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So sicherst Du Dir Position 0 bei Google: Das FAQ zu Featured Snippets

Gehe nicht über Los, ziehe keine 4000 Euro für SEA-Werbung ein: Featured Snippets bringen Dich direkt an die Spitze. Die Boxen mit nützlichen Informationen stehen sogar noch über den bezahlten Ads in den Suchergebnissen. Ein echter Hauptgewinn im Online-Marketing! Aber wie kannst Du einen Platz an Position 0 erobern? Lohnt sich der Aufwand überhaupt? Wir haben alle Fragen zum Thema Featured Snippets zusammengefasst, um Dich auf den neuesten Stand zu bringen.  

Was sind Featured Snippets?

Featured Snippets sind Informationsboxen, die über den organischen Suchergebnissen erscheinen und dem Nutzer direkt die Antwort auf seine Suchanfrage geben. Google nutzt dafür Inhalte von  anderen Seiten und fasst relevante Informationen übersichtlich zusammen.

Bei welchen Suchanfragen erscheinen die Boxen?

Nicht jede beantwortete Frage erzeugt automatisch ein Featured Snippet. Fragen, die sich mit wenigen Worten beantworten lassen, ziehen ihre Informationen aus den klassischen Knowlegde-Boxen: “Wie alt ist Barack Obama?” oder “Wann wurde NIKE gegründet?” haben eine klare Antwort. Google kann solche einfachen Antworten aus den vorhandenen Daten extrahieren – und muss nicht auf usergenerierte Inhalte zurückgreifen.

Featured Snippets erscheinen häufig bei folgenden Suchanfragen:

  • Begriffserklärungen
  • ausformulierte W-Fragen (Warum, Wo, Wie, Wann, Wer…)
  • Anleitungen
  • Handlungsanweisungen
  • Vergleichstabellen

Woher nimmt Google die Informationen?

Die Texte und Bilder im Featured Snippet stammen immer von einer Page auf der ersten Seite der SERPs. Bevorzugt behandelt werden kurze, klare und aussagekräftige Textbausteine. In Deutschland hat Wikipedia die Nase vorn und erscheint besonders häufig an Position o.

Google ist erstaunlich gut darin, relevante Informationen zu finden und zu sortieren. Teilweise stammen die Informationen von Inhalten und Listen, die sich weit unten auf einer Seite verstecken. Wenn es keine formschönen Listen oder Tabellen gibt, kann die Suchmaschine diese sogar selbst erstellen. Das Ergebnis sieht zwar nicht immer schön aus, erfüllt aber seinen Zweck: Die konkrete Frage des Users zu beantworten.

Sind Featured Snippets wirklich die Zukunft?

Definitiv! Alleine in den letzten sechs Monaten ist der Anteil der Suchanfragen mit Ergebnissen auf Position 0 von 2,55 Prozent auf mehr als 4,11 Prozent geklettert. Das hat Sistrix in einer Analyse von einer Million Keywords herausgefunden.

Es geht voran: Der Anteil der suchanfragen mit Featured Snippets wächst rasant. (Grafik: Sistrix)

Es geht voran: Der Anteil der Suchanfragen mit Featured Snippets wächst rasant. (Grafik: Sistrix)

In Amerika sind die Snippets verbreiteter – vor allem, weil es erheblich mehr englischsprachigen Content zu fast allen Themen gibt. Hier haben über 11 Prozent der Suchanfragen ein Featured Snippet.

Welche Rolle spielt das Featured Snippet bei der Voice-Search?

Google Home, Alexa und Siri lesen häufig einfach die Answer Box vor, wenn ihr User eine Voice-Suche startet. Allerdings ist das nicht immer der Fall: Gerade Google Home neigt dazu, sich seine Informationen selbst zu suchen. Hier ist der Algorithmus wahrscheinlich noch nicht gestreamlined – früher oder später werden alle virtuellen Assistenzsysteme auf strukturierte Daten zurückgreifen.

Bei der Sprachsuche ist das Ergebnis im Snippet nicht nur die sichtbarste Antwort – es ist die einzige Antwort.

Wie sieht es in Deutschland aus: Setzen sich die Snippets durch?

Noch scheint der Algorithmus seine Probleme mit der deutschen Sprache zu haben. Es war eine kleine Herausforderung, ein deutsches Featured Snippet zu finden. Verbreitet sind sie derzeit bei den Begriffserklärungen – hier kommt meist Wikipedia zum Zug. Glossare und Lexikonartikel werden seltener gefeatured.

Noch sind sie sehr selten: Featured Snippets in Deutsch erscheinen nur bei ganz bestimmten Suchanfragen.

Noch sind sie sehr selten: Featured Snippets in Deutsch erscheinen bei wenigen Suchanfragen.

Ich habe drei verschiedene Formulierungen für die Frage nach der IP ausprobiert. Das war das einzige Ergebnis mit einer Infobox auf Position 0. Interessanterweise ist das Suchergebnis dafür erst auf Position 8 in den SERPs. Bei den anderen Formulierungen “Was ist meine IP?” und “IP herausfinden” erschien Kaspersky gar nicht erst in den Suchergebnissen. Das deutet darauf hin, dass Google die Snippets nur ausspielt, wenn sich auf Seite 1 der SERPs eine passende, gut strukturierte Seite befindet.

In Deutschland ist noch viel Luft nach oben. Zweifelsohne wird der Anteil der Info-Boxen 2018 extrem steigen – da ist es wichtig, von Anfang an dabei zu sein.

Lohnt es sich, im Featured Snippet zu erscheinen?

Auf jeden Fall! Schließlich erscheint die eigene Seite mit wertvollen Informationen für den User noch vor dem organischen Ergebnis auf Position 0. Und da die Box relativ klein ist, stehen nie alle Informationen direkt im Snippet. Das Ergebnis: Der Nutzer muss Deine Seite besuchen, um mehr zu erfahren. Da er aber schon angefangen hat zu lesen, hat er einen guten Anreiz dafür.

Bekommt Platz 1 der Suchergebnisse automatisch einen Platz in der Infobox?

Nicht immer! Ein Test von Moz.com zeigt, dass nur 33 Prozent aller Texte im Featured Snippet von der Seite auf Position 1 stammen:

Die obersten 5 Plätze in den SERPS haben die beste Chance, auf Position 0 zu erscheinen (Quelle: moz.com)

Die obersten 5 Plätze in den SERPs haben die beste Chance, auf Position 0 zu erscheinen (Quelle: moz.com)

Es ist kein Wunder, dass die oberen Positionen so gut performen: Schließlich bieten sie in der Regel die beste User Experience und gut strukturierten Content, den die Suchmaschine leicht indexieren kann.

Wie komme ich auf Position 0 bei Google?

  1. Strukturiere Deine Daten! Je klarer Deine Seite aufgebaut ist, desto leichter fällt es Google, relevante Informationen zu finden.
  2. Beantworte die Fragen Deiner User! Featured Snippets drehen sich um konkrete, ausformulierte Fragen. Eine Antwort darauf bekommt oft den Platz ganz oben.
  3. Setze Aufzählungen, Tabellen und Anleitungen ein! Google belohnt gut strukturierte Daten mit einem Platz im Featured Snippet.
  4. Bemühe Dich um einen Platz auf Seite 1! Die Snippets stammen ohne Ausnahme von einem Suchergebnis auf Seite 1. Du musst für Deine Themen also unbedingt weit vorne stehen.
  5. Werde zum Star in der Nische! Momentan gibt es noch nicht besonders viele Featured Snippets. Deswegen ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um Außergewöhnliches zu beantworten und der Erste in Deiner Nische zu werden!

Wenn ich einmal oben bin, bleibe ich dann dort?

Leider nein. Google erzeugt die Featured Snippets individuell für jede Suchanfrage. Wenn also eine andere Seite eine bessere Antwort auf die jeweilige Frage hat, dann nutzt Google diesen Text. Die genauen Mechanismen hinter dem Algorithmus sind noch unklar. Viel deutet darauf hin, das Google jede Suchanfrage isoliert behandelt und entsprechend Snippets generiert.

Hat das Featured Snippet Einfluss auf die Klickrate?

Viele Webseitenbesitzer fürchten, dass die Neuerung die CTR negativ beeinflusst. Schließlich findet der Nutzer ja mit einem Blick die Antwort auf seine Suchanfrage – warum sollte er also noch die eigentliche Seite besuchen?

Die Beweise sprechen gegen diese Theorie: Bei einigen Seiten, die in der Answer Box gefeatured wurden, ist die Klickrate signifikant gestiegen. Vor allem, wenn nicht alle notwendigen Schritte Platz im Snippet finden, lädt das die User zum Weiterklicken ein.

Kann ich verhindern, dass Google einfach Inhalte von meiner Seite kopiert?

Google hatte schon einmal Probleme mit dem Urheberrecht. Manche Verlage wollten nicht, dass Textauszüge aus ihren Artikeln direkt in der Suchmaschine erscheinen. Dir geht es ähnlich und Du willst nicht, dass Google Deine Seiten für die Featured Snippets verwendet? Dann füge den Tag <meta name=”googlebot” content=”nosnippet”> im <head> Deiner Seite ein. Allerdings profitierst Du dann nicht von den positiven Effekten des Rankings an der obersten Position.

Fazit: Spannendes Spielfeld für SEO-Experten

Sind Featured Snippets das Allheilmittel im SEO-Dschungel? Sicher nicht.

Funktionieren die Platzierungen auf Position 0? Definitiv!

Eine Erwähnung im oberen Bereich der SERPs lässt sich nicht erzwingen. Aktuell ist der Algorithmus dabei, die deutsche Textstruktur zu verstehen. Wir erwarten, dass der Anteil der Suchanfragen mit Answer Boxen in den nächsten Monaten sprunghaft steigen wird. Wer seine Texte und Inhalte jetzt schon dafür optimiert, kann sich also bald über einen Platz an der Sonne freuen.


