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SEO: Warum ohne interne Verlinkungen gar nichts geht

Hast Du schon mal einen Blick auf Deine Sitemap geworfen? Je umfangreicher ein Web-Auftritt wird, desto unübersichtlicher wird in der Regel auch die Seitenstruktur. Und jetzt stelle Dir vor, Du bist der Google Bot und müsstest irgendwie herausfinden, welche Unterseiten jetzt wichtig sind und welche nicht. Gar nicht so einfach, oder? Interne Verlinkungen helfen dabei, Ordnung ins Chaos zu bringen. Sie sind aber nicht nur für SEO wichtig, auch User profitieren von einer durchdachten Linkstruktur und gut eingefügten internen Links. Es ist mittlerweile sogar so, dass ohne Links zu anderen Unterseiten fast gar nichts mehr geht. Wie Du elegant für ein gutes Linknetzwerk auf Deiner Seite sorgst, verraten wir Dir bei uns im Blog.

Google erkennt, welche Seiten besonders wichtig sind

Die Logik von Google ist schon lange ziemlich klar: Viele Links = hohe Relevanz. Das hat vor einigen Jahren zu wilden Blüten, wie den bekannten Backlink-Farmen und Presseportalen geführt, bei denen besonders viele externe Verlinkungen entstehen sollten. Der Rankingfaktor Backlinks wurde daraufhin radikal umgestellt. Das Penguin 4.0-Update hat diesen Techniken ein Ende gesetzt. Aber auch heute noch spielen Links eine wichtige Rolle im SEO-Bereich.

Verlinkungen helfen den Crawling Bots von Google dabei, Zusammenhänge zu verstehen. Und das System funktioniert nicht nur zwischen unterschiedlichen Seiten, auch interne Verlinkungen können einen großen Einfluss auf die Bewertung einer Seite haben. Dabei haben die seiteninternen Verknüpfungen sogar einen großen Vorteil: Im Gegensatz zu externen Links gibt es hier keine dramatischen Ranking-Verluste, wenn man es übertreibt. Gut rankende Seiten vererben einen Teil ihres Page Ranks an die internen Links und heben damit den Wert der ganzen Seite. Aber um zu verstehen, wie genau Google interne Links bewertet, müssen wir auch einen Blick auf die Usability werfen.

Interne Links: Mehr Usability für den Nutzer

Natürlich sollen Links nicht nur die Bots von Google glücklich machen. Bei SEO geht es immer auch um die Bedürfnisse der Nutzer. Und für den interessierten Nutzer bieten Links die Möglichkeit, mehr über den verlinkten Aspekt Deines Angebots zu erfahren. Um sich dabei immer zurechtzufinden, hilft natürlich auch ein Menü. Aber oftmals entstehen die conversionreichsten Bewegungen auf der Seite durch gut gesetzte interne Links. Google hat das verstanden und bewertet interne Verlinkungen auch auf Basis ihrer Benutzerfreundlichkeit.

Eine nutzerfreundliche Linkstruktur führt den Leser elegant genau so durch Deine Seite, wie Du es willst. Dafür erstellst Du vor dem Linkaufbau eine ideale Struktur und arbeitest dann um diese herum. So kannst Du Seiten in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken, die für Dich und Dein Business besonders wichtig sind. Der Besucher kommt so schnell und ohne Umwege zu den Informationen, die er haben will. Und ganz nebenbei weiß auch Google, welche Schwerpunkte Du für Deine Seite setzt.

Dos und Don’ts bei internen Links

DO: Sinnvolle Ankertexte setzen: Bei den Linktexten solltest Du darauf achten, dass die gewünschten Keywords für die Zielseite vorkommen – das sendet dem Crawling Bot die richtigen Signale und trägt zum Ranking für diese Keywords bei.

DON’T: Den User nicht leiten: Jede Seite sollte einen direkten Zugang zum Menü aufweisen und die Navigation per Breadcrumbs ermöglichen. Das bietet dem User Orientierung und baut nebenbei noch einige gut platzierte interne Verlinkungen auf.

DO: Linkstruktur im Auge behalten. Lasse die interne Linkstruktur nicht zu verwoben werden! Du musst nicht von jeder einzelnen Seite auf alle denkbaren Unterseiten verlinken – so wird der Weg der User schnell unübersichtlich.

