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So schreibt Ihr Überschriften, die rocken!

Klar, wir hätten diesen Artikel auch mit “5 Tipps für bessere Überschriften” oder “Wie du wirkungsvolle Überschriften schreibst” betiteln können. Aber wo bleibt da der Spaß? Überschriften sind die erste Begrüßung des Lesers – und deswegen müssen sie rocken. Wer es schafft, mit der Überschrift das Interesse eines Users zu gewinnen, der hat eigentlich schon halb gewonnen. Was es dafür braucht, erklären wir Euch natürlich gern.

Die Überschrift: Der strahlende Star über dem Text

Sie muss verführen, zum Klicken anregen und den User rumkriegen: Die Überschrift ist in der Regel das Erste, was der potenzielle Leser wahrnimmt. Und deswegen sollte sie sitzen.

Es gibt viele gute Beispiele, die erfolgreich ranken und die Leser magisch anziehen: Von Anleitungen über offene Fragen bis hin zu regelrechten Befehlen gibt es viele Arten, einen Text zu betiteln. Wenn wir den Blick von den aktuellen Trends abwenden, sehen wir, was gute Überschriften eigentlich ausmachen: Sie geben dem Text einen Titel.

In der Überschrift sollte schon der Ton und die Richtung Eurer Argumente rüberkommen. Denn eine nichtssagende Allerwelts-Überschrift regt niemanden zum Klicken an. Signalwörter oder persönliche Einschübe bringen viel mehr. Allgemein sollte die Headline zum Ton des Textes passen. Ihr solltet nie zu viel versprechen, aber gerade genug Infos geben, dass der Leser mehr wissen will. Klingt nach einer komplizierten Gratwanderung? Ist es auch!

Auch bei sexy Überschriften SEO nicht vergessen!

SEO-Überschriften spalten die Content-Welt. Für die einen sind sie ein No-Go, für die anderen ein notwendiges Übel. Aber niemand scheint es so richtig zu mögen, Texte und Headlines für Google zu schreiben. Eigentlich schade – denn die gängigen SEO-Regeln für Überschriften grenzen den kreativen Spielraum nicht ein, sie erweitern ihn!

Dabei unterscheidet man zwischen Artikel-Überschriften (der klassischen H1) und dem Meta-Title für Google. Der Meta-Title ist für SEO besonders wichtig und folgt diesen Regeln:

  • Das Haupt-Keyword muss vorkommen, und zwar möglichst weit vorne
  • Der Name der Seite sollte ebenfalls vorhanden sein, üblicherweise am Ende
  • Ein Call-to-Action schadet nie
  • 68-70 Zeichen. Mehr ist nicht.

Das klingt nach starren Vorgaben. Und genau deswegen darf man auch damit brechen. Viel spannender ist nämlich die eigentliche Überschrift über dem Text. H1 und Meta-Title sollten sich zwar nicht zu stark unterscheiden, dürfen allerdings trotzdem unterschiedlich formuliert sein. Bei der eigentlichen Artikelüberschrift sollte das Haupt-Keyword vorkommen – alles andere ist in Sachen SEO fast egal. Und da kommen unsere Tipps ins Spiel.

Unsere 5 heißesten Tipps für richtig gute Überschriften

  1. Sei dominant! Gibt dem Leser, was er braucht – und sage das ganz klar in der Überschrift. Hier ist kein Platz für einschränkende Worte, sondern für Aufforderungen. Das darf ein bisschen im Befehlston kommen – aber bitte trotzdem charmant!
  2. Lerne zählen! Listicles, also durchnummerierte Listen, ranken im Internet hervorragend und werden gerne geteilt. Sie geben den Lesern kleine Informationshäppchen, die sich schnell lesen und erfassen lassen. Zahlen in Überschriften sind (fast) immer gut – Ihr solltet es nur nicht übertreiben.
  3. Zuerst die Überschrift! Vielleicht fragt Ihr Euch, wann Ihr die Überschrift schreiben sollt. Zuerst den Text, dann die Überschrift? Oder sollte zuerst die Überschrift stehen, bevor es weiter geht? Wir sind Verfechter der zweiten Variante: Die Überschrift gibt die Richtung für den Text vor: Wird es ein Listicle oder ein How-To-Artikel? Wenn die Überschrift steht, kann man viel klarer schreiben.
  4. Bleib flexibel! Allerdings schadet es nicht, viel Zeit zum Überlegen zu haben. Denn die erste Überschrift ist nicht in Stein gemeißelt. Kleine (oder große) Änderungen sind immer möglich und sogar nötig. Vielleicht habt Ihr beim Schreiben die zündende Idee für eine rockende Überschrift? Dann ändert Sie!
  5. Vergiss die Regeln! Wer richtig gute Überschriften schreiben will, sollte sich nicht an irgendwelche Regeln halten. Klar, es gibt Power-Wörter, die besonders gut funktionieren. Wichtig ist am Ende nur, was Deine Kunden anspricht. Und das kann je nach Branche auch eine solide, aber etwas langweilige Headline sein. Es kommt auf die Zielgruppe an!

Fazit: Eine Überschrift ist nicht genug

Übrigens: Mit der Hauptüberschrift ist es nicht getan: So ein Test hat (im Idealfall) mindestens drei oder vier Überschriften. Klar, die kleinen Zwischenüberschriften müssen nicht so knallen wie die H1. Viele Leser scannen einen Artikel nur und bleiben dabei häufig bei einer schicken Zwischenüberschrift hängen. Deswegen ist hier ein bisschen Liebe angebracht. Die Zwischenüberschriften sollen eine Geschichte erzählen. Lässt sich der Text im Notfall auch erfassen, wenn man nur die Zwischenüberschriften liest? Wenn ja, dann seid Ihr echte Meister des Fachs – und braucht Euch keine Sorgen um gute Überschriften zu machen.

Was sind Eure Top-Tipps für tolle Überschriften? Teilt sie mit uns in den Kommentaren!

 

 

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Kritik an Content is King – eine Majestätsbeleidigung?

Wenn man uns mitten in der Nacht wecken und nach den Grundregeln von SEO fragen würde, dann wäre neben “Was soll das?” und “Wie kommt Ihr in unsere Wohnung?” vermutlich “Content is King!” eine der ersten Antworten. Aber warum eigentlich? Wer hat Content zum König gekrönt und stimmt das überhaupt? Ist Content ein alleinherrschender Despot oder vielleicht doch eher eine Demokratie? Content is King – Wir haben uns der Kritik an der Formel gestellt und überlegt, wie es besser gehen könnte.

Content is King – hat der Wahlspruch ausgedient?

Suchmaschinenoptimierung ist von jeher eine Disziplin, die sich aus zahlreichen Ebenen und Teilaspekten zusammensetzt. Mit der Zeit hat sich diese Unterteilung nur noch weiter ausgebildet. Heute zählt nicht nur das Linkbuilding und die technische Optimierung dazu, sondern auch Social-Media-Management und natürlich Content -Marketing. Aber weswegen haben die Inhalte eine so führende Rolle übernommen?

Content ist das Vehikel für so gut wie alle anderen Maßnahmen. Egal, ob SEA, Social Media oder Performance Marketing, alle Aspekte brauchen Content, um zu funktionieren:

  • Keywords müssen irgendwie auf die Seite gebracht werden. Bevorzugt passiert das natürlich über den Text. Das kann Blüten treiben wie bei Kategoriebeschreibungen mit einer sagenhaften Keyworddichte von 25 Prozent, aber auch subtil und angenehm passieren.
  • SEA ohne überzeugende Landing Pages und Ankertexte? Das könnte schwer werden. Anschauliche Bilder und Grafiken wirken einladend und das führt schließlich zum Ziel.
  • Backlinks müssen irgendwohin führen. Und ohne guten Content gibt es keine hochwertigen Verlinkungen.
  • Social-Media-Kanäle ohne Content wären wortwörtlich inhaltslos.

