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Wie sinnvoll ist Influencer-Marketing für Dein Unternehmen?

Unternehmen und Blogger tun sich zusammen – und das Ergebnis ist für beide Seiten ein Gewinn. Oder? Beim Influencer-Marketing geht es darum, mit passenden Instagrammern, Youtube-Stars oder Bloggern eine Kooperation zu starten und Reichweite gegen Geld zu tauschen. 84% der Marketer wollen 2017 eine Influencer-Kampagne für ihre Kunden starten. Aber ist Influencer-Marketing sinnvoll? Oder ist der Marketing-Hype nur ein laues Lüftchen? Wir haben überprüft, ob sich die Zusammenarbeit mit Internet-Persönlichkeiten für Dein Unternehmen lohnt.

Für jede Branche der richtige Influencer

Für manche Produkte bietet sich eine Influencer-Kampagne einfach an: Schöne Wohn- und Designaccessoires zum Beispiel, die wie zufällig auf dem Sofa des Lieblings-Bloggers liegen. Oder leckerer Tee oder Schokolade, die auf einem Instagram-Bild richtig gut zur Geltung kommen. Vielleicht geht es um das Make-up, dass ein Youtube-Star in der neusten Tutorial-Reihe einsetzt? Diese Produkte passen meist nahtlos zu Lifestyle- und Beauty-Influencern. Und genau deswegen ist der Markt ziemlich übersättigt.

Spannender wird es bei platzierten Kooperationen, wenn die Produkte oder Dienstleistungen auf den ersten Blick nicht für eine Influencer-Kampagne geeignet sind. Denn obwohl der Fokus der Aufmerksamkeit häufig auf den schönen Dingen des Lebens liegt, lässt sich das Empfehlungsmarketing auch auf andere Branchen übertragen.

Ein Beispiel: Du hast ein florierendes Unternehmen für Rauchmelder und Haustechnik. Klingt auf den ersten Blick wenig sexy. Aber wer interessiert sich für diese Themen? Häuslebauer, junge Familien, Fans von Interior-Design (gibt es so etwas wie gut aussehende Rauchmelder?) und Handwerker. Dazu passen also ein Kanal oder Instagram-Profil, das sich mit dem Hausbau beschäftigt. Dort lässt sich eine Kampagne entwerfen, die von den Menschen gesehen wird, die sich wirklich für Dein Thema interessieren. Klasse vor Masse! Das muss gar kein riesiger Star mit Millionen von Abonnenten sein – wenn die Zielgruppe gut gewählt ist, reichen auch weniger Nutzer, um einen großen Erfolg zu erzielen.

Aber wie findest Du den richtigen Influencer für Dich?

So findest Du passende Influencer für Deine Werbekampagne

  1. Die richtige Plattform macht den Unterschied. Instagram und Pinterest sind voll mit wunderschönen Fotos und Inspirationen. Bei Youtube geht es eher praktisch zu. Blogger gibt es zu allen möglichen Themen – perfekt für erklärungsbedürftige Produkte.
  2. Überlege zuerst, wo und wie Dein Produkt groß raus kommt, ob Du viel Text dazu möchtest oder ob die Bilder für sich sprechen sollen.
  3. Es kommt nicht auf die Zahl der Abonnenten an! Auch ein kleiner Kanal, der dafür aber eine sehr treue Fangemeinde hat, kann sich lohnen.
  4. Ideal ist es natürlich, wenn Du die Message des Influencers gut findest und seinen Stil magst – damit passt Ihr gut zusammen und ergänzt Euch. Das wirkt besonders authentisch.
  5. Du solltest immer im Hinterkopf haben, wie Deine Zielgruppe aussieht. Buyer Personas helfen Dir, einen klaren Blick zu bekommen. Was mögen diese Menschen? Welchen Kanälen folgen sie? Wofür interessieren sie sich? Davon ausgehend kannst Du nach passenden Influencern suchen.

Die richtige Botschaft ist entscheidend – sonst leidet die Authentizität

Verunglückte Influencer-Kampagnen stehen mittlerweile fast so stark im Fokus wie vorbildliche Kooperationen. Die Facebook-Page „Perlen des Influencer-Marketings“ hat über 26.000 Fans und zeigt, wie lächerlich unpassende Werbung sein kann. Der Mini-Shitstorm gegen die Waschmittelmarke Coral basiert auf demselben Humor: Internetstars, die ihren Weichspüler mit an den Strand nehmen oder ihn mit dem Fahrrad spazieren fahren? Eher unglaubwürdig als nah an der Zielgruppe.

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Wer nimmt seinen Rasierer nicht mit an den Strand? Influencer-Marketing sollte authentisch sein. (Quelle: Perlen des Influencer-Marketings / Facebook)

Diese Beispiele zeigen, was schlechtes Influencer-Marketing ausmacht:

  • Es setzt auf reichweitenstarke Influencer, die aber keinen Bezug zum Produkt haben
  • Die Markenbotschaft kommt nicht glaubwürdig rüber
  • Das Branding ist nicht durchdacht und spricht nicht die Sprache der Fans
  • Es ist platte Werbung ohne Mehrwert für den User

Influencer-Marketing bedeutet nicht, dass ein strahlender Internet-Star einfach Deine Produkte in die Kamera hält. Als Sponsor für ein Event oder ein Erlebnis kannst Du ganz gezielt steuern, welche Emotionen die User mit Deiner Marke verbinden. So arbeitet FitBit mit dem Blogger Casey Neistat zusammen und spendiert ihm einen Urlaub am Strand: Locker, abenteuerlustig, sportlich. Und genauso nehmen die Fans des Vloggers dann auch das Fitness-Armband wahr – da braucht es gar keine großen Werbebotschaften.

Kritik am Influencer-Marketing – das große Zahlenspiel?

Aber wie sinnvoll ist das Influencer-Marketing denn jetzt? Blogger Rob Vegas hat da eine ziemlich klare Meinung: Viele Blogger arbeiten mit geschönten MediaKits und Zugriffszahlen, die bei genauerer Betrachtung gar nicht so berauschend sind. Das führt dann dazu, dass die teuer bezahlte und kreativ durchdachte Kampagne von vielleicht 72 Usern gesehen (und weggeklickt) wird.

Fest steht, dass Du nicht einfach blind im Freudentaumel eine Influencer-Kampagne starten solltest. Wie sehen die wöchentlichen Zugriffszahlen aus? Verteilen sie sich gleichmäßig auf neue Artikel oder Bilder? Gibt es eine aktive, engagierte Community, die sich wirklich für den Influencer interessiert? Ein paar Abstimmungsfragen zeigen, ob hier wirklich zusammengefunden hat, was zusammen gehört. Echte Beziehungen mit der Fangemeinde lassen sich für Geld nicht kaufen – Follower aber schon.