DON’T: Es mit der Anzahl an internen Verlinkungen übertreiben: Zum einen sieht es einfach nicht gut aus, wenn der ganze Text voller Links ist. Das verwirrt den Leser und lenkt vom eigentlichen Inhalt ab. Außerdem werten die meisten Suchmaschinen nur den ersten Link zu einer spezifischen Zielseite, der in einem Text vorkommt und ignorieren alle weiteren Links auf dieselbe Seite.

DO: Links gut in den Text einbauen: Es gibt nichts Schlimmeres als Links, die offensichtlich als Selbstzweck eingebaut wurden. Die meisten User wissen mittlerweile, wie solche Links aussehen. Aber wenn ein Link elegant in den Text eingebaut ist, wirkt er gar nicht störend, sondern fügt sogar zusätzliche Informationen hinzu!

DON’T: Ohne festen Plan einfach Links setzen: Du willst mit Deinen internen Verlinkungen ein Ziel erreichen. Deswegen solltest Du Dir vorher einen Plan machen und Dir idealerweise sogar aufzeichnen, wie die Struktur Deiner wichtigsten Links aussehen soll und wo der User am Ende herauskommen soll.

DO: Balanciere die Verteilung der Links! Versuche nicht, manche Seiten extrem zu bevorzugen. Es ist immer so, dass manche Kategorien auf einer Seite wichtiger sind als andere, aber die interne Linkverteilung sollte halbwegs ausgewogen sein. In den Webmaster-Tools von Google kannst Du checken, welche Seiten untereinander verlinkt sind.

Fazit: Interne Verlinkungen bringen Dich ans Ziel!

In Sachen OnPage-Optimierung gibt es wenig, was so effektiv für gute Rankings sorgt wie eine Linkstruktur auf der Seite. Natürlich sind interne Links kein Allheilmittel – schließlich gibt es auch seitenlose Designs, die sehr gut ranken, oder unkomplizierte Seitenstrukturen mit nur wenigen Unterseiten. Aber spätestens, wenn Deine Sitemap mehr als drei Ebenen hat oder Du Deine User in eine ganz bestimmte Richtung führen willst, lohnen sich interne Verlinkungen, die den User ans Ziel führen. Zusammenfassend:

  • Interne Linkstrukturen führen User und Bots durch Deine Seite
  • Für die Usability bieten sich seiteninterne Verknüpfungen an, die den User geschickt zur Conversion leiten
  • Achte auf ein ausgewogenes Verhältnis der verlinkten Seiten
  • Mit Ankertexten kannst Du die gewünschten Keywords weiter pushen

Was ist Dein Geheimrezept für gute Links? Lass es uns wissen! 

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So schreibt Ihr Überschriften, die rocken!

Klar, wir hätten diesen Artikel auch mit “5 Tipps für bessere Überschriften” oder “Wie du wirkungsvolle Überschriften schreibst” betiteln können. Aber wo bleibt da der Spaß? Überschriften sind die erste Begrüßung des Lesers – und deswegen müssen sie rocken. Wer es schafft, mit der Überschrift das Interesse eines Users zu gewinnen, der hat eigentlich schon halb gewonnen. Was es dafür braucht, erklären wir Euch natürlich gern.

Die Überschrift: Der strahlende Star über dem Text

Sie muss verführen, zum Klicken anregen und den User rumkriegen: Die Überschrift ist in der Regel das Erste, was der potenzielle Leser wahrnimmt. Und deswegen sollte sie sitzen.

Es gibt viele gute Beispiele, die erfolgreich ranken und die Leser magisch anziehen: Von Anleitungen über offene Fragen bis hin zu regelrechten Befehlen gibt es viele Arten, einen Text zu betiteln. Wenn wir den Blick von den aktuellen Trends abwenden, sehen wir, was gute Überschriften eigentlich ausmachen: Sie geben dem Text einen Titel.

In der Überschrift sollte schon der Ton und die Richtung Eurer Argumente rüberkommen. Denn eine nichtssagende Allerwelts-Überschrift regt niemanden zum Klicken an. Signalwörter oder persönliche Einschübe bringen viel mehr. Allgemein sollte die Headline zum Ton des Textes passen. Ihr solltet nie zu viel versprechen, aber gerade genug Infos geben, dass der Leser mehr wissen will. Klingt nach einer komplizierten Gratwanderung? Ist es auch!

Auch bei sexy Überschriften SEO nicht vergessen!

