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Mobiles E-Mail-Marketing: So wird Dein Newsletter fit fürs Smartphone!

Wer von uns bekommt seine Mails nicht mittlerweile aufs Smartphone? Das vertraute Pingen des Handys alarmiert uns über wichtige Geschäftsmails, tolle Angebote oder bringt uns zu den neuesten Blogtexten unseres Lieblingsmagazins. Aber mobiles E-Mail-Marketing kann noch viel mehr. Newsletter sind einer der besten Wege, um mit den eigenen Usern in Kontakt zu bleiben. Aber damit Du Deinen Newsletter im richtigen Licht platzierst, muss er auf jedem Bildschirm gut aussehen. Mobiles E-Mail-Marketing ist der perfekte Weg, um mit Responsive Design und richtig guten Inhalten zu punkten.

E-Mail-Marketing ist zurück!

Die Mailinglisten der Vorzeit des Internets waren nur der Anfang. So gut wie jede Internetseite bietet mittlerweile ihren eigenen Newsletter, den sie regelmäßig herausschickt. Aber wie viele davon werden überhaupt gelesen?

Modernes E-Mail-Marketing ist nicht nur das Sammeln von Adressenlisten und die Zusammenstellung von Content, der die Personen hinter dieses Adressen anspricht. Auch das richtige Design und die passenden Begleitumstände gehören hier dazu. Und gerade in Zeiten, in denen fast die Hälfte aller Mails an mobilen Devices gelesen werden, muss die Darstellung auf jedem Bildschirm gut aussehen. Zeit für mobiles E-Mail-Marketing!

Responsives Design für Mails

45 Prozent aller Newsletterleser haben sich schon einmal von einer Mailingliste abgemeldet, weil sie die Mails am Handy nicht lesen konnten. Manche davon haben den Absender sogar als Spam gemeldet. Kein Wunder, wenn statt hübsch formatiertem Text nur Symbolwüsten und Bildfragmente beim Leser ankommen.

Die Lösung heißt: Responsives Design. E-Mails werden mittlerweile überwiegend in HTML geschrieben. Das öffnet nicht nur die Tür für kreative Gestaltungsideen, man kann mit dem richtigen Code auch dafür sorgen, dass sich Text und Bild automatisch an die Bildschirmgröße anpassen.

Die Frage aller Fragen bleibt allerdings: Braucht man einen eigenen Mobile-Newsletter für gutes mobiles E-Mail-Marketing. An und für sich nicht, wenn man die Inhalte schon von Anfang an so gestaltet, dass sie auf jedem Gerät einen Mehrwert bringen.

5 Regeln für mobiles E-Mail-Marketing

  1. Große Daumen, große Buttons: Es gibt nichts frustrierenderes, als beim Lesen auf dem Smartphone winzig kleine Icons treffen zu müssen, um mit dem Content zu interagieren. Hier lieber direkt mit großen Buttons arbeiten – und auf die Abstände achten!
  2. Kein Mensch liest Textwüsten. Nur die wenigsten Abonnenten Deines Newsletters werden gierig auf ihn warten und sich extra die Zeit nehmen, ihn wie ein gutes Buch zu lesen. Daher: Lieber leicht verdauliche Contenthäppchen, die Lust auf mehr machen! Weiterreichende Informationen kannst Du beruhigt hinter Links verstecken, die sich Interessierte für später bookmarken können.
  3. Testen, testen, testen! Auch wenn Du auf ein responsives Design setzt und Dein mobiles E-Mail-Marketing technisch einwandfrei ist, solltest Du bei jeder Designänderung einen Testlauf starten und Dir die Mail auf möglichst vielen Endgeräten anschauen, um merkwürdige Absätze und schiefe Bilder aufzuspüren
  4. Bitte benutze Webfonts! Diese Fonts werden auf jedem Gerät richtig dargestellt. Klar, eine hübsche Überschrift kann toll aussehen, aber wenn sie von einem Tablet nur als krude Symbolkette angezeigt wird, wirkt deine Mail wie Spam.
  5. Lieber lang als breit! Viele Absätze im Text, eine gute Gliederung und auch ein kleines Inhaltsverzeichnis mit Sprungankern können helfen, Deinen Newsletter zu strukturieren und das Interesse der User einzufangen.

Fazit: Mobiles E-Mail-Marketing: Der Trend 2017?

Momentan wird mobiles E-Mail-Marketing als Heilsbringer der Onlinemarketing-Welt gehypt. Und zweifelsohne, ein richtig guter Newsletter kann die Fanbase glücklich machen. Er lässt aktuelle News, spannende Artikel und die besten Angebote direkt ins eigene Mailfach flattern. Auch eine gute Conversionrate rückt damit in greifbare Nähe. Aber damit mobiles E-Mail-Marketing wirklich funktioniert, muss man den Smartphone-Aspekt von Anfang an im Blick haben. Das gesamte Design und der Inhalt muss am Kunden ausgerichtet werden. Dann klappt es auch mit den Scharen an Newsletterabonnenten!

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Alles, was Du über den Mobile-First Index von Google wissen musst

Google macht ernst: Im Oktober hat der Suchmaschinenriese angekündigt, dass der mobile Suchindex zukünftig der Hauptindex für alle Suchanfragen sein wird. Wir haben ein FAQ zusammengestellt, welches die brennendsten Fragen zu diesem Thema beantwortet. Was bedeutet der Mobile-First Index für Dich und Deine Seite?

Warum wird der mobile Index zum Hauptsuchindex?

Google reagiert damit schlicht und ergreifend auf die Realität: Mittlerweile stammen über 50% der Suchanfragen von Smartphones – und wer etwas an einem kleinen Bildschirm sucht, der erwartet auch, eine mobil optimierte Seite vorzufinden.

Google will seinen Nutzern immer das beste Erlebnis bieten – und damit ist es nur konsequent, den mobilen Suchindex in den Vordergrund zu rücken. Künftig werden die Crawler also nicht mehr schauen, ob es zu der klassischen Webseite auch eine mobile Variante gibt, sondern ob es zu der Mobile-Variante auch eine Desktop-Version gibt.

Wann wird es so weit sein?

Die Ankündigung zu dieser Änderung kam am 13. Oktober 2016 auf der Pubcom in Las Vegas von Gary Illyes. Dabei gab der Google-Sprecher keinen genauen Zeitrahmen an, ließ aber durchblicken, dass sich die Änderung innerhalb der nächsten paar Monate abspielen würde.

Mittlerweile wissen wir, dass Google bereits im November begonnen hat, den Mobile-First Index auszuspielen, zu testen und zu verfeinern. Typisch für die Vorgehensweise von Google bekommen erst einmal nur wenige User die neue Version zu Gesicht. Schrittweise wird die Gruppe der Testuser erweitert, bis schließlich jeder den neuen Index nutzt.