Es kommt aber nicht auf die reine Zahl an Impressions an, wenn Du eine Partnerschaft eingehen willst. Es ist mittlerweile sogar so, dass sehr spezielle Partnerschaften in einer Nische besonders lukrativ sind. Denn während der Beauty- und Lifestylemarkt komplett überlaufen ist, können Kooperationenn mit kleinen, spezialisierten Influencern gut funktionieren. Eine gute Mischung aus Bauchgefühl und Vertrauen auf die Zahlen ist perfekt, um Dein Influencer-Marketing ins Rollen zu bringen.


Was sagt Ihr zum Thema Influencer-Marketing? Wollt Ihr es in den Marketingmix aufnehmen? Oder ist das ein Hype, der völlig an euch vorbeigeht?

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Welche Themen bringen viel Traffic auf Euren Blog?

Es herrscht Ebbe in Euren Notifications? Social Media bringt ungeahnte Vorteile bei der Kommunikation mit der Fanbase – aber zunächst einmal muss man auf sich aufmerksam machen. Und gerade am Anfang braucht Ihr dazu Themen, die Euch mit Sicherheit viel Traffic einbringen. Oder ist doch alles nur vom Glück abhängig? Es gibt viele Möglichkeiten, Buzz zu generieren und Traffic mit Social Media zu gewinnen. Wir verraten Euch die Evergreen-Themen für Euren Blog!

Spielt der Traffic überhaupt noch eine Rolle?

Millionen an Klicks bringen nichts, wenn sich aus diesem Traffic keine Conversion generiert. Insofern ist der Traffic nicht unbedingt die beste Kennzahl für den Erfolg einer Seite. Shares, Likes und Empfehlungen sind erheblich wichtiger. Aber gerade in den ersten Phasen der Social-Media-Präsenz gibt es eben einfach noch keine nennenswerte Fangemeinde, die man mit Aktionen bespaßen und unterhalten kann. Die entsteht erst durch genügend Traffic – und deswegen solltet Ihr Euch am Anfang eben doch erst einmal eine gewisse Reichweite aufbauen. Und wenn der Traffic kommt, folgen mit Sicherheit auch die Shares und Likes!

Das allein sorgt aber noch für keinen Buzz. Buzz unterscheidet sich insofern von Traffic, dass die Artikel häufig geteilt werden und vor allem in den sozialen Netzwerken richtig gut funktionieren. Es regnet Kommentare, Likes, Shares – Buzz ist im Prinzip aktiver Traffic. Und den muss man sich verdienen!

Blogthemen für mehr Traffic: Ab in die Nische!

Jedes Thema hat das Potenzial, richtig gut zu werden. Manchmal sind es sogar die besonders exotischen Themen, die am Ende grandiose Klickraten haben. In unserem Fall sind ein Artikel über Top-Level-Domains und ein Artikel über Presseportale unsere meistgeklickten Blogeinträge mit besonders viel Traffic. Das liegt allerdings nicht nur an den Inhalten, sondern vor allem auch daran, dass es zu diesen Themen extrem wenig (deutschsprachige) Konkurrenz gibt. Nischenthemen werden vielleicht nicht so oft in der breiten Öffentlichkeit und Fangemeinde geteilt, aber sie haben das Potenzial, ganz neue User anzuziehen.

Buzz dagegen funktioniert nach anderen Regeln. Hier geht es vor allem darum, Emotionen anzuregen. Das funktioniert mit tollen Überschriften, Teasern, die den Lesern den Mund wässrig machen und viel (Visual) Storytelling. Vor allem im Social-Media-Bereich spielt auch die Optik eine große Rolle. Nicht umsonst hat Facebook die verschönerten Textposts im Gepäck, die den Text einfach auf einem bunten Hintergrund präsentieren.

3 Themenbereiche, die eigentlich immer gehen

  • Best Practices: Anleitungen sind toll, aber manchmal ein bisschen abstrakt. Was sind EURE Geheimrezepte in der Branche? Was macht Ihr anders? Leser spielen gerne Mäuschen und wollen wissen, wie andere Menschen Sachen machen. Und das erstreckt sich nicht nur auf den Businessbereich – auch in Sachen Selbstorganisation oder Freizeit kann es spannend sein, Eure Herangehensweise an verschiedene Themen zu sehen
  • Bleibt persönlich: Wer sind Eure liebsten Blogger? Was beschäftigt Euch aktuell? Damit meinen wir natürlich nicht, dass Ihr auf Eurem professionellen Blog oder der Firmen-Facebookpage das neueste Lieblingsrezept breittreten sollt, sondern dass Ihr Eure aktuellen Gedanken zu Eurem Thema aufgreift. Vielleicht hast Du gerade ein passendes Buch gelesen oder willst einen spannenden Artikel verlinken? Das gibt Euch Content für Eure Seite und andere Blogger freuen sich über die Aufmerksamkeit.
  • Trends und Aktuelles: Dabei geht es weniger darum, dass Euer Blog zur Nachrichtenseite werden sollte. Das ist ein Anspruch, den man alleine eigentlich kaum erfüllen kann. Was aber immer gut funktioniert, sind Analysen zu halbwegs aktuellen Themen oder ein Ausblick auf die aktuellen Trends in Eurem Bereich. Wir haben zum Beispiel gute Erfahrungen mit unserer Serie zu den Online-Marketing-Trends 2017 gemacht.

Fazit zu Themen mit viel Traffic: Share-Garantie oder fauler Zauber?

Klar, das alles sind keine Garantien für viel Traffic und mehr Buzz auf Social Media. Aber es ist zumindest ein Anfang. Eine gewisse Regelmäßigkeit beim Posten hilft, um mit der Zeit eine kleine, aber feine Fangemeinde aufzubauen. Und mit ein bisschen Glück werden Eure Artikel dann auch weiterverbreitet – und Ihr schafft damit den Sprung vom schnöden Traffic hin zum aufregenden Buzz.

Ist es Euch schon einmal gelungen, einen Artikel oder einen Post viral gehen zu lassen? Berichtet uns von Euren Erfahrungen in den Kommentaren! 

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Die richtige Social-Media-Strategie im B2B-Bereich

Social Media ist für viele Unternehmen eines der wichtigsten Marketinginstrumente geworden. Wir denken dabei sofort an die Viral-Marketing-Kampagnen von EDEKA oder den erstklassigen Usersupport per Twitter der Telekom. Aber wie sieht es eigentlich mit Social Media und B2B aus? Kann das Geschäft zwischen zwei Geschäften auch über Facebook funktionieren? Und wie sieht die passende Social-Media-Strategie für B2B-Unternehmen aus? Wir haben es uns einmal angeschaut.

Was ist so anders an B2B?