Eine Seite kommt im Zweifel ohne SEA aus, aber ohne Inhalte geht es eben schlicht und ergreifend nicht. Viele Maßnahmen im SEO beziehen sich auf den Content. Aber hat das wirklich etwas mit Content-Marketing zu tun?

Royale Erfolge mit Content-Marketing

Content-Marketing und SEO werden sehr oft miteinander vermischt, wie auch onlinemarketing.de festgestellt hat. Das hängt natürlich damit zusammen, dass die beiden eben untrennbar miteinander verbunden sind und es, wie so oft in unserer Branche, schwer ist, hier klare Trennlinien zu ziehen.

Content-Marketing als eigene Disziplin ist noch recht jung. Sie will sich bewusst vom eher technischen SEO und SEA abgrenzen und den User in den Fokus nehmen. Es geht um beratende Inhalte, die einen wirklichen Mehrwert liefern, um Unterhaltung, Spaß, Kommunikation und alles andere, was das Internet so schön macht. Die Inhalte sollen keine Werbung sein und auch nicht so wahrgenommen werden. Und da kommen wir an einen Punkt, der sicher viele Gemüter spalten wird:

Hat Content-Marketing seinen hohen Stand nur deshalb, weil es die Werbung effektiv verschleiert? Oder geht es wirklich und mit vollem Herzen immer um das Beste für den User?

Vieles, was unter Content-Marketing läuft, ist eigentlich nur SEO im netteren Gewand. Natürlich gibt es auch die richtig guten und neutralen Kaufberater, die Kunden unterstützen und ihnen Inhalte an die Hand geben, mit denen sie informierte Entscheidungen treffen können. Aber oft geht es um die pure Emotion, um Markenbindung via Tränendrüse und natürlich um die nackten Zahlen.

Masse gegen Klasse – und mittendrin die Suchmaschine

Content is King ist solange wahr, wie man sich um die beste Qualität bemüht. Aber in Zeiten von Contentschwemme, usergenerierten Inhalten und Textgeneratoren kann es schwer sein, an diese Regel zu glauben. Oftmals fallen Unternehmen dann eben doch in alte Reflexe zurück und freuen sich darüber, irgendwo auf der Seite charakterlose Texte einbinden zu können, um die Keywords unterzubringen. Es gibt genug Agenturen und SEO-Experten, die laut “Content is King” rufen und dann tot optimierte Texte, Bilder und Videos bereitstellen, die zwar auf dem Papier gut performende Inhalte sind, aber den User keinen Millimeter weiterbringen.

Das wird in Zukunft schwerer – und das ist gut so! Google lernt, Usersignale zu deuten. Und viele User lernen, mit Content-Marketing umzugehen. Daher gilt “Content is King” aktuell noch immer – die Frage ist nur, wann die Revolution kommt.

Fazit: Is Content King?

Content is King! Daran lässt sich nichts rütteln, weil das Internet eben nun mal aus Inhalten besteht. Die Frage ist, wie Werber und Suchmaschinenoptimierer mit ihren Inhalten umgehen und welche Schritte der Markt in Zukunft nehmen wird. Vielleicht werden die User gegenüber viralen Kampagnen und schlechtem Content mit der Zeit unempfindlicher. Vielleicht blüht die Welt der unauffälligen Werbung aber noch weiter auf. Eventuell sieht die Revolution aber auch so aus, dass sich der gute König Content weiterentwickelt und die User tatsächlich bei der richtigen Entscheidung unterstützt. Es wird spannend – und bis der König gestürzt wird, bekommt Ihr bei uns natürlich weiterhin ganzheitlichen Content, der Eure User wirklich interessiert!

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Die richtige Social-Media-Strategie im B2B-Bereich

Social Media ist für viele Unternehmen eines der wichtigsten Marketinginstrumente geworden. Wir denken dabei sofort an die Viral-Marketing-Kampagnen von EDEKA oder den erstklassigen Usersupport per Twitter der Telekom. Aber wie sieht es eigentlich mit Social Media und B2B aus? Kann das Geschäft zwischen zwei Geschäften auch über Facebook funktionieren? Und wie sieht die passende Social-Media-Strategie für B2B-Unternehmen aus? Wir haben es uns einmal angeschaut.

Was ist so anders an B2B?

B2B steht für “Business-to-Business” und beschreibt die Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen. Das können ganz klassisch der Teilezulieferer und die Autoproduktion sein, aber auch unser Geschäft, die SEO-Optimierung, ist ein klarer Fall von B2B.

Die Unterschiede liegen auf der Hand: B2B-Geschäfte sind keine Ausgaben, sondern Investitionen. Es geht um Verträge, um hohe Summen und vor allem: um Vertrauen. Kann man dieses Vertrauen auch über Facebook herstellen? 54 Prozent der Unternehmer sagen Ja! Social Media ist auch im B2B-Bereich angekommen. Aber ist das wirklich so effektiv? Bei der Lead-Generierung für Geschäftskunden geht es schließlich um mehr als bunte Bildchen, sondern um ernste Verhandlungen.

Tatsächlich ist die richtige Social-Media-Strategie für Unternehmen weniger an der reinen Lead-Generierung ausgerichtet, sondern dreht sich um andere Bereiche, für die Social-Media-Kanäle viel besser geeignet sind. Vertrauen gewinnen, aufbauen, es erhalten und beweisen: Hier liegen die Stärken von Twitter, Facebook und Co.!

5 Wege um erfolgreich B2B und Social Media zu verbinden

  1. Schnelle Kommunikation für spontane Fragen: Soziale Medien gehören zu den wichtigsten Kommunikationskanälen für Unternehmen. Und das gilt auch im B2B-Bereich. 90 Prozent aller Unternehmer geben an, dass sie auf diesem Wege Kundenanfragen beantworten.
  2. Kontakt mit jungen Talenten: Für Bewerber ist der Social-Media-Auftritt fast genau so wichtig wie eine Unternehmenswebseite. Denn auf dem Profil sieht man als Bewerber schnell, ob die eigenen Ansprüche und die Kultur im Unternehmen zusammenpassen.
  3. Marktführer in Sachen Know-how: Wie beweist man, dass man wahres Expertenwissen hat? Man teilt es. Und was wäre dazu besser geeignet als ein Facebook-Profil, auf dem regelmäßig News und Artikel aus der eigenen Feder geteilt werden? So zeigt Ihr, dass Ihr Euch auf Eurem Fachgebiet auskennt – idealerweise so, dass die potenziellen Kunden Vertrauen in Eure Kenntnisse entwickeln.
  4. Beweis für den Erfolg: Viele Unternehmen tauchen auch heute noch quasi ausschließlich in Branchenbüchern oder Industriesuchmaschinen auf. Aber ein lebendiges Social-Media-Profil zeigt, dass ihr ein vertrauenswürdiger Geschäftspartner seid, der im Zweifel leicht zu erreichen ist.
  5. Networking leicht gemacht: B2B-Geschäfte basieren oftmals auf dem direkten Kontakt mit Entscheidern. Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn bieten hier einen Vorteil: Mit wenigen Klicks findet ein interessierter User einen Experten für sein ganz spezielles Problem – und generiert auf diesem Weg vielleicht einen Lead, weil man ins Gespräch kommt, sich austauscht und so im Gedächtnis bleibt.

