage-Analyse integriert.
  2. Sie haben Ihre Analytics-Seite vor 2012 aufgesetzt? Dann sollten Sie sich einen neuen Code generieren lassen und einfügen, damit die Funktion keine Probleme macht
  3. Fügen Sie das Snippet im Code Ihrer Seite oder Ihres Blogs bei WordPress ein – unmittelbar vor dem schließenden Tag </head>.
  4. Die InPage-Analyse finden Sie in Ihrem Analytics-Konto unter Verhalten → In-Page-Analyse.
  5. Alternativ können Sie sich auch die dazu passende Chrome-Erweiterung herunterladen und so direkt im Browser auf die Daten als Overlay zugreifen.

Sie brauchen Hilfe bei der Installation oder der Interpretation der Daten? Wir helfen natürlich gerne.

Bildnachweis: Internet vector designed by Freepik

Studie: Die Nutzung neuer Medien in Deutschland

Wer nutzt die neuen Medien? Wie viel internetfähige Endgeräte besitzen die Deutschen durchschnittlich? Wozu benutzen wir unsere Smartphones, Tablets und Notebooks?

Google erstellt Nutzerstudie

Google hat anlässlich steigender Zugriffe eine Studie erstellt, welche die Verhaltensweisen sowie die Nutzung mobiler Endgeräte im World Wide Web erfasst. In einem standardisierten Fragebogen wurden in 57 Ländern jeweils mehrere tausend 16 bis 65 jährige Personen aus verschiedenen sozialen Schichten über ihr Onlineverhalten befragt. Das Ergebnis dieser Umfrage ist wenig überraschend, jedoch zeigt es ganz deutlich, wie sich die Nutzung einzelner Endgeräte aufteilt.

Das Ergebnis für Deutschland sieht wie folgt aus.

  • Multiscreening

    Ca. 8 Millionen Deutsche benutzen sowohl Smartphones, Tablets und PC. Sie sind Multiscreener und mit verschiedenen Endgeräten im Internet unterwegs.

  • Internetfähige Endgeräte

    Im Bundesweiten Durchschnitt besitzt jeder Bundesbürger 2,4 Internetfähige Endgeräte. Im Vergleich zu 2012 stieg die Zahl um 0,7 Prozent. Ein weiterer Anstieg ist zu erwarten.

  • PC vs. Smartphone

    Ein Großteil der Bevölkerung nutzen ihren PC / Notebook um Bankgeschäfte zu erledigen, zum Chatten sowie Kalendereinträge ist das Smartphone das bevorzugte Endgerät.

  • Tablet- & Smartphone-Nutzung

    Die Tablet-Nutzung stieg 2014 auf 20% an, die Smartphone-Nutzung gar auf 50%. Im Europäischen Vergleich liegt Deutschland jedoch nur im Mittelfeld.

  • Jugendliche

    Im Alter von 16 Jahren sind 82% aller Deutschen online. Bei den Rentnern ab 65 Jahren ist es die Hälfte.

Unser Fazit:

Aufgrund des wachsenden Angebotes an internetfähigen Endgeräten wird das Thema „mobiles Surfen & Kaufen“ immer präsenter. Immer mehr ältere Menschen werden Ihre Investitionen via Onlineeinkauf tätigen und somit die Umsätze diverser Onlineshops weiter erhöhen. Die jüngere Generation ist mit der Welt um Google und Co. aufgewachsen und weiß sich dahingehend zu bewegen.

Also Homepage-Besitzer oder Webshop-Betreiber sollten Sie sich fragen, ob Ihre Plattformen für die mobilen Endgeräte optimiert sind (Responsive Design). Wenn nicht, laufen Sie Gefahr, eine ganze Käufergruppe zu verlieren. Verpassen Sie den Anschluss nicht!