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eCommerce-Trends 2017 – Better, Faster, Stronger

Das neue Jahr nähert sich mit großen Schritten und wir wagen einen Blick auf die Entwicklung der Onlinemarketing-Trends 2017. Letztes Mal haben wir die Trends in Sachen SEA und AdWords unter die Lupe genommen. Dieses Mal dreht sich alles um die eCommerce-Trends 2017 – was kommt, was geht, was bleibt?

Digitaler Handel auf Erfolgskurs

eCommerce hat eine strahlende Zukunft. Gut, das wird jetzt niemanden so richtig überraschen, aber die Zahlen sind dennoch beeindruckend: 51 Prozent der User shoppen lieber online als im stationären Handel. Schaut man sich nur die Millenials, also die Generation derjenigen, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurden, an, liegt der Wert schon bei 67 Prozent. Tendenz: steigend! Experten schätzen, dass der Umsatz im Onlinehandel bis 2020 Jahr für Jahr im Durchschnitt um 9,32 Prozentpunkte steigen wird. Das bedeutet aber nicht nur goldene Zeiten im eCommerce, sondern auch neue Herausforderungen, denen man sich stellen muss.

Eine persönliche Shoppingerfahrung wird für viele Kunden zu einem wichtigen USP. Es gibt so viele Onlineshops da draußen – warum also sollten sich die User genau für Deinen entscheiden? Diese Frage beherrscht einen der größten eCommerce-Trends 2017: Personalisierung und Interaktion.

Die personalisierte Customer Journey

Es ist so schön, in den Lieblingsladen zu kommen, mit einem Lächeln begrüßt zu werden und mit einem freundlichen „Wie immer?“ die besten Angebote nach dem eigenen Geschmack gezeigt zu bekommen. Genau dieses Erlebnis ist eine der letzten Bastionen des lokalen Einzelhandels. Aber können Onlineshops dieses Gefühl vielleicht bald schon nachmachen?

Das persönliche Einkaufserlebnis spielt 2017 eine wichtige Rolle. Die User wollen das Gefühl haben, als Person wahrgenommen und genau da abgeholt zu werden, wo sie stehen. Das fängt bei personalisierten Produktempfehlungen an und hört bei Größenberatern und einer persönlichen Ansprache noch lange nicht auf. Die neuen Shopsysteme wie Magento 2 und Sitecore helfen dabei, die Anzeige des Onlineshops auf den jeweiligen User abzustimmen und anzupassen.

Die eCommerce-Trends 2017 umfassen aber auch Datenbanken, die unzählige Informationen zu jedem einzelnen Objekt im Onlineshop speichern können. So bekommt der Kunde in Echtzeit und abhängig von den eigenen Präferenzen immer genau die Beratung, die er haben will. Hier spielt auch künstliche Intelligenz eine große Rolle, um die Customer Journey auf allen Kanälen zu begleiten und zu lenken.

Schneller als der Konkurrenz: Page Speed und mehr

Die Schatzkiste der neuen Technologien für das eCommerce ist prall gefüllt. Die Frage ist nur, wie man genau die passenden Innovationen auswählt, ohne den eigenen Shop zu sehr zu überfrachten. Denn wer es übertreibt oder unsauber arbeitet, der hat schnell mit einer lahmenden Seite zu kämpfen. Daher ist die PageSpeed-Optimierung einer der größten eCommerce-Trends 2017.

Besonders im Hinblick auf das mobile eCommerce ist ein schnell und sauber ladender Shop enorm wichtig. Jede Sekunde, die der User auf einen weißen Bildschirm starrt, ist eine verlorene Sekunde. Studien zeigen, dass ein schneller Ladeprozess pro eingesparter Sekunde eine um 27 Prozent höhere Conversionrate mit sich bringt. Die Steigerung der Benutzerfreundlichkeit wirkt sich nicht nur positiv auf den Kunden aus, sondern macht auch die Suchmaschinen glücklich – denn Google bewertet im kommenden Jahr mobil optimierte Seiten besonders hoch.

5 weitere eCommerce-Trends 2017

  1. Die Integration von eCommerce und lokalen Shops – also die Lieferung direkt nach Hause, nachdem man sich ein Produkt live angeschaut hat.
  2. Same-Day Delivery und neue Möglichkeiten, den Lieferprozess einfacher zu machen – Drop-Off-Points oder große Paketboxen beispielsweise
  3. Persönlichkeit ist alles: Der Kunde möchte direkten Kontakt und ein persönliches Erlebnis beim Shopping
  4. Persönliche Empfehlungen werden Gold wert sein – im Dschungel der unzähligen Online-Shops hören User gerne auf die Erfahrungen ihrer Freunde und Bekannten. Und das kann man für sich nutzen!
  5. Content bleibt King, wird aber persönlicher. Unterschiedliche Produkttexte für ein und dasselbe Produkt können so verschiedene Zielgruppen ansprechen und für sich gewinnen

Fazit: Neue Herausforderungen warten!

eCommerce boomt, wird aber auch immer komplexer. Alleine die Integration von verschiedenen Konzepten – online und offline – und die umfassende Datenanalyse, die der Personalisierung zugrunde liegt, übersteigen für viele kleine Shops die Grenze des Machbaren. Aber nicht jeder Online-Shop muss mit den ganz großen im Business mithalten. Wer es schafft, mit den eigenen Produkten oder der eigenen Persönlichkeit zu punkten, der zieht genau die richtigen User an, die zu treuen Fans und Kunden werden können. Und das gilt auch 2017!

Was sind eure Vorsätze für euer eCommerce im nächsten Jahr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

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Adwords-Trends 2017: So entwickelt sich die SEA-Welt nächstes Jahr

2017 steht vor der Tür und damit wagen wir einen Blick in die Glaskugel. Welche Themen stehen nächstes Jahr an, wo gibt es viel Potenzial und welche Schwerpunkte sollte man in der täglich Arbeit rund ums Onlinemarketing setzen? In unserer Reihe “Onlinemarketing-Trends 2017” schauen wir uns die wichtigsten Trends rund um SEO, AdWords und Content an und wagen eine kleine Zukunftsprognose. In der ersten Ausgabe beschäftigen wir uns mit den AdWords-Trends 2017.

SEA im Wandel – bleibt AdWords relevant?

AdWords, also das Tool für bezahlte Anzeigen von Google, ist nach wie vor der Platzhirsch in Sachen Paid Search und SEA. Aber wird das auch 2017 so bleiben? Momentan stehen nämlich alle Zeichen auf frischen Wind. Und der weht aus einer ganz anderen Richtung.

Fakt ist, dass bezahlte Ads über das Google Display Network immer weniger Menschen erreichen. Das liegt zum einen daran, dass die Macht der Adblocker immer stärker wird. Ein anderer Grund für den Rückgang der Effektivität der AdWords-Anzeigen ist aber auch, dass andere, viel machtvollere Instrumente für Paid Content in den Vordergrund treten.

