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Rankingfaktoren 2018: Google-Hacks waren gestern!

Rankingfaktoren sind tot, es leben die Rankingfaktoren! 2018 wird ein spannendes Jahr für SEO. Technische Entwicklungen gehen ihren Weg, der Google-Algorithmus lernt mit jeder einzelnen Suchanfrage dazu und technische Aspekte treten genauso in den Vordergrund wie holistisches Content-Marketing. Aber was bedeutet das für die Rankingfaktoren 2018? Können wir überhaupt noch mit gutem Gewissen von einzelnen Faktoren sprechen? Wir haben uns die Trends der letzten Monate angeschaut und wagen einen Blick in die Kristallkugel. 

Das war SEO im letzten Jahr: Neue Trends, alte Standards

Was für ein Jahr! Wir haben uns bei der Online Marketing Rockstars und der dmexco umgeschaut, viele neue Ideen entwickelt und verwirklicht und sind in unser wunderschönes neues Büro in Dresden-Striesen umgezogen. Aber nicht nur wir haben uns weiterentwickelt, die Welt des Online-Marketings dreht sich ebenfalls munter weiter. 2017 stand im Zeichen der Veränderung. Von festen Rankingfaktoren ging es hin zu dynamischen SERPs, die für jeden User anders aussehen. Technische Standards gelten bei Google weiterhin viel. Searchmetrics hat sich Veränderung der Top-Platzierungen in den SERPs zwischen 2015 und 2017 genauer angeschaut:

  • Die durchschnittliche Wortanzahl auf den hoch platzierten Seiten ist um 50 Prozent gestiegen.
  • Bei den Top 10 URLs verweilen die User für 3 Minuten und 43 Sekunden auf der Seite.
  • Durch das Mobile-First-Ranking sind Seiten mit mobilen Varianten weit nach oben gewandert.
  • Sicherheit geht vor: Die HTTPS-Verschlüsselung ist auf dem Vormarsch und ist bei mittlerweile einem Drittel der Seiten zu finden.
  • Die neuen Top-Level-Domains (TLDs) haben zu einem Rückgang an .de- und .com-Domains geführt, vor allem bei hart umkämpften Shorttail-Keywords.
  • Listen und Bulletpoints schaffen eine verbesserte User Experience und lockern den Content auf, deswegen finden sie sich bei immer mehr Seiten im oberen Bereich der SERPs.

Rankingfaktoren 2018: Einfach war gestern

Was lässt sich daraus ableiten? Wie schon letztes Jahr gilt: Rankingfaktoren sind ein Ding der Vergangenheit. Früher gab es eine relativ klare Checkliste, mit der sich ein solides Ranking einfahren ließ. Klar, mit Schema X kam man nicht immer auf Platz 1 bei Google – aber oft genug hat es doch geklappt. Heute sind die Mechanismen hinter dem Ranking viel undurchsichtiger und weniger leicht zu verstehen. Nicht einmal die Ingenieure von Google können in jedem Fall sagen, welche Aspekte denn jetzt zu einem bestimmten Rankingplatz geführt haben. Die Suchmaschine vernetzt mittlerweile so viele Informationen (und das völlig eigenständig!), dass ein Eingrenzen auf einzelne Rankingfaktoren 2018 nicht mehr funktioniert.

Stattdessen treten neue Techniken an die Stelle der SEO-Strategie. Viel wichtiger ist es heute, dass die Seite in ihrer Gänze gut wirkt. Technische Features wie ein guter PageSpeed oder eine mobile Seitenvariante sind absolute Grundvoraussetzung für einen positiven Rankingfaktor. Das Zusammenspiel aus Content, Keywords, User Experience und jeder anderen Disziplin macht den Unterschied bei den Rankingfaktoren 2018:

  1. Tiefgreifender Content, der den Usern in ihrer aktuellen Situation Mehrwert bietet
  2. Umfassende und strukturierte Verwendung von Keywords und Synonymen
  3. Gutes Webdesign, das die User an die Hand nimmt und sie bei jedem Schritt auf der Webseite begleitet
  4. Social Signs, die datenschutzgerecht in die Seite eingebaut sind und sich mit Facebook, Twitter und Co. vernetzen lassen
  5. Kommunikation mit dem User und nützliche Links, bei denen die Bedürfnisse des Nutzers im Vordergrund stehen

Gehören Usersignale überhaupt zu den Rankingfaktoren?

Dem aufmerksamen Leser wird auffallen, dass die Usersignale bisher noch nicht zur Sprache kamen. Letztes Jahr war das für uns einer der Top-Rankingfaktoren – und damit waren wir nicht alleine. Durch die Einführung von RankBrain und den Einsatz des dynamischen Algorithmus, der auf spontane Events angemessen reagiert, wurden Usersignale schnell zu einem der wichtigsten Faktoren. Aber im letzten Jahr waren CTR, Bounce-Rate und User-Intent ein kleines Reizthema in der Branche.

Alles begann mit dem Beitrag von Olaf KoppSind Nutzersignale & Nutzerverhalten Rankingfaktor/ Rankingsignal? Der Longread stellt einige interessante Fragen. Er geht zum Beispiel darauf ein, dass Google schon seit Monaten beteuert, die Usersignale hätten keinen direkten Einfluss aufs Ranking. Er stellt die These auf, dass Nutzersignale deswegen einen Höhenflug hatten, weil sie uns Online-Marketern endlich wieder klare Kennzahlen an die Hand gegeben haben. Das untermauert er mit Tweets, Interviews und eigenen Berechnungen. Eine schlüssige Argumentation.

Trotzdem lässt sich nicht bestreiten, dass Google großen Wert auf das Verhalten seiner Nutzer legt. Die Frage ist, wie und ob es sich auf das Ranking auswirkt. Denn auch, wenn Usersignale kein Rankingfaktor 2018 sind, geben sie doch deutlich Auskunft über die Qualität einer Seite. Der Begriff „Indirekter Rankingfaktor“ scheint gut zu passen: Denn über ein paar Ecken hat das Nutzerverhalten eben DOCH Einfluss auf Google.

Update am 16.11.2017: Die Rankingfaktoren 2018 laut SEMrush

Geschrieben habe ich den bisherigen Artikel am 14.11. – und am 15.11. gab SEMrush bekannt, eine große Studie rund um die Rankingfaktoren 2018 angefertigt zu haben. Gutes Timing! In der ausführlichen Studie werden insgesamt 17 neue Rankingfaktoren benannt. Und Überraschung: Usergesteuerte Signale scheinen im Gegensatz zu Googles stetiger Verneinung doch eine gewaltige Rolle zu spielen. Für die Analyse hat SEMrush über 600.000 Keywords untersucht und die Top 100 genau unter die Lupe genommen. Folgende Rankingfaktoren zeigen sich:

Die Rankingfaktoren 2018 laut der Studie von SEMrush (Quelle: SEMrush)

Die Rankingfaktoren 2018 laut der Studie von SEMrush (Quelle: SEMrush)

  • Wie viele direkte Seitenzugriffe gibt es?
  • Wie viel Zeit verbringen die User auf der Seite?
  • Werden mehrere Pages pro Besuch angesehen? (Mindestens drei sind eine gute Zahl)
  • Liegt die Bounce-Rate unter 50 Prozent?
  • Wie viele Domains verlinken auf die Seite?
  • Wie viele Backlinks verlinken auf die Seite?
  • Und wie viele IPs verlinken auf die Seite?
  • Wie lang und ausführlich ist der Content?
  • Ist die Seite HTTPS-verschlüsselt?
  • Wie viele Linkanchors für interne Links gibt es auf der Seite?
  • Ist das Keyword im Content zu finden?
  • Ist das Keyword im Titel zu finden?
  • Und ist das Keyword in der Meta-Description zu finden?
  • Wie hoch ist die Keyword-Dichte?
  • Gibt es ein Video auf der Seite?

Unsere Analyse weiter oben scheint also durchaus zuzutreffen: Guter Content mit Blick auf den Besucher und eine User Experience, die den Nutzer nicht verschreckt, scheinen besonders wichtig zu sein. Auch Backlinks und andere Arten der Vernetzung sind weiterhin wichtig. Es bleibt also spannend!

Fazit zu den Rankingfaktoren 2018: Früher war alles besser – oder?

Eine Sache ist glasklar, wenn wir uns die neuen Methoden des Algorithmus anschauen: Die Zeit der Tricksereien und Google-Hacks ist vorbei. 2018 steht ein ganzheitliches Online-Marketing im Fokus, das auch (!) die Optimierung von Rankingfaktoren umschließt. Ja, es gibt noch Backlinks, Keywortanalysen und Sitemaps – aber im Vergleich zum Zusammenspiel vom komplexen Disziplinen kommt jedem einzelnen Punkt weniger Aufmerksamkeit zu.