SEO-Überschriften spalten die Content-Welt. Für die einen sind sie ein No-Go, für die anderen ein notwendiges Übel. Aber niemand scheint es so richtig zu mögen, Texte und Headlines für Google zu schreiben. Eigentlich schade – denn die gängigen SEO-Regeln für Überschriften grenzen den kreativen Spielraum nicht ein, sie erweitern ihn!

Dabei unterscheidet man zwischen Artikel-Überschriften (der klassischen H1) und dem Meta-Title für Google. Der Meta-Title ist für SEO besonders wichtig und folgt diesen Regeln:

  • Das Haupt-Keyword muss vorkommen, und zwar möglichst weit vorne
  • Der Name der Seite sollte ebenfalls vorhanden sein, üblicherweise am Ende
  • Ein Call-to-Action schadet nie
  • 68-70 Zeichen. Mehr ist nicht.

Das klingt nach starren Vorgaben. Und genau deswegen darf man auch damit brechen. Viel spannender ist nämlich die eigentliche Überschrift über dem Text. H1 und Meta-Title sollten sich zwar nicht zu stark unterscheiden, dürfen allerdings trotzdem unterschiedlich formuliert sein. Bei der eigentlichen Artikelüberschrift sollte das Haupt-Keyword vorkommen – alles andere ist in Sachen SEO fast egal. Und da kommen unsere Tipps ins Spiel.

Unsere 5 heißesten Tipps für richtig gute Überschriften

  1. Sei dominant! Gibt dem Leser, was er braucht – und sage das ganz klar in der Überschrift. Hier ist kein Platz für einschränkende Worte, sondern für Aufforderungen. Das darf ein bisschen im Befehlston kommen – aber bitte trotzdem charmant!
  2. Lerne zählen! Listicles, also durchnummerierte Listen, ranken im Internet hervorragend und werden gerne geteilt. Sie geben den Lesern kleine Informationshäppchen, die sich schnell lesen und erfassen lassen. Zahlen in Überschriften sind (fast) immer gut – Ihr solltet es nur nicht übertreiben.
  3. Zuerst die Überschrift! Vielleicht fragt Ihr Euch, wann Ihr die Überschrift schreiben sollt. Zuerst den Text, dann die Überschrift? Oder sollte zuerst die Überschrift stehen, bevor es weiter geht? Wir sind Verfechter der zweiten Variante: Die Überschrift gibt die Richtung für den Text vor: Wird es ein Listicle oder ein How-To-Artikel? Wenn die Überschrift steht, kann man viel klarer schreiben.
  4. Bleib flexibel! Allerdings schadet es nicht, viel Zeit zum Überlegen zu haben. Denn die erste Überschrift ist nicht in Stein gemeißelt. Kleine (oder große) Änderungen sind immer möglich und sogar nötig. Vielleicht habt Ihr beim Schreiben die zündende Idee für eine rockende Überschrift? Dann ändert Sie!
  5. Vergiss die Regeln! Wer richtig gute Überschriften schreiben will, sollte sich nicht an irgendwelche Regeln halten. Klar, es gibt Power-Wörter, die besonders gut funktionieren. Wichtig ist am Ende nur, was Deine Kunden anspricht. Und das kann je nach Branche auch eine solide, aber etwas langweilige Headline sein. Es kommt auf die Zielgruppe an!

Fazit: Eine Überschrift ist nicht genug

Übrigens: Mit der Hauptüberschrift ist es nicht getan: So ein Test hat (im Idealfall) mindestens drei oder vier Überschriften. Klar, die kleinen Zwischenüberschriften müssen nicht so knallen wie die H1. Viele Leser scannen einen Artikel nur und bleiben dabei häufig bei einer schicken Zwischenüberschrift hängen. Deswegen ist hier ein bisschen Liebe angebracht. Die Zwischenüberschriften sollen eine Geschichte erzählen. Lässt sich der Text im Notfall auch erfassen, wenn man nur die Zwischenüberschriften liest? Wenn ja, dann seid Ihr echte Meister des Fachs – und braucht Euch keine Sorgen um gute Überschriften zu machen.

Was sind Eure Top-Tipps für tolle Überschriften? Teilt sie mit uns in den Kommentaren!

 

 

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Das bedeutet Voice-Search für SEO!