Ist das jetzt ein Abgesang auf AdWords? Keinesfalls. Im Januar 2017 sollen die neuen erweiterten Textanzeigen den Markt erobern, die viel mehr Optionen zur Individualisierung mitbringen. Auch das komplette Redesign des AdWords-Tools soll 2017 kommen. Programmatic Advertising wird auf der neuen Plattform ebenfalls eine große Rolle spielen.

Google Shopping im Fokus

Aber auch eine neue (oder zumindest bis 2016 eher wenig beachtete Sparte) von Google entwickelt sich langsam, aber stetig zum Klassenprimus. Die Produktsuche von Google Shopping hat Ende 2015 ihren Siegeszug mit einem Wachstum von etwa 47% pro Quartal begonnen und ist seitdem nur noch immer stärker gewachsen. 2017 soll dieses Tool noch weiter geboostet werden.

Google arbeitet aktuell an der Integration eines “Buy Now”-Buttons, mit dem User direkt vom Smartphone aus in den SERPs shoppen können. Ein Klick zum Glück – und wer JETZT auf eine gute Platzierung bei Google Shopping setzt, der ist mittendrin den in AdWords-Trends 2017!
Hier spielt auch Mobile eine Hauptrolle – denn hier wachsen die Suchanfragen, insbesondere im eCommerce, kräftig. Da halten natürlich auch die Werbeausgaben mit – mittlerweile fließen 40% der Ausgaben im SEA-Bereich in mobile Anzeigen.

Die neuen, großen Produktsuchmaschinen

Wer seinen Online-Shop liebt, der investiert in Google Ads? Nicht unbedingt. Denn nicht in allen Bereichen ist Google die größte Suchmaschine der Welt. In Sachen Produktsuche ist Amazon mittlerweile an der Spitze. Unzählige Kunden informieren sich als allererstes bei dem Shoppingriesen über Produkte, bevor sie sich nach einer geeigneten Bezugsquelle umsehen (oder direkt bei Amazon kaufen). Deswegen wird auch Amazon SEO zu einem wichtigen Thema.

Aber man sollte 2017 seinen Fokus nicht nur auf Google und Amazon legen. Soziale Netzwerke, Influencer Marketing und die optische Präsentation des eigenen Shops werden 2017 prägen. Dazu mehr im nächsten Teil unserer Serie über die Online-Marketing-Trends 2017.

Fazit: Die Adwords-Trends 2017 im Überblick

SEA wird integrativer. Statt einfach ein paar Euro in klickoptimierte Displayanzeigen zu stecken, muss man 2017 wirklich wissen, was und wen man mit seinem Geld erreichen will. Zusammen mit den Trends in Sachen Search Engine Advertising zeigt sich deutlich, dass man die verschiedenen Bereiche des Onlinemarketings eigentlich kaum noch trennen kann, sondern alles gleichzeitig im Blick behalten sollte.

Hier noch einmal die wichtigsten AdWords-Trends 2017 im Überblick:

  • Google Shopping Ads boomen und werden noch weiter wachsen
  • Display Ads experimentieren mit neuen Anzeigeformen und entwickeln sich weiter
  • Der Fokus von Google in Sachen SEA liegt auf Google Maps Local
  • Amazon als Produktsuchmaschine ist ein großer Faktor
  • (Gute!) Video Ads treten noch stärker in den Fokus
  • Mobile bleibt wichtiger als alles andere

Was denkt Ihr? Wie entwickelt sich die bunte Welt der SEA 2017? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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B2B Onlinemarketing – das ABC des B2B

B2B vs. B2C – was nach komplizierten Abkürzungen klingt, ist einfach nur die Unterscheidung, ob man seine Dienstleistungen und Produkte für den Endkunden anbietet oder mit einem anderen Business interagiert. B2B Onlinemarketing folgt anderen, aber ähnlichen Regeln wie das digitale Marketing hin zum Endverbraucher. Wir erklären die Unterschiede und zeigen, wie man mit richtig gutem B2B-Marketing Erfolg hat.

Entscheider denken anders

Der größte Unterschied zum B2C (Business-to-Customer) ist natürlich, dass man es beim B2B Onlinemarketing nicht mit dem Kunden zu tun hat, sondern es um Entscheider geht. Wer ist ein Entscheider? Das kann ganz unterschiedlich sein – vom Vertriebsmitarbeiter über den Marketingmanager bis hin zum Chef, wenn es sich um einen Soloselbstständigen handelt. Folgende Konstellationen fallen unter den Begriff B2B (Business-to-Business):

  • Klassische Unternehmen, die eine Dienstleistung outsourcen
  • Selbstständige, die ihre Webseite professionell boosten wollen
  • Freiberufler, die in einem Netzwerk zusammenarbeiten
  • Öffentliche Einrichtungen, die einen externen Experten für Content suchen

Kann man den Entscheider in der Businesswelt mit dem normalen User vergleichen? Definitiv! Aber in der Geschäftswelt gelten andere Maßstäbe und viele Unternehmen setzen andere Prioritäten als der normale User. Diese Infografik auf t3n fasst perfekt zusammen, welche Aspekte im B2B-Marketing eine besonders große Rolle spielen.

Mit Leads die Führung gewinnen

Was heißt das nun genau für das B2B Onlinemarketing? Zum einen natürlich, dass man viel mehr Geduld braucht und sich in einem ganz anderen Umfeld bewegt. Während es beim B2C-Marketing auf ausreichenden Traffic ankommt, liegt der Fokus beim B2B auf der Leadgenerierung.

Ein Lead ist ein neuer Kunde, ein Auftrag oder auch nur ein Abonnent des eigenen Newsletters. Und bei der Leadgenerierung zählt Qualität vor Quantität. Man kann sich das B2B-Marketing wie einen Trichter vorstellen: Es nützt nichts, oben immer mehr Wasser (oder Traffic) einzuschütten, wenn die untere Öffnung nicht dazu optimiert ist, auch wirklich ein Ergebnis herauszubringen.
Die Conversionrate ist die entscheidende Maßzahl beim B2B Onlinemarketing. Wie verwandelt man Traffic in Leads und neue Geschäftskunden? Man muss sie umwerben und Geduld haben. Denn im Gegensatz zu den klassischen Usern gibt in der Businesswelt in der Regel keine Spontankäufe. Die Entscheider recherieren lange und kaufen dann bei dem Anbieter, der das beste Gesamtpaket aus Service, Leistung und Vertrauen verspricht.