Das führt zum einen dazu, dass eine keine große, sprunghafte Änderung geben wird und der mobile Hauptindex langsam ausgerollt wird. Momentan ist es unmöglich zu sagen, wer schon von den Neuerungen betroffen ist und welchen Suchindex Google jeweils nutzt.

Was muss meine mobile Seite alles können?

Viele Seitenbesitzer haben mit ihrer mobilen Seite eine abgespeckte Variante der Hauptseite geschaffen, in der es weniger Content zu lesen gibt und die Menüführung etwas einfacher ist. Das könnte mit dem Mobile-First Index jetzt allerdings zum Problem werden. Google schaut sich nämlich hauptsächlich die mobile Version einer Seite an und nimmt den dort vorgefundenen Content als Maßstab – unabhängig davon, ob es im Hintergrund noch eine viel ausführlichere und bessere Desktop-Variante gibt. Sprich: Mobile Seite und Desktop-Seite sollten zumindest vom Content her identisch sein.

Ansonsten stellt der Mobile-First Index nur wenige Ansprüche, die eine Seite von nun an erfüllen muss:

  • Können Smartphones die Seite überhaupt aufrufen und darstellen?
  • Kann Google die mobile Website crawlen, ist der Code geordnet und strukturiert?
  • Ist auf der mobilen Website überhaupt Content enthalten?
  • Werden die Inhalte mobilfreundlich dargestellt?
  • Kann Google erkennen, ob es eine Desktop-Variante gibt und kann der Crawler schnell die Verbindung zwischen den beiden Seiten herstellen?

Werden sich meine Rankings 2017 durch den Mobile-First Index verändern?

Da das Update so langsam ausgerollt wird und momentan noch niemand weiß, ob er nicht vielleicht schon den Mobile-First Index nutzt, wird es keine große Umstellung auf einen Schlag geben.

Google selbst sagt, dass das keine großen Veränderungen im Ranking erwartet werden. Fest steht allerdings, dass die Relevanz mobiler Rankingfaktoren 2017 noch stärker zunehmen wird. PageSpeed, UX und Komprimierung werden eine noch größere Rolle spielen. Strukturierte Daten und optimierter Content gehören ebenfalls zu den großen Themen, denen wir uns 2017 stellen müssen.

Fazit: Mobile First auf die Spitze getrieben

Wir haben schon in unseren SEO-Trends 2017 die enorme Wichtigkeit des Mobile-First Index betont. Und auch in den Wochen, die seit diesem Artikel vergangen sind, hat sich nichts an dieser Message geändert. Allerdings muss man auch sagen, dass es seitdem kaum News zum neuen Index gab. Google hat es also einmal wieder geschafft, dass niemand genau weiß, wie jetzt eigentlich die Fakten aussehen.

Wird sich wirklich nichts an den Rankings ändern, so wie Google es seit Ankündigung des Mobile-First Index predigt? Momentan sieht es tatsächlich so aus. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass die meisten Seiten spätestens seit “Mobilegeddon” schon perfekt mobil optimiert sind.

Wir hoffen, dass wir Dir die wichtigsten Fragen rund um den Mobile-First Index beantworten konnten. Oder sind noch Fragen offen geblieben? Lasse es uns in den Kommentaren wissen!

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SEO-Trends 2017: Unsere Prognosen für das neue Jahr

In unserer Reihe “Onlinemarketing-Trends 2017” wagen wir einen Blick in die Zukunft und schauen, was die bunte Welt des digitalen Marketings im neuen Jahr für uns alle bereithält. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die Entwicklungen in Sachen Suchmaschinenoptimierung. Was sind die SEO-Trends 2017? Wird es noch technischer oder stehen andere Punkte bei Google im Fokus? Es wird spannend!

1. Mobile, Mobile, Mobile

Der eine oder andere kann es vermutlich schon gar nicht mehr hören: Mobile ist gekommen, um zu bleiben. Genau genommen hat Mobile schon die stille Revolution angezettelt und den Markt übernommen: Der mobile Suchindex von Google wird Anfang 2017 zum alleinigen Index. Was bedeutet das? Die Signale einer mobil optimierten Seite sind jetzt schon ein wichtiger Rankingfaktor. Wer diese aber nicht vorweisen kann, der kann ab Januar auf den hinteren Seiten von Google nach seinem Ranking suchen.

AMP heißt das Zauberwort: Accelerated Mobile Pages lassen mobile Inhalte schneller als je zuvor laden und bescheren den Seiten, die damit ausgestattet sind, einen netten Ranking-Boost.

2. K.I., RankBrain und Machine Learning

The future is now: Was nach Science-Fiction klingt, wird bei den SEO-Trends 2017 wichtiger denn je. Google ist mittlerweile eine künstliche Intelligenz geworden und wertet Nutzersignale eigenständig aus. Der Nutzer klickt auf Deinen Link in den SERPs, findet aber nicht sofort, was er sucht und verlässt die Seite wieder? RankBrain merkt sich das und schließt daraus, dass deine Seite diesen Suchbegriff wohl nicht ansprechend genug bedient. Um den Algorithmus glücklich zu machen, sollte man also ganz darauf setzen, die (möglichen) Fragen des Kunden perfekt zu beantworten.

3. Die perfekte User Experience

Nur ein glücklicher Kunde ist ein guter Kunde. Aber was hat das jetzt mit SEO zu tun? Wie oben schon erwähnt, hat das Klickverhalten der User 2017 auch einen Einfluss auf das Ranking. Spich: UX-Optimierung ist SEO-Optimierung! Ein gut funktionierender, leicht zugänglicher Seitenaufbau ist der Schlüssel für eine gelungene User Experience. Denn das sendet positive Nutzersignale an Google und sorgt dafür, dass sich die User auf Deiner Seite wohlfühlen und eventuell auch zu Kunden werden. Das ist nicht nur gut für das Ranking, sondern sorgt auch für ein Plus bei der Conversionrate!

4. Der richtige Content zur richtigen Zeit

Content ist schon seit Jahren King und auch in den SEO-Trends 2017 dominieren die Inhalte. Aber es kommt heute nicht mehr darauf an, möglichst viel (guten) Content zu haben, sondern den genau passenden. Ziel ist es, die Fragen der User vollständig zu beantworten – und zwar möglichst schnell, unkompliziert und so umfassend wie nötig. Weniger ist mehr! Es reicht nicht, einfach einen sehr langen Text auf die Seite zu stellen, der alle Aspekte eines Themas beleuchtet. Kleine Info-Tidbits, die genau zum Search Intend des Users passen, sind dagegen Trend. Auch multimedialer Content, und zwar besonders YouTube, wird 2017 im Fokus stehen.