B2B steht für “Business-to-Business” und beschreibt die Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen. Das können ganz klassisch der Teilezulieferer und die Autoproduktion sein, aber auch unser Geschäft, die SEO-Optimierung, ist ein klarer Fall von B2B.

Die Unterschiede liegen auf der Hand: B2B-Geschäfte sind keine Ausgaben, sondern Investitionen. Es geht um Verträge, um hohe Summen und vor allem: um Vertrauen. Kann man dieses Vertrauen auch über Facebook herstellen? 54 Prozent der Unternehmer sagen Ja! Social Media ist auch im B2B-Bereich angekommen. Aber ist das wirklich so effektiv? Bei der Lead-Generierung für Geschäftskunden geht es schließlich um mehr als bunte Bildchen, sondern um ernste Verhandlungen.

Tatsächlich ist die richtige Social-Media-Strategie für Unternehmen weniger an der reinen Lead-Generierung ausgerichtet, sondern dreht sich um andere Bereiche, für die Social-Media-Kanäle viel besser geeignet sind. Vertrauen gewinnen, aufbauen, es erhalten und beweisen: Hier liegen die Stärken von Twitter, Facebook und Co.!

5 Wege um erfolgreich B2B und Social Media zu verbinden

  1. Schnelle Kommunikation für spontane Fragen: Soziale Medien gehören zu den wichtigsten Kommunikationskanälen für Unternehmen. Und das gilt auch im B2B-Bereich. 90 Prozent aller Unternehmer geben an, dass sie auf diesem Wege Kundenanfragen beantworten.
  2. Kontakt mit jungen Talenten: Für Bewerber ist der Social-Media-Auftritt fast genau so wichtig wie eine Unternehmenswebseite. Denn auf dem Profil sieht man als Bewerber schnell, ob die eigenen Ansprüche und die Kultur im Unternehmen zusammenpassen.
  3. Marktführer in Sachen Know-how: Wie beweist man, dass man wahres Expertenwissen hat? Man teilt es. Und was wäre dazu besser geeignet als ein Facebook-Profil, auf dem regelmäßig News und Artikel aus der eigenen Feder geteilt werden? So zeigt Ihr, dass Ihr Euch auf Eurem Fachgebiet auskennt – idealerweise so, dass die potenziellen Kunden Vertrauen in Eure Kenntnisse entwickeln.
  4. Beweis für den Erfolg: Viele Unternehmen tauchen auch heute noch quasi ausschließlich in Branchenbüchern oder Industriesuchmaschinen auf. Aber ein lebendiges Social-Media-Profil zeigt, dass ihr ein vertrauenswürdiger Geschäftspartner seid, der im Zweifel leicht zu erreichen ist.
  5. Networking leicht gemacht: B2B-Geschäfte basieren oftmals auf dem direkten Kontakt mit Entscheidern. Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn bieten hier einen Vorteil: Mit wenigen Klicks findet ein interessierter User einen Experten für sein ganz spezielles Problem – und generiert auf diesem Weg vielleicht einen Lead, weil man ins Gespräch kommt, sich austauscht und so im Gedächtnis bleibt.

Fazit: Ist eine Social-Media-Strategie auch für B2B-Unternehmen nützlich?

Tatsächlich ist die Antwort gar nicht so klar, wie man auf den ersten Blick vielleicht denken mag. Denn Social Media kann durchaus auch für B2B-Unternehmen sinnvoll sein – aber auf eine andere Art und Weise als im Privatkunden-Bereich.

Social Media ist ein weiterer Weg, um im Gespräch zu bleiben. Und das meinen wir durchaus wörtlich: Schließlich geht es viel schneller, eine Kundenanfrage kurz auf Facebook zu beantworten oder in den Kommentaren zu einem viel diskutierten Artikel für Klarheit zu sorgen. Aber man muss auch ganz klar sagen, dass die Nützlichkeit von Social Media abhängig ist von der Branche und den eigenen Zielen. Ihr solltet nicht erwarten, nach zwölf Tweets einen dicken Lead an der Angel zu haben. Aber mit der Zeit könnt ihr das Image Eurer Marke den Kunden gegenüber aufbauen und erweitern und im Gedächtnis bleiben – und so über die Zeit hinweg aus interessierten Besuchern spannende Geschäftskunden machen.

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Instagram Stories vs. Snapchat – die Fakten

Instagram hat mit Instagram Stories ein Feature erschaffen, das Snapchats Kernkonzept erstaunlich ähnlich sieht (Manche würden sagen: Ein Feature, das komplett von Snapchat geklaut wurde). Und wie üblich bei neuen Social-Media-Konzepten stellt sich hier die Frage, was man damit alles anstellen kann. Ist Instagram Stories der neue heilige Gral in Sachen Onlinemarketing oder sollte man bei Social Media lieber auf Snapchat setzen? Wir wagen den Vergleich!

Bitte recht persönlich: Branding und mehr bei Snapchat

Beide Plattformen haben eines gemeinsam: Sie geben einer Company ein Gesicht. Denn egal, ob man als kleines Start-Up durchstarten will oder einen großen Konzern mit Persönlichkeit ausstatten möchte – auf Snapchat sind erst einmal alle gleich.

Snapchat bietet Gesichtsfilter, animierte Sticker, Glitzer und Flitter und allerhand andere Möglichkeiten, die eigene Story zu gestalten. Vorproduzierte Clips werden markiert und kommen nicht so gut an. Besser sind authentische Live-Bilder, die in die Story passen und so tagtäglich eine Geschichte erzählen. Hier sollte man sich ruhig von den großen Playern inspirieren lassen.

Instagram Stories – das erwachsene Snapchat?

Kurze Clips mit maximal 10 Sekunden Laufzeit, die sich nach einem Tag selbst löschen und die man mit Filtern und Texten bearbeiten kann. Klingt bekannt? Das Konzept von Instagram Stories ähnelt Snapchat enorm. Seit das neue Feature Mitte 2016 eingeführt wurde, sind zahlreiche Influencer komplett zu Instagram abgewandert. Der Grund? Zum einen haben sie mit Instagram nun quasi zwei Apps in einer. Wo sie vorher Instagram mit Bildern und Snapchat mit Snaps füllen mussten, geht nun beides von einer App aus. Ein ziemlich genialer Schachzug von Facebook, dem Instagram gehört!

Aber natürlich haben sich bei beiden Plattformen Unterschiede herausgebildet, trotz des sehr ähnlichen Leistungsumfangs. So ist die Userbase bei Instagram älter (30- bis 49-jährige machen 28 Prozent der User aus) und eine hohe Qualität bei den Bildern gewohnt.

Duell der Giganten – Instagram Stories vs. Snapchat

Aber was können die beiden Plattformen denn jetzt genau und wofür eignen sie sich? Wir haben uns einmal die Möglichkeiten angeschaut:

Was spricht für Snapchat?