5 Wege zum Erfolg im B2B Onlinemarkting

  1. Email-Marketing: Der Dinosaurier in der Welt des Onlinemarketings hält tatsächlich bis heute die Spitzenposition in Sachen B2B inne. Das liegt daran, dass der Entscheidungsprozess im Businessmarketing länger dauert und mit fundierten Informationen stattfindet – eine gelegentliche Erinnerung an die eigene Marke kann da Wunder wirken.
  2. Content-Marketing: Think outside the box! Content für das B2B Onlinemarketing kann in ganz verschiedenen Formen daherkommen. Von Case-Studies bis hin zum Inhalt des Newsletters steigert er die Markenbekanntheit und generiert damit Leads.
  3. SEO und SEA: Auch in der B2B-Welt will man gefunden werden. Und zwar mit eigens entwickelten, engmaschigen Kampagnen, die wirklich nur Firmenkunden ansprechen.
  4. Webseite: Die eigene Internetpräsenz ist und bleibt das wichtigste Tool zur Leadgenerierung. Aber auch hier ist eine radikale Ausrichtung auf die Zielgruppe und ihrer Bedürfnisse wichtig für den Erfolg. Hier geht es weniger darum, Entscheider sofort zum Kauf zu bewegen, sondern Vertrauen zu vermitteln und das eigene Produkt so gut wie möglich zu präsentieren, um die Entscheidung einfacher zu machen.
  5. Was danach kommt: Ein Lead ist schön und gut. Aber damit aus der Spur auch ein Gewinn wird, muss der Kunde umworben werden. Und zwar nicht plump, sondern mit Fachwissen und geballter Kompetenz!

Fazit: B2B Onlinemarketing ist Vertrauenssache

Die Parallelen zwischen dem klassischen digitalen Marketing für User aller Art und dem B2B Onlinemarketing sind viel größer, als sonst immer gepredigt wird. Wer erfolgreich werben will, der muss seine Zielgruppe kennen, ihre Bedürfnisse verstehen und darauf hin optimieren – nur, dass die Zielgruppe beim B2B-Marketing eben viel kleiner ist und mit anderen Ansprüchen in die Verhandlung geht. Wer das im Hinterkopf behält, der hat auch in der Geschäftswelt Erfolg!

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International SEO – Lost in Translation?

Die Welt wächst zusammen! Heute ist es kein großes Problem mehr, in einem Shop aus den USA einzukaufen oder Übersetzungsarbeiten nach Indien auszulagern. Aber funktioniert das auch andersherum? Wie funktioniert International SEO und wie kannst Du dafür sorgen, dass Deine Seite neue Märkte erobert? Wir verraten Dir die besten Tipps für länderübergreifende SEO!

Muss es unbedingt international sein?

International ist ja nicht gleich international. Stell Dir vor, Du hast einen kleinen Onlineshop oder bietest eBooks und Coachings an. Niemand würde jetzt von Dir erwarten, nach Japan zu exportieren oder Deine Seite für den australischen Markt zu optimieren. Aber International SEO kann eben auch bedeuten, dass Du die Märkte in Österreich und der Schweiz erschließt – das alleine sind schon 16 Millionen potenzielle Kunden, die Du mit ein paar kleinen Handgriffen erreichen kannst.
Google denkt national. Der Länderindex für Österreich ist ein vollkommen anderer als der für Deutschland. Das gilt natürlich auch andersherum – wer in Österreich sitzt und auch die Deutschen mit seinem Service glücklich machen will, der sollte ebenfalls auf länderübergreifende SEO setzen.

Ein weiteres gutes Beispiel: Wir hier in Dresden sind nur wenige Autobahnkilometer von der Tschechischen Republik und von Polen entfernt. Deswegen kann es auch mit einem stationären Geschäft oder Service eine gute Idee sein, diese potenziellen Kundengruppen mit länderspezifischem SEO anzusprechen und sie so nach Elbflorenz zu locken.

Global ausgerichtet, länderspezifisch optimiert – ein Widerspruch?

Wer seine Webseite(n) global ausrichten will (oder zumindest mehrere Länder ansprechen will), der sollte gar nicht erst versuchen, einfach nur Übersetzungen zu erstellen. Für viele ist das nämlich schon das Höchste der Gefühle in Sachen International SEO: Das Google Translator-Plugin wird installiert und fertig. Aber gerade das ist der falsche Weg!

Welche Seite fändest Du vertrauenswürdiger? Ein Webshop.es, der mit einer kruden Übersetzung ins Deutsche glänzt, oder ein Webshop.de, bei dem erst der Blick ins Impressum verrät, dass der Seitenbetreiber seinen Sitz in Spanien hat?

Kurz gesagt: Internationale SEO basiert auf vielen Faktoren und hat viel mit Vertrauen zu tun. Bei den folgenden Tipps zur internationalen Optimierung konzentrieren wir uns auf Tipps für die Expansion nach Österreich oder in die Schweiz, die ohne Language Targeting und Übersetzungen auskommen.

5 Tipps für International SEO

  1. Die passende Top-Level-Domain schafft Vertrauen. Die Endungen “.at” und “.ch” sind wahre Türenöffner für den lokalen Markt und senden starke Ländersignale an Google.
  2. Kopiere nicht einfach den Seiten-Code für Deine länderspezifische Seite! Mit “hreflang tags” kannst Du den korrekten Ländercode angeben und so auch für Google Trust-Signale senden.
  3. Auch wenn in den beiden südlichen Ländern Deutsch gesprochen wird – lokale Besonderheiten sollten bei den Keywords beachtet werden! Auch manche Ausdrücke würden die Einheimischen sofort als “zu deutsch” erkennen – hier am besten einen Probeleser anheuern!
  4. Duplicate Content ist auch bei International SEO ein No-Go. Gerade, wenn man für Österreich eine eigene Seite erstellt, kommt man schnell in die Versuchung, die Texte einfach zu kopieren. Das gefällt Google gar nicht! Das gilt übrigens auch für Meta-Tags.
  5. Überhaupt: Individueller Content hört nicht bei den Texten auf. Studien oder Testimonials aus Deutschland wirken auf schweizerischen und österreichischen Seiten komisch.

Fazit zur internationalen Suchmaschinenoptimierung

Mit wenigen Schritten kannst Du auch über die Grenzen Deiner eigenen Nation heraus erfolgreich sein. Daher gilt: Du solltest nur bei jedem Schritt auf dem Weg den Kundennutzen im Auge behalten und Dich fragen, was für die User am angenehmsten ist. Damit bist Du auf einem guten Weg, im World Wide Web erfolgreich zu sein!

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Benutzerfreundlichkeit im Kaufprozess – die 5 häufigsten Fehler

All dieses Gerede über Usability – dabei gibt es doch ein viel schöneres Wort dafür: Benutzerfreundlichkeit. Denn bei dem Stichwort “Usability” vergessen viele das eigentliche Ziel: Den Online-Shop für Benutzer freundlicher zu machen. Wir haben die 5 Fehler gesammelt, die den meisten Usern bei der Nutzung eines Online-Shops auf den Geist gehen und die dazu führen, dass der User den Kaufprozess abbricht.

Usability im Onlineshop – ist das wirklich so wichtig?

JA! Denn in manchen Online-Shops liegt die Absprungrate nach dem Warenkorb bei 70%! Und wer den Kaufprozess nicht beendet, der gibt auch kein Geld auf Deiner Seite aus und wird es vermutlich auch in Zukunft nicht tun. Und so viele Probleme, an denen der User scheitert, lassen sich mit wenigen Klicks beheben! Weitere Tipps und Best-Practice-Beispiele, wie Ihr den Kaufprozess optimieren könnt, findet Ihr bei SEOkratie.

