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Wie Du mit 60 Minuten SEO im Monat mehr Sichtbarkeit gewinnst

Eine Stunde ist wirklich nicht viel Zeit. In ihr schaffst Du gerade mal eine Folge Stranger Things oder gönnst Dir einen Power Nap in der Mittagspause. Die meisten Meetings dauern weit länger als 60 Minuten – und sind nur halb so hilfreich wie die konzentrierte Arbeit an Deiner Suchmaschinenoptimierung. Was passiert, wenn Du Dich eine Stunde pro Monat um Deine Sichtbarkeit kümmerst? Denn die wichtigsten Essentials für SEO im Monat lassen sich mit wenig Zeit umsetzen. Wir haben für Dich eine Roadmap zusammengestellt, mit der Du in vier Wochen Struktur in Dein Online-Marketing bekommst. Keine Zeit für SEO? Das ist spätestens jetzt keine Ausrede mehr! 

15 Minuten SEO pro Woche

Der Schlüssel zum erfolgreichen SEO für Minimalisten ist die richtige Zeiteinteilung. Natürlich kannst Du Dich an einem festen Tag im Monat um deine Optimierung kümmern. SEO ist allerdings ein Marathon und kein Sprint. Die Idee für Minimal Viable SEO stammt von Rand Fishkin, der das System in seinem Whiteboard Friday vorstellt.

Minimal SEO im Monat

Mit so wenig SEO im Monat kannst Du auskommen: Das Whiteboard von Rand Fishkin erklärt gut, wie Du Deine Zeit perfekt einteilst, und trotzdem gute Ergebnisse erzielst. (Bildnachweis: moz.com)

Wir weichen von dem Schema, das Rand präsentiert, ein wenig ab. Unser Guide gibt Dir jede Woche eine feste Aufgabe, die Du in 15 Minuten erledigen kannst. Allerdings ist in dieser Zeitangabe die Content Creation nicht enthalten – dafür solltest Du zusätzliche Zeit einplanen oder diesen Schritt outsourcen.

Woche 1:  Keyword-Check und Bestandsaufnahme

Am Anfang steht das Wort. Wie willst Du eigentlich gefunden werden? Weißt Du, wie Deine wichtigsten Keywords aussehen? Mache Dir Gedanken über die 50 bis 100 Keywords, die für Deine Seite am sinnvollsten erscheinen. Du kannst erst einmal mit 15 oder 20 Phrasen starten und Dich Monat für Monat steigern. Danach fütterst Du Google einfach mit Deinen Keywords und notierst Dir, wo Du schon rankst. Gibt es Worte, die besonders gut funktionieren? Was hast Du bei diesen Seiten gemacht, um sie nach vorne zu bringen? Das gibt Dir wichtige Ansatzpunkte für die weitere Optimierung.

Danach schaust Du, für welche Keywords Du potenziell rankst oder ranken willst, aber noch gar keine Arbeit investiert hast. Das sollten Deine ersten Ziele für Dein SEO im Monat sein. Seiten, die sich auf den Rängen 5 bis 20 in den SERPs tummeln, versprechen ebenfalls viel Potenzial.

Beim ersten Mal kann das eventuell länger dauern als 15 Minuten. In allen folgenden Monaten musst Du nur Deine Liste durchgehen, die Rankings notieren und schauen, wo es Verbesserungsbedarf gibt.

Woche 2: Content-Ideen und Optimierung

Du hast eine grobe To-Do-Liste an vielversprechenden Keywords und Unterseiten. Das ist doch ein guter Anfang! Jetzt darfst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen. Willst Du mit Texten oder Bildern arbeiten? Was ist auf der Seite bereits vorhanden, für die Du ein gutes Ranking erzielen willst? Wenn Du für einen Suchbegriff mit einer Kategorieseite rankst, kannst Du Deine 15 Minuten SEO darauf verwenden, hier Ordnung zu schaffen:

  • Existieren Meta-Title und Description, die in den SERPS erscheinen? Schreibe sie so, dass das Keyword darin vorkommt und der Leser persönlich angesprochen wird.
  • Wie oft kommt das Keyword auf der Seite vor? Gibt es Möglichkeiten, es besser einzubinden?
  • Hat die Seite eine leicht lesbare und sofort zu erkennende Überschrift?
  • Welche Synonyme oder anderen Keywords kannst Du hier noch einbauen?
  • Gibt es auf der Seite noch gar keinen Inhalt? Was würdest Du Dir als User wünschen, welche Fragen soll Deine Seite beantworten?
  • Kannst du Querverbindungen und Links zu anderen Inhalten von Dir herstellen?

Wenn Du diese Fragen beantwortet und umgesetzt hast, bist Du für diese Woche fast fertig. Kümmere Dich pro Woche um eine Unterseite. Auf Dauer schaffst Du damit eine ganze Menge! Wenn Du jetzt bemerkt hast, dass du für einen bestimmten Aspekt neue Inhalte brauchst, ist die Zeit gekommen, Dich der Planung zu widmen.

Woche 3: Low-Hanging-Fruit und technische Details

Low-Hanging-Fruit sind, wörtlich übersetzt, niedrig hängende Früchte, die sich leicht pflücken lassen. Pro Woche kannst Du Dir hier einen technischen Aspekt Deiner Seite herauspicken, den Du optimierst. 

  • Haben Deine Bilder Beschreibungen und Alternativtexte, in denen die Keywords vorkommen?
  • Gibt es technische Bugs oder Fehler, die Dich schon lange stören?
  • Nutze den Crawling Service von Google, um Deine Seite auf Fehler zu überprüfen!
  • Funktionieren alle Links noch?
  • Gibt es irgendwo Duplicate Content?
  • Hast Du neue Artikel veröffentlicht, diese aber nicht auf SEO überprüft? Jetzt ist die Zeit dafür gekommen!

Viele Fehler lassen sich mit wenigen Klicks aus der Welt schaffen. Wenn Du 15 Minuten pro Monat in die technische Review Deiner Webseite investierst, kannst Du Dir sicher sein, keine Fehler zu übersehen.

Woche 4: Linkbuilding und Sharing

Du kannst stolz auf Dich sein! Deine Arbeit der letzten Wochen darf gerne geteilt werden. Sollte sie sogar: Denn Links gehören noch immer zu den wichtigsten Rankingfaktoren 2018. Um Deiner Seite einen kleinen Anschubser zu geben, solltest Du den Content, auf den Du diesen Monat am stolzesten bist, in den sozialen Netzwerken teilen. Das können Blogartikel oder andere Beiträge sein. Eine überarbeitete Kategoriebeschreibung oder Bebilderung kann ebenfalls Anlass zur Freude sein. Es geht schließlich voran!

Um Deine Zeit sinnvoll zu nutzen, kannst Du Kommentare schreiben, Dich vernetzen und Deine Seite im geeigneten Rahmen vorstellen. Achte darauf, nicht zu werblich zu erscheinen. Offsite-Content auf LinkedIn, Xing, Facebook oder in Foren kann dabei helfen, Dein allgemeines Ranking zu pushen.

Wenn Du das erledigt hast, bist Du fertig für den Monat! Nächste Woche geht es von vorne los: Keywords überprüfen, Rankings checken und schauen, was Du Dir diesen Monat vornimmst. So kommst Du mit 60 Minuten SEO im Monat Schritt für Schritt voran.

Fazit: 60 Minuten SEO im Monat reichen aus, um voran zu kommen

Suchmaschinenoptimierung mit all ihren Facetten kann schnell überwältigen wirken. Der SEO-Guide für Minimalisten ist ein guter Ansatzpunkt, um sich zu orientieren.

Du solltest immer bedenken, dass in manchen Unternehmen ganze Armeen an SEO-Managern arbeiten. Mit dem Minimalismus-Ansatz hast Du zwar eine gute Basis, auf der Du aufbauen kannst, aber richtig gutes SEO braucht Zeit. Mehr Zeit als 60 Minuten im Monat. Die Must-Haves für gutes SEO bringen Dich auf die richtige Spur. Du kannst jederzeit mehr Energie in Dein SEO stecken – und wirst auch schnell sehen, welche Maßnahmen für Dich funktionieren.