Auf Snapchat kann man sich kreativ austoben. Albernheit, Humor und Abwechslung spielen hier die Hauptrolle. Alles, was zu erzwungen oder gestaged wirkt, entspricht nicht dem Geschmack der User. Alles soll natürlich sein oder wenigstens so wirken. Daher ist es ideal, wenn der Content auf Snapchat sehr persönlich gestaltet wird – der Mitarbeiter mit dem Handy in der Hand also zum Markenbotschafter wird.

Aber wenn das Profil dann einmal läuft, hat man eine einzigartige Kommunikationsmöglichkeit mit den Usern – ganz frei von Zwängen und sehr natürlich. Perfekt für das Branding, besonders bei jungen Unternehmen!

Einsatzmöglichkeiten für Snapchat:

  • (lustige) Ausschnitte aus dem Büroalltag (Kaffeemaschine streikt, NERF-Gun-Battle, Langeweile im Meeting)
  • Follow-me-Around mit verschiedenen Abteilungen
  • Q&A zu sensiblen Themen (immer mit Facefilter, man will ja nicht langweilig sein.)

Was spricht für Instagram?

Instagram profitiert sehr von der schon anwesenden Userbase von 600 Millionen aktiven Nutzern. Das erhöht natürlich auch die potenzielle Reichweite enorm. Auch in Sachen Paid Content ist Instagram vorne mit dabei und lässt sich über den Power Editor von Facebook mühelos steuern.

Die gefühlte Wertigkeit des Contents ist hier höher. Es geht weniger albern zu und die User sind Marketing-Inhalten gegenüber viel offener, suchen sogar aktiv nach ihren Lieblingsmarken und interagieren auf freiwilliger Basis.

Einsatzmöglichkeiten für Instagram Stories:

  • Backstage und Behind the Scenes-Bilder aus dem Arbeitsalltag (gerne Hochglanz und gut produziert)
  • Livestreaming à la Periscope mit Livechat
  • Content mit direkten Verlinkungen zum Shop

Fazit: Die “richtige” Plattform ist…

…keine von beiden. Social Media Marketing mit Instagram oder Snapchat sollte nicht für sich alleine stehen. Es ist viel eher der passende Kanal für “Behind the Scenes”-Material, der das “offizielle” Marketing ergänzt.

Attraktiv sind zweifelsohne beide Kanäle. Es geht dabei ja nicht nur um den reinen Funktionsumfang von Instagram versus Snapchat, sondern in gewisser Weise auch um das Image. Instagram Stories ist professioneller, die Userbase erwachsener und die User erwarten ein etwas werblicheres, offizielleres Auftreten.

Snapchat dagegen ist DER Kanal für junge Kunden. Wer also einen Snapchat-Kanal prominent verlinkt und bewirbt, der sagt: “Schaut her, ich bin jung und cool und sehr nahbar! Hier könnt ihr authentische Albernheit erwarten!”. Die User erwarten hier ein menschliches, persönliches Auftreten.

Auf welche Plattform man nun also seine Kraft konzentriert, hängt ganz davon ab, wie der eigene Geschmack aussieht und was besser zum Markenimage passt. Oder denkt ihr, dass es einen ganz klaren Gewinner im Kampf Instagram vs. Snapchat aus Marketing-Sicht gibt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Social Media Trends 2017: Bots mit Persönlichkeit?

2017 wird die Art, wie wir mit Social Media umgehen und wie wir die verschiedenen Plattformen einsetzen, radikal verändern. Klingt unglaublich? In unserer Reihe “Onlinemarketing-Trends 2017” widmen wir uns heute den Social Media Trends 2017. Was kommt, was geht, was bleibt? Spielt Social Media überhaupt noch eine so große Rolle wie in den letzten Jahren? Worauf müssen wir uns einstellen? Wir versuchen, Antworten auf diese Fragen zu finden!

Facebook – 2017 noch relevant?

In Zeiten von Fake-News, Social Bots und sinkenden Reichweiten kann man schon einmal die Frage stellen, ob es mit Facebook zu Ende geht. Auch wenn das soziale Netzwerk immer noch der Marktführer ist und mittlerweile sehr hart daran arbeitet, sein Image und seine Funktionen zu verbessern, so muss sich der Milliardenkonzern 2017 anstrengen, um seine Position zu behalten.

Eine neue Funktion, auf die das soziale Netzwerk große Hoffnungen setzt, ist Facebook Live. Und damit deckt Facebook schon einen der größten Social Media Trends 2017 ab: Livestreaming. Mit den Live-Übertragungen können demnächst auch Privatuser Clips direkt bei Facebook streamen. Das hat für die Plattform zwei Vorteile: Zum einen ist die Engagement-Rate bei Livestreams sehr hoch, zum anderen bleiben die Zuschauer damit im Durchschnitt viel länger auf der Seite aktiv. Aber auch die Streamer, momentan vor allem Nachrichtenmagazine und Marken, profitieren davon: Die ungeschnittenen, ungefilterten Videos wirken besonders authentisch.

The Future is now: Chatbots in sozialen Netzwerken

Würdest Du statt mit einem Kundenservicemitarbeiter lieber mit einem Chatroboter sprechen? Nein? Kein Wunder, schließlich bewerten User die Möglichkeit der persönlichen Interaktion mit einer Marke als sehr wichtig. Aber zu den absoluten Social Media Trends 2017 gehören intelligente Chatbots. Siri, Cortana und Allo machen es vor – das Gespräch mit dem Chatbot fühlt sich 2017 an wie eine gemütliche Plauderei mit einem (real existenten) Freund.

Oftmals wird man gar nicht merken, dass man gerade mit einer Maschine spricht. Der Nutzen für die Marke? 90 Prozent der Anfragen über Facebook, Messenger oder per Mail ähneln sich sehr. Wie funktioniert dieses Feature, wie kann ich ein Produkt zurückschicken, wo gibt es das beste Angebot? Ein Chatbot kann diese Fragen beantworten und schafft es so, dass sich die menschlichen Mitarbeiter auf die Komplexen Probleme ihrer Kunden konzentrieren können.

Social Media Trends 2017: Lebe lieber persönlich!

Paradoxerweise ist neben den Chatbots auch das Ausleben der eigenen Persönlichkeit ein großer Trend in der Welt von Social Media. Marken werden zu Persönlichkeiten und Mitarbeiter zu Botschaftern. Das sorgt nicht nur dafür, dass man in der Masse an verschiedenen Anbietern nicht untergeht, sondern auch, dass die User und Kunden der Marke mehr vertrauen. Statt eines gesichtslosen Konzerns sehen sie den netten Mitarbeiter aus dem Vorstellungsvideo vor sich oder den kompetenten Helfer vom Kundenservice (der eigentlich ein Bot ist).