 

 

Die 5 nervigsten Fehler, die User den Kaufprozess abbrechen lassen – und wie Ihr sie behebt

 

User direkt in den Warenkorb führen
Viele Online-Shopper wollen nicht nur einen Artikel kaufen, sondern sich erst einmal in Ruhe umschauen. Oder sie wollen, damit es sich lohnt, gleich mehrere Sachen kaufen. Aber oft werden sie rüde vom Kaufprozess unterbrochen. Viele Shops führen den User nämlich direkt in den Warenkorb, wenn sie auf ein Item klicken. Damit entgeht ihnen aber der Verdienst an den Zusatzprodukten, die man zwar auf der Produktseite findet, nicht aber vom Warenkorb aus.

 

Unübersichtlicher Kaufprozess mit zu vielen Unterseiten
Das Ausfüllen der Formulare im Shop nervt. Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail… Bei der Kaufprozess-Optimierung geht es also darum, das Ganze so schlank wie möglich zu gestalten. Jede zusätzliche Seite birgt das Risiko, nicht richtig zu laden. Das absolute Minimum an Nutzerfreundlichkeit: Eine Fortschrittsanzeige für den User.

 

Der Zwang, ein Kundenkonto anlegen zu müssen
Die Vorteile eines Kundenkontos bei Eurem Shop liegen auf der Hand – für Euch zumindest. Aber viele User haben keine Lust, sich für jeden kleinen Online-Shop einen Nutzernamen und ein Passwort zu überlegen und es sich zu merken. Außerdem ist der Zusatznutzen eines Kundenkontos für viele Nutzer komplett unklar. Also: Gast-Einkauf ermöglichen, Registrierung verschlanken!

 

Zusätzliche Kosten verstecken
Hauptgrund für Abbrüche im Kaufprozess: Zu hohe Versand- oder Zusatzkosten oder eine zu geringe Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten. Seid hier von Anfang an transparent! Auch, wenn Ihr für PayPal gesonderte Kosten erhebt, solltet ihr das erwähnen, BEVOR sich der User mitten im Checkout befindet. Auch, wenn ihr das lieber nicht tun solltet – Zusatzkosten schrecken immer ab.

 

Der letzte Kick fehlt, um den Kaufprozess zu beenden
Du hast (Deiner Ansicht nach) einen schlanken Checkout, aber kämpfst trotzdem mit einer hohen Absprungrate beim Kaufprozess? Insbesondere bei hochpreisigen Shops, aber auch in jeder anderen Sparte muss sich der User wirklich wohl fühlen, um letztendlich auf “Bestellen!” zu klicken. Das erreichst Du nicht mit einem kalten Formular, sondern mit persönlicher Ansprache und einer echten Wohlfühl-Atmosphäre.

Fazit: Kaufprozess-Optimierung – Usability für alle!

Es wird immer User geben, die es sich im letzten Moment noch einmal anders überlegen und den Kaufprozess abbrechen. Aber die Ursache für viele Abbrüche liegt in Eurer Seite selbst. Es ist absolut essentiell, dass Ihr Eure Seite mit den Augen des Kunden seht. Macht ruhig Tests mit Freunden und Bekannten und nehmt ihre Einwände ernst! Denn bei der Usability-Optimierung für Euren Onlineshop solltet ihr immer, IMMER die Nutzer im Blick haben – und zwar jeden einzelnen.

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Warum wird Remarketing 2017 so unfassbar wichtig?

Wir haben schon einmal über die Basics des Remarketings geschrieben. Welche Möglichkeiten gibt es, was sind die Vorteile vom Remarketing und wofür setzt man dieses Mittel idealerweise ein? Heute soll es weniger um diese Erklärungen gehen, sondern darum, warum Remarketing 2017 im Online-Marketing-Mix nicht fehlen darf.

Remarketing einfach erklärt

Trotzdem haben wir noch einmal die Eckpunkte zum Thema Remarketing zusammengefasst, damit Ihr nicht erst noch einmal den Beitrag von 2015 lesen müsst (was Ihr aber natürlich trotzdem gerne tun könnt, wenn Ihr mit diesem Artikel durch seid!)

  • Remarketing spricht User an, die schon einmal auf der eigenen Seite waren und zum Beispiel einen Kaufprozess gestartet, aber nicht beendet haben
  • Bannerwerbung, Text-Ads, Youtube-Clips – mit Remarketing bei Google AdWords ist alles möglich
  • Beim Remarketing definiert man eine Zielgruppe über Listen (z.B. alle User, die in den letzten 30 Tagen eine bestimmte Produktseite aufgerufen haben) und spielt dann an diese User gezielt Anzeigenwerbung aus

Und was ist jetzt so wichtig am Remarketing?

Alles! Auch wenn Remarketing 2017 nicht so sehr im Spotlight steht wie andere Marketingmittel, so ist es doch der heimliche Star in Sachen AdWords. Denn mit kaum einer anderen Targeting-Option lassen sich so einfach so fest definierte Gruppen ansprechen. Auch in Sachen Conversionrate und CR-Optimierung ist und bleibt Remarketing 2017 der Klassenprimus.

Daher ist es schade, dass sich viele Leute nicht wirklich damit beschäftigen. Die meisten Erklärungen zu diesem Thema drehen sich um Listen und wie man die perfekten Filter für jede nur denkbare Zielgruppe erschafft. Tatsächlich fällt bei einer kurzen Recherche auf, dass alle Themen, die sich ums Remarketing drehen, recht technisch sind.

Das heißt natürlich nicht, dass die Tipps alle schlecht wären. Die richtige Auswahl der Zielgruppen und das Erstellen der einzelnen Listen ist und bleibt ein zentraler Bestandteil beim Remarketing. Aber geht da nicht noch mehr?

Wir fordern: Besseres Remarketing für alle!

Wir dagegen finden, dass Inhalte zählen – auch beim Remarketing. Denn sonst kommt man schnell in die Situation, dass User förmlich von bestimmten Banner-Ads “verfolgt” werden. Für viele ist das ein echtes No-Go. Verständlicherweise! Denn die beliebtesten Filter, zu denen fast jeder Guide rät, sind “Alle Besucher” und “No Conversions”. Sprich, jeder, der auch nur einen virtuellen Fuß auf die Seite gesetzt hat (absichtlich oder durch einen Link), bekommt diese Anzeigen ausgespielt. Das kann schnell nerven!

Viel wichtiger ist es, sich zu überlegen, WARUM der User z.B. keine Conversion getätigt hat oder den Kaufprozess abgebrochen hat. Hier kann man dann den Hebel ansetzen und zum Beispiel USPs hervorheben oder gezielt Kunden ansprechen, die in einer bestimmten Phase ihrer Customer Journey stecken und nur noch den letzten Kaufanreiz brauchen.