Fazit: Ist eine Social-Media-Strategie auch für B2B-Unternehmen nützlich?

Tatsächlich ist die Antwort gar nicht so klar, wie man auf den ersten Blick vielleicht denken mag. Denn Social Media kann durchaus auch für B2B-Unternehmen sinnvoll sein – aber auf eine andere Art und Weise als im Privatkunden-Bereich.

Social Media ist ein weiterer Weg, um im Gespräch zu bleiben. Und das meinen wir durchaus wörtlich: Schließlich geht es viel schneller, eine Kundenanfrage kurz auf Facebook zu beantworten oder in den Kommentaren zu einem viel diskutierten Artikel für Klarheit zu sorgen. Aber man muss auch ganz klar sagen, dass die Nützlichkeit von Social Media abhängig ist von der Branche und den eigenen Zielen. Ihr solltet nicht erwarten, nach zwölf Tweets einen dicken Lead an der Angel zu haben. Aber mit der Zeit könnt ihr das Image Eurer Marke den Kunden gegenüber aufbauen und erweitern und im Gedächtnis bleiben – und so über die Zeit hinweg aus interessierten Besuchern spannende Geschäftskunden machen.

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15 unrealistische Erwartungen, die Du nicht an SEO haben solltest

Als wir uns in die Welt der Suchmaschinenoptimierung eingearbeitet haben, waren wir fasziniert von den Möglichkeiten. Mit ein wenig Optimierung war es möglich, Seiten richtig weit nach vorne zu bringen – und auch heute noch ist es das Beste Gefühl an unserer Arbeit. Aber natürlich trifft man auch immer wieder auf unrealistische Erwartungen an SEO.

Früher haben wir ein paar kleine Änderungen an einer existierenden Seite vorgenommen, Linkstrukturen verbessert und auf den richtigen Seiten Linkbuilding betrieben – und das hat gereicht. Wir konnten schlagartig die Erfolge sehen. Dieser Prozess hat sich über die letzten fünf bis sieben Jahre allerdings geändert. Die Erwartungen sind jedoch gleich geblieben. Wir verraten Dir, welche Erwartungen an SEO übertrieben sind – und wie die Realität heute aussieht.

1. Jeder investierte Euro in SEO bringt mehr Geld zurück.

Klar, ein SEO-Manager misst seinen Erfolg am ROI, dem Return of Investment. Aber man darf nicht den Fehler machen, SEO als reine Kosten-Nutzen-Rechnung zu sehen. Manchmal verrennt man sich in einem Projekt, das sich am Ende vielleicht gerade so trägt, aber keinen Gewinn bringt. Manchmal verschätzt man sich auch einfach bei den Keywords und macht Verluste. Und beim dritten Versuch generiert man schließlich einen richtig großen Lead, der den ROI nach oben schraubt. Waren deswegen die ersten beiden Kampagnen Fehlschläge? Nein – sie gehören zum Prozess, der eben nicht immer schnurgerade verläuft.

2. Der SEO-Manager kann genau vorhersagen, wie der ROI aussehen wird.

“Wenn wir mit einer kleinen Auswahl dieser Keywords auf Platz 1 ranken, können wir die Leadgenerierung um 400 Prozent steigern!” – Klingt erstmal toll. Aber da sind ziemlich viele “Falls” und “Wenns”. Und die sind der springende Punkt: Wir können Prognosen treffen, ziemlich genaue Prognosen sogar, aber niemand kann dafür garantieren, dass sie auch so eintreffen. Und vor allem müssen dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

3. Die Effekte einer Optimierung sind sofort sichtbar.

Sind sie nicht. Manchmal dauert es Monate oder sogar Jahre, bis zum Beispiel eine Penalty von Google komplett abgebaut ist. Und besonders bei sehr komplexen Produkten oder Ideen kann es sein, dass sich an den Klickzahlen so gut wie gar nichts tut und nur neue Leads eine deutliche Sprache sprechen.

4. Es ist immer klar, was der Grund für einen Erfolg ist.

Ein großer Kunde hat angebissen? Die Klickzahlen explodieren plötzlich? Die Sonne scheint länger als drei Tage am Stück? Das MUSS doch an den SEO-Investitionen liegen! Machen wir einfach mehr davon! Das ist aber gar nicht so leicht. Manchmal ist es einfach nur Zufall, dass eine (eigentlich gar nicht mal so gute) SEO-Maßnahme und ein großer Kunde zusammen auftreten. Sorry!

5. Ein Suchmaschinenexperte reicht.

SEO ist (mittlerweile) immer eine Teamleistung. Ein “SEO-Manager” ist meistens auf etwas spezialisiert. In unserem Falle kümmert sich Felix um die ganzen technischen Hintergründe und Optimierungen als Technical SEO und Marcus ist als SEA-Experte der Mann fürs Grobe und für die Kommunikation. Dazu kommen noch Expert(innen) für Content, Webdesign, Social Media und mehr. Und das brauchen wir auch – denn SEO ist heute unfassbar komplex und besteht aus einer stetig wachsenden Zahl an Einzelteilen und Disziplinen. Die kann ein Mensch alleine gar nicht alle beherrschen.

6. Es gibt eine klare Timeline im SEO-Prozess.

Gibt es nicht. Manchmal geht es schnell und man kann nach wenigen Wochen den ersten Audit starten. Manchmal tut sich monatelang gar nichts, bis eine Lawine kommt. Damit muss man leben.

7. Man sieht auf den ersten Blick, welchen Effekt die Maßnahmen hatten.

Nicht einmal Experten können immer sagen, ob ein großer Erfolg auf der Seite den einzelnen SEO-Maßnahmen zuzuschreiben ist – oder eben einfach der generellen Verbesserung der Page im Zuge der Investitionen. Sprich: Es ist schwer, den Effekt von speziellen Maßnahmen richtig einzuschätzen, und meistens funktionieren sie nur als Ganzes.

8. Die gesetzten Erwartungen an SEO können immer erfüllt werden.

Nein. Leider nicht. Das liegt aber nicht nur an den Maßnahmen – sondern vor allem an den Erwartungen an SEO.

9. SEO wird einmal ausgebaut und läuft dann von alleine.

SEO ist eine Langzeit-Investition, die in Wellen kommt. Die Reihenfolge ist immer Maßnahme -> Audit -> Verbesserungen -> Audit und so weiter. Die Zykluslänge ist individuell sehr verschieden – aber es ist immer ein Zyklus.

10. Der SEO-Manager mischt sich nicht in anderen Seitenbereichen ein.

Mittlerweile schon! Als SEO-Experte muss man sich mit dem Webdesign-Team auseinander setzen, den Content koordinieren und auch die Optimierung von Social Media gehört dazu. Der SEO-Manager kennt meist auch die anderen Marketing-Sparten persönlich und bringt alle an einen Tisch.

11. Der ROI lässt sich exakt berechnen.

Schön wäre es. Aber es ist sehr schwer und gerade bei kleinen Investitionen funktioniert das nicht so einfach.

12. SEO hat nichts mit dem Live-Action-Offsite-Geschäft zu tun.

SEO setzt Erwartungen im Kunden. Vielleicht hat er auf der Webseite gesehen, dass Dein Business elegant und hochwertig ist – aber die Verpackung des Onlineshops ist falsch verklebt oder die Bedienung in Deinem Café hatte einmal einen schlechten Tag. Webseite, SEO und real life müssen harmonieren.

13. Was mehr Besucher bringt, bringt auch mehr Kunden.

Vertraue keinen SEOs, die Dir 1000 % Traffic-Steigerung liefern wollen. Denn nur, weil mehr User (oder Bots aus Russland) auf Deine Seite klicken, hast Du noch nicht auch nur einen Kunden mehr.