Konntet Ihr schon einen Platz an Position 0 erobern? Was sind Eure Geheimtipps dafür? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Die organische Reichweite bei Facebook ist tot. Das kannst Du jetzt tun.

Für viele Unternehmen auf Facebook bringt das neue Jahr keine guten Nachrichten. Die organische Reichweite ist im Keller, viele Fans einer Seite sehen weder Updates noch Posts in ihren Newsfeed. Betroffen sind vor allem Fanseiten, Unternehmen, Brands und Medien. Welche Strategie Facebook damit verfolgt und wie Du Deine organische Reichweite retten kannst, verraten wir Dir im Blog.

Menschen näher zusammenbringen – das neue, alte Ziel von Facebook

Seit Anfang 2018 schränkt Facebook die Reichweite von Unternehmen im Newsfeed noch weiter ein. Schon in den letzten Monaten ist die organische Reichweite bei vielen Brands immer schwächer geworden. Das Ziel? Laut Mark Zuckerberg soll damit die soziale Interaktion mit Freunden und der Familie gestärkt werden. Auf diese Idee ist er gekommen, weil er seinen beiden Töchtern ein Vermächtnis hinterlassen will, auf das sie stolz sein können. Gewinnabsichten? Angeblich keine.

Tatsächlich war das ursprüngliche Ziel von Facebook, Freunde miteinander zu verbinden. Erst mit der Zeit hat sich die soziale Plattform gewandelt. Die alte Philosophie bestand darin, den Nutzern relevante Inhalte zu präsentieren – unabhängig davon, ob es um den Geburtstag der Oma oder die Ankündigung eines neuen Artikels im Lieblingsblog ging. Das soll sich jetzt ändern.

 

Based on this, we’re making a major change to how we build Facebook. I’m changing the goal I give our product teams from focusing on helping you find relevant content to helping you have more meaningful social interactions.

Das Unternehmen nimmt damit in Kauf, dass die insgesamt auf Facebook verbrachte Zeit zurückgeht. Qualität statt Quantität: Um Platz für die News von Freunden und Bekannten zu machen, müssen die Beträge von Publishern und Unternehmen weichen.

Die organische Reichweite ist tot: Das Aus für Brand-Pages und Publisher?

Viele Unternehmen haben eine Menge Zeit, Geld und Aufwand in den Aufbau ihrer Community bei Facebook gesteckt. War das jetzt alles umsonst? Es scheint so: Die organische Reichweite ist bei manchen Seiten auf unter 3 Prozent gesunken. Das bedeutet, dass nur ein Bruchteil der eigenen Fans noch die Beiträge und Artikel im Newsfeed sieht – und das, obwohl sie die Seite gelikt haben.

Facebook will, dass sich die Nutzer stets untereinander austauschen und die veröffentlichten Inhalte als Plattform für noch mehr soziale Interaktion mit den eigenen Freunden nutzen. Es geht also nicht mehr um die Beziehung Marke – Nutzer, sondern der Fokus liegt auf den Nutzer-Nutzer-Interaktionen. Brands sind im Bestfall ein Anlass, um sich zu unterhalten. Facebook selbst formuliert das so:

Mit diesem Update werden wir zukünftig die Beiträge priorisieren, die dazu führen, dass es mehr Unterhaltungen und bedeutungsvolle Interaktionen auf Facebook gibt.

News Feed FYI: Bringing People Closer Together

Posted by Facebook on Donnerstag, 11. Januar 2018

 

Kurz gesagt: Wenn ein Beitrag, Bild oder Video zu Diskussionen und Shares anregt, hat es zumindest eine Chance, im Newsfeed zu erscheinen. Kleinere Seiten mit wenig Interaktionen und noch weniger Kommentaren dagegen müssen fürchten, noch weiter abzusinken.

So sehen Deine Fans weiterhin Deine Inhalte

  1. Es gibt im Feed die Möglichkeit, bestimmte Seiten mit Priorität zu behandeln. Der User kann also Deine Seite als Lieblingspage markieren und bekommt so trotz der Änderung Deine News im Feed angezeigt. Allerdings erfordert das zusätzliche Mühe vom User – und sicherlich sind nur absolute Superfans bereit, diesen Weg zu gehen. Du kannst hier aber etwas nachhelfen, indem Du Deine Community über das Feature informierst. Um weiterhin Deine Updates zu sehen, müssen die Nutzer in die Newsfeed-Einstellungen gehen. Dort können sie ihre Lieblingsseiten markieren.
  2. Facebook legt viel Wert auf Interaktion und Gespräche unter Freunden. Aktuell funktionieren Seiten und Bilder gut, bei denen man einen oder mehrere Freunde in den Kommentaren erwähnen muss (Facebook-Bildspiele wie “@N muss dir einen Drink ausgeben!” oder “Welcher Deiner Freunde würde XY tun?”). Facebook wertet das als Interaktion unter Freunden. Du kannst diese Möglichkeit kreativ nutzen, um Deine User dazu zu animieren, ihre Freunde unter Deinem Beitrag zu markieren. Wie lange das noch funktioniert, ist aber fraglich. Facebook hat schon angekündigt, dem “Interaction-Baiting” bald ein Ende zu bereiten.
  3. Facebook selbst empfiehlt, zukünftig auf Medientypen zu setzen, die viel Engagement einbringen. Vor allem den Live-Videos kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Da die User hier live mitkommentieren können, gibt es auch mehr Anreize zur Interaktion – und das soll sich positiv auf die organische Reichweite auswirken.
  4. Zu guter Letzt gibt es natürlich die Möglichkeit, einfach noch mehr Geld in die Hand zu nehmen und Deine Beiträge bewerben zu lassen. Viele Experten munkeln, dass genau das Sinn und Zweck hinter der Änderung war. Unternehmen müssen jetzt quasi jeden Beitrag mit Facebook Ads ausstatten, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Das führt dazu, dass die Preise für Facebook Ads gerade sprunghaft steigen – denn im Newsfeed gibt es nur begrenzt Platz für Werbeanzeigen.

Und wie geht es jetzt weiter?

Mark Zuckerberg hat angekündigt, dass sich Seitenbetreiber und Publisher demnächst auf noch weitere Änderungen einstellen müssen. Ist das eine Warnung oder eine Information? Dazu passt auch, dass es vor kurzem Tests zum neuen “Entdecken”-Feature gab. Bei dieser neuen Variante des Newsfeeds werden alle Ergebnisse und Beiträge von Seiten in einen eigenen Reiter verpackt, den die wenigsten User nutzen dürften. Wir bleiben gespannt, welchen Weg Facebook gehen will und wie sie die Balance zwischen Publishern und Privatnutzern erhalten wollen.


Habt Ihr die Auswirkungen des neuen Newsfeeds schon zu spüren bekommen? Berichtet uns in den Kommentaren von Euren Erfahrungen! 

 

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5 gute Vorsätze für Dein Online-Marketing 2018

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, die guten Vorsätze sind noch frisch und ein Hauch von Neubeginn liegt in der Luft: 2018 wird ein erfolgreiches Jahr! In den letzten Wochen haben sich zahlreiche Trends für das Online-Marketing 2018 herauskristallisiert, mit denen Du Deinen Umsatz, Deine Bekanntheit und Deinen Erfolg steigern kannst. Was solltest Du im neuen Jahr unbedingt ausprobieren, um sichtbarer zu werden? Welche Fettnäpfchen gilt es zu vermeiden? Zusammen mit unserem Plan für 60 Minuten SEO im Monat baust Du Dir damit einen guten Grundstock an Marketing-Maßnahmen auf, die wirklich wirken. So bringst Du mehr Kunden zu Dir! 

1. Probiere das Streaming bei Facebook oder Instagram aus!

Streaming ist gerade in aller Munde: Was Netflix kann, kannst Du schon lange! Quasi jede relevante Social-Media-Plattform bietet mittlerweile die Möglichkeit, kurze Live-Videos aufzuzeichnen. Bei Facebook kannst Du sogar richtige Shows gestalten oder live von Messen oder Präsentationen berichten. Instagram Stories sind weit weniger formal und dauern nur wenige Sekunden. Perfekt für kurze Einblicke in Deinen Arbeitsalltag oder für besondere Aktionen für Deine Fans.

In der Natur der Sache liegt, dass Live-Videos flüchtig sind. Sie können meist nicht nachträglich abgerufen werden – einen Punkt, den Du zu Deinem Vorteil nutzen kannst! Wenn Du gerade dabei bist, eine Community von Fans für Dein Unternehmen aufzubauen, sind regelmäßige Livestreams toll, um mehr Verbundenheit herzustellen. Du kannst Newsletter-Empfänger direkt einladen und einen USP für Deine Mailingliste schaffen. Oder Du nutzt die kurzen Stories bei Instagram für Sonderaktionen oder Umfragen.

Du bist nicht der Typ für das Video-Marketing? Kein Problem – es gibt andere tolle Wege, um Dich online sichtbarer zu machen. Aber mit all den Möglichkeiten, die es 2018 gibt, solltest Du es zumindest einmal versuchen.

2. SEO oder Content-Marketing? Finde die Balance!

Integration ist das Zauberwort im Online-Marketing 2018: Content-Marketing und SEO gehören so eng zusammen wie Silvester und Feuerwerk. Wer erfolgreich sein will, der vernetzt Vertrieb, Online-Marketing und Suchmaschinenoptimierung miteinander.

Nehmen wir als Beispiel einen Online-Shop. Natürlich muss der Vertriebsweg stimmen. Aber damit die User überhaupt Interesse für Deine Angebote entwickeln, musst Du Dich auch den Inhalten widmen:

  • Bilder
  • Produktinformationen
  • Beschreibungstexte mit Persönlichkeit
  • Informationen zum Shop und zum Anbieter

Dein Content bietet auch viele Möglichkeiten für SEO: Keywords finden ihren Platz im Beschreibungstext, die Meta-Daten der Bilder sind optimiert und mit einer gut durchdachten Strategie gewinnen Deine Inhalte sogar externe Backlinks.

