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5 gute Vorsätze für Dein Online-Marketing 2018

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, die guten Vorsätze sind noch frisch und ein Hauch von Neubeginn liegt in der Luft: 2018 wird ein erfolgreiches Jahr! In den letzten Wochen haben sich zahlreiche Trends für das Online-Marketing 2018 herauskristallisiert, mit denen Du Deinen Umsatz, Deine Bekanntheit und Deinen Erfolg steigern kannst. Was solltest Du im neuen Jahr unbedingt ausprobieren, um sichtbarer zu werden? Welche Fettnäpfchen gilt es zu vermeiden? Zusammen mit unserem Plan für 60 Minuten SEO im Monat baust Du Dir damit einen guten Grundstock an Marketing-Maßnahmen auf, die wirklich wirken. So bringst Du mehr Kunden zu Dir! 

1. Probiere das Streaming bei Facebook oder Instagram aus!

Streaming ist gerade in aller Munde: Was Netflix kann, kannst Du schon lange! Quasi jede relevante Social-Media-Plattform bietet mittlerweile die Möglichkeit, kurze Live-Videos aufzuzeichnen. Bei Facebook kannst Du sogar richtige Shows gestalten oder live von Messen oder Präsentationen berichten. Instagram Stories sind weit weniger formal und dauern nur wenige Sekunden. Perfekt für kurze Einblicke in Deinen Arbeitsalltag oder für besondere Aktionen für Deine Fans.

In der Natur der Sache liegt, dass Live-Videos flüchtig sind. Sie können meist nicht nachträglich abgerufen werden – einen Punkt, den Du zu Deinem Vorteil nutzen kannst! Wenn Du gerade dabei bist, eine Community von Fans für Dein Unternehmen aufzubauen, sind regelmäßige Livestreams toll, um mehr Verbundenheit herzustellen. Du kannst Newsletter-Empfänger direkt einladen und einen USP für Deine Mailingliste schaffen. Oder Du nutzt die kurzen Stories bei Instagram für Sonderaktionen oder Umfragen.

Du bist nicht der Typ für das Video-Marketing? Kein Problem – es gibt andere tolle Wege, um Dich online sichtbarer zu machen. Aber mit all den Möglichkeiten, die es 2018 gibt, solltest Du es zumindest einmal versuchen.

2. SEO oder Content-Marketing? Finde die Balance!

Integration ist das Zauberwort im Online-Marketing 2018: Content-Marketing und SEO gehören so eng zusammen wie Silvester und Feuerwerk. Wer erfolgreich sein will, der vernetzt Vertrieb, Online-Marketing und Suchmaschinenoptimierung miteinander.

Nehmen wir als Beispiel einen Online-Shop. Natürlich muss der Vertriebsweg stimmen. Aber damit die User überhaupt Interesse für Deine Angebote entwickeln, musst Du Dich auch den Inhalten widmen:

  • Bilder
  • Produktinformationen
  • Beschreibungstexte mit Persönlichkeit
  • Informationen zum Shop und zum Anbieter

Dein Content bietet auch viele Möglichkeiten für SEO: Keywords finden ihren Platz im Beschreibungstext, die Meta-Daten der Bilder sind optimiert und mit einer gut durchdachten Strategie gewinnen Deine Inhalte sogar externe Backlinks.

3. Vernetze Dich mit kleinen, aber feinen Influencern!

Influencer galten im vergangenen Jahr als einer der Trends im Online-Marketing. 2018 verfeinert sich die Auswahl: Viele Unternehmen arbeiten mittlerweile lieber mit kleinen Kanälen und Usern zusammen, die nicht hauptberuflich Werbeartikel in die Kamera halten. Denn eine kleine, passgenaue Zielgruppe funktioniert viel besser als reichweitenstarke, aber beliebige Werbung.

Auch im B2B-Bereich kann Influencer-Marketing sehr gut funktionieren. Es kommt dabei auf die Zielgruppe und das Produkt an. Empfehlungsmarketing für Unternehmen spielt nach anderen Regeln – und danach solltest Du auch Deine Werbepartner auswählen. Gerade als Dienstleister hast Du hier interessante Möglichkeiten. Du kannst Dich mit anderen Experten in Deiner Branche vernetzen und so gegenseitig vom Fachwissen und den jeweiligen Communities profitieren. Gastbeiträge in Blogs oder Magazinen positionieren Dich weiter als Experte – und genau das sorgt dafür, dass sich Leads für Dich entscheiden!

4. Setze nicht auf die alten Tricks!

Wir schreiben das Jahr 2018. Es wird Zeit, sich von altmodischen Methoden zu verabschieden. Dazu gehören vor allem Versuche, Google zu überlisten. Der Algorithmus ist mächtig und bemerkt, wenn er übers Ohr gehauen wird. Und im schlimmsten Fall straft Google besonders dreiste SEO-Methoden ab. Dazu zählen:

  • Unorganische Backlinks oder gekaufte Verlinkungen
  • Keyword-Stuffing und Überoptimierung
  • Bezahlte Likes und Follower in sozialen Netzwerken
  • Konzentration auf einzelne Aspekte von SEO (nur Backlinks oder Onsite-Optimierung)
  • Nicht mehr datenschutzgerechtes Targeting

Vor allem der letzte Punkt bekommt ab Mai Relevanz: Ab dem 25.05.2018 gilt die neue Datenschutzgrundverordnung für die gesamte EU. Darin werden vor allem die Auskunftsrechte der User gestärkt. Außerdem muss sich jedes werbetreibende Unternehmen darum kümmern, eine Ansprechperson für das  Datenschutzmanagement zu benennen.

5. … aber vertraue auf die Evergreen-Tipps für Dein Online-Marketing 2018!

Der beste Weg, um online sichtbarer zu sein und erfolgreiches Online-Marketing zu betreiben, ist Deine Authentizität. Du musst Dich mit Deiner Werbung wohlfühlen. Persönlichkeit ist so wichtig wie nie zuvor. Deine Zielgruppe wird sofort merken, wenn Du keine Freude an Social Media oder an drögen Blogartikeln hast. Dein Online-Marketing muss die Stimme Deines Unternehmens widerspiegeln und perfekt zu Deinem Branding passen. Damit schaffst Du es, Emotionen zu wecken und Deine Kunden davon zu überzeugen, dass Du der Experte auf Deinem Gebiet bist.

Daneben müssen natürlich auch die Basics stimmen: Deine Webseite muss einwandfrei funktionieren, technisch auf dem neusten Stand sein und alle Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung abdecken. Dazu gehören ausgefüllte Meta-Daten, eine aussagekräftige Struktur und ein stimmiges Konzept.

Fazit: So wird Dein Online-Marketing 2018 zu einem vollen Erfolg

Schluss mit der Einzelkämpferstimmung! Wer sein Online-Marketing 2018 rocken will, der muss interdisziplinär arbeiten und seine Angebote immer weiter optimieren. Dazu kannst Du neue Technologien ausprobieren oder Deine bisherigen Werbemaßnahmen einfach weiter verfeinern. Der Schlüssel zu erfolgreichen Werbekampagnen liegt in einem guten Konzept und einer durchdachten Ausführung. 2018 ist das Jahr, in dem Du Deine Werbestimme findest und Dein SEO und SEA noch weiter optimierst, bis Du damit zufrieden bist. Unsere fünf guten Vorsätze helfen Dir dabei, den richtigen Anfang zu finden. Die Kunden kommen von ganz alleine zu Dir und Du wirst im neuen Jahr noch erfolgreicher. Cheers – auf ein grandioses 2018!


 Was habt Ihr Euch im neuen Jahr vorgenommen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

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Personalisierte Suchergebnisse: Welchen Einfluss haben sie auf SEO?