Verlässlicher Kundenfänger oder nervige Spielerei? Das Fazit zum Remarketing 2017

Und was bringt Remarketing 2017? So richtig weiß man das noch nicht, es steht aber zumindest nicht ganz oben auf der To-Do-Liste von Google. Das liegt auch daran, dass das aktuelle System ziemlich gut funktioniert und mit den Tracking-Daten quasi nebenbei auch noch wertvolle Datensätze zu Usern sammelt.

Wir wünschen uns einen Wechsel des Fokus hin zu sehr filigranen Remarketing-Kampagnen – denn hier gilt definitiv “One Size Does NOT Fit All.” Jede Kampagne braucht klar definierte Ziele (und nein, “eine höhere Conversionrate!” ist kein klar definiertes Ziel) und eine eigene Strategie. Wir helfen gern!

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Amazon SEO – so wirst Du als Händler gefunden!

Alle Welt richtet sich nach Google – und das ist ja auch gut so, denn in Sachen Suchmaschinen macht niemand der Alphabet-Tochter Konkurrenz. Aber bei der Produktsuche über Amazon sieht das anders aus. Händler auf dem größten Marktplatz der Welt wollen möglichst weit oben in den Rankings landen. Aber lassen sich die Suchergebnisse bei Amazon ebenso leicht per SEO optimieren wie bei Google? Wir haben das Thema Amazon SEO einmal genauer unter die Lupe genommen!

Amazon SEO – schon lange kein Nischenthema mehr

Im E-Commerce werden Produkte über Amazon gefunden. Das ist keine mutige Behauptung, sondern die gut belegbare Realität: Immer mehr User beginnen die Suche nach einem bestimmten Produkt nicht bei Google, sondern bei Amazon. Auch wenn Google mit den neuen Shopping-Anzeigen versucht, gegenzusteuern – Amazon ist eine so bekannte Marke im Bereich E-Commerce, dass sie für viele Nutzer stellvertretend für alle anderen Online-Shops steht. Das ist auch kein Wunder: Zahlreiche Händler nutzen den Amazon Marketplace, um die Umsätze des eigenen Shops ein wenig zu steigern. Das bringt einige Vorteile mit sich:

  • Verkäufer profitieren von der gewaltigen Reichweite von Amazon
  • Nischenware wird bei Amazon öfter gesucht und schneller gefunden
  • Gebrauchtkäufe sind an der Tagesordnung
  • auf Wunsch (und gegen Bezahlung) übernimmt Amazon Verpackung und Versand
  • Amazon ist die ideale Testumgebung für Preise und neue Produkte

Kein Wunder also, dass User wie Anbieter auf den Marketplace vertrauen. Aber wie lassen sich nun mit Amazon SEO die eigenen Einnahmen steigern? Dazu schauen wir uns zunächst an, nach welchen Kriterien Amazon seine Produkte findet und sortiert.

Erfolgsfaktoren bei der Amazon-Suche: Relevanz trifft Performance

Grundsätzlich funktionieren die allgemeine Google-Suche und der Finde-Algorithmus von Amazon sehr ähnlich. Beide Unternehmen wollen ihren Usern schließlich nur die relevantesten Ergebnisse präsentieren. Allerdings gibt es einige Punkte, die beide Suchmechanismen unterscheidet – und damit auch offenlegen, warum sich Amazon SEO so von der klassischen Suchmaschinenoptimierung unterscheidet.

Diese Aspekte lassen sich grob in zwei Klassen unterteilen und wurden von der Online-Marketing Agentur Rockit-Internet in einer Infografik zusammengefasst:

Chemie-Fans aufgepasst! Das Periodensystem von Amazon SEO sieht laut den Experten so aus:

Chemie-Fans aufgepasst! Das Periodensystem von Amazon sieht laut den Experten so aus. (Quelle: rockit-internet.de)

 

Performance-Faktoren

Die orange markierten Punkte in der Übersicht stehen ganz im Zeichen der Performance der einzelnen Items und Angebote. Händler können darauf keinen gewaltigen Einfluss nehmen, sondern nur mit kleinen Stellschrauben arbeiten und müssen eventuell sogar ein wenig experimentieren. Zu diesen Faktoren gehören Bewertungen, Conversions, Umsatz, CTR und CTS, Verweildauer, Händler-Performance, Verkaufsrang und Retourenquote.

Relevanz-Faktoren

Hier steckt all das Potenzial der Amazon SEO! Denn die Relevanz-Faktoren drehen sich ganz um die richtige Kategorisierung und Beschreibung der einzelnen Artikel bei Amazon. Auf die in der Grafik blau markierten Punkte können Verkäufer selbst Einfluss nehmen. Dazu gehören neben der Kategorisierung auch die Keywords, Produkttitel, Produktbeschreibung, Bilder, Dateinamen, Preis, Verfügbarkeit, Brand und Versalien.

 

Online Marketing Rockstars Podcast zum Thema Amazon mit Jörg Kundrath von Kavaj

Die 8 besten Tipps für mehr Relevanz auf Amazon

  1. Einfach auf Amazon gefunden werden – dazu muss erst einmal der Titel des Produkts stimmen. Je kürzer, desto besser! Kein User will Produktnamne entziffern, die sich über drei Zeilen strecken. Auch wenn die Versuchung groß ist: Im Titel lieber auf das bewährte Format „Brand + Name“ setzen!
  2. Die richtige Kategorisierung ist alles! Die Amazon-Suche läuft zu einem großen Teil über Filter – je mehr Infos bei der Angebotserstellungen angegeben werden, in desto mehr Ergebnislisten kann das Produkt auch auftauchen. Farbe, Größe und Hersteller auf keinen Fall vergessen!
  3. Die Amazon Seller Central bietet von Haus aus einen riesigen Katalog mit Kategorisierungsvorschlägen an – diese sollten unbedingt genutzt werden!
  4. Experimente sind schön und gut – aber Amazon ist sehr rasterförmig aufgebaut und bewertet nur Artikel gut, die nach einem gewissen Schema erstellt wurden. Altbewährtes ist hier wirklich die bessere Option!
  5. Die richtige URL macht den Unterschied! Amazon bietet an, die URL des Artikels mit einigen Parametern zu ergänzen – Keyword und Node sind hier besonders wichtig!
  6. Auch, wenn sie schwieriger zu beeinflussen sind, sind die Performance-Faktoren enorm wichtig – gerade Bewertungen machen bei Amazon viel aus. Aber: Authentisch muss es sein!
  7. Thema Produktbild: Ab 1000×1000 Pixeln lässt sich die Zoom-Funktion verwenden. Darauf sollte niemand verzichten – denn es steigert nachweislich die Conversionrate!
  8. Externe Tracker wie UberSeller bieten mehr Funktionen als die Amazon-eigene Software und lassen leichter Optimierungspotenzial erkennen.