3. Vernetze Dich mit kleinen, aber feinen Influencern!

Influencer galten im vergangenen Jahr als einer der Trends im Online-Marketing. 2018 verfeinert sich die Auswahl: Viele Unternehmen arbeiten mittlerweile lieber mit kleinen Kanälen und Usern zusammen, die nicht hauptberuflich Werbeartikel in die Kamera halten. Denn eine kleine, passgenaue Zielgruppe funktioniert viel besser als reichweitenstarke, aber beliebige Werbung.

Auch im B2B-Bereich kann Influencer-Marketing sehr gut funktionieren. Es kommt dabei auf die Zielgruppe und das Produkt an. Empfehlungsmarketing für Unternehmen spielt nach anderen Regeln – und danach solltest Du auch Deine Werbepartner auswählen. Gerade als Dienstleister hast Du hier interessante Möglichkeiten. Du kannst Dich mit anderen Experten in Deiner Branche vernetzen und so gegenseitig vom Fachwissen und den jeweiligen Communities profitieren. Gastbeiträge in Blogs oder Magazinen positionieren Dich weiter als Experte – und genau das sorgt dafür, dass sich Leads für Dich entscheiden!

4. Setze nicht auf die alten Tricks!

Wir schreiben das Jahr 2018. Es wird Zeit, sich von altmodischen Methoden zu verabschieden. Dazu gehören vor allem Versuche, Google zu überlisten. Der Algorithmus ist mächtig und bemerkt, wenn er übers Ohr gehauen wird. Und im schlimmsten Fall straft Google besonders dreiste SEO-Methoden ab. Dazu zählen:

  • Unorganische Backlinks oder gekaufte Verlinkungen
  • Keyword-Stuffing und Überoptimierung
  • Bezahlte Likes und Follower in sozialen Netzwerken
  • Konzentration auf einzelne Aspekte von SEO (nur Backlinks oder Onsite-Optimierung)
  • Nicht mehr datenschutzgerechtes Targeting

Vor allem der letzte Punkt bekommt ab Mai Relevanz: Ab dem 25.05.2018 gilt die neue Datenschutzgrundverordnung für die gesamte EU. Darin werden vor allem die Auskunftsrechte der User gestärkt. Außerdem muss sich jedes werbetreibende Unternehmen darum kümmern, eine Ansprechperson für das  Datenschutzmanagement zu benennen.

5. … aber vertraue auf die Evergreen-Tipps für Dein Online-Marketing 2018!

Der beste Weg, um online sichtbarer zu sein und erfolgreiches Online-Marketing zu betreiben, ist Deine Authentizität. Du musst Dich mit Deiner Werbung wohlfühlen. Persönlichkeit ist so wichtig wie nie zuvor. Deine Zielgruppe wird sofort merken, wenn Du keine Freude an Social Media oder an drögen Blogartikeln hast. Dein Online-Marketing muss die Stimme Deines Unternehmens widerspiegeln und perfekt zu Deinem Branding passen. Damit schaffst Du es, Emotionen zu wecken und Deine Kunden davon zu überzeugen, dass Du der Experte auf Deinem Gebiet bist.

Daneben müssen natürlich auch die Basics stimmen: Deine Webseite muss einwandfrei funktionieren, technisch auf dem neusten Stand sein und alle Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung abdecken. Dazu gehören ausgefüllte Meta-Daten, eine aussagekräftige Struktur und ein stimmiges Konzept.

Fazit: So wird Dein Online-Marketing 2018 zu einem vollen Erfolg

Schluss mit der Einzelkämpferstimmung! Wer sein Online-Marketing 2018 rocken will, der muss interdisziplinär arbeiten und seine Angebote immer weiter optimieren. Dazu kannst Du neue Technologien ausprobieren oder Deine bisherigen Werbemaßnahmen einfach weiter verfeinern. Der Schlüssel zu erfolgreichen Werbekampagnen liegt in einem guten Konzept und einer durchdachten Ausführung. 2018 ist das Jahr, in dem Du Deine Werbestimme findest und Dein SEO und SEA noch weiter optimierst, bis Du damit zufrieden bist. Unsere fünf guten Vorsätze helfen Dir dabei, den richtigen Anfang zu finden. Die Kunden kommen von ganz alleine zu Dir und Du wirst im neuen Jahr noch erfolgreicher. Cheers – auf ein grandioses 2018!


 Was habt Ihr Euch im neuen Jahr vorgenommen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

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Personalisierte Suchergebnisse: Welchen Einfluss haben sie auf SEO?

Das oberste Ziel von Google ist, jede einzelne Suchanfrage zur vollsten Zufriedenheit der Nutzer zu beantworten. Am liebsten würde die Suchmaschine in die Köpfe ihrer User blicken, um vorauszusehen, was genau sie wissen wollen. Um passgenaue SERPs zu liefern, setzt Google daher auf einen Algorithmus, der das Surfverhalten und die Online-Aktivitäten mit einberechnet. Genau zu diesem Thema haben wir letztens einen Kommentar von Daniel bekommen: Wieso haben zwei Nutzer zur selben Suchanfrage unterschiedliche Ergebnisse? Wir haben uns personalisierte Suchergebnisse von Google und den Einfluss der individuellen SERPs auf SEO näher angeschaut. 

Google personalisiert Suchergebnisse

Schon seit mindestens 2009 setzt Google bei allen Usern auf personalisierte Suchergebnisse. Dabei unterscheiden sich die SERPs für bestimmte Suchanfragen abhängig von einigen Punkten:

  • Standort des Nutzers
  • Sprachversion von Google
  • Browser und Betriebssystem des Nutzers
  • Webseitenverlauf
  • vorherige Suchanfragen

Vor allem die letzten beiden Punkte sind spannend: Wonach hat User X schon einmal gesucht? Was sind seine nächsten Schritte? Wofür interessiert er sich und welche Antwort erwartet er bei einer Suchanfrage? All diese Variablen und Rankingfaktoren tragen ihren Teil zum Endergebnis bei.

Ein Beispiel: Wer nach “Dresden” googelt, kann entweder nach Neuigkeiten aus der Stadt suchen, will ein Hotel buchen oder ist auf der Suche nach aktuellen Veranstaltungen. Wenn der Userstandort in Dresden selbst ist, wird Google regionale Infos und einen Eventkalender ausspucken. Bei Vielfliegern und Reisefreunden außerhalb der Stadt tendiert die Suchmaschine eher zu den besten Hotels in Dresden. Und wer sich politisch interessiert zeigt, bekommt Nachrichtenseiten aus Dresden weiter oben in den SERPs angezeigt.

Personalisierte Suchergebnisse im Vergleich: Wie groß sind die Unterschiede?

Um den Einfluss von personalisierten Suchergebnissen zu checken, habe ich nach einem Artikel bei uns im Blog gesucht: Die optimale Länge von Content. Dabei habe ich einmal die ganz normale Suche mit für mich personalisierten Suchergebnissen genommen. Der zweite Screenshot stammt aus einer Suche, bei der ich Google verboten habe, personalisierte Daten zu nutzen. Dazu habe ich an das Ende der URL einfach das Kürzel &pws=0 angehangen. 

Personalisierte Suchergebnisse: die Ergebnisse sind nicht weltbewegend, aber durchaus vorhanden.

Personalisierte Suchergebnisse: Die Ergebnisse sind nicht weltbewegend, aber durchaus vorhanden.

Allerdings waren alle Ergebnisse aus der neutralen Suche auch bei meiner persönlichen Suche vertreten – nur ein bis zwei Plätze weiter unten. Die einzige Ausnahme, die nur bei mir erscheint, ist das Zeichenzähler-Tool. Und das habe ich bis vor einigen Monaten häufig genutzt und immer noch in meinen Bookmarks – das erklärt die hohe Position. Alle anderen Suchergebnisse sind zumindest rudimentär gleich geblieben.

Personalisierte Suchergebnisse: Lohnt sich SEO überhaupt?

Natürlich kannst Du Dir jetzt die Frage stellen, ob SEO-Maßnahmen dann überhaupt etwas bringen. Schließlich sieht sowieso jeder User ein anderes Ergebnis in den SERPs. Natürlich haben SEO-Maßnahmen ihren Zweck – denn um von Usern wahrgenommen und angeklickt zu werden, muss eine Seite suchmaschinenfreundlich aufgebaut sein. Wer guten Content liefert, ist auf jeden Fall weiter oben gerankt als die Konkurrenz. Und das bringt einen Prozess ins Rollen, bei dem immer mehr User auf die Seite klicken, sich Deinen Content durchlesen und schließlich von Google in passenden Situationen wieder in Deine Richtung geführt werden.

Und natürlich suchen Nutzer gelegentlich nach Themen, zu denen Google noch keine Cookies oder Informationen vorliegen. Da Google hier keine Datenbasis zur Verfügung hat, fließen keine persönlichen Präferenzen in die SERPs ein. Auch hier punktest Du mit einer hohen organischen Sichtbarkeit, die Du durch SEO-Maßnahmen erreichst.

Die Unterschiede zwischen einer personalisierten Suche und der neutralen Suche ohne Einflüsse durch den Browserverlauf sind in der Regel relativ klein. In einem Video für Google Webmasters erklärt Matt Cutts von Google den genauen Prozess. Laut ihm sind personalisierte Aspekte beim Ranking insgesamt nicht allzu entscheidend. Allerdings stammen das Video und die Antwort aus 2010 und sind damit satte sieben Jahre alt. Heute spielt die Einordnung über RankBrain eine größere Rolle – und die künstliche Intelligenz wertet ebenfalls Nutzersignale aus. In einem frisch aktualisierten Patent beschreibt Google genauer, wie es sich die Zukunft der Personalisierung vorstellt.