Was bedeutet das für die SEO-Branche? Zum einen ist die interdisziplinäre Arbeit unfassbar wichtig geworden. Es reicht nicht mehr, gut auf Keywords optimieren zu können oder ein Händchen für Backlinks zu haben. Wir brauchen Spezialisten für jeden Teilbereich, die sich täglich neu ins Getümmel stürzen, sich ständig weiterbilden und über den Tellerrand blicken. Gar nicht so einfach, oder?


Was hat Euch im SEO-Jahr 2017 überrascht? Welche Trends seht ihr im nächsten Jahr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Die 10 schlimmsten SEO-Sünden, für die Du in die Hölle kommst

Du sollst nicht lügen, Du sollst nicht stehlen, Du sollst nicht begehren illegal zugekaufte Backlinks: In der schillernden Welt der Suchmaschinenoptimierung gibt es absolute No-Gos, die sich negativ auf Dein Ranking oder Dein Karma-Konto auswirken. Das reicht von technischen Fehltritten über strategische Fettnäpfchen bis hin zur Kleinigkeit mit großen Folgen. SEO-Fehler kosten wertvolle Plätze im Ranking. Wir haben für Dich die Top 10 der SEO-Sünden zusammengestellt. Und, in wie vielen Punkten entdeckst Du Dich wieder?

1. Billige, eingekaufte Backlinks machen den Großteil Deiner Linkstruktur aus

Google kennt mittlerweile wirklich jeden Trick, mit dem schlaue Marketer das natürliche Linkwachstum imitieren wollen. Und der Suchmaschinenriese ist gar nicht begeistert über Backlink Farmen und andere Tricks. Das Ergebnis: Konsequente Rankingstrafen und im schlimmsten Fall Deindexierung. Das gilt übrigens auch für Artikelverzeichnisse und Presseportale: Der Rage Rank dieser Seiten ist in der Regel unterirdisch. Und im schlimmsten Fall vererbt sich das auf Deine Seite. Deswegen: Augen auf beim Linkkauf!

Besser: Sparsame, aber dafür hochwertige Links auf Seiten, die thematisch zu Dir passen.

2. Du sparst am Content und siehst ihn als Vehikel für Keywords

Kein Mensch ließt die Texte im Internet – oder? Tatsächlich scannen viele User die Inhalte einer Webseite. Warum solltest Du trotzdem in guten Content investieren? Weil schöne Texte viel mehr bieten als schnöden Platz für Keywords. Sie verwandeln Leser in Fans, die gerne wiederkommen und Deinen Worten lauschen. Mit passendem Content bringst Du die Seele Deines Unternehmens zum Ausdruck und sagst dem Kunden, was er bei Dir erwarten kann. Deine Texte sind die erste Begegnung der User mit Deiner Seite – also gestalte sie einladend!

Besser: Professioneller Content, der mit einer dezenten WDF*IDF-Optimierung glänzt und den menschlichen Leser anspricht.

3. Keywords werden mit der Gießkanne im Text verteilt und kaum abgewandelt

Klar, ohne Keywords geht gar nichts. Schließlich willst Du bei Google gefunden werden. Aber die Zeiten, in denen eine Keyworddichte von 10 Prozent „noch ein bisschen zu niedrig angesetzt“ war, sind (gottseidank!) vorbei. Google ist schlauer geworden: Es erkennt Flexionen, also gebeugte oder leicht abgewandelte Begriffe, und legt großen Wert auf Synonyme. Usersignale spielen ebenfalls eine große Rolle – und der menschliche Leser weiß, worum es in einem Text geht, auch wenn Du auf massenhafte Keywords verzichtest. Keywordstuffing zählt zu den schlimmsten SEO-Sünden, für die Du auf jeden Fall in die Hölle kommst.

Besser: Keywords kommen in die H1, den ersten Absatz und in mindestens eine Zwischenüberschrift. Abseits davon nur, wenn es sich im Text eben ergibt.

4. Meta-Informationen im Title-Tag sind egal, die sieht eh keiner

Doch! Der Title-Tag ist sogar das allererste, was ein User sieht, wenn er Deinen Artikel oder Deine Seite auf Google entdeckt. Wenn der Nutzer sonst nichts liest – die ersten Worte des Title-Tags werden IMMER gelesen, wie Heatmap-Studien untermauern. Deswegen sollte hier schon klar sein, worum es geht. Und: Der Meta-Title darf nicht zu lang sein! 70 Zeichen sind das absolute Maximum. Idealerweise findet sich da nicht nur das Keyword, sondern auch noch der Brandname. Ein Call-to-Action findet in der Meta-Description seinen Platz.

Besser: Der Meta-Tag hat 70 Zeichen, beginnt mit dem Keyword oder zieht die Aufmerksamkeit anderweitig auf sich.

5. Bilder auf der Seite sollen gut aussehen und sonst keine Arbeit machen

Bilder gehören unbedingt zur SEO-Optimierung. Und doch lauern hier die meisten SEO-Sünden, wie eine Studie von Mysiteauditor zeigt: 67 Prozent der analysierten Seiten hatten keine Bilder mit Alt-Tag. Der ist aber extrem wichtig: Google hat keine Augen und weiß daher (noch) nicht, was auf einem Bild abgebildet ist. Darum soll der Alternativtext eine treffende Bildbeschreibung abgeben. (Übrigens: Das ist nicht nur gut für die Crawler der Suchmaschine, auch blinde oder sehbehinderte Menschen freuen sich über einen Alternativtext.) In sagenhaften 81 Prozent aller Fälle fehlte das Keyword im Bildnamen.

Besser: Alternativtext und Bildname sollten das Keyword enthalten und treffend sein. Der Dateiname des Bildes sollte mit Bindestrichen geschrieben sein, nicht mit Leerzeichen oder Unterstrichen.

6. Überschriften setzt Du nach Gefühl, es gibt keine Headline-Struktur

Zwischenüberschriften strukturieren Deinen Text für den Leser und für die Suchmaschine. Deswegen legt Google ganz besonders großen Wert auf eine klare Struktur. Das ist wirklich einfach:

  • Es gibt auf jeder Seite genau eine H1.
  • Zwischenüberschriften sind mit H2 und H3 strukturiert.
  • Fettungen machen den Lesern das Leben einfacher.

Mehr darüber, wie Du Struktur in Deinen Content bringst, liest Du in unserem Beitrag zu einer guten Struktur für Content.

7. Deine Seite hat den technischen Standard wie zu Ihrem Release im Jahr 2011

Flash ist für Suchmaschinen nicht lesbar. Vor einigen Jahren basierten noch zahlreiche Seiten auf dem Animationssystem. Heute gibt es elegantere, schnellere und erheblich schönere Lösungen, die nicht zu schlimmen SEO-Fehlern führen. Flash ist out! Zudem solltest Du auf allzu filigranes Inline CSS verzichten, weil es Deine Seite langsam macht.

Besser: Statt flashy und aufwendig sollte eine Seite heute vor allem agil sein. Setze daher lieber auf komprimierte Daten und die Optimierung Deiner Ladezeiten.

8. Page-Speed ist Dir egal: Die User haben doch gute Internetverbindungen!

Aber warum ist die Ladegeschwindigkeit Deiner Seite so extrem wichtig? Schließlich haben die meisten User mittlerweile leistungsstarke Internetverbindungen – da kann das Webdesign gerne mal ein wenig mehr Ressourcen fordern, oder? Nein: Du solltest Dich immer am schwächsten vorstellbaren Gerät orientieren. Stell Dir vor, Du lebst in Dresden-Blasewitz, wartest seit 25 Jahren auf den Glasfasernetzausbau und musst Deiner Seite erst einmal 5 Minuten beim ruckelnden Laden zuschauen. Das macht keinen Spaß.

Besser: Agil, schnell, einfach: Das sind die Schlagworte für mehr Page-Speed.

9. Mobile Seitenvarianten gibt es nicht, das Design passt sich schon von alleine auf Smartphones an!

Gut gemachtes responsives Webdesign kann sich tatsächlich automatisch an den Bildschirm anpassen. Das muss erst einmal programmiert und eingefügt werden. Mobile Seitenversionen entstehen nicht natürlich, sondern benötigen Planung und Entwicklungszeit – erst dann kann Deine Seite mobil strahlen.

Besser: Kümmere Dich einmal kurz darum, dass Deine Seite auf allen Geräten läuft und werde von Google für eine mobile Webseite belohnt!

