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Die ultimative Checkliste für die Arbeit mit einer Online-Marketing-Agentur

Du bist auf der Suche nach einem guten Partner für Deine Werbung? Aber die Quest nach der perfekten Online-Marketing-Agentur kann manchmal ganz schön schwierig sein. Und wie genau läuft eine erfolgreiche Zusammenarbeit eigentlich ab? Was gilt es zu beachten? Wir haben für Dich die ultimative Checkliste für die Zusammenarbeit mit einer Online-Agentur zusammengestellt. Ganz gleich, ob Content, SEA oder mobile Optimierung: Diese Fragen solltest Du Dir stellen, um das beste Ergebnis aus der Arbeit mit der Agentur herauszuholen. 

Vor der Zusammenarbeit

Der Weg ist das Ziel: Die Suche nach der passenden Online-Marketing-Agentur stellt die Weichen für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Deswegen solltest Du Dir hier auf jeden Fall Zeit nehmen. Nicht jede Agentur ist Experte für alle Bereiche der Werbung im Internet. Und das ist auch besser so: Im Online-Marketing muss man sich auf Themenbereiche spezialisieren, um up-to-date zu bleiben. Deswegen solltest Du im ersten Schritt überlegen, was Du überhaupt willst. Geht es um ein spezielles Thema oder willst Du den vollen Rundum-Service? Welche Ziele sollen erfüllt werden?

  • Willst Du engeren Kontakt mit Deinen Kunden?
  • Mehr Traffic auf Deiner Seite?
  • Eine höhere Conversion-Rate?
  • Besseren Content für Webseite und Social-Media-Kanäle?
  • Oder willst Du, dass mehr Menschen Deine Newsletter klicken?

Mit einem festen Ziel vor Augen machst Du Dich dann auf die Suche. Bei dem Verzeichnis der Google Partner-Agenturen findest Du eine Vielzahl an potenziellen Agenturen, die von Google selbst zertifiziert sind.

 

  1. Was ist mein Anliegen, um welche Aufgaben geht es?
  2. Macht das Outsourcen Sinn?
  3. Gibt es in einer annehmbaren Nähe eine Agentur, die diese Bedürfnisse erfüllen kann?
  4. Hat die Agentur Spezialisten für mein Problem?
  5. Hat die Agentur einen guten Ruf oder kenne ich andere Kunden?

Die Anfrage

Der erste Schritt ist nicht nur in der Liebe schwierig. Hast Du einmal eine Agentur aufgespürt, bei der Du ein gutes Gefühl hast, kommt die erste Anfrage. Idealerweise sollte diese erste Mail oder Kontaktanfrage schon alle wichtigen Punkte beinhalten, damit die Online-Marketing-Agentur einen realistischen Plan und Pitch erstellen kann. Deine Angaben müssen noch nicht detailgetreu und bis in die letzte Feinheit ausgearbeitet sein. Aber die Basis-Infos sollten definitiv nicht fehlen.

 

  1. Gibt es auf der Seite ein Kontaktformular oder soll ich einfach eine Mail schreiben?
  2. Weiß ich schon, wie der Ablauf der Zusammenarbeit aussehen soll oder will ich erst einmal eine Beratung?
  3. Welche Informationen brauchen die Mitarbeiter der Agentur?  (Generell: Branche, gewünschter Service, Zielgruppe, spezielle Wünsche)
  4. Gibt es schon bisherige Maßnahmen, die meine Online-Marketing-Agentur kennen sollte?
  5. Welches Werbebudget steht zur Verfügung?
  6. Welche Befugnisse und Zugänge hat die Agentur bei dem Werbeprojekt?
  7. Bis wann will ich einen Kostenvoranschlag vorliegen haben?

Die ersten gemeinsamen Schritte

Es kann losgehen! Wenn ihr euch füreinander entschieden habt, folgt eine feinere Abstimmung der gemeinsamen Ziele. So lernst Du die Möglichkeiten kennen, die eine Online-Marketing-Agentur leisten kann. In dieser Stufe wird auch das erste Budget festgelegt und ein detailliertes Briefing entsteht. So herrscht auf allen Seiten Klarheit. Um am Ende zu überprüfen, ob die Marketingarbeit ein Erfolg war, sollten die Ziele so konkret wie möglich sein. Daran kann man sich am Ende auch messen lassen.  Kommunikation ist hier das Zauberwort: Je schneller und unkomplizierter man offene Fragen klären kann, desto besser.

 

  1. Sind gemeinsame, konkrete Ziele festgelegt? Kann ich Zahlen nennen, die realistisch, aber trotzdem sportlich sind?
  2. Hat die Agentur ein ausführliches Stylesheet für das Layout und Design bekommen?
  3. Gibt es Richtlinien oder Vorstellungen zum Wording?
  4. Welche Zielgruppe soll umworben werden? Gibt es Buyer Personas?
  5. Gibt es im Unternehmen einen festen Ansprechpartner für die Agentur?
  6. Bis wann läuft die erste, verbindliche Deadline für die ersten Arbeiten?
  7. Haben die Experten von der Agentur Zugang zu allen wichtigen Ressourcen und Accounts?

Das Feedback

Der erste Meilenstein ist erreicht, es wird Zeit für eine eingehende Analyse. Gehen die Entwürfe und Arbeiten der Agentur in die Richtung, die Du willst? Was muss geändert werden? Wichtig ist auch, wie genau das Erfolgs-Tracking abläuft. Bekommst Du die Auswertungen komplett von der Agentur oder kannst Du selbst einen Blick auf die Zahlen werfen? Regelmäßige Updates geben Dir ein gutes Gefühl, dass es stetig voran geht. DER richtige Weg existiert dabei nicht. Ihr findet aber sicher gemeinsam eine gute Lösung.

 

  1. Funktioniert die Kommunikation reibungslos? Gibt es für beide Seiten feste Ansprechpartner?
  2. Kann ich jederzeit Einblick in die Arbeit der Agentur bekommen?
  3. In welchem Abstand erfolgen die Feedbackschleifen?
  4. Verstehe ich die Zahlen in der Auswertung?
  5. Wurden die Ziele erreicht? Wenn nein, gibt es eine gute Antwort nach dem Warum?

Infografik: Checkliste für die Arbeit mit einer Online-Marketing-Agentur

 

Checkliste Online-Marketing-Agentur

 

 

Wie stellt Ihr Euch die perfekte Online-Marketing-Agentur vor und wie soll die Zusammenarbeit aussehen? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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DIY AdWords: 3 häufige Probleme von selbsterstellten Kampagnen

Eigentlich ist es ganz einfach: Du musst nur ein Google-Konto eröffnen, eine kleine Kampagne mit passenden Keywords aufsetzen und schon kann die Werbung per PPC losgehen. Google macht es Geschäftskunden ja sogar besonders einfach: Es winken Gutscheine für deine erste DIY AdWords-Kampagne, professioneller Support bei allen Fragen rund um PPC und außerdem hat die Suchmaschine unzählige Tutorials im Angebot. Vollkommen uneigennützig, natürlich. Aber auf dem Weg zu mehr Erfolg und Conversions durch SEA lauern auch einige Stolpersteine. Wir stellen Dir die drei häufigsten Probleme selbsterstellter Kampagnen vor und verraten Dir, wie Du sie geschickt umgehst. 

