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SEO: Warum ohne interne Verlinkungen gar nichts geht

Hast Du schon mal einen Blick auf Deine Sitemap geworfen? Je umfangreicher ein Web-Auftritt wird, desto unübersichtlicher wird in der Regel auch die Seitenstruktur. Und jetzt stelle Dir vor, Du bist der Google Bot und müsstest irgendwie herausfinden, welche Unterseiten jetzt wichtig sind und welche nicht. Gar nicht so einfach, oder? Interne Verlinkungen helfen dabei, Ordnung ins Chaos zu bringen. Sie sind aber nicht nur für SEO wichtig, auch User profitieren von einer durchdachten Linkstruktur und gut eingefügten internen Links. Es ist mittlerweile sogar so, dass ohne Links zu anderen Unterseiten fast gar nichts mehr geht. Wie Du elegant für ein gutes Linknetzwerk auf Deiner Seite sorgst, verraten wir Dir bei uns im Blog.

Google erkennt, welche Seiten besonders wichtig sind

Die Logik von Google ist schon lange ziemlich klar: Viele Links = hohe Relevanz. Das hat vor einigen Jahren zu wilden Blüten, wie den bekannten Backlink-Farmen und Presseportalen geführt, bei denen besonders viele externe Verlinkungen entstehen sollten. Der Rankingfaktor Backlinks wurde daraufhin radikal umgestellt. Das Penguin 4.0-Update hat diesen Techniken ein Ende gesetzt. Aber auch heute noch spielen Links eine wichtige Rolle im SEO-Bereich.

Verlinkungen helfen den Crawling Bots von Google dabei, Zusammenhänge zu verstehen. Und das System funktioniert nicht nur zwischen unterschiedlichen Seiten, auch interne Verlinkungen können einen großen Einfluss auf die Bewertung einer Seite haben. Dabei haben die seiteninternen Verknüpfungen sogar einen großen Vorteil: Im Gegensatz zu externen Links gibt es hier keine dramatischen Ranking-Verluste, wenn man es übertreibt. Gut rankende Seiten vererben einen Teil ihres Page Ranks an die internen Links und heben damit den Wert der ganzen Seite. Aber um zu verstehen, wie genau Google interne Links bewertet, müssen wir auch einen Blick auf die Usability werfen.

Interne Links: Mehr Usability für den Nutzer

Natürlich sollen Links nicht nur die Bots von Google glücklich machen. Bei SEO geht es immer auch um die Bedürfnisse der Nutzer. Und für den interessierten Nutzer bieten Links die Möglichkeit, mehr über den verlinkten Aspekt Deines Angebots zu erfahren. Um sich dabei immer zurechtzufinden, hilft natürlich auch ein Menü. Aber oftmals entstehen die conversionreichsten Bewegungen auf der Seite durch gut gesetzte interne Links. Google hat das verstanden und bewertet interne Verlinkungen auch auf Basis ihrer Benutzerfreundlichkeit.

Eine nutzerfreundliche Linkstruktur führt den Leser elegant genau so durch Deine Seite, wie Du es willst. Dafür erstellst Du vor dem Linkaufbau eine ideale Struktur und arbeitest dann um diese herum. So kannst Du Seiten in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken, die für Dich und Dein Business besonders wichtig sind. Der Besucher kommt so schnell und ohne Umwege zu den Informationen, die er haben will. Und ganz nebenbei weiß auch Google, welche Schwerpunkte Du für Deine Seite setzt.

Dos und Don’ts bei internen Links

DO: Sinnvolle Ankertexte setzen: Bei den Linktexten solltest Du darauf achten, dass die gewünschten Keywords für die Zielseite vorkommen – das sendet dem Crawling Bot die richtigen Signale und trägt zum Ranking für diese Keywords bei.

DON’T: Den User nicht leiten: Jede Seite sollte einen direkten Zugang zum Menü aufweisen und die Navigation per Breadcrumbs ermöglichen. Das bietet dem User Orientierung und baut nebenbei noch einige gut platzierte interne Verlinkungen auf.

DO: Linkstruktur im Auge behalten. Lasse die interne Linkstruktur nicht zu verwoben werden! Du musst nicht von jeder einzelnen Seite auf alle denkbaren Unterseiten verlinken – so wird der Weg der User schnell unübersichtlich.

DON’T: Es mit der Anzahl an internen Verlinkungen übertreiben: Zum einen sieht es einfach nicht gut aus, wenn der ganze Text voller Links ist. Das verwirrt den Leser und lenkt vom eigentlichen Inhalt ab. Außerdem werten die meisten Suchmaschinen nur den ersten Link zu einer spezifischen Zielseite, der in einem Text vorkommt und ignorieren alle weiteren Links auf dieselbe Seite.

DO: Links gut in den Text einbauen: Es gibt nichts Schlimmeres als Links, die offensichtlich als Selbstzweck eingebaut wurden. Die meisten User wissen mittlerweile, wie solche Links aussehen. Aber wenn ein Link elegant in den Text eingebaut ist, wirkt er gar nicht störend, sondern fügt sogar zusätzliche Informationen hinzu!

DON’T: Ohne festen Plan einfach Links setzen: Du willst mit Deinen internen Verlinkungen ein Ziel erreichen. Deswegen solltest Du Dir vorher einen Plan machen und Dir idealerweise sogar aufzeichnen, wie die Struktur Deiner wichtigsten Links aussehen soll und wo der User am Ende herauskommen soll.

DO: Balanciere die Verteilung der Links! Versuche nicht, manche Seiten extrem zu bevorzugen. Es ist immer so, dass manche Kategorien auf einer Seite wichtiger sind als andere, aber die interne Linkverteilung sollte halbwegs ausgewogen sein. In den Webmaster-Tools von Google kannst Du checken, welche Seiten untereinander verlinkt sind.

Fazit: Interne Verlinkungen bringen Dich ans Ziel!

In Sachen OnPage-Optimierung gibt es wenig, was so effektiv für gute Rankings sorgt wie eine Linkstruktur auf der Seite. Natürlich sind interne Links kein Allheilmittel – schließlich gibt es auch seitenlose Designs, die sehr gut ranken, oder unkomplizierte Seitenstrukturen mit nur wenigen Unterseiten. Aber spätestens, wenn Deine Sitemap mehr als drei Ebenen hat oder Du Deine User in eine ganz bestimmte Richtung führen willst, lohnen sich interne Verlinkungen, die den User ans Ziel führen. Zusammenfassend:

  • Interne Linkstrukturen führen User und Bots durch Deine Seite
  • Für die Usability bieten sich seiteninterne Verknüpfungen an, die den User geschickt zur Conversion leiten
  • Achte auf ein ausgewogenes Verhältnis der verlinkten Seiten
  • Mit Ankertexten kannst Du die gewünschten Keywords weiter pushen

Was ist Dein Geheimrezept für gute Links? Lass es uns wissen! 

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DIY AdWords: 3 häufige Probleme von selbsterstellten Kampagnen

Eigentlich ist es ganz einfach: Du musst nur ein Google-Konto eröffnen, eine kleine Kampagne mit passenden Keywords aufsetzen und schon kann die Werbung per PPC losgehen. Google macht es Geschäftskunden ja sogar besonders einfach: Es winken Gutscheine für deine erste DIY AdWords-Kampagne, professioneller Support bei allen Fragen rund um PPC und außerdem hat die Suchmaschine unzählige Tutorials im Angebot. Vollkommen uneigennützig, natürlich. Aber auf dem Weg zu mehr Erfolg und Conversions durch SEA lauern auch einige Stolpersteine. Wir stellen Dir die drei häufigsten Probleme selbsterstellter Kampagnen vor und verraten Dir, wie Du sie geschickt umgehst. 