Das oberste Ziel von Google ist, jede einzelne Suchanfrage zur vollsten Zufriedenheit der Nutzer zu beantworten. Am liebsten würde die Suchmaschine in die Köpfe ihrer User blicken, um vorauszusehen, was genau sie wissen wollen. Um passgenaue SERPs zu liefern, setzt Google daher auf einen Algorithmus, der das Surfverhalten und die Online-Aktivitäten mit einberechnet. Genau zu diesem Thema haben wir letztens einen Kommentar von Daniel bekommen: Wieso haben zwei Nutzer zur selben Suchanfrage unterschiedliche Ergebnisse? Wir haben uns personalisierte Suchergebnisse von Google und den Einfluss der individuellen SERPs auf SEO näher angeschaut. 

Google personalisiert Suchergebnisse

Schon seit mindestens 2009 setzt Google bei allen Usern auf personalisierte Suchergebnisse. Dabei unterscheiden sich die SERPs für bestimmte Suchanfragen abhängig von einigen Punkten:

  • Standort des Nutzers
  • Sprachversion von Google
  • Browser und Betriebssystem des Nutzers
  • Webseitenverlauf
  • vorherige Suchanfragen

Vor allem die letzten beiden Punkte sind spannend: Wonach hat User X schon einmal gesucht? Was sind seine nächsten Schritte? Wofür interessiert er sich und welche Antwort erwartet er bei einer Suchanfrage? All diese Variablen und Rankingfaktoren tragen ihren Teil zum Endergebnis bei.

Ein Beispiel: Wer nach “Dresden” googelt, kann entweder nach Neuigkeiten aus der Stadt suchen, will ein Hotel buchen oder ist auf der Suche nach aktuellen Veranstaltungen. Wenn der Userstandort in Dresden selbst ist, wird Google regionale Infos und einen Eventkalender ausspucken. Bei Vielfliegern und Reisefreunden außerhalb der Stadt tendiert die Suchmaschine eher zu den besten Hotels in Dresden. Und wer sich politisch interessiert zeigt, bekommt Nachrichtenseiten aus Dresden weiter oben in den SERPs angezeigt.

Personalisierte Suchergebnisse im Vergleich: Wie groß sind die Unterschiede?

Um den Einfluss von personalisierten Suchergebnissen zu checken, habe ich nach einem Artikel bei uns im Blog gesucht: Die optimale Länge von Content. Dabei habe ich einmal die ganz normale Suche mit für mich personalisierten Suchergebnissen genommen. Der zweite Screenshot stammt aus einer Suche, bei der ich Google verboten habe, personalisierte Daten zu nutzen. Dazu habe ich an das Ende der URL einfach das Kürzel &pws=0 angehangen. 

Personalisierte Suchergebnisse: die Ergebnisse sind nicht weltbewegend, aber durchaus vorhanden.

Personalisierte Suchergebnisse: Die Ergebnisse sind nicht weltbewegend, aber durchaus vorhanden.

Allerdings waren alle Ergebnisse aus der neutralen Suche auch bei meiner persönlichen Suche vertreten – nur ein bis zwei Plätze weiter unten. Die einzige Ausnahme, die nur bei mir erscheint, ist das Zeichenzähler-Tool. Und das habe ich bis vor einigen Monaten häufig genutzt und immer noch in meinen Bookmarks – das erklärt die hohe Position. Alle anderen Suchergebnisse sind zumindest rudimentär gleich geblieben.

Personalisierte Suchergebnisse: Lohnt sich SEO überhaupt?

Natürlich kannst Du Dir jetzt die Frage stellen, ob SEO-Maßnahmen dann überhaupt etwas bringen. Schließlich sieht sowieso jeder User ein anderes Ergebnis in den SERPs. Natürlich haben SEO-Maßnahmen ihren Zweck – denn um von Usern wahrgenommen und angeklickt zu werden, muss eine Seite suchmaschinenfreundlich aufgebaut sein. Wer guten Content liefert, ist auf jeden Fall weiter oben gerankt als die Konkurrenz. Und das bringt einen Prozess ins Rollen, bei dem immer mehr User auf die Seite klicken, sich Deinen Content durchlesen und schließlich von Google in passenden Situationen wieder in Deine Richtung geführt werden.

Und natürlich suchen Nutzer gelegentlich nach Themen, zu denen Google noch keine Cookies oder Informationen vorliegen. Da Google hier keine Datenbasis zur Verfügung hat, fließen keine persönlichen Präferenzen in die SERPs ein. Auch hier punktest Du mit einer hohen organischen Sichtbarkeit, die Du durch SEO-Maßnahmen erreichst.

Die Unterschiede zwischen einer personalisierten Suche und der neutralen Suche ohne Einflüsse durch den Browserverlauf sind in der Regel relativ klein. In einem Video für Google Webmasters erklärt Matt Cutts von Google den genauen Prozess. Laut ihm sind personalisierte Aspekte beim Ranking insgesamt nicht allzu entscheidend. Allerdings stammen das Video und die Antwort aus 2010 und sind damit satte sieben Jahre alt. Heute spielt die Einordnung über RankBrain eine größere Rolle – und die künstliche Intelligenz wertet ebenfalls Nutzersignale aus. In einem frisch aktualisierten Patent beschreibt Google genauer, wie es sich die Zukunft der Personalisierung vorstellt.

Fazit: Personalisierung nicht überbewerten!

Was bedeuten personalisierte Suchergebnisse für SEO? Tatsächlich nicht viel. Google will seinen Nutzern in jeder Situation das beste Suchergebnis bieten. Und wenn Du das durch cleveres Content-Marketing oder eine gute Positionierung kannst, dann spielen Browserverlauf und Cookies keine große Rolle. Im Gegenteil: Fans Deiner Seite werden von Google ganz automatisch immer wieder in Deine Richtung gelenkt.

Gleichzeitig bedeuten personalisierte Suchergebnisse auch, dass Local SEO ein wichtiger Faktor ist und bleibt. Denn absolut unbestritten ist der Einfluss, den der Standort eines Nutzers auf das Ranking hat. Wer ein stationäres Geschäft hat, kann mit wenigen Handgriffen Kunden aus der direkten Umgebung zu sich locken. Ganz unabhängig davon, ob sie vorher nach etwas ähnlichem gesucht haben.


Was denkt Ihr: Habt Ihr den Einfluss von personalisierten Suchergebnissen in Euren Rankings gespürt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Die ultimative Checkliste für die Arbeit mit einer Online-Marketing-Agentur

Du bist auf der Suche nach einem guten Partner für Deine Werbung? Aber die Quest nach der perfekten Online-Marketing-Agentur kann manchmal ganz schön schwierig sein. Und wie genau läuft eine erfolgreiche Zusammenarbeit eigentlich ab? Was gilt es zu beachten? Wir haben für Dich die ultimative Checkliste für die Zusammenarbeit mit einer Online-Agentur zusammengestellt. Ganz gleich, ob Content, SEA oder mobile Optimierung: Diese Fragen solltest Du Dir stellen, um das beste Ergebnis aus der Arbeit mit der Agentur herauszuholen. 

Vor der Zusammenarbeit

Der Weg ist das Ziel: Die Suche nach der passenden Online-Marketing-Agentur stellt die Weichen für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Deswegen solltest Du Dir hier auf jeden Fall Zeit nehmen. Nicht jede Agentur ist Experte für alle Bereiche der Werbung im Internet. Und das ist auch besser so: Im Online-Marketing muss man sich auf Themenbereiche spezialisieren, um up-to-date zu bleiben. Deswegen solltest Du im ersten Schritt überlegen, was Du überhaupt willst. Geht es um ein spezielles Thema oder willst Du den vollen Rundum-Service? Welche Ziele sollen erfüllt werden?

  • Willst Du engeren Kontakt mit Deinen Kunden?
  • Mehr Traffic auf Deiner Seite?
  • Eine höhere Conversion-Rate?
  • Besseren Content für Webseite und Social-Media-Kanäle?
  • Oder willst Du, dass mehr Menschen Deine Newsletter klicken?