10. Google hat keine Augen, das Webdesign ist also zweitrangig

Google mag blind sein, aber Google ist nicht doof: Natürlich wissen die Crawler, wie die Seitenstruktur aussieht und wie Deine Menüführung funktioniert. Und es gibt noch einen weiteren Grund, warum das Webdesign natürlich nicht egal ist: Du entwickelst ein Produkt für Menschen. Und die sehen durchaus, ob ihnen Dein Design gefällt oder ob sie den Tab schnell zumachen. Dazu kommt noch, dass Google Usersignale wertet: Wenn ein Nutzer wegen Deines Designs den Rückzug antritt, bewertet Google das schlecht.

Besser: Das Design regelmäßig anpassen und in die Neuzeit bringen.

Fazit: SEO-Sünden lassen sich leicht vermeiden

Und, ertappt? Natürlich werden die wenigstens Menschen wirklich alles falsch machen. Schließlich arbeitet Google daran, möglichst gut zu verstehen, was in den Köpfen der User vor sich geht. Aber es gibt zahlreiche Studien, laut denen zwischen 29 und 81 Prozent (!) der Webseiten Probleme mit technischen Feinheiten haben. Das kostet wertvolle Plätze im Ranking. Mit einem kritischen Blick auf die eigene Webseite kannst Du solche Fettnäpfchen vermeiden. Dein Webseiten-Audit sollte aus vier Komponenten bestehen:

  • Bestandsaufnahme: Was performt gut, was funktioniert gar nicht?
  • Technischer Check: Laufen alle Systeme so schnell sie können?
  • Tiefgehende Analyse: Gibt es Links oder Content, die Dein Ranking runterziehen?
  • Blick von außen: Was sagen potenzielle User oder Kunden zu Deinem Design?

Alles beachtet? Dann hast Du eine richtig gute Basis, ganz ohne Fehler oder SEO-Sünden, die Dein Ranking unnötig belasten.


Gibt es SEO-Sünden, die sich immer wieder bei Euch einschleichen? Was tut Ihr dagegen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

 

 

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5 Wege, wie Du Struktur in Deinen Content bringst

Es gibt viele Gründe, Deinem Text eine schöne und leicht lesbare Struktur zu geben. Es lässt Deinen Artikel weniger wuchtig wirken. Aber Zwischenüberschriften, Fettungen und Absätze gefallen nicht nur dem Leser: Auch Google mag eine gut lesbare Textstruktur. Die Suchmaschine kann Deine strukturierten Inhalte besser verstehen und zeigt sie weiter oben in den Suchergebnissen an. 

Ein Artikel ganz ohne Struktur lässt sich schlecht lesen.Heute verraten wir Dir 5 Tipps, um Deinen Texten und Artikeln eine bessere Struktur zu geben, die dem Leser gefällt und alle wichtigen Informationen im schönsten Licht darstellt. Denn gute Inhalte brauchen eine ansprechende Form. Viele Tipps klingen auf den ersten Blick selbstverständlich, dennoch ist der richtige Look für den Erfolg eines Blogartikels oder einer Landing Page fast noch wichtiger als der eigentliche Inhalt.

Viele Leser scannen Artikel im Internet nur und lesen nicht jedes einzelne Wort. Und das ist auch okay. Mit einer guten Textstruktur verrätst Du Deinem User auf den ersten Blick, was ihn erwartet und bringst Deine wichtigsten Argumente schnell und sicher unter. Außerdem erfüllt ein gut formatierter Artikel alle Anforderungen, die Google an Web-Content hat. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck – und da ist der Stil entscheidend!

1. Absätze

Absätze sind der erste Schritt, um Deinen Content zu strukturieren. Oftmals passieren sie ganz natürlich: Wenn ein Gedanke beendet ist, kommt der Druck auf die Enter-Taste. Aber ist es wirklich so einfach?

Absätze sollten immer eine Argumentationskette abbilden. Als kleine Sinneinheiten lassen sie sich am Ende verschieben, neu anordnen und sortieren.

Ganz nebenbei bildest Du dadurch mehr Weißfläche auf der Seite. Das ist ein Begriff aus dem Layout, der auch in den alten Medien eine große Rolle spielt. Artikel mit viel Freifläche sind weniger anstrengend für die Augen und lassen sich somit leichter lesen. Im Internet sorgen Absätze dafür, dass Deine Leser Dich besser verstehen und nicht entnervt wegklicken, weil sie von einer Wand aus Text erschlagen werden.

2. Zwischenüberschriften

Absätze allein machen noch keinen guten Webtext aus. Um Deinem Content Struktur zu geben, musst Du Zwischenüberschriften einsetzen. Das ist gut für den Leser, der sich zunächst einen Überblick über Deine Inhalte verschaffen will. Dabei gibt es folgende Regeln:

  1. Die große Hauptüberschrift in H1 über dem Artikel sollte einzigartig sein.
  2. Die Zwischenüberschriften sind als H2 formatiert und geben dem User Orientierung.
  3. Kleine Absätze können mit gefetteten Überschriften gestaltet werden.

Mehr als drei Ebenen bei den Überschriften wirken schnell unruhig – im Internet reichen zwei bis drei verschiedene Typen von Überschriften völlig aus.

3. Aufzählungen

Es gibt zwei Arten von Aufzählungen: Nummerierte Listen sind gut, wenn es um ein Ranking geht oder um eine Reihenfolge, die der Leser nacheinander nimmt. Klassische Aufzählungen mit Punkten, Strichen oder Symbolen sind universell einsetzbar.

Auf jeden Fall vereinen Aufzählungen gleich zwei positive Aspekte für Dein Layout miteinander: Sie schaffen viel Weißfläche und ziehen die Blicke damit magisch an. Viele User lesen fast ausschließlich die Bullet-Point-Listen in einem Artikel. Deswegen sollte hier alles stehen, was im Text nicht untergehen darf. Daneben präsentieren Aufzählungen Informationen kompakt und auf einen Blick lesbar.

Du willst mehr über grandiose Bullet Points lernen? Bei textmatters findest Du alles, was Du darüber wissen musst.

4. Fettungen und Formatierung

Jetzt wird es spannend! Über Fettungen im Text streiten sich die Geister. Für manche Texter sind Fettungen ein wirksames Mittel, um die Aufmerksamkeit auf die Kernaussagen zu lenken. Aber gerade, wenn es der Autor mit Fettungen übertreibt, ist man als Leser schnell verwirrt. Was ist dem Autor wirklich wichtig?

Fettungen liefern die Antworten auf die zentralen Fragen Deines Artikels. Je sparsamer Du damit würzt, desto wirkungsvoller werden sie. Es hat sich bewährt, in jedem Absatz maximal eine Wortgruppe in den Vordergrund zu stellen. Alles andere lässt Deinen schönen Text unruhig wirken.

Übrigens: Auch kursive Passagen haben ihren Zweck. Die schräg gestellte Schrift fällt nicht so stark ins Auge wie eine Fettung, betont aber gleichzeitig eine Passage im Lesefluss. Zum Beispiel kannst Du damit persönliche Einschübe oder kontroverse Meinungen kennzeichnen, ohne direkt alle Blicke darauf zu lenken.

5. Bilder, Icons und Grafiken

Es wird bunt! Bisher haben sich alle Tipps und Tricks im normalen Eingabefenster abgespielt. Aber mit Bildern hast Du wortwörtlich unendliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Das große Beitragsbild über einem Blogartikel legt die Stimmung fest und gibt dem Leser einen ersten Eindruck vom Inhalt. Idealerweise hat schon dieses Bild Wiedererkennungswert – perfekt, wenn Du Deine Texte auf Social Media teilen willst. Viele Blogs setzen auf (mehr oder weniger) passende Stockfotos oder setzen die Hauptüberschrift noch einmal schön in Szene.

Im Text selbst lockert visueller Content das Schriftbild auf. Der richtige Einsatz von Bildern und Icons ist allerdings ein Tanz auf der Rasierklinge: Denn unpassende Fotos oder Bilder, die sich zu sehr in den Vordergrund drängen, saugen die gesamte Aufmerksamkeit auf. Der Schlüssel zum Erfolg ist Sparsamkeit.

 

Unsere Praxis-Tipps für schönere Artikel und mehr Struktur im Text

Du kennst jetzt die einfachsten Möglichkeiten, Deinem Text Struktur und Ordnung zu verleihen. Aber wie sieht das in der Realität aus? Wie entsteht ein gut (hoffentlich) strukturierter Artikel bei uns?