Fazit: Amazon SEO gehört die Zukunft

E-Commerce boomt trotz aller Unkenrufe nach wie vor kräftig. Aber es wird schwerer, sich richtig zu positionieren und etwas von den Global Playern auf dem Markt abzuzwacken. Gerade Verkäufer über Amazon sollten aber definitiv wissen, wie sie sich auf der Plattform präsentieren. Und Amazon SEO ist der perfekte Weg, weiter oben in den Suchergebnissen zu erscheinen.

Oder willst Du lieber wissen, wie Du Dich gegen die Übermacht des E-Commerce-Riesen stellst? Wir haben die besten Tipps zusammengefasst, wie du als kleiner Shop gegen Amazon bestehst!

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David vs. Goliath – als kleiner Shop gegen Amazon bestehen

Online-Shops gibt es wie Sand am Meer. Aber der Löwenanteil des Gewinns in Sachen eCommerce geht auf das Konto von Amazon – klar, schließlich ist der Versandhändler eine riesige Marke mit Millionen an Kunden. Wie kann man da mit einem kleinen Online-Shop gegen Amazon bestehen? Was unmöglich klingt, ist tatsächlich machbar – mit unseren Tipps kommst du auf Erfolgskurs!

Überleben im Schatten von Amazon

Amazon ist allgegenwärtig – und gerade in der Anfangszeit haben viele kleine Webshops vom Branchenriesen profitiert. Schließlich bietet der Amazon Marketplace kleinen Onlinehändlern die Möglichkeit, die eigenen Waren gegen eine Provision auf dem größten Marktplatz im Internet zu verkaufen. Aber die Kosten steigen, die Gewinnspannen werden immer niedriger und Amazon hat die unangenehme Neigung, gut laufende Nischenprodukte irgendwann einfach selber ins Sortiment aufzunehmen. Aber kann man heutzutage überhaupt noch gegen Amazon bestehen?

Wir sagen: Ja, das geht!

Schließlich ist der Onlinehandel ein Business, das um ungefähr 10% pro Jahr an Umsätzen zulegt. Aber auch, wenn die 1.000 größten Anbieter die dicken Kuchenstücke für sich beanspruchen – auch als kleiner Händler kann man von den Krümeln gut leben. Dabei kommt es auf die richtige Strategie an – schließlich ist es gar nicht so einfach, als Konkurrent von Amazon am Markt zu überleben!

 

Einzigartige Nischenstrategien gegen die Platzhirsche

Das Geheimnis vieler erfolgreicher Shops, die sich gegen die große Konkurrenz durchsetzen konnten, sind einzigartige Angebote. Gut, das alleine klingt noch nicht nach einem großen Geheimnis – aber „Einzigartigkeit“ ist ein Konzept, welches viele Formen annehmen kann und damit verschiedene Wege öffnet, deinen Online-Shop an die Spitze zu bringen. Unsere Kollegen von t3n haben sich mal ein paar Paradebeispiele für Nischen-Shops herausgepickt.

Hier die vier besten Wege, um gegen Amazon bestehen zu können:

Einzigartige Produkte

Amazon ist zwar der größte Online-Versandhändler – hat aber bei weitem nicht ALLE spannenden Produkte im Angebot. Auch in Sachen Übersicht und Expertenwissen über die neuesten Trends hat der Branchenriese einen Nachteil. Das heißt allerdings nicht, dass dein Onlineshop ebenfalls eine riesige Auswahl an allen möglichen Produkten zum jeweiligen Themengebiet anbieten muss. Im Gegenteil, ein kleines, aber feines Sortiment vermittelt dem Kunden Exklusivität und eine hohe Qualität bei der Auswahl. Die Zusammenstellung des Gesamtsortiments macht den Online-Shop einmalig. Tipp: Genau so solltest du das auch kommunizieren – zum Beispiel mit einem Artikel über deine Vorgehensweise bei der Suche nach neuen Produkten im Firmenblog. (Beispiel: www.purepharma.com)

Bequem in der Nische

Was ist der Unterschied zwischen einzigartigen Produkten und Nischenprodukten? Ganz einfach: Shops für die Nische bieten Produkte für eine relativ kleine, klar definierte Zielgruppe an. Ihren Erfolg verdanken sie ihrer relativ geringen Anzahl an Mitbewerbern und dem meist hohen Fachwissen der Shopbetreiber. Beste Beratung trifft auf Produkte, die genau auf die Kundenbasis zugeschnitten sind – und Amazon kann bei hochspezialisierten Sortimenten einfach nicht mithalten. (Beispiel: www.Stollen-aus-Dresden.de)

Unvergessliche Persönlichkeit

Wenn wir von „Persönlichkeit“ sprechen meinen wir zum einen den ganz eigenen Charakter deines Webshops, der auf deine Kunden unwiderstehlich wirkt. Aber das ist noch nicht alles: Auch Serviceorientierung, Webdesign und Usability spielen eine riesige Rolle. Kurz: Persönlichkeit ist alles, was dafür sorgt, dass sich User auf deiner Seite wohl fühlen. Und genau damit hängst du Amazon ab – du als sympathischer Händler gegen die anonyme Datenkrake von Weltrang. Wer sich richtig positioniert und präsentiert, hat gute Chancen, zu bestehen!

Der beste Preis im Web

Das könnte schwierig werden – schließlich bietet allein Amazon so gut wie immer kostenlosen Versand und massenweise Rabatte. Trotzdem gibt es genug Online-Shops, die sich auf die preiswertesten Deals im Netz spezialisiert haben. Hier ist die Konkurrenz aber besonders groß. Und: Heute bevorzugen viele User bessere Qualität und zahlen dafür gerne mehr Geld. Auch die Gewinnspannen sind bei solchen Shops viel geringer – ein Schritt in diese Richtung sollte also gut überlegt sein.

 

3 weitere Tipps, mit denen kleine Shops gegen Amazon bestehen

  1. Gemeinsam seid ihr stark! Der Zusammenschluss von verschiedenen Online-Shops ist ein Trend der eCommerce-Szene – und es zeigen sich bereits erste Erfolge. Gerade Shops, die thematisch zusammenpassen, sollten von der gemeinsamen Userbase profitieren und sich gegenseitig bewerben – damit gewinnen alle.
  2. Amazon mag riesig sein, aber dem Versandhändler fehlt ein Gesicht und ein echter Charakterkopf – es ist also wichtig, dass deine Kunden sich mit dem Shop verbinden. Denn eine persönliche Connection, und wenn es nur über ein (professionelles) Bild ist, bewegt die Emotionen und fördert die Kundenbindung.
  3. Amazon punktet beim Service – gegen kostenlosen Rückversand, verschiedene Versandoptionen und mehr kommt man als kleiner Shop einfach nicht an. Sprich: Wer erfolgreich gegen Amazon bestehen will, der muss mit anderen Aspekten punkten: Tollen Produktbeschreibungen zum Beispiel, echtem Expertenwissen, einem persönlichen Kundenservice und anderen Punkten, die der Riese eben nicht kann.

 

Es ist ein Kampf wie David gegen Goliath – aber mit der richtigen Strategie ist es möglich, sich im eCommerce zu etablieren und Erfolg zu haben. Was ist eure beste Strategie für den Erfolg im Netz? Schreibt es in die Kommentare!