„Okay, Google. Was bedeutet Voice-Search für SEO?“

„Voice-Search bezeichnet die Sprachsteuerung der Suche im Englischen.“

„Cool, aber was bedeutet sie für SEO?“

„Suchmaschinenoptimierung für Voice-Search hat viele Komponenten. Hier einige Artikel für dich!“

„Danke, Google!“

 

Gut, ganz so weit ist Google noch nicht in Sachen Spracherkennung. Die Voice-Search ist trotzdem nach wie vor ein spannendes Feld, das auch für SEO interessant ist. Wie macht man eigentlich SEO für die Sprachsuche? Wir haben uns auf Spurensuche begeben.

Voice-Search wächst weiter

Wir haben schon vor einem Jahr das rasante Wachstum der Voice-Anfragen bei der Google-Suche beleuchtet. Leider hat Google keine neuen Zahlen zur Nutzung der Voice-Suche herausgegeben, es darf allerdings vermutet werden, dass der Aufstieg der digitalen Assistenten ungehindert weitergeht.

Das liegt nicht nur an den mobilen Assistenten wie Siri oder Google Now, die in jedem Smartphone eingezogen sind. Auch Amazon Echo als Home-Assistent trägt einen großen Teil dazu bei, dass die Sprachsuche immer alltäglicher wird.

Aktuell arbeitet Google weniger daran, die bestehende Suche zu verbessern, sondern erweitert die Sprachpalette, die Google Now versteht. Erst diese Woche kamen mit Bengali, Urdu und anderen indischen Dialekten acht neue Regionalvarianten heraus.

Fragen statt tippen: Voice-Search basiert auf anderen SEO-Regeln

Der größte Unterschied bei der Sprachsuche besteht wohl darin, dass die User ihre Fragen nicht mehr eintippen. Gut, das ist jetzt keine revolutionäre Erkenntnis, aber man sollte die Bedeutung dieses Punktes nicht vergessen. Die meisten User nutzen beim Eintippen ihrer Suchanfragen ein ganz spezielles Muster ohne Zwischenwörter: dresden agentur adwords.

Bei der Voice-Search dagegen sind die Fragen in der Regel (halbwegs) grammatikalisch korrekt formuliert: “Welche Adwords-Agenturen gibt es in Dresden?”

Grundsätzlich macht das keinen großen Unterschied. Google erkennt Semantik und die Intentionen des Users aus beiden Varianten heraus. Trotzdem zeigt sich in den SERPs, dass beide Suchanfragen ein unterschiedliches Ergebnis hervorbringen:

Zwei Suchanfragen im Vergleich: Obwohl der Inhalt dieselbe Intention hat, verändern sich die Rankings bei der Voice-Search jeweils leicht. Die grauen Ergebnisse kommen nur jeweils einmal in den Top-7 vor und erscheinen auf der anderen Seite gar nicht.

Zwei Suchanfragen im Vergleich: Obwohl der Inhalt dieselbe Intention hat, verändern sich die Rankings bei der Voice-Search jeweils leicht. Die grauen Ergebnisse kommen nur jeweils einmal in den Top 7 vor und erscheinen auf der anderen Seite gar nicht.

SEO und Sprachsuche: Diese 6 Regeln gelten jetzt

  1. Ausformulierte Fragen: Die Suchanfragen bei der Sprachsuche sind fast immer explizite Fragen. Wer diese Fragen auf seiner Webseite stellt, der hat gute Chancen, weit oben zu ranken.
  2. Longtail-Keywords: Bei der Sprachsuche formuliert man nicht so knapp wie beim Tippen. Außerdem kommen hier häufig Wörter zum Einsatz, die nicht unbedingt zur Schriftsprache gehören. Longtail-Keywords bilden beides ab. Neben diesem Aspekt haben Longtails mit mehr als 3 Worten außerdem meist mit weniger Konkurrenz zu kämpfen.
  3. Inhalte, die Fragen beantworten: Ihr solltet natürlich nicht nur Fragen beantworten, sondern auch die dazu passenden Antworten liefern. Alles andere verärgert die User. Wenn Ihr also eine (Keyword-)Frage stellt, liefert direkt die Lösung dazu – denn danach suchen die User.
  4. Strukturierte Daten: Knowledge Boxes in den SERPs sollen Fragen von Usern direkt beantworten. Google kann diese Inhalte sogar direkt vorlesen. Wie bekommt man dieses Spotlight? Der genaue Modus ist nicht klar, aber zumindest bei Begriffsdefinitionen setzt Google meist auf das erste Ergebnis, welches das Wort erklärt. Das stammt oft von Wikipedia. Online-Lexika mit sehr gutem Page-Rank werden aber auch in den Boxen präsentiert. Strukturierte Daten können Google dabei helfen, Eure Inhalte besser zu verstehen.
  5. FAQ-Seiten: Im Frequently Asked Questions-Abschnitt einer Seite werden ganz natürlich Fragen gestellt und beantwortet. Perfekt für die Sprachsuche! Noch dazu gehören FAQs zu den beliebtesten Seitenarten, die sehr häufig geklickt werden. Achtet darauf, dass die Fragen stets mit Keyword formuliert sind!
  6. Nutzerfragen herausfinden: Welche Fragen sprechen die User überhaupt ins Handymikro? Manchmal sind das ganz andere Fragen, als Ihr Euch ausmalt. Deswegen solltet Ihr Eure aktuellen Suchbegriffe im Blick behalten, um die richtigen Fragen zu finden und zu beantworten!