  1. Am Anfang steht die Idee: Willst Du Deinen Text als Listicle formatieren? Wie sieht die Hauptüberschrift aus? Das legt die Grundstruktur gleich zu Beginn fest.
  2. Ich schreibe die Zwischenüberschriften zuerst. Damit habe ich eine bessere Orientierung beim Schreiben und schweife thematisch nicht so schnell ab.
  3. Wo bietet sich eine Aufzählung an? Mit diesem Gedanken schaue ich mir meine erste Textstruktur an und überlege, wo ich meine Bullet-Point-Liste einfüge.
  4. Die Fettungen kommen zum Schluss. So muss ich nämlich überlegen, was die Kernaussage meines Artikels ist und kann unklare Passagen noch einmal überarbeiten.
  5. Der Text soll strahlen! Wenn es nicht gerade um abstrakte Themen oder Schaubilder geht, kommen die Bilder erst nach dem fertigen Text zum Einsatz.

Wie arbeitet Ihr an einem Text für Eure Webseite? Folgt Ihr bestimmten Regeln oder lasst Ihr es einfach fließen? Wir sind gespannt auf Eure Kommentare!

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Das neue Google AdWords-Interface: Was bedeutet es für Dein Unternehmen?

Was lange währt, wird endlich gut: Schon Anfang 2016 gab es die ersten Gerüchte darüber, dass Google an einem neuen Interface für AdWords sitzt. Und das war bitter nötig: Fast alle anderen Tools und Seiten haben im Laufe der letzten Monate ein neues Kleid bekommen. Nur das AdWords-Interface hatte immer noch seinen altmodischen Look. Seit Anfang Oktober kommen nun alle Nutzer in den Genuss des neuen Designs. Da stellt sich natürlich eine Frage: Und, wie ist es? Welche Änderungen das neue Google AdWords-Interface mit sich bringt und was das für Dein Unternehmen bedeutet, liest Du bei uns im Blog. 

Aufgeräumt, strukturiert, klar: Der neue Look von AdWords

Für viele Nutzer ist dieser Teil des Online-Marketings vollkommen unsichtbar: Das Nutzer-Interface von AdWords soll allerdings für Experten und Laien gleichermaßen zugänglich sein. Da verwundert es nicht, dass Google der SEA-Maschine seinen eigenen Stempel aufdrückt und den Look an die anderen Tools anpasst: Die Menüleiste ist nach links gewandert, die Farben sind extrem reduziert und die Funktionalität auf jeden Fall gegeben. Die Menüpunkte sind ein bisschen neu sortiert, aber es ist grundsätzlich noch alles da. Wir vermissen keine Optionen, die es nicht auch im alten AdWords gab.

So nackt und leer sieht unser Adwords-Interface natürlich nicht aus. Auf den ersten Blick fällt auf, wie klar das neue Design wirkt.

So nackt und leer sieht unser Adwords-Interface natürlich nicht aus. Auf den ersten Blick fällt auf, wie klar das neue Design wirkt.

 

Das Adwords-UI soll vor allem für DIY-AdWords leicht zugänglich sein. Das ist kein Problem: Die Bedienung ist wirklich intuitiv und kinderleicht. Der Basic-Look wird nach und nach mit mehr Funktionen ergänzt und bietet so mehr als genug Gestaltungsspielraum für uns Profis. Noch eine weitere Neuerung springt sofort ins Auge: AdWords läuft erheblich flüssiger. Laut Ankündigung und Tests in der Beta sollen einzelne Kampagnen bis zu 20 Prozent schneller laden. Für uns fühlt es sich sogar noch etwas zügiger an. Übrigens: Das neue Layout ist besser für die Arbeit an einem kleinen Bildschirm geeignet – ganz im Sinne von Googles Schlachtruf: „Mobile First!“

Neue Features machen das Online-Marketing noch schöner

Trotz des neuen Looks sind bei der Anzeigengestaltung und den Parametern keine revolutionären Änderungen hinzugekommen. Die neuen Features spielen sich vor allem auf dem Dashboard ab: Verschiedene Visualisierungen liefern tages- und wochenaktuell neue Statistiken und Zahlen. Auch das stundengenaue Tracking vom Verlauf der Zugriffe ist damit problemlos möglich. Damit lassen sich einige Performance-Merkmale schneller tracken und leichter verständlich machen. Das neue Google AdWords-Interface ist noch lange nicht fertig. Google hat schon angekündigt, dass sie das Angebot schrittweise erweitern wollen. Welche Änderungen fallen beim neuen Designs sofort ins Auge?

Cross-Device-Tracking

Cross-Device-Tracking: Für Google ein wichtiger Aspekt im neuen AdWords-Interface.

Cross-Device-Tracking: Für Google ein wichtiger Aspekt im neuen AdWords-Interface.

Wie viele User betrachten die Seite auf ihrem Smartphone? Wirkt der Shop attraktiver auf Desktop-User? Oder gibt es ein Problem mit der Funktionalität des Warenkorbs auf der mobilen Seitenversion? Das Cross-Device-Tracking steht beim neuen AdWords-Interface klar im Vordergrund. Um das zu unterstreichen, setzt Google auf einfache Schaubilder, die auf den ersten Blick eine Einschätzung der Situation möglich machen.

Stundenaktuelle Heatmap

Mit der Heatmap lässt sich relativ genau feststellen, wann Deine Zuschauer Deine Werbung sehen.

Mit der Heatmap lässt sich relativ genau feststellen, wann Deine Zuschauer Deine Werbung sehen.

Die Heatmap bringt Dir spannende Einblicke in den Tagesablauf Deiner Zielgruppe. Früher musste man ein wenig orakeln, um festzustellen, welche Uhrzeit sich besonders gut für Anzeigen eignet. Lifestyle-Seiten und Produkte für Endverbraucher performen meist am Nachmittag und nach Feierabend besser. B2B-Geschäfte laufen dagegen eher am Vormittag. Die neue Heatmap auf der Kampagnenübersicht bringt interessante Statistiken direkt auf Dein Dashboard. Gefällt uns!

Fazit: Das AdWords-Interface im neuen Look

Klar, ein optisches Update bringt keine revolutionären Änderungen mit sich. Aber in Sachen „Quality of Life“ punktet das neue Google AdWords-Interface. Es funktioniert schnell, intuitiv und unkompliziert. Das neue Feature „Werbechancen“ berechnet erwartbare ROIs für bestimmte neue Aktionen – sehr spannendes Terrain.  Und natürlich ist es einfach schön, das Googles Material Design jetzt in allen Geschäftsbereichen angekommen ist – auch und gerade bei SEA.


Was sagt ihr zum neuen Look von AdWords? Fällt Euch noch etwas ins Auge? Oder mochtet Ihr den Oldschool-Look? (Wenn ja: Noch lässt sich das alte Design mit einem Mausklick reaktivieren!). Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

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Wie sinnvoll ist Influencer-Marketing für Dein Unternehmen?

Unternehmen und Blogger tun sich zusammen – und das Ergebnis ist für beide Seiten ein Gewinn. Oder? Beim Influencer-Marketing geht es darum, mit passenden Instagrammern, Youtube-Stars oder Bloggern eine Kooperation zu starten und Reichweite gegen Geld zu tauschen. 84% der Marketer wollen 2017 eine Influencer-Kampagne für ihre Kunden starten. Aber ist Influencer-Marketing sinnvoll? Oder ist der Marketing-Hype nur ein laues Lüftchen? Wir haben überprüft, ob sich die Zusammenarbeit mit Internet-Persönlichkeiten für Dein Unternehmen lohnt.

Für jede Branche der richtige Influencer

Für manche Produkte bietet sich eine Influencer-Kampagne einfach an: Schöne Wohn- und Designaccessoires zum Beispiel, die wie zufällig auf dem Sofa des Lieblings-Bloggers liegen. Oder leckerer Tee oder Schokolade, die auf einem Instagram-Bild richtig gut zur Geltung kommen. Vielleicht geht es um das Make-up, dass ein Youtube-Star in der neusten Tutorial-Reihe einsetzt? Diese Produkte passen meist nahtlos zu Lifestyle- und Beauty-Influencern. Und genau deswegen ist der Markt ziemlich übersättigt.

Spannender wird es bei platzierten Kooperationen, wenn die Produkte oder Dienstleistungen auf den ersten Blick nicht für eine Influencer-Kampagne geeignet sind. Denn obwohl der Fokus der Aufmerksamkeit häufig auf den schönen Dingen des Lebens liegt, lässt sich das Empfehlungsmarketing auch auf andere Branchen übertragen.

Ein Beispiel: Du hast ein florierendes Unternehmen für Rauchmelder und Haustechnik. Klingt auf den ersten Blick wenig sexy. Aber wer interessiert sich für diese Themen? Häuslebauer, junge Familien, Fans von Interior-Design (gibt es so etwas wie gut aussehende Rauchmelder?) und Handwerker. Dazu passen also ein Kanal oder Instagram-Profil, das sich mit dem Hausbau beschäftigt. Dort lässt sich eine Kampagne entwerfen, die von den Menschen gesehen wird, die sich wirklich für Dein Thema interessieren. Klasse vor Masse! Das muss gar kein riesiger Star mit Millionen von Abonnenten sein – wenn die Zielgruppe gut gewählt ist, reichen auch weniger Nutzer, um einen großen Erfolg zu erzielen.