Problem 1: Keywords fallen nicht von Bäumen

Okay, die meisten Keywords für Dein Business dürften relativ klar sein. Davon ausgehend schlägt das AdWords-Tool von Google meist weitere Begriffe vor, die zu Dir und Deiner Seite passen. Man könnte also fast sagen, dass Keywords nicht das größte Problem bei der Arbeit mit DIY AdWords sind. Aber es gibt ein großes Problem: Wer für alles wirbt, der wirbt für nichts. Eine zu breite Palette an Keywords bauscht Deine Kampagne unnötig auf. Du bekommst dadurch zwar mehr Klicks – aber hast meist eine extrem hohe Absprungrate, die Dich teuer zu stehen kommt. Denn wenn Du User in einem sehr großen Bereich ansprichst, sind dabei nur wenige, die Deine Dienste wirklich brauchen können. Es ist viel besser, fokussiert vorzugehen und sich auf eine kleine Liste an Schlüsselwörtern für SEA zu konzentrieren. So zahlst Du nicht für Traffic, der Dir gar nichts bringt.

Das gilt übrigens genauso für zu breit angelegte Keywords. Dein Service oder Dein Produkt ist speziell – also sollten es Deine Keywords auch sein.

Unsere Tipps für richtig gute Keywords:

  • Nutze bei Deiner ersten Kampagne maximal 10 Keywords!
  • Jede Woche darfst Du ein Keyword neu dazu nehmen.
  • Überprüfe und analysiere regelmäßig, welche Keywords gut performen und Dir wirklich mehr Conversions einbringen!
  • Lege Keyword-Blacklists an: Du solltest in der Payed Search nicht bei Suchanfragen ranken, die für dein Produkt unzutreffend sind. Hier verschwendest Du Budget und erreichst im schlimmsten Fall die falsche Zielgruppe. Negative Keywordlisten sind elementar für den Erfolg Deiner Werbeanzeigen.

Problem 2: Billig ist nicht gleich gut

PPC basiert auf dem Konzept, dass Du für einzelne Klicks Geld bezahlst. Wie viel Geld das ist, kommt auf die Einstellungen in Deiner Kampagne an. Man kann generell sagen, dass hart umkämpfte Keywords mehr Geld kosten als der Klicks auf kleine Nischenbegriffe mit wenig Suchvolumen. Das verführt natürlich dazu, die Kosten vermeintlich zu optimieren: Je weniger ein Klick kostet, desto besser für Dich und Deinen Geldbeutel, oder?

SEA ist immer der Tanz auf der Rasierklinge: Natürlich sollen die Kosten nicht den Nutzen übersteigen – aber manchmal muss man für den Erfolg ein wenig Geld investieren. Es ist nicht immer die beste Idee, „teure“ Keywords außen vor zu lassen. Es gibt meistens schließlich gute Gründe, warum sie so teuer sind. Denn ein hoher CPC führt in der Regel zu einer höheren Position in den SERPs: Die obersten drei Plätze sind erheblich sinnvoller als eine Werbeanzeige irgendwo im unteren Bereich.

Unsere Tipps für die Optimierung des Budgets:

  • Erstelle anfangs nur eine oder maximal zwei Kampagnen, um mit dem Budget nicht durcheinander zu kommen!
  • Nutze ein Budget, das nicht allzu niedrig ist!
  • Achte auf einen guten Mix zwischen hohen Biddings und niedrigen Angeboten!
  • Probiere verschiedene Einstellungen und Features aus, um deine DIY AdWords anzupassen!

Problem 3: AdWords ist ein Full-Time-Job

Klar, DIY AdWords haben ihre Vorteile: Du musst mit keiner Agentur zusammenarbeiten, sparst Dir die Kosten und kannst gerade bei eher kleinen Projekten flexibel agieren. Gerade, wenn das Werbebudget eher schmal ist, übersteigen die Kosten für eine gute PPC-Agentur schon den Nutzen.

Aber trotzdem: Es gibt gute Gründe, warum, SEA ein Feld für Profis ist. AdWords wandelt sich stetig. Google bringt ständig Updates und neue Features heraus und verfeinert den Modus beim Bidding alle paar Wochen. Wir brauchen ein paar Stunden pro Woche, um mit den Innovationen Schritt zu halten. Eine Kampagne, die zwei oder drei Wochen einfach vor sich hingelaufen ist, ist manchmal schon so veraltet, dass sie keinen Profit mehr bringt. AdWords ist Arbeit – man muss wirklich jeden Tag ein bisschen an den Ads arbeiten, um aktuell zu bleiben. Und da lohnt sich dann wieder die Zusammenarbeit mit einem Profi, der Dir die Recherche abnimmt.

Unsere Tipps für ein gutes Zeitmanagement:

  • Nimm Dir jeden Tag mindestens eine halbe Stunde Zeit für Deine SEA-Onlinewerbung!
  • Bleibe mit Blogs und News auf dem neuesten Stand!
  • Habe keine Angst vor Veränderung!

Fazit: DIY AdWords kann funktionieren. Manchmal.

AdWords sind ein breites Feld, in das man sich mit viel Freude an der Materie einlesen muss. Du hast Lust darauf, Deine bezahlte Onlinewerbung in die eigene Hand zu nehmen? Cool! Unsere Tipps helfen Dir hoffentlich dabei, Deine Ads gut zu gestalten und die drei häufigsten Probleme zu umschiffen. Sollte es doch zu viel werden, kümmern wir uns gerne darum, dass Deine SEA-Kampagne wieder Fahrt aufnimmt.

Würdet ihr Eure Onlinewerbung in fremde Hände geben oder selber machen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

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Das bedeutet Voice-Search für SEO!

„Okay, Google. Was bedeutet Voice-Search für SEO?“

„Voice-Search bezeichnet die Sprachsteuerung der Suche im Englischen.“

„Cool, aber was bedeutet sie für SEO?“

„Suchmaschinenoptimierung für Voice-Search hat viele Komponenten. Hier einige Artikel für dich!“

„Danke, Google!“

 

Gut, ganz so weit ist Google noch nicht in Sachen Spracherkennung. Die Voice-Search ist trotzdem nach wie vor ein spannendes Feld, das auch für SEO interessant ist. Wie macht man eigentlich SEO für die Sprachsuche? Wir haben uns auf Spurensuche begeben.

Voice-Search wächst weiter

Wir haben schon vor einem Jahr das rasante Wachstum der Voice-Anfragen bei der Google-Suche beleuchtet. Leider hat Google keine neuen Zahlen zur Nutzung der Voice-Suche herausgegeben, es darf allerdings vermutet werden, dass der Aufstieg der digitalen Assistenten ungehindert weitergeht.

Das liegt nicht nur an den mobilen Assistenten wie Siri oder Google Now, die in jedem Smartphone eingezogen sind. Auch Amazon Echo als Home-Assistent trägt einen großen Teil dazu bei, dass die Sprachsuche immer alltäglicher wird.

Aktuell arbeitet Google weniger daran, die bestehende Suche zu verbessern, sondern erweitert die Sprachpalette, die Google Now versteht. Erst diese Woche kamen mit Bengali, Urdu und anderen indischen Dialekten acht neue Regionalvarianten heraus.

Fragen statt tippen: Voice-Search basiert auf anderen SEO-Regeln

Der größte Unterschied bei der Sprachsuche besteht wohl darin, dass die User ihre Fragen nicht mehr eintippen. Gut, das ist jetzt keine revolutionäre Erkenntnis, aber man sollte die Bedeutung dieses Punktes nicht vergessen. Die meisten User nutzen beim Eintippen ihrer Suchanfragen ein ganz spezielles Muster ohne Zwischenwörter: dresden agentur adwords.

Bei der Voice-Search dagegen sind die Fragen in der Regel (halbwegs) grammatikalisch korrekt formuliert: “Welche Adwords-Agenturen gibt es in Dresden?”