Wie viel Zeit verwendet Ihr für SEO im Monat? Würden Euch 60 Minuten reichen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Unschlagbare Trends für gute Usability, die nie alt werden

Benutzerfreundlichkeit: Kaum etwas hat einen größeren Einfluss auf die Zufriedenheit des Kunden. Und hier sind es vor allem die kleinen, versteckten Annehmlichkeiten, die den besten Effekt haben können. Gute Usability ist mehr als nur Webdesign. Es ist die Art, kundenzentriert zu denken. Ein paar Trends haben sich in den letzten Monaten durchgesetzt und zeigen, wie schön kluge Ideen umgesetzt werden können. Und gutes Design ist abseits aller Trends immer beeindruckend einfach! Wir zeigen Euch unsere liebsten Usability-Trends, die einfach nie alt werden.

So schön einfach: Nehmt den User an die Hand!

Menüführung ist schon seit Anbeginn des Internets ein spannendes Thema. Aber die beste Menüführung ist gar keine Menüführung! Idealerweise findet sich der User ganz ohne Beschriftungen auf der Seite zurecht. Vielleicht wählt Ihr auch ein seitenloses Design aus, das lediglich einzelne Sprungpunkte bietet. Die Navigation soll es so einfach und intuitiv wie möglich machen, sich auf Eurer Seite zu bewegen. Kreative Lösungen fühlen sich dabei organisch und natürlich an. Definitiv out sind ellenlange Menüs mit einzelnen Unterseiten, die fein säuberlich aufgereiht da stehen. Interaktion ist das Zauberwort! Der User sollte sich auf Eurer Seite nie verirren, sondern immer den richtigen Weg finden. Mit einer tiefgehenden Analyse der Seitenstruktur lässt sich voraussagen, wie ein User sich bewegt und wie Ihr diesen Weg optimieren könnt.

Charakterstarke Usability-Trends mit Persönlichkeit

Minimalismus ist out! Lange Zeit dominierten einfache Webseiten ohne Ecken, Kanten und erkennbaren, eigenen Stil. Diese Seiten waren zwar leicht zu navigieren, aber letztendlich austauschbar und seelenlos.

Das Trend-Pendel schwingt (zum Glück!) wieder in die andere Richtung: Persönlichkeit und Individualität werden belohnt! Erkennt man Eure Seite auch noch, wenn man den Bildschirm schwarz-weiß macht und die Bilder und Fotos entfernt? Strahlt Eure Seite einen unverwechselbaren Flair aus, der die Kunden anspricht? Das ist für die Usability nämlich genau so wichtig wie eine gute Menüführung oder ein eingängiges Design.

Das gilt übrigens nicht nur für die Usability und das Webdesign: Auch Texte und Bilder profitieren von einer eigenen Stimme oder einem eigenen Stil. Stockfotos und Phrasen sind definitiv kein Mittel, um in Zukunft bei den Nutzern zu punkten.

Natürlich künstlich: Wie AI und UX zusammenpassen

Künstliche Intelligenz ist noch ein ziemlich junger Trend. Aber gerade durch seine unterschiedlichen Einsatzzwecke kann die AI quasi überall angewendet werden und das Leben der User verbessern. Das muss nicht einmal ein fortgeschrittener Chatbot sein, der sich mit dem Nutzer unterhält. Künstliche Intelligenz ist auch, wenn der Onlineshop perfekt funktioniert und man die Schritte des Kunden vorhersagen kann. Idealerweise hält das auch noch die Ladezeiten sehr gering, weil die AI hinter der Programmierung schon einmal die wahrscheinlichsten Zielseiten vorbereitet. Der User merkt davon vielleicht nichts – aber indirekt profitieren so alle von dem neuesten Trend in Sachen Usability

Fazit: Gute Usability macht alles schöner

Das Wichtigste an guter Usability ist die stetige Weiterentwicklung der Seite und der Technik, die dahinter steht. Regelmäßige Analysen zeigen Schwachstellen auf, die mit wenigen Tricks aus der Welt geschafft sind. Neben der Nutzerfreundlichkeit hat die Usability noch einen weiteren Aspekt: Je weniger User eine Seite frustriert schließen, weil sie zu lange lädt oder zu unübersichtlich ist, desto wahrscheinlicher wird die Conversion. Usability-Tests nehmen die ganze Seite in den Blick und unterstützen Euch so dabei, Euren Nutzern die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Und das ist am Ende nicht nur gut für die Besucher der Seite, sondern auch für Euch.

 

 

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9 gute Gründe, warum Online-Marketer mehr über IT lernen sollten

Online-Marketing und IT gehören zusammen. Schließlich basiert das Internet auf Einsen und Nullen. Gerade die rapide technische Entwicklung im Online-Marketing ist ohne ein halbwegs gutes Verständnis von Programmierung und IT kaum noch zu erfassen. IT-Marketing boomt! Und mit ein bisschen mehr Verständnis für die jeweils andere Seite, können richtig gute Projekte entstehen. Deswegen ist es enorm wichtig, dass auch wir Online-Marketer uns in Sachen IT weiterbilden. Noch nicht überzeugt? Wir haben 9 Gründe gesammelt, warum wir alle mehr über IT lernen sollten.

1. Realistische Vorstellungen bei allen Beteiligten

Ihr wollt eine tiefgreifende Analyse des Nutzerstroms durchführen, dabei nach bestimmten Kriterien filtern und die Daten anschließend umsetzen? Dazu vielleicht noch erfahren, was sich die User zuerst anschauen, wo die Maus hovert und in welcher Phase der Customer Journey der Mensch hinter dem Bildschirm gerade steckt? Für sich gesehen ist das alles umsetzbar, aber es gibt bei manchen Themen einfach technische Grenzen. Zu wissen, was die Technik leisten kann und was unrealistisch ist, kann bei der Planung einer Kampagne enorm nützlich sein.

2. “Das ist alles möglich?” – Ja, ist es!

Aber tatsächlich gilt das auch umgekehrt: Findige Programmierer können mittlerweile scheinbar Unmögliches möglich machen. Und wer als Online-Marketer IT beherrscht, der kann einiges davon vielleicht sogar selber umsetzen. Möglich ist eine Menge – man muss nur wissen, wie.

3. Automatisiertes Marketing: Gekommen um zu bleiben

Aus Buzzwords werden manchmal langfristige Trends, die aus unserem Alltag im Online-Marketing nicht mehr wegzudenken sind. Automatisiertes Marketing ist so ein Trend: Ob im Newsletter-Bereich oder im e-Commerce, die Automation hilft uns bei der täglichen Arbeit. Aber das heißt nicht, dass dahinter kein Aufwand steckt. Wer hier die genauen Prozesse versteht und sich mit der Technik beschäftigt, der kann effektiver arbeiten und schneller Ergebnisse erzielen. Und das gilt nicht nur in diesem Teilbereich: Early Adopter wissen einfach mehr!

4. Ihr müsst die Technik verstehen, um sie zu beherrschen

Programmatic Advertising ist einer der größten Trends im SEO-Bereich. Und auch künstliche Intelligenz ist weiter auf dem Vormarsch. Um hier aktiv mitzumischen, braucht es technisches Verständnis. Um den Anfang zu machen, haben wir hier schon einmal die wichtigsten Begriffe rund um das Thema erklärt.

5. Gut eingerichtete und verständliche IT kann mehr

Wer hätte gedacht, dass Server, Clouds und Computer richtig schnell laufen können? IT ist nämlich nicht nur die Programmierung von neuen Features im Online-Marketing, sondern auch die Auswahl der passenden Hardware. Und da hat sich einiges getan! Mit Cloud-Hosting an einer MPLS-Standortanbindung wird plötzlich so einiges möglich. Und das ganz ohne den Einsatz von eigenen teuren Geräten!