Mit einem festen Ziel vor Augen machst Du Dich dann auf die Suche. Bei dem Verzeichnis der Google Partner-Agenturen findest Du eine Vielzahl an potenziellen Agenturen, die von Google selbst zertifiziert sind.

 

  1. Was ist mein Anliegen, um welche Aufgaben geht es?
  2. Macht das Outsourcen Sinn?
  3. Gibt es in einer annehmbaren Nähe eine Agentur, die diese Bedürfnisse erfüllen kann?
  4. Hat die Agentur Spezialisten für mein Problem?
  5. Hat die Agentur einen guten Ruf oder kenne ich andere Kunden?

Die Anfrage

Der erste Schritt ist nicht nur in der Liebe schwierig. Hast Du einmal eine Agentur aufgespürt, bei der Du ein gutes Gefühl hast, kommt die erste Anfrage. Idealerweise sollte diese erste Mail oder Kontaktanfrage schon alle wichtigen Punkte beinhalten, damit die Online-Marketing-Agentur einen realistischen Plan und Pitch erstellen kann. Deine Angaben müssen noch nicht detailgetreu und bis in die letzte Feinheit ausgearbeitet sein. Aber die Basis-Infos sollten definitiv nicht fehlen.

 

  1. Gibt es auf der Seite ein Kontaktformular oder soll ich einfach eine Mail schreiben?
  2. Weiß ich schon, wie der Ablauf der Zusammenarbeit aussehen soll oder will ich erst einmal eine Beratung?
  3. Welche Informationen brauchen die Mitarbeiter der Agentur?  (Generell: Branche, gewünschter Service, Zielgruppe, spezielle Wünsche)
  4. Gibt es schon bisherige Maßnahmen, die meine Online-Marketing-Agentur kennen sollte?
  5. Welches Werbebudget steht zur Verfügung?
  6. Welche Befugnisse und Zugänge hat die Agentur bei dem Werbeprojekt?
  7. Bis wann will ich einen Kostenvoranschlag vorliegen haben?

Die ersten gemeinsamen Schritte

Es kann losgehen! Wenn ihr euch füreinander entschieden habt, folgt eine feinere Abstimmung der gemeinsamen Ziele. So lernst Du die Möglichkeiten kennen, die eine Online-Marketing-Agentur leisten kann. In dieser Stufe wird auch das erste Budget festgelegt und ein detailliertes Briefing entsteht. So herrscht auf allen Seiten Klarheit. Um am Ende zu überprüfen, ob die Marketingarbeit ein Erfolg war, sollten die Ziele so konkret wie möglich sein. Daran kann man sich am Ende auch messen lassen.  Kommunikation ist hier das Zauberwort: Je schneller und unkomplizierter man offene Fragen klären kann, desto besser.

 

  1. Sind gemeinsame, konkrete Ziele festgelegt? Kann ich Zahlen nennen, die realistisch, aber trotzdem sportlich sind?
  2. Hat die Agentur ein ausführliches Stylesheet für das Layout und Design bekommen?
  3. Gibt es Richtlinien oder Vorstellungen zum Wording?
  4. Welche Zielgruppe soll umworben werden? Gibt es Buyer Personas?
  5. Gibt es im Unternehmen einen festen Ansprechpartner für die Agentur?
  6. Bis wann läuft die erste, verbindliche Deadline für die ersten Arbeiten?
  7. Haben die Experten von der Agentur Zugang zu allen wichtigen Ressourcen und Accounts?

Das Feedback

Der erste Meilenstein ist erreicht, es wird Zeit für eine eingehende Analyse. Gehen die Entwürfe und Arbeiten der Agentur in die Richtung, die Du willst? Was muss geändert werden? Wichtig ist auch, wie genau das Erfolgs-Tracking abläuft. Bekommst Du die Auswertungen komplett von der Agentur oder kannst Du selbst einen Blick auf die Zahlen werfen? Regelmäßige Updates geben Dir ein gutes Gefühl, dass es stetig voran geht. DER richtige Weg existiert dabei nicht. Ihr findet aber sicher gemeinsam eine gute Lösung.

 

  1. Funktioniert die Kommunikation reibungslos? Gibt es für beide Seiten feste Ansprechpartner?
  2. Kann ich jederzeit Einblick in die Arbeit der Agentur bekommen?
  3. In welchem Abstand erfolgen die Feedbackschleifen?
  4. Verstehe ich die Zahlen in der Auswertung?
  5. Wurden die Ziele erreicht? Wenn nein, gibt es eine gute Antwort nach dem Warum?

Infografik: Checkliste für die Arbeit mit einer Online-Marketing-Agentur

 

Checkliste Online-Marketing-Agentur

 

 

Wie stellt Ihr Euch die perfekte Online-Marketing-Agentur vor und wie soll die Zusammenarbeit aussehen? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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Vergiss Conversion-Hacks! Wir zeigen Dir, wie Du wirklich mehr Kunden gewinnst.

Conversion-Optimierung ist in aller Munde. Und klar, wir bieten als Fullservice-Agentur natürlich auch die Optimierung Deiner Conversion-Rate an. Aber müssen es dafür wirklich ständig irgendwelche Conversion-Hacks sein? Wir finden: Nein! Stattdessen setzen wir auf eine kontinuierliche, auf dem Boden gebliebene Arbeit an Deiner Seite. Denn das bringt auf Dauer wirklich mehr Kunden zu Dir. Wir zeigen Dir unseren Weg und erklären, wie auch Du mehr User in Kunden verwandelst – ganz ohne magische Tricks.

Conversion ≠ Verkauf

Um gleich mal mit dem größten Mysterium aufzuräumen: Eine Conversion ist nicht automatisch ein Verkauf. Die wörtliche Bedeutung ist “Verwandlung” – und das kommt der Realität schon viel näher.

Die Customer Journey, also die “Reise” des Users vom ersten Interesse bis zum getätigten Umsatz, durchläuft verschiedene Stufen.

  1. Vom interessierten Menschen wird durch Klick auf eine Werbeanzeige ein User.
  2. Der Seitenbesucher klickt sich durch die Webseite und lädt sich vielleicht ein kostenloses Freebie herunter oder registriert sich für den Newsletter. Er wird damit zum Lead.
  3. Als Lead überzeugt sich die Person selbst von Deinen Angeboten oder wird direkt von Dir eingefangen und wird so schließlich zum Kunden.
  4. Als Kunde verfolgt er eventuell weiter Deine Aktivitäten und teilt vielleicht sogar den einen oder anderen Post bei Facebook oder Twitter. Du hast einen Fan gewonnen.

Jede einzelne Verwandlung ist eine Conversion und kann entsprecht analysiert und optimiert werden. Aber natürlich bedarf es immer einer anderen Herangehensweise und einer neuen Strategie. Und diese Strategie wird nicht einmal hinter verschlossenen Türen ausgeheckt und umgesetzt, sondern über lange Zeit hinweg immer wieder verbessert und optimiert. Das verstehen wir unter Conversion-Optimierung – keine kurzfristigen Hacks, sondern kluge und durchdachte Methoden, um aus Seitenbesuchern auf lange Sicht Fans zu machen.