Fazit: Personalisierung nicht überbewerten!

Was bedeuten personalisierte Suchergebnisse für SEO? Tatsächlich nicht viel. Google will seinen Nutzern in jeder Situation das beste Suchergebnis bieten. Und wenn Du das durch cleveres Content-Marketing oder eine gute Positionierung kannst, dann spielen Browserverlauf und Cookies keine große Rolle. Im Gegenteil: Fans Deiner Seite werden von Google ganz automatisch immer wieder in Deine Richtung gelenkt.

Gleichzeitig bedeuten personalisierte Suchergebnisse auch, dass Local SEO ein wichtiger Faktor ist und bleibt. Denn absolut unbestritten ist der Einfluss, den der Standort eines Nutzers auf das Ranking hat. Wer ein stationäres Geschäft hat, kann mit wenigen Handgriffen Kunden aus der direkten Umgebung zu sich locken. Ganz unabhängig davon, ob sie vorher nach etwas ähnlichem gesucht haben.


Was denkt Ihr: Habt Ihr den Einfluss von personalisierten Suchergebnissen in Euren Rankings gespürt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Wie Du mit 60 Minuten SEO im Monat mehr Sichtbarkeit gewinnst

Eine Stunde ist wirklich nicht viel Zeit. In ihr schaffst Du gerade mal eine Folge Stranger Things oder gönnst Dir einen Power Nap in der Mittagspause. Die meisten Meetings dauern weit länger als 60 Minuten – und sind nur halb so hilfreich wie die konzentrierte Arbeit an Deiner Suchmaschinenoptimierung. Was passiert, wenn Du Dich eine Stunde pro Monat um Deine Sichtbarkeit kümmerst? Denn die wichtigsten Essentials für SEO im Monat lassen sich mit wenig Zeit umsetzen. Wir haben für Dich eine Roadmap zusammengestellt, mit der Du in vier Wochen Struktur in Dein Online-Marketing bekommst. Keine Zeit für SEO? Das ist spätestens jetzt keine Ausrede mehr! 

15 Minuten SEO pro Woche

Der Schlüssel zum erfolgreichen SEO für Minimalisten ist die richtige Zeiteinteilung. Natürlich kannst Du Dich an einem festen Tag im Monat um deine Optimierung kümmern. SEO ist allerdings ein Marathon und kein Sprint. Die Idee für Minimal Viable SEO stammt von Rand Fishkin, der das System in seinem Whiteboard Friday vorstellt.

Minimal SEO im Monat

Mit so wenig SEO im Monat kannst Du auskommen: Das Whiteboard von Rand Fishkin erklärt gut, wie Du Deine Zeit perfekt einteilst, und trotzdem gute Ergebnisse erzielst. (Bildnachweis: moz.com)

Wir weichen von dem Schema, das Rand präsentiert, ein wenig ab. Unser Guide gibt Dir jede Woche eine feste Aufgabe, die Du in 15 Minuten erledigen kannst. Allerdings ist in dieser Zeitangabe die Content Creation nicht enthalten – dafür solltest Du zusätzliche Zeit einplanen oder diesen Schritt outsourcen.

Woche 1:  Keyword-Check und Bestandsaufnahme

Am Anfang steht das Wort. Wie willst Du eigentlich gefunden werden? Weißt Du, wie Deine wichtigsten Keywords aussehen? Mache Dir Gedanken über die 50 bis 100 Keywords, die für Deine Seite am sinnvollsten erscheinen. Du kannst erst einmal mit 15 oder 20 Phrasen starten und Dich Monat für Monat steigern. Danach fütterst Du Google einfach mit Deinen Keywords und notierst Dir, wo Du schon rankst. Gibt es Worte, die besonders gut funktionieren? Was hast Du bei diesen Seiten gemacht, um sie nach vorne zu bringen? Das gibt Dir wichtige Ansatzpunkte für die weitere Optimierung.

Danach schaust Du, für welche Keywords Du potenziell rankst oder ranken willst, aber noch gar keine Arbeit investiert hast. Das sollten Deine ersten Ziele für Dein SEO im Monat sein. Seiten, die sich auf den Rängen 5 bis 20 in den SERPs tummeln, versprechen ebenfalls viel Potenzial.

Beim ersten Mal kann das eventuell länger dauern als 15 Minuten. In allen folgenden Monaten musst Du nur Deine Liste durchgehen, die Rankings notieren und schauen, wo es Verbesserungsbedarf gibt.

Woche 2: Content-Ideen und Optimierung

Du hast eine grobe To-Do-Liste an vielversprechenden Keywords und Unterseiten. Das ist doch ein guter Anfang! Jetzt darfst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen. Willst Du mit Texten oder Bildern arbeiten? Was ist auf der Seite bereits vorhanden, für die Du ein gutes Ranking erzielen willst? Wenn Du für einen Suchbegriff mit einer Kategorieseite rankst, kannst Du Deine 15 Minuten SEO darauf verwenden, hier Ordnung zu schaffen:

  • Existieren Meta-Title und Description, die in den SERPS erscheinen? Schreibe sie so, dass das Keyword darin vorkommt und der Leser persönlich angesprochen wird.
  • Wie oft kommt das Keyword auf der Seite vor? Gibt es Möglichkeiten, es besser einzubinden?
  • Hat die Seite eine leicht lesbare und sofort zu erkennende Überschrift?
  • Welche Synonyme oder anderen Keywords kannst Du hier noch einbauen?
  • Gibt es auf der Seite noch gar keinen Inhalt? Was würdest Du Dir als User wünschen, welche Fragen soll Deine Seite beantworten?
  • Kannst du Querverbindungen und Links zu anderen Inhalten von Dir herstellen?

Wenn Du diese Fragen beantwortet und umgesetzt hast, bist Du für diese Woche fast fertig. Kümmere Dich pro Woche um eine Unterseite. Auf Dauer schaffst Du damit eine ganze Menge! Wenn Du jetzt bemerkt hast, dass Du für einen bestimmten Aspekt neue Inhalte brauchst, ist die Zeit gekommen, Dich der Planung zu widmen.

Woche 3: Low-Hanging-Fruit und technische Details

Low-Hanging-Fruit sind, wörtlich übersetzt, niedrig hängende Früchte, die sich leicht pflücken lassen. Pro Woche kannst Du Dir hier einen technischen Aspekt Deiner Seite herauspicken, den Du optimierst. 

  • Haben Deine Bilder Beschreibungen und Alternativtexte, in denen die Keywords vorkommen?
  • Gibt es technische Bugs oder Fehler, die Dich schon lange stören?
  • Nutze den Crawling Service von Google, um Deine Seite auf Fehler zu überprüfen!
  • Funktionieren alle Links noch?
  • Gibt es irgendwo Duplicate Content?
  • Hast Du neue Artikel veröffentlicht, diese aber nicht auf SEO überprüft? Jetzt ist die Zeit dafür gekommen!

Viele Fehler lassen sich mit wenigen Klicks aus der Welt schaffen. Wenn Du 15 Minuten pro Monat in die technische Review Deiner Webseite investierst, kannst Du Dir sicher sein, keine Fehler zu übersehen.

Woche 4: Linkbuilding und Sharing

Du kannst stolz auf Dich sein! Deine Arbeit der letzten Wochen darf gerne geteilt werden. Sollte sie sogar: Denn Links gehören noch immer zu den wichtigsten Rankingfaktoren 2018. Um Deiner Seite einen kleinen Anschubser zu geben, solltest Du den Content, auf den Du diesen Monat am stolzesten bist, in den sozialen Netzwerken teilen. Das können Blogartikel oder andere Beiträge sein. Eine überarbeitete Kategoriebeschreibung oder Bebilderung kann ebenfalls Anlass zur Freude sein. Es geht schließlich voran!

Um Deine Zeit sinnvoll zu nutzen, kannst Du Kommentare schreiben, Dich vernetzen und Deine Seite im geeigneten Rahmen vorstellen. Achte darauf, nicht zu werblich zu erscheinen. Offsite-Content auf LinkedIn, Xing, Facebook oder in Foren kann dabei helfen, Dein allgemeines Ranking zu pushen.

Wenn Du das erledigt hast, bist Du fertig für den Monat! Nächste Woche geht es von vorne los: Keywords überprüfen, Rankings checken und schauen, was Du Dir diesen Monat vornimmst. So kommst Du mit 60 Minuten SEO im Monat Schritt für Schritt voran.

Fazit: 60 Minuten SEO im Monat reichen aus, um voran zu kommen

Suchmaschinenoptimierung mit all ihren Facetten kann schnell überwältigen wirken. Der SEO-Guide für Minimalisten ist ein guter Ansatzpunkt, um sich zu orientieren.

Du solltest immer bedenken, dass in manchen Unternehmen ganze Armeen an SEO-Managern arbeiten. Mit dem Minimalismus-Ansatz hast Du zwar eine gute Basis, auf der Du aufbauen kannst, aber richtig gutes SEO braucht Zeit. Mehr Zeit als 60 Minuten im Monat. Die Must-Haves für gutes SEO bringen Dich auf die richtige Spur. Du kannst jederzeit mehr Energie in Dein SEO stecken – und wirst auch schnell sehen, welche Maßnahmen für Dich funktionieren.


Wie viel Zeit verwendet Ihr für SEO im Monat? Würden Euch 60 Minuten reichen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Evergreen-Content: So erstellst und pflegst Du zeitlose Inhalte

Mamma mia, here I go again
My my, how can I resist you?
Mamma mia, does it show again?
My my, just how much I’ve missed you.