Problem 1: Keywords fallen nicht von Bäumen

Okay, die meisten Keywords für Dein Business dürften relativ klar sein. Davon ausgehend schlägt das AdWords-Tool von Google meist weitere Begriffe vor, die zu Dir und Deiner Seite passen. Man könnte also fast sagen, dass Keywords nicht das größte Problem bei der Arbeit mit DIY AdWords sind. Aber es gibt ein großes Problem: Wer für alles wirbt, der wirbt für nichts. Eine zu breite Palette an Keywords bauscht Deine Kampagne unnötig auf. Du bekommst dadurch zwar mehr Klicks – aber hast meist eine extrem hohe Absprungrate, die Dich teuer zu stehen kommt. Denn wenn Du User in einem sehr großen Bereich ansprichst, sind dabei nur wenige, die Deine Dienste wirklich brauchen können. Es ist viel besser, fokussiert vorzugehen und sich auf eine kleine Liste an Schlüsselwörtern für SEA zu konzentrieren. So zahlst Du nicht für Traffic, der Dir gar nichts bringt.

Das gilt übrigens genauso für zu breit angelegte Keywords. Dein Service oder Dein Produkt ist speziell – also sollten es Deine Keywords auch sein.

Unsere Tipps für richtig gute Keywords:

  • Nutze bei Deiner ersten Kampagne maximal 10 Keywords!
  • Jede Woche darfst Du ein Keyword neu dazu nehmen.
  • Überprüfe und analysiere regelmäßig, welche Keywords gut performen und Dir wirklich mehr Conversions einbringen!
  • Lege Keyword-Blacklists an: Du solltest in der Payed Search nicht bei Suchanfragen ranken, die für dein Produkt unzutreffend sind. Hier verschwendest Du Budget und erreichst im schlimmsten Fall die falsche Zielgruppe. Negative Keywordlisten sind elementar für den Erfolg Deiner Werbeanzeigen.

Problem 2: Billig ist nicht gleich gut

PPC basiert auf dem Konzept, dass Du für einzelne Klicks Geld bezahlst. Wie viel Geld das ist, kommt auf die Einstellungen in Deiner Kampagne an. Man kann generell sagen, dass hart umkämpfte Keywords mehr Geld kosten als der Klicks auf kleine Nischenbegriffe mit wenig Suchvolumen. Das verführt natürlich dazu, die Kosten vermeintlich zu optimieren: Je weniger ein Klick kostet, desto besser für Dich und Deinen Geldbeutel, oder?

SEA ist immer der Tanz auf der Rasierklinge: Natürlich sollen die Kosten nicht den Nutzen übersteigen – aber manchmal muss man für den Erfolg ein wenig Geld investieren. Es ist nicht immer die beste Idee, „teure“ Keywords außen vor zu lassen. Es gibt meistens schließlich gute Gründe, warum sie so teuer sind. Denn ein hoher CPC führt in der Regel zu einer höheren Position in den SERPs: Die obersten drei Plätze sind erheblich sinnvoller als eine Werbeanzeige irgendwo im unteren Bereich.

Unsere Tipps für die Optimierung des Budgets:

  • Erstelle anfangs nur eine oder maximal zwei Kampagnen, um mit dem Budget nicht durcheinander zu kommen!
  • Nutze ein Budget, das nicht allzu niedrig ist!
  • Achte auf einen guten Mix zwischen hohen Biddings und niedrigen Angeboten!
  • Probiere verschiedene Einstellungen und Features aus, um deine DIY AdWords anzupassen!

Problem 3: AdWords ist ein Full-Time-Job

Klar, DIY AdWords haben ihre Vorteile: Du musst mit keiner Agentur zusammenarbeiten, sparst Dir die Kosten und kannst gerade bei eher kleinen Projekten flexibel agieren. Gerade, wenn das Werbebudget eher schmal ist, übersteigen die Kosten für eine gute PPC-Agentur schon den Nutzen.

Aber trotzdem: Es gibt gute Gründe, warum, SEA ein Feld für Profis ist. AdWords wandelt sich stetig. Google bringt ständig Updates und neue Features heraus und verfeinert den Modus beim Bidding alle paar Wochen. Wir brauchen ein paar Stunden pro Woche, um mit den Innovationen Schritt zu halten. Eine Kampagne, die zwei oder drei Wochen einfach vor sich hingelaufen ist, ist manchmal schon so veraltet, dass sie keinen Profit mehr bringt. AdWords ist Arbeit – man muss wirklich jeden Tag ein bisschen an den Ads arbeiten, um aktuell zu bleiben. Und da lohnt sich dann wieder die Zusammenarbeit mit einem Profi, der Dir die Recherche abnimmt.

Unsere Tipps für ein gutes Zeitmanagement:

  • Nimm Dir jeden Tag mindestens eine halbe Stunde Zeit für Deine SEA-Onlinewerbung!
  • Bleibe mit Blogs und News auf dem neuesten Stand!
  • Habe keine Angst vor Veränderung!

Fazit: DIY AdWords kann funktionieren. Manchmal.

AdWords sind ein breites Feld, in das man sich mit viel Freude an der Materie einlesen muss. Du hast Lust darauf, Deine bezahlte Onlinewerbung in die eigene Hand zu nehmen? Cool! Unsere Tipps helfen Dir hoffentlich dabei, Deine Ads gut zu gestalten und die drei häufigsten Probleme zu umschiffen. Sollte es doch zu viel werden, kümmern wir uns gerne darum, dass Deine SEA-Kampagne wieder Fahrt aufnimmt.

Würdet ihr Eure Onlinewerbung in fremde Hände geben oder selber machen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

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9 gute Gründe, warum Online-Marketer mehr über IT lernen sollten

Online-Marketing und IT gehören zusammen. Schließlich basiert das Internet auf Einsen und Nullen. Gerade die rapide technische Entwicklung im Online-Marketing ist ohne ein halbwegs gutes Verständnis von Programmierung und IT kaum noch zu erfassen. IT-Marketing boomt! Und mit ein bisschen mehr Verständnis für die jeweils andere Seite, können richtig gute Projekte entstehen. Deswegen ist es enorm wichtig, dass auch wir Online-Marketer uns in Sachen IT weiterbilden. Noch nicht überzeugt? Wir haben 9 Gründe gesammelt, warum wir alle mehr über IT lernen sollten.

1. Realistische Vorstellungen bei allen Beteiligten

Ihr wollt eine tiefgreifende Analyse des Nutzerstroms durchführen, dabei nach bestimmten Kriterien filtern und die Daten anschließend umsetzen? Dazu vielleicht noch erfahren, was sich die User zuerst anschauen, wo die Maus hovert und in welcher Phase der Customer Journey der Mensch hinter dem Bildschirm gerade steckt? Für sich gesehen ist das alles umsetzbar, aber es gibt bei manchen Themen einfach technische Grenzen. Zu wissen, was die Technik leisten kann und was unrealistisch ist, kann bei der Planung einer Kampagne enorm nützlich sein.