Viele Wege führen zum Ziel – 5 Arten der Conversion-Optimierung

Content, Warenkorb, Webdesign – es gibt viele Stellschrauben, an denen wir drehen können. Aber erst im Gesamtbild ergibt sich der wirklich Effekt. Es ist schlicht unmöglich, nur einen Teilaspekt Deiner Seite zu optimieren. Wenn Du das Webdesign nutzerfreundlicher machst, musst Du Dir auch Gedanken über den Content machen. Wenn Du einmal dabei bist, die Seiteninhalte zu überarbeiten, kannst Du auch gleich einen Blick auf die Call-to-Action-Buttons und die User-Führung werfen. Das führt Dich direkt in den Warenkorb oder zur Anmeldung Deines Newsletters. Und was da alles für Baustellen auf Dich warten! Schlüsseln wir das einmal kurz auf:

  • Webdesign- und Usability-Optimierung: Wusstest Du, dass die Conversion-Rate mit jeder Sekunde Ladezeit um 20 Prozent sinkt? Schnelle Seiten versprechen schnelle Gewinne – und das gilt nicht nur für die Datenmenge, sondern auch für die Navigation.
  • Content-Optimierung: Qualität schlägt Quantität. Der Text sollte ganz natürlich auf der Seite stehen und sich ins Gesamtbild einfügen. Und da ist weniger manchmal mehr. Bilder und Videos sagen mehr als tausend Worte und fangen die Vorteile Deines Unternehmens vielleicht sogar besser ein als ein ellenlanger Aufsatz.
  • Layout-Optimierung: Je schneller sich ein User auf Deiner Seite zurecht findet, desto wahrscheinlich bleibt er da. Und das führt wiederum wahrscheinlicher zu einer Conversion. Du siehst also schon: Das ganze ist ein Domino-Effekt, der mit dem richtigen Layout beginnt.
  • Warenkorb-Optimierung: Unerlässlich für Online-Shops! Bist Du nicht auch genervt, wenn das Online-Shopping ewig dauert, weil der Warenkorb extrem kompliziert gestaltet ist? Lass Dich nicht wegklicken, sondern optimiere die User-Führung so, dass das Einkaufen Spaß macht!
  • Mobile Optimierung: Deine Seite sieht am Laptop super aus? Dann checke auf jeden Fall auch, ob die mobile Darstellung klappt! Ein smoothes Seitendesign ist hier noch viel wichtiger als am Desktop – und steigert damit auch Deinen Umsatz!

Fazit: Conversion-Hacks adé?

Conversion-Hacks sind ein sexy Thema. Denn sie versprechen große Effekte mit wenig Arbeitsaufwand – und wer will das nicht? Und wir wollen auch gar nicht in Abrede stellen, dass zum Beispiel bei den Tricks zur Optimierung der Title-Tags auch was dran ist. Aber es ist für uns eben noch keine Conversion-Optimierung, wenn man mal eben kurz den SEO-Title ändert oder die Farbe des CTO-Buttons über den Haufen wirft. Klar, das sind Puzzlestücke auf dem Weg – aber es ist eben nicht alles. Ganzheitliches Online-Marketing ist für uns ein wichtiger Punkt, den wir in unsere Arbeit einfließen lassen. Conversion-Optimierung ist 2017 etwas anderes als das Spiel mit ein paar Variablen, sondern wie alles im Online-Marketing vernetzt.

Was denkst Du zum Thema Conversion-Hacks im Online-Marketing? Findest Du Hacks auch so überschätzt oder fühlst Du Dich wohl als Hacker? Lass es uns wissen!

(Und übrigens – wir haben auch schon über Hacks geschrieben. Es ist also nicht alles Schwarz und Weiß in der bunten Welt der Online-Marketings!)

 

 

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15 unrealistische Erwartungen, die Du nicht an SEO haben solltest

Als wir uns in die Welt der Suchmaschinenoptimierung eingearbeitet haben, waren wir fasziniert von den Möglichkeiten. Mit ein wenig Optimierung war es möglich, Seiten richtig weit nach vorne zu bringen – und auch heute noch ist es das Beste Gefühl an unserer Arbeit. Aber natürlich trifft man auch immer wieder auf unrealistische Erwartungen an SEO.

Früher haben wir ein paar kleine Änderungen an einer existierenden Seite vorgenommen, Linkstrukturen verbessert und auf den richtigen Seiten Linkbuilding betrieben – und das hat gereicht. Wir konnten schlagartig die Erfolge sehen. Dieser Prozess hat sich über die letzten fünf bis sieben Jahre allerdings geändert. Die Erwartungen sind jedoch gleich geblieben. Wir verraten Dir, welche Erwartungen an SEO übertrieben sind – und wie die Realität heute aussieht.

1. Jeder investierte Euro in SEO bringt mehr Geld zurück.

Klar, ein SEO-Manager misst seinen Erfolg am ROI, dem Return of Investment. Aber man darf nicht den Fehler machen, SEO als reine Kosten-Nutzen-Rechnung zu sehen. Manchmal verrennt man sich in einem Projekt, das sich am Ende vielleicht gerade so trägt, aber keinen Gewinn bringt. Manchmal verschätzt man sich auch einfach bei den Keywords und macht Verluste. Und beim dritten Versuch generiert man schließlich einen richtig großen Lead, der den ROI nach oben schraubt. Waren deswegen die ersten beiden Kampagnen Fehlschläge? Nein – sie gehören zum Prozess, der eben nicht immer schnurgerade verläuft.

2. Der SEO-Manager kann genau vorhersagen, wie der ROI aussehen wird.

“Wenn wir mit einer kleinen Auswahl dieser Keywords auf Platz 1 ranken, können wir die Leadgenerierung um 400 Prozent steigern!” – Klingt erstmal toll. Aber da sind ziemlich viele “Falls” und “Wenns”. Und die sind der springende Punkt: Wir können Prognosen treffen, ziemlich genaue Prognosen sogar, aber niemand kann dafür garantieren, dass sie auch so eintreffen. Und vor allem müssen dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

3. Die Effekte einer Optimierung sind sofort sichtbar.

Sind sie nicht. Manchmal dauert es Monate oder sogar Jahre, bis zum Beispiel eine Penalty von Google komplett abgebaut ist. Und besonders bei sehr komplexen Produkten oder Ideen kann es sein, dass sich an den Klickzahlen so gut wie gar nichts tut und nur neue Leads eine deutliche Sprache sprechen.

4. Es ist immer klar, was der Grund für einen Erfolg ist.

Ein großer Kunde hat angebissen? Die Klickzahlen explodieren plötzlich? Die Sonne scheint länger als drei Tage am Stück? Das MUSS doch an den SEO-Investitionen liegen! Machen wir einfach mehr davon! Das ist aber gar nicht so leicht. Manchmal ist es einfach nur Zufall, dass eine (eigentlich gar nicht mal so gute) SEO-Maßnahme und ein großer Kunde zusammen auftreten. Sorry!

5. Ein Suchmaschinenexperte reicht.

SEO ist (mittlerweile) immer eine Teamleistung. Ein “SEO-Manager” ist meistens auf etwas spezialisiert. In unserem Falle kümmert sich Felix um die ganzen technischen Hintergründe und Optimierungen als Technical SEO und Marcus ist als SEA-Experte der Mann fürs Grobe und für die Kommunikation. Dazu kommen noch Expert(innen) für Content, Webdesign, Social Media und mehr. Und das brauchen wir auch – denn SEO ist heute unfassbar komplex und besteht aus einer stetig wachsenden Zahl an Einzelteilen und Disziplinen. Die kann ein Mensch alleine gar nicht alle beherrschen.

6. Es gibt eine klare Timeline im SEO-Prozess.

Gibt es nicht. Manchmal geht es schnell und man kann nach wenigen Wochen den ersten Audit starten. Manchmal tut sich monatelang gar nichts, bis eine Lawine kommt. Damit muss man leben.

7. Man sieht auf den ersten Blick, welchen Effekt die Maßnahmen hatten.

Nicht einmal Experten können immer sagen, ob ein großer Erfolg auf der Seite den einzelnen SEO-Maßnahmen zuzuschreiben ist – oder eben einfach der generellen Verbesserung der Page im Zuge der Investitionen. Sprich: Es ist schwer, den Effekt von speziellen Maßnahmen richtig einzuschätzen, und meistens funktionieren sie nur als Ganzes.

8. Die gesetzten Erwartungen an SEO können immer erfüllt werden.

Nein. Leider nicht. Das liegt aber nicht nur an den Maßnahmen – sondern vor allem an den Erwartungen an SEO.