Aber wie findest Du den richtigen Influencer für Dich?

So findest Du passende Influencer für Deine Werbekampagne

  1. Die richtige Plattform macht den Unterschied. Instagram und Pinterest sind voll mit wunderschönen Fotos und Inspirationen. Bei Youtube geht es eher praktisch zu. Blogger gibt es zu allen möglichen Themen – perfekt für erklärungsbedürftige Produkte.
  2. Überlege zuerst, wo und wie Dein Produkt groß raus kommt, ob Du viel Text dazu möchtest oder ob die Bilder für sich sprechen sollen.
  3. Es kommt nicht auf die Zahl der Abonnenten an! Auch ein kleiner Kanal, der dafür aber eine sehr treue Fangemeinde hat, kann sich lohnen.
  4. Ideal ist es natürlich, wenn Du die Message des Influencers gut findest und seinen Stil magst – damit passt Ihr gut zusammen und ergänzt Euch. Das wirkt besonders authentisch.
  5. Du solltest immer im Hinterkopf haben, wie Deine Zielgruppe aussieht. Buyer Personas helfen Dir, einen klaren Blick zu bekommen. Was mögen diese Menschen? Welchen Kanälen folgen sie? Wofür interessieren sie sich? Davon ausgehend kannst Du nach passenden Influencern suchen.

Die richtige Botschaft ist entscheidend – sonst leidet die Authentizität

Verunglückte Influencer-Kampagnen stehen mittlerweile fast so stark im Fokus wie vorbildliche Kooperationen. Die Facebook-Page „Perlen des Influencer-Marketings“ hat über 26.000 Fans und zeigt, wie lächerlich unpassende Werbung sein kann. Der Mini-Shitstorm gegen die Waschmittelmarke Coral basiert auf demselben Humor: Internetstars, die ihren Weichspüler mit an den Strand nehmen oder ihn mit dem Fahrrad spazieren fahren? Eher unglaubwürdig als nah an der Zielgruppe.

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Wer nimmt seinen Rasierer nicht mit an den Strand? Influencer-Marketing sollte authentisch sein. (Quelle: Perlen des Influencer-Marketings / Facebook)

Diese Beispiele zeigen, was schlechtes Influencer-Marketing ausmacht:

  • Es setzt auf reichweitenstarke Influencer, die aber keinen Bezug zum Produkt haben
  • Die Markenbotschaft kommt nicht glaubwürdig rüber
  • Das Branding ist nicht durchdacht und spricht nicht die Sprache der Fans
  • Es ist platte Werbung ohne Mehrwert für den User

Influencer-Marketing bedeutet nicht, dass ein strahlender Internet-Star einfach Deine Produkte in die Kamera hält. Als Sponsor für ein Event oder ein Erlebnis kannst Du ganz gezielt steuern, welche Emotionen die User mit Deiner Marke verbinden. So arbeitet FitBit mit dem Blogger Casey Neistat zusammen und spendiert ihm einen Urlaub am Strand: Locker, abenteuerlustig, sportlich. Und genauso nehmen die Fans des Vloggers dann auch das Fitness-Armband wahr – da braucht es gar keine großen Werbebotschaften.

Kritik am Influencer-Marketing – das große Zahlenspiel?

Aber wie sinnvoll ist das Influencer-Marketing denn jetzt? Blogger Rob Vegas hat da eine ziemlich klare Meinung: Viele Blogger arbeiten mit geschönten MediaKits und Zugriffszahlen, die bei genauerer Betrachtung gar nicht so berauschend sind. Das führt dann dazu, dass die teuer bezahlte und kreativ durchdachte Kampagne von vielleicht 72 Usern gesehen (und weggeklickt) wird.

Fest steht, dass Du nicht einfach blind im Freudentaumel eine Influencer-Kampagne starten solltest. Wie sehen die wöchentlichen Zugriffszahlen aus? Verteilen sie sich gleichmäßig auf neue Artikel oder Bilder? Gibt es eine aktive, engagierte Community, die sich wirklich für den Influencer interessiert? Ein paar Abstimmungsfragen zeigen, ob hier wirklich zusammengefunden hat, was zusammen gehört. Echte Beziehungen mit der Fangemeinde lassen sich für Geld nicht kaufen – Follower aber schon.

Es kommt aber nicht auf die reine Zahl an Impressions an, wenn Du eine Partnerschaft eingehen willst. Es ist mittlerweile sogar so, dass sehr spezielle Partnerschaften in einer Nische besonders lukrativ sind. Denn während der Beauty- und Lifestylemarkt komplett überlaufen ist, können Kooperationenn mit kleinen, spezialisierten Influencern gut funktionieren. Eine gute Mischung aus Bauchgefühl und Vertrauen auf die Zahlen ist perfekt, um Dein Influencer-Marketing ins Rollen zu bringen.


Was sagt Ihr zum Thema Influencer-Marketing? Wollt Ihr es in den Marketingmix aufnehmen? Oder ist das ein Hype, der völlig an euch vorbeigeht?

Die ultimative Checkliste für die Arbeit mit einer Online-Marketing-Agentur

Du bist auf der Suche nach einem guten Partner für Deine Werbung? Aber die Quest nach der perfekten Online-Marketing-Agentur kann manchmal ganz schön schwierig sein. Und wie genau läuft eine erfolgreiche Zusammenarbeit eigentlich ab? Was gilt es zu beachten? Wir haben für Dich die ultimative Checkliste für die Zusammenarbeit mit einer Online-Agentur zusammengestellt. Ganz gleich, ob Content, SEA oder mobile Optimierung: Diese Fragen solltest Du Dir stellen, um das beste Ergebnis aus der Arbeit mit der Agentur herauszuholen. 

Vor der Zusammenarbeit

Der Weg ist das Ziel: Die Suche nach der passenden Online-Marketing-Agentur stellt die Weichen für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Deswegen solltest Du Dir hier auf jeden Fall Zeit nehmen. Nicht jede Agentur ist Experte für alle Bereiche der Werbung im Internet. Und das ist auch besser so: Im Online-Marketing muss man sich auf Themenbereiche spezialisieren, um up-to-date zu bleiben. Deswegen solltest Du im ersten Schritt überlegen, was Du überhaupt willst. Geht es um ein spezielles Thema oder willst Du den vollen Rundum-Service? Welche Ziele sollen erfüllt werden?

  • Willst Du engeren Kontakt mit Deinen Kunden?
  • Mehr Traffic auf Deiner Seite?
  • Eine höhere Conversion-Rate?
  • Besseren Content für Webseite und Social-Media-Kanäle?
  • Oder willst Du, dass mehr Menschen Deine Newsletter klicken?

Mit einem festen Ziel vor Augen machst Du Dich dann auf die Suche. Bei dem Verzeichnis der Google Partner-Agenturen findest Du eine Vielzahl an potenziellen Agenturen, die von Google selbst zertifiziert sind.

 

  1. Was ist mein Anliegen, um welche Aufgaben geht es?
  2. Macht das Outsourcen Sinn?
  3. Gibt es in einer annehmbaren Nähe eine Agentur, die diese Bedürfnisse erfüllen kann?
  4. Hat die Agentur Spezialisten für mein Problem?
  5. Hat die Agentur einen guten Ruf oder kenne ich andere Kunden?

Die Anfrage

Der erste Schritt ist nicht nur in der Liebe schwierig. Hast Du einmal eine Agentur aufgespürt, bei der Du ein gutes Gefühl hast, kommt die erste Anfrage. Idealerweise sollte diese erste Mail oder Kontaktanfrage schon alle wichtigen Punkte beinhalten, damit die Online-Marketing-Agentur einen realistischen Plan und Pitch erstellen kann. Deine Angaben müssen noch nicht detailgetreu und bis in die letzte Feinheit ausgearbeitet sein. Aber die Basis-Infos sollten definitiv nicht fehlen.

 

  1. Gibt es auf der Seite ein Kontaktformular oder soll ich einfach eine Mail schreiben?
  2. Weiß ich schon, wie der Ablauf der Zusammenarbeit aussehen soll oder will ich erst einmal eine Beratung?
  3. Welche Informationen brauchen die Mitarbeiter der Agentur?  (Generell: Branche, gewünschter Service, Zielgruppe, spezielle Wünsche)
  4. Gibt es schon bisherige Maßnahmen, die meine Online-Marketing-Agentur kennen sollte?
  5. Welches Werbebudget steht zur Verfügung?
  6. Welche Befugnisse und Zugänge hat die Agentur bei dem Werbeprojekt?
  7. Bis wann will ich einen Kostenvoranschlag vorliegen haben?