5. Long Tail Keywords

SEO ist heute komplexer als je zuvor. Das gilt natürlich auch für Keywords. Es ist nämlich gar nicht mehr so einfach, sich bei den kurzen Keywords aus einem oder zwei Worten weit oben zu platzieren. Aber das muss man auch gar nicht mehr! Voice Search ist auf dem Vormarsch, und damit kommen die langen Keywords und die expliziten Fragen zum Zug. W-Fragen zum Beispiel sind einer der größten SEO-Trends 2017, weil sie gleichzeitig leicht zu beantworten sind und damit auch den User Intend des Suchenden befriedigen.

Fazit: Die SEO-Trends 2017 sind bunt!

Einfach ein bisschen Onpage-Arbeit und Linkbuilding reicht 2017 nicht mehr. In der Welt der Suchmaschinenoptimierung hängt alles zusammen und erfordert damit auch einen ganzheitlichen Blick auf die Entwicklung einer Seite – da sind sich die Experten einig. Die SEO-Trends 2017 zeigen, dass man mit einem guten Gesamtkonzept besser fährt als mit Linkspam, Keywordstuffing und anderen Praktiken aus den dunklen SEO-Zeiten. Eine gute Entwicklung!
Was sind Eure SEO-Trends 2017?

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Nervige Werbung als Ranking-Killer

Sie nerven: Pop-Ups, Interstitials, riesige Banner und andere Werbeformen, die den eigentlichen Content verstecken. Vor allem auf dem Smartphone kann es zur echten Nervenprobe werden, ein großes Banner wegzuklicken – denn nur selten funktioniert das X in der Ecke so gut, wie man sich das wünschen würde. Google sind diese Formen der nervigen Werbung ebenfalls ein Dorn im Auge. Daher ergreift unser liebster Suchmaschinenriese Maßnahmen, um Pop-Ups und Co. einzuschränken. Und wie üblich drehen sich diese Maßnahmen ganz um Rankingabstrafungen für nervige Werbung.

Welche Werbeformen nerven am meisten?

Wir alle kennen das: Wir wollen nur gemütlich einen kleinen Artikel in einem Online-Magazin oder auf einem Blog lesen, aber schon nachdem wir die ersten paar Worte überflogen haben, werden wir unsanft ausgebremst. Ein riesiges Banner schiebt sich ins Bild, bringt dabei gerne einmal das ganze Seitenlayout durcheinander oder lässt die Seite gleich ganz abstürzen.

Oder wir sind gerade mitten in einem spannenden Beitrag, als plötzlich eine seitenfüllende Werbung zwischen dem Text auftaucht (das ist ein so genanntes Interstitial). Erst nach einigem Scrollen geht es weiter, der Gedankengang ist weg. Solche Werbung senkt die User Experience, besonders auf Mobilgeräten, und das gefällt Google gar nicht. Nach dem Schlag gegen störende Werbung in Apps folgen 2017 dann Webseiten mit Pop-Up-Werbung und anderen störenden Formaten. Hier ist die erste Liste mit störender Werbung, die man ab 2017 nicht mehr sehen will:

  • Pop-Ups, die beim Lesen auftauchen und den Content (teilweise) überlagern
  • Interstitials, welche die gesamte Seite überdecken und erst geschlossen oder weggescrollt werden müssen, um fortzufahren
  • Banner Above-the-fold, an der man vorbeiscrollen muss, um zum Inhalt der Seite zu gelangen

Nervige Werbung vs. Google

Stichtag für die Änderungen ist der 10.01.2017. Ab diesem Datum werden Seiten, die auf großflächige Pop-Ups setzen, im Ranking abgestraft. Denn solche Werbeformen hindern den User daran, direkt zu dem Content zu kommen, den er haben möchte. Die schlechte User-Experience wirkt sich also nicht nur auf die Klickraten aus, auch Google wird demnächst dafür sorgen, dass Seiten mit nerviger Werbung nicht mehr so weit oben in den SERPs erscheinen.

„Webseiten, die aufdringliche Werbung zeigen, bieten eine schlechtere Nutzererfahrung als Webseiten, die ihre Inhalte direkt anzeigen“

So begründet Google-Produktmanager Doantam Phan den Schritt gegen nervige Werbung. Davon betroffen sind vor allem News-Portale, Magazine und andere Seiten mit geschriebenem Content. Auch Blogs, gerade in der SEO-Welt, nutzen gerne ein Overlay, um ihren Newsletter oder ihr Angebot zu bewerben (wir übrigens auch). Das dürfe ab Januar der Geschichte angehören. Oder gibt es Ausnahmen für Google?

Gibt es erlaubte Pop-Up-Werbung?

Natürlich ist nicht jedes Werbebanner sofort der Grund für eine Rankingabstrafung. Es geht in Google erster Linie wirklich darum, ob und wie die nervige Werbung den User beeinträchtigt. Es gibt auch dezente Werbung, die nach wie vor vollkommen in Ordnung ist:

  • Kleine Pop-Ups, die zum Beispiel die Nutzung der Cookies erklären oder eine Altersverifizierung bei entsprechenden Inhalten durchführen
  • kleinere Banner, die sich leicht schließen lassen, wie beispielsweise der App-Install-Banner von Chrome
  • Login-Formulare vor bezahlbarem Content

Diese Banner und Pop-Ups gehören zum Funktionsumfang der Seite und sind damit nicht so störend für den User. Wie genau Google die Unterschiede festmacht und in welchem Rahmen sich die Ranking-Abstrafung bewegen wird, ist leider noch nicht bekannt. Das wird sich Anfang 2017 zeigen, wenn dieses Update live ausgerollt wird. Bis dahin bleibt noch genug Zeit, die eigene Seite den neuen Standards anzupassen. Habt Ihr Euch schon darum gekümmert?

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Google plant Mobilegeddon 2 im Mai 2016

Mobile ist auf dem Vormarsch – das ist ja nun wirklich keine Neuigkeit mehr. Umso logischer, dass Google nun das zweite Mobile-Update plant. Anfang Mai sollen für Mobilgeräte optimierte Webpages noch weiter in den Suchergebnissen geboostet werden. Wer seine Seite schon optimiert hat, muss nichts befürchten – für alle anderen wird es höchste Zeit, denn Mobilegeddon 2 steht schon vor der Tür.

Für Google wird das Internet immer mobiler

…und nicht nur für Google! Mittlerweile stammt der Löwenanteil des Internettraffics von mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets. Der klassische, stationäre PC ist zwar noch nicht tot, wird aber von immer mehr, immer neuen Möglichkeiten des Mobile Webs zunehmend verdrängt. Google hat natürlich ein riesiges Interesse daran, die User am Smartphone mit genau so guten Suchergebnissen zu versorgen wie die User am heimischen PC.