Grundsätzlich macht das keinen großen Unterschied. Google erkennt Semantik und die Intentionen des Users aus beiden Varianten heraus. Trotzdem zeigt sich in den SERPs, dass beide Suchanfragen ein unterschiedliches Ergebnis hervorbringen:

Zwei Suchanfragen im Vergleich: Obwohl der Inhalt dieselbe Intention hat, verändern sich die Rankings bei der Voice-Search jeweils leicht. Die grauen Ergebnisse kommen nur jeweils einmal in den Top-7 vor und erscheinen auf der anderen Seite gar nicht.

Zwei Suchanfragen im Vergleich: Obwohl der Inhalt dieselbe Intention hat, verändern sich die Rankings bei der Voice-Search jeweils leicht. Die grauen Ergebnisse kommen nur jeweils einmal in den Top 7 vor und erscheinen auf der anderen Seite gar nicht.

SEO und Sprachsuche: Diese 6 Regeln gelten jetzt

  1. Ausformulierte Fragen: Die Suchanfragen bei der Sprachsuche sind fast immer explizite Fragen. Wer diese Fragen auf seiner Webseite stellt, der hat gute Chancen, weit oben zu ranken.
  2. Longtail-Keywords: Bei der Sprachsuche formuliert man nicht so knapp wie beim Tippen. Außerdem kommen hier häufig Wörter zum Einsatz, die nicht unbedingt zur Schriftsprache gehören. Longtail-Keywords bilden beides ab. Neben diesem Aspekt haben Longtails mit mehr als 3 Worten außerdem meist mit weniger Konkurrenz zu kämpfen.
  3. Inhalte, die Fragen beantworten: Ihr solltet natürlich nicht nur Fragen beantworten, sondern auch die dazu passenden Antworten liefern. Alles andere verärgert die User. Wenn Ihr also eine (Keyword-)Frage stellt, liefert direkt die Lösung dazu – denn danach suchen die User.
  4. Strukturierte Daten: Knowledge Boxes in den SERPs sollen Fragen von Usern direkt beantworten. Google kann diese Inhalte sogar direkt vorlesen. Wie bekommt man dieses Spotlight? Der genaue Modus ist nicht klar, aber zumindest bei Begriffsdefinitionen setzt Google meist auf das erste Ergebnis, welches das Wort erklärt. Das stammt oft von Wikipedia. Online-Lexika mit sehr gutem Page-Rank werden aber auch in den Boxen präsentiert. Strukturierte Daten können Google dabei helfen, Eure Inhalte besser zu verstehen.
  5. FAQ-Seiten: Im Frequently Asked Questions-Abschnitt einer Seite werden ganz natürlich Fragen gestellt und beantwortet. Perfekt für die Sprachsuche! Noch dazu gehören FAQs zu den beliebtesten Seitenarten, die sehr häufig geklickt werden. Achtet darauf, dass die Fragen stets mit Keyword formuliert sind!
  6. Nutzerfragen herausfinden: Welche Fragen sprechen die User überhaupt ins Handymikro? Manchmal sind das ganz andere Fragen, als Ihr Euch ausmalt. Deswegen solltet Ihr Eure aktuellen Suchbegriffe im Blick behalten, um die richtigen Fragen zu finden und zu beantworten!

Alles bleibt anders: Ein Blick in die Zukunft der Voice-Search

Momentan kann man nur orakeln, wie Google zu der Voice-Suche steht und wie sich Voice-Search und SEO vertragen. Fest steht allerdings, dass sich hier enorme Potenziale verbergen. Denn die Sprachsuche wird vor allem von Usern genutzt, die mobil unterwegs sind und vielleicht gerade auf der Suche nach einem passenden Produkt für ihr aktuelles Bedürfnis sind. Wer hier an der Spitze steht, hat schnell Erfolg. Eine spannende Zeit, um sich mit der Sprachsuche zu beschäftigen.

Habt Ihr Euch schon Gedanken zu dem Thema gemacht? Teilt sie in den Kommentaren!

 

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Alles, was Du über Performance Marketing wissen musst

Das große Performance Marketing FAQ

 

Wir setzen bei unseren Projekten vor allem auf Performance Marketing, mit dem wir die Ziele unserer Kunden umsetzen. Damit lassen wir uns am Erfolg messen – denn der kann beim Performance Marketing exakt nachverfolgt werden. Performance Marketing ist weniger eine eigene Teildisziplin im Online Marketing, sondern ein Tool, mit dem wir Kampagnen zielgerichtet optimieren. Wir beantworten Dir alle Fragen rund um das Thema Performance – hier findest Du alles, was Du über das Marketing nach Leistung wissen musst!

Was ist Performance Marketing?

Online Marketing besteht aus vielen Teildisziplinen: SEO, SEA, Content Marketing, Social Media und noch viele andere Aspekte gehören auf jeden Fall dazu. Performance Marketing ist keiner dieser Teilbereiche, sondern eine ganz spezielle Art, wie wir als Agentur arbeiten. Wie der Name schon sagt, geht es beim Performance Marketing um die Leistung.

Das Ziel der Arbeit ist es, eine messbare Reaktion beim User zu erzielen. Das kann ein Klick auf eine Anzeige sein, oder das Registrieren für einen Newsletter, oder eben einfach der Einkauf im Online-Shop. Zunächst definiert man ein festes, messbares Ziel, welches man mit der Werbekampagne erreichen will. Dann startet die intensive stetige Optimierung – und diese dauert so lange an, bis man das Ziel erreicht hat. Am Ende lässt sich ganz einfach messen, wie die Leistung ausgefallen ist und beweisen, dass der Erfolg wirklich auf den einzelnen Maßnahmen des Performance Marketings basiert.

Wofür eignet sich Performance Marketing?

Performance Marketing eignet sich für alle Werbekampagnen, bei denen man mit messbaren Kennziffern arbeitet. Ein Klick auf eine Anzeige oder ein Einkauf nach dem Besuch einer Landing Page lassen sich sehr einfach tracken und nachverfolgen. Deswegen ist das Marketing nach Leistung sehr beliebt im E-Commerce, also bei Online-Shops oder beim Verkauf von Dienstleistungen. Fast alle Teilbereiche des Online Marketing lassen sich mit dem Performance-Tracking effizienter bearbeiten – SEO, SEA und auch Teilbereiche des Social Media Marketings zählen zu den Möglichkeiten.

Welche Mittel und Maßnahmen gibt es, um Deine Ziele umzusetzen?

  • Exaktes Tracking der Userströme über Google Analytics – mit der Optimierung der “Reise” durch Deine Seite steigt auch die Conversionrate!
  • SEA-Anzeigen bei Google AdWords oder mit Bing Ads sorgen für mehr User auf Deiner Seite.
  • Onpage-Optimierung nach den neuesten SEO-Standards, damit Deine User Dich auch finden.
  • Ein Newsletter mit klarem Call-to-Action bringt mehr Besucher und Kunden auf Deine Seite.
  • Knackige Landing Pages, die dem User perfekt erklären, warum er bei Dir kaufen soll und ihn direkt zur Aktion führen.
  • Zielgerichtetes Affiliate-Marketing, mit dem Du Deine Affiliate-Links perfekt in Szene setzt.

Welche Kennziffern sind im Performance Marketing besonders wichtig?

Es ist besonders wichtig, dass sich alle Erfolge und Versuche klar messen lassen. Dafür gibt es zahlreiche Tools für Webmaster und Online Marketer. Google Analytics zählt mit Sicherheit zu den wichtigsten Quellen für die tiefgehende Analyse. Welche Kennziffern besonders wichtig sind, hängt dabei vor allem vom Projekt ab:

  • Die CTR (Click-Through-Rate) ist bei Newslettern und AdWords-Anzeigen ein entscheidendes Kriterium.
  • Die Conversionrate entscheidet über den Erfolg bei Kampagnen, die auf dem Verkauf oder auf Transaktionen basieren.
  • Kommentare oder Interaktionen können eine wichtige Rolle spielen, wenn Du Dir mehr Fans im Social Media Bereich wünschst.
  • Impressionen haben ein breit gefächertes Anwendungsfeld und sind alleine wenig aussagekräftig, kommen aber dennoch zum Einsatz.