Alles bleibt anders: Ein Blick in die Zukunft der Voice-Search

Momentan kann man nur orakeln, wie Google zu der Voice-Suche steht und wie sich Voice-Search und SEO vertragen. Fest steht allerdings, dass sich hier enorme Potenziale verbergen. Denn die Sprachsuche wird vor allem von Usern genutzt, die mobil unterwegs sind und vielleicht gerade auf der Suche nach einem passenden Produkt für ihr aktuelles Bedürfnis sind. Wer hier an der Spitze steht, hat schnell Erfolg. Eine spannende Zeit, um sich mit der Sprachsuche zu beschäftigen.

Habt Ihr Euch schon Gedanken zu dem Thema gemacht? Teilt sie in den Kommentaren!

 

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Google My Business: Chat als neues Feature

Einfach mal eben in einem Geschäft anrufen, um eine kleine Frage zu stellen? Für viele Kunden ist das eine große Hürde. Und auch für Unternehmer kommen Anrufe manchmal im ungünstigsten Moment. Google My Business hat in Amerika ein neues Tool ausgerollt, was die Kommunikation zwischen lokalen Händlern und ihren Kunden revolutionieren könnte. Aber auch abseits des Google My Business Chats bietet die Plattform wertvolle Möglichkeiten für das Local Marketing. Wir analysieren die News rund um die neuen Features von GMB und verraten die Vorteile für kleine und mittelständische Unternehmen!

Der direkte Draht zum Kunden: Google My Business Chat

Das neue Feature sorgt für Furore: Erste User und Experten entdecken bei immer mehr Business-Profilen in den USA den brandneuen “Send a message”-Button.

 

 

Ein kleines Detail, das aber die direkte Kommunikation mit dem Kunden revolutionieren könnte. Als Inhaber eines amerikanischen Google My Business Profils kann man eine Handynummer angeben und so Direktnachrichten mit dem Kunden austauschen. Google bietet daneben auch den Chat über Google Allo an, den hauseigenen Nachrichtendienst.

Der User sieht dann in der Profilbox, in den Suchergebnissen neben den Informationen zu den Öffnungszeiten und den Kontaktdaten, auch den Button für eine direkte Nachricht. Daneben erscheint auch noch eine Information dazu, wie die durchschnittliche Reaktionszeit bei dem jeweiligen Unternehmen aussieht.

 

Button Chat Google My Business

So soll der Button im mobilen Design für Google My Business erscheinen.

 

Welche Vorteile bietet das für beide Seiten?

  • Der Kunde kann in wenigen Sekunden nachfragen, ob ein bestimmtes Objekt vorrätig ist, ob er schnell einen Termin haben kann oder er kann etwas per Direktnachricht bestellen. Ein Anruf ist für viele Kunden eine sehr hohe Schwelle- eine kleine Chat-Nachricht dagegen weniger.
  • Unternehmer können in einen ganz neuen Dialog mit Kunden treten und mit schnellen, hilfreichen Antworten für mehr Kundenbindung sorgen. Außerdem besteht so die Chance, das Geschäft beliebter und anziehender zu machen – und für schüchterne Kunden, die Kontaktaufnahme zu vereinfachen, welche vor einem Anruf zurückschrecken. Auch die Terminvergabe lässt sich damit neu organisieren.

Wann kommt der Chat mit dem Kunden nach Deutschland?