Getting good, relevant answers when you search shouldn’t depend on what device you’re using.

In einem offiziellen Blogpost hat der Suchmaschinenriese jetzt angekündigt, Anfang Mai ein weiteres „mobile-friendly“ Update auszurollen. Wir erinnern uns: Letztes Jahr hat Google angefangen, mobil optimierte Seiten in den Suchergebnissen zu bevorzugen. Der Grund dafür ist simpel: Immer mehr User nutzen das Smartphone zum mobilen Surfen – aber viele Seiten sind für die kleinen Bildschirme und die Touch-Steuerung nicht optimiert. Das beeinträchtigt natürlich die Nutzererfahrung.

Deswegen hat Google 2015 allen optimierten, angepassten Pages einen Boost in den SERPs verpasst und altmodische Seiten ohne mobile Version abgestraft. Der schmucke Beiname dieses Google-Updates: Mobilegeddon. Dementsprechend überrascht es nicht, dass die kommenden Änderungen jetzt schon als Mobilegeddon 2 gehandelt werden – aber was genau soll sich denn nun in einigen Wochen ändern?

Gute Nachrichten für bereits mobile Seiten

Theoretisch wird der Großteil der Änderungen am Google-Algorithmus kaum zu spüren sein. Denn eigentlich sollte jede ernstzunehmende Seite bereits seit 2014 eine mobile Version haben. Google hat im offiziellen Blogbeitrag verkündet, dass bereits optimierte Seiten nichts zu befürchten hätten, weil sich die Anforderungen und Kriterien für die Kategorisierung nicht ändern:

If you’ve already made your site mobile-friendly, you will not be impacted by this update.

Außerdem ist das erklärte Ziel der Suchmaschine immer noch, den Usern je nach Search Intent den besten Content zu liefern – und sollte sich großartiger, passender Content auf einer nicht-optimierten Seite verstecken, würde er trotzdem gut ranken:

And remember, the intent of the search query is still a very strong signal — so even if a page with high quality content is not mobile-friendly, it could still rank well if it has great, relevant content.

Das alles ist natürlich leider noch nicht wirklich aussagekräftig. Wie genau sich das zweite Mobile-Friendly-Update auswirken wird, kann jetzt sowieso noch niemand mit Sicherheit sagen. Fest stehen nur folgende Punkte:

  • Seiten, die jetzt schon ein mobiles oder responsives Design haben, werden im Ranking vermutlich leicht aufsteigen
  • Noch nicht optimierte Seiten werden absteigen
  • Search Intent schlägt Optimierungsstatus

Checke hier, ob deine Website „mobile-friendly“ ist: Google Mobile-Friendly Check

Was genau heißt eigentlich „mobil optimiert“?

Google hat jetzt schon angekündigt, dass für Mobile-Friendly 2 dieselben Kriterien gelten wie für das erste Update zum Thema. Der Anforderungskatalog an mobile Seiten hat sich dabei nicht verändert:

  1. Verzichte auf Techniken, die auf den meisten Smartphones nicht funktionieren. Das betrifft vor allem Animationen mit Flash oder die Verwendung von .gif-Dateien
  2. Der Text sollte auf jedem Bildschirm ohne Zoom lesbar sein – das versteht sich aber auch auf der klassischen Webseite von selbst
  3. Pluspunkte gibt es , wenn sich der Text automatisch an das Format des Bildschirms anpasst (Responsive Design)
  4. Setze Links immer weit genug voneinander entfernt, damit der User sie problemlos anklicken kann

Mobilegeddon 2 – nur ein laues Lüftchen?

Im Vorfeld von Google-Updates wird immer viel diskutiert – was wird sich ändern, was bleibt gleich, sind wir alle dem Untergang geweiht? Aber momentan haben wir noch keine große Diskussionsbasis für das zweite Mobilegeddon. Aber eines steht fest: Google macht ernst. Mobile ist da und nicht mehr aufzuhalten. Welche weiteren Ideen der Suchmaschinenriese noch hat, wird die Zeit zeigen. Bist Du auf das mobile Netz eingestellt?

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Das sind die CPC-Trends 2016 – Cost-Per-Click startet in die Zukunft!

Bezahlte Werbeanzeigen sind ein Grundpfeiler im Online-Marketing. AdWords, Branding, Social Advertising – die Möglichkeiten sind heute schier endlos. Da fühlt man sich im Dschungel der Werbeoptionen schnell mal allein zurückgelassen. Mit den CPC-Trends 2016 bist du bestens informiert über alle neuen Themen in der bunten Welt der Internetwerbung – und kannst bei der nächsten Kampagnenplanung noch besser mitreden!

Interaktive AdWords-Anzeigen erobern die Seitenleisten

Reiner Text war gestern – 2016 ist das Jahr der interaktiven Werbung. Das heißt natürlich nicht, dass wir eines Morgens aufgewacht sind und sich das Ad Messaging über Nacht verändert hätte. Der Prozess läuft schon seit einigen Jahren, aber jetzt ist endgültig die Zeit gekommen, sich von Plain Text Ads zu verabschieden.

Es geht nicht (nur) um den Inhalt der Anzeige, sondern um die Strategie dahinter.

Interaktive Features sind das eine, Anzeigengestaltung das andere. Statt einfachen Text-Snippets bietet AdWords mittlerweile bis zu sieben verschiedene Möglichkeiten an, die Ads in den SERPs zu personalisieren. Auch Videos in den Ads werden immer beliebter.

Einfach gefunden werden – „Near me“-Searches haben sich nahezu verdoppelt!

Ja, die Welt von SEA steckt voller Anglizismen. „Near me“-Searches sind nichts anderes als Suchanfragen, die „in meiner Nähe“ beinhalten. Beispiel: „Lieferservice in meiner Nähe“. Was aus dem Alltag gegriffen scheint, bietet für das Online-Marketing völlig neue Möglichkeiten. Denn auch Google Maps oder die iOS-Alternative Spotlight bietet Möglichkeiten, bezahlte Anzeigen zu schalten und bei der Umgebungssuche bevorzugt behandelt zu werden. Das lohnt sich vor allem für folgende Geschäftszweige:

  • Restaurants, Bars und Cafés
  • Wellnessanbieter, Massagestudios und Friseure
  • Ärzte und andere Gesundheitsdienstleister
  • stationäre Shops in dicht besiedelten Gebieten
  • Multi-Location Stores in Fußgängerzonen

Targeting deluxe – Erschaffe deine eigene Custom Audience!