Was kann Performance Marketing NICHT leisten?

Damit wir unsere Arbeit wirklich als Performance Marketing klassifizieren können, muss das Ergebnis eindeutig messbar und optimierbar sein. Das ist schwierig, wenn es um schwammige Ziele geht: Mit Performance Marketing kann man also nur schwer die Bekanntheit einer Marke oder eines Produktes steigern. Natürlich kann das als Nebenprodukt zur Arbeit an der Conversionrate oder dem Social Media Auftritt passieren, aber dieser Erfolg ist eben nur sehr schwer in aussagekräftige Zahlen zu fassen. Deswegen funktionieren Branding-Kampagnen besser, wenn man das Thema ganzheitlich betrachtet.

Worauf setzt unser Performance Marketing?

Uns ist es wichtig, dass unsere Kunden jederzeit wissen, welchen Einfluss unsere Maßnahmen auf ihre Werbekampagnen haben. Durch unsere konsequente Arbeit nach den Regeln des Performance Marketings herrscht auf beiden Seiten Klarheit. Außerdem ist es wichtig, dass ein realistisches Ziel vereinbart wird. Der Kern des Leistungs-Marketings ist schließlich, dass das selbst gesteckte Ziel auch erreicht werden kann.

Wir wollen beherzt zugreifen. Manchmal ist eine radikale Änderung, die den größten Erfolg bringt, manchmal ist es ein einzelnes Wort in der Werbeanzeige, was die Conversionrate plötzlich ankurbelt. Uns ist es wichtig, dass wir keine Angst vor großen Schritten haben – und im Zweifel immer ein Back-up haben, wenn eine Maßnahme eben gar nicht greift.

Fazit: Mehr Leistung für Deine Seite!

Hohe Transparenz für sichtbare Erfolge: Performance Marketing liegt uns sehr am Herzen. Denn mit diesem Tool lassen sich alle Entwicklungen einfach nachvollziehen und noch weiter optimieren. Kleine Schritte oder große Sprünge machen am Ende den gesamten Weg aus – und davon profitieren am Ende alle Seiten.

Welche Fragen sind noch unbeantwortet geblieben? Was willst Du unbedingt noch über Performance Marketing wissen? Stell Deine Fragen in den Kommentaren und wir beantworten sie Dir!

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13 Gründe, warum Inhouse-SEO eine wirklich blöde Idee ist

Einstellen oder nicht einstellen, das ist hier die Frage. Wir haben uns schon einmal der Frage gewidmet, ob und wann sich ein eigenes SEO-Inhouse-Team lohnt und welche Alternativen Unternehmer haben, um das Online-Marketing professionell zu gestalten. Heute hingegen stellen wir uns eine andere Frage: Welche Gründe sprechen gegen Inhouse-SEO? Als externe Agentur könnten wir da natürlich ein bisschen parteiisch sein. Aber mal ehrlich: Inhouse hat einige Nachteile. Und die haben wir gesammelt.

#1: Inhouse-SEO ist teuer

Was verdient ein angestellter guter SEO-Experte im Durchschnitt? Bitte nicht erschrecken, aber ein Durchschnittsgehalt von 55.000 Euro im Jahr ist schon realistisch. Für den Arbeitgeber kommen dann noch Steuern und Versicherungen dazu – da muss der ROI schon prächtig ausfallen, um sich das leisten zu können. Alternative: Weniger Geld zahlen und mit anderen Goodies punkten.

#2: Ein SEO ist nicht genug

Suchmaschinenoptimierung ist eine regelrechte Wissenschaft. Und da reicht es nicht, Experte in einem einzigen Nischenthema zu sein – vor allem, wenn man alleine in der SEO-Abteilung arbeitet oder nur wenige Kollegen hat, um sich die einzelnen Bereiche sinnvoll aufzuteilen. Sprich: Ein einziger SEO im Team reicht nicht, um die ganze Bandbreite des Themas abzudecken. Das ist definitiv keine Aufgabe mehr für einen einzelnen Mitarbeiter.

#3: Keine Einzelhaltung von Spezialisten!

Wer sich eine SEO-Strategie überlegen will, wird schnell an seine Grenzen stoßen. Jeden einzelnen Aspekt allein beleuchten, organisieren und umsetzen? Kaum vorstellbar. Gerade in einem sich ständig wandelnden Bereich muss Flexibilität herrschen. Und wer sich konstant allein verbiegt, der bricht irgendwann zusammen.

#4: Im Team fließen die Ideen

Wenn sich Experten unterhalten, sprießen die Ideen. Je größer das Team, desto besser funktioniert das Brainstorming. Und kreative Ideen sind die Währung in der Welt des Online-Marketings. Ein kleines Inhouse-SEO-Team kann niemals dieselben Ideen und Konzepte entwickeln wie ein externer Spezialist – und bleibt hinter den Potenzialen zurück.

#5: 24/7-Betreuung lohnt sich nicht, mein Darling

Klar, Du findest Dein Konzept genial, einzigartig und jede Mühe wert. Aber die meisten Unternehmen brauchen gar keine riesigen Seiten mit filigranen Sitemap-Konzepten, Unterdomains und stundenlanger SEO-Optimierung. Die meisten Marken brauchen schlicht und ergreifend keine Rundum-Betreuung durch einen Vollzeit-SEO-Manager. Fünf bis 10 Stunden pro Woche reichen für die technische und laufende Optimierung absolut aus.

#6: SEO ist kein Hexenwerk (mehr)

Es war einmal: Früher war SEO wirklich kompliziert. Und richtig gut gemachte Optimierung ist auch heute noch etwas für Spezialisten. Aber die Basics sind mit ein wenig Übung durchaus auch für Laien machbar. Wer sich mit dem Internet auseinandersetzt und hier und da mal ein paar Blogtexte über SEO gelesen hat, der kann schon die kleinen Bedürfnisse eines Unternehmens erfüllen. Sprich: Jemand in Deinem Team kann den Grundstein für den Erfolg legen.

#7: Große Projekte, große Herausforderungen

Ihr habt einen einzelnen SEO-Manager im Team, aber Eure To-Do-Liste hat mehr Wörter als Krieg & Frieden? Dann wird Euer SEO-Manager an Altersschwäche sterben, bevor er oder sie die Liste abgearbeitet hat. Mit einer Agentur engagiert Ihr nicht nur eine Person, sondern gleich ein ganzes Team an Experten. Es braucht viele Hände und kluge Köpfe, um ein großes Problem in den Griff zu kriegen.

#8: Tunnelblick und Betriebsblindheit

Frische Ideen lohnen sich immer. Aber wo soll ein Inhouse-SEO diese Ideen her bekommen? Agenturen werben ständig neue Mitarbeiter an, die einen eigenen Blickwinkel ins Team bringen und so für Bewegung sorgen. In einer SEO-Abteilung im Unternehmen sind die Ideen sehr von den Angestellten abhängig – und davon, wie frei sich diese entfalten dürfen.

#9: Audits von Außen

Audits sind ein machtvolles Tool, welches bei Inhouse-SEOs gerne einmal vergessen wird. Denn warum sollte man einmal einen kritischen Blick auf die eigenen Maßnahmen werfen – und kann man dabei wirklich unparteiisch sein und das Audit nicht einfach durchwinken? Die regelmäßige Überprüfung des Erfolgs ist aber wichtig, um die richtigen Maßnahmen zu treffen.

#10: SEO-Doktoren für die zweite Meinung

SEO-Manager sind manchmal wie Doktoren. Sie untersuchen den Patienten, stellen fest, wo die Ursache der Probleme liegen und stellen eine Lösung vor. Doch wie es auch bei Ärzten der Fall ist, sind sich auch zwei SEO-Manager nicht immer einig. Verschiedene Stile und Herangehensweisen helfen, die Optimierung einer Seite wirklich voran zu bringen.