Die ersten gemeinsamen Schritte

Es kann losgehen! Wenn ihr euch füreinander entschieden habt, folgt eine feinere Abstimmung der gemeinsamen Ziele. So lernst Du die Möglichkeiten kennen, die eine Online-Marketing-Agentur leisten kann. In dieser Stufe wird auch das erste Budget festgelegt und ein detailliertes Briefing entsteht. So herrscht auf allen Seiten Klarheit. Um am Ende zu überprüfen, ob die Marketingarbeit ein Erfolg war, sollten die Ziele so konkret wie möglich sein. Daran kann man sich am Ende auch messen lassen.  Kommunikation ist hier das Zauberwort: Je schneller und unkomplizierter man offene Fragen klären kann, desto besser.

 

  1. Sind gemeinsame, konkrete Ziele festgelegt? Kann ich Zahlen nennen, die realistisch, aber trotzdem sportlich sind?
  2. Hat die Agentur ein ausführliches Stylesheet für das Layout und Design bekommen?
  3. Gibt es Richtlinien oder Vorstellungen zum Wording?
  4. Welche Zielgruppe soll umworben werden? Gibt es Buyer Personas?
  5. Gibt es im Unternehmen einen festen Ansprechpartner für die Agentur?
  6. Bis wann läuft die erste, verbindliche Deadline für die ersten Arbeiten?
  7. Haben die Experten von der Agentur Zugang zu allen wichtigen Ressourcen und Accounts?

Das Feedback

Der erste Meilenstein ist erreicht, es wird Zeit für eine eingehende Analyse. Gehen die Entwürfe und Arbeiten der Agentur in die Richtung, die Du willst? Was muss geändert werden? Wichtig ist auch, wie genau das Erfolgs-Tracking abläuft. Bekommst Du die Auswertungen komplett von der Agentur oder kannst Du selbst einen Blick auf die Zahlen werfen? Regelmäßige Updates geben Dir ein gutes Gefühl, dass es stetig voran geht. DER richtige Weg existiert dabei nicht. Ihr findet aber sicher gemeinsam eine gute Lösung.

 

  1. Funktioniert die Kommunikation reibungslos? Gibt es für beide Seiten feste Ansprechpartner?
  2. Kann ich jederzeit Einblick in die Arbeit der Agentur bekommen?
  3. In welchem Abstand erfolgen die Feedbackschleifen?
  4. Verstehe ich die Zahlen in der Auswertung?
  5. Wurden die Ziele erreicht? Wenn nein, gibt es eine gute Antwort nach dem Warum?

Infografik: Checkliste für die Arbeit mit einer Online-Marketing-Agentur

 

Checkliste Online-Marketing-Agentur

 

 

Wie stellt Ihr Euch die perfekte Online-Marketing-Agentur vor und wie soll die Zusammenarbeit aussehen? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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SEO: Warum ohne interne Verlinkungen gar nichts geht

Hast Du schon mal einen Blick auf Deine Sitemap geworfen? Je umfangreicher ein Web-Auftritt wird, desto unübersichtlicher wird in der Regel auch die Seitenstruktur. Und jetzt stelle Dir vor, Du bist der Google Bot und müsstest irgendwie herausfinden, welche Unterseiten jetzt wichtig sind und welche nicht. Gar nicht so einfach, oder? Interne Verlinkungen helfen dabei, Ordnung ins Chaos zu bringen. Sie sind aber nicht nur für SEO wichtig, auch User profitieren von einer durchdachten Linkstruktur und gut eingefügten internen Links. Es ist mittlerweile sogar so, dass ohne Links zu anderen Unterseiten fast gar nichts mehr geht. Wie Du elegant für ein gutes Linknetzwerk auf Deiner Seite sorgst, verraten wir Dir bei uns im Blog.

Google erkennt, welche Seiten besonders wichtig sind

Die Logik von Google ist schon lange ziemlich klar: Viele Links = hohe Relevanz. Das hat vor einigen Jahren zu wilden Blüten, wie den bekannten Backlink-Farmen und Presseportalen geführt, bei denen besonders viele externe Verlinkungen entstehen sollten. Der Rankingfaktor Backlinks wurde daraufhin radikal umgestellt. Das Penguin 4.0-Update hat diesen Techniken ein Ende gesetzt. Aber auch heute noch spielen Links eine wichtige Rolle im SEO-Bereich.

Verlinkungen helfen den Crawling Bots von Google dabei, Zusammenhänge zu verstehen. Und das System funktioniert nicht nur zwischen unterschiedlichen Seiten, auch interne Verlinkungen können einen großen Einfluss auf die Bewertung einer Seite haben. Dabei haben die seiteninternen Verknüpfungen sogar einen großen Vorteil: Im Gegensatz zu externen Links gibt es hier keine dramatischen Ranking-Verluste, wenn man es übertreibt. Gut rankende Seiten vererben einen Teil ihres Page Ranks an die internen Links und heben damit den Wert der ganzen Seite. Aber um zu verstehen, wie genau Google interne Links bewertet, müssen wir auch einen Blick auf die Usability werfen.

Interne Links: Mehr Usability für den Nutzer

Natürlich sollen Links nicht nur die Bots von Google glücklich machen. Bei SEO geht es immer auch um die Bedürfnisse der Nutzer. Und für den interessierten Nutzer bieten Links die Möglichkeit, mehr über den verlinkten Aspekt Deines Angebots zu erfahren. Um sich dabei immer zurechtzufinden, hilft natürlich auch ein Menü. Aber oftmals entstehen die conversionreichsten Bewegungen auf der Seite durch gut gesetzte interne Links. Google hat das verstanden und bewertet interne Verlinkungen auch auf Basis ihrer Benutzerfreundlichkeit.

Eine nutzerfreundliche Linkstruktur führt den Leser elegant genau so durch Deine Seite, wie Du es willst. Dafür erstellst Du vor dem Linkaufbau eine ideale Struktur und arbeitest dann um diese herum. So kannst Du Seiten in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken, die für Dich und Dein Business besonders wichtig sind. Der Besucher kommt so schnell und ohne Umwege zu den Informationen, die er haben will. Und ganz nebenbei weiß auch Google, welche Schwerpunkte Du für Deine Seite setzt.

Dos und Don’ts bei internen Links

DO: Sinnvolle Ankertexte setzen: Bei den Linktexten solltest Du darauf achten, dass die gewünschten Keywords für die Zielseite vorkommen – das sendet dem Crawling Bot die richtigen Signale und trägt zum Ranking für diese Keywords bei.

DON’T: Den User nicht leiten: Jede Seite sollte einen direkten Zugang zum Menü aufweisen und die Navigation per Breadcrumbs ermöglichen. Das bietet dem User Orientierung und baut nebenbei noch einige gut platzierte interne Verlinkungen auf.

DO: Linkstruktur im Auge behalten. Lasse die interne Linkstruktur nicht zu verwoben werden! Du musst nicht von jeder einzelnen Seite auf alle denkbaren Unterseiten verlinken – so wird der Weg der User schnell unübersichtlich.

DON’T: Es mit der Anzahl an internen Verlinkungen übertreiben: Zum einen sieht es einfach nicht gut aus, wenn der ganze Text voller Links ist. Das verwirrt den Leser und lenkt vom eigentlichen Inhalt ab. Außerdem werten die meisten Suchmaschinen nur den ersten Link zu einer spezifischen Zielseite, der in einem Text vorkommt und ignorieren alle weiteren Links auf dieselbe Seite.

DO: Links gut in den Text einbauen: Es gibt nichts Schlimmeres als Links, die offensichtlich als Selbstzweck eingebaut wurden. Die meisten User wissen mittlerweile, wie solche Links aussehen. Aber wenn ein Link elegant in den Text eingebaut ist, wirkt er gar nicht störend, sondern fügt sogar zusätzliche Informationen hinzu!

DON’T: Ohne festen Plan einfach Links setzen: Du willst mit Deinen internen Verlinkungen ein Ziel erreichen. Deswegen solltest Du Dir vorher einen Plan machen und Dir idealerweise sogar aufzeichnen, wie die Struktur Deiner wichtigsten Links aussehen soll und wo der User am Ende herauskommen soll.

DO: Balanciere die Verteilung der Links! Versuche nicht, manche Seiten extrem zu bevorzugen. Es ist immer so, dass manche Kategorien auf einer Seite wichtiger sind als andere, aber die interne Linkverteilung sollte halbwegs ausgewogen sein. In den Webmaster-Tools von Google kannst Du checken, welche Seiten untereinander verlinkt sind.

Fazit: Interne Verlinkungen bringen Dich ans Ziel!