9. SEO wird einmal ausgebaut und läuft dann von alleine.

SEO ist eine Langzeit-Investition, die in Wellen kommt. Die Reihenfolge ist immer Maßnahme -> Audit -> Verbesserungen -> Audit und so weiter. Die Zykluslänge ist individuell sehr verschieden – aber es ist immer ein Zyklus.

10. Der SEO-Manager mischt sich nicht in anderen Seitenbereichen ein.

Mittlerweile schon! Als SEO-Experte muss man sich mit dem Webdesign-Team auseinander setzen, den Content koordinieren und auch die Optimierung von Social Media gehört dazu. Der SEO-Manager kennt meist auch die anderen Marketing-Sparten persönlich und bringt alle an einen Tisch.

11. Der ROI lässt sich exakt berechnen.

Schön wäre es. Aber es ist sehr schwer und gerade bei kleinen Investitionen funktioniert das nicht so einfach.

12. SEO hat nichts mit dem Live-Action-Offsite-Geschäft zu tun.

SEO setzt Erwartungen im Kunden. Vielleicht hat er auf der Webseite gesehen, dass Dein Business elegant und hochwertig ist – aber die Verpackung des Onlineshops ist falsch verklebt oder die Bedienung in Deinem Café hatte einmal einen schlechten Tag. Webseite, SEO und real life müssen harmonieren.

13. Was mehr Besucher bringt, bringt auch mehr Kunden.

Vertraue keinen SEOs, die Dir 1000 % Traffic-Steigerung liefern wollen. Denn nur, weil mehr User (oder Bots aus Russland) auf Deine Seite klicken, hast Du noch nicht auch nur einen Kunden mehr.

14. Die SEO-Erfolge steigen linear an.

Nope. Die Entwicklungskurve ist immer … nun ja … kurvenförmig. Mal steigt sie exponentiell, mal langsam – aber nie steigt sie in perfektem Kosten-Nutzen-Verhältnis.

15. SEO funktioniert noch so wie letztes Jahr.

Suchmaschinenoptimierung ist ein schnelllebiges Geschäft. Wir bewegen uns zwar nicht mehr entlang der Google Updates, aber wir müssen uns an die neuesten Entwicklungen in Sachen Machine Learning, Programmatic Advertising und künstliche Intelligenz anpassen. SEO entwickelt sich – und wir uns mit.

Fazit: Unrealistische Erwartungen machen niemanden glücklich.

Jetzt mag der Eine oder Andere vielleicht sagen: “Okay, wenn es also so viele Herausforderungen gibt, Erfolge nur langsam kommen und selbst dann nur schwer messbar sind – warum sollte man dann überhaupt in SEO investieren?”

Die Antwort? Weil es funktioniert. Es ist vielleicht nicht immer eine exakte Wissenschaft, aber Suchmaschinenmarketing wächst weiterhin und für zahlreiche Unternehmen und Kunden funktioniert es richtig gut. Diese Leute wissen um die Macht von SEO – aber sie haben auch keine unrealistischen Erwartungen an das, was die Optimierung leisten kann. Und genau diese Einstellung hilft ihnen dabei, besonders gut zu performen.

Welche Erwartungen habt Ihr an SEO? Und wie sollen diese Erwartungen erfüllt werden? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Storytelling im Onlinemarketing – von der Kunst, Geschichten zu erzählen

Storytelling ist der Content-Trend 2017 – daran gibt es keinen Zweifel. Die Kunst des Geschichtenerzählens ist in aller Munde und wird als DER Hype im Onlinemarketing gefeiert. Aber wie genau funktioniert Storytelling und gibt es spezielle Regeln für richtig gute Geschichten? Wir schauen uns die besten Beispiele für gelungenes Storytelling im Onlinemarketing an und geben Tipps für Deinen Erfolg.

Eine Geschichte über keine Geschichte

Ich habe lange überlegt, mit welcher Geschichte ich in einen Artikel über Storytelling einsteige. Viele andere Blogger bevorzugen klassische Lagerfeuer-Geschichten mit einer klaren Moral, die sich auf “Storytelling funktioniert super” herunterbrechen lässt. Ich bin durch die Wohnung gelaufen, habe vor lauter Verzweiflung sogar freiwillig den Abwasch gemacht und bin schließlich in der Badewanne gelandet, um mich inspirieren zu lassen. Aber ist es nicht auch Storytelling zuzugeben, dass ich auf der Suche nach einer guten Geschichte eben keine Geschichte gefunden habe?

Es ist eine hohe Kunst, Geschichten gut zu erzählen. Wir alle haben diese eine Person im Freundeskreis, die einfach reden und reden und reden kann und man sich kaum von ihren Lippen lösen will. Einfach alles, was sie erzählt, klingt lebendig und spannend. Man fühlt sich beim Zuhören so, als wäre man selbst dabei gewesen. Aber kann man dieses Charisma auch auf Content übertragen?

Der Nutzen von Storytelling im Onlinemarketing

Geschichten machen Unternehmen und Ideen lebendig. Sie geben einem gesichtslosen Produkt einen Charakter. Etwas, das die User damit verbinden können. Und werden! Denn es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Emotionen dabei helfen, Erinnerungen abzuspeichern. Daher arbeiten zahlreiche Werbefilme und Imagevideos sehr großzügig mit Musik, Bildern und allen anderen Methoden, um Emotionen zu wecken. Bestes Beispiel: Der Imagefilm des Dresdner Striezelmarktes.

Hier wurde wirklich alles getan, um die Emotionen anzusprechen. Die Geschichte wird ohne Worte erzählt, und sie braucht auch gar keine Worte. Kinder, Weihnachten, Lichtermeer – man hat das Gefühl, direkt auf dem Altmarkt zu stehen und den Glühwein zu riechen. Und nicht wenige, die sich das Video angeschaut haben (inklusive mir), werden vielleicht sogar ein paar Tränchen vergossen haben, als das Räuchermännchen aus der Tasche fällt und im Staub liegen bleibt.

Aber was genau war denn nun der Zweck des Videos? Mit Sicherheit nicht, dass wir jetzt alle aufstehen und den Striezelmarkt besuchen – zumindest nicht kurzfristig. Es geht um Standortkommunikation und Stadtmarketing – Markenbildung, sozusagen. Und hier spielt das Storytelling im Onlinemarketing seine größten Trümpfe aus! Die Betrachter des Videos sollen förmlich die Vorfreude auf Weihnachten spüren, und diese Vorfreude mit Dresden verbinden. Dresden, die Weihnachtsstadt – mit diesem Video wird dieser Ruf in den Köpfen der Menschen zementiert.

5 Tipps für Storytelling, das wirklich ankommt

  1. Bitte nicht übertreiben! Klar, die wirklich viral erfolgreichen Storytelling-Kampagnen (wie zum Beispiel von Edeka letztes Jahr) sprechen die Tränendrüsen an, aber um das kunstvoll und professionell zu machen, braucht es eine ausgereifte Strategie und einen hohen Produktionswert.
  2. Storytelling funktioniert nicht nur in Videos. Auch in Texten kann man Geschichten erzählen. Aber bitte nur, wenn es auch wirklich passt – jeder Leser merkt sofort, wenn man eine Geschichte erfunden hat, nur um Storytelling im Onlinemarketing zu nutzen.
  3. Geschichten folgen einem bestimmten Aufbau: Einleitung, Konflikt, Auflösung des Konflikts, Schluss. Und wenn ein Element fehlt, wirkt die Geschichte nicht vollständig.
  4. Storys brauchen Helden! Die Ich-Perspektive ist ein guter Weg, um Geschichten zu erzählen, weil man so automatisch gezwungen ist, etwas von sich preiszugeben. Und das weckt Sympathien!
  5. Und die Moral von der Geschichte? Natürlich kann man im Schlussteil der Geschichte das Storytelling nutzen, um auf die unübersehbaren Vorteile der eigenen Marke hinzuweisen. Oder man lässt es einfach und lässt die Geschichte für sich wirken – ohne dem Leser eine erzwungene Moral aufzubürden.