#11: Mehr Ressourcen in kniffligen Fällen

Man kann nicht immer alles alleine machen. Vor allem, wenn es einmal haarig wird. Ein Inhouse-SEO-Manager hat dann vielleicht das Problem, nicht die notwendigen Ressourcen zu haben, um ein sehr technisches Problem zu lösen. Hybrid-Lösungen sind hier der Schlüssel, um die zusätzlichen Möglichkeiten einer Agentur ideal in den Arbeitsablauf einzubinden.

#12: Kein interner Hahnenkampf

Kein Unternehmen gibt es gerne zu, doch es gibt überall Gerangel um Macht, Einfluss und eine gewisse Gruppendynamik. All das kann dem Prozess eines SEO-Managers im Weg stehen, der naturgemäß mit vielen Abteilungen zusammenarbeitet. Mit einer externen Agentur läuft vieles entspannter.

#13: SEO ist nicht alles

Ein einzelner Angestellter ist in der Regel Experte für ein Gebiet. Der eine Inhouse-SEO ist vielleicht technisch begabt und liebt die Arbeit am Code. Seine Kollegin dagegen ist vielleicht Profi im Umgang mit Content. Idealerweise sollten die beiden zusammenarbeiten – aber eine kleine Inhouse-SEO-Abteilung kann sich das vielleicht nicht immer leisten. In einer Agentur aber sind alle Teilaspekte von Suchmaschinenmarketing vernetzt – und perfekt auf Eure Bedürfnisse abgestimmt.

Fazit: Und wann lohnt sich jetzt Inhouse-SEO?

Das klingt jetzt alles ein bisschen negativ. Fakt ist, dass sich Inhouse-SEO in den seltensten Fällen lohnt – zumindest für Unternehmen, deren Kerngeschäft eben nicht das Online-Marketing ist. Eine kleine Marketingabteilung hat meist viel mehr auf dem Tisch als nur die Suchmaschine. Da geht es gleichzeitig auch oft noch um PR, Webdesign, Content und manchmal sogar Personalmarketing. In diesem Falle lohnt sich ein Experte für SEO nicht.

Aber es gibt durchaus auch überzeugende Gründe für einen SEO-Spezialisten im eigenen Haus. Wir finden, dass Hybridlösungen ein guter Mittelweg sind: Ein fester Ansprechpartner in der Firma, der die externen Dienstleister koordiniert.

Welchen Weg geht ihr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Kritik an Content is King – eine Majestätsbeleidigung?

Wenn man uns mitten in der Nacht wecken und nach den Grundregeln von SEO fragen würde, dann wäre neben “Was soll das?” und “Wie kommt Ihr in unsere Wohnung?” vermutlich “Content is King!” eine der ersten Antworten. Aber warum eigentlich? Wer hat Content zum König gekrönt und stimmt das überhaupt? Ist Content ein alleinherrschender Despot oder vielleicht doch eher eine Demokratie? Content is King – Wir haben uns der Kritik an der Formel gestellt und überlegt, wie es besser gehen könnte.

Content is King – hat der Wahlspruch ausgedient?

Suchmaschinenoptimierung ist von jeher eine Disziplin, die sich aus zahlreichen Ebenen und Teilaspekten zusammensetzt. Mit der Zeit hat sich diese Unterteilung nur noch weiter ausgebildet. Heute zählt nicht nur das Linkbuilding und die technische Optimierung dazu, sondern auch Social-Media-Management und natürlich Content -Marketing. Aber weswegen haben die Inhalte eine so führende Rolle übernommen?

Content ist das Vehikel für so gut wie alle anderen Maßnahmen. Egal, ob SEA, Social Media oder Performance Marketing, alle Aspekte brauchen Content, um zu funktionieren:

  • Keywords müssen irgendwie auf die Seite gebracht werden. Bevorzugt passiert das natürlich über den Text. Das kann Blüten treiben wie bei Kategoriebeschreibungen mit einer sagenhaften Keyworddichte von 25 Prozent, aber auch subtil und angenehm passieren.
  • SEA ohne überzeugende Landing Pages und Ankertexte? Das könnte schwer werden. Anschauliche Bilder und Grafiken wirken einladend und das führt schließlich zum Ziel.
  • Backlinks müssen irgendwohin führen. Und ohne guten Content gibt es keine hochwertigen Verlinkungen.
  • Social-Media-Kanäle ohne Content wären wortwörtlich inhaltslos.

Eine Seite kommt im Zweifel ohne SEA aus, aber ohne Inhalte geht es eben schlicht und ergreifend nicht. Viele Maßnahmen im SEO beziehen sich auf den Content. Aber hat das wirklich etwas mit Content-Marketing zu tun?

Royale Erfolge mit Content-Marketing

Content-Marketing und SEO werden sehr oft miteinander vermischt, wie auch onlinemarketing.de festgestellt hat. Das hängt natürlich damit zusammen, dass die beiden eben untrennbar miteinander verbunden sind und es, wie so oft in unserer Branche, schwer ist, hier klare Trennlinien zu ziehen.

Content-Marketing als eigene Disziplin ist noch recht jung. Sie will sich bewusst vom eher technischen SEO und SEA abgrenzen und den User in den Fokus nehmen. Es geht um beratende Inhalte, die einen wirklichen Mehrwert liefern, um Unterhaltung, Spaß, Kommunikation und alles andere, was das Internet so schön macht. Die Inhalte sollen keine Werbung sein und auch nicht so wahrgenommen werden. Und da kommen wir an einen Punkt, der sicher viele Gemüter spalten wird:

Hat Content-Marketing seinen hohen Stand nur deshalb, weil es die Werbung effektiv verschleiert? Oder geht es wirklich und mit vollem Herzen immer um das Beste für den User?

Vieles, was unter Content-Marketing läuft, ist eigentlich nur SEO im netteren Gewand. Natürlich gibt es auch die richtig guten und neutralen Kaufberater, die Kunden unterstützen und ihnen Inhalte an die Hand geben, mit denen sie informierte Entscheidungen treffen können. Aber oft geht es um die pure Emotion, um Markenbindung via Tränendrüse und natürlich um die nackten Zahlen.

Masse gegen Klasse – und mittendrin die Suchmaschine

Content is King ist solange wahr, wie man sich um die beste Qualität bemüht. Aber in Zeiten von Contentschwemme, usergenerierten Inhalten und Textgeneratoren kann es schwer sein, an diese Regel zu glauben. Oftmals fallen Unternehmen dann eben doch in alte Reflexe zurück und freuen sich darüber, irgendwo auf der Seite charakterlose Texte einbinden zu können, um die Keywords unterzubringen. Es gibt genug Agenturen und SEO-Experten, die laut “Content is King” rufen und dann tot optimierte Texte, Bilder und Videos bereitstellen, die zwar auf dem Papier gut performende Inhalte sind, aber den User keinen Millimeter weiterbringen.

Das wird in Zukunft schwerer – und das ist gut so! Google lernt, Usersignale zu deuten. Und viele User lernen, mit Content-Marketing umzugehen. Daher gilt “Content is King” aktuell noch immer – die Frage ist nur, wann die Revolution kommt.

Fazit: Is Content King?

Content is King! Daran lässt sich nichts rütteln, weil das Internet eben nun mal aus Inhalten besteht. Die Frage ist, wie Werber und Suchmaschinenoptimierer mit ihren Inhalten umgehen und welche Schritte der Markt in Zukunft nehmen wird. Vielleicht werden die User gegenüber viralen Kampagnen und schlechtem Content mit der Zeit unempfindlicher. Vielleicht blüht die Welt der unauffälligen Werbung aber noch weiter auf. Eventuell sieht die Revolution aber auch so aus, dass sich der gute König Content weiterentwickelt und die User tatsächlich bei der richtigen Entscheidung unterstützt. Es wird spannend – und bis der König gestürzt wird, bekommt Ihr bei uns natürlich weiterhin ganzheitlichen Content, der Eure User wirklich interessiert!