Na, haben wir einen Ohrwurm fabriziert? Ein Evergreen hat die Eigenschaft, dass Du nach Jahrzehnten textsicher und halbwegs melodisch mitsingen kannst. Evergreen-Content hat ein ganz ähnliches Ziel: Er soll über lange Zeit hinweg Deine User begeistern.  Dafür bekommst Du über diesen Weg stetig Traffic – und das über Jahre hinweg. Ein guter Deal, oder?

Kannst Du Evergreen-Content planen?

Evergreen-Content ist so robust und zuverlässig wie eine immergrüne Tanne. Daher stammt übrigens auch der Name. Diese Inhalte werden gerne gelesen und geteilt. Sie bleiben lange aktuell und können Jahre nach der ersten Veröffentlichung neue User auf Deine Seite spülen. Idealerweise hattest Du nur einmal Arbeit damit und kannst Dich danach entspannt zurücklehen und darauf warten, dass die User zu Dir kommen.

Ganz so einfach ist es leider nicht. Denn zuerst solltest Du Dir überlegen, was für Deine Zielgruppe überhaupt spannend genug ist, damit es mit der Zeit nicht an Wert verliert. Evergreen-Content hat drei ganz klare Eigenschaften:

  1. Er ist zeitlos und geht beim Thema wirklich in die Tiefe.
  2. Es geht um einen Klassiker in Deiner Branche. Trendthemen werden nur am Rande behandelt.
  3. Er ist relevant für die Probleme der Zielgruppe.

Vor allem der erste Punkt ist entscheidend: Breite Überblicksartikel, die jedes Thema kurz anschneiden, haben nicht das Zeug dazu, zum Evergreen zu werden. Wir haben gute Erfahrungen mit Nischenthemen gemacht: Unsere Evergreen-Artikel drehen sich um Top-Level-Domains und die Länge von Content. Dabei waren beide Artikel gar nicht als Evergreen geplant. Sie waren tief in einem ganz speziellen Thema und haben alle Aspekte gut und ausführlich aufgegriffen. Das wissen die Leser zu schätzen.

Trotzdem ist es möglich, Evergreens zu planen. Ein Artikel, der Deine Leser und Kunden auf lange Sicht begeistert, geht in die Tiefe, beantwortet eine Frage umfassend und ist vor allem nicht in einem halben Jahr schon wieder aus der Mode.

Regelmäßige Contentpflege hält Deine Inhalte saftig und grün

Content ist wie ein Pflänzchen auf der Fensterbank. Wenn sich niemand im Büro zuständig fühlt, verkümmert es. Aber wenn Du es regelmäßig gießt, gelegentlich umtopfst und vielleicht sogar Dünger kaufst, haben alle Kollegen lange Freude an der Pflanze. Genau so sieht es mit Deinen Inhalten aus: Wenn Du nicht regelmäßig einen Blick auf Deine besten Artikel wirfst, werden sie irgendwann nicht mehr aktuell sein. Veraltete Informationen oder Anspielungen, die zwei Jahre später niemand mehr versteht, sind Gift für die andauernde Popularität.

Du musst Zeit und Mühe in die Contentpflege investieren, die Artikel regelmäßig updaten und dafür sorgen, dass der Mehrwert nach langer Zeit erhalten bleibt. Ergänzungen und aktuelle Updates machen eine gute Figur in alten Artikeln. Das hat gleich mehrere Vorteile: Du kannst die frisch überarbeiteten Inhalte direkt in Social-Media-Kanälen teilen. Deine Leser sehen, dass Du Dich um ältere Artikel kümmerst und auf dem neusten Stand bleibst. Und zudem gibt es Dir einen ordentlichen Boost im Ranking der Suchmaschine, wenn Du Deine Inhalte regelmäßig änderst.

Evergreen-Content und SEO sind eine schlagkräftige Kombination. Es schadet nicht, regelmäßig zu überprüfen, welche Artikel gut ranken und Dir viel Traffic bringen. Diese kannst Du dann genauer unter die Lupe nehmen und inhaltlich aktualisieren. Damit erstellst Du mit relativ wenig Aufwand einen Traffic-Lieferanten, der Dir lange zur Seite steht.

5 Contentarten, die sich für Evergreen-Content anbieten

  • Lexika/Glossare: Umfassende Informationen zu Deiner Branche: Glossare sind nicht nur aus SEO-Sicht spannend. Als Content-Baustein bleiben die wichtigsten Begriffe lange aktuell. Aber Achtung: Liste nicht einfach die Begriffserklärungen auf! Du kannst hier gerne Charakter und Persönlichkeit einfließen lassen, um den Lesern Mehrwert und Unterhaltung zu bieten. Einmal im Jahr solltest du checken, ob noch alle Definitionen im Lexikon stimmen.
  • Ratgeber: Welches Produkt ist perfekt für Deine User? Wie können sie es in der Praxis einsetzen? Gibt es bewährte Techniken, die immer wieder eine Rolle spielen? Ratgeberartikel mit vielen Informationen sind wertvoller Evergreen-Content. Alle sechs Monate solltest Du ein kritisches Auge auf Deine Artikel werfen.
  • FAQs: Häufig gestellte Fragen zählen zu den beliebtesten Contentarten, die gerne geklickt werden. Deine User finden hier eine Antwort auf alle Fragen, die sie zu Deinem Angebot haben. Und in der Regel ändern sich diese Fragen nicht wirklich – schließlich drehen sich FAQs meist um technische Details zum Versand oder zur Geschichte Deines Unternehmens. Trotzdem solltest Du jährlich alle Antworten auf Richtigkeit überprüfen.
  • Checklisten: User lieben Checklisten! Sie können aktiv damit arbeiten und haben dadurch einen hohen Mehrwert von diesem Content. Deine beliebtesten Checklisten sollten als Text und als Infografik vorliegen und alle paar Monate überarbeitet werde.
  • Anleitungen für Anfänger: Basics in Deiner Branche erfüllen gleich mehrere Zwecke. Zum einen zeigen sie, dass Du komplexe Themen anschaulich darstellen kannst. Zum anderen ändern sich die Grundlagen für Anfänger nur selten. Deswegen eignen sie sich ideal als Dauerbrenner. Überprüfe alle drei Monate, ob hier noch alles stimmt!

Fazit: Trendthemen und Evergreen-Content – die Mischung macht’s

Gerade für Social Media spielen Trendthemen eine wichtige Rolle. Du willst schließlich da sein, wenn Deine Community gerade die aktuellen Informationen zu einem Hype sucht. Aber mit Trends alleine wird es schwer, auf Dauer zu bestehen. Ein guter Grundstock an Evergreen-Themen gibt Dir dabei die Sicherheit, auch langfristig erfolgreich zu sein. Und das Beste daran ist: Du brauchst nicht einmal einen grünen Daumen, um diese Inhalte am Leben zu erhalten.


Welche Erfahrungen habt ihr mit Evergreen-Content gemacht? Welche Strategie funktioniert für Euch? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Rankingfaktoren 2018: Google-Hacks waren gestern!

Rankingfaktoren sind tot, es leben die Rankingfaktoren! 2018 wird ein spannendes Jahr für SEO. Technische Entwicklungen gehen ihren Weg, der Google-Algorithmus lernt mit jeder einzelnen Suchanfrage dazu und technische Aspekte treten genauso in den Vordergrund wie holistisches Content-Marketing. Aber was bedeutet das für die Rankingfaktoren 2018? Können wir überhaupt noch mit gutem Gewissen von einzelnen Faktoren sprechen? Wir haben uns die Trends der letzten Monate angeschaut und wagen einen Blick in die Kristallkugel. 

Das war SEO im letzten Jahr: Neue Trends, alte Standards

Was für ein Jahr! Wir haben uns bei der Online Marketing Rockstars und der dmexco umgeschaut, viele neue Ideen entwickelt und verwirklicht und sind in unser wunderschönes neues Büro in Dresden-Striesen umgezogen. Aber nicht nur wir haben uns weiterentwickelt, die Welt des Online-Marketings dreht sich ebenfalls munter weiter. 2017 stand im Zeichen der Veränderung. Von festen Rankingfaktoren ging es hin zu dynamischen SERPs, die für jeden User anders aussehen. Technische Standards gelten bei Google weiterhin viel. Searchmetrics hat sich Veränderung der Top-Platzierungen in den SERPs zwischen 2015 und 2017 genauer angeschaut:

  • Die durchschnittliche Wortanzahl auf den hoch platzierten Seiten ist um 50 Prozent gestiegen.
  • Bei den Top 10 URLs verweilen die User für 3 Minuten und 43 Sekunden auf der Seite.
  • Durch das Mobile-First-Ranking sind Seiten mit mobilen Varianten weit nach oben gewandert.
  • Sicherheit geht vor: Die HTTPS-Verschlüsselung ist auf dem Vormarsch und ist bei mittlerweile einem Drittel der Seiten zu finden.
  • Die neuen Top-Level-Domains (TLDs) haben zu einem Rückgang an .de- und .com-Domains geführt, vor allem bei hart umkämpften Shorttail-Keywords.
  • Listen und Bulletpoints schaffen eine verbesserte User Experience und lockern den Content auf, deswegen finden sie sich bei immer mehr Seiten im oberen Bereich der SERPs.

Rankingfaktoren 2018: Einfach war gestern

Was lässt sich daraus ableiten? Wie schon letztes Jahr gilt: Rankingfaktoren sind ein Ding der Vergangenheit. Früher gab es eine relativ klare Checkliste, mit der sich ein solides Ranking einfahren ließ. Klar, mit Schema X kam man nicht immer auf Platz 1 bei Google – aber oft genug hat es doch geklappt. Heute sind die Mechanismen hinter dem Ranking viel undurchsichtiger und weniger leicht zu verstehen. Nicht einmal die Ingenieure von Google können in jedem Fall sagen, welche Aspekte denn jetzt zu einem bestimmten Rankingplatz geführt haben. Die Suchmaschine vernetzt mittlerweile so viele Informationen (und das völlig eigenständig!), dass ein Eingrenzen auf einzelne Rankingfaktoren 2018 nicht mehr funktioniert.