14. Die SEO-Erfolge steigen linear an.

Nope. Die Entwicklungskurve ist immer … nun ja … kurvenförmig. Mal steigt sie exponentiell, mal langsam – aber nie steigt sie in perfektem Kosten-Nutzen-Verhältnis.

15. SEO funktioniert noch so wie letztes Jahr.

Suchmaschinenoptimierung ist ein schnelllebiges Geschäft. Wir bewegen uns zwar nicht mehr entlang der Google Updates, aber wir müssen uns an die neuesten Entwicklungen in Sachen Machine Learning, Programmatic Advertising und künstliche Intelligenz anpassen. SEO entwickelt sich – und wir uns mit.

Fazit: Unrealistische Erwartungen machen niemanden glücklich.

Jetzt mag der Eine oder Andere vielleicht sagen: “Okay, wenn es also so viele Herausforderungen gibt, Erfolge nur langsam kommen und selbst dann nur schwer messbar sind – warum sollte man dann überhaupt in SEO investieren?”

Die Antwort? Weil es funktioniert. Es ist vielleicht nicht immer eine exakte Wissenschaft, aber Suchmaschinenmarketing wächst weiterhin und für zahlreiche Unternehmen und Kunden funktioniert es richtig gut. Diese Leute wissen um die Macht von SEO – aber sie haben auch keine unrealistischen Erwartungen an das, was die Optimierung leisten kann. Und genau diese Einstellung hilft ihnen dabei, besonders gut zu performen.

Welche Erwartungen habt Ihr an SEO? Und wie sollen diese Erwartungen erfüllt werden? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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So lang muss Dein Text sein: Die optimale Länge von Content

Jeder, der schon einmal einen langweiligen Artikel in einem Blog gelesen hat oder sich durch eine Soziologievorlesung gequält hat, weiß: Man kann auch mit vielen Worten nichts sagen. Deswegen steht schon seit Jahren die Länge von Content immer einmal wieder im Fokus der Aufmerksamkeit. Sind epische 1500-Wörter-Plus-Artikel wirklich die beste Wahl? Oder reichen auch 700 Wörter? Wir haben uns angeschaut, wie lang Texte für Blogs sein müssen und was man beim Schreiben beachten muss.

Textlänge und Inhalt: Für immer verbunden?

Es hat sich mittlerweile sicher herumgesprochen, dass Google Texte mit mehr als 300 Worten erheblich boostet. Außerdem gibt es immer wieder Statistiken, welche besagen, dass auf den vorderen Plätzen im Ranking durchgehend Artikel mit mehr als 2000 Wörtern stehen, weil sie ein Thema besonders intensiv beleuchten. Aber gilt das wirklich immer und müssen wir unsere armen Leser deswegen mit Worten bewerfen? Ich denke nicht.

 

Die durchschnittliche Länge von Content auf den vorderen Rankingplätzen.

Die durchschnittliche Länge von Content auf den vorderen Rankingplätzen. (Quelle: serpIQ)

Textlänge und Inhalt müssen zusammen passen. Die sogenannten “epischen Artikel” mit mehr als 1500 Wörtern können entweder gut recherchierte tiefgreifende Reportagen sein – oder eben mittelspannende Lektüren, bei denen man irgendwann zum Fazit springt, weil man unterwegs den Faden verloren hat. Sprich: Je länger der Artikel, desto mehr Arbeit, Zeit und Geld müssen hineinfließen. Aber der ROI ist deswegen nicht immer unbedingt besser.

Was soll Dein Text bewirken?

Wir zielen in unserem Blog auf eine durchschnittliche Textlänge von 600 bis 800 Wörtern. Das lässt sich bequem in etwa 5 Minuten durchlesen und sieht auf allen Bildschirmen gut aus. Wir machen uns keine Illusionen: Unser Blog ist wahrscheinlich nichts für einen intensiven Leseabend am Kaminfeuer mit dem eReader in der Hand. Und das soll er auch gar nicht sein.

Wir wollen, dass man unsere Artikel auch in der Mittagspause in der Agentur durchlesen kann oder beim Warten auf den Bus nach Feierabend (gut, das kann in Dresden durchaus manchmal dauern, aber eben auch nicht ewig).

Stell Dir in der Planungsphase die Frage, was Dein Text bewirken soll. Ist es ein kleiner Informationsartikel über ein interessantes Thema oder willst Du Dein Wissen über Dein Spezialgebiet teilen und keine Kompromisse eingehen? Daraus lässt sich nämlich schon ableiten, in welche Richtung die Textlänge bei Dir gehen soll.

Auf das Medium kommt es an

Bei der Länge von Content kommt es nicht nur auf die gewünschte Tiefe der Information an. Auch der Bildschirm, an dem die meisten Deiner User den Text sehen, entscheidet mit über die ideale Länge. Desktop-User haben meist mehr Zeit und lange Texte lassen sich in der Regel auch auf einem großen Bildschirm angenehmer lesen (wenn die Formatierung stimmt). Mobile Endgeräte sind gerade bei längerem Content etwas schwer zu bedienen.

Eine Sonderform ist das Tablet. Denn meist wird es explizit zum Lesen genutzt und kann deswegen nicht unbedingt mit einem Smartphone-Bildschirm verglichen werden.

Experten empfehlen, zumindest bei sehr langen Contentarten zwei Textvarianten zu schreiben. Einmal die ausführliche Version und einen gekürzten Artikel für Mobilgeräte. Per responsive Design entscheidet sich dann, welcher Artikel ausgegeben wird. Dann solltest Du aber unbedingt darauf hinweisen, dass es sich bei der Mobil-Variante um eine Kurzfassung handelt!

Infografik: Länge von Content auf verschiedenen Bildschirmen

 

Die Länge von Content auf verschiedenen Bildschirmen ist entscheidend.

Die Länge von Content auf verschiedenen Bildschirmen ist entscheidend.

Fazit: Die Länge von Content ist relativ

Gut, das ist jetzt wahrscheinlich keine befriedigende Antwort, aber die eine perfekte Contentlänge für jeden Bedarf gibt es einfach nicht. Man kann nie wissen, in welcher Situation ein Leser gerade über Deinen Text stolpert. Vielleicht sitzt er gerade in der Straßenbahn und hat nur fünf Haltestellen Zeit für Deinen Blog. Oder sie hat es sich gerade mit dem Tablet auf dem Sofa gemütlich gemacht und sucht nach einer längeren Lektüre. Vielleicht ist gleich die Mittagspause vorbei oder im Hintergrund piepst das WhatsApp-Fenster – man weiß es einfach nicht.

Deswegen ist es wichtig, bei der Länge von Content nicht (ausschließlich) taktisch zu denken, sondern es eben fließen zu lassen – so kommt für jeden Text genau die richtige Länge heraus. Dieser Text hat jetzt beispielsweise knapp 700 Wörter (plus eine Infografik) und wenn wir jetzt noch mehr schreiben würden, würde es in Schwafeln ausarten – und das will ja keiner.

Habt Ihr einen Masterplan für die optimale Länge von Content? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

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Die ultimative Roadmap für SEO-Texte

SEO-Texte im Blog – das klingt schon ein bisschen unanständig. Man denkt sofort an Keywordstuffing, Google-Hörigkeit und langweilige Massenware. Aber es sieht doch so aus: Jeder schreibt Texte im Internet. Aber logischerweise kann nicht jeder einzelne Text an der Spitze des Google-Rankings stehen. Deswegen ist es wichtig, auch auf die SEO-Optimierung zu achten – schließlich will Dein Blog nicht nur den Lesern gefallen, sondern auch Google ansprechen.