6. Teamarbeit für mehr Erfolg: Hand in Hand mit der IT

Ganz gleich, ob Ihr euch mit der hauseigenen IT-Abteilung zusammensetzt oder mit einem externen IT-Dienstleister zusammenarbeitet: Gegenseitiges Verständnis hilft dabei, dieselbe Sprache zu sprechen. So verstehen wir als Online-Marketing-Experten, was wir wirklich an Technik brauchen. Und die Jungs und Mädels aus der IT wissen, was uns weiter nach vorne bringt. Das passt gut zusammen!

7. Gute Webseiten sind technische Meisterwerke

Hinter einer guten Webseite steckt richtig viel Technik. Und oft ist die richtige Arbeit nicht einmal sichtbar. Schlanke agile Seiten, die schnell laden und wenig Datenverkehr erzeugen, sind heute einfach ein Muss. Gut, wenn Ihr selbst Hand anlegen könnt, um Eure Seite zu optimieren!

8. Gemeinsame Entscheidungen sind gute Entscheidungen

Bei der Anschaffung von neuen Geräten oder neuer Software gibt es manchmal Uneinigkeit zwischen Theorie und Praxis. Was die IT gut findet, ist für die Online-Marketing-Seite unpraktisch. Aber gehypte Tools, die der SEA-Spezialist haben will, haben vielleicht kritische Schwachstellen, die man nur mit genug Technik-Know-how entdeckt. Wenn IT und Online-Marketing zusammenkommen und Kompromisse finden, sind das meist die besten Entscheidungen.

9. Zurück in die Zukunft: Der Erfolg wartet nicht

Der letzte Punkt ist eigentlich ein No-Brainer, aber natürlich führen neue Innovationen zu langfristigem Erfolg. Wer versteht, was sich hinter den Kulissen des Serverraums abspielt, der kann auch begreifen, welches Potenzial eine bestimmte Technikneuerung bietet. Und genau das verwandelt sich auf Dauer in messbaren Erfolg – denn wer als Early Adopter arbeitet, der wird schnell zum Experten für einen boomenden Markt – und das vor allen anderen!

Fazit: Online-Marketing + IT = ♥

Im Gleichklang voraus: IT und Online-Marketing verstehen sich richtig gut. Zusätzliches Fachwissen ist immer hilfreich, aber gerade im technischen Bereich ist es einfach ein Muss, mehr über die Theorie hinter den Webseiten zu wissen. Denn nur so kann man den Kunden innovative Technologien erklären und das neue Wissen in der Praxis anwenden. Außerdem ist Online-Marketing ein extrem breiter Bereich – und das IT-Marketing wird in Zukunft noch wichtiger werden. Deswegen finden wir, dass alle Online-Marketer unbedingt mehr über IT lernen sollten – alleine schon, um sich besser mit dem Techniksupport zu verstehen.

Denkt Ihr auch, dass wir Online-Marketer mehr IT lernen sollten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

 

 

 

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Alles, was Du über Performance Marketing wissen musst

Das große Performance Marketing FAQ

 

Wir setzen bei unseren Projekten vor allem auf Performance Marketing, mit dem wir die Ziele unserer Kunden umsetzen. Damit lassen wir uns am Erfolg messen – denn der kann beim Performance Marketing exakt nachverfolgt werden. Performance Marketing ist weniger eine eigene Teildisziplin im Online Marketing, sondern ein Tool, mit dem wir Kampagnen zielgerichtet optimieren. Wir beantworten Dir alle Fragen rund um das Thema Performance – hier findest Du alles, was Du über das Marketing nach Leistung wissen musst!

Was ist Performance Marketing?

Online Marketing besteht aus vielen Teildisziplinen: SEO, SEA, Content Marketing, Social Media und noch viele andere Aspekte gehören auf jeden Fall dazu. Performance Marketing ist keiner dieser Teilbereiche, sondern eine ganz spezielle Art, wie wir als Agentur arbeiten. Wie der Name schon sagt, geht es beim Performance Marketing um die Leistung.

Das Ziel der Arbeit ist es, eine messbare Reaktion beim User zu erzielen. Das kann ein Klick auf eine Anzeige sein, oder das Registrieren für einen Newsletter, oder eben einfach der Einkauf im Online-Shop. Zunächst definiert man ein festes, messbares Ziel, welches man mit der Werbekampagne erreichen will. Dann startet die intensive stetige Optimierung – und diese dauert so lange an, bis man das Ziel erreicht hat. Am Ende lässt sich ganz einfach messen, wie die Leistung ausgefallen ist und beweisen, dass der Erfolg wirklich auf den einzelnen Maßnahmen des Performance Marketings basiert.

Wofür eignet sich Performance Marketing?

Performance Marketing eignet sich für alle Werbekampagnen, bei denen man mit messbaren Kennziffern arbeitet. Ein Klick auf eine Anzeige oder ein Einkauf nach dem Besuch einer Landing Page lassen sich sehr einfach tracken und nachverfolgen. Deswegen ist das Marketing nach Leistung sehr beliebt im E-Commerce, also bei Online-Shops oder beim Verkauf von Dienstleistungen. Fast alle Teilbereiche des Online Marketing lassen sich mit dem Performance-Tracking effizienter bearbeiten – SEO, SEA und auch Teilbereiche des Social Media Marketings zählen zu den Möglichkeiten.

Welche Mittel und Maßnahmen gibt es, um Deine Ziele umzusetzen?

  • Exaktes Tracking der Userströme über Google Analytics – mit der Optimierung der “Reise” durch Deine Seite steigt auch die Conversionrate!
  • SEA-Anzeigen bei Google AdWords oder mit Bing Ads sorgen für mehr User auf Deiner Seite.
  • Onpage-Optimierung nach den neuesten SEO-Standards, damit Deine User Dich auch finden.
  • Ein Newsletter mit klarem Call-to-Action bringt mehr Besucher und Kunden auf Deine Seite.
  • Knackige Landing Pages, die dem User perfekt erklären, warum er bei Dir kaufen soll und ihn direkt zur Aktion führen.
  • Zielgerichtetes Affiliate-Marketing, mit dem Du Deine Affiliate-Links perfekt in Szene setzt.

Welche Kennziffern sind im Performance Marketing besonders wichtig?

Es ist besonders wichtig, dass sich alle Erfolge und Versuche klar messen lassen. Dafür gibt es zahlreiche Tools für Webmaster und Online Marketer. Google Analytics zählt mit Sicherheit zu den wichtigsten Quellen für die tiefgehende Analyse. Welche Kennziffern besonders wichtig sind, hängt dabei vor allem vom Projekt ab:

  • Die CTR (Click-Through-Rate) ist bei Newslettern und AdWords-Anzeigen ein entscheidendes Kriterium.
  • Die Conversionrate entscheidet über den Erfolg bei Kampagnen, die auf dem Verkauf oder auf Transaktionen basieren.
  • Kommentare oder Interaktionen können eine wichtige Rolle spielen, wenn Du Dir mehr Fans im Social Media Bereich wünschst.
  • Impressionen haben ein breit gefächertes Anwendungsfeld und sind alleine wenig aussagekräftig, kommen aber dennoch zum Einsatz.

Was kann Performance Marketing NICHT leisten?

Damit wir unsere Arbeit wirklich als Performance Marketing klassifizieren können, muss das Ergebnis eindeutig messbar und optimierbar sein. Das ist schwierig, wenn es um schwammige Ziele geht: Mit Performance Marketing kann man also nur schwer die Bekanntheit einer Marke oder eines Produktes steigern. Natürlich kann das als Nebenprodukt zur Arbeit an der Conversionrate oder dem Social Media Auftritt passieren, aber dieser Erfolg ist eben nur sehr schwer in aussagekräftige Zahlen zu fassen. Deswegen funktionieren Branding-Kampagnen besser, wenn man das Thema ganzheitlich betrachtet.