Glaubwürdigkeit ist dabei ein wichtiges Gut. Markenkommunikation und Handeln sollten im Einklang stattfinden. Passende Influencer und eine gut integrierte Content Strategie machen den Deal perfekt.

Fazit: Social Media Trends 2017

Social Media ist heute nicht so leicht steuerbar wie noch vor ein paar Jahren. Zum einen sorgen die großen Netzwerke mit ihren Algorithmusänderungen dafür, dass immer weniger Content tatsächlich auch alle Follower erreicht, zum anderen spielt Pay to Play eine immer größere Rolle. Vor allem bei Facebook und Tumblr muss man mittlerweile quasi bezahlen, damit die (potenziellen) Fans des eigenen Contents diesen überhaupt zu Gesicht bekommen.

Daher ist es umso wichtiger, sich eine aktive Fanbase aufzubauen, die gerne und mit großer Freude mit der Marke interagiert. Und das funktioniert auch 2017 am besten mit gutem Content. Wie genau sich dort die Trends entwickeln, erforschen wir in der nächsten Ausgabe unserer Reihe zu den Onlinemarketing-Trends 2017.

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OMR 2016 – Zwischen Contentmarketing, Ad Fraud, Scott Galloway, Tony Hawk und Udo Lindenberg

Vergangene Woche war es wieder soweit. Die Online-Marketing Branche machte sich auf nach Hamburg, um neue Tools zu entdecken, sich in Seminaren weiterzubilden, internationalen Speaker zu lauschen oder einfach Kontakt zu den Branchenexperten zu suchen. Insgesamt besuchten über 16.000 Online Marketing Interessenten das diesjährige Online Marketing Rockstars Festival in der Hansestadt. Wir waren auch wieder dabei und lassen die beiden Tage Revue passieren. Aus unserer ganz eigenen Sicht.

Tag 1 – Die EXPO

Aussteller

Der Tag 1 der OMR 2016 stand ganz im Zeichen der „Expo“ –  war also eine klassische Messe mit Ständen u.a. von Google, Facebook, Adobe, Tumblr, Bild, verteilt auf zwei Messehallen. Darunter fanden wir auch eine ganze Menge Software-Anbieter, wie ChannelPilot, linkbird oder auch ADPOLICE, die ihre spezialisierten Tools vorstellten und so auf Kundenakquise gingen. Mit den meisten Software-Lösungen waren wir als Online Marketing Experten natürlich bestens vertraut. Die Themen Cross-Channel, Marketing Automation, SEA & SEO waren hier tonangebend. Es gab leider nur wenige Anbieter, die uns noch nicht bekannt waren. Ob das an uns oder den anwesenden Ausstellern lag, möchten wir an dieser Stelle nicht beurteilen. 😉 Einsteiger sind hier jedoch sicher auf Ihre Kosten gekommen.

Panels

Parallel erhielten wir (und bis zu 1.000 weitere Besucher) bei den sogenannten „Panels“ auf der Expo Stage einiges zu hören – häufig jedoch wenig konkretes. So fachsimpelten Experten und Gründer eher oberflächlich u.a. über „Erfolgsfaktoren von Social Media“, „SEO ist tot“ und „Ad Fraud“ – wobei letztere Diskussion unserer Meinung nach die mit Abstand interessanteste war, da kontrovers und gespickt mit Marktdaten und Insiderwissen. Im nächsten Jahr gern mehr davon.

Als Output der Panels können wir zusammenfassen:

  • SEO ist natürlich nicht tot, wird nur erwachsen und verschmilzt immer mehr mit allgemeinen Marketing-Taktiken
  • Content bleibt King – so lange er einen deutlichen Mehrwert für den Nutzer hat
  • Du bist nur dann erfolgreich mit Social Media, wenn du Glück oder genügend Sex-Appeal hast (Achtung: Sarkasmus!) 😉

Masterclasses

Know-How und Best-Practices wurden in den 23 sehr begehrten Masterclasses, also Seminaren bzw. Workshops, vermittelt. Leider waren diese bereits Tage vor der Veranstaltung ausgebucht – weshalb wir in diesem Jahr passen mussten und hier keine Meinung abgeben können. 2017 sind wir sicher schneller.

Expo Party

Am Abend des ersten Tages hieß es dann das erste Mal Rock’n’roll – hauptsächlich aber zu Hip-Hop angehauchter Sound-Untermalung. Tatsächliche Partystimmung kam nicht auf, was wohl an der Messehalle als Location selbst lag. Dennoch nett und zum Netzwerken durchaus geeignet.

 

 

Tag 2 – Die Konferenz

Wer wie wir schon letztes Jahr auf der Rockstars Konferenz war, den hat das neue Erscheinungsbild in der Messehalle mit Sicherheit erschlagen. Die Bühne im letztjährigen Stage Theater war ca. 20 m breit. Bei der diesjährigen OMR hatte sie hingegen eine geschätzte Gesamtlänge von 70 Meter und wurde mit 3 riesigen LED-Wänden eindrucksvoll präsentiert. Wir waren jedenfalls baff. Spätestens jetzt kann sich die OMR im Vergleich zu anderen internationalen Veranstaltungen hinsichtlich Entertainment sehen lassen.

Wir und weitere 5.000 Zuschauer durften u.a. folgenden Speakern lauschen:

Fany Péchiodat

  • Gründerin von „My little Paris“

Christian Schmalzl

  • COO von Stöer SE

Neil Patel

  • erfolgreicher Growth Hacker

Tony Hawk

  • Skaterlegende und Selbstvermarktungs-Profi

 

Unser Highlight unter den Speakern:

Scott Galloway (Professor an der Universität NY) spricht über „Media and Marketing Tomorrow“

 

Musikalisches Highlight waren ohne Frage die Überraschungs-Auftritte von Udo Lindenberg und Jan Delay, welche die Rockstarsgemeinde mit ihrer Performance vereinnahmten. Typisch Rockstars eben.

Aftershow Party

Zum Abschluss der OMR hauten die Veranstalter nochmal richtig einen raus: Mit einer exzessiven Aftershow-Party in der Großen Freiheit 36 auf der Reeperbahn wurde das zweitägige Event mit Acts wie Jan Delay, den Beatsteaks, Das BO, Olli P. und Captain Jack gebührend abgerundet. Wir machten uns in den frühen Morgenstunden geschafft aber glücklich nach Hause, um genug Schlaf für die Heimreise nach Dresden zu sammeln.

Unser Fazit – Klotzen statt kleckern!