Wir haben für Dich eine Roadmap zusammengestellt, mit der wir unsere Texte produzieren – angefangen bei der Planung bis hin zum Absenden in die Welt des Internets. Das gilt natürlich nicht nur für Blogtexte – alle Formen von Content lassen sich so erstellen. 

1. Themenfindung und Contentplanung

Vor dem Texten sollte man denken. Muss man aber nicht. Spontane Textideen können genau so zünden wie ein sorgfältig geplanter Beitrag. Aber zumindest im großen Ganzen mit Blick auf den Blog sollte man schon so eine generelle Idee haben, welche Themen man bearbeiten will und wie man diese Themen mit dem Hauptgeschäft verknüpft.

Gerade bei Teams eignen sich da Tools wie Wunderlist perfekt. Jemand hat eine geniale Idee für einen SEO-Text im Blog? Zwei Klicks später liegt schon alles bereit für die weitere Arbeit. Auch ein Redaktionsplan ist immer eine gute Idee, solange er nicht zu starr und unflexibel ist. Denn dann kann man nicht mal eben schnell coole News aufgreifen oder einen spontanen, leidenschaftlichen Text schreiben.

2. Analyse und Keyword-Recherche

SEO lebt von Keywords. Der Content, und damit auch die SEO-Blogtexte, ist aber nicht nur für Google da. Sprich: Man muss die Balance finden zwischen Optimierung für die Suchmaschine und Leserfreundlichkeit. Sehr kleinteilige Longtailkeywords können super funktionieren – aber wenn sie auf Zwang unverändert in einen Text eingebaut werden sollen, dann klingt alles schnell nach seelenlosem Google-Futter.

Unsere Devise ist: Zuerst das Thema, dann das Keyword. Allgemein kann man sagen: Wenn man einen natürlichen Text über ein bestimmtes Thema schreibt, dann kann man davon ausgehen, dass alle relevanten Keywords enthalten sein werden. Deswegen kommt die eigentliche Optimierung für den SEO-Text erst noch einmal am Schluss.

3. Struktur ist alles

Bevor es losgeht, schreiben wir zuerst alle Sub-Überschriften und strukturieren den Text im Kopf vor. Dabei gibt es kein festes Schema. Mal passt eine Liste besser, mal gibt es klassische Zwischenüberschriften, mal bietet sich eine Bullet-Point-Liste an.

Der Text sollte am Ende fließen – nicht nur vom Content her, sondern auch in Sachen Struktur. Die Struktur ist vielleicht nicht das Wichtigste für die SEO-Optimierung, aber für den Leser ist sie umso wichtiger. Und darum sollte es auch gehen.

4. Schreiben, Schreiben, Schreiben

Das Thema steht, die Struktur ist aufgebaut, Du hast eine grobe Idee, wo Du mit den Keywords hin willst – aber trotzdem sitzt Du vor dem blinkenden Cursor und das Dokument bleibt leer? Das passiert jedem. Wichtig ist es, sich nicht entmutigen zu lassen. Hier gibt es verschiedene Techniken, um den Schreibfluss anzuregen:

  • Erst einmal einfach drauflos schreiben, ohne Rücksicht auf Rechtschreibung, Tippfehler oder Logik. Du kannst Deine Gedanken hinterher immer noch ordnen und umsortieren – solange erst einmal etwas da steht, mit dem Du arbeiten kannst.
  • Du hast keine Lust, ganze Sätze zu formulieren? Stichpunkte reichen auch erst einmal aus, um die wichtigen ersten Wörter aufs (virtuelle) Papier zu bringen.
  • Mache erst einmal etwas anderes, um Dich beschäftigt zu halten – die Ideen für gute Satzanfänge oder Gedanken kommen dann von ganz alleine. Manchen hilft ein Spaziergang, andere machen kurz die Wäsche. Alles, was für Dich funktioniert, ist okay.
  • Und ganz zu aller Not: Es gibt professionelle Texter, Blogautoren und Ghostwriter, die diesen Schritt gerne für dich übernehmen.

5. Verfeinern und Würzen

Das Schreibchaos muss nun gezähmt werden. Erster Schritt: Probelesen. Das eliminiert Tippfehler, logische Unklarheiten und unnötige Passagen. Rechtschreibchecks helfen hier enorm – oder Du nutzt unseren persönlichen Geheimtipp: Öffne Deinen Text in Google Translate und lasse ihn Dir von der freundlichen Computerstimme vorlesen. Damit findest Du jeden Tippfehler! Wenn der Text stimmt, kommt die eigentliche SEO-Optimierung.

WDF*IDF (Within-document Frequency/Inverse Document Frequency) optimiert SEO-Texte anhand verwandter Begriffe und der relativen Häufigkeit im Dokument. Klingt kompliziert, bedeutet aber eins: Welche Worte kommen in anderen, vergleichbaren Texten vor – und findet man diese Worte dann auch bei Dir? Sehr nützlich, um verwandte Begriffe zu finden und im letzten Schritt vielleicht noch in den Text einzubauen.

6. Meta-Tags und technische Kleinigkeiten

Zu guter Letzt: die Technik. Hier kommt die klassische SEO-Optimierung zum Tragen. Ist die Überschrift unique und enthält sie das Keyword? Gibt es eine Meta-Description? Haben alle Bilder einen alternativen Beschreibungstext? Auch die Kategorisierung im Blog gehört zu einem SEO-Text dazu. Wenn all das erledigt ist, und vielleicht noch einmal ein zweites Paar Augen über den Text gelesen hat, kann es auch schon losgehen – Zeit für die Veröffentlichung!

Fazit: SEO-Texte im Blog?

Klingt alles gar nicht nach Suchmaschinenoptimierung, sondern nach dem normalen Ablauf? Kein Wunder: SEO-Texte sind keine eigene Kategorie mehr. Jeder Text ist ein SEO-Text. All die negativen Aspekte, die man mit dem Begriff verbindet, sind schon lange nicht mehr aktuell. Eigentlich geht es bei der Suchmaschinenoptimierung nur noch darum, sich Gedanken zu machen, den Content richtig zu planen und optimal zu präsentieren. Dann rankt er von ganz alleine für die relevanten Keywords.

Wie steht ihr zu dieser sehr offenen Interpretation von SEO-Texten? Seht ihr es enger? Oder ist es gar nichts für euch? Lasst es uns in den Kommentare wissen!

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Growth Hacking mit Content: Reichweite steigern in 5 einfachen Schritten

Wer wünscht sich keine Fluten an Usern, die vollkommen freiwillig auf den eigenen Blog kommen, die eigenen Inhalte lesen, die Reichweite steigern, vielleicht sogar einen Kommentar da lassen und einen Mehrwert aus dem Content auf der Seite ziehen? Mit Growth Hacking wird dieser Wunschtraum zur Realität – zumindest, wenn man ein paar einfachen Schritten folgt. 

Growth Hacking klingt zwar hypermodern, dynamisch und schrecklich kompliziert, aber ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Der Begriff beschreibt einfach nur schlaue Tricks, um das Wachstum anzukurbeln. In unserem Falle: Reichweite steigern, für mehr Interaktionen sorgen und die User glücklich machen. Klingt gut, oder?

1. Seite aufbauen

Content ist King. Aber der König muss standesgemäß residieren. Auf einer Seite könnten sich die besten Inhalte des Internets verstecken – aber wenn das Design schrecklich, die Ladegeschwindigkeit mies und die Optik erschlagend ist, dann wird niemand gerne auf der Seite stöbern. Um die Reichweite steigern zu können, muss also erst einmal der Grundstock geschaffen werden: Ein schönes Nest, in dem der Content es sich gemütlich machen kann. Cleanes Design, klare Formen und Logos, und natürlich eine freundliche Bedienung gehören unbedingt dazu.