Worauf setzt unser Performance Marketing?

Uns ist es wichtig, dass unsere Kunden jederzeit wissen, welchen Einfluss unsere Maßnahmen auf ihre Werbekampagnen haben. Durch unsere konsequente Arbeit nach den Regeln des Performance Marketings herrscht auf beiden Seiten Klarheit. Außerdem ist es wichtig, dass ein realistisches Ziel vereinbart wird. Der Kern des Leistungs-Marketings ist schließlich, dass das selbst gesteckte Ziel auch erreicht werden kann.

Wir wollen beherzt zugreifen. Manchmal ist eine radikale Änderung, die den größten Erfolg bringt, manchmal ist es ein einzelnes Wort in der Werbeanzeige, was die Conversionrate plötzlich ankurbelt. Uns ist es wichtig, dass wir keine Angst vor großen Schritten haben – und im Zweifel immer ein Back-up haben, wenn eine Maßnahme eben gar nicht greift.

Fazit: Mehr Leistung für Deine Seite!

Hohe Transparenz für sichtbare Erfolge: Performance Marketing liegt uns sehr am Herzen. Denn mit diesem Tool lassen sich alle Entwicklungen einfach nachvollziehen und noch weiter optimieren. Kleine Schritte oder große Sprünge machen am Ende den gesamten Weg aus – und davon profitieren am Ende alle Seiten.

Welche Fragen sind noch unbeantwortet geblieben? Was willst Du unbedingt noch über Performance Marketing wissen? Stell Deine Fragen in den Kommentaren und wir beantworten sie Dir!

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Die Duplicate Content Falle: Leidet auch Deine Seite darunter?

Manchmal steckt der Teufel im Detail: Duplicate Content wirkt auf den ersten Blick wie ein Problem, das sich leicht in den Griff bekommen lässt. Doch auf den zweiten Blick finden wir dann bei einer tiefgehenden Analyse doppelte Inhalte, die von Google gar nicht gern gesehen werden. Einige SEO-Fehler rund um Duplicate Content sind dabei besonders häufig – und um die soll es heute gehen.

Das Problem mit dem WWW

Gibt es einen Unterschied zwischen blog.beispielseite.de und shop.beispielseite.de? Klar, die jeweilige Subdomain gibt uns Auskunft darüber, dass es sich hier um einen Blog oder eine Shopseite handelt. Aber die sieht es mit dem beliebten Präfix “WWW” aus? Webseiten funktionieren in der Regel schließlich auch ohne das vorgestellte “World Wide Web”. Eigentlich ist die Subdomain ein Überbleibsel aus der Vorzeit des Internets. Aber die User haben sich an www.beispielseite.de gewöhnt – und manche Browser komplettieren jede eingegebene URL sogar automatisch.

Da gibt es nur ein Problem: Wenn Deine Homepage mit http://beispielseite.de und http://www.beispielseite.de erreichbar ist, sind das für Google zwei unterschiedliche Seiten. Und da beide Seiten denselben Content haben, droht Duplicate Content Alarm!

Aber es gibt einen einfachen Ausweg: Erstelle dazu einfach eine .htaccess-Datei im Root-Verzeichnis, in der Du eine 301-Umleitung von der einen auf die andere Seite einrichtest. Damit weiß der Google-Crawler, wo er hin soll und welche Seite er indexieren soll. In der Search Console kannst Du außerdem noch eine bevorzugte Seitenversion angeben.

Der Code für die .htaccess-Datei könnte so aussehen:

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^beispielseite.de
RewriteRule ^(.*)$ https://beispielseite.de$1 [R=301,L]

Sichere Verschlüsselung, unsichere Aussichten

Dasselbe Problem besteht auch bei Seiten, die mit SSL verschlüsselt sind. Diese zeichnen sich durch das Präfix HTTPS aus. Allerdings läuft die ganz normale Seitenvariante mit HTTP meist ebenfalls weiter. Und wieder haben wir zwei Seiten mit demselben Inhalt – nämlich http://beispielseite.de und https://beispielseite.de.

Auch hier kannst Du mit einer einfachen 301-Weiterleitung arbeiten – oder aber du bestimmst mit rel=canonical eine Hauptseite. Beide Varianten funktionieren. Bei SSL-Zertifikaten gibt es häufig auch die Möglichkeit, eine Umleitung direkt bei der Aktivierung der Verschlüsselung zu aktivieren. Um zu checken, ob Duplicate Content in Form von verschiedenen internen URLs vorliegt, gibt es praktische Tools wie zum Beispiel die Analyse von Seorch.

6 weitere häufige Quelle für Duplicate Content

  • Textbausteine, die auf jeder Unterseite vorkommen und einen großen Teil des Contents einnehmen.
  • Kategorieseiten, die verschiedene Kombinationen von Keywords erlauben: So sind die Inhalte für “schwarze Socken” und “Socken schwarz” dieselben, aber die URLs unterscheiden sich. Klingt für Google nach Duplicate Content!
  • Archivseiten oder missverstandene Sitemaps, die ähnliche Seiten unter verschiedenen URLs listen.
  • Mobile Seitenversionen, die eine eigene URL formen, aber denselben Inhalt haben, wie zum Beispiel www.beispielseite.de/mobile.
  • Produktbeschreibungen oder Texte, die unverändert vom Lieferanten übernommen wurden.
  • Print-Versionen oder andere Seitenversionen, die von Google gecrawlt werden dürfen.

Externer Duplicate Content: Wie geht man mit Content-Diebstahl um?

Aber Duplicate Content kann nicht nur von der eigenen Seite kommen. Klassischerweise denkt man bei doppeltem Content tatsächlich eher an externe Seiten, die die eigenen Texte klauen und auf ihre Seite übernehmen. Natürlich kann es auch bei mehreren Seiten in ähnlichen Projekten zu Überschneidungen kommen. Presseportale sind ebenfalls eine häufige Quelle für Duplicate Content. Mit Tools wie Copyscape findest Du schnell und unkompliziert doppelte Inhalte auf Fremdseiten. Meist reicht schon eine E-Mail an den Webmaster, um das Problem zu lösen.

Fazit: Duplicate Content analysieren und auslöschen

Duplicate Content kann nerven – aber mit der Hilfe von verschiedenen Tools und einer professionellen Analyse findest Du sicher alle Fehlerquellen, die in die Falle führen. Das Problem betrifft viele Webseitenbetreiber – Du bist also nicht alleine.

Übrigens: Google hält sich recht bedeckt, was die Bewertung von doppeltem Content angeht. Die Sprecher für den Suchmaschinenriesen haben Andeutungen gemacht, dass die Crawler mittlerweile gut erkennen, wann Content wirklich geklaut ist und wann es nur um kleine Fehlerchen geht. Aber trotzdem ist es besser, erst gar keine Zweifel aufkommen zu lassen!

 

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Vergiss Conversion-Hacks! Wir zeigen Dir, wie Du wirklich mehr Kunden gewinnst.

Conversion-Optimierung ist in aller Munde. Und klar, wir bieten als Fullservice-Agentur natürlich auch die Optimierung Deiner Conversion-Rate an. Aber müssen es dafür wirklich ständig irgendwelche Conversion-Hacks sein? Wir finden: Nein! Stattdessen setzen wir auf eine kontinuierliche, auf dem Boden gebliebene Arbeit an Deiner Seite. Denn das bringt auf Dauer wirklich mehr Kunden zu Dir. Wir zeigen Dir unseren Weg und erklären, wie auch Du mehr User in Kunden verwandelst – ganz ohne magische Tricks.

Conversion ≠ Verkauf

Um gleich mal mit dem größten Mysterium aufzuräumen: Eine Conversion ist nicht automatisch ein Verkauf. Die wörtliche Bedeutung ist „Verwandlung“ – und das kommt der Realität schon viel näher.