Vor einigen Jahren war es noch schier undenkbar, spezielle Kunden gefiltert nach dem Verhalten oder speziellen Interessen anzusprechen. Mittlerweile ist das nicht nur Realität, der Komfort für Werbetreibende geht sogar noch weiter: Zu den CPC-Trends 2016 schlechthin zählt das Erschaffen einer Custom Audience, also einer virtuellen Fangemeinde, die einfach nur nichts von ihrem Glück weiß.

Wie das geht? Ganz einfach: Mit Optionen wie Look-Alike-Audiences und Filtern nach Interessen und Verhaltensweisen identifiziert Google automatisch die besten User für dein eCommerce. Bei AdWords nennt sich die Option „similar to all users“ und bietet die Möglichkeit, Ads fast individuell anzupassen. Auch das Remarketing wird 2016 neue Höhen erreichen – und damit noch mehr potenzielle Kunden!

Mobile Werbung ist ein Muss und keine Option mehr

Wir predigen es seit Monaten: Mittlerweile spielen sich 30 Prozent bis 50 Prozent aller Impressions auf mobilen Endgeräten ab. Es reicht nicht mehr, nur die Webseite responsiv zu gestalten, auch die Ads müssen auf die kleineren Bildschirme angepasst sein.

Sprich: weniger Text, besseres Layout, klare Interaktionsmöglichkeiten.

Aber das sind nicht die einzigen Punkte rund um die Welt der mobilen Endgeräte. Gerade Besitzer von Seiten, die sich automatisch anpassen, also Anhänger des Responsive Webdesigns, sollten in ihren Seitenstatistiken nie vergessen, dass viele User auf dem Handy oder Tablet unterwegs sind. An diese Userbase lassen sich dann eigene Remarketing-Kampagnen anpassen.

3 weitere CPC-Trends 2016

Das sind aber bei weitem noch nicht alle CPC-Trends 2016 – Mobile, Local und neue Optionen beim Targeting sind nur die Spitze des Eisbergs in Sachen SEA. Deswegen folgen hier noch drei weitere Trends für AdWords und mehr im Jahre 2016! Lesetipp: Die Liste mit PPC-Trends bei Wordstream!

Social Advertising bei Facebook und Co. – mit Freunden Geld verdienen!

Werbung bei Facebook ist extrem lukrativ – und damit auch 2016 ein absoluter CPC-Trend! Im vergangenen Jahr haben fast alle größeren sozialen Netzwerke begonnen, Möglichkeiten für bezahlte Werbeanzeigen zu schaffen. Gerade Facebook als Platzhirsch hat hier ein extrem gut ausgebautes Angebot, aber auch Werbeanzeigen auf Instagram, Twitter und Tumblr ziehen nach.

Es wird persönlich – einzigartige Erfahrungen für Shopper

Google liebt es, Userverhalten mit AdWords zu verbinden. Mit dem neuen Google Customer Match-Programm wird das noch einfacher. Shopinhaber können jetzt spielend einfach den bisherigen Kundenstamm gezielt ansprechen. Und zwar idealerweise mit Ads, die individuell zugeschnitten sind. Das erzeugt bei den angesprochenen Usern einen Wiedererkennungseffekt – und wenn die Ads richtig gestaltet sind, sind sie eine wirksame Remarketing-Maßnahme.

Mit Google Shopping noch mehr Kunden anziehen

Während sich in Amerika ganze Abteilungen von Online-Marketing-Experten um Google Shopping kümmern, wird das Feature hierzulande immer noch etwas stiefmütterlich behandelt. Das kann sich 2016 aber schlagartig ändern! Denn Google führt immer mehr Zusatzfunktionen ein, gerade auch für mobile Nutzer. Allgemein sind sogenannte Listing-Type Ads 2016 schwer im Kommen. Das gilt nicht nur das Google-Feature, sondern auch für externe Angebote – hier muss man allerdings immer checken, wie der Eintrag das eigene Ranking beeinflusst, schließlich steht Google nicht wirklich auf externe Anbieter.

Fazit: Übersicht im AdWords-Dschungel mit den CPC-Trends 2016

Puh, ganz schön viel Input. Klar, die SEA-Szene befindet sich im stetigen Wandel und gerade für Laien ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Gerade, um immer up to date zu bleiben muss man schon viel Zeit in das Thema investieren. Deswegen empfehlen wir bei solchen Detailthemen rund um CPC, SEA und AdWords die Zusammenarbeit mit einem Experten – eine Sorge weniger für Einzelunternehmer und Freiberufler, die den Kopf sicher sowieso schon voll haben mit all den Neuerungen 2016!

 

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SEO Trends 2016 – Die wichtigsten Trends in Sachen Suchmaschinenoptimierung

Das neue Jahr bringt auch in Sachen SEO einige Neuerungen mit sich. Von der technischen Seite über die Content Creation bis hin zu allen Fragen rund um Usability und Userverhalten bleibt Google zwar auf dem bisher eingeschlagenen Kurs, aber trotzdem ist es wichtig, die aktuellen Entwicklungen im Auge zu behalten. Wir erklären die SEO Trends 2016 und verraten, was Du als SEO im Jahre 2016 alles können musst.

Keine magischen Tipps von Google? Oh Doch!

„Oh man… I don’t have any magical SEO tips for next year.“

Das ist nicht ganz richtig. 2015 stand ganz im Zeichen von Mobile Friendly und Userverhalten. Und so wie es momentan aussieht, ändert sich der Kurs zumindest nicht radikal. Google Mitarbeiter John Mueller hat im Webmaster Hangout vom 15.12.2015 ein paar Worte zum Thema SEO in 2016 verloren – aber leider keine Hinweise gegeben, wie der Fahrplan in Sachen Updates und Änderungen aussieht. Aber das sind wir vom Suchmaschinenriesen ja durchaus gewöhnt. Google plaudert nicht gerne über zukünftige Entwicklungen. Ein paar Punkte sind allerdings durchaus spannend und lassen sich in tolle Tipps für die SEO Trends 2016 umwandeln.

 

3 Punkte, auf die Google 2016 besonders viel Wert legt

So sagt er zum Beispiel zum Thema Mobile-Friendly:

„It is still a very big topic and we still see a lot of sites not doing that properly.“

Das ist ja schon einmal ein wichtiger Hinweis. 2015 begann mit dem Roll-Out des großen Mobile-Updates, welches die mobile Nutzerfreundlichkeit als Rankingfaktor etablierte. Ein logischer Schritt: Mittlerweile haben die mobilen Suchanfragen die von Desktop-PCs überholt. Aber Du solltest nicht nur auf eine mobile Seitenversion setzen, weil Google das gerne sieht – schließlich ist das Kundenpotenzial an Smartphone und Tablet riesig!