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Welche Texte auf deiner Webseite nicht fehlen dürfen: Must-Have-Content für jedes Unternehmen!

Ohne eine Webseite geht es nicht – das dürfte klar sein. Aber viele Unternehmer stehen vor der Frage, mit welchen Inhalten sie ihre Seite füllen wollen – schließlich soll die digitale Visitenkarte die eigene Leidenschaft perfekt widerspiegeln. Kategoriebeschreibungen, Landing Page und Startseite – die Welt des Texts ist so bunt wie das Leben und bietet zahlreiche Möglichkeiten, Must-Have-Content kreativ einzubinden. In unserem Blog erklären wir, was auf deiner Seite nicht fehlen darf.

Texte für Online-Shops – Unique Content für alle!

Zu den gefragtesten Content-Arten bei den großen Agenturen zählen ohne Zweifel Texte für Online-Shops. Der Grund dafür ist einfach: Theoretisch sollte ja jede einzelne Unterseite einer Domain aussagekräftigen Content haben. Und Shops haben naturgemäß eben nun einmal sehr viele Unterseiten: Produktpages, Kategorien, Landing Pages, vielleicht sogar ein Blog oder ein Magazin und noch vieles mehr.

Viele eCommerce-Anbieter stellen sich da natürlich die Frage, welche Texte unbedingt nötig sind für den ganz großen Erfolg. Und wie immer im Bereich SEO gibt es auf diese Frage keine allgemeingültige Antwort – manche Shops sollten sich eher auf SEO-optimierte Kategoriebeschreibungen konzentrieren, andere wiederum auf Produktbeschreibungen und Blogtexte mit Mehrwert:

Kategoriebeschreibungen: Fluch und Segen für Texter, aber wie nützlich sind die Texte in den Untermenüs wirklich? Kategoriebeschreibungen werden meistens mehr oder weniger ausschließlich für die Suchmaschinen geschrieben und bieten in erster Linie Platz, um die Keywords sinnvoll unterzubringen. Trotzdem sollten diese Texte immer mit einem gewissen Mehrwert für den Kunden erstellt werden – im Trend sind momentan Beschreibungen, die gleichzeitig als Guide dienen. Besonders bieten sich diese Texte für große Shops mit einem weit gefächerten Angebot an, bei denen für die Produkte wenig Erklärungsbedarf besteht – zum Beispiel:

  • Dekoobjekte
  • Einrichtung
  • Sportartikel
  • Kleidung

Produktbeschreibungen: Aussagekräftige Produktbeschreibungen machen den Unterschied zwischen irgendeinem Online-Shop und DEINEM Online-Shop. Denn eine gute Produktbeschreibung ist im Prinzip nichts anderes als die Beratung im stationären Geschäft – sie ist deine Visitenkarte. Ideen für den Inhalt gesucht? Tipps zu Anwendungsgebieten, Kombinationsmöglichkeiten, Varianten, Guides – die Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt. Dementsprechend lohnen sie sich vor allem für Shops mit vielen Artikeln, zu denen man auch etwas sagen kann – zum Beispiel:

  • Elektronikartikel
  • Mode
  • Nahrungs- und Genussmittel
  • Schuhe

Blogs und Magazine: Während Kategorie- und Produktbeschreibungen quasi immer passen, braucht nicht unbedingt jeder Online-Shop direkt einen Blog oder gar ein Magazin. Diese Punkte sind „Nice-to-have“ – also tolle Ergänzungen für einen Shop mit Persönlichkeit. Allerdings gilt hier: Einen Blog sollte nur führen, wer auch etwas zu sagen hat. Kreativität ist hier der Schlüssel, um die eigene Marke aufzubauen und das Branding wirklich voranzutreiben.

Must-Have-Content für die eigene Webseite

Bei Shops gibt es in der Regel sehr viele Unterseiten, die mit Texten versorgt werden sollten – aber bei der klassischen Webseite ist das schon etwas schwieriger. Außerdem solltest du hier davon ausgehen, dass die Texte auch gelesen werden. Das ist zwar auch bei den Online-Shops der Fall, allerdings steht der SEO-Aspekt dort deutlich stärker im Vordergrund. Auf der klassischen Webseite liegt ein ganz anderer Fokus – nämlich den User von der eigenen Persönlichkeit oder Dienstleistung überzeugen.

Für Internetseiten gibt es gar keinen Must-Have-Content im engeren Sinne.

Das Zauberwort für die Texte und den Content allgemein ist „Emotion“. Emotionen wecken im User ein Zugehörigkeitsgefühl, bilden einen Wiedererkennungswert und sorgen letzten Endes für den Erfolg. Kurzum: Der Webseitencontent sollte mit einer festen Strategie angegangen werden, um am Ende wie aus einem Guss zu wirken. Natürlich gib es trotzdem einige Elemente, die sich auf zahlreichen Seiten finden und die sich einfach in der Praxis bewährt haben.

Übrigens: Jeder Experte in Sachen Online-Marketing setzt auf andere Bestandteile einer guten Seite. Unsere Checkliste ist schließlich auch nicht der Weisheit letzter Schluss, soll aber einen guten Überblick über Schlüsselelemente jedes Webauftritts bieten.

Die Content-Checkliste für (die meisten) Webpages:

  • Startseite und Landing Pages, wenn du AdWords nutzt
  • Persönliche Vorstellung
  • Angebot, Leistungsumfang, Preise
  • Rechtliches (Impressum, Datenschutzerklärung)
  • Kontaktmöglichkeiten und Links zu Social Media und Blog
  • Gegebenenfalls: Hinweise zur Anfahrt oder den Öffnungszeiten

Fazit: Must-Have-Content sieht immer anders aus

Das ist auf den ersten Blick eine enorm unbefriedigende Antwort: Den absoluten Must-Have-Content gibt es nicht. Natürlich sollte eine Webseite immer deine Leidenschaft versuchen zu transportieren und quasi nebenbei noch die wichtigsten Keywords bedienen, aber wie genau du dieses Ziel erreichst, ist dir überlassen.

Viele Wege führen zum optimalen Content. Und der sieht bei einem One-Page-Design eben ganz anders aus als bei einem Modeshop. Die richtige Content-Strategie sorgt dafür, dass deine Inhalte verkaufen – und das ist schließlich Sinn der Sache.

 

 

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So wird dein Online-Shop 2016 noch erfolgreicher – 4 Tipps für dein eCommerce

Neues Jahr, neues Glück – das gilt auch für Online-Shops und andere Geschäfte im Netz. Das eCommerce boomt und mit ein paar einfachen Handgriffen und Optimierungen kannst du deinen Umsatz 2016 boosten. Wie das geht und welche Tipps deinen Online-Shop 2016 nach vorne bringen, verraten wir dir in unserem Blog.

So boostest du deinen Online-Shop 2016 richtig!