2. “Das ist alles möglich?” – Ja, ist es!

Aber tatsächlich gilt das auch umgekehrt: Findige Programmierer können mittlerweile scheinbar Unmögliches möglich machen. Und wer als Online-Marketer IT beherrscht, der kann einiges davon vielleicht sogar selber umsetzen. Möglich ist eine Menge – man muss nur wissen, wie.

3. Automatisiertes Marketing: Gekommen um zu bleiben

Aus Buzzwords werden manchmal langfristige Trends, die aus unserem Alltag im Online-Marketing nicht mehr wegzudenken sind. Automatisiertes Marketing ist so ein Trend: Ob im Newsletter-Bereich oder im e-Commerce, die Automation hilft uns bei der täglichen Arbeit. Aber das heißt nicht, dass dahinter kein Aufwand steckt. Wer hier die genauen Prozesse versteht und sich mit der Technik beschäftigt, der kann effektiver arbeiten und schneller Ergebnisse erzielen. Und das gilt nicht nur in diesem Teilbereich: Early Adopter wissen einfach mehr!

4. Ihr müsst die Technik verstehen, um sie zu beherrschen

Programmatic Advertising ist einer der größten Trends im SEO-Bereich. Und auch künstliche Intelligenz ist weiter auf dem Vormarsch. Um hier aktiv mitzumischen, braucht es technisches Verständnis. Um den Anfang zu machen, haben wir hier schon einmal die wichtigsten Begriffe rund um das Thema erklärt.

5. Gut eingerichtete und verständliche IT kann mehr

Wer hätte gedacht, dass Server, Clouds und Computer richtig schnell laufen können? IT ist nämlich nicht nur die Programmierung von neuen Features im Online-Marketing, sondern auch die Auswahl der passenden Hardware. Und da hat sich einiges getan! Mit Cloud-Hosting an einer MPLS-Standortanbindung wird plötzlich so einiges möglich. Und das ganz ohne den Einsatz von eigenen teuren Geräten!

6. Teamarbeit für mehr Erfolg: Hand in Hand mit der IT

Ganz gleich, ob Ihr euch mit der hauseigenen IT-Abteilung zusammensetzt oder mit einem externen IT-Dienstleister zusammenarbeitet: Gegenseitiges Verständnis hilft dabei, dieselbe Sprache zu sprechen. So verstehen wir als Online-Marketing-Experten, was wir wirklich an Technik brauchen. Und die Jungs und Mädels aus der IT wissen, was uns weiter nach vorne bringt. Das passt gut zusammen!

7. Gute Webseiten sind technische Meisterwerke

Hinter einer guten Webseite steckt richtig viel Technik. Und oft ist die richtige Arbeit nicht einmal sichtbar. Schlanke agile Seiten, die schnell laden und wenig Datenverkehr erzeugen, sind heute einfach ein Muss. Gut, wenn Ihr selbst Hand anlegen könnt, um Eure Seite zu optimieren!

8. Gemeinsame Entscheidungen sind gute Entscheidungen

Bei der Anschaffung von neuen Geräten oder neuer Software gibt es manchmal Uneinigkeit zwischen Theorie und Praxis. Was die IT gut findet, ist für die Online-Marketing-Seite unpraktisch. Aber gehypte Tools, die der SEA-Spezialist haben will, haben vielleicht kritische Schwachstellen, die man nur mit genug Technik-Know-how entdeckt. Wenn IT und Online-Marketing zusammenkommen und Kompromisse finden, sind das meist die besten Entscheidungen.

9. Zurück in die Zukunft: Der Erfolg wartet nicht

Der letzte Punkt ist eigentlich ein No-Brainer, aber natürlich führen neue Innovationen zu langfristigem Erfolg. Wer versteht, was sich hinter den Kulissen des Serverraums abspielt, der kann auch begreifen, welches Potenzial eine bestimmte Technikneuerung bietet. Und genau das verwandelt sich auf Dauer in messbaren Erfolg – denn wer als Early Adopter arbeitet, der wird schnell zum Experten für einen boomenden Markt – und das vor allen anderen!

Fazit: Online-Marketing + IT = ♥

Im Gleichklang voraus: IT und Online-Marketing verstehen sich richtig gut. Zusätzliches Fachwissen ist immer hilfreich, aber gerade im technischen Bereich ist es einfach ein Muss, mehr über die Theorie hinter den Webseiten zu wissen. Denn nur so kann man den Kunden innovative Technologien erklären und das neue Wissen in der Praxis anwenden. Außerdem ist Online-Marketing ein extrem breiter Bereich – und das IT-Marketing wird in Zukunft noch wichtiger werden. Deswegen finden wir, dass alle Online-Marketer unbedingt mehr über IT lernen sollten – alleine schon, um sich besser mit dem Techniksupport zu verstehen.

Denkt Ihr auch, dass wir Online-Marketer mehr IT lernen sollten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

 

 

 

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13 Gründe, warum Inhouse-SEO eine wirklich blöde Idee ist

Einstellen oder nicht einstellen, das ist hier die Frage. Wir haben uns schon einmal der Frage gewidmet, ob und wann sich ein eigenes SEO-Inhouse-Team lohnt und welche Alternativen Unternehmer haben, um das Online-Marketing professionell zu gestalten. Heute hingegen stellen wir uns eine andere Frage: Welche Gründe sprechen gegen Inhouse-SEO? Als externe Agentur könnten wir da natürlich ein bisschen parteiisch sein. Aber mal ehrlich: Inhouse hat einige Nachteile. Und die haben wir gesammelt.

#1: Inhouse-SEO ist teuer

Was verdient ein angestellter guter SEO-Experte im Durchschnitt? Bitte nicht erschrecken, aber ein Durchschnittsgehalt von 55.000 Euro im Jahr ist schon realistisch. Für den Arbeitgeber kommen dann noch Steuern und Versicherungen dazu – da muss der ROI schon prächtig ausfallen, um sich das leisten zu können. Alternative: Weniger Geld zahlen und mit anderen Goodies punkten.

#2: Ein SEO ist nicht genug

Suchmaschinenoptimierung ist eine regelrechte Wissenschaft. Und da reicht es nicht, Experte in einem einzigen Nischenthema zu sein – vor allem, wenn man alleine in der SEO-Abteilung arbeitet oder nur wenige Kollegen hat, um sich die einzelnen Bereiche sinnvoll aufzuteilen. Sprich: Ein einziger SEO im Team reicht nicht, um die ganze Bandbreite des Themas abzudecken. Das ist definitiv keine Aufgabe mehr für einen einzelnen Mitarbeiter.

#3: Keine Einzelhaltung von Spezialisten!