Fazit: Eine Geschichte über Storytelling

Begonnen habe ich unsere kleine Geschichte über das Storytelling im Onlinemarketing mit meinen Problemen, eine passende Story zu finden. Ich bin alle Möglichkeiten im Kopf durchgegangen, und letztendlich habe ich mich dazu entschieden, Euch von genau diesen Problemen zu erzählen. Eine erzwungene Story nützt niemandem etwas, aber eine wirkliche Geschichte darüber, wie dieser Artikel entstanden ist und wie ich es geschafft habe, einen Einstieg zu finden – das klingt doch eigentlich ganz interessant, oder? Und genau das ist die Macht vom Storytelling im Onlinemarketing!

Was sind Eure Tipps, um die perfekte Story zu finden? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

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B2B Onlinemarketing – das ABC des B2B

B2B vs. B2C – was nach komplizierten Abkürzungen klingt, ist einfach nur die Unterscheidung, ob man seine Dienstleistungen und Produkte für den Endkunden anbietet oder mit einem anderen Business interagiert. B2B Onlinemarketing folgt anderen, aber ähnlichen Regeln wie das digitale Marketing hin zum Endverbraucher. Wir erklären die Unterschiede und zeigen, wie man mit richtig gutem B2B-Marketing Erfolg hat.

Entscheider denken anders

Der größte Unterschied zum B2C (Business-to-Customer) ist natürlich, dass man es beim B2B Onlinemarketing nicht mit dem Kunden zu tun hat, sondern es um Entscheider geht. Wer ist ein Entscheider? Das kann ganz unterschiedlich sein – vom Vertriebsmitarbeiter über den Marketingmanager bis hin zum Chef, wenn es sich um einen Soloselbstständigen handelt. Folgende Konstellationen fallen unter den Begriff B2B (Business-to-Business):

  • Klassische Unternehmen, die eine Dienstleistung outsourcen
  • Selbstständige, die ihre Webseite professionell boosten wollen
  • Freiberufler, die in einem Netzwerk zusammenarbeiten
  • Öffentliche Einrichtungen, die einen externen Experten für Content suchen

Kann man den Entscheider in der Businesswelt mit dem normalen User vergleichen? Definitiv! Aber in der Geschäftswelt gelten andere Maßstäbe und viele Unternehmen setzen andere Prioritäten als der normale User. Diese Infografik auf t3n fasst perfekt zusammen, welche Aspekte im B2B-Marketing eine besonders große Rolle spielen.

Mit Leads die Führung gewinnen

Was heißt das nun genau für das B2B Onlinemarketing? Zum einen natürlich, dass man viel mehr Geduld braucht und sich in einem ganz anderen Umfeld bewegt. Während es beim B2C-Marketing auf ausreichenden Traffic ankommt, liegt der Fokus beim B2B auf der Leadgenerierung.

Ein Lead ist ein neuer Kunde, ein Auftrag oder auch nur ein Abonnent des eigenen Newsletters. Und bei der Leadgenerierung zählt Qualität vor Quantität. Man kann sich das B2B-Marketing wie einen Trichter vorstellen: Es nützt nichts, oben immer mehr Wasser (oder Traffic) einzuschütten, wenn die untere Öffnung nicht dazu optimiert ist, auch wirklich ein Ergebnis herauszubringen.
Die Conversionrate ist die entscheidende Maßzahl beim B2B Onlinemarketing. Wie verwandelt man Traffic in Leads und neue Geschäftskunden? Man muss sie umwerben und Geduld haben. Denn im Gegensatz zu den klassischen Usern gibt in der Businesswelt in der Regel keine Spontankäufe. Die Entscheider recherieren lange und kaufen dann bei dem Anbieter, der das beste Gesamtpaket aus Service, Leistung und Vertrauen verspricht.

5 Wege zum Erfolg im B2B Onlinemarkting

  1. Email-Marketing: Der Dinosaurier in der Welt des Onlinemarketings hält tatsächlich bis heute die Spitzenposition in Sachen B2B inne. Das liegt daran, dass der Entscheidungsprozess im Businessmarketing länger dauert und mit fundierten Informationen stattfindet – eine gelegentliche Erinnerung an die eigene Marke kann da Wunder wirken.
  2. Content-Marketing: Think outside the box! Content für das B2B Onlinemarketing kann in ganz verschiedenen Formen daherkommen. Von Case-Studies bis hin zum Inhalt des Newsletters steigert er die Markenbekanntheit und generiert damit Leads.
  3. SEO und SEA: Auch in der B2B-Welt will man gefunden werden. Und zwar mit eigens entwickelten, engmaschigen Kampagnen, die wirklich nur Firmenkunden ansprechen.
  4. Webseite: Die eigene Internetpräsenz ist und bleibt das wichtigste Tool zur Leadgenerierung. Aber auch hier ist eine radikale Ausrichtung auf die Zielgruppe und ihrer Bedürfnisse wichtig für den Erfolg. Hier geht es weniger darum, Entscheider sofort zum Kauf zu bewegen, sondern Vertrauen zu vermitteln und das eigene Produkt so gut wie möglich zu präsentieren, um die Entscheidung einfacher zu machen.
  5. Was danach kommt: Ein Lead ist schön und gut. Aber damit aus der Spur auch ein Gewinn wird, muss der Kunde umworben werden. Und zwar nicht plump, sondern mit Fachwissen und geballter Kompetenz!

Fazit: B2B Onlinemarketing ist Vertrauenssache

Die Parallelen zwischen dem klassischen digitalen Marketing für User aller Art und dem B2B Onlinemarketing sind viel größer, als sonst immer gepredigt wird. Wer erfolgreich werben will, der muss seine Zielgruppe kennen, ihre Bedürfnisse verstehen und darauf hin optimieren – nur, dass die Zielgruppe beim B2B-Marketing eben viel kleiner ist und mit anderen Ansprüchen in die Verhandlung geht. Wer das im Hinterkopf behält, der hat auch in der Geschäftswelt Erfolg!

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Erotik-Marketing: SEO goes sexy

Sex sells! Das Geschäft mit der käuflichen Liebe boomt, aber kaum eine Erotik-Seite schafft es heute noch, wirklich auf Dauer Qualität zu liefern und User zu halten. Und deswegen werden die Werber hier besonders kreativ! Erotik-Marketing ein spannendes Thema – denn dort gibt es tatsächlich die besten und innovativsten Online-Marketing-Konzepte zu bestaunen!

Erotik-Marketing und Google – keine Liebesbeziehung?

The internet is for porn! Eine Weisheit, die in Zeiten von Youporn und Co. vielleicht nur noch eingeschränkt gilt. Aber nichtsdestotrotz war das Internet einst voll von mehr oder weniger dubiosen Sexseiten und allgegenwärtiger Bannerwerbung mit Brüsten, Hintern und allem dazwischen. In den letzten Jahren ist das deutlich zurückgegangen. Oder wann hast Du die letzte Sexwerbung auf einer ganz normalen Webseite gesehen?

Das liegt in erster Linie natürlich an Google. Der Internetriese aus Amerika hat es nicht so mit Adult-Inhalten – und das haben schon einige Webseitenbetreiber zu spüren bekommen. Auch, wenn Matt Cutts, Projektmanager bei Google, einst einmal am Rande erwähnt, Adult-Inhalte würden von Google nicht anders behandelt als “normale” Suchanfragen.

Auf der anderen Seite muss man aber natürlich auch sagen, dass ein Großteil des Contents im Erotik-Marketing schlicht und ergreifend nicht wirklich gut ist. Katastrophale Seitenlayouts, Keywordstuffing, schreckliche Texte und Black Hat-Methoden treiben im Geschäft mit dem Sex teils beeindruckende Blüten. Um da mithalten zu können, müssen Erotikseiten schon ziemlich viel Kreativität beweisen!