„But past that, of course, high quality content is something I’d focus on.“

Ebenfalls keine gewaltige Überraschung – Google liebt schließlich guten Content, der den Usern echten Mehrwert bietet und bewertet prall gefüllte Seiten erheblich besser als solche ohne nützliche Inhalte. Auch die Veränderungen in Sachen Nutzerverhalten sind letzten Endes nichts anderes als Gradmesser für guten Content. Denn wenn die Absprungrate einer Seite niedrig ist, heißt das demnach, dass der Suchende dort gefunden hat, was er suchte.

„I see lots and lots of SEO blogs talk about user experience, which I think is a great thing to focus on as well.“

Der letzte große Punkt auf der Liste dreht sich ganz um die Usability und das daraus resultierende Nutzerverhalten. Neben einem echten Mehrwert möchte Google, dass die User eine positive Erfahrung auf der Seite haben. Sprich: Sie sollen sich wohl fühlen. Und wie erreicht man das? Mit einem durchdachten Webdesign, einer eingängigen Menüführung und einem anständigen PageSpeed. Das sorgt für eine gute Usability.

War das schon alles? 5 weitere SEO Trends 2016

  1. Local-SEO ist schon lange keine Nische mehr. Spätestens, seitdem Google die regionale Relevanz auf Platz 3 der wichtigsten Rankingfaktoren erhoben hat und sich zahlreiche andere Faktoren um das Usererlebnis drehen ist, sollte niemand mehr die lokale Optimierung verpassen. Gerade Shops und Dienstleister mit einem festen Einsatzgebiet sind hier im Vorteil und haben sehr viele Möglichkeiten, sich ins Herz von Google zu stemmen. Definitiv einer der wichtigsten SEO Trends 2016!
  2. Ja, Linkbuilding gibt es noch. Aber es hat doch einiges am Glamour vergangener Tage eingebüßt. Heute geht es weniger um Quantität, sondern die Qualität zählt. Google ist mittlerweile ziemlich gut darin, unorganische – sprich, gekaufte – Linknetzwerke zu entdecken. Hier sollte der Fokus also auf guten Content gelegt werden – denn der erzeugt eine natürliche Linkverteilung.
  3. SEO wird integrativ! Was heißt das? Ganz einfach: Es reicht bei weitem nicht mehr aus, sich auf eine Disziplin zu konzentrieren und an diesem Punkt perfekte Wertungen einzufahren. Alles hängt zusammen in der Welt der Suchmaschinenoptimierung. Als guter SEO musst Du alle Felder im Blick behalten und die Entwicklung im Zusammenhang steuern. 2016 wird das noch wichtiger, weil auch Google immer weiter in ganzheitliche Ansätze investiert.
  4. Struktur gewinnt! Nicht nur im Design oder im Seitenmenü sollte die Ordnung stimmen. Auch im Kopf ist Struktur wichtig. Und was bedeutet das jetzt? Eine Online Marketing-Strategie muss her – denn wenn dieser Punkt stimmt, wirken auch Content und Daten wie aus einem Guss. Und das hat zur Folge, dass der User (und die Suchmaschinencrawler!) besser mit deiner Seite zurechtkommen
  5. Fundierte, tiefgehende Kenntnisse in einem Teilgebiet, aber breites SEO-Wissen – so sieht der ideale Online Marketing Experte aus. Das sogenannte T-Modell des Wissens wird 2016 sehr wichtig. Denn wie oben erwähnt ist der Gesamteindruck der Seite wichtig für Google. Sprich: Jeder Kopf hinter jeder Seite sollte zumindest rudimentäre Ahnung von den anderen Themenfeldern haben.

Fazit: 2016 bleibt alles anders

Die SEO Trends 2016 unterscheiden sich gar nicht so extrem von den Entwicklungen des vergangenen Jahres. Aber das ist gut – denn Google hat einen Kurs gefunden, der mit der Zeit immer weiter verfolgt wird. Und dieser Ansatz verbindet Content mit Webdesign, Usability mit Rankingfaktoren und bildet den User Intent damit perfekt ab. Wir freuen uns auf die kommenden Monate und sind gespannt, was uns 2016 in Sachen SEO erwartet!

Zum Abschluss lassen wir noch einmal John Mueller zu Wort kommen:

„We want to rank content that is useful for them and if your content is really useful for them, then we want to rank it.“

Ein schönes Schlusswort. Wir wünschen ein erfolgreiches und wunderschönes 2016!

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PageSpeed Optimierung für mehr Usability

Viele von uns können sich sicher noch an die dunklen Zeiten der 56k-Modems und der ewigen Ladezeiten von Webpages erinnern. 2015 sollte das doch eigentlich besser laufen, oder? Fest steht: Heute sind die User ungeduldiger geworden – und auch Google belohnt einen schnellen, problemlosen Seitenaufbau mit einem besseren Ranking in den SERPs. Genug Gründe, mal einen Blick auf den Page Speed zu werfen!

Google denkt mobil und hilft bei der PageSpeed Optimierung

Klar: Ein Desktop-PC hat mit den meisten modernen Seiten kein großes Problem. Es muss schon ziemlich viel falsch laufen, um einen klassischen Computer mit einer Webseite in die Knie zu zwingen. Anders sieht das im mobile-Bereich aus, auf den Google ja in letzter Zeit besonders viel Wert legt (Mobile Friendly Update). Da ist eine mobile oder dynamische Seitenversion der erste Schritt, um die Anforderungen an eine schnelle Seite zu erfüllen.

Trotzdem sollten kluge Webmaster den Fokus auf eine gute Usability legen – und dazu gehört eben auf die PageSpeed Optimierung.

Dazu gibt uns der Suchmaschinenriese ein kraftvolles Tool an die Hand: Google PageSpeed Insights. Als eines der Webmaster-Tools gibt es konkrete Tipps, um die Ladezeit der Seite zu verringern. Es bewertet eine Seite mit bis zu 100 Punkten und analysiert Skripte, interaktive Protokolle wie JavaSript oder Flash- und HTML5-Apps. Gleichzeitig gibt es auch noch Tipps für eine bessere Nutzererfahrung, also die Größe von Buttons oder die Platzierung von bestimmten Seitenelementen.

5 Tipps für einen schnelleren Seitenaufbau

  • Bilder komprimieren – ohne Bilder geht es natürlich nicht, aber optische Dateien nehmen in der Regel einen Löwenanteil der Datenübertragung ein. Gerade der Dateityp .png bietet sich für einen schnelleren PageSpeed an, weil er bei gleicher Bildqualität viel weniger Speicherplatz einnimmt.
  • HTTP-Requests reduzieren – HTTP ist das Standard-Übermittlungsprotokoll im Internet. Mit ein wenig Optimierung und der Zusammenfassung von verschiednen Schritten in der Datenübermittlung kann man hier einiges herausholen
  • Serverseitiges Caching erlauben – der Cache ist im Prinzip nichts anderes als ein Online-Zwischenspeicher, der Teile einer Seite im „Gedächtnis“ behält. Wiederkehrende User müssen dann nicht von neuem die ganze Seite laden und haben damit einen schnelleren Page-Speed
  • CSS und Java-Script optimieren – zusätzliche Skripte sind praktisch und schön, erfordern aber viel zusätzliche Bandbreite vom Server. Mit verschiedenen Tools kann man hier Platz schaffen und Struktur hereinbringen
  • So weit es geht, Cookies vermeiden – weniger zu speichern, weniger abzurufen. Einfach, oder?