Wer sich eine SEO-Strategie überlegen will, wird schnell an seine Grenzen stoßen. Jeden einzelnen Aspekt allein beleuchten, organisieren und umsetzen? Kaum vorstellbar. Gerade in einem sich ständig wandelnden Bereich muss Flexibilität herrschen. Und wer sich konstant allein verbiegt, der bricht irgendwann zusammen.

#4: Im Team fließen die Ideen

Wenn sich Experten unterhalten, sprießen die Ideen. Je größer das Team, desto besser funktioniert das Brainstorming. Und kreative Ideen sind die Währung in der Welt des Online-Marketings. Ein kleines Inhouse-SEO-Team kann niemals dieselben Ideen und Konzepte entwickeln wie ein externer Spezialist – und bleibt hinter den Potenzialen zurück.

#5: 24/7-Betreuung lohnt sich nicht, mein Darling

Klar, Du findest Dein Konzept genial, einzigartig und jede Mühe wert. Aber die meisten Unternehmen brauchen gar keine riesigen Seiten mit filigranen Sitemap-Konzepten, Unterdomains und stundenlanger SEO-Optimierung. Die meisten Marken brauchen schlicht und ergreifend keine Rundum-Betreuung durch einen Vollzeit-SEO-Manager. Fünf bis 10 Stunden pro Woche reichen für die technische und laufende Optimierung absolut aus.

#6: SEO ist kein Hexenwerk (mehr)

Es war einmal: Früher war SEO wirklich kompliziert. Und richtig gut gemachte Optimierung ist auch heute noch etwas für Spezialisten. Aber die Basics sind mit ein wenig Übung durchaus auch für Laien machbar. Wer sich mit dem Internet auseinandersetzt und hier und da mal ein paar Blogtexte über SEO gelesen hat, der kann schon die kleinen Bedürfnisse eines Unternehmens erfüllen. Sprich: Jemand in Deinem Team kann den Grundstein für den Erfolg legen.

#7: Große Projekte, große Herausforderungen

Ihr habt einen einzelnen SEO-Manager im Team, aber Eure To-Do-Liste hat mehr Wörter als Krieg & Frieden? Dann wird Euer SEO-Manager an Altersschwäche sterben, bevor er oder sie die Liste abgearbeitet hat. Mit einer Agentur engagiert Ihr nicht nur eine Person, sondern gleich ein ganzes Team an Experten. Es braucht viele Hände und kluge Köpfe, um ein großes Problem in den Griff zu kriegen.

#8: Tunnelblick und Betriebsblindheit

Frische Ideen lohnen sich immer. Aber wo soll ein Inhouse-SEO diese Ideen her bekommen? Agenturen werben ständig neue Mitarbeiter an, die einen eigenen Blickwinkel ins Team bringen und so für Bewegung sorgen. In einer SEO-Abteilung im Unternehmen sind die Ideen sehr von den Angestellten abhängig – und davon, wie frei sich diese entfalten dürfen.

#9: Audits von Außen

Audits sind ein machtvolles Tool, welches bei Inhouse-SEOs gerne einmal vergessen wird. Denn warum sollte man einmal einen kritischen Blick auf die eigenen Maßnahmen werfen – und kann man dabei wirklich unparteiisch sein und das Audit nicht einfach durchwinken? Die regelmäßige Überprüfung des Erfolgs ist aber wichtig, um die richtigen Maßnahmen zu treffen.

#10: SEO-Doktoren für die zweite Meinung

SEO-Manager sind manchmal wie Doktoren. Sie untersuchen den Patienten, stellen fest, wo die Ursache der Probleme liegen und stellen eine Lösung vor. Doch wie es auch bei Ärzten der Fall ist, sind sich auch zwei SEO-Manager nicht immer einig. Verschiedene Stile und Herangehensweisen helfen, die Optimierung einer Seite wirklich voran zu bringen.

#11: Mehr Ressourcen in kniffligen Fällen

Man kann nicht immer alles alleine machen. Vor allem, wenn es einmal haarig wird. Ein Inhouse-SEO-Manager hat dann vielleicht das Problem, nicht die notwendigen Ressourcen zu haben, um ein sehr technisches Problem zu lösen. Hybrid-Lösungen sind hier der Schlüssel, um die zusätzlichen Möglichkeiten einer Agentur ideal in den Arbeitsablauf einzubinden.

#12: Kein interner Hahnenkampf

Kein Unternehmen gibt es gerne zu, doch es gibt überall Gerangel um Macht, Einfluss und eine gewisse Gruppendynamik. All das kann dem Prozess eines SEO-Managers im Weg stehen, der naturgemäß mit vielen Abteilungen zusammenarbeitet. Mit einer externen Agentur läuft vieles entspannter.

#13: SEO ist nicht alles

Ein einzelner Angestellter ist in der Regel Experte für ein Gebiet. Der eine Inhouse-SEO ist vielleicht technisch begabt und liebt die Arbeit am Code. Seine Kollegin dagegen ist vielleicht Profi im Umgang mit Content. Idealerweise sollten die beiden zusammenarbeiten – aber eine kleine Inhouse-SEO-Abteilung kann sich das vielleicht nicht immer leisten. In einer Agentur aber sind alle Teilaspekte von Suchmaschinenmarketing vernetzt – und perfekt auf Eure Bedürfnisse abgestimmt.

Fazit: Und wann lohnt sich jetzt Inhouse-SEO?

Das klingt jetzt alles ein bisschen negativ. Fakt ist, dass sich Inhouse-SEO in den seltensten Fällen lohnt – zumindest für Unternehmen, deren Kerngeschäft eben nicht das Online-Marketing ist. Eine kleine Marketingabteilung hat meist viel mehr auf dem Tisch als nur die Suchmaschine. Da geht es gleichzeitig auch oft noch um PR, Webdesign, Content und manchmal sogar Personalmarketing. In diesem Falle lohnt sich ein Experte für SEO nicht.

Aber es gibt durchaus auch überzeugende Gründe für einen SEO-Spezialisten im eigenen Haus. Wir finden, dass Hybridlösungen ein guter Mittelweg sind: Ein fester Ansprechpartner in der Firma, der die externen Dienstleister koordiniert.

Welchen Weg geht ihr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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So findest Du die perfekte SEA-Agentur

Gutes Marketing braucht Spezialisten. Gerade PPC-Werbeanzeigen sind eine geniale Komponente in jeder Marketing-Strategie, die sich relativ einfach outsourcen lässt. Modernes Marketing ist schnelllebig und verändert sich ständig. Wenn Du also sowieso schon ausgelastet bist, kann es anspruchsvoll sein, auch hier noch eigene Ressourcen hinein zu investieren, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Bei uns findest Du einige Fragen und Antworten, die dabei helfen, die richtige SEA-Agentur zu finden, die Deine Bedürfnisse in Sachen Online-Marketing und SEA umsetzen kann.