In Sachen OnPage-Optimierung gibt es wenig, was so effektiv für gute Rankings sorgt wie eine Linkstruktur auf der Seite. Natürlich sind interne Links kein Allheilmittel – schließlich gibt es auch seitenlose Designs, die sehr gut ranken, oder unkomplizierte Seitenstrukturen mit nur wenigen Unterseiten. Aber spätestens, wenn Deine Sitemap mehr als drei Ebenen hat oder Du Deine User in eine ganz bestimmte Richtung führen willst, lohnen sich interne Verlinkungen, die den User ans Ziel führen. Zusammenfassend:

  • Interne Linkstrukturen führen User und Bots durch Deine Seite
  • Für die Usability bieten sich seiteninterne Verknüpfungen an, die den User geschickt zur Conversion leiten
  • Achte auf ein ausgewogenes Verhältnis der verlinkten Seiten
  • Mit Ankertexten kannst Du die gewünschten Keywords weiter pushen

Was ist Dein Geheimrezept für gute Links? Lass es uns wissen! 

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Unschlagbare Trends für gute Usability, die nie alt werden

Benutzerfreundlichkeit: Kaum etwas hat einen größeren Einfluss auf die Zufriedenheit des Kunden. Und hier sind es vor allem die kleinen, versteckten Annehmlichkeiten, die den besten Effekt haben können. Gute Usability ist mehr als nur Webdesign. Es ist die Art, kundenzentriert zu denken. Ein paar Trends haben sich in den letzten Monaten durchgesetzt und zeigen, wie schön kluge Ideen umgesetzt werden können. Und gutes Design ist abseits aller Trends immer beeindruckend einfach! Wir zeigen Euch unsere liebsten Usability-Trends, die einfach nie alt werden.

So schön einfach: Nehmt den User an die Hand!

Menüführung ist schon seit Anbeginn des Internets ein spannendes Thema. Aber die beste Menüführung ist gar keine Menüführung! Idealerweise findet sich der User ganz ohne Beschriftungen auf der Seite zurecht. Vielleicht wählt Ihr auch ein seitenloses Design aus, das lediglich einzelne Sprungpunkte bietet. Die Navigation soll es so einfach und intuitiv wie möglich machen, sich auf Eurer Seite zu bewegen. Kreative Lösungen fühlen sich dabei organisch und natürlich an. Definitiv out sind ellenlange Menüs mit einzelnen Unterseiten, die fein säuberlich aufgereiht da stehen. Interaktion ist das Zauberwort! Der User sollte sich auf Eurer Seite nie verirren, sondern immer den richtigen Weg finden. Mit einer tiefgehenden Analyse der Seitenstruktur lässt sich voraussagen, wie ein User sich bewegt und wie Ihr diesen Weg optimieren könnt.

Charakterstarke Usability-Trends mit Persönlichkeit

Minimalismus ist out! Lange Zeit dominierten einfache Webseiten ohne Ecken, Kanten und erkennbaren, eigenen Stil. Diese Seiten waren zwar leicht zu navigieren, aber letztendlich austauschbar und seelenlos.

Das Trend-Pendel schwingt (zum Glück!) wieder in die andere Richtung: Persönlichkeit und Individualität werden belohnt! Erkennt man Eure Seite auch noch, wenn man den Bildschirm schwarz-weiß macht und die Bilder und Fotos entfernt? Strahlt Eure Seite einen unverwechselbaren Flair aus, der die Kunden anspricht? Das ist für die Usability nämlich genau so wichtig wie eine gute Menüführung oder ein eingängiges Design.

Das gilt übrigens nicht nur für die Usability und das Webdesign: Auch Texte und Bilder profitieren von einer eigenen Stimme oder einem eigenen Stil. Stockfotos und Phrasen sind definitiv kein Mittel, um in Zukunft bei den Nutzern zu punkten.

Natürlich künstlich: Wie AI und UX zusammenpassen

Künstliche Intelligenz ist noch ein ziemlich junger Trend. Aber gerade durch seine unterschiedlichen Einsatzzwecke kann die AI quasi überall angewendet werden und das Leben der User verbessern. Das muss nicht einmal ein fortgeschrittener Chatbot sein, der sich mit dem Nutzer unterhält. Künstliche Intelligenz ist auch, wenn der Onlineshop perfekt funktioniert und man die Schritte des Kunden vorhersagen kann. Idealerweise hält das auch noch die Ladezeiten sehr gering, weil die AI hinter der Programmierung schon einmal die wahrscheinlichsten Zielseiten vorbereitet. Der User merkt davon vielleicht nichts – aber indirekt profitieren so alle von dem neuesten Trend in Sachen Usability

Fazit: Gute Usability macht alles schöner

Das Wichtigste an guter Usability ist die stetige Weiterentwicklung der Seite und der Technik, die dahinter steht. Regelmäßige Analysen zeigen Schwachstellen auf, die mit wenigen Tricks aus der Welt geschafft sind. Neben der Nutzerfreundlichkeit hat die Usability noch einen weiteren Aspekt: Je weniger User eine Seite frustriert schließen, weil sie zu lange lädt oder zu unübersichtlich ist, desto wahrscheinlicher wird die Conversion. Usability-Tests nehmen die ganze Seite in den Blick und unterstützen Euch so dabei, Euren Nutzern die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Und das ist am Ende nicht nur gut für die Besucher der Seite, sondern auch für Euch.

 

 

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9 gute Gründe, warum Online-Marketer mehr über IT lernen sollten

Online-Marketing und IT gehören zusammen. Schließlich basiert das Internet auf Einsen und Nullen. Gerade die rapide technische Entwicklung im Online-Marketing ist ohne ein halbwegs gutes Verständnis von Programmierung und IT kaum noch zu erfassen. IT-Marketing boomt! Und mit ein bisschen mehr Verständnis für die jeweils andere Seite, können richtig gute Projekte entstehen. Deswegen ist es enorm wichtig, dass auch wir Online-Marketer uns in Sachen IT weiterbilden. Noch nicht überzeugt? Wir haben 9 Gründe gesammelt, warum wir alle mehr über IT lernen sollten.

1. Realistische Vorstellungen bei allen Beteiligten

Ihr wollt eine tiefgreifende Analyse des Nutzerstroms durchführen, dabei nach bestimmten Kriterien filtern und die Daten anschließend umsetzen? Dazu vielleicht noch erfahren, was sich die User zuerst anschauen, wo die Maus hovert und in welcher Phase der Customer Journey der Mensch hinter dem Bildschirm gerade steckt? Für sich gesehen ist das alles umsetzbar, aber es gibt bei manchen Themen einfach technische Grenzen. Zu wissen, was die Technik leisten kann und was unrealistisch ist, kann bei der Planung einer Kampagne enorm nützlich sein.

2. “Das ist alles möglich?” – Ja, ist es!

Aber tatsächlich gilt das auch umgekehrt: Findige Programmierer können mittlerweile scheinbar Unmögliches möglich machen. Und wer als Online-Marketer IT beherrscht, der kann einiges davon vielleicht sogar selber umsetzen. Möglich ist eine Menge – man muss nur wissen, wie.

3. Automatisiertes Marketing: Gekommen um zu bleiben

Aus Buzzwords werden manchmal langfristige Trends, die aus unserem Alltag im Online-Marketing nicht mehr wegzudenken sind. Automatisiertes Marketing ist so ein Trend: Ob im Newsletter-Bereich oder im e-Commerce, die Automation hilft uns bei der täglichen Arbeit. Aber das heißt nicht, dass dahinter kein Aufwand steckt. Wer hier die genauen Prozesse versteht und sich mit der Technik beschäftigt, der kann effektiver arbeiten und schneller Ergebnisse erzielen. Und das gilt nicht nur in diesem Teilbereich: Early Adopter wissen einfach mehr!

4. Ihr müsst die Technik verstehen, um sie zu beherrschen

Programmatic Advertising ist einer der größten Trends im SEO-Bereich. Und auch künstliche Intelligenz ist weiter auf dem Vormarsch. Um hier aktiv mitzumischen, braucht es technisches Verständnis. Um den Anfang zu machen, haben wir hier schon einmal die wichtigsten Begriffe rund um das Thema erklärt.

5. Gut eingerichtete und verständliche IT kann mehr

Wer hätte gedacht, dass Server, Clouds und Computer richtig schnell laufen können? IT ist nämlich nicht nur die Programmierung von neuen Features im Online-Marketing, sondern auch die Auswahl der passenden Hardware. Und da hat sich einiges getan! Mit Cloud-Hosting an einer MPLS-Standortanbindung wird plötzlich so einiges möglich. Und das ganz ohne den Einsatz von eigenen teuren Geräten!