Die Customer Journey, also die „Reise“ des Users vom ersten Interesse bis zum getätigten Umsatz, durchläuft verschiedene Stufen.

  1. Vom interessierten Menschen wird durch Klick auf eine Werbeanzeige ein User.
  2. Der Seitenbesucher klickt sich durch die Webseite und lädt sich vielleicht ein kostenloses Freebie herunter oder registriert sich für den Newsletter. Er wird damit zum Lead.
  3. Als Lead überzeugt sich die Person selbst von Deinen Angeboten oder wird direkt von Dir eingefangen und wird so schließlich zum Kunden.
  4. Als Kunde verfolgt er eventuell weiter Deine Aktivitäten und teilt vielleicht sogar den einen oder anderen Post bei Facebook oder Twitter. Du hast einen Fan gewonnen.

Jede einzelne Verwandlung ist eine Conversion und kann entsprecht analysiert und optimiert werden. Aber natürlich bedarf es immer einer anderen Herangehensweise und einer neuen Strategie. Und diese Strategie wird nicht einmal hinter verschlossenen Türen ausgeheckt und umgesetzt, sondern über lange Zeit hinweg immer wieder verbessert und optimiert. Das verstehen wir unter Conversion-Optimierung – keine kurzfristigen Hacks, sondern kluge und durchdachte Methoden, um aus Seitenbesuchern auf lange Sicht Fans zu machen.

Viele Wege führen zum Ziel – 5 Arten der Conversion-Optimierung

Content, Warenkorb, Webdesign – es gibt viele Stellschrauben, an denen wir drehen können. Aber erst im Gesamtbild ergibt sich der wirklich Effekt. Es ist schlicht unmöglich, nur einen Teilaspekt Deiner Seite zu optimieren. Wenn Du das Webdesign nutzerfreundlicher machst, musst Du Dir auch Gedanken über den Content machen. Wenn Du einmal dabei bist, die Seiteninhalte zu überarbeiten, kannst Du auch gleich einen Blick auf die Call-to-Action-Buttons und die User-Führung werfen. Das führt Dich direkt in den Warenkorb oder zur Anmeldung Deines Newsletters. Und was da alles für Baustellen auf Dich warten! Schlüsseln wir das einmal kurz auf:

  • Webdesign- und Usability-Optimierung: Wusstest Du, dass die Conversion-Rate mit jeder Sekunde Ladezeit um 20 Prozent sinkt? Schnelle Seiten versprechen schnelle Gewinne – und das gilt nicht nur für die Datenmenge, sondern auch für die Navigation.
  • Content-Optimierung: Qualität schlägt Quantität. Der Text sollte ganz natürlich auf der Seite stehen und sich ins Gesamtbild einfügen. Und da ist weniger manchmal mehr. Bilder und Videos sagen mehr als tausend Worte und fangen die Vorteile Deines Unternehmens vielleicht sogar besser ein als ein ellenlanger Aufsatz.
  • Layout-Optimierung: Je schneller sich ein User auf Deiner Seite zurecht findet, desto wahrscheinlich bleibt er da. Und das führt wiederum wahrscheinlicher zu einer Conversion. Du siehst also schon: Das ganze ist ein Domino-Effekt, der mit dem richtigen Layout beginnt.
  • Warenkorb-Optimierung: Unerlässlich für Online-Shops! Bist Du nicht auch genervt, wenn das Online-Shopping ewig dauert, weil der Warenkorb extrem kompliziert gestaltet ist? Lass Dich nicht wegklicken, sondern optimiere die User-Führung so, dass das Einkaufen Spaß macht!
  • Mobile Optimierung: Deine Seite sieht am Laptop super aus? Dann checke auf jeden Fall auch, ob die mobile Darstellung klappt! Ein smoothes Seitendesign ist hier noch viel wichtiger als am Desktop – und steigert damit auch Deinen Umsatz!

Fazit: Conversion-Hacks adé?

Conversion-Hacks sind ein sexy Thema. Denn sie versprechen große Effekte mit wenig Arbeitsaufwand – und wer will das nicht? Und wir wollen auch gar nicht in Abrede stellen, dass zum Beispiel bei den Tricks zur Optimierung der Title-Tags auch was dran ist. Aber es ist für uns eben noch keine Conversion-Optimierung, wenn man mal eben kurz den SEO-Title ändert oder die Farbe des CTO-Buttons über den Haufen wirft. Klar, das sind Puzzlestücke auf dem Weg – aber es ist eben nicht alles. Ganzheitliches Online-Marketing ist für uns ein wichtiger Punkt, den wir in unsere Arbeit einfließen lassen. Conversion-Optimierung ist 2017 etwas anderes als das Spiel mit ein paar Variablen, sondern wie alles im Online-Marketing vernetzt.

Was denkst Du zum Thema Conversion-Hacks im Online-Marketing? Findest Du Hacks auch so überschätzt oder fühlst Du Dich wohl als Hacker? Lass es uns wissen!

(Und übrigens – wir haben auch schon über Hacks geschrieben. Es ist also nicht alles Schwarz und Weiß in der bunten Welt der Online-Marketings!)

 

 

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13 Gründe, warum Inhouse-SEO eine wirklich blöde Idee ist

Einstellen oder nicht einstellen, das ist hier die Frage. Wir haben uns schon einmal der Frage gewidmet, ob und wann sich ein eigenes SEO-Inhouse-Team lohnt und welche Alternativen Unternehmer haben, um das Online-Marketing professionell zu gestalten. Heute hingegen stellen wir uns eine andere Frage: Welche Gründe sprechen gegen Inhouse-SEO? Als externe Agentur könnten wir da natürlich ein bisschen parteiisch sein. Aber mal ehrlich: Inhouse hat einige Nachteile. Und die haben wir gesammelt.

#1: Inhouse-SEO ist teuer

Was verdient ein angestellter guter SEO-Experte im Durchschnitt? Bitte nicht erschrecken, aber ein Durchschnittsgehalt von 55.000 Euro im Jahr ist schon realistisch. Für den Arbeitgeber kommen dann noch Steuern und Versicherungen dazu – da muss der ROI schon prächtig ausfallen, um sich das leisten zu können. Alternative: Weniger Geld zahlen und mit anderen Goodies punkten.

#2: Ein SEO ist nicht genug

Suchmaschinenoptimierung ist eine regelrechte Wissenschaft. Und da reicht es nicht, Experte in einem einzigen Nischenthema zu sein – vor allem, wenn man alleine in der SEO-Abteilung arbeitet oder nur wenige Kollegen hat, um sich die einzelnen Bereiche sinnvoll aufzuteilen. Sprich: Ein einziger SEO im Team reicht nicht, um die ganze Bandbreite des Themas abzudecken. Das ist definitiv keine Aufgabe mehr für einen einzelnen Mitarbeiter.

#3: Keine Einzelhaltung von Spezialisten!

Wer sich eine SEO-Strategie überlegen will, wird schnell an seine Grenzen stoßen. Jeden einzelnen Aspekt allein beleuchten, organisieren und umsetzen? Kaum vorstellbar. Gerade in einem sich ständig wandelnden Bereich muss Flexibilität herrschen. Und wer sich konstant allein verbiegt, der bricht irgendwann zusammen.

#4: Im Team fließen die Ideen

Wenn sich Experten unterhalten, sprießen die Ideen. Je größer das Team, desto besser funktioniert das Brainstorming. Und kreative Ideen sind die Währung in der Welt des Online-Marketings. Ein kleines Inhouse-SEO-Team kann niemals dieselben Ideen und Konzepte entwickeln wie ein externer Spezialist – und bleibt hinter den Potenzialen zurück.