2. Content erstellen

Der Dreh- und Angelpunkt beim Reichweite steigern mit Content ist logischerweise der Content. Wir sprechen hier erst einmal nur von Texten, aber natürlich zählen auch Videos, FAQs und Quiz zum Content-Marketing.

Beim Growth Hacking geht es darum, die besten Resultate zu erzielen. Zahlreiche Guides werden nicht müde zu erwähnen, dass Google Inhalte mit mehr als 2450 Wörtern besonders hoch ranken lässt. Das liegt aber nicht an Googles Liebe zu langen Texten, sondern daran, dass so lange Artikel meistens gut recherchiert und strukturiert sind und ein Thema recht umfassend behandeln. Das bedeutet NICHT, dass es der absolut einzig wahre Königsweg ist. Auch kürzere Artikel können knallen, wenn der Mehrwert für den Leser stimmt.

Grundsätzlich gibt es ein paar Tipps, die man für richtig guten Content beachten sollte, um seine Reichweite zu steigern:

  • Relevanz, Mehrwert, Zusatznutzen: Der User sollte etwas von deinen Inhalten bekommen – und wenn es ein gutes Gefühl ist, weil du eine gute Geschichte erzählst.
  • Evergreen-Content, der immer relevant ist, bringt auf lange Sicht mehr (siehe Punkt 5!).
  • Schärfe dein inhaltliches Profil! Wenn du einen Blog über Schreibtipps im Internet hast, dann schreibe auch bitte nur über Schreibtipps im Internet und nicht über dein neues Lieblingsrezept.
  • Gut strukturierter Content wird öfter geklickt als Textwüsten. Überschriften, Listen, Bulletpoints – alles gut im Kampf um mehr Reichweite.
  • Nichts ist unattraktiver als eine verwaiste Webseite. Auch wenn die Interaktionsraten (noch) nicht so gut sind – nicht entmutigen lassen und weiterschreiben! Eine aktive Seite zieht automatisch Leser an.

3. Inhalte und Links verteilen

Irgendwie müssen die User auch erst einmal auf die Idee kommen, deine Seite zu besuchen und deine mühevoll geschriebenen Inhalte zu lesen. Für diesen Schritt bietet sich natürlich Social Media an. Die eigene Facebook-Seite ist schon einmal ein guter Start, aber auch Twitter oder Tumblr sind eine gute Idee. Mit Hashtags sorgt man dafür, dass der Post unter verschiedenen Schlagwörten auftaucht.

ABER: Es nützt nichts, den Link zum neusten Blogartikel gleichzeitig auf Twitter, Tumblr, Facebook, E-Mail, Newsletter, Pinterest, Snapchat, Instagram und per Brieftaube zu verteilen. Viel besser ist es, gestaffelt vorzugehen. Alle Social Media-Plattformen haben unterschiedliche Nutzungszeiten. Verteile die Links zu deinem Post lieber gleichmäßig über die folgenden Tage, um möglichst viele potenzielle Leser zu erreichen. Auch die, die zu unterschiedlichen Zeiten wach sind.

4. Interaktion

Eine weitere Möglichkeit, die eigene Reichweite zu steigern, ist der Link bei anderen Bloggern oder auf anderen Seiten. Aber bitte nicht einfach plump den thematisch halbwegs passenden Link in die Kommentare setzen, sondern wirklich interagieren und etwas beitragen!

Aber du kannst für mehr Reichweite nicht nur mit anderen Bloggern und Profis interagieren, auch die Interaktion mit deinen Usern ist enorm wichtig. Denn zum einen steigert das die Bindung zu dir und deinen Inhalten. Zum anderen gibt das weiteren Usern ein gutes Gefühl, wenn kein Kommentar unbeantwortet bleibt.

5. Recycling und Überarbeitung

Hin und wieder kann es nützlich sein, alte Artikel noch einmal zu verlinken oder ihnen ein Social-Media-Spotlight zu gönnen.

Effektives recyclen hat nicht nur den Vorteil, weniger Arbeit zu verursachen, es ist auch durchaus realistisch, dass viele (Neu-)User noch gar nicht alle guten Artikel aus der Vergangenheit kennen oder durch Zufall so über eine Perle aus dem Archiv stolpern. Desweiteren sorgt das vor allem auf Facebook für eine aktive Timeline. Alles gute Aspekte, die die Reichweite steigern!

Damit deine Inhalte auch in der schnellen Welt des Onlinemarketings relevant bleiben, sollte man gelegentlich seine alten Evergreens durchgehen und die mit neuen Informationen ausstatten. Diese Contentpflege wird sicher nicht unbemerkt bleiben und sorgt dafür, dass auch ältere Artikel als Publikumsmagnet wirken können.

Fazit: Reichweite steigern leicht gemacht

Vielleicht ist es ja gar nicht so einfach. Denn wenn es so einfach wäre, dann würde es ja jeder so machen. Diese 5 Schritte sind nur der Anfang auf dem Weg zum Growth Hacking – wichtig ist es, sie auch durchzuhalten. Denn über Nacht kommen nicht plötzlich Lawinen von neuen Usern dazu (außer natürlich, man wurde an prominenter Stelle erwähnt oder verlinkt). Reichweite steigern ist ein Marathon, kein Sprint. Ein guter Plan und eine konsequente Strategie sind die besten Wege, um die eigene Reichweite langsam, aber stetig zu erhöhen.

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AdWords mit Longtail-Keywords richtig optimieren

Soll es lieber lang oder kurz sein? Keywords mit nur einem Wort werden zwar häufiger gesucht, aber heißt das auch, dass hier die meisten Conversions warten? AdWords mit Longtail-Keywords ist viel spezifischer als die Optimierung von kurzen Phrasen. Wir beleuchten, warum es sich lohnen kann, ins Detail zu gehen und wie Du SEA-Kampagnen für längere Keywords perfekt planst.

Warum kurze Keywords eigentlich Blödsinn sind

Je kürzer das Keyword, desto höher das Suchvolumen. Wer zum Beispiel nach “Agentur” sucht, der wird von 37 Millionen Ergebnissen erschlagen. Die meisten davon sind Wikipedia-Definitionen, staatliche Stellen und Agenturen für Models, Escortgirls, Personalberatungen, Fotografen und natürlich auch Online-Marketing-Agenturen. Wer hier ranken will, muss schon perfekt optimieren oder richtig viel Geld bezahlen.

So sieht die Verteilung der Keywords aus. AdWords mit Longteil-Keywords meistern. <a href="http://t3n.de/news/longtail-keywords-ecommerce-522833/"> Grafik von t3n</a>.

So sieht die Verteilung der Keywords aus – wichtig für AdWords mit Longtail-Keywords.  Grafik von t3n.

 

AdWords mit Longtail-Keywords, also Keywords, die aus drei, vier oder mehr Worten bestehen, ist dagegen deutlich entspannter. “Online-Marketing Agentur” ist zum Beispiel immer noch hart umkämpft, aber schon beim Keyword “Online-Marketing Agentur Leipzig” lichten sich die Reihen. Und das Beste daran ist: Kein Mensch sucht einfach nur nach “Agentur”. Wer wirklich etwas will, eine Kaufabsicht hat oder sich nach einer passenden Werbeagentur umschaut, der geht bei der Suche mehr ins Detail. Und schon lohnt sich die Optimierung hin zu Longtail-Keywords!