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15 unrealistische Erwartungen, die Du nicht an SEO haben solltest

Als wir uns in die Welt der Suchmaschinenoptimierung eingearbeitet haben, waren wir fasziniert von den Möglichkeiten. Mit ein wenig Optimierung war es möglich, Seiten richtig weit nach vorne zu bringen – und auch heute noch ist es das Beste Gefühl an unserer Arbeit. Aber natürlich trifft man auch immer wieder auf unrealistische Erwartungen an SEO.

Früher haben wir ein paar kleine Änderungen an einer existierenden Seite vorgenommen, Linkstrukturen verbessert und auf den richtigen Seiten Linkbuilding betrieben – und das hat gereicht. Wir konnten schlagartig die Erfolge sehen. Dieser Prozess hat sich über die letzten fünf bis sieben Jahre allerdings geändert. Die Erwartungen sind jedoch gleich geblieben. Wir verraten Dir, welche Erwartungen an SEO übertrieben sind – und wie die Realität heute aussieht.

1. Jeder investierte Euro in SEO bringt mehr Geld zurück.

Klar, ein SEO-Manager misst seinen Erfolg am ROI, dem Return of Investment. Aber man darf nicht den Fehler machen, SEO als reine Kosten-Nutzen-Rechnung zu sehen. Manchmal verrennt man sich in einem Projekt, das sich am Ende vielleicht gerade so trägt, aber keinen Gewinn bringt. Manchmal verschätzt man sich auch einfach bei den Keywords und macht Verluste. Und beim dritten Versuch generiert man schließlich einen richtig großen Lead, der den ROI nach oben schraubt. Waren deswegen die ersten beiden Kampagnen Fehlschläge? Nein – sie gehören zum Prozess, der eben nicht immer schnurgerade verläuft.

2. Der SEO-Manager kann genau vorhersagen, wie der ROI aussehen wird.

“Wenn wir mit einer kleinen Auswahl dieser Keywords auf Platz 1 ranken, können wir die Leadgenerierung um 400 Prozent steigern!” – Klingt erstmal toll. Aber da sind ziemlich viele “Falls” und “Wenns”. Und die sind der springende Punkt: Wir können Prognosen treffen, ziemlich genaue Prognosen sogar, aber niemand kann dafür garantieren, dass sie auch so eintreffen. Und vor allem müssen dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

3. Die Effekte einer Optimierung sind sofort sichtbar.

Sind sie nicht. Manchmal dauert es Monate oder sogar Jahre, bis zum Beispiel eine Penalty von Google komplett abgebaut ist. Und besonders bei sehr komplexen Produkten oder Ideen kann es sein, dass sich an den Klickzahlen so gut wie gar nichts tut und nur neue Leads eine deutliche Sprache sprechen.

4. Es ist immer klar, was der Grund für einen Erfolg ist.

Ein großer Kunde hat angebissen? Die Klickzahlen explodieren plötzlich? Die Sonne scheint länger als drei Tage am Stück? Das MUSS doch an den SEO-Investitionen liegen! Machen wir einfach mehr davon! Das ist aber gar nicht so leicht. Manchmal ist es einfach nur Zufall, dass eine (eigentlich gar nicht mal so gute) SEO-Maßnahme und ein großer Kunde zusammen auftreten. Sorry!

5. Ein Suchmaschinenexperte reicht.

SEO ist (mittlerweile) immer eine Teamleistung. Ein “SEO-Manager” ist meistens auf etwas spezialisiert. In unserem Falle kümmert sich Felix um die ganzen technischen Hintergründe und Optimierungen als Technical SEO und Marcus ist als SEA-Experte der Mann fürs Grobe und für die Kommunikation. Dazu kommen noch Expert(innen) für Content, Webdesign, Social Media und mehr. Und das brauchen wir auch – denn SEO ist heute unfassbar komplex und besteht aus einer stetig wachsenden Zahl an Einzelteilen und Disziplinen. Die kann ein Mensch alleine gar nicht alle beherrschen.

6. Es gibt eine klare Timeline im SEO-Prozess.

Gibt es nicht. Manchmal geht es schnell und man kann nach wenigen Wochen den ersten Audit starten. Manchmal tut sich monatelang gar nichts, bis eine Lawine kommt. Damit muss man leben.

7. Man sieht auf den ersten Blick, welchen Effekt die Maßnahmen hatten.

Nicht einmal Experten können immer sagen, ob ein großer Erfolg auf der Seite den einzelnen SEO-Maßnahmen zuzuschreiben ist – oder eben einfach der generellen Verbesserung der Page im Zuge der Investitionen. Sprich: Es ist schwer, den Effekt von speziellen Maßnahmen richtig einzuschätzen, und meistens funktionieren sie nur als Ganzes.

8. Die gesetzten Erwartungen an SEO können immer erfüllt werden.

Nein. Leider nicht. Das liegt aber nicht nur an den Maßnahmen – sondern vor allem an den Erwartungen an SEO.

9. SEO wird einmal ausgebaut und läuft dann von alleine.

SEO ist eine Langzeit-Investition, die in Wellen kommt. Die Reihenfolge ist immer Maßnahme -> Audit -> Verbesserungen -> Audit und so weiter. Die Zykluslänge ist individuell sehr verschieden – aber es ist immer ein Zyklus.

10. Der SEO-Manager mischt sich nicht in anderen Seitenbereichen ein.

Mittlerweile schon! Als SEO-Experte muss man sich mit dem Webdesign-Team auseinander setzen, den Content koordinieren und auch die Optimierung von Social Media gehört dazu. Der SEO-Manager kennt meist auch die anderen Marketing-Sparten persönlich und bringt alle an einen Tisch.

11. Der ROI lässt sich exakt berechnen.

Schön wäre es. Aber es ist sehr schwer und gerade bei kleinen Investitionen funktioniert das nicht so einfach.

12. SEO hat nichts mit dem Live-Action-Offsite-Geschäft zu tun.

SEO setzt Erwartungen im Kunden. Vielleicht hat er auf der Webseite gesehen, dass Dein Business elegant und hochwertig ist – aber die Verpackung des Onlineshops ist falsch verklebt oder die Bedienung in Deinem Café hatte einmal einen schlechten Tag. Webseite, SEO und real life müssen harmonieren.

13. Was mehr Besucher bringt, bringt auch mehr Kunden.

Vertraue keinen SEOs, die Dir 1000 % Traffic-Steigerung liefern wollen. Denn nur, weil mehr User (oder Bots aus Russland) auf Deine Seite klicken, hast Du noch nicht auch nur einen Kunden mehr.

14. Die SEO-Erfolge steigen linear an.

Nope. Die Entwicklungskurve ist immer … nun ja … kurvenförmig. Mal steigt sie exponentiell, mal langsam – aber nie steigt sie in perfektem Kosten-Nutzen-Verhältnis.

15. SEO funktioniert noch so wie letztes Jahr.

Suchmaschinenoptimierung ist ein schnelllebiges Geschäft. Wir bewegen uns zwar nicht mehr entlang der Google Updates, aber wir müssen uns an die neuesten Entwicklungen in Sachen Machine Learning, Programmatic Advertising und künstliche Intelligenz anpassen. SEO entwickelt sich – und wir uns mit.

Fazit: Unrealistische Erwartungen machen niemanden glücklich.

Jetzt mag der Eine oder Andere vielleicht sagen: “Okay, wenn es also so viele Herausforderungen gibt, Erfolge nur langsam kommen und selbst dann nur schwer messbar sind – warum sollte man dann überhaupt in SEO investieren?”