#5: 24/7-Betreuung lohnt sich nicht, mein Darling

Klar, Du findest Dein Konzept genial, einzigartig und jede Mühe wert. Aber die meisten Unternehmen brauchen gar keine riesigen Seiten mit filigranen Sitemap-Konzepten, Unterdomains und stundenlanger SEO-Optimierung. Die meisten Marken brauchen schlicht und ergreifend keine Rundum-Betreuung durch einen Vollzeit-SEO-Manager. Fünf bis 10 Stunden pro Woche reichen für die technische und laufende Optimierung absolut aus.

#6: SEO ist kein Hexenwerk (mehr)

Es war einmal: Früher war SEO wirklich kompliziert. Und richtig gut gemachte Optimierung ist auch heute noch etwas für Spezialisten. Aber die Basics sind mit ein wenig Übung durchaus auch für Laien machbar. Wer sich mit dem Internet auseinandersetzt und hier und da mal ein paar Blogtexte über SEO gelesen hat, der kann schon die kleinen Bedürfnisse eines Unternehmens erfüllen. Sprich: Jemand in Deinem Team kann den Grundstein für den Erfolg legen.

#7: Große Projekte, große Herausforderungen

Ihr habt einen einzelnen SEO-Manager im Team, aber Eure To-Do-Liste hat mehr Wörter als Krieg & Frieden? Dann wird Euer SEO-Manager an Altersschwäche sterben, bevor er oder sie die Liste abgearbeitet hat. Mit einer Agentur engagiert Ihr nicht nur eine Person, sondern gleich ein ganzes Team an Experten. Es braucht viele Hände und kluge Köpfe, um ein großes Problem in den Griff zu kriegen.

#8: Tunnelblick und Betriebsblindheit

Frische Ideen lohnen sich immer. Aber wo soll ein Inhouse-SEO diese Ideen her bekommen? Agenturen werben ständig neue Mitarbeiter an, die einen eigenen Blickwinkel ins Team bringen und so für Bewegung sorgen. In einer SEO-Abteilung im Unternehmen sind die Ideen sehr von den Angestellten abhängig – und davon, wie frei sich diese entfalten dürfen.

#9: Audits von Außen

Audits sind ein machtvolles Tool, welches bei Inhouse-SEOs gerne einmal vergessen wird. Denn warum sollte man einmal einen kritischen Blick auf die eigenen Maßnahmen werfen – und kann man dabei wirklich unparteiisch sein und das Audit nicht einfach durchwinken? Die regelmäßige Überprüfung des Erfolgs ist aber wichtig, um die richtigen Maßnahmen zu treffen.

#10: SEO-Doktoren für die zweite Meinung

SEO-Manager sind manchmal wie Doktoren. Sie untersuchen den Patienten, stellen fest, wo die Ursache der Probleme liegen und stellen eine Lösung vor. Doch wie es auch bei Ärzten der Fall ist, sind sich auch zwei SEO-Manager nicht immer einig. Verschiedene Stile und Herangehensweisen helfen, die Optimierung einer Seite wirklich voran zu bringen.

#11: Mehr Ressourcen in kniffligen Fällen

Man kann nicht immer alles alleine machen. Vor allem, wenn es einmal haarig wird. Ein Inhouse-SEO-Manager hat dann vielleicht das Problem, nicht die notwendigen Ressourcen zu haben, um ein sehr technisches Problem zu lösen. Hybrid-Lösungen sind hier der Schlüssel, um die zusätzlichen Möglichkeiten einer Agentur ideal in den Arbeitsablauf einzubinden.

#12: Kein interner Hahnenkampf

Kein Unternehmen gibt es gerne zu, doch es gibt überall Gerangel um Macht, Einfluss und eine gewisse Gruppendynamik. All das kann dem Prozess eines SEO-Managers im Weg stehen, der naturgemäß mit vielen Abteilungen zusammenarbeitet. Mit einer externen Agentur läuft vieles entspannter.

#13: SEO ist nicht alles

Ein einzelner Angestellter ist in der Regel Experte für ein Gebiet. Der eine Inhouse-SEO ist vielleicht technisch begabt und liebt die Arbeit am Code. Seine Kollegin dagegen ist vielleicht Profi im Umgang mit Content. Idealerweise sollten die beiden zusammenarbeiten – aber eine kleine Inhouse-SEO-Abteilung kann sich das vielleicht nicht immer leisten. In einer Agentur aber sind alle Teilaspekte von Suchmaschinenmarketing vernetzt – und perfekt auf Eure Bedürfnisse abgestimmt.

Fazit: Und wann lohnt sich jetzt Inhouse-SEO?

Das klingt jetzt alles ein bisschen negativ. Fakt ist, dass sich Inhouse-SEO in den seltensten Fällen lohnt – zumindest für Unternehmen, deren Kerngeschäft eben nicht das Online-Marketing ist. Eine kleine Marketingabteilung hat meist viel mehr auf dem Tisch als nur die Suchmaschine. Da geht es gleichzeitig auch oft noch um PR, Webdesign, Content und manchmal sogar Personalmarketing. In diesem Falle lohnt sich ein Experte für SEO nicht.

Aber es gibt durchaus auch überzeugende Gründe für einen SEO-Spezialisten im eigenen Haus. Wir finden, dass Hybridlösungen ein guter Mittelweg sind: Ein fester Ansprechpartner in der Firma, der die externen Dienstleister koordiniert.

Welchen Weg geht ihr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Kritik an Content is King – eine Majestätsbeleidigung?

Wenn man uns mitten in der Nacht wecken und nach den Grundregeln von SEO fragen würde, dann wäre neben “Was soll das?” und “Wie kommt Ihr in unsere Wohnung?” vermutlich “Content is King!” eine der ersten Antworten. Aber warum eigentlich? Wer hat Content zum König gekrönt und stimmt das überhaupt? Ist Content ein alleinherrschender Despot oder vielleicht doch eher eine Demokratie? Content is King – Wir haben uns der Kritik an der Formel gestellt und überlegt, wie es besser gehen könnte.

Content is King – hat der Wahlspruch ausgedient?

Suchmaschinenoptimierung ist von jeher eine Disziplin, die sich aus zahlreichen Ebenen und Teilaspekten zusammensetzt. Mit der Zeit hat sich diese Unterteilung nur noch weiter ausgebildet. Heute zählt nicht nur das Linkbuilding und die technische Optimierung dazu, sondern auch Social-Media-Management und natürlich Content -Marketing. Aber weswegen haben die Inhalte eine so führende Rolle übernommen?

Content ist das Vehikel für so gut wie alle anderen Maßnahmen. Egal, ob SEA, Social Media oder Performance Marketing, alle Aspekte brauchen Content, um zu funktionieren:

  • Keywords müssen irgendwie auf die Seite gebracht werden. Bevorzugt passiert das natürlich über den Text. Das kann Blüten treiben wie bei Kategoriebeschreibungen mit einer sagenhaften Keyworddichte von 25 Prozent, aber auch subtil und angenehm passieren.
  • SEA ohne überzeugende Landing Pages und Ankertexte? Das könnte schwer werden. Anschauliche Bilder und Grafiken wirken einladend und das führt schließlich zum Ziel.
  • Backlinks müssen irgendwohin führen. Und ohne guten Content gibt es keine hochwertigen Verlinkungen.
  • Social-Media-Kanäle ohne Content wären wortwörtlich inhaltslos.

Eine Seite kommt im Zweifel ohne SEA aus, aber ohne Inhalte geht es eben schlicht und ergreifend nicht. Viele Maßnahmen im SEO beziehen sich auf den Content. Aber hat das wirklich etwas mit Content-Marketing zu tun?

Royale Erfolge mit Content-Marketing

Content-Marketing und SEO werden sehr oft miteinander vermischt, wie auch onlinemarketing.de festgestellt hat. Das hängt natürlich damit zusammen, dass die beiden eben untrennbar miteinander verbunden sind und es, wie so oft in unserer Branche, schwer ist, hier klare Trennlinien zu ziehen.