The Long Tail – eine Geschichte über Weniger im Mehr

Der Begriff Longtail hat natürlich seine wörtliche Bedeutung mit “langer Schwanz”. Aber man kann Longtail Keywords auch anders interpretieren und so sogar noch besser erklären. Chris Anderson hat das mit seinem Buch “The Long Tail” hervorragend gemeistert. In dem Werk geht es darum, dass es in einer Welt des absoluten Überflusses darauf ankommt, wirklich jede Nische zu bedienen.

Man kann sich das mit einer Jukebox vorstellen, die insgesamt 10.000 Songs spielen kann. Die Evergreens, also die Beatles, Elvis, die Rolling Stones – die werden relativ häufig gespielt, aber der größte Teil der Lieder wird nur sehr selten gespielt. Aber nichtsdestotrotz WIRD er gespielt. Studien zeigen, dass in einem solchen Versuch 98 Prozent aller Lieder irgendwann im Laufe der Zeit erklingen dürfen – und wenn sie gespielt werden, sind sie sogar äußerst erfolgreich, weil sie sich irgendjemand explizit gewünscht hat.

5 Vorteile von AdWords mit Longtail-Keywords

  1. Weniger Konkurrenz – lieber der dicke Fisch im kleinen Teich als der Guppy im Ozean.
  2. Geringere PPC-Kosten – lange Keywords sind nicht so gefragt und kosten demnach auch weniger.
  3. Bessere Steuerung der Customer Journey – aus einem Longtail-Keyword kann man schnell herauslesen, was der Kunde will – und ihm genau das anbieten.
  4. Passgenaues Zusammentreffen von User und Content.
  5. Longtail-Keywords tauchen vor allem in der Sprachsuche und damit auf Mobilfunkgeräten auf – mit der Optimierung darauf bist Du fit für diesen wachsenden Markt!

So optimierst Du Longtail Keywords bei AdWords

Zunächst einmal braucht man für die AdWords-Kampagne natürlich die passenden Keywords. Hier kannst Du aus der User-Perspektive arbeiten und Dich fragen, wonach ein Nutzer wohl am ehesten googeln würde und was seine Fragen wären. Mit Tools wie dem Keyword-Planner oder ganz einfach Google Suggest kannst Du ebenfalls eine erste Auswahl treffen.

Dann sollte Dein angebotener Content natürlich zu den sehr spezifischen Suchanfragen passen und die Fragen beantworten. Beim Keyword “Vergleich Online-Marketing Agenturen” oder bei der typischen Voice-Anfrage “Wie finde ich eine gute Online-Marketing Agentur?” sollte Deine Seite auch eine halbwegs zufriedenstellende Antwort bieten.

Danach beginnt die Optimierung bei AdWords. Longtail-Keywords sollten die perfekte Mischung aus Suchvolumen und Suchtrefferanzahl bieten. Sprich: Es sollte nicht ZU ausgefallen und lang werden und die Konkurrenz sollte so klein wie möglich sein. Nachdem Du die richtigen Phrasen für Dich gefunden hast, wählst Du die passenden Kampagnen bei AdWords für Longtail-Keywords. Hier kannst Du gerne mehrere Suchbegriffe auswählen, weil die PPC-Kosten ja viel niedriger sind. Eine Mischung aus wirklich ausgefallenen Phrasen und relativ beliebten Wortkombinationen hat sich in der Praxis als ideal herauskristallisiert.

Fazit: Mehr Klicks mit dem langen Ende

Eine Longtail-Kampagne ist noch arbeitsintensiver als eine einfache AdWords-Optimierung, aber es lohnt sich. Dazu ein kurzes Beispiel:

  • “Wie funktioniert eine Jukebox?”
  • “Was ist die beste Jukebox?”
  • “Jukebox mit 10.000 Liedern kaufen?”

Drei verschiedene Suchanfragen – drei verschiedene Nutzerintentionen. Wer jetzt nur auf “Jukebox” optimiert, bekommt vielleicht Traffic von allen drei Usern, aber wer eine Unterscheidung trifft, kann jedem einzelnen Nutzer den perfekten Content für seine User Journey bieten (erklärend, beratend, verkaufend). Und das Ergebnis? Zufriedene Kunden, die gerne wieder vorbeikommen.

Mit der passenden Kampagne für lange Keywords lassen sich schnell Conversions generieren. Was sind eure Tipps für die Optimierung von AdWords mit Longtail-Keywords?

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Mobiles E-Mail-Marketing: So wird Dein Newsletter fit fürs Smartphone!

Wer von uns bekommt seine Mails nicht mittlerweile aufs Smartphone? Das vertraute Pingen des Handys alarmiert uns über wichtige Geschäftsmails, tolle Angebote oder bringt uns zu den neuesten Blogtexten unseres Lieblingsmagazins. Aber mobiles E-Mail-Marketing kann noch viel mehr. Newsletter sind einer der besten Wege, um mit den eigenen Usern in Kontakt zu bleiben. Aber damit Du Deinen Newsletter im richtigen Licht platzierst, muss er auf jedem Bildschirm gut aussehen. Mobiles E-Mail-Marketing ist der perfekte Weg, um mit Responsive Design und richtig guten Inhalten zu punkten.

E-Mail-Marketing ist zurück!

Die Mailinglisten der Vorzeit des Internets waren nur der Anfang. So gut wie jede Internetseite bietet mittlerweile ihren eigenen Newsletter, den sie regelmäßig herausschickt. Aber wie viele davon werden überhaupt gelesen?

Modernes E-Mail-Marketing ist nicht nur das Sammeln von Adressenlisten und die Zusammenstellung von Content, der die Personen hinter dieses Adressen anspricht. Auch das richtige Design und die passenden Begleitumstände gehören hier dazu. Und gerade in Zeiten, in denen fast die Hälfte aller Mails an mobilen Devices gelesen werden, muss die Darstellung auf jedem Bildschirm gut aussehen. Zeit für mobiles E-Mail-Marketing!

Responsives Design für Mails

45 Prozent aller Newsletterleser haben sich schon einmal von einer Mailingliste abgemeldet, weil sie die Mails am Handy nicht lesen konnten. Manche davon haben den Absender sogar als Spam gemeldet. Kein Wunder, wenn statt hübsch formatiertem Text nur Symbolwüsten und Bildfragmente beim Leser ankommen.

Die Lösung heißt: Responsives Design. E-Mails werden mittlerweile überwiegend in HTML geschrieben. Das öffnet nicht nur die Tür für kreative Gestaltungsideen, man kann mit dem richtigen Code auch dafür sorgen, dass sich Text und Bild automatisch an die Bildschirmgröße anpassen.

Die Frage aller Fragen bleibt allerdings: Braucht man einen eigenen Mobile-Newsletter für gutes mobiles E-Mail-Marketing. An und für sich nicht, wenn man die Inhalte schon von Anfang an so gestaltet, dass sie auf jedem Gerät einen Mehrwert bringen.