Die Antwort? Weil es funktioniert. Es ist vielleicht nicht immer eine exakte Wissenschaft, aber Suchmaschinenmarketing wächst weiterhin und für zahlreiche Unternehmen und Kunden funktioniert es richtig gut. Diese Leute wissen um die Macht von SEO – aber sie haben auch keine unrealistischen Erwartungen an das, was die Optimierung leisten kann. Und genau diese Einstellung hilft ihnen dabei, besonders gut zu performen.

Welche Erwartungen habt Ihr an SEO? Und wie sollen diese Erwartungen erfüllt werden? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Bing 2017: Die Suchmaschine im SEA-Check

Vor ziemlich genau zwei Jahren haben wir einen ersten Blick auf Bing aus SEM-Perspektive geworfen. Seitdem hat sich bei Microsoft viel getan. Bing wurde kontinuierlich weiterentwickelt und bietet heute zahlreiche spannende Features für Online-Marketer. Anlässlich unserer Zertifizierung als Accredited Professional für Bing Ads schauen wir uns an, wie sich Bing 2017 positioniert und wie Du mit Ads bei Microsofts Suchmaschine punkten kannst.

Bing 2017: Mit Kooperationen zum Erfolg

Schon 2015 war klar, dass Microsoft eine ganz besondere Strategie verfolgt, um Google vom goldenen Suchmaschinen-Thron zu stoßen. Einen großen Einfluss auf den recht hohen Marktanteil haben nämlich schon seit jeher Kooperationen mit anderen Unternehmen. Damals hatte sich Microsoft gerade mit Yahoo zusammengetan und einen Exklusivvertrag mit Apple geschlossen. Auch das Windows Phone hat exklusiv Bing genutzt. Heute ist der Markt wieder freier und das Windows Phone praktisch tot – und Bing konnte sich trotzdem weiterhin behaupten. In den letzten 3 Monaten konnte das Bing Network um ganze 31 Prozent in Deutschland wachsen. Rund 21 Millionen Nutzer vertrauen auf die Suchmaschine und haben mit 405 Millionen Suchanfragen im Sommer 2016 für einen Marktanteil von 10,2 Prozent gesorgt. Tendenz: steigend.

Mit dem neuen Betriebssystem Windows 10 S, das Ende des Jahres mit dem neuen Microsoft Surface erscheint, wird Bing sogar noch bedeutender. Denn die Light-Variante von Windows 10 nutzt standardmäßig Bing als Suchmaschine – und das lässt sich auch nicht verändern.

Werben bei Bing: Ads mit Effekt

Auch wenn viele User anfangs zu ihrem Glück gezwungen wurden, bleiben doch viele bei Bing als Standardsuchmaschine. 25 Prozent der User verwenden sogar ausschließlich Bing und sind über Google AdWords gar nicht zu erreichen. Aber nicht nur das spricht für Bing:

  • Bing ist fast ausschließlich auf mobile Suchanfragen ausgelegt und bietet zahlreiche Features, um die Anzeigen auch auf kleinen Bildschirmen wirken zu lassen
  • Der durchschnittliche CPC bei Bing ist erheblich günstiger als bei Google – vor allem bei Short-Tail-Keywords
  • Bing wächst mittlerweile erheblich schneller als Google und hat im letzten Jahr seinen Marktanteil verdoppelt
  • Expanded Device Targeting macht die ganz gezielte Useransprache leichter als Google
  • Bing bietet zahlreiche kleine Features aus der Kategorie “Quality of Life” – also geniale Ideen, die den Umgang mit Bing Ads leichter machen sollen
  • Durch die Integration von Cortana, der virtuellen Assistentin von Windows, dominiert Bing auch bei der Sprachsuche

Bing bietet einen spannenden Markt. Denn da die Keywords hier noch nicht so stark überschwemmt sind, haben auch kleinere Unternehmen Chancen. Der vereinfachte Bidding-Prozess und die Möglichkeit, mehrere Kampagnen mit einem Budget zu verwalten, runden das Angebot der Bing Ads ab.

Fazit: Bing 2017 effektiv nutzen – so geht’s!

Die ganz große Revolution ist bisher ausgeblieben. Google dominiert weiterhin den Suchmaschinenmarkt mit über 85 Prozent des Suchvolumens. Aber gerade in Amerika ist Bing weiter auf dem Vormarsch – und die Welle schwappt auch in Richtung Deutschland. Wir sind besonders gespannt, ob die User Windows 10 S annehmen, bei dem sich Standardsuchmaschine und -browser nicht mehr ändern lassen.

Experten vermuten, dass Bing 2017 noch weiter wachsen wird und vor allem durch Cortana und Windows 10 S noch mehr Marktanteile gewinnt. Eine Investition in Bing Ads kann sich daher auch in den nächsten Monaten lohnen – der Trend zeigt nämlich, dass viele Nutzer nach einer kurzen Testphase komplett auf Bing wechseln. Und wenn die User kommen, bist Du schon da – mit Deiner Bing Anzeige, die genau auf die Bedürfnisse Deiner Kunden zugeschnitten ist. Wir helfen Dir gerne dabei!

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Wie funktioniert Google Analytics eigentlich?

Es ist aus der Welt des Online-Marketings nicht wegzudenken: Google Analytics beherrscht sowohl SEO als auch SEA. Auch wir verbringen einen Großteil unserer Arbeitszeit vor den verschiedenen Graphen, Statistiken und Auswertungen. Aber wie funktioniert Google Analytics eigentlich und wie kannst Du das Tool für Deine eigenen Zwecke nutzen? Wir erklären Dir kurz die Basics der Anwendung und zeigen Dir, welche Vorteile Analytics für Dich hat!

So funktioniert das beliebteste Online-Marketing-Tool der Welt

Google Analytics sammelt Daten über die Besucher einer Internetseite. Auf welchem Weg hat er oder sie die Seite gefunden? Wie lange verweilt der User auf einer Page? Was klickt er schließlich an? All diese Fragen lassen sich mit dem Tool relativ einfach beantworten und auch visualisieren.

Kern der Funktionen ist ein kleiner Code. Dieser wird auf jeder Seite in den HTML-Code eingefügt und wird damit immer mitgeladen, wenn jemand die Seite aufruft. Sobald der Code-Snippet aktiv ist, sendet er Google Analytics die Verhaltensweise des Users auf der Seite. Es geht dabei nicht einmal unbedingt um die individuellen Kennwerte der Person, sondern in erster Linie um das Verhalten auf der Seite.

Google Analytics ist ein Tool, welches eine Online-Oberfläche hat, auf der die gesammelten Daten verarbeitet und zusammengefasst werden. Über 1000 Filteroptionen stehen hier zur Wahl, um die Daten schließlich zu analysieren und zu interpretieren. Aber um wirklich etwas mit den Nutzungsdaten anzufangen, braucht man zunächst einmal einen Plan.

Was kannst Du mit den Daten von Analytics machen?

Eigentlich fast alles! Solange Du einen klaren Plan hast, was Du wissen willst, kann man Google Analytics mit Sicherheit die Antworten dazu entlocken. Denn das Tool trackt die Verhaltensweisen der User und ihren Weg über Deine Seite. Wie kommen sie letztendlich dazu, sich mit Dir in Verbindung zu setzen? Wer diese Frage beantworten kann, der kann auch den Weg des Kunden auf der Seite optimieren.

Deswegen funktioniert Google Analytics besonders gut bei Onlineshops, die eine genaue Analyse des Kaufprozesses haben wollen. Wenn an einer Stelle im Bestellprozess besonders viele User abspringen, könnte hier ein Problem vorliegen – vielleicht lädt die Seite nicht richtig oder ist zu umständlich zu bedienen? Hier gibt es viel Potenzial!