In diesen Fällen brauchst Du einen Plan, keine Agentur

Es gibt viele gute Gründe für eine Pay-Per-Click Kampagne. Die Frage ist allerdings erst einmal nicht wie, sondern ob das überhaupt der richtige Weg ist. Sind PPC-Anzeigen geeignet, um wirkliche Erfolge zu erzielen? Wenn folgende Punkte auf Dich und Deine Kampagne zutreffen, benötigst Du vielleicht erst einmal einen Plan und keine Agentur, die Deine Kampagne optimiert.

  • Die Nische ist zu klein, unbekannt oder so neu, dass einfach niemand danach suchen wird
  • Deine Webseite ist nicht auf den Traffic vorbereitet, den die PPC-Ads auslösen könnten
  • Du weißt nicht, ob Du mit jemandem im Wettbewerb stehst (und der eine bessere Kampagne hat als Du)

Bleibe realistisch und erwarte nicht, dass Du ein großes, spontanes Wachstum durch ein paar wenige Klicks in Deinem AdWords-Konto sehen wirst. Wenn Du Dir selbst unsicher bist, kannst Du die Ausführung in die Hände einer SEA-Agentur oder eines erfahrenen Freelancers geben. Wenn Du aber noch in der Planung bist, dann sei ehrlich mit Dir und Deinen Partnern. Sei Dir nicht zu schade dafür, auch ein paar andere Quellen anzuzapfen und zu hinterfragen, ob die Versprechungen von Spezialisten auch wirklich ernst zu nehmen sind.

Wie soll die Zusammenarbeit aussehen?

Der Plan steht, der Spezialist ist gefunden und auf dem Papier sieht der Deal für Dich super aus. Aber nicht alles, was glänzt, ist auch Gold. Denn wie in jeder Zusammenarbeit solltest Du Dich immer fragen, ob Du überhaupt mit der anderen Partei auf einer Wellenlänge bist.

Sowohl Du als auch Dein Spezialist oder Deine SEA-Agentur wollen eine gute Zusammenarbeit und am Ende ein zufriedenstellendes Resultat haben. Doch wenn Du Dich und Dein Unternehmen eher auf der konservativen Schiene einordnest, dann macht es wenig Sinn, eine hippe Agentur zu suchen, die im Chaos auflebt und wie wild Ideen durch den Raum wirft. Das gilt natürlich auch anders herum: Ein buntes, ausgeflipptes Unternehmen oder Start-Up kann mit der Strategie einer gesetzten, bodenständigen Agentur vielleicht nicht unbedingt etwas anfangen.

Stell Dir den Auswahlprozess wie eine Art Vorstellungsgespräch vor. Brauchst Du schnelle kreative Antworten? Kann der Mitarbeiter, mit dem die Spezialisten arbeiten werden, manchmal auch fordernd sein? Die Dinge, die Du jeden neuen Mitarbeiter fragen würdest, können sich auch auf Freelancer und Agenturen anwenden lassen. Frag ruhig nach Beispielen, wie die potenziellen SEA-Agenturen mit speziellen Situationen umgehen würden. Und zu guter Letzt: Vertraue auf Dein Bauchgefühl!

Eine SEA-Agentur für alle Fälle

Die Kampagne steht und es kann losgehen? Damit die ganze Sache auch ein Erfolg wird, muss die User Experience von vorne bis hinten stimmig sein. Das bedeutet eine Menge Arbeit, sprich: Du brauchst Experten. SEA, und damit auch PPC-Ads, sind niemals eine alleinstehende Disziplin. Sie besteht aus vielen Komponenten, die zusammenspielen:

  • der Anzeigentext, der alle Blicke auf sich zieht
  • die Landing Page, die den Versprechen in der Ad gerecht wird
  • eine ausgiebige Keyword-Analyse
  • perfekt passendes Bidding für einen effektiven Geldeinsatz
  • Monitoring der Ergebnisse und regelmäßige Berichte an Dich

Eine gute SEA-Agentur weiß das und arbeitet mit Experten aus allen Gebieten zusammen. Ein Rundumpaket aus derselben Hand kann die Zusammenarbeit nur einfacher machen. Denn eine SEA-Agentur hat meistens die Spezialisten direkt an der Hand.

Es kommt darauf an, was Dir besonders wichtig bei der Kampagne ist. Willst Du einmalig viele Kunden auf Deine Seite ziehen? Oder einen langfristigen Kundenstamm aufbauen? Deine SEA-Agentur kann Dich beraten, was für beide Wege die jeweils sinnvollste Maßnahme ist. Vor allem aber sollten sie Dich nach Deinen Zielen fragen.

Fazit: Langfristiges Denken bei der Suche Deiner SEA-Agentur

Bei allen Überlegungen darf der Blick in die Zukunft nicht fehlen. Wo willst Du in ein paar Jahren stehen? Willst Du die Arbeit an den PPC-Ads auf lange Sicht gesehen von einem externen Spezialisten machen lassen oder umstrukturieren und eine In-House-Produktion starten? Eine gute Agentur wird Dich bei Deinen Ambitionen und Planungen unterstützen. Dazu gehört auch, zukünftige Nachfolger auszubilden und Dir alle wichtigen Unterlagen zu vermachen.

Der Maßstab ist für ein langfristiges Projekt ebenfalls wichtig. Ein schnelles Wachstum kann dafür sorgen, dass die Größe Deiner Projekte sich um ein Vielfaches steigert. Du solltest also sicherstellen, dass Du und Dein Partner im selben Boot sitzen und Ihr darauf vorbereitet seid, damit euer ganzes Projekt nicht baden geht.

Und natürlich spielen auch die Kosten eine Rolle – aber wenn Du eine Agentur gefunden hast, die zu Dir passt und mit der Du gut zusammenarbeiten kannst, dann ist es eigentlich zu 90 Prozent sicher, dass auch der Preis stimmt. Oder habt Ihr da andere Erfahrungen auf der Suche nach einer guten SEA-Agentur gemacht? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

10 Eigenschaften erfolgreicher Online-Marketer

Wer ein wirklich erfolgreicher Online-Marketer sein will, der hat sie: Die folgenden 10 Eigenschaften. Wir haben uns allerdings wirklich überlegt, welche Eigenschaften erfolgreiche Online-Marketer ausmachen und haben dabei auf so etwas wie Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Pünktlichkeit bewusst verzichtet – das ist schließlich etwas, was jeder Mensch haben sollte. Egal, ob Du in einer Agentur kreativ bist, Dich als Freelancer anbietest oder in der Online-Marketing-Abteilung eines Unternehmens arbeitest: Diese Punkte sind für Dich!

1. Generalisten sind nichts Schlechtes!

Normalerweise wird ja immer gepredigt: “Ab in die Nische!” – “Spezialisiere Dich!” oder “Du solltest nicht alles nur ein bisschen können!”. Aber in der bunten Welt des Online-Marketings ist das gar nicht so einfach. Klar, eine Spezialisierung auf eine Branche, in der man echtes Fachwissen hat, ist super. Aber als Online-Marketer im Arbeitsalltag braucht man tatsächlich von allem ein bisschen. Ein Content Manager muss wissen, wie SEO und SEA funktionieren, wie die technischen Hintergründe aussehen und wie man Social Media bespielt.