Erotik-Marketing Best-Practice: Anregendes schön verpackt

Und genau das tun sie! In kaum einer anderen Branche findet man so innovative Werbekonzepte. Spitzenreiter ist da natürlich Youporn. Die größte und bekannteste Pornoseite der Welt hat Viral-Marketing perfektioniert und besitzt einen der witzigsten Corporate-Twitter-Accounts überhaupt. Auch die zahlreichen Infografiken zum Thema Sex sind sehr beliebt und lassen sich immer wieder an zahlreichen Stellen im Internet finden.

Auf deutschem Boden springt da wohl zuerst eis.de ins Hirn. Einst ein relativ langweiliger, aber gut rankender Online-Shop, hat EIS in den letzten Jahren einen der erfolgreichsten Relaunches aller Zeiten durchlebt. Heute überstrahlt der Shop in neuem Glanz selbst Branchengrößen wie Orion oder Beate Uhse. Wie sie das geschafft haben? Clevere Texte, die sich an den Bedürfnissen und ungestellten Fragen der User orientieren, FAQs zu so ziemlich jedem Thema rund um Sex und die Integration eines erfolgreichen Youtube-Channels, bei dem Sextoys getestet werden.

Das Geheimnis von richtig gutem Erotik-Marketing

Natürlich sind solche Online-Marketing-Kampagnen kostspielig, und es ist extrem schwierig, Experten für den umkämpften Erotik-Markt zu finden. Aber nicht jede Erotikseite muss ein Millionenbudget haben, um sich erfolgreich zu etablieren. Und das Geheimrezept dafür ist richtig guter Content.

Okay, das klingt natürlich erst einmal wenig spektakulär. Aber “richtig guter Content” im Erotikbereich ist nicht unbedingt mit den klassischen Anforderungen an Content zu vergleichen.

Denn beim Thema Erotik geht es um Fantasien, es geht um anregende Worte und Bilder, um eine Traumwelt, die den User einfängt und nicht wieder loslässt. Es geht um Verführung und Lust und natürlich um Sex. Wir wollen sinnliche Gedankenwelten schaffen, Träume verwirklichen und Leidenschaft spürbar machen. Und uns natürlich irgendwie gegen die Millionen an Mitbewerbern durchsetzen. Daher haben wir einige Tipps gesammelt, um beim Erotik-Marketing durchzustarten:

  1. Link-Building im Erotik-Marketing ist Schwachsinn. So, jetzt habe ich es gesagt. Wie Matt Cutts oben im Video schon erklärt hat, haben Erotikseiten meist einen sehr niedrigen Page-Rank. Lieber auf interne Links setzen!
  2. Long-Tail-Keywords sind der Star der Szene! Da die meisten naheliegenden Kurzkeywords hart umkämpft sind, lohnt sich der Blick in die Nische. Und da die Nische bei erotischen Themen gerne einmal etwas außergewöhnlich ist, sollte man hier auch eine Menge Offenheit mitbringen.
  3. Webdesign schafft Vertrauen. Es gibt genug Erotikseiten mit einem fürchterlichen Layout. Klar, edel und neutral – so sieht die perfekte Erotik-Seite aus.

Willst Du mit Deinen Kunden zusammenkommen und beim Erotik-Marketing neue Wege gehen? Was sind Deine Geheimnisse für Erotik-Marketing, das Lust auf mehr macht? Erzähle uns davon in den Kommentaren!

Carolin Kresse – Freie Webtexterin
sextexterin.de

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David vs. Goliath – als kleiner Shop gegen Amazon bestehen

Online-Shops gibt es wie Sand am Meer. Aber der Löwenanteil des Gewinns in Sachen eCommerce geht auf das Konto von Amazon – klar, schließlich ist der Versandhändler eine riesige Marke mit Millionen an Kunden. Wie kann man da mit einem kleinen Online-Shop gegen Amazon bestehen? Was unmöglich klingt, ist tatsächlich machbar – mit unseren Tipps kommst du auf Erfolgskurs!

Überleben im Schatten von Amazon

Amazon ist allgegenwärtig – und gerade in der Anfangszeit haben viele kleine Webshops vom Branchenriesen profitiert. Schließlich bietet der Amazon Marketplace kleinen Onlinehändlern die Möglichkeit, die eigenen Waren gegen eine Provision auf dem größten Marktplatz im Internet zu verkaufen. Aber die Kosten steigen, die Gewinnspannen werden immer niedriger und Amazon hat die unangenehme Neigung, gut laufende Nischenprodukte irgendwann einfach selber ins Sortiment aufzunehmen. Aber kann man heutzutage überhaupt noch gegen Amazon bestehen?

Wir sagen: Ja, das geht!

Schließlich ist der Onlinehandel ein Business, das um ungefähr 10% pro Jahr an Umsätzen zulegt. Aber auch, wenn die 1.000 größten Anbieter die dicken Kuchenstücke für sich beanspruchen – auch als kleiner Händler kann man von den Krümeln gut leben. Dabei kommt es auf die richtige Strategie an – schließlich ist es gar nicht so einfach, als Konkurrent von Amazon am Markt zu überleben!

 

Einzigartige Nischenstrategien gegen die Platzhirsche

Das Geheimnis vieler erfolgreicher Shops, die sich gegen die große Konkurrenz durchsetzen konnten, sind einzigartige Angebote. Gut, das alleine klingt noch nicht nach einem großen Geheimnis – aber “Einzigartigkeit” ist ein Konzept, welches viele Formen annehmen kann und damit verschiedene Wege öffnet, deinen Online-Shop an die Spitze zu bringen. Unsere Kollegen von t3n haben sich mal ein paar Paradebeispiele für Nischen-Shops herausgepickt.

Hier die vier besten Wege, um gegen Amazon bestehen zu können:

Einzigartige Produkte

Amazon ist zwar der größte Online-Versandhändler – hat aber bei weitem nicht ALLE spannenden Produkte im Angebot. Auch in Sachen Übersicht und Expertenwissen über die neuesten Trends hat der Branchenriese einen Nachteil. Das heißt allerdings nicht, dass dein Onlineshop ebenfalls eine riesige Auswahl an allen möglichen Produkten zum jeweiligen Themengebiet anbieten muss. Im Gegenteil, ein kleines, aber feines Sortiment vermittelt dem Kunden Exklusivität und eine hohe Qualität bei der Auswahl. Die Zusammenstellung des Gesamtsortiments macht den Online-Shop einmalig. Tipp: Genau so solltest du das auch kommunizieren – zum Beispiel mit einem Artikel über deine Vorgehensweise bei der Suche nach neuen Produkten im Firmenblog. (Beispiel: www.purepharma.com)

Bequem in der Nische

Was ist der Unterschied zwischen einzigartigen Produkten und Nischenprodukten? Ganz einfach: Shops für die Nische bieten Produkte für eine relativ kleine, klar definierte Zielgruppe an. Ihren Erfolg verdanken sie ihrer relativ geringen Anzahl an Mitbewerbern und dem meist hohen Fachwissen der Shopbetreiber. Beste Beratung trifft auf Produkte, die genau auf die Kundenbasis zugeschnitten sind – und Amazon kann bei hochspezialisierten Sortimenten einfach nicht mithalten. (Beispiel: www.Stollen-aus-Dresden.de)

Unvergessliche Persönlichkeit

Wenn wir von „Persönlichkeit“ sprechen meinen wir zum einen den ganz eigenen Charakter deines Webshops, der auf deine Kunden unwiderstehlich wirkt. Aber das ist noch nicht alles: Auch Serviceorientierung, Webdesign und Usability spielen eine riesige Rolle. Kurz: Persönlichkeit ist alles, was dafür sorgt, dass sich User auf deiner Seite wohl fühlen. Und genau damit hängst du Amazon ab – du als sympathischer Händler gegen die anonyme Datenkrake von Weltrang. Wer sich richtig positioniert und präsentiert, hat gute Chancen, zu bestehen!