Bisher gibt es den Chat bei Google My Business nur in den USA – und auch dort nur für ausgewählte Unternehmen, die bei dem Pilotprojekt mitmachen. Es steht noch nicht fest, wann das Feature in Amerika frei ausgerollt wird und wann es den Sprung über den Atlantik schafft. Allerdings kann man bei Google davon ausgehen, dass der Prozess relativ schnell geht – vor allem, weil es Google Allo beliebter machen könnte.

Wie genau dann der Alltag mit der Chatfunktion aussehen wird, wird sich zeigen. Schon heute haben viele Inhaber stetig Facebook im Blick – denn auch hier können Nutzer per Nachricht direkt in den Kontakt mit einem Unternehmen treten. Wer sich einmal für das Feature interessiert, der sollte auch sicherstellen, dass der User schnell und direkt eine Antwort bekommt. Das Handy muss also immer in Griffreichweite sein. Denn eine schnelle Reaktionszeit wirkt sich positiv auf das Google My Business Profil aus. Es signalisiert allen Kunden, dass man sich um die Kommunikation kümmert. Und das ist ein echter Pluspunkt!

Google My Business: Der Alleskönner fürs Local Marketing

Aber auch abseits der brandneuen Chatfunktion bietet Google My Business einige Vorteile für Unternehmen. User können hier auf einen Blick alle relevanten Daten erfahren, die Google bereitstellt – das fängt bei der Telefonnummer und einem kurzen Werbetext an und reicht bis hin zum beliebten Feature, das die aktuelle Auslastung anzeigt. Bewertungen gehören hier genau so zum guten Ton wie die Angabe der Öffnungszeiten.

 

Profil bei Google My Business

Ein ausführliches Profil bei Google My Business wirkt professionell und gepflegt.

Jeder Unternehmer, der ein kleines Geschäft hat oder seine Leistungen in einem festen Büro anbietet, sollte unbedingt ein solches Profil haben. Denn zum einen ist die Infobox in den SERPs ein echter Hingucker, zum anderen baut sie auch Vertrauen auf. Local Marketing kommt quasi ohne diese gesammelten Daten und natürlich auch den Eintrag in Google Maps nicht aus.

Fazit: Google My Business – Ein wertvolles Tool für kleine Unternehmen

Euch ist der Chat mit den Kunden zu stressig? Kein Problem! Google My Business bietet auch ganz abseits des neuen Features viele Vorteile. Ein gut eingerichtetes Profil macht für die Kunden vieles klarer und wirkt professionell und gepflegt. Und ganz nebenbei bewertet Google so „offizielle“ Profile, die mit der Suchmaschine kooperieren, natürlich auch höher. Ob, wann und wie das Feature in Deutschland ankommt, ist noch nicht klar – aber wir sind sehr gespannt, wie es sich aufs regionale SEO auswirken wird!

Wie sieht es bei Euch aus – werdet Ihr das Chat-Feature nutzen oder ist das für Euch nur eine sinnlose, stressige Spielerei? Stimmt in den Kommentaren darüber ab!

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15 unrealistische Erwartungen, die Du nicht an SEO haben solltest

Als wir uns in die Welt der Suchmaschinenoptimierung eingearbeitet haben, waren wir fasziniert von den Möglichkeiten. Mit ein wenig Optimierung war es möglich, Seiten richtig weit nach vorne zu bringen – und auch heute noch ist es das Beste Gefühl an unserer Arbeit. Aber natürlich trifft man auch immer wieder auf unrealistische Erwartungen an SEO.

Früher haben wir ein paar kleine Änderungen an einer existierenden Seite vorgenommen, Linkstrukturen verbessert und auf den richtigen Seiten Linkbuilding betrieben – und das hat gereicht. Wir konnten schlagartig die Erfolge sehen. Dieser Prozess hat sich über die letzten fünf bis sieben Jahre allerdings geändert. Die Erwartungen sind jedoch gleich geblieben. Wir verraten Dir, welche Erwartungen an SEO übertrieben sind – und wie die Realität heute aussieht.