2. Weiterbildung, Weiterbildung, Weiterbildung

Online-Marketing lief früher im Takt der Google-Updates. Das ist heute zwar nicht mehr ganz so schlimm, aber trotzdem entwickeln sich die Suchmaschinen und die Ansprüche der User immer weiter. Heute Hamburger-Menü, morgen intuitives UX. Da hilft nur konstante, professionelle Weiterbildung. Das muss nicht unbedingt mit Zertifikaten sein, sondern eben auch durch das Netzwerken mit anderen Experten und natürlich die eigene Recherche.

3. Verantwortungsbewusstsein

Es gibt nichts Schöneres, als Projekte fast alleine zu stemmen. Es gibt außerdem nichts Schlimmeres, als Projekte fast alleine zu stemmen. Man braucht eine Menge Verantwortungsbewusstsein, um erfolgreicher Online-Marketer zu sein. Schließlich jongliert man mit teilweise durchaus beachtlichen Budgets und hat das Wohl einer ganzen Markenbotschaft in der Hand. Dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein!

4. Lust auf Neues

Das sollte klar sein und geht mit dem Thema “Weiterbildung” einher. Man sollte Lust haben, die eigene Marke und das Personal Branding alle paar Monate neu zu erfinden. Die Welt bewegt sich weiter, wir uns auch.

5. Digital Native, wenigstens ein bisschen

Man muss jetzt nicht mit dem Smartphone in der Hand auf die Welt gekommen sein, aber es hilft auf jeden Fall. Denn als Digital Native hat man nicht nur ein natürliches Gespür für die Kommunikation im Internet, man kann auch einfach Sachen googeln, die man (noch) nicht weiß. Wer nicht das Glück hatte, nach 1980 geboren zu sein, kann aber natürlich trotzdem erfolgreich sein – sollte aber nicht davor zurückschrecken, auch mal die jugendliche Seite durchscheinen zu lassen.

6. Keine grundsätzliche Angst vor Zahlen

Marketing sind Zahlen, so hart das klingt. Statistiken, Stochastik, Kennzahlen… Alleine, wer Google Analytics öffnet, wird von einer Masse an Zahlen erschlagen. Da gilt im Gegensatz zum Matheunterricht eben nicht mehr “Augen zu und durch!”, sondern “Augen auf und genießen!”. Deswegen sollte man Zahlen schon zumindest irgendwie mögen, um erfolgreicher Online-Marketer zu werden.

7. Die perfekte Mischung aus Zahlenbesessenheit und Kundenorientierung

Apropos Zahlen: Im krassen Kontrast zum vorherigen Punkt sind sie natürlich nicht ALLES. Die Kunst am Online-Marketing ist es, genau auf Messers Schneide zwischen Zahlenfreak und Kundennutzen zu tanzen und beiden Punkten gerecht zu werden. Denn im Endeffekt geht es beim Online-Marketing nur darum, den Kunden glücklich zu machen. Und das sollte man genau so gut beherrschen wie die analytische Seite.

8. Rechtschreibung

Schlechte Rechtschreibung geht auch im Netz gar nicht – vor allem nicht auf offiziellen Firmenprofilen. Nein, auch bei Facebook nicht. Man kann auch nicht jede Zeile Text probelesen lassen und sollte sich daher definitiv auf seine eigene Rechtschreibung verlassen können. Geheimtipp: Google hilft! Einfach den Text reinkopieren und vorlesen lassen. Damit findet man jeden Tippfehler!

9. Realitätssinn

Klar, man arbeitet als erfolgreicher Online-Marketer durchaus am Markenimage eines Unternehmens oder trifft wichtige Entscheidungen über Budgets und andere Planungen. Aber trotzdem sollte man genug Realitätssinn haben, um zu wissen, dass die eigene Arbeit zwar wichtig ist, aber die Welt des SEO wahrscheinlich nicht von Grund auf revolutionieren wird. Gute Ideen und spannende Konzepte können Menschen emotional ansprechen – aber man sollte die eigene Wirkung auch nicht überschätzen.

10. Bock.

Den absolut wichtigsten Punkt haben wir uns für den Schluss aufgehoben.

Man sollte echt Bock auf die eigene Arbeit haben.
Du solltest morgens mit coolen Ideen im Kopf aufstehen und am Ende des Tages ein bisschen was dazugelernt haben. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass man als erfolgreicher Online-Marketer definitiv eine strahlende Zukunft hat!

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SEO-Trends 2017: Unsere Prognosen für das neue Jahr

In unserer Reihe “Onlinemarketing-Trends 2017” wagen wir einen Blick in die Zukunft und schauen, was die bunte Welt des digitalen Marketings im neuen Jahr für uns alle bereithält. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die Entwicklungen in Sachen Suchmaschinenoptimierung. Was sind die SEO-Trends 2017? Wird es noch technischer oder stehen andere Punkte bei Google im Fokus? Es wird spannend!

1. Mobile, Mobile, Mobile

Der eine oder andere kann es vermutlich schon gar nicht mehr hören: Mobile ist gekommen, um zu bleiben. Genau genommen hat Mobile schon die stille Revolution angezettelt und den Markt übernommen: Der mobile Suchindex von Google wird Anfang 2017 zum alleinigen Index. Was bedeutet das? Die Signale einer mobil optimierten Seite sind jetzt schon ein wichtiger Rankingfaktor. Wer diese aber nicht vorweisen kann, der kann ab Januar auf den hinteren Seiten von Google nach seinem Ranking suchen.

AMP heißt das Zauberwort: Accelerated Mobile Pages lassen mobile Inhalte schneller als je zuvor laden und bescheren den Seiten, die damit ausgestattet sind, einen netten Ranking-Boost.

2. K.I., RankBrain und Machine Learning

The future is now: Was nach Science-Fiction klingt, wird bei den SEO-Trends 2017 wichtiger denn je. Google ist mittlerweile eine künstliche Intelligenz geworden und wertet Nutzersignale eigenständig aus. Der Nutzer klickt auf Deinen Link in den SERPs, findet aber nicht sofort, was er sucht und verlässt die Seite wieder? RankBrain merkt sich das und schließt daraus, dass deine Seite diesen Suchbegriff wohl nicht ansprechend genug bedient. Um den Algorithmus glücklich zu machen, sollte man also ganz darauf setzen, die (möglichen) Fragen des Kunden perfekt zu beantworten.

3. Die perfekte User Experience

Nur ein glücklicher Kunde ist ein guter Kunde. Aber was hat das jetzt mit SEO zu tun? Wie oben schon erwähnt, hat das Klickverhalten der User 2017 auch einen Einfluss auf das Ranking. Spich: UX-Optimierung ist SEO-Optimierung! Ein gut funktionierender, leicht zugänglicher Seitenaufbau ist der Schlüssel für eine gelungene User Experience. Denn das sendet positive Nutzersignale an Google und sorgt dafür, dass sich die User auf Deiner Seite wohlfühlen und eventuell auch zu Kunden werden. Das ist nicht nur gut für das Ranking, sondern sorgt auch für ein Plus bei der Conversionrate!