Klare Vorteile durch die Optimierung der Seitenladegeschwindigkeit

Jetzt bleibt natürlich immer noch die Frage, was der PageSpeed heute noch für eine Rolle spielt – ob es nun 2 oder 5 Sekunden dauert, bis alle Inhalte geladen sind, ist doch eigentlich auch egal, oder? Falsch! User sind ungeduldig – langsame Seiten haben eine deutlich höhere Absprungrate. Ein paar Millisekunden machen hier schon einen deutlichen Unterschied.

Die User-Experience (auch UX oder ganz einfach Nutzererfahrung genannt) spielt auch eine Rolle für Werte wie die Conversion-Rate. Amazon hat dazu eine interessante Rechnung aufgestellt: Ein 100 ms schnellerer PageSpeed führt zu einer 1% höheren Konversionsrate.

Auch im Bereich SEO ist eine schnelle Seite keine Kleinigkeit. Je besser die Crawler der Suchmaschine vorankommen, desto mehr Geld spart Google – schließlich indexiert das Unternehmen täglich Millionen von Pages, und je schneller das geht, desto besser. Deswegen hilft Google Webmastern mit dem PageSpeed Insights Tool so freigiebig. Aber auch in den Suchergebnissen macht sich ein guter Page-Speed bemerkbar: Zumindest in den mobilen SERPs werden langsame Seiten mit einem „Slow“-Zeichen gebrandmarkt.

Fazit: Die Performance erhöhen ist richtig und wichtig

Ein guter PageSpeed bringt gleich eine ganze Menge Vorteile mit sich:

  • Geringere Absprungrate
  • Höhere Conversionrate
  • Weniger Datentraffic
  • Schnellere Ladezeit auf mobilen Geräten
  • Struktuierteres CSS und HTML
  • Bessere Crawlbarkeit

Zusammenfassend gesagt: Erstaunlich viele Messwerte hängen mit der Seitengeschwindigkeit zusammen. Darum sollte man immer mal wieder einen Blick auf diesen Punkt werfen. Damit ist eine PageSpeed Optimierung keine einmalige Sache, sondern ein Prozess, den Sie nach jeder Seitenänderung den den Fokus nehmen sollten. Schneller heißt hier nämlich wirklich besser.

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Google AdWords – Optimierung für fälschlich geklickte Anzeigen

Es ist ärgerlich für alle Beteiligten: Wenn ein User aus Versehen auf eine Ad klickt, landet er auf einer Seite, die er nicht sehen will. Der Webmaster zahlt dafür Geld und muss im schlimmsten Fall mit einem negativen Image klar kommen, weil niemand auf Werbespam steht. Deswegen will Google mit ein paar kleinen, feinen Tweaks an den Ads fälschlich geklickter Werbung den Kampf ansagen.

Fehlklicks – ein echtes Problem bei Google AdWords

Ist das Problem mit den fälschlich geklickten Ads wirklich so gravierend? Brancheninsider sagen ja – gerade im Mobile-Bereich sind bis zu 50 Prozent der Werbezugriffe nicht wirklich absichtlich, wie eine Studie zeigt. Viele Werbetreibende im Netz nutzen die PPC-Zahlmethode – das heißt, dass für jeden Klick auf die Ad ein kleiner Centbetrag fällig wird.

Im Gegensatz zum Pay-per-View-Modell zahlt man hier also nur für die potenziellen Kunden, die tatsächlich auch den Weg auf die Page gefunden haben.

Das Problem liegt auf der Hand: Eine falsch angeklickte Seite wird meistens sofort wieder geschlossen – trotzdem muss über AdWords gezahlt werden. Das ist aber nicht das einzige Problem: Internetnutzer neigen dazu, die aufploppende Seite negativer zu bewerten und als Spam einzustufen – selbst, wenn sie selbst auf die Anzeige geklickt haben. Es drohen also nicht nur Kosten, sondern auch ein Imageverlust. im Onlinemarketing also ein echtes Problem!

AdWords ohne Fehlklick-Risiko gibt es nicht – noch nicht

Google sind diese Probleme bewusst – und die größte Suchmaschine der Welt arbeitet mit Hochdruck daran, Lösungen zum Thema „falsch geklickte Ads“ zu finden. Vor allem Nutzer von mobilen Geräten und Advertiser im Mobile-Bereich profitieren von den ersten Änderungen, die seit Juni 2015 im Umlauf sind:

  1. Klicks am Rand der Ad werden ignoriert – denn meistens hat der User dabei nur das kleine X zum Schließen verfehlt. Wer wirklich Interesse am Inhalt der Werbeanzeige hat, klickt schließlich sowieso eher auf das Zentrum der Ad.
  2. Das App-Icon wird ebenfalls von Klicks ignoriert – das betrifft ausschließlich mobile Anzeigen. Wer Interesse am Download einer beworbenen App hat, muss jetzt aktiv den Call-to-Action-Button berühren.
  3. Eine kurze Verzögerung nach dem Laden der Seite sorgt dafür, dass der User nicht aus Versehen die Ad anklickt, weil sich die Seite noch nicht vollständig aufgebaut hat.

Diese Maßnahmen sollen sowohl den Werbetreibenden als auch den Usern eine bessere Usability bescheren und damit auch ein besseres Surf-Erlebnis. Außerdem hofft Google mit diesen Maßnahmen den Einsatz von AdBlockern etwas reduzieren zu können. Eigentlich haben also alle etwas von den doch relativ kleinen Änderungen. Was ist aber mit Webmastern, die auf genau diese fehlgeleiteten User hoffen?

Quelle: Inside AdWords

Quelle: Google Inside AdWords

 

Fehlgeleitete User in lukrative Kunden verwandeln – geht das?

Theoretisch: Nein. In der Praxis gibt es aber genug Seitenbetreiber, die eine sehr enge Nische besetzen und versuchen, auch die eigentlich unwilligen User vom eigenen Produkt und der Seite zu überzeugen. Gerade bei Anzeigen auf Smartphones und Tablets spielen die Pay-per-Click-Kosten keine Rolle – schließlich nutzt man für mobile Google-Ads fast ausschließlich das Impression-Modell, wo für eine bestimmte Anzahl an Einblendungen gezahlt werden muss.