Stattdessen treten neue Techniken an die Stelle der SEO-Strategie. Viel wichtiger ist es heute, dass die Seite in ihrer Gänze gut wirkt. Technische Features wie ein guter PageSpeed oder eine mobile Seitenvariante sind absolute Grundvoraussetzung für einen positiven Rankingfaktor. Das Zusammenspiel aus Content, Keywords, User Experience und jeder anderen Disziplin macht den Unterschied bei den Rankingfaktoren 2018:

  1. Tiefgreifender Content, der den Usern in ihrer aktuellen Situation Mehrwert bietet
  2. Umfassende und strukturierte Verwendung von Keywords und Synonymen
  3. Gutes Webdesign, das die User an die Hand nimmt und sie bei jedem Schritt auf der Webseite begleitet
  4. Social Signs, die datenschutzgerecht in die Seite eingebaut sind und sich mit Facebook, Twitter und Co. vernetzen lassen
  5. Kommunikation mit dem User und nützliche Links, bei denen die Bedürfnisse des Nutzers im Vordergrund stehen

Gehören Usersignale überhaupt zu den Rankingfaktoren?

Dem aufmerksamen Leser wird auffallen, dass die Usersignale bisher noch nicht zur Sprache kamen. Letztes Jahr war das für uns einer der Top-Rankingfaktoren – und damit waren wir nicht alleine. Durch die Einführung von RankBrain und den Einsatz des dynamischen Algorithmus, der auf spontane Events angemessen reagiert, wurden Usersignale schnell zu einem der wichtigsten Faktoren. Aber im letzten Jahr waren CTR, Bounce-Rate und User-Intent ein kleines Reizthema in der Branche.

Alles begann mit dem Beitrag von Olaf KoppSind Nutzersignale & Nutzerverhalten Rankingfaktor/ Rankingsignal? Der Longread stellt einige interessante Fragen. Er geht zum Beispiel darauf ein, dass Google schon seit Monaten beteuert, die Usersignale hätten keinen direkten Einfluss aufs Ranking. Er stellt die These auf, dass Nutzersignale deswegen einen Höhenflug hatten, weil sie uns Online-Marketern endlich wieder klare Kennzahlen an die Hand gegeben haben. Das untermauert er mit Tweets, Interviews und eigenen Berechnungen. Eine schlüssige Argumentation.

Trotzdem lässt sich nicht bestreiten, dass Google großen Wert auf das Verhalten seiner Nutzer legt. Die Frage ist, wie und ob es sich auf das Ranking auswirkt. Denn auch, wenn Usersignale kein Rankingfaktor 2018 sind, geben sie doch deutlich Auskunft über die Qualität einer Seite. Der Begriff “Indirekter Rankingfaktor” scheint gut zu passen: Denn über ein paar Ecken hat das Nutzerverhalten eben DOCH Einfluss auf Google.

Update am 16.11.2017: Die Rankingfaktoren 2018 laut SEMrush

Geschrieben habe ich den bisherigen Artikel am 14.11. – und am 15.11. gab SEMrush bekannt, eine große Studie rund um die Rankingfaktoren 2018 angefertigt zu haben. Gutes Timing! In der ausführlichen Studie werden insgesamt 17 neue Rankingfaktoren benannt. Und Überraschung: Usergesteuerte Signale scheinen im Gegensatz zu Googles stetiger Verneinung doch eine gewaltige Rolle zu spielen. Für die Analyse hat SEMrush über 600.000 Keywords untersucht und die Top 100 genau unter die Lupe genommen. Folgende Rankingfaktoren zeigen sich:

Die Rankingfaktoren 2018 laut der Studie von SEMrush (Quelle: SEMrush)

Die Rankingfaktoren 2018 laut der Studie von SEMrush (Quelle: SEMrush)

  • Wie viele direkte Seitenzugriffe gibt es?
  • Wie viel Zeit verbringen die User auf der Seite?
  • Werden mehrere Pages pro Besuch angesehen? (Mindestens drei sind eine gute Zahl)
  • Liegt die Bounce-Rate unter 50 Prozent?
  • Wie viele Domains verlinken auf die Seite?
  • Wie viele Backlinks verlinken auf die Seite?
  • Und wie viele IPs verlinken auf die Seite?
  • Wie lang und ausführlich ist der Content?
  • Ist die Seite HTTPS-verschlüsselt?
  • Wie viele Linkanchors für interne Links gibt es auf der Seite?
  • Ist das Keyword im Content zu finden?
  • Ist das Keyword im Titel zu finden?
  • Und ist das Keyword in der Meta-Description zu finden?
  • Wie hoch ist die Keyword-Dichte?
  • Gibt es ein Video auf der Seite?

Unsere Analyse weiter oben scheint also durchaus zuzutreffen: Guter Content mit Blick auf den Besucher und eine User Experience, die den Nutzer nicht verschreckt, scheinen besonders wichtig zu sein. Auch Backlinks und andere Arten der Vernetzung sind weiterhin wichtig. Es bleibt also spannend!

Fazit zu den Rankingfaktoren 2018: Früher war alles besser – oder?

Eine Sache ist glasklar, wenn wir uns die neuen Methoden des Algorithmus anschauen: Die Zeit der Tricksereien und Google-Hacks ist vorbei. 2018 steht ein ganzheitliches Online-Marketing im Fokus, das auch (!) die Optimierung von Rankingfaktoren umschließt. Ja, es gibt noch Backlinks, Keywortanalysen und Sitemaps – aber im Vergleich zum Zusammenspiel vom komplexen Disziplinen kommt jedem einzelnen Punkt weniger Aufmerksamkeit zu.

Was bedeutet das für die SEO-Branche? Zum einen ist die interdisziplinäre Arbeit unfassbar wichtig geworden. Es reicht nicht mehr, gut auf Keywords optimieren zu können oder ein Händchen für Backlinks zu haben. Wir brauchen Spezialisten für jeden Teilbereich, die sich täglich neu ins Getümmel stürzen, sich ständig weiterbilden und über den Tellerrand blicken. Gar nicht so einfach, oder?


Was hat Euch im SEO-Jahr 2017 überrascht? Welche Trends seht ihr im nächsten Jahr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Die 10 schlimmsten SEO-Sünden, für die Du in die Hölle kommst

Du sollst nicht lügen, Du sollst nicht stehlen, Du sollst nicht begehren illegal zugekaufte Backlinks: In der schillernden Welt der Suchmaschinenoptimierung gibt es absolute No-Gos, die sich negativ auf Dein Ranking oder Dein Karma-Konto auswirken. Das reicht von technischen Fehltritten über strategische Fettnäpfchen bis hin zur Kleinigkeit mit großen Folgen. SEO-Fehler kosten wertvolle Plätze im Ranking. Wir haben für Dich die Top 10 der SEO-Sünden zusammengestellt. Und, in wie vielen Punkten entdeckst Du Dich wieder?

1. Billige, eingekaufte Backlinks machen den Großteil Deiner Linkstruktur aus

Google kennt mittlerweile wirklich jeden Trick, mit dem schlaue Marketer das natürliche Linkwachstum imitieren wollen. Und der Suchmaschinenriese ist gar nicht begeistert über Backlink Farmen und andere Tricks. Das Ergebnis: Konsequente Rankingstrafen und im schlimmsten Fall Deindexierung. Das gilt übrigens auch für Artikelverzeichnisse und Presseportale: Der Rage Rank dieser Seiten ist in der Regel unterirdisch. Und im schlimmsten Fall vererbt sich das auf Deine Seite. Deswegen: Augen auf beim Linkkauf!

Besser: Sparsame, aber dafür hochwertige Links auf Seiten, die thematisch zu Dir passen.

2. Du sparst am Content und siehst ihn als Vehikel für Keywords

Kein Mensch ließt die Texte im Internet – oder? Tatsächlich scannen viele User die Inhalte einer Webseite. Warum solltest Du trotzdem in guten Content investieren? Weil schöne Texte viel mehr bieten als schnöden Platz für Keywords. Sie verwandeln Leser in Fans, die gerne wiederkommen und Deinen Worten lauschen. Mit passendem Content bringst Du die Seele Deines Unternehmens zum Ausdruck und sagst dem Kunden, was er bei Dir erwarten kann. Deine Texte sind die erste Begegnung der User mit Deiner Seite – also gestalte sie einladend!

Besser: Professioneller Content, der mit einer dezenten WDF*IDF-Optimierung glänzt und den menschlichen Leser anspricht.

3. Keywords werden mit der Gießkanne im Text verteilt und kaum abgewandelt

Klar, ohne Keywords geht gar nichts. Schließlich willst Du bei Google gefunden werden. Aber die Zeiten, in denen eine Keyworddichte von 10 Prozent “noch ein bisschen zu niedrig angesetzt” war, sind (gottseidank!) vorbei. Google ist schlauer geworden: Es erkennt Flexionen, also gebeugte oder leicht abgewandelte Begriffe, und legt großen Wert auf Synonyme. Usersignale spielen ebenfalls eine große Rolle – und der menschliche Leser weiß, worum es in einem Text geht, auch wenn Du auf massenhafte Keywords verzichtest. Keywordstuffing zählt zu den schlimmsten SEO-Sünden, für die Du auf jeden Fall in die Hölle kommst.

Besser: Keywords kommen in die H1, den ersten Absatz und in mindestens eine Zwischenüberschrift. Abseits davon nur, wenn es sich im Text eben ergibt.