4. Der richtige Content zur richtigen Zeit

Content ist schon seit Jahren King und auch in den SEO-Trends 2017 dominieren die Inhalte. Aber es kommt heute nicht mehr darauf an, möglichst viel (guten) Content zu haben, sondern den genau passenden. Ziel ist es, die Fragen der User vollständig zu beantworten – und zwar möglichst schnell, unkompliziert und so umfassend wie nötig. Weniger ist mehr! Es reicht nicht, einfach einen sehr langen Text auf die Seite zu stellen, der alle Aspekte eines Themas beleuchtet. Kleine Info-Tidbits, die genau zum Search Intend des Users passen, sind dagegen Trend. Auch multimedialer Content, und zwar besonders YouTube, wird 2017 im Fokus stehen.

5. Long Tail Keywords

SEO ist heute komplexer als je zuvor. Das gilt natürlich auch für Keywords. Es ist nämlich gar nicht mehr so einfach, sich bei den kurzen Keywords aus einem oder zwei Worten weit oben zu platzieren. Aber das muss man auch gar nicht mehr! Voice Search ist auf dem Vormarsch, und damit kommen die langen Keywords und die expliziten Fragen zum Zug. W-Fragen zum Beispiel sind einer der größten SEO-Trends 2017, weil sie gleichzeitig leicht zu beantworten sind und damit auch den User Intend des Suchenden befriedigen.

Fazit: Die SEO-Trends 2017 sind bunt!

Einfach ein bisschen Onpage-Arbeit und Linkbuilding reicht 2017 nicht mehr. In der Welt der Suchmaschinenoptimierung hängt alles zusammen und erfordert damit auch einen ganzheitlichen Blick auf die Entwicklung einer Seite – da sind sich die Experten einig. Die SEO-Trends 2017 zeigen, dass man mit einem guten Gesamtkonzept besser fährt als mit Linkspam, Keywordstuffing und anderen Praktiken aus den dunklen SEO-Zeiten. Eine gute Entwicklung!
Was sind Eure SEO-Trends 2017?

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Online Marketing Rockstars 2016 – Wir sind dabei!

Es ist wieder so weit! Die Online-Marketing-Szene trifft sich zum Schaulaufen in Hamburg. Mit im Gepäck: Die besten Innovationen rund um SEO und SEA, Speaker aus aller Welt und kompaktes Fachwissen, verpackt in 23 Masterclasses für Spezialisten. Wir lassen uns diese Möglichkeit nicht nehmen, mit anderen Experten ins Gespräch zu kommen und uns über die neusten Entwicklungen zu informieren. Aber was ist die Rockstars Expo nun genau und was erwartet uns bei den Online Marketing Rockstars 2016?

Die Rockstars Expo 2016: Masterclasses und mehr

Das Who-is-Who des Online-Marketings in einer Halle – am 25.02. geht es in Hamburg richtig ab! Zahlreiche Aussteller buhlen um die Aufmerksamkeit der Besucher – 2016 erwarten die Online Marketing Rockstars 120 verschiedene Unternehmen in den Hallen der Hamburger Messe. Und wer ist da dabei? Die Aussteller kommen alle aus den Gebieten AdTech und digitales Marketing – genau unser Ding, sozusagen!

Auch in Sachen Besucherzahl zeichnet sich ein neuer Rekord ab: Was vor über 5 Jahren mit gerade einmal 200 regionalen Online-Marketing Spezialisten anfing, zieht heute über 10.000 Besucher an. Mindestens zwei davon kommen aus Dresden – denn natürlich lassen wir uns diese Chance nicht entgehen. Netzwerke knüpfen, ins Gespräch kommen und innovative Companys kennenlernen – die Rockstars Expo ist das El Dorado für Marketingexperten! Wir freuen uns besonders auf SEM Rush, Channel Pilot und intelliAd. Da wartet spannender Input auf uns!

Besonderes Highlight sind die 23 Masterclasses, die über den Tag verteilt während der Expo stattfinden. Masterclasses? Seminare für Fortgeschrittene! Insights von Branchen-Experten zu allen Themen, die uns gerade bewegen. Hier nur ein Ausschnitt aus dem Kursprogramm:

  • Remarketing-Listen für die Suche mit Denis Dautaj, Audience Solutions Specialist bei Google: Remarketing ist ein kraftvolles Tool, das mit passenden Listen zur Suche noch besser wird. Google erklärt uns, wie es geht! Neben dieser Masterclass bietet Google noch fünf andere Kurse an – alle drehen sich um topaktuelle Themen aus dem Suchmaschinenmarketing
  • Mobile User Acquisition mit Simon Kendall, Head of Communication bei adjust: Die Anatomie der Usergewinnung, verständlich und doch tiefgreifend erklärt vom Experten anhanf von Fallstudien und Best-Practice-Beispielen.
  • Social Commerce mit Daniela da Silva & Lena Wisser von Productsup & Max Riemschneider von eprofessional: Wie erzeugt man in Zeiten der medialen Übersättigung neue Kunden im eCommerce. Social Commerce ist ein Weg – und die drei Experten zeigen uns, wie man Facebook noch besser für Shops nutzen kann.

 

Work hard, play hard live – Das Rockstars Festival 2016

Herzstück des Wochenendes ist das Rockstars Festival am 26.02. Neben den erstklassigen Speakern und Showacts wartet am Abend auch die legendäre Aftershow-Party auf uns. Aber vor der Party kommt das Vergnügen – ab 8:00 stehen nämlich Branchengrößen und Experten auf der Bühne und lassen uns an ihrem Fachwissen teilhaben. In den vergangenen Jahren haben die Rockstars unter anderem Buzzfeed-Gründer Jonah Peretti und Pinterest-Erfinder Evan Sharp auf die Bühne geholt. Wir sind sehr gespannt auf die verschiedenen Speaker und deren Herangehensweisen, um ein Unternehmen aufzubauen bzw. erfolgreich zu werben.

Und wer wartet bei den Online Marketing Rockstars 2016 auf uns?

  • Christian Schmalzl von Ströer SE – Der Experte für Online-Vermarktung hat aus dem Unternehmen für Außenwerbung einen Global Player in Sachen Online-Marketing gemacht. Seine Inputs zu Transformationsprozessen und der persönlichen Markenbildung klingen für uns extrem spannend.
  • Neil Patel ist Growth Hacker – eine einmalige Kombination aus Online-Marketing-Experte, Zukunftsforscher und Webentwickler. Er berät Amazon, NBC, Techcrunch und viele mehr – und mit seinem Speaker-Slot bald auch uns!
  • Marketingprofessor Scott Galloway, One-Woman-Army Fany Péchiodat, Outbrain-Gründer Yaron Galai und viele mehr…

 

Online Marketing Rockstars 2016 – Wir sind gespannt!