Wir haben uns erst vor kurzem mit den wichtigsten SEO-Trends 2016 beschäftigt. Und was für „normale“ Seiten gilt, hilft auch Online-Shops – eine Orientierung hin zu gutem Content, erstklassiger Usability und Nutzerfreundlichkeit macht den Unterschied. Auch Google liebt Shops, die sich an ein paar einfache Grundregeln halten – unabhängig von den aktuellen Trends. Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Punkte in Sachen Nutzeroptimierung:

  • Mobile-friendly wurde 2015 eingeführt und ist mittlerweile auch in der Welt des eCommerce angekommen. Tatsächlich werden schon 30% aller Conversions an mobilen Endgeräten umgesetzt – daher kommt kein optimierter Shop an einer mobilen Version vorbei
  • PageSpeed ist eine kleine Variable mit großer Wirkung. Denn je schneller sich dein Shop aufbaut, desto unwahrscheinlicher ist es, dass der User weg surft, bevor er einkaufen kann
  • Das Nutzerverhalten wird 2016 eine noch größere Rolle spielen. Das liegt vor allem an der neuen RankBrain-Technologie, die eigenständig bewertet, wie Userverhalten und Relevanz einer Seite zusammenhängen. Dementsprechend sollte auch deine Seite freundlich und einladend gestaltet sein.

Damit hast du erst einmal eine gute Grundlage, von der aus du weiterarbeiten kannst. 2016 wird das Jahr der Usability – und ganz im Zeichen dieses Punktes stehen auch unsere 4 Tipps für deinen Online-Shop 2016.

Tipp 1: Meta-Tags schreiben und optimal einrichten

Vielen Webmaster begegnen Meta-Tags wohl in Form von WordPress-Plug-Ins und anderen Optionen, bei denen man Title und Description der Unterseite eingeben kann. Das sind praktische Features, die aber im Alltag nur selten genutzt werden. Schade eigentlich – denn Meta-Title und Meta-Description verbinden zwei Vorteile miteinander:

  • Sie sind ein hochrankender Platz für Keywords und wichtige Hinweise für den Inhalt der Seite
  • Sie lassen das Suchergebnis in den SERPs besser aussehen und somit die CTR steigern

Normalerweise nimmt sich Google einfach eine passende Phrase von der Seite um die zwei Zeilen in den SERPs zu füllen. Aber mit den Meta-Tags kannst du diesen Text selbst bestimmen. Und das Beste daran: Wer hier Keywords unterbringt, wird von Google auch noch belohnt! Denn gerade in Sachen SEO geht mit den Meta-Tags so einiges.

Und wie richtet man die Meta-Informationen richtig ein? Natürlich kannst du das über die klassischen HTML-Befehle lösen – oder aber du greifst auf ein CMS-Plug-In zurück, welches diesen Job für dich übernimmt. Manche bieten sogar noch weiten Service, wie eine Analyse des Seiteninhalts oder eine Übersicht über wichtige SEO-Punkte.

Tipp 2: Mit USPs richtig von der Konkurrenz abgrenzen

Was darf in deinem Online-Shop 2016 nicht fehlen? USPs! Was ist eine USP (unique selling proposition, Alleinstellungsmerkmal)? Ganz einfach, sie ist das, was deinen Shop einzigartig macht. Klassischerweise wären das ein schneller Versand, tolle Sonderaktionen oder eben ein ganz eigener Charakter, der durch deine Leidenschaft zum Produkt entsteht. Und wie überall im eCommerce gilt hier: Show and Tell! Soll heißen: Zeige, was du hast!

So geht es richtig - der User sieht auf den ersten Blick, welche Vorteile er vom Einkauf im Shop hat. Die USPs werden prominent platziert.

So geht es richtig – der User sieht auf den ersten Blick, welche Vorteile er vom Einkauf im Shop hat. Die USPs werden prominent platziert.

Wie das geht? Zum einen natürlich indem du deine User auf deine USPs aufmerksam machst. Aber nicht jeder Unique Selling Point muss auch explizit erwähnt werden (auch, wenn das natürlich nie schadet). Gerade beim Charakter deines Shops machen kurze Texte oder passende Bilder viel vom Flair aus. Und dieser Charakter ist der Grund, warum sich ein Kunde wohl bei dir fühlt und sich später wieder dazu entscheidet, bei dir zu kaufen.

Tipp 3: Verwandte Produkte anbieten

Hier gibt es gleich zwei Optionen – je nachdem, was du anbietest, kann eine Variante viel attraktiver für dich sein als die andere:

  1. Wir alle kennen es von Amazon oder einem anderen großen Online-Shop – wenn ein Teil in den Warenkorb gewandert ist, bekommen wir gleich eine ganze Bandbreite an Zusatzprodukten angeboten (Upselling). Wer selbst einen Online-Shop betreibt, der schaut hier vielleicht neidisch auf die kreativen Ideen – dabei ist es ganz einfach, das System zu kopieren. Ein Kunde kauft eine hübsche Lampe? Super, dann biete ihm gleich noch das passende Leuchtmittel oder ein Verlängerungskabel an.
  2. Die zweite Methode wird schon von vielen Shop-Anbietern genutzt und ist nativ in zahlreichen Shop-Systemen enthalten: Verwandte Produkte. Hier geht es weniger um den Zusatznutzen, sondern um Vergleichsmöglichkeiten (Crossselling). Wer einen Laptop sucht, interessiert sich auch für Alternativmodelle. Logischerweise sollten sich diese nicht erst präsentieren, nachdem das Objekt der Begierde im Warenkorb gelandet ist, sondern schon davor eingeblendet werden.

Tipp 4: Social Media mit Pinterest und Tumblr

Social Media ist mittlerweile fast schon ein alter Hut. Klar, Facebook und Twitter kann jeder, aber mit alternativen Netzwerken gewinnt ein Online-Shop 2016 spielend leicht neue Kunden. Besonders Plattformen, die auf Bildern basieren, sind hier das Mittel der Wahl. Instagram, Pinterest oder Tumblr sind die neue Generation und bieten viel für Shop-Besitzer.

  • Instagram hat die breiteste Userbase und eine bereits etablierte Werbestruktur
  • Tumblr hat eine junge, moderne Zielgruppe und ein durchdachtes Tagging-System, außerdem kann es als Blog genutzt werden
  • Auf Pinterest könnt ihr eure Produkte im richtigen Licht präsentieren und leicht eine Fangemeinde aufbauen und managen

Fazit: Mit deinem Online-Shop 2016 durchstarten ist einfacher denn je!

Dir schwirrt der Kopf bei so vielen neuen Begriffen und Trends? Keine Sorge – denn SEO ist keine Wissenschaft (auch wenn viele Experten anderes behaupten). Mit ein wenig gesundem Menschenverstand kannst du mit wenigen Tipps einen tollen Online-Shop betreiben, der auch 2016 am Puls der Zeit ist und Umsätze generiert. Was ist dein persönlicher Online-Shop-Trend 2016? Verrate es uns in den Kommentaren!