4. Meta-Informationen im Title-Tag sind egal, die sieht eh keiner

Doch! Der Title-Tag ist sogar das allererste, was ein User sieht, wenn er Deinen Artikel oder Deine Seite auf Google entdeckt. Wenn der Nutzer sonst nichts liest – die ersten Worte des Title-Tags werden IMMER gelesen, wie Heatmap-Studien untermauern. Deswegen sollte hier schon klar sein, worum es geht. Und: Der Meta-Title darf nicht zu lang sein! 70 Zeichen sind das absolute Maximum. Idealerweise findet sich da nicht nur das Keyword, sondern auch noch der Brandname. Ein Call-to-Action findet in der Meta-Description seinen Platz.

Besser: Der Meta-Tag hat 70 Zeichen, beginnt mit dem Keyword oder zieht die Aufmerksamkeit anderweitig auf sich.

5. Bilder auf der Seite sollen gut aussehen und sonst keine Arbeit machen

Bilder gehören unbedingt zur SEO-Optimierung. Und doch lauern hier die meisten SEO-Sünden, wie eine Studie von Mysiteauditor zeigt: 67 Prozent der analysierten Seiten hatten keine Bilder mit Alt-Tag. Der ist aber extrem wichtig: Google hat keine Augen und weiß daher (noch) nicht, was auf einem Bild abgebildet ist. Darum soll der Alternativtext eine treffende Bildbeschreibung abgeben. (Übrigens: Das ist nicht nur gut für die Crawler der Suchmaschine, auch blinde oder sehbehinderte Menschen freuen sich über einen Alternativtext.) In sagenhaften 81 Prozent aller Fälle fehlte das Keyword im Bildnamen.

Besser: Alternativtext und Bildname sollten das Keyword enthalten und treffend sein. Der Dateiname des Bildes sollte mit Bindestrichen geschrieben sein, nicht mit Leerzeichen oder Unterstrichen.

6. Überschriften setzt Du nach Gefühl, es gibt keine Headline-Struktur

Zwischenüberschriften strukturieren Deinen Text für den Leser und für die Suchmaschine. Deswegen legt Google ganz besonders großen Wert auf eine klare Struktur. Das ist wirklich einfach:

  • Es gibt auf jeder Seite genau eine H1.
  • Zwischenüberschriften sind mit H2 und H3 strukturiert.
  • Fettungen machen den Lesern das Leben einfacher.

Mehr darüber, wie Du Struktur in Deinen Content bringst, liest Du in unserem Beitrag zu einer guten Struktur für Content.

7. Deine Seite hat den technischen Standard wie zu Ihrem Release im Jahr 2011

Flash ist für Suchmaschinen nicht lesbar. Vor einigen Jahren basierten noch zahlreiche Seiten auf dem Animationssystem. Heute gibt es elegantere, schnellere und erheblich schönere Lösungen, die nicht zu schlimmen SEO-Fehlern führen. Flash ist out! Zudem solltest Du auf allzu filigranes Inline CSS verzichten, weil es Deine Seite langsam macht.

Besser: Statt flashy und aufwendig sollte eine Seite heute vor allem agil sein. Setze daher lieber auf komprimierte Daten und die Optimierung Deiner Ladezeiten.

8. Page-Speed ist Dir egal: Die User haben doch gute Internetverbindungen!

Aber warum ist die Ladegeschwindigkeit Deiner Seite so extrem wichtig? Schließlich haben die meisten User mittlerweile leistungsstarke Internetverbindungen – da kann das Webdesign gerne mal ein wenig mehr Ressourcen fordern, oder? Nein: Du solltest Dich immer am schwächsten vorstellbaren Gerät orientieren. Stell Dir vor, Du lebst in Dresden-Blasewitz, wartest seit 25 Jahren auf den Glasfasernetzausbau und musst Deiner Seite erst einmal 5 Minuten beim ruckelnden Laden zuschauen. Das macht keinen Spaß.

Besser: Agil, schnell, einfach: Das sind die Schlagworte für mehr Page-Speed.

9. Mobile Seitenvarianten gibt es nicht, das Design passt sich schon von alleine auf Smartphones an!

Gut gemachtes responsives Webdesign kann sich tatsächlich automatisch an den Bildschirm anpassen. Das muss erst einmal programmiert und eingefügt werden. Mobile Seitenversionen entstehen nicht natürlich, sondern benötigen Planung und Entwicklungszeit – erst dann kann Deine Seite mobil strahlen.

Besser: Kümmere Dich einmal kurz darum, dass Deine Seite auf allen Geräten läuft und werde von Google für eine mobile Webseite belohnt!

10. Google hat keine Augen, das Webdesign ist also zweitrangig

Google mag blind sein, aber Google ist nicht doof: Natürlich wissen die Crawler, wie die Seitenstruktur aussieht und wie Deine Menüführung funktioniert. Und es gibt noch einen weiteren Grund, warum das Webdesign natürlich nicht egal ist: Du entwickelst ein Produkt für Menschen. Und die sehen durchaus, ob ihnen Dein Design gefällt oder ob sie den Tab schnell zumachen. Dazu kommt noch, dass Google Usersignale wertet: Wenn ein Nutzer wegen Deines Designs den Rückzug antritt, bewertet Google das schlecht.

Besser: Das Design regelmäßig anpassen und in die Neuzeit bringen.

Fazit: SEO-Sünden lassen sich leicht vermeiden

Und, ertappt? Natürlich werden die wenigstens Menschen wirklich alles falsch machen. Schließlich arbeitet Google daran, möglichst gut zu verstehen, was in den Köpfen der User vor sich geht. Aber es gibt zahlreiche Studien, laut denen zwischen 29 und 81 Prozent (!) der Webseiten Probleme mit technischen Feinheiten haben. Das kostet wertvolle Plätze im Ranking. Mit einem kritischen Blick auf die eigene Webseite kannst Du solche Fettnäpfchen vermeiden. Dein Webseiten-Audit sollte aus vier Komponenten bestehen:

  • Bestandsaufnahme: Was performt gut, was funktioniert gar nicht?
  • Technischer Check: Laufen alle Systeme so schnell sie können?
  • Tiefgehende Analyse: Gibt es Links oder Content, die Dein Ranking runterziehen?
  • Blick von außen: Was sagen potenzielle User oder Kunden zu Deinem Design?

Alles beachtet? Dann hast Du eine richtig gute Basis, ganz ohne Fehler oder SEO-Sünden, die Dein Ranking unnötig belasten.


Gibt es SEO-Sünden, die sich immer wieder bei Euch einschleichen? Was tut Ihr dagegen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

 

 

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5 Wege, wie Du Struktur in Deinen Content bringst

Es gibt viele Gründe, Deinem Text eine schöne und leicht lesbare Struktur zu geben. Es lässt Deinen Artikel weniger wuchtig wirken. Aber Zwischenüberschriften, Fettungen und Absätze gefallen nicht nur dem Leser: Auch Google mag eine gut lesbare Textstruktur. Die Suchmaschine kann Deine strukturierten Inhalte besser verstehen und zeigt sie weiter oben in den Suchergebnissen an. 

Ein Artikel ganz ohne Struktur lässt sich schlecht lesen.Heute verraten wir Dir 5 Tipps, um Deinen Texten und Artikeln eine bessere Struktur zu geben, die dem Leser gefällt und alle wichtigen Informationen im schönsten Licht darstellt. Denn gute Inhalte brauchen eine ansprechende Form. Viele Tipps klingen auf den ersten Blick selbstverständlich, dennoch ist der richtige Look für den Erfolg eines Blogartikels oder einer Landing Page fast noch wichtiger als der eigentliche Inhalt.

Viele Leser scannen Artikel im Internet nur und lesen nicht jedes einzelne Wort. Und das ist auch okay. Mit einer guten Textstruktur verrätst Du Deinem User auf den ersten Blick, was ihn erwartet und bringst Deine wichtigsten Argumente schnell und sicher unter. Außerdem erfüllt ein gut formatierter Artikel alle Anforderungen, die Google an Web-Content hat. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck – und da ist der Stil entscheidend!

1. Absätze

Absätze sind der erste Schritt, um Deinen Content zu strukturieren. Oftmals passieren sie ganz natürlich: Wenn ein Gedanke beendet ist, kommt der Druck auf die Enter-Taste. Aber ist es wirklich so einfach?

Absätze sollten immer eine Argumentationskette abbilden. Als kleine Sinneinheiten lassen sie sich am Ende verschieben, neu anordnen und sortieren.

Ganz nebenbei bildest Du dadurch mehr Weißfläche auf der Seite. Das ist ein Begriff aus dem Layout, der auch in den alten Medien eine große Rolle spielt. Artikel mit viel Freifläche sind weniger anstrengend für die Augen und lassen sich somit leichter lesen. Im Internet sorgen Absätze dafür, dass Deine Leser Dich besser verstehen und nicht entnervt wegklicken, weil sie von einer Wand aus Text erschlagen werden.

2. Zwischenüberschriften

Absätze allein machen noch keinen guten Webtext aus. Um Deinem Content Struktur zu geben, musst Du Zwischenüberschriften einsetzen. Das ist gut für den Leser, der sich zunächst einen Überblick über Deine Inhalte verschaffen will. Dabei gibt es folgende Regeln:

  1. Die große Hauptüberschrift in H1 über dem Artikel sollte einzigartig sein.
  2. Die Zwischenüberschriften sind als H2 formatiert und geben dem User Orientierung.
  3. Kleine Absätze können mit gefetteten Überschriften gestaltet werden.

Mehr als drei Ebenen bei den Überschriften wirken schnell unruhig – im Internet reichen zwei bis drei verschiedene Typen von Überschriften völlig aus.

3. Aufzählungen

Es gibt zwei Arten von Aufzählungen: Nummerierte Listen sind gut, wenn es um ein Ranking geht oder um eine Reihenfolge, die der Leser nacheinander nimmt. Klassische Aufzählungen mit Punkten, Strichen oder Symbolen sind universell einsetzbar.