Unsere Top 3 der Google-Analytics-Hacks

  1. Segmente anlegen: Mit Segmenten lassen sich die einzelnen Besucher der Webseite in Untergruppen einteilen. Das ist besonders praktisch, wenn Du den Erfolg einer Maßnahme auf eine ganz bestimmte Gruppe wie zum Beispiel Neukunden analysieren möchtest. Mehr dazu findest Du HIER.
  2. Feste Zielvorhaben setzen: Natürlich kannst Du mit Google Analytics auch einfach nur die Kurve der Seitenzugriffe verfolgen. Aber da geht noch mehr: Du kannst ein Ziel für die Seite definieren – zum Beispiel die Registrierung für einen Newsletter oder den Abschluss des Einkaufsvorgangs. So kannst Du exakt tracken, welche Maßnahme Dich Deinen Ziel näher bringt.
  3. Mobile und stationär trennen: Mobile User surfen anders. Mit dem Smartphone in der Hand muss alles etwas schneller gehen und sich noch einfacher bedienen lassen. Auch sind die Wege, die ein User nimmt, oftmals ganz anders als die eines Desktop-Users. Deswegen ist es hilfreich, auch bei Google Analytics die Gruppen zu trennen.

Fazit: So funktioniert Google Analytics auch für Dich!

Du willst herausfinden, woher Deine Seitenbesucher kommen, welchen Weg sie auf Deiner Seite nehmen und vor welchen Herausforderungen sie stehen? Mit Google Analytics bist Du näher dran am Kunden und kannst nachverfolgen, welche Strategien funktionieren – und welche nicht. Mit der Hilfe von Experten kannst Du dann ganz einfache Schritte einleiten, um Deine Seite weiter voran zu bringen.

Du denkst, für Dich funktioniert Google Analytics einfach nicht? Du bist überfordert von der schieren Masse an Daten? Wir helfen Dir gerne dabei, den Datendschungel zu lichten und mit Dir gemeinsam zu analysieren, wie Du Deine Seite noch besser gestalten kannst.

7+1 Fehler bei PPC-Ads, die Dich alles kosten (können)

PPC-Ads sind ein grandioses Mittel, um den eigenen Content an die Zielgruppe zu bringen. Gezahlt wird nur, was auch wirklich angeklickt wird – eigentlich ein ganz guter Deal, wenn Dein Ziel vor allem mehr Aufmerksamkeit ist. Aber natürlich gibt es auch ein paar Fallstrick bei der Erstellung Deiner Kampagne. Wir haben die 7 häufigsten Fehler bei PPC-Ads zusammengetragen und nach ihrer Schrecklichkeit geordnet – vom harmlosen Fauxpas bis zum zusätzlichen rechtlichen Fehltritt, der Dich alles kosten kann (oder zumindest ziemlich viel Geld).

1. Broad Match Keywords statt Exact Match

Hier kann man sich streiten: Jede Suchkategorie für Keywords hat ihre Berechtigung. Broad Match Keywords funktionieren auch bei verwandten Begriffen und umgestellter Wortreihenfolge. Phrase Match nimmt es schon etwas genauer und Exact Match ist, wie der Name schon sagt, ziemlich exakt. Marketing-Guru Neil Patel erklärt hier die genauen Unterschiede. Um möglichst alle Arten zu bedienen, gibt es das praktische „Cascading Bids“-Modell. Und so einfach geht’s:

  • Die höchste angemessene Bid bei „Exact Match“ eingeben
  • Die niedrigste Bid bei „Broad Match“ eingeben
  • „Phrase Match“ in der Mitte der beiden platzieren.

2. Eyecatcher vergessen

Google bietet mittlerweile richtig viel Bling-Bling bei den Anzeigen. Hier prangen die Sterne, dort steht ein Herzchen und mit insgesamt vier Farben kann man (im sehr beschränkten Rahmen) ein wenig optische Ordnung ins Ganze bringen. Momentan können PPC-Ads in der Search nur Unicode, aber alleine hier gibt es schon über 100 Zeichen, mit denen Du kreativ werden kannst. Und bis Emojis in den Ads kommen, ist es sicher auch nur noch eine Frage der Zeit… Google bietet Dir so viele Möglichkeiten – nutze sie!

3. Zu wenig Budget

Um einen „Return of Invest“ (ROI) einzufahren, muss man erst einmal etwas investieren. Eine Kampagne mit 50 Euro PPC-Volumen und nur wenigen Stunden Laufzeit kann gar keine belastbaren Daten für einen Vergleich liefern. Zu wenig AdWords-Budget kann zwar einen kleinen Kick im Marketing liefern – aber es ist viel unsicherer im Gegensatz zu einer gleichmäßigen, sinnvoll finanzierten und geplanten Kampagne.

4. Zu viel Budget – und die Folgen

Wie, man kann zu viel Geld in Werbung investieren? Klar kann man das. Denn wenn das Marketing-Budget sprudelt, neigt man schnell dazu, die Ergebnisse der Kampagnen nicht richtig zu analysieren und zu optimieren. Die Folge: Niemand weiß, wie genau der ROI aussieht und welche Daten und Kampagnen besonders gut bei der Zielgruppe funktionieren.

5. Keine passende Optimierung

„AdWords lohnt sich für uns einfach nicht!“ – Diese Aussage ist im Falle des Falles natürlich verständlich, aber nicht ganz richtig. Klar, es kann frustrierend sein, die selbe Ad immer und immer wieder zu optimieren. Aber es ist eben nötig, um das meiste Potenzial aus den PPC-Ads herauszuholen. Es reicht, wenn Du Dir jede Woche 20 Minuten Zeit nimmst, um Deine Bemühungen zu analysieren und zu optimieren (gilt übrigens nicht nur für AdWords, sondern überall im Geschäft und im Leben.)

6. Versprochen ist versprochen

Die Versprechen aus der Anzeige sollten sich auch auf der Landing Page widerspiegeln. Sprich, wenn Du in Deiner Ad mit kostenlosen Goodies köderst, dann sollten die User diese auch auf der Landing Page finden. Es sollte eine angenehme Überleitung vom Text der Anzeige hin zur verlinkten Seite geben – idealerweise so, dass Dein neuer Webseitengast sich abgeholt und verstanden fühlt.

7. Die Customer Journey wird missachtet

Mit Keywords lässt sich viel gestalten. Unter anderem eben auch, wo genau man den Kunden bei seiner Customer Journey gerade abholt. Vielleicht will er sich erst einmal über die besten Angebote für sein Bedürfnis informieren? Dann nützt das Keyword „kaufen“ nicht so wahnsinnig viel. Mit verschiedenen, gezielten Kampagnen lässt sich der User genau da abholen, wo er steht und zum Kunden machen.

+1 – Super-GAU bei PPC-Ads: Markenrechtsverletzung

All das sind Stellschrauben, an denen Du bei der Verwaltung Deiner PPC-Ads drehen kannst. Grobe Fehler, die Dich Geld kosten können. Aber verschwendetes Geld ist bei weitem noch nicht so schlimm wie der Marketing-Super-GAU: Eine versehentliche (oder absichtliche!) Verletzung des Markenrechts. Die Rechtssprechung zum Thema PPC-Ads ist noch recht jung und daher nicht eindeutig. Eines aber gilt: Wer fremde Markenbezeichnungen als Keywords benutzt, kann übel abgemahnt werden. Einer der abgemahnten Fälle, der Fall „Bananabay“, liegt derzeit beim Europäischen Gerichtshof – Anwälte und Experten hoffen hier auf ein Grundsatzurteil, um mehr Sicherheit zu schaffen. Bis dahin gilt: Lieber die Konkurrenz aus dem Spiel lassen!

Diese 7 (+1) Fehler sehen auf den ersten Blick aus wie Kleinigkeiten, aber sie sorgen dafür, dass Du ziemlich viel Geld verlieren kannst. Vielleicht nicht immer so direkt wie im Falle einer Abmahnung, aber kleine Verluste machen auch viel aus! Aber gleichzeitig bieten PPC-Ads enorme Möglichkeiten für das Online-Marketing. Welche Tipps kennst Du noch, um mit AdWords richtig gute Kampagnen aufzubauen?