Wie kann man also fälschlich geklickte Anzeigen zu seinem Vorteil nutzen? Zunächst einmal hat man nur wenige Sekunden Zeit, den User von der App oder beim Angebot zu überzeugen. Und da zählt vor allem der erste Eindruck:

  • Ein einladendes, schön designtes und aussagekräftiges App-Icon
  • Fesselnder Teaser-Text, der den User begeistert
  • Modernes, cleanes Seitendesign, das auf den ersten Blick zu gefallen weiß
  • Für Shops gilt: übersichtliche Landingpage und sympathische Texte!

Trotzdem sollte man von dieser Methode nicht zu viel erwarten und grundsätzlich für die User optimieren, die bewusst auf die Werbeanzeige klicken und tatsächliches Interesse am Commerce haben. Dann klappt es auch mit dem Marketing. Und wenn dann noch ein oder zwei User durch eine fälschlich geklickte Anzeigen auf die eigene Seite aufmerksam werden, ist das gar nicht mal so schlecht.

Fazit: Eine Verbesserung für (fast) alle

Für den Nutzer sind unerwünschte Weiterleitungen durch Fehlklicks nervig, der Advertiser muss dafür zahlen und macht sich im schlimmsten Falle auch noch unbeliebt – die Änderungen von Google sorgen also für zufriedene Gesichter auf beiden Seiten und helfen längerfrisitg vielleicht sogar, Vorurteile gegen „nervige“ Online-Werbung einzudämmen. Für SEO und SEA ist das perfekt: AdBlockern wird damit die Existenzgrundlage entzogen.

Einziges Manko: Zunächst betreffen zwei der drei Maßnahmen von Google nur mobile Ads. Auf Desktop-PCs ist das Problem allerdings auch bei weitem nicht so gravierend. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass in der Zukunft noch weitere Änderungen kommen – schließlich hat Google selbst ein großes Interesse daran, die Qualität bei AdWords hoch zu halten.

Bildnachweis: Hand vector designed by Freepik

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Mobile Friendly zeigt erste Wirkung

Seit dem 22. April legt Google großen Wert darauf, dass Internetseiten eine mobile Version haben. In das Ranking der größten Suchmaschine der Welt fließt jetzt also nicht nur die Keyworddichte oder die Linkstruktur eine Rolle, auch die Bereitstellung einer optimierten Version für Smartphones und Tablets ist wichtig geworden. Wir erklären, wie Sie Ihre Seite fit für die Zukunft machen.

Das Google-Update und die Folgen

Mittlerweile stammt etwa 20 Prozent des Internetraffics von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets. Allerdings lassen sich nicht alle Seiten gleich gut navigieren – vor allem Pop-Up-Menüs oder andere Techniken, die mit Overlays arbeiten, bereiten diesen Nutzern immer wieder Kopfschmerzen. Das soll sich mit der weiteren Verbreitung von mobilen Seitendesigns ändern. Um diesen Prozess noch weiter voranzutreiben, hat Google Anfang 2015 bekannt gegeben, mit dem „Mobile Friendly“-Update die Ausrichtung auf verschiedene Endgeräte mit in die Wertung einzubeziehen.

Diese Ankündigung hatte deutliche Folgen: Laut Google ist die Anzahl der mobil optimierten Seiten seit der Ankündigung des Updates um 5 Prozent gestiegen. Und das passierte sogar noch bevor das Update umgesetzt wurde, also bevor es irgendwelche negativen Konsequenzen für den Verzicht auf eine weitere Seitenversion gab. Selbst jetzt ist noch nicht ganz klar, wie groß die Auswirkungen überhaupt sind. Schließlich ist Mobile Friendly nur einer von vielen Faktoren, die im Google-Algorithmus eine Rolle spielen.

Der Worst-Case – Keine Verlinkung mehr bei Google

mobile-friendly-checkGoogle macht in seinem Leitfaden für die mobile Optimierung deutlich, dass die Mobile Friendlyness ernst genommen wird. Wer also auf eine mobile Version verzichtet und mit inkompatiblen Techniken wie Flash arbeitet, könnte damit schon bald teuer bezahlen: Auf mobilen Geräten wird die eigene Seite dann nämlich nicht mehr in den Suchergebnissen verlinkt. Stattdessen müssten die User explizit zustimmen, um auf die Seite zu gelangen – und wie viele Nutzer werden das machen?

Aber Google wäre nicht Google, wenn das Unternehmen keine Hilfe bei der Umstellung anbieten würde. Die Webmaster-Tools weisen auf problematische Seiten hin und geben Tipps dabei, wie man die Seitendarstellung ändern könnte oder wie man ein mobiles Design aktiviert. Viele CMS-Varianten bieten mittlerweile Funktionen, um in kurzer Zeit eine für Smartphones optimierte zur Verfügung zu stellen.

 

Was heißt Mobile Friendly?

Google hat im Vorfeld des Updates genaue Kriterien zum Thema aufgestellt. Diese transparente Liste liefert schon fast eine Handlungsanweisung für alle, die ihre Seiten umstellen wollen.

  1. Zum einen sollte auf Techniken verzichtet werden, die auf den meisten Smartphones nicht funktioniert. Das betrifft vor allem Animationen mit Flash oder die Verwendung von .gif-Dateien.
  2. Der Text sollte überall ohne Zoom lesbar sein – das versteht sich aber auch auf der klassischen Webseite von selbst.
  3. Pluspunkte gibt es , wenn sich der Text automatisch an das Format des Bildschirms anpasst.
  4. Auch für Verlinkungen gibt es klare Regeln: Einzelne Links sollten weit genug voneinander entfernt sein, damit der User sie problemlos anklicken kann.

Schon seit einigen Jahren setzt sich das responsive Webdesign als Mittel der Wahl durch, wenn es um die mobile Optimierung geht. Diese Methode ist besonders praktisch – die Webseite erkennt dann automatisch, welches Endgerät benutzt wird und passt die Seitendarstellung entsprechend an. Außerdem können Webmaster, die versiert im Umgang mit dem responsive Webdesign sind, die Page schnell an die Kriterien von Google anpassen.

Google selbst empfiehlt diese Art der Optimierung, allerdings entstehen Seiten mit eigenen, mobilen Designs keine Nachteile. Wer die vier Mindestanforderungen erfüllt, sollte mit dem Update keine Probleme haben. Im Gegenteil: Google kennzeichnet Pages mit einer mobilen Version in den Suchergebnissen – das dürfte die zahlreichen Nutzer von Smartphones und Tablets dazu bringen, dieser Seite einen Besuch abzustatten.