Auf jeden Fall vereinen Aufzählungen gleich zwei positive Aspekte für Dein Layout miteinander: Sie schaffen viel Weißfläche und ziehen die Blicke damit magisch an. Viele User lesen fast ausschließlich die Bullet-Point-Listen in einem Artikel. Deswegen sollte hier alles stehen, was im Text nicht untergehen darf. Daneben präsentieren Aufzählungen Informationen kompakt und auf einen Blick lesbar.

Du willst mehr über grandiose Bullet Points lernen? Bei textmatters findest Du alles, was Du darüber wissen musst.

4. Fettungen und Formatierung

Jetzt wird es spannend! Über Fettungen im Text streiten sich die Geister. Für manche Texter sind Fettungen ein wirksames Mittel, um die Aufmerksamkeit auf die Kernaussagen zu lenken. Aber gerade, wenn es der Autor mit Fettungen übertreibt, ist man als Leser schnell verwirrt. Was ist dem Autor wirklich wichtig?

Fettungen liefern die Antworten auf die zentralen Fragen Deines Artikels. Je sparsamer Du damit würzt, desto wirkungsvoller werden sie. Es hat sich bewährt, in jedem Absatz maximal eine Wortgruppe in den Vordergrund zu stellen. Alles andere lässt Deinen schönen Text unruhig wirken.

Übrigens: Auch kursive Passagen haben ihren Zweck. Die schräg gestellte Schrift fällt nicht so stark ins Auge wie eine Fettung, betont aber gleichzeitig eine Passage im Lesefluss. Zum Beispiel kannst Du damit persönliche Einschübe oder kontroverse Meinungen kennzeichnen, ohne direkt alle Blicke darauf zu lenken.

5. Bilder, Icons und Grafiken

Es wird bunt! Bisher haben sich alle Tipps und Tricks im normalen Eingabefenster abgespielt. Aber mit Bildern hast Du wortwörtlich unendliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Das große Beitragsbild über einem Blogartikel legt die Stimmung fest und gibt dem Leser einen ersten Eindruck vom Inhalt. Idealerweise hat schon dieses Bild Wiedererkennungswert – perfekt, wenn Du Deine Texte auf Social Media teilen willst. Viele Blogs setzen auf (mehr oder weniger) passende Stockfotos oder setzen die Hauptüberschrift noch einmal schön in Szene.

Im Text selbst lockert visueller Content das Schriftbild auf. Der richtige Einsatz von Bildern und Icons ist allerdings ein Tanz auf der Rasierklinge: Denn unpassende Fotos oder Bilder, die sich zu sehr in den Vordergrund drängen, saugen die gesamte Aufmerksamkeit auf. Der Schlüssel zum Erfolg ist Sparsamkeit.

 

Unsere Praxis-Tipps für schönere Artikel und mehr Struktur im Text

Du kennst jetzt die einfachsten Möglichkeiten, Deinem Text Struktur und Ordnung zu verleihen. Aber wie sieht das in der Realität aus? Wie entsteht ein gut (hoffentlich) strukturierter Artikel bei uns?

  1. Am Anfang steht die Idee: Willst Du Deinen Text als Listicle formatieren? Wie sieht die Hauptüberschrift aus? Das legt die Grundstruktur gleich zu Beginn fest.
  2. Ich schreibe die Zwischenüberschriften zuerst. Damit habe ich eine bessere Orientierung beim Schreiben und schweife thematisch nicht so schnell ab.
  3. Wo bietet sich eine Aufzählung an? Mit diesem Gedanken schaue ich mir meine erste Textstruktur an und überlege, wo ich meine Bullet-Point-Liste einfüge.
  4. Die Fettungen kommen zum Schluss. So muss ich nämlich überlegen, was die Kernaussage meines Artikels ist und kann unklare Passagen noch einmal überarbeiten.
  5. Der Text soll strahlen! Wenn es nicht gerade um abstrakte Themen oder Schaubilder geht, kommen die Bilder erst nach dem fertigen Text zum Einsatz.

Wie arbeitet Ihr an einem Text für Eure Webseite? Folgt Ihr bestimmten Regeln oder lasst Ihr es einfach fließen? Wir sind gespannt auf Eure Kommentare!

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Das neue Google AdWords-Interface: Was bedeutet es für Dein Unternehmen?

Was lange währt, wird endlich gut: Schon Anfang 2016 gab es die ersten Gerüchte darüber, dass Google an einem neuen Interface für AdWords sitzt. Und das war bitter nötig: Fast alle anderen Tools und Seiten haben im Laufe der letzten Monate ein neues Kleid bekommen. Nur das AdWords-Interface hatte immer noch seinen altmodischen Look. Seit Anfang Oktober kommen nun alle Nutzer in den Genuss des neuen Designs. Da stellt sich natürlich eine Frage: Und, wie ist es? Welche Änderungen das neue Google AdWords-Interface mit sich bringt und was das für Dein Unternehmen bedeutet, liest Du bei uns im Blog. 

Aufgeräumt, strukturiert, klar: Der neue Look von AdWords

Für viele Nutzer ist dieser Teil des Online-Marketings vollkommen unsichtbar: Das Nutzer-Interface von AdWords soll allerdings für Experten und Laien gleichermaßen zugänglich sein. Da verwundert es nicht, dass Google der SEA-Maschine seinen eigenen Stempel aufdrückt und den Look an die anderen Tools anpasst: Die Menüleiste ist nach links gewandert, die Farben sind extrem reduziert und die Funktionalität auf jeden Fall gegeben. Die Menüpunkte sind ein bisschen neu sortiert, aber es ist grundsätzlich noch alles da. Wir vermissen keine Optionen, die es nicht auch im alten AdWords gab.

So nackt und leer sieht unser Adwords-Interface natürlich nicht aus. Auf den ersten Blick fällt auf, wie klar das neue Design wirkt.

So nackt und leer sieht unser Adwords-Interface natürlich nicht aus. Auf den ersten Blick fällt auf, wie klar das neue Design wirkt.

 

Das Adwords-UI soll vor allem für DIY-AdWords leicht zugänglich sein. Das ist kein Problem: Die Bedienung ist wirklich intuitiv und kinderleicht. Der Basic-Look wird nach und nach mit mehr Funktionen ergänzt und bietet so mehr als genug Gestaltungsspielraum für uns Profis. Noch eine weitere Neuerung springt sofort ins Auge: AdWords läuft erheblich flüssiger. Laut Ankündigung und Tests in der Beta sollen einzelne Kampagnen bis zu 20 Prozent schneller laden. Für uns fühlt es sich sogar noch etwas zügiger an. Übrigens: Das neue Layout ist besser für die Arbeit an einem kleinen Bildschirm geeignet – ganz im Sinne von Googles Schlachtruf: “Mobile First!”

Neue Features machen das Online-Marketing noch schöner

Trotz des neuen Looks sind bei der Anzeigengestaltung und den Parametern keine revolutionären Änderungen hinzugekommen. Die neuen Features spielen sich vor allem auf dem Dashboard ab: Verschiedene Visualisierungen liefern tages- und wochenaktuell neue Statistiken und Zahlen. Auch das stundengenaue Tracking vom Verlauf der Zugriffe ist damit problemlos möglich. Damit lassen sich einige Performance-Merkmale schneller tracken und leichter verständlich machen. Das neue Google AdWords-Interface ist noch lange nicht fertig. Google hat schon angekündigt, dass sie das Angebot schrittweise erweitern wollen. Welche Änderungen fallen beim neuen Designs sofort ins Auge?

Cross-Device-Tracking

Cross-Device-Tracking: Für Google ein wichtiger Aspekt im neuen AdWords-Interface.

Cross-Device-Tracking: Für Google ein wichtiger Aspekt im neuen AdWords-Interface.

Wie viele User betrachten die Seite auf ihrem Smartphone? Wirkt der Shop attraktiver auf Desktop-User? Oder gibt es ein Problem mit der Funktionalität des Warenkorbs auf der mobilen Seitenversion? Das Cross-Device-Tracking steht beim neuen AdWords-Interface klar im Vordergrund. Um das zu unterstreichen, setzt Google auf einfache Schaubilder, die auf den ersten Blick eine Einschätzung der Situation möglich machen.

Stundenaktuelle Heatmap

Mit der Heatmap lässt sich relativ genau feststellen, wann Deine Zuschauer Deine Werbung sehen.

Mit der Heatmap lässt sich relativ genau feststellen, wann Deine Zuschauer Deine Werbung sehen.

Die Heatmap bringt Dir spannende Einblicke in den Tagesablauf Deiner Zielgruppe. Früher musste man ein wenig orakeln, um festzustellen, welche Uhrzeit sich besonders gut für Anzeigen eignet. Lifestyle-Seiten und Produkte für Endverbraucher performen meist am Nachmittag und nach Feierabend besser. B2B-Geschäfte laufen dagegen eher am Vormittag. Die neue Heatmap auf der Kampagnenübersicht bringt interessante Statistiken direkt auf Dein Dashboard. Gefällt uns!

Fazit: Das AdWords-Interface im neuen Look

Klar, ein optisches Update bringt keine revolutionären Änderungen mit sich. Aber in Sachen “Quality of Life” punktet das neue Google AdWords-Interface. Es funktioniert schnell, intuitiv und unkompliziert. Das neue Feature “Werbechancen” berechnet erwartbare ROIs für bestimmte neue Aktionen – sehr spannendes Terrain.  Und natürlich ist es einfach schön, das Googles Material Design jetzt in allen Geschäftsbereichen angekommen ist – auch und gerade bei SEA.


Was sagt ihr zum neuen Look von AdWords? Fällt Euch noch etwas ins Auge? Oder mochtet Ihr den Oldschool-Look? (Wenn ja: Noch lässt sich das alte Design mit einem Mausklick reaktivieren!). Lasst es uns in den Kommentaren wissen!