Content-Marketing als eigene Disziplin ist noch recht jung. Sie will sich bewusst vom eher technischen SEO und SEA abgrenzen und den User in den Fokus nehmen. Es geht um beratende Inhalte, die einen wirklichen Mehrwert liefern, um Unterhaltung, Spaß, Kommunikation und alles andere, was das Internet so schön macht. Die Inhalte sollen keine Werbung sein und auch nicht so wahrgenommen werden. Und da kommen wir an einen Punkt, der sicher viele Gemüter spalten wird:

Hat Content-Marketing seinen hohen Stand nur deshalb, weil es die Werbung effektiv verschleiert? Oder geht es wirklich und mit vollem Herzen immer um das Beste für den User?

Vieles, was unter Content-Marketing läuft, ist eigentlich nur SEO im netteren Gewand. Natürlich gibt es auch die richtig guten und neutralen Kaufberater, die Kunden unterstützen und ihnen Inhalte an die Hand geben, mit denen sie informierte Entscheidungen treffen können. Aber oft geht es um die pure Emotion, um Markenbindung via Tränendrüse und natürlich um die nackten Zahlen.

Masse gegen Klasse – und mittendrin die Suchmaschine

Content is King ist solange wahr, wie man sich um die beste Qualität bemüht. Aber in Zeiten von Contentschwemme, usergenerierten Inhalten und Textgeneratoren kann es schwer sein, an diese Regel zu glauben. Oftmals fallen Unternehmen dann eben doch in alte Reflexe zurück und freuen sich darüber, irgendwo auf der Seite charakterlose Texte einbinden zu können, um die Keywords unterzubringen. Es gibt genug Agenturen und SEO-Experten, die laut “Content is King” rufen und dann tot optimierte Texte, Bilder und Videos bereitstellen, die zwar auf dem Papier gut performende Inhalte sind, aber den User keinen Millimeter weiterbringen.

Das wird in Zukunft schwerer – und das ist gut so! Google lernt, Usersignale zu deuten. Und viele User lernen, mit Content-Marketing umzugehen. Daher gilt “Content is King” aktuell noch immer – die Frage ist nur, wann die Revolution kommt.

Fazit: Is Content King?

Content is King! Daran lässt sich nichts rütteln, weil das Internet eben nun mal aus Inhalten besteht. Die Frage ist, wie Werber und Suchmaschinenoptimierer mit ihren Inhalten umgehen und welche Schritte der Markt in Zukunft nehmen wird. Vielleicht werden die User gegenüber viralen Kampagnen und schlechtem Content mit der Zeit unempfindlicher. Vielleicht blüht die Welt der unauffälligen Werbung aber noch weiter auf. Eventuell sieht die Revolution aber auch so aus, dass sich der gute König Content weiterentwickelt und die User tatsächlich bei der richtigen Entscheidung unterstützt. Es wird spannend – und bis der König gestürzt wird, bekommt Ihr bei uns natürlich weiterhin ganzheitlichen Content, der Eure User wirklich interessiert!

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Die richtige Social-Media-Strategie im B2B-Bereich

Social Media ist für viele Unternehmen eines der wichtigsten Marketinginstrumente geworden. Wir denken dabei sofort an die Viral-Marketing-Kampagnen von EDEKA oder den erstklassigen Usersupport per Twitter der Telekom. Aber wie sieht es eigentlich mit Social Media und B2B aus? Kann das Geschäft zwischen zwei Geschäften auch über Facebook funktionieren? Und wie sieht die passende Social-Media-Strategie für B2B-Unternehmen aus? Wir haben es uns einmal angeschaut.

Was ist so anders an B2B?

B2B steht für “Business-to-Business” und beschreibt die Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen. Das können ganz klassisch der Teilezulieferer und die Autoproduktion sein, aber auch unser Geschäft, die SEO-Optimierung, ist ein klarer Fall von B2B.

Die Unterschiede liegen auf der Hand: B2B-Geschäfte sind keine Ausgaben, sondern Investitionen. Es geht um Verträge, um hohe Summen und vor allem: um Vertrauen. Kann man dieses Vertrauen auch über Facebook herstellen? 54 Prozent der Unternehmer sagen Ja! Social Media ist auch im B2B-Bereich angekommen. Aber ist das wirklich so effektiv? Bei der Lead-Generierung für Geschäftskunden geht es schließlich um mehr als bunte Bildchen, sondern um ernste Verhandlungen.

Tatsächlich ist die richtige Social-Media-Strategie für Unternehmen weniger an der reinen Lead-Generierung ausgerichtet, sondern dreht sich um andere Bereiche, für die Social-Media-Kanäle viel besser geeignet sind. Vertrauen gewinnen, aufbauen, es erhalten und beweisen: Hier liegen die Stärken von Twitter, Facebook und Co.!

5 Wege um erfolgreich B2B und Social Media zu verbinden

  1. Schnelle Kommunikation für spontane Fragen: Soziale Medien gehören zu den wichtigsten Kommunikationskanälen für Unternehmen. Und das gilt auch im B2B-Bereich. 90 Prozent aller Unternehmer geben an, dass sie auf diesem Wege Kundenanfragen beantworten.
  2. Kontakt mit jungen Talenten: Für Bewerber ist der Social-Media-Auftritt fast genau so wichtig wie eine Unternehmenswebseite. Denn auf dem Profil sieht man als Bewerber schnell, ob die eigenen Ansprüche und die Kultur im Unternehmen zusammenpassen.
  3. Marktführer in Sachen Know-how: Wie beweist man, dass man wahres Expertenwissen hat? Man teilt es. Und was wäre dazu besser geeignet als ein Facebook-Profil, auf dem regelmäßig News und Artikel aus der eigenen Feder geteilt werden? So zeigt Ihr, dass Ihr Euch auf Eurem Fachgebiet auskennt – idealerweise so, dass die potenziellen Kunden Vertrauen in Eure Kenntnisse entwickeln.
  4. Beweis für den Erfolg: Viele Unternehmen tauchen auch heute noch quasi ausschließlich in Branchenbüchern oder Industriesuchmaschinen auf. Aber ein lebendiges Social-Media-Profil zeigt, dass ihr ein vertrauenswürdiger Geschäftspartner seid, der im Zweifel leicht zu erreichen ist.
  5. Networking leicht gemacht: B2B-Geschäfte basieren oftmals auf dem direkten Kontakt mit Entscheidern. Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn bieten hier einen Vorteil: Mit wenigen Klicks findet ein interessierter User einen Experten für sein ganz spezielles Problem – und generiert auf diesem Weg vielleicht einen Lead, weil man ins Gespräch kommt, sich austauscht und so im Gedächtnis bleibt.

Fazit: Ist eine Social-Media-Strategie auch für B2B-Unternehmen nützlich?

Tatsächlich ist die Antwort gar nicht so klar, wie man auf den ersten Blick vielleicht denken mag. Denn Social Media kann durchaus auch für B2B-Unternehmen sinnvoll sein – aber auf eine andere Art und Weise als im Privatkunden-Bereich.

Social Media ist ein weiterer Weg, um im Gespräch zu bleiben. Und das meinen wir durchaus wörtlich: Schließlich geht es viel schneller, eine Kundenanfrage kurz auf Facebook zu beantworten oder in den Kommentaren zu einem viel diskutierten Artikel für Klarheit zu sorgen. Aber man muss auch ganz klar sagen, dass die Nützlichkeit von Social Media abhängig ist von der Branche und den eigenen Zielen. Ihr solltet nicht erwarten, nach zwölf Tweets einen dicken Lead an der Angel zu haben. Aber mit der Zeit könnt ihr das Image Eurer Marke den Kunden gegenüber aufbauen und erweitern und im Gedächtnis bleiben – und so über die Zeit hinweg aus interessierten Besuchern spannende Geschäftskunden machen.