5 Regeln für mobiles E-Mail-Marketing

  1. Große Daumen, große Buttons: Es gibt nichts frustrierenderes, als beim Lesen auf dem Smartphone winzig kleine Icons treffen zu müssen, um mit dem Content zu interagieren. Hier lieber direkt mit großen Buttons arbeiten – und auf die Abstände achten!
  2. Kein Mensch liest Textwüsten. Nur die wenigsten Abonnenten Deines Newsletters werden gierig auf ihn warten und sich extra die Zeit nehmen, ihn wie ein gutes Buch zu lesen. Daher: Lieber leicht verdauliche Contenthäppchen, die Lust auf mehr machen! Weiterreichende Informationen kannst Du beruhigt hinter Links verstecken, die sich Interessierte für später bookmarken können.
  3. Testen, testen, testen! Auch wenn Du auf ein responsives Design setzt und Dein mobiles E-Mail-Marketing technisch einwandfrei ist, solltest Du bei jeder Designänderung einen Testlauf starten und Dir die Mail auf möglichst vielen Endgeräten anschauen, um merkwürdige Absätze und schiefe Bilder aufzuspüren
  4. Bitte benutze Webfonts! Diese Fonts werden auf jedem Gerät richtig dargestellt. Klar, eine hübsche Überschrift kann toll aussehen, aber wenn sie von einem Tablet nur als krude Symbolkette angezeigt wird, wirkt deine Mail wie Spam.
  5. Lieber lang als breit! Viele Absätze im Text, eine gute Gliederung und auch ein kleines Inhaltsverzeichnis mit Sprungankern können helfen, Deinen Newsletter zu strukturieren und das Interesse der User einzufangen.

Fazit: Mobiles E-Mail-Marketing: Der Trend 2017?

Momentan wird mobiles E-Mail-Marketing als Heilsbringer der Onlinemarketing-Welt gehypt. Und zweifelsohne, ein richtig guter Newsletter kann die Fanbase glücklich machen. Er lässt aktuelle News, spannende Artikel und die besten Angebote direkt ins eigene Mailfach flattern. Auch eine gute Conversionrate rückt damit in greifbare Nähe. Aber damit mobiles E-Mail-Marketing wirklich funktioniert, muss man den Smartphone-Aspekt von Anfang an im Blick haben. Das gesamte Design und der Inhalt muss am Kunden ausgerichtet werden. Dann klappt es auch mit den Scharen an Newsletterabonnenten!

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YouTube-Marketing mit AdWords – Ja, Nein, Vielleicht?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, auf YouTube-Werbung zu machen. Da die größte Videoplattform des Internets mittlerweile zu Google gehört, ist das YouTube-Marketing mit AdWords zu einer lukrativen Nische geworden. Dabei gibt es für jeden Geldbeutel genau die richtige Werbeform:

  • Nutzung der YouTube-Userdaten als Basis in Analytics
  • Youtube-Werbung mit dem Google Display Network
  • Video Discovery Anzeige
  • In-Stream-Anzeigen – Werbeclips vor den Videos

Wir haben uns alle AdWords-Werbeformen auf YouTube einmal genauer angeschaut und vergleichen für euch die Vor- und Nachteile.

Kostenloses YouTube-Marketing mit AdWords: Ja, das geht!

Kostenlose Werbung ist immer gut, oder? Allerdings bringt diese Methode nicht unmittelbar zahllose neue User und potenzielle Kunden auf deine Webseite. Da in der Google-Werbefamilie alle Kanäle zusammenhängen, kannst du deinen Youtube-Kanal in Analytics mit deinen anderen Seiten verknüpfen und so deine Datenbasis erweitern. Das macht eine genauere Ausrichtung der Zielgruppe leichter und sorgt für ein Plus bei allen anderen AdWords Kampagnen. Wie genau das funktioniert, wird HIER erklärt.

Pro:

  • kostenfrei
  • ermöglicht detaillierte Rückschlüsse auf die Zielgruppe
  • kaum Mehraufwand

Contra:

  • benötigt einen etablierten YouTube-Kanal
  • kein direktes Marketing

Werbung per GDN auf YouTube

Das Google Display Netzwerk (kurz: GDN) gehört zu den größten Werbenetzwerken im Internet und verspricht eine zielgenaue, ansprechende Verteilung der eigenen Werbebanner. Auch YouTube gehört zu den Seiten, die Ads platzieren. Der Banner wird dabei rechts von den Suchergebnissen platziert und hat eine Größe im Format 300×250.

Pro:

  • flexible Werbemöglichkeit mit allen Möglichkeiten von AdWords
  • Remarketing ist möglich

Contra:

  • vergleichsweise teuer
  • Banner taucht nur in den Suchergebnissen auf

Klassische YouTube-Werbung mit AdWords steuern

YouTube-Marketing mit AdWords ist aber nicht nur Bannerwerbung, sondern vor allem auch Video-Werbung! Um die eigenen Werbefilme im Netzwerk zu platzieren, gibt es zwei Möglichkeiten.

Video Discovery Anzeige
Du kannst auf YouTube deinen eigenen Kanal oder ein bestimmtes Video verlinken. Eine Verlinkung zu anderen Seiten ist nicht möglich. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, die YouTube-Werbeanzeige zu platzieren:

Zum einen kann die Anzeige direkt in den vorgeschlagenen Videos neben dem Stream angezeigt werden. Dabei wird es mit dem gelben Werbe-Label von Google gekennzeichnet. Auch ein prominenter Eintrag in (passenden) Suchergebnisse ist möglich. Zu guter letzt bietet YouTube die Möglichkeit, die eigenen Videos als Overlay in einem laufenden Video anzuzeigen. Das ist allerdings kaum erfolgsversprechend – schließlich will kein User von dem Video, dass er sich eigentlich ausgesucht hat, weggehen, um Werbung zu schauen.

Pro:

  • sehr hoher Anteil an kompletten Views des Videos
  • User entscheiden sich bewusst, das Video zu schauen
  • vergleichsweise preiswert
  • Erfolg leicht messbar

Contra:

  • Branding erscheint erst nach Klick auf Anzeige
  • wenige Gestaltungsmöglichkeiten

In-Stream Videoanzeige
Dieses Werbeformat wird vor einem eigentlich ausgewählten Video gezeigt – der klassische Werbespot, sozusagen. Du musst den View nur bezahlen, wenn der User das Video bis zum Ende schaut oder (bei längeren Videos) es erst nach 30 Sekunden abbricht.

Sprich: Wer es schafft, den User in den ersten Sekunden zu fesseln, der hat eine gute Chance, dass die Werbeanzeige erfolgreich ist – selbst, wenn der User es danach überspringen sollte. Aber auch in unter 30 Sekunden kann ein Branding-Effekt wirken – besonders, wenn das Video gut ist.

Pro:

  • User muss mit Werbung interagieren
  • geringes Risiko
  • gute Branding-Möglichkeiten

Contra:

  • benötigt professionellen Werbefilm
  • muss nach wenigen Sekunden fesseln
  • einfach abzubrechen

Fazit: Die richtige Kampagne für jedes Budget

Deswegen: Das Marketing mit AdWords auf YouTube ist eine hervorragende Methode, in neue Ufer vorzustoßen und sich an der Videowerbung zu versuchen. Dank AdWords ist der Prozess sehr einfach und intuitiv gestaltet. Für jede Kampagnenform und jedes Werbebudget gibt es genau die richtige Art, Youtube-Marketing mit AdWords zu betreiben.

Allerdings sollte man YouTube-Werbung nicht mit dem Fernsehen verwechseln. Die Spots müssen hier in den ersten Sekunden zünden. Oder aber Du versuchst, Dich auf Youtube mit informativen Content zu platzieren – aber auch hier sollte sich die Werbung von der Konkurrenz abheben. YouTube ist ein kreativer Spielplatz – es darf also ruhig außergewöhnlich sein!

Übrigens: YouTube-Werbung geht auch ohne AdWords. Die Videoplattform ist wie geschaffen für Influencer Marketing. Du hast ein Produkt oder eine Kampagne? Dann suche dir einen oder mehrere Partner mit kleinen oder mittelgroßen Kanälen und arbeite mit ihnen zusammen! Sie können deine Produkte ihrer Userbase vorstellen – ein Gewinn für beide Seiten!