6. Teamarbeit für mehr Erfolg: Hand in Hand mit der IT

Ganz gleich, ob Ihr euch mit der hauseigenen IT-Abteilung zusammensetzt oder mit einem externen IT-Dienstleister zusammenarbeitet: Gegenseitiges Verständnis hilft dabei, dieselbe Sprache zu sprechen. So verstehen wir als Online-Marketing-Experten, was wir wirklich an Technik brauchen. Und die Jungs und Mädels aus der IT wissen, was uns weiter nach vorne bringt. Das passt gut zusammen!

7. Gute Webseiten sind technische Meisterwerke

Hinter einer guten Webseite steckt richtig viel Technik. Und oft ist die richtige Arbeit nicht einmal sichtbar. Schlanke agile Seiten, die schnell laden und wenig Datenverkehr erzeugen, sind heute einfach ein Muss. Gut, wenn Ihr selbst Hand anlegen könnt, um Eure Seite zu optimieren!

8. Gemeinsame Entscheidungen sind gute Entscheidungen

Bei der Anschaffung von neuen Geräten oder neuer Software gibt es manchmal Uneinigkeit zwischen Theorie und Praxis. Was die IT gut findet, ist für die Online-Marketing-Seite unpraktisch. Aber gehypte Tools, die der SEA-Spezialist haben will, haben vielleicht kritische Schwachstellen, die man nur mit genug Technik-Know-how entdeckt. Wenn IT und Online-Marketing zusammenkommen und Kompromisse finden, sind das meist die besten Entscheidungen.

9. Zurück in die Zukunft: Der Erfolg wartet nicht

Der letzte Punkt ist eigentlich ein No-Brainer, aber natürlich führen neue Innovationen zu langfristigem Erfolg. Wer versteht, was sich hinter den Kulissen des Serverraums abspielt, der kann auch begreifen, welches Potenzial eine bestimmte Technikneuerung bietet. Und genau das verwandelt sich auf Dauer in messbaren Erfolg – denn wer als Early Adopter arbeitet, der wird schnell zum Experten für einen boomenden Markt – und das vor allen anderen!

Fazit: Online-Marketing + IT = ♥

Im Gleichklang voraus: IT und Online-Marketing verstehen sich richtig gut. Zusätzliches Fachwissen ist immer hilfreich, aber gerade im technischen Bereich ist es einfach ein Muss, mehr über die Theorie hinter den Webseiten zu wissen. Denn nur so kann man den Kunden innovative Technologien erklären und das neue Wissen in der Praxis anwenden. Außerdem ist Online-Marketing ein extrem breiter Bereich – und das IT-Marketing wird in Zukunft noch wichtiger werden. Deswegen finden wir, dass alle Online-Marketer unbedingt mehr über IT lernen sollten – alleine schon, um sich besser mit dem Techniksupport zu verstehen.

Denkt Ihr auch, dass wir Online-Marketer mehr IT lernen sollten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

 

 

 

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So schreibt Ihr Überschriften, die rocken!

Klar, wir hätten diesen Artikel auch mit “5 Tipps für bessere Überschriften” oder “Wie du wirkungsvolle Überschriften schreibst” betiteln können. Aber wo bleibt da der Spaß? Überschriften sind die erste Begrüßung des Lesers – und deswegen müssen sie rocken. Wer es schafft, mit der Überschrift das Interesse eines Users zu gewinnen, der hat eigentlich schon halb gewonnen. Was es dafür braucht, erklären wir Euch natürlich gern.

Die Überschrift: Der strahlende Star über dem Text

Sie muss verführen, zum Klicken anregen und den User rumkriegen: Die Überschrift ist in der Regel das Erste, was der potenzielle Leser wahrnimmt. Und deswegen sollte sie sitzen.

Es gibt viele gute Beispiele, die erfolgreich ranken und die Leser magisch anziehen: Von Anleitungen über offene Fragen bis hin zu regelrechten Befehlen gibt es viele Arten, einen Text zu betiteln. Wenn wir den Blick von den aktuellen Trends abwenden, sehen wir, was gute Überschriften eigentlich ausmachen: Sie geben dem Text einen Titel.

In der Überschrift sollte schon der Ton und die Richtung Eurer Argumente rüberkommen. Denn eine nichtssagende Allerwelts-Überschrift regt niemanden zum Klicken an. Signalwörter oder persönliche Einschübe bringen viel mehr. Allgemein sollte die Headline zum Ton des Textes passen. Ihr solltet nie zu viel versprechen, aber gerade genug Infos geben, dass der Leser mehr wissen will. Klingt nach einer komplizierten Gratwanderung? Ist es auch!

Auch bei sexy Überschriften SEO nicht vergessen!

SEO-Überschriften spalten die Content-Welt. Für die einen sind sie ein No-Go, für die anderen ein notwendiges Übel. Aber niemand scheint es so richtig zu mögen, Texte und Headlines für Google zu schreiben. Eigentlich schade – denn die gängigen SEO-Regeln für Überschriften grenzen den kreativen Spielraum nicht ein, sie erweitern ihn!

Dabei unterscheidet man zwischen Artikel-Überschriften (der klassischen H1) und dem Meta-Title für Google. Der Meta-Title ist für SEO besonders wichtig und folgt diesen Regeln:

  • Das Haupt-Keyword muss vorkommen, und zwar möglichst weit vorne
  • Der Name der Seite sollte ebenfalls vorhanden sein, üblicherweise am Ende
  • Ein Call-to-Action schadet nie
  • 68-70 Zeichen. Mehr ist nicht.

Das klingt nach starren Vorgaben. Und genau deswegen darf man auch damit brechen. Viel spannender ist nämlich die eigentliche Überschrift über dem Text. H1 und Meta-Title sollten sich zwar nicht zu stark unterscheiden, dürfen allerdings trotzdem unterschiedlich formuliert sein. Bei der eigentlichen Artikelüberschrift sollte das Haupt-Keyword vorkommen – alles andere ist in Sachen SEO fast egal. Und da kommen unsere Tipps ins Spiel.

Unsere 5 heißesten Tipps für richtig gute Überschriften

  1. Sei dominant! Gibt dem Leser, was er braucht – und sage das ganz klar in der Überschrift. Hier ist kein Platz für einschränkende Worte, sondern für Aufforderungen. Das darf ein bisschen im Befehlston kommen – aber bitte trotzdem charmant!
  2. Lerne zählen! Listicles, also durchnummerierte Listen, ranken im Internet hervorragend und werden gerne geteilt. Sie geben den Lesern kleine Informationshäppchen, die sich schnell lesen und erfassen lassen. Zahlen in Überschriften sind (fast) immer gut – Ihr solltet es nur nicht übertreiben.
  3. Zuerst die Überschrift! Vielleicht fragt Ihr Euch, wann Ihr die Überschrift schreiben sollt. Zuerst den Text, dann die Überschrift? Oder sollte zuerst die Überschrift stehen, bevor es weiter geht? Wir sind Verfechter der zweiten Variante: Die Überschrift gibt die Richtung für den Text vor: Wird es ein Listicle oder ein How-To-Artikel? Wenn die Überschrift steht, kann man viel klarer schreiben.
  4. Bleib flexibel! Allerdings schadet es nicht, viel Zeit zum Überlegen zu haben. Denn die erste Überschrift ist nicht in Stein gemeißelt. Kleine (oder große) Änderungen sind immer möglich und sogar nötig. Vielleicht habt Ihr beim Schreiben die zündende Idee für eine rockende Überschrift? Dann ändert Sie!
  5. Vergiss die Regeln! Wer richtig gute Überschriften schreiben will, sollte sich nicht an irgendwelche Regeln halten. Klar, es gibt Power-Wörter, die besonders gut funktionieren. Wichtig ist am Ende nur, was Deine Kunden anspricht. Und das kann je nach Branche auch eine solide, aber etwas langweilige Headline sein. Es kommt auf die Zielgruppe an!

Fazit: Eine Überschrift ist nicht genug

Übrigens: Mit der Hauptüberschrift ist es nicht getan: So ein Test hat (im Idealfall) mindestens drei oder vier Überschriften. Klar, die kleinen Zwischenüberschriften müssen nicht so knallen wie die H1. Viele Leser scannen einen Artikel nur und bleiben dabei häufig bei einer schicken Zwischenüberschrift hängen. Deswegen ist hier ein bisschen Liebe angebracht. Die Zwischenüberschriften sollen eine Geschichte erzählen. Lässt sich der Text im Notfall auch erfassen, wenn man nur die Zwischenüberschriften liest? Wenn ja, dann seid Ihr echte Meister des Fachs – und braucht Euch keine Sorgen um gute Überschriften zu machen.

Was sind Eure Top-Tipps für tolle Überschriften? Teilt sie mit uns in den Kommentaren!