1. Jeder investierte Euro in SEO bringt mehr Geld zurück.

Klar, ein SEO-Manager misst seinen Erfolg am ROI, dem Return of Investment. Aber man darf nicht den Fehler machen, SEO als reine Kosten-Nutzen-Rechnung zu sehen. Manchmal verrennt man sich in einem Projekt, das sich am Ende vielleicht gerade so trägt, aber keinen Gewinn bringt. Manchmal verschätzt man sich auch einfach bei den Keywords und macht Verluste. Und beim dritten Versuch generiert man schließlich einen richtig großen Lead, der den ROI nach oben schraubt. Waren deswegen die ersten beiden Kampagnen Fehlschläge? Nein – sie gehören zum Prozess, der eben nicht immer schnurgerade verläuft.

2. Der SEO-Manager kann genau vorhersagen, wie der ROI aussehen wird.

“Wenn wir mit einer kleinen Auswahl dieser Keywords auf Platz 1 ranken, können wir die Leadgenerierung um 400 Prozent steigern!” – Klingt erstmal toll. Aber da sind ziemlich viele “Falls” und “Wenns”. Und die sind der springende Punkt: Wir können Prognosen treffen, ziemlich genaue Prognosen sogar, aber niemand kann dafür garantieren, dass sie auch so eintreffen. Und vor allem müssen dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

3. Die Effekte einer Optimierung sind sofort sichtbar.

Sind sie nicht. Manchmal dauert es Monate oder sogar Jahre, bis zum Beispiel eine Penalty von Google komplett abgebaut ist. Und besonders bei sehr komplexen Produkten oder Ideen kann es sein, dass sich an den Klickzahlen so gut wie gar nichts tut und nur neue Leads eine deutliche Sprache sprechen.

4. Es ist immer klar, was der Grund für einen Erfolg ist.

Ein großer Kunde hat angebissen? Die Klickzahlen explodieren plötzlich? Die Sonne scheint länger als drei Tage am Stück? Das MUSS doch an den SEO-Investitionen liegen! Machen wir einfach mehr davon! Das ist aber gar nicht so leicht. Manchmal ist es einfach nur Zufall, dass eine (eigentlich gar nicht mal so gute) SEO-Maßnahme und ein großer Kunde zusammen auftreten. Sorry!

5. Ein Suchmaschinenexperte reicht.

SEO ist (mittlerweile) immer eine Teamleistung. Ein “SEO-Manager” ist meistens auf etwas spezialisiert. In unserem Falle kümmert sich Felix um die ganzen technischen Hintergründe und Optimierungen als Technical SEO und Marcus ist als SEA-Experte der Mann fürs Grobe und für die Kommunikation. Dazu kommen noch Expert(innen) für Content, Webdesign, Social Media und mehr. Und das brauchen wir auch – denn SEO ist heute unfassbar komplex und besteht aus einer stetig wachsenden Zahl an Einzelteilen und Disziplinen. Die kann ein Mensch alleine gar nicht alle beherrschen.

6. Es gibt eine klare Timeline im SEO-Prozess.

Gibt es nicht. Manchmal geht es schnell und man kann nach wenigen Wochen den ersten Audit starten. Manchmal tut sich monatelang gar nichts, bis eine Lawine kommt. Damit muss man leben.

7. Man sieht auf den ersten Blick, welchen Effekt die Maßnahmen hatten.

Nicht einmal Experten können immer sagen, ob ein großer Erfolg auf der Seite den einzelnen SEO-Maßnahmen zuzuschreiben ist – oder eben einfach der generellen Verbesserung der Page im Zuge der Investitionen. Sprich: Es ist schwer, den Effekt von speziellen Maßnahmen richtig einzuschätzen, und meistens funktionieren sie nur als Ganzes.

8. Die gesetzten Erwartungen an SEO können immer erfüllt werden.

Nein. Leider nicht. Das liegt aber nicht nur an den Maßnahmen – sondern vor allem an den Erwartungen an SEO.

9. SEO wird einmal ausgebaut und läuft dann von alleine.

SEO ist eine Langzeit-Investition, die in Wellen kommt. Die Reihenfolge ist immer Maßnahme -> Audit -> Verbesserungen -> Audit und so weiter. Die Zykluslänge ist individuell sehr verschieden – aber es ist immer ein Zyklus.

10. Der SEO-Manager mischt sich nicht in anderen Seitenbereichen ein.

Mittlerweile schon! Als SEO-Experte muss man sich mit dem Webdesign-Team auseinander setzen, den Content koordinieren und auch die Optimierung von Social Media gehört dazu. Der SEO-Manager kennt meist auch die anderen Marketing-Sparten persönlich