Das OMR Festival ist erwachsen geworden. Ja – an vielen Stellen war unübersehbar, dass hinsichtlich Organisation noch gut Luft nach oben ist. Vollgepackt mit Entertainment und internationalen, hochkarätigen Speakern, sind wir uns jedoch sicher, dass das Festival in den nächsten Jahren die ein oder andere Veranstaltung „wachablösen“ wird.

Alle Besucher, die sich vertieftes Wissen in den Bereichen Social Media, SEO und SEA erhoffen, sollten sich unbedingt rechtzeitig für die Masterclasses anmelden. Über die Speaker auf der Konferenz holten wir uns vor allem Inspiration und Motivation – und den ein oder anderen Geheimtipp, zwischen den Zeilen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und sind gespannt!

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So geht Online-Marketing auf Tumblr

Facebook, Google+, vielleicht noch Twitter und das war es dann auch – deutsches Social-Media-Marketing neigt dazu, Nischenseiten wie Tumblr zu übersehen. Dabei wartet gerade auf der Plattform eine interessante und interessierte Zielgruppe auf gut gemachte Bilder und Texte. Wir verraten die besten Tricks rund um Tumblr und welche Potenziale die Seite für das Online-Marketing hat.

Die perfekte Mischung aus sozialem Netzwerk und Blogging-Page

Zunächst stellen sich sicher einige Leser die Frage: Was ist eigentlich Tumblr? Das ist tatsächlich gar nicht einmal so einfach zu beantworten. Der Vergleich zu Twitter drängt sich auf (und das nicht nur wegen den sehr ähnlichen Logos), aber Tumblr ist doch ganz anders. Es ist eine Micro-Blogging Plattform, mit Elementen eines sozialen Netzwerks (wie Hashtags, Followern und Likes), keiner Zeichenbegrenzung und einem Fokus auf Bildern.

Verwirrend? Nur auf den ersten Blick.

Das Prinzip ist einfach: Jeder User kann einen oder mehrere Blogs eröffnen, andere Blogs verfolgen, Bilder, Texte oder Videos posten und seine eigene Seite individuell anpassen. Aber kann man Tumblr für’s Online-Marketing nutzen? Aber sicher doch – und viele Firmen machen das bereits. Etwa 31% der Top-Unternehmen Amerikas pflegen ihren Auftritt bei Tumblr, andere Labels wie zum Beispiel Nescafé setzen sogar fast ausschließlich auf das soziale Netzwerk. Der Grund dafür: Die Zielgruppe.

Jung, gebildet, socially aware: Die Userbase von Tumblr

Es gibt im Web ja so einige Vorurteile: Auf Reddit treiben sich nur Trolle herum, Twitter ist nur etwas für Stars und Blogger mit Aufmerksamkeitsentzug, und Tumblr wird von Kinder und SJWs (Social Justice Warriors) bevölkert.

Zum Teil ist das auch gar nicht mal so falsch. Auf Tumblr achtet man tatsächlich sehr auf einen freundlichen Umgangston. Fehltritte in Sachen Repräsentation von Minderheiten und diskriminierenden Formulierungen werden sehr scharf bewertet.

Wer sich aber an die Verhaltensregeln hält und mit augenzwinkerndem Humor (aber bitte ohne Diskriminierung und Vorurteile) an die Sache herangeht, findet auf Tumblr eine sehr interessante Zielgruppe: unter 25, gut gebildet (über 70 Prozent der User haben eine Universität von innen gesehen), interessiert an unfassbar vielen Themen und Nischen und immer bereit den „Rebloggen“-Button zu betätigen und deinen Content damit viral gehen zu lassen.

10 Tipps für deinen Erfolg auf Tumblr

  1. Tumblr ist ein soziales Netzwerk – also nutze es auch so! Folge anderen Blogs, die in deiner Zielgruppe liegen – viele User schauen sich gerne an, wer sich für sie interessiert und folgen dann auch zurück.
  2. Der Content steht natürlich ganz oben. Auf Tumblr funktionieren lustige Bilder und leicht ironischer Humor sehr gut – über 78 % des Contents auf der Seite sind Images.
  3. Inhalte immer passend mit Hashtags markieren – nur so werden sie auch gefunden.
  4. Englisch oder deutsch? Das ist natürlich die Frage. Tumblr hat sehr viele User aus Amerika, aber auch die deutsche Community (zu finden unter #deutsch oder – ironischerweise – #german) ist recht groß. Es kommt auf deine generelle Ausrichtung an!
  5. Verlinke deinen Tumblr-Blog mit deiner Hauptwebseite – so erkennt auch Google den Zusammenhang. Den Link kannst du natürlich auch in jeden Post von dir setzen.
  6. Verbinde dein Instagram mit Tumblr – so schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe und bespielst zwei Social Networks mit einem Klick.
  7. Faustregel: 5 längere oder 15 kürzere Posts sind ideal. Mit der Queue-Funktion kannst du dabei den Zeitpunkt der Beiträge sinnvoll planen.
  8. Übrigens: Reblogs und Links auf Tumblr sind grundsätzlich auf DoFollow gestellt.
  9. Sei Teil der Community! Mit Kommentaren, Reblogs oder Fragen bei anderen Blogs wirst du eher als ernsthafter User gesehen und nicht als Marketing-Maschine.
  10. Nutze die Möglichkeiten der Seite! Der eigene Blog kann komplett frei mit HTML gestaltet werden. Es gibt zahlreiche, wunderschöne Designs für alle Verwendungszwecke und man kann dem Blog eigene Unterseiten hinzufügen und diese mit Inhalt füllen.

Fazit: Authentisch bleiben – dann klappt’s auch mit dem Tumblr-Marketing

Was nehmen wir also mit? Naja, zunächst einmal, dass Tumblr eine tolle Plattform ist – insbesondere, wenn du eine internationale, junge Zielgruppe ansprechen willst. Aber dafür musst du auch ein bisschen Elan in die Sache legen, Community-Buildung betreiben und – ganz wichtig – authentisch bleiben.

Wer sich an die (ungeschrieben) Regeln der Plattform hält und mit den Usern interagiert, als nur stumpfe Marketingsprüche zu klopfen, der kann durchaus große Erfolge feiern – schließlich bewegt sich Tumblr stetig auf die 50-Millionen-Nutzermarke zu. Mit 130 Millionen Blogs hat Tumblr fast doppelt so viele Pages wie WordPress.

Übrigens: Seit kurzem erlaubt Tumblr auch Werbeanzeigen im Newsfeed seiner User und einen eingebundenen Kauf-Button in den Beiträgen. Damit kann man auch gutes Online-Marketing auf Tumblr betreiben!

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Werben auf Instagram – sinnvoll oder eher nicht?