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15 unrealistische Erwartungen, die Du nicht an SEO haben solltest

Als wir uns in die Welt der Suchmaschinenoptimierung eingearbeitet haben, waren wir fasziniert von den Möglichkeiten. Mit ein wenig Optimierung war es möglich, Seiten richtig weit nach vorne zu bringen – und auch heute noch ist es das Beste Gefühl an unserer Arbeit. Aber natürlich trifft man auch immer wieder auf unrealistische Erwartungen an SEO.

Früher haben wir ein paar kleine Änderungen an einer existierenden Seite vorgenommen, Linkstrukturen verbessert und auf den richtigen Seiten Linkbuilding betrieben – und das hat gereicht. Wir konnten schlagartig die Erfolge sehen. Dieser Prozess hat sich über die letzten fünf bis sieben Jahre allerdings geändert. Die Erwartungen sind jedoch gleich geblieben. Wir verraten Dir, welche Erwartungen an SEO übertrieben sind – und wie die Realität heute aussieht.

1. Jeder investierte Euro in SEO bringt mehr Geld zurück.

Klar, ein SEO-Manager misst seinen Erfolg am ROI, dem Return of Investment. Aber man darf nicht den Fehler machen, SEO als reine Kosten-Nutzen-Rechnung zu sehen. Manchmal verrennt man sich in einem Projekt, das sich am Ende vielleicht gerade so trägt, aber keinen Gewinn bringt. Manchmal verschätzt man sich auch einfach bei den Keywords und macht Verluste. Und beim dritten Versuch generiert man schließlich einen richtig großen Lead, der den ROI nach oben schraubt. Waren deswegen die ersten beiden Kampagnen Fehlschläge? Nein – sie gehören zum Prozess, der eben nicht immer schnurgerade verläuft.

2. Der SEO-Manager kann genau vorhersagen, wie der ROI aussehen wird.

“Wenn wir mit einer kleinen Auswahl dieser Keywords auf Platz 1 ranken, können wir die Leadgenerierung um 400 Prozent steigern!” – Klingt erstmal toll. Aber da sind ziemlich viele “Falls” und “Wenns”. Und die sind der springende Punkt: Wir können Prognosen treffen, ziemlich genaue Prognosen sogar, aber niemand kann dafür garantieren, dass sie auch so eintreffen. Und vor allem müssen dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

3. Die Effekte einer Optimierung sind sofort sichtbar.

Sind sie nicht. Manchmal dauert es Monate oder sogar Jahre, bis zum Beispiel eine Penalty von Google komplett abgebaut ist. Und besonders bei sehr komplexen Produkten oder Ideen kann es sein, dass sich an den Klickzahlen so gut wie gar nichts tut und nur neue Leads eine deutliche Sprache sprechen.

4. Es ist immer klar, was der Grund für einen Erfolg ist.

Ein großer Kunde hat angebissen? Die Klickzahlen explodieren plötzlich? Die Sonne scheint länger als drei Tage am Stück? Das MUSS doch an den SEO-Investitionen liegen! Machen wir einfach mehr davon! Das ist aber gar nicht so leicht. Manchmal ist es einfach nur Zufall, dass eine (eigentlich gar nicht mal so gute) SEO-Maßnahme und ein großer Kunde zusammen auftreten. Sorry!

5. Ein Suchmaschinenexperte reicht.

SEO ist (mittlerweile) immer eine Teamleistung. Ein “SEO-Manager” ist meistens auf etwas spezialisiert. In unserem Falle kümmert sich Felix um die ganzen technischen Hintergründe und Optimierungen als Technical SEO und Marcus ist als SEA-Experte der Mann fürs Grobe und für die Kommunikation. Dazu kommen noch Expert(innen) für Content, Webdesign, Social Media und mehr. Und das brauchen wir auch – denn SEO ist heute unfassbar komplex und besteht aus einer stetig wachsenden Zahl an Einzelteilen und Disziplinen. Die kann ein Mensch alleine gar nicht alle beherrschen.

6. Es gibt eine klare Timeline im SEO-Prozess.

Gibt es nicht. Manchmal geht es schnell und man kann nach wenigen Wochen den ersten Audit starten. Manchmal tut sich monatelang gar nichts, bis eine Lawine kommt. Damit muss man leben.

7. Man sieht auf den ersten Blick, welchen Effekt die Maßnahmen hatten.

Nicht einmal Experten können immer sagen, ob ein großer Erfolg auf der Seite den einzelnen SEO-Maßnahmen zuzuschreiben ist – oder eben einfach der generellen Verbesserung der Page im Zuge der Investitionen. Sprich: Es ist schwer, den Effekt von speziellen Maßnahmen richtig einzuschätzen, und meistens funktionieren sie nur als Ganzes.

8. Die gesetzten Erwartungen an SEO können immer erfüllt werden.

Nein. Leider nicht. Das liegt aber nicht nur an den Maßnahmen – sondern vor allem an den Erwartungen an SEO.

9. SEO wird einmal ausgebaut und läuft dann von alleine.

SEO ist eine Langzeit-Investition, die in Wellen kommt. Die Reihenfolge ist immer Maßnahme -> Audit -> Verbesserungen -> Audit und so weiter. Die Zykluslänge ist individuell sehr verschieden – aber es ist immer ein Zyklus.

10. Der SEO-Manager mischt sich nicht in anderen Seitenbereichen ein.

Mittlerweile schon! Als SEO-Experte muss man sich mit dem Webdesign-Team auseinander setzen, den Content koordinieren und auch die Optimierung von Social Media gehört dazu. Der SEO-Manager kennt meist auch die anderen Marketing-Sparten persönlich und bringt alle an einen Tisch.

11. Der ROI lässt sich exakt berechnen.

Schön wäre es. Aber es ist sehr schwer und gerade bei kleinen Investitionen funktioniert das nicht so einfach.

12. SEO hat nichts mit dem Live-Action-Offsite-Geschäft zu tun.

SEO setzt Erwartungen im Kunden. Vielleicht hat er auf der Webseite gesehen, dass Dein Business elegant und hochwertig ist – aber die Verpackung des Onlineshops ist falsch verklebt oder die Bedienung in Deinem Café hatte einmal einen schlechten Tag. Webseite, SEO und real life müssen harmonieren.

13. Was mehr Besucher bringt, bringt auch mehr Kunden.

Vertraue keinen SEOs, die Dir 1000 % Traffic-Steigerung liefern wollen. Denn nur, weil mehr User (oder Bots aus Russland) auf Deine Seite klicken, hast Du noch nicht auch nur einen Kunden mehr.

14. Die SEO-Erfolge steigen linear an.

Nope. Die Entwicklungskurve ist immer … nun ja … kurvenförmig. Mal steigt sie exponentiell, mal langsam – aber nie steigt sie in perfektem Kosten-Nutzen-Verhältnis.

15. SEO funktioniert noch so wie letztes Jahr.

Suchmaschinenoptimierung ist ein schnelllebiges Geschäft. Wir bewegen uns zwar nicht mehr entlang der Google Updates, aber wir müssen uns an die neuesten Entwicklungen in Sachen Machine Learning, Programmatic Advertising und künstliche Intelligenz anpassen. SEO entwickelt sich – und wir uns mit.

Fazit: Unrealistische Erwartungen machen niemanden glücklich.

Jetzt mag der Eine oder Andere vielleicht sagen: “Okay, wenn es also so viele Herausforderungen gibt, Erfolge nur langsam kommen und selbst dann nur schwer messbar sind – warum sollte man dann überhaupt in SEO investieren?”

Die Antwort? Weil es funktioniert. Es ist vielleicht nicht immer eine exakte Wissenschaft, aber Suchmaschinenmarketing wächst weiterhin und für zahlreiche Unternehmen und Kunden funktioniert es richtig gut. Diese Leute wissen um die Macht von SEO – aber sie haben auch keine unrealistischen Erwartungen an das, was die Optimierung leisten kann. Und genau diese Einstellung hilft ihnen dabei, besonders gut zu performen.

Welche Erwartungen habt Ihr an SEO? Und wie sollen diese Erwartungen erfüllt werden? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!