Der beste Preis im Web

Das könnte schwierig werden – schließlich bietet allein Amazon so gut wie immer kostenlosen Versand und massenweise Rabatte. Trotzdem gibt es genug Online-Shops, die sich auf die preiswertesten Deals im Netz spezialisiert haben. Hier ist die Konkurrenz aber besonders groß. Und: Heute bevorzugen viele User bessere Qualität und zahlen dafür gerne mehr Geld. Auch die Gewinnspannen sind bei solchen Shops viel geringer – ein Schritt in diese Richtung sollte also gut überlegt sein.

 

3 weitere Tipps, mit denen kleine Shops gegen Amazon bestehen

  1. Gemeinsam seid ihr stark! Der Zusammenschluss von verschiedenen Online-Shops ist ein Trend der eCommerce-Szene – und es zeigen sich bereits erste Erfolge. Gerade Shops, die thematisch zusammenpassen, sollten von der gemeinsamen Userbase profitieren und sich gegenseitig bewerben – damit gewinnen alle.
  2. Amazon mag riesig sein, aber dem Versandhändler fehlt ein Gesicht und ein echter Charakterkopf – es ist also wichtig, dass deine Kunden sich mit dem Shop verbinden. Denn eine persönliche Connection, und wenn es nur über ein (professionelles) Bild ist, bewegt die Emotionen und fördert die Kundenbindung.
  3. Amazon punktet beim Service – gegen kostenlosen Rückversand, verschiedene Versandoptionen und mehr kommt man als kleiner Shop einfach nicht an. Sprich: Wer erfolgreich gegen Amazon bestehen will, der muss mit anderen Aspekten punkten: Tollen Produktbeschreibungen zum Beispiel, echtem Expertenwissen, einem persönlichen Kundenservice und anderen Punkten, die der Riese eben nicht kann.

 

Es ist ein Kampf wie David gegen Goliath – aber mit der richtigen Strategie ist es möglich, sich im eCommerce zu etablieren und Erfolg zu haben. Was ist eure beste Strategie für den Erfolg im Netz? Schreibt es in die Kommentare!

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Authentisches Online-Marketing – Gewinn ist, wenn alle profitieren

Marketing und Werbung haben nicht unbedingt den besten Ruf – schließlich geht es im Grunde der Sache darum, andere Menschen von den eigenen Produkten zu überzeugen. Und da wird auch schon einmal mit harten Bandagen gekämpft. Aber es geht auch anders: Authentisches Online-Marketing bringt Kunden und Anbieter zusammen – auf Augenhöhe, gleichberechtigt und getrieben von einem gemeinsamen Ziel.

Authentisches Online-Marketing für mehr Erfolg im Netz

Kennst du das? Du unterhältst dich auf einer Party oder im privaten Rahmen mit einem Freund, ihr kommt auf deine Arbeit zu sprechen und mit leuchtenden Augen erzählst du von deiner Leidenschaft. Und bevor du dich versiehst, hast du deinen Bekannten angesteckt und vielleicht sogar einen neuen Kunden gewonnen. Was ist da passiert?

Das ist authentisches Marketing in Reinkultur – deine Begeisterung ist förmlich übergesprungen und du musstest deinen Expertenstatus auf dem Gebiet nicht mit großen Worten beweisen. Im Gegenteil, durch deine ehrliche Begeisterung hast du viel mehr Emotionen transportiert als es alle Marketing-Kniffe der Welt es je könnten.

Authentisch: Das heißt glaubwürdig, zutreffend, ehrlich und wahr. Diese Grundsätze sorgen im Online-Marketing für Vertrauen.

Zum ehrlichen Marketing gehört auch die Fähigkeit, sich selbst einzuschätzen und diese Einschätzung auch offen zu vertreten. Es geht um dein Business und deine Leidenschaft! Und die eigene Individualität zu achten und auch nach außen hin zu kommunizieren ist keine Schwäche – im Gegenteil! Nicht jeder ist ein Partylöwe und liebt den großen Auftritt. Und manche Kunden bevorzugen Dienstleister, die lieber ruhig ihre Arbeit machen. Wenn du also deine Wünsche offen mitteilst, finden auch Kunden zu dir, die genau deinen Arbeitsstil wollen.

Do’s und Don’ts für deinen authentischen Werbeauftritt

DO’S

  1. Auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten – ein Kunde hat ein bestimmtes Problem, du bietest eine Lösung, die genau zu diesem Problem passt. Wenn ihr zusammenarbeitet, erreicht ihr also beide eure jeweiligen Ziele. Damit profitieren alle. Das ist der Grundsatz von authentischem Online-Marketing.
  2. Ganzheitlich denken – Online-Marketing ist keine einmalige Sache, die man installiert und die dann von alleine läuft. Der Außenauftritt muss zur inneren Einstellung passen – sonst ist der Eindruck nicht authentisch.
  3. Sei unverwechselbar! Ob mit deiner Arbeitseinstellung oder deinem Angebot, deine eigene Individualität ist der Grundstein für erfolgreiches Marketing, von dem du selbst und deine Kunden profitieren!

DON’TS

  1. Nicht verbiegen – das geht eigentlich schon aus der Bezeichnung dieser Marketing-Spielart als „authentisch“ hervor, aber natürlich solltest du dich nicht für deine Außendarstellung verbiegen. Du bist eher schüchtern und kein Mensch für große Events? Super, dann stelle dich auch genau so dar!
  2. Taktieren ist verboten! Klar, zur Werbung gehört immer auch ein wenig Übertreibung. Aber die sollte bei dir nicht im Vordergrund stehen. Dein Ziel sollte es nicht sein, mit deinem ehrlichen Auftritt Emotionen zu wecken, sondern wirklich eine Lösung für die Probleme der Kunden zu liefern.
  3. Nicht aufgeben – viele Marketer und andere eCommerce-Anbieter scheitern daran, sich selbst den eigenen Erfolg zu gönnen. Solche inneren Blockaden können dafür sorgen, dass auch die Außenwirkung leidet. Es ist aber keine Schande, die eigene Leidenschaft zum Beruf zu machen und damit erfolgreich zu sein – auch, wenn viele das erst lernen müssen

Kompetenz und Leidenschaft in der digitalen Welt

Aber wie setzt man diesen Punkt jetzt beim Online-Marketing um? Schließlich fehlen hier so wichtige Medien wie Mimik und Gestik, um das eigene Fachwissen und die eigene Leidenschaft passend zu transportieren. Daher müssen Texte, Bilder und andere Contentarten umso mehr „Arbeit“ leisten. Im Vordergrund steht dabei deine Persönlichkeit – das gilt besonders, wenn du dich als Einzelkämpfer im Netz beweisen willst.

Wenn innere Haltung und äußeres Wirken im Einklang sind, wirkt das Auftreten authentisch.

Authentisches Online-Marketing ist eine andere Art zu kommunizieren. Und das muss sich auch in den Inhalten der Webseite widerspiegelt. Keine Angst vor der eigenen Meinung – solange sie sich natürlich auf das Geschäft bezieht. Die Balance zwischen Authentizität und professionellem Auftreten muss natürlich ausgewogen bleiben. Dazu haben wir natürlich ein paar Tipps auf Lager:

  • Emotionen im Text zu transportieren ist gar nicht so einfach. Umso wichtiger ist es, dass der Content eine Persönlichkeit hat. Kleine Eigenheiten oder Anmerkungen, die nicht immer knochentrocken sein müssen, geben jedem Text Charakter.
  • Bilder und Farben sind perfekt, um Stimmungen einzufangen und herüberzubringen.
  • Eine gute Textstruktur kann ebenfalls zum Erfolg der Seite beitragen und mit dem richtigen Know-How zum ganzheitlichen Konzept beitragen