Schöne Bilder, kreative Filter und eine junge und markenbewusste Zielgruppe – eigentlich ist es überraschend, dass Instagram erst seit April 2015 in Deutschland mit gesponsorten Posts und Ads arbeitet. Auf der anderen Seite will das Unternehmen seine Userbase nicht vergraulen. Ganz langsam öffnet sich die Bilderplattform gegenüber Agenturen und Werbetreibenden – wir verraten, ob sich die Werbung auf Instagram lohnt!

Wie funktionieren Anzeigen auf Instagram?

Grundsätzlich unterscheidet sich die Werbestrategie von Instagram nicht von anderen sozialen Netzwerken – im Newsfeed der Nutzer wird gelegentlich ein Sponsored Post eingeblendet.

Idealerweise sollte der sich von der Gestaltung und der Aussage her nicht zu sehr von den normalen Beiträgen unterscheiden – denn die User können entscheiden, welche Anzeigen Sie sehen wollen und eine plumpe, unkreative Ad einfach downvoten.

Wie bei jedem sozialen Netzwerk dürfen bei den Werbeeinstellungen die Optionen zur Zielgruppe nicht fehlen – gerade bei einer so optisch orientierten Plattform wie Instagram. Nicht nur Alter, Geschlecht und Wohnort spielen eine Rolle beim Targeting, auch auf persönliche Interessen und Vorlieben hin lassen sich die Ads bei Instagram optimieren. Dafür greift Instagram auf die Nutzerdaten von Facebook zurück. Sehr praktisch bei plattformübergreifender Werbung!

Auch technisch funktioniert die Instagramwerbung ähnlich wie bei anderen Social Networks: Bild oder Video auswählen, Budget und Zielgruppe festlegen, und schon kann es losgehen mit den Werbeanzeigen. Auch Tags können eingefügt werden, das erhöht die Reichweite noch weiter.

Für wen lohnt sich das Marketing im Social Network?

Wie immer gilt: Qualität vor Quantität. Nicht jede Firma muss ein Instagram-Profil haben – aber gerade junge Unternehmen, die mit emotionalen Reizen werben oder optisch viel zu bieten haben, können mit einer Fangemeinde auf Instagram viel anfangen. Aber auch andere gewerbliche User profitieren:

  • Online-Shops können spezielle Angebote, fertige Looks oder Einblicke ins Unternehmen auf ihrem Account präsentieren
  • Auf Bewerbersuche? Gerade junge Leute tummeln sich auf Instagram – mit einem Einblick ins Berufsleben zeigen Sie, dass Sie ein beliebter Arbeitgeber mit Fachwissen sind. Recruiting 2.0!
  • Direkte Kommunikation mit dem Kunden – was sich viele Unternehmen wünschen, ist bei Instagram bereits Realität!
  • Werben auf Instagram – besonders für Unternehmen mit kreativen Ideen eine gute Wahl.

Kreatives Branding und Stärkung des Markenimages

Für wen lohnen sich denn nun die Werbung bei Instagram? Zunächst waren die Werbeanzeigen nur Kunden vorbehalten, die schon ein aktives und gut besuchtes Profil vorweisen konnten. Mittlerweile hat sich das Unternehmen etwas geöffnet, aber ein Punkt bleibt bestehen:

Die Ads lohnen sich besonders für den Aufbau einer größeren Fangemeinde bei Instagram.

Gute Social-Network-Profile bieten zwar auf den ersten Blick keinen wirtschaftlichen Mehrwert, sorgen aber für ein gestärktes Markenimage. Besonders, wenn Sie auf Ihrem Profil mit Kreativität und lustigen Einfällen punkten, gewinnen Sie schnell eine Fangemeinde im Netz – inklusive jungen Influencern und Digital Natives. Für das Branding und den Aufbau einer Marke sind diese Follower unerlässlich!

Fazit: Lohnt es sich denn nun?

Wir sagen ganz klar: Jein! Für manche Unternehmen sind die Ads bei Instagram sicherlich jetzt schon eine wertvolle Ergänzung zum einfachen Profil – gesponsorte Posts spülen sehr viele neue Follower zum souveränen Profil. Einblicke ins Unternehmen und die Stärkung der eigenen Marke durch optisch ansprechenden Content und gutes Storytelling gehören zu den beliebtesten Inhalten auf Instagram.

Für den Markenaufbau sind viele Fans und Follower im Social Web sehr wertvoll!

Wer allerdings eher auf traditionelle Werbung setzt, sollte noch ein paar Monate abwarten – schließlich steckt die Werbung bei Instagram in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Sie lohnt sich nur, wenn sie in ein umfangreiches Social-Media-Marketing mit Brandingkomponente eingebunden ist. Ansonsten ist sie einfach zu teuer und bietet zu wenig Mehrwert für Unternehmen.

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Fünf Gründe, warum Instagram so erfolgreich ist.

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Entwicklung der monatlich weltweit aktiven Instagram-Nutzer bis Dezember (2014) © Statista

Ohne Frage – Instagram ist aktuell der Shooting-Star unter den Social Networks. Ende 2014 konnte die Plattform die Marke von 300 Mio. Nutzern knacken – und das Wachstum geht weiter.

Die Idee hinter dem Netzwerk ist dabei sehr einfach: User können jederzeit ihre Smartphone-Bilder posten und ihnen einen nostalgischen Touch durch Bearbeitungsmodi verleihen.

Der besondere Effekt und die einfache Anwendung sind nur einige gute Gründe für den Erfolg von Instagram. Erfahrt in unserem Beitrag fünf Gründe, was Instagram so erfolgreich macht.

 

1. Passende Filter für das besondere Foto

Ein Foto ist schnell gemacht. Wer ihm jedoch einen besonderen Touch verleihen möchte, der musste lange Zeit auf Bildbearbeitungsprogramme zurückgreifen, die viel Zeit in Anspruch nahmen. Nicht so bei Instagram. Hier stehen dem Nutzer verschiedene Voreinstellungen zur Verfügung. Aus einem modernen Foto wird schnell ein nostalgischer Augenblick. Für den Social Media-Bereich eine beeindruckende Neuerung.

2. Social Media Marketing zum Nulltarif

Social Media ist ein Marketinginstrument, das inzwischen von vielen Firmen, Bloggern und Labels für sich entdeckt wurde. Soziale Netzwerke sind im Trend. Hier schnell ein Tweet über Twitter gesendet, dort einen Post als Werbung bei Facebook gesetzt. Kostenlose Werbung mit hoher Reichweite.

Instagram bietet ebenfalls die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen und das mit sehr wenig Aufwand und vor allem zum Nulltarif. Fotos und Videos sowie kurze Statements mit Hashtag versehen sind schnell gepostet und erreichen Millionen von Menschen. Vor allem für Unternehmen, die eine relativ junge Zielgruppe haben, ist es daher lohnenswert, über einen Account auf sich aufmerksam zu machen.