Wir sind schon extrem gespannt auf die neuen Erkenntnisse und Inputs, die wir im Gespräch mit anderen Agenturen sammeln werden. Unser Plan für zwei Tage voller Action? Netzwerken, netzwerken, netzwerken! Schließlich dient die Veranstaltung dazu, das Who-is-Who der Online-Marketing-Experten in Deutschland zusammen zu bringen – und da dürfen wir nicht fehlen! Und inspiriert von den Speakern und Classes können wir uns voller Motivation wieder in den Aufbau der Netzproduzenten stürzen – ausgestattet mit topaktuellem Wissen rund um digitales Marketing – wie echte Rockstars eben!

Wen von unseren Lesern können wir denn live in Hamburg treffen? Schreibt in die Kommentare, wenn ihr euch auch vom bunten Treiben auf der Rockstars Expo inspirieren lassen wollt!

 

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Was ist besser: Online-Marketing Outsourcing oder eigene Abteilung im Unternehmen?

Online-Marketing Outsourcing klingt zwar erst einmal sehr technisch, beschreibt aber nicht anderes als das Abgeben der Aufgaben im Online-Marketing an einen externen Dienstleister – eine Agentur oder einen freien Mitarbeiter zum Beispiel. Im Gegensatz dazu steht die klassische Marketing-Abteilung im Unternehmen. Das nennt sich dann „Inhouse-Marketing“.

Online-Marketing braucht Zeit und Liebe

Online-Marketing macht man nicht mal eben „nebenbei“. Leider setzen viele Unternehmen auf diese Art der vollkommen überladenen Marketing-Mitarbeiter, die neben der traditionellen Werbung eventuell sogar noch PR-Aufgaben und dann obendrauf noch das komplette Online-Marketing übernehmen müssen – getreu dem Motto „ist ja alles irgendwie Werbung“.

Inhouse funktioniert nur, wenn Infrastruktur und Budget stimmen.

Es hat schon seine Gründe, warum sich nur wirklich große Konzerne eigene Online-Marketing-Mitarbeiter und Abteilungen gönnen. Man braucht dafür Manpower, das richtige Know-How und auch die technischen Voraussetzungen in Form von DSPs (also der Schnittstelle für Display-Anzeigen) oder Adservern.

All das heißt natürlich nicht, dass man nur mit einem großen finanziellen Background Marketingaufgaben auch Inhouse verwalten kann – aber man sollte sich schon alle Aspekte durch den Kopf gehen lassen.

5 Tipps für gelungenes Inhouse Online-Marketing

  1. Investiere in deine Mitarbeiter – das ist nicht ohne Grund unsere erste Regel. SEO, Content-Marketing, SEA und die gesamte Online-Marketing-Welt ändert sich sehr schnell. Konstante Weiterbildung ist darum extrem wichtig!
  2. Achte auf den Preis – dein Budget für das Online-Marketing liegt unter 300 Euro? Dann ist es nicht wirklich wirtschaftlich, speziell dafür einen Experten oder eine Expertin zu engagieren.
  3. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Das Hauptargument für Inhouse-SEO liegt bei der besseren Kontrolle der Maßnahmen – aber es bringt auch nichts, den kreativen Köpfen jegliche Freiheit zu nehmen.
  4. Auf die Branche kommt es an – wenn der Fokus deines Unternehmens nicht im Web liegt, sondern auf traditionellen Dienstleistungen, brauchst du auch keine eigenen Mitarbeiter im Online-Bereich. Anders sieht das bei Webdienstleistern aus, die ihr eigenes Know-How mit Inhouse-Marketing noch stärken können.
  5. Sorgfältig abwägen – natürlich kann sich für dein Unternehmen eine eigene Marketing-Abteilung lohnen, aber es kommt immer auf den Einzelfall an.

Online-Marketing Outsourcing über eine externe Agentur

Im Endeffekt müsst ihr drei Aspekte miteinander vereinbaren, um eure Online-Marketing Strategie auf den Weg zu bringen: Fachwissen, Preis und Kontrolle über die Inhalte. Wenn ihr genau wissen und kontrollieren wollt, welche Anzeige wo steht und ein hohes Budget und viel Fachwissen zur Verfügung habt, dann lohnt sich eine eigene Verwaltung für digitales Marketing. Aber gerade in Sachen Fachwissen geht doch eben nichts über Experten. Und die findet man eben nun einmal in Agenturen.

Natürlich gibt es auch hier nicht DEN einen Königsweg. Um den Online-Marketing-Guru Joshua Steimle von Forbes.com zu zitieren:

„I wish I could tell you that based on my experience you should always outsource in Situation A, but always take it in-house in Situation B, but I can’t,“

(„Ich wünschte, ich könnte euch aus meiner Erfahrung heraus erzählen, dass ihr in Situation A immer outsourcen müsst und in Situation B immer Inhouse günstiger ist, aber das kann ich nicht.“)

Joshua Steimle, CEO von MWI und Autor für Forbes.com

Die komplette Auslagerung aller Online-Marketing-Aufgaben kann durchaus sinnvoll sein. Aber mittlerweile empfehlen viele Experten eine gute Mischung aus Inhouse und Outsourcing. Zum Beispiel bei folgenden Themen bietet sich ein Auftrag an eine Marketing-Agentur an:

  • SEO / SEM – im Bereich Suchmaschinenoptimierung und -Werbung ändern sich die Best-Practices extrem schnell und es ist ein gewisses, technisches Know-How gefragt. Perfekt für eine spezialisierte Agentur!

  • Graphische Aufgaben und Webdesign – schließlich zählt der erste Eindruck ganz ungemein. Das Design sollten also definitiv Profis übernehmen.

  • Content-Marketing und Texte – nicht jeder ist als guter Content Autor geboren, und das ist ja auch okay. Aber eine Content-Strategie und die Produktion der Texte und Inhalte kann hervorragend abgegeben werden.

Outsourcen oder nicht? Das ist hier die Frage

Bei der Frage, ob ihr euer Marketing outsourcen solltet, spielen sehr viele Faktoren eine Rolle. Wir berichten jetzt einfach einmal aus unserer täglichen Erfahrung – und die ist natürlich persönlich. Denn wie oben beschrieben, gibt es DEN besten Weg schlicht und ergreifend nicht.

Wir haben festgestellt, dass Unternehmen, die ihr Online-Marketing auslagern mehr Zeit und Energie für ihre Kerngeschäfte haben. Agenturen bringen Expertenwissen von außen, ohne in den Strukturen des Unternehmens gefangen zu sein und den Blick fürs Wesentliche zu verlieren.

Wichtig ist dabei aber, einen Ansprechpartner im Unternehmen zu haben, der auch einen gewissen Handlungsspielraum hat, damit er die neuen Maßnahmen umsetzen kann. So können wir die Fähigkeiten und den Charakter des Unternehmens in unsere Kampagnen einbauen und der Kunde hat die Möglichkeit, direkt Einfluss zu nehmen – so gewinnen alle Parteien!