Die weltweiten Nutzerzahlen von Social Network Plattformen im Vergleich:

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Anzahl der weltweit aktiven Nutzer in Mio. (Stand März 2015) © Statista 2015

3. Wenig Aufwand – einfaches Handling

Wer in sozialen Netzwerken unterwegs ist, der möchte mit möglichst wenig Aufwand viel zeigen. Dieser Wunsch wurde von Instagram berücksichtigt. Um ein Foto zu posten, kann die Kamerafunktion direkt in dem Netzwerk genutzt werden. Alles in allem gehen hier höchstens ein paar Minuten ins Land, bis der Eintrag fertig ist. Foto knipsen, Filter auswählen, Kommentar schreiben (oder weglassen) und posten.

4. Hashtags und das Interesse am Leben der anderen

Bei Facebook ist das Ziel, sich vor allem mit Freunden und Bekannten vernetzten zu können. Bei Instagram dagegen geht es darum, sich zu vernetzen, egal ob man sich kennt. Es besteht die Möglichkeit, das Profil öffentlich oder privat zu machen und auf diese Weise zu entscheiden, wen man an seinen Posts teilhaben lässt. Um Fotos zu liken muss nicht unbedingt eine Vernetzung bestehen.

Dank der lockeren Verbindungsmöglichkeiten sowie der Hashtags gehen die Bilder hinaus in die weite Welt und finden schnell Anklang. Manch einer wurde schon zur Kultfigur dank der Fotos und Videos in dem weltweiten Netzwerk.

5. Auf neue Ideen kommen

Do-it-yourself oder auch die Suche nach Dingen, mit denen man sich von anderen abheben kann, liegt im Trend. Durch die vielseitigen Möglichkeiten, die von Instagram geboten werden, ist das soziale Netzwerk ein wahres Mekka für Menschen, die auf der Suche nach Inspiration sind.

Dank der weltweiten Vernetzung finden sich hier tolle Ideen zum Kochen und Backen, zum Basteln, für modische Kombinationen oder auch für Nähanleitungen und vieles mehr. Einfach den passenden Hashtag auswählen und sich inspirieren lassen. Durch die einfache Handhabung von Instagram finden sich User hier besonders schnell zurecht, können alles intuitiv bedienen und entdecken oft völlig neue Ideen und Anregungen.

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Social Media Marketing: Klasse vor Masse [Infographic]

Eigentlich sollte sich ja mittlerweile herumgesprochen haben, dass Qualität und Quantität beim Social Media Marketing nicht besonders viel miteinander zu tun haben. Guter Content, interessante Links und Posts mit Mehrwert sorgen für eine gute Click-Through-Rate – nicht die Masse macht es, sondern die Klasse. Wir verraten die besten Tipps für eine Social-Media-Strategie, die begeistert.

Wie oft im Social Media posten?

Beim Social Media Marketing ist theoretisch nicht die Häufigkeit der Posts entscheidend, sondern der Inhalt, trotzdem stellt sich diese ganz praktische Frage immer wieder. Eine Antwort darauf ist allerdings schwierig. Erfahrungswerte zeigen, dass man es nicht mit den Postings übertreiben sollte.

Tipp: Die Click-Through-Raten gehen schnell in den Keller, wenn es pro Tag mehr als zwei Posts gibt.

Allerdings gilt dieser Wert nur für Facebook – für Twitter, Tumblr und Co. gelten schon wieder ganz andere Regeln:

  • Bei Twitter ist die Postingfrequenz fast völlig egal. Hier kommt es viel mehr auf das richtige Timing an. Viele User zwitschern gerne in ihrer Kaffeepause oder bei einem kreativen Tief am frühen Nachmittag – der perfekte Zeitpunkt, um selbst Inhalte zu verbreiten.
  • Tumblr wird von Nachtschwärmern und einem jungen Publikum bevölkert – das spiegelt sich in der Vorliebe für häufige Posts am späten Abend. Eine kleine Faustregel: 5 längere oder 10 kürzere Posts am Tag sind ideal.
  • Auf Facebook und Google+ tummelt sich ein sehr durchmischtes Publikum – um es allen recht zu machen, reichen ein oder zwei Posts am Tag – aber bitte mit Mehrwert und einem passenden Kommentar garniert, der zur Social-Media-Strategie passt.
  • Blogger haben gute Erfahrungen mit zwei längeren Beiträgen in der Woche gemacht. Viele Leser nutzen RSS-Reader oder lesen gleich mehrere Artikel auf einmal – daher ist das Timing hier nicht so entscheidend wie bei den schnelllebigeren Kanälen.

Studien zeigen: Zwei Posts pro Tag sind schon zu viel

Zum Glück gibt es mittlerweile genug Forscher und Marketingexperten, die sich mit den Statistiken hinter dem Social Media Marketing auseinandersetzen und die bekannten Faustregeln mit Daten belegen. Eine Studie von Hubspot unterstützt die Theorie, dass Spam nicht gerne gesehen wird.

Natürlich gibt es zahlreiche Parameter, die den Erfolg eines Posts bei Facebook bestimmen:

  • Zeitpunkt am Tag und in der Woche
  • Großereignisse, welche die Aufmerksamkeit des Publikums ablenken
  • Anzahl der Follower
  • Postingfrequenz
  • Beschreibung des Posts, Teasertext
  • Passt der Post zum Inhalt der Seite?

Zum Social Media Management zählt auch das Monitoring der Erfolge – jede Seite ist anders und jede Fangemeinde steht auf unterschiedliche Aspekte. Mit einem Webmaster-Tool wird schnell deutlich, was die eigenen Fans am liebsten mögen und welche Inhalte gewinnen.

Passender Content und Storytelling im Social Web

Hubspot hat 13.500 Facebook-Seiten untersucht und die Klickraten miteinander vergleichen. Nur Pages mit mehr als 10.000 Followern profitieren von zwei und mehr Posts pro Tag – alle anderen Seiten erzielen die besten Click-Through-Raten wenn der Content regelmäßig, aber nicht zu oft in den Newsfeed gespült wird.

Tipp: Ein interessanter Teasertext, der einen deutlichen Mehrwert verspricht, ist das beste Mittel um die Aufmerksamkeit der Fangemeinde zu gewinnen.

Das Storytelling spielt dabei eine wichtige Rolle. Das heißt natürlich nicht, dass Sie Ihren Followern Märchen erzählen sollen. Es geht darum, trockene Artikel und Themen emotional aufzubereiten und zu kommentieren. Damit sorgt man dafür, dass der Link Relevanz für das Seitenthema hat und nicht einfach nur lieblos in den Feed geklatscht wird – Kommentare und Likes sind damit vorprogrammiert!

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The Science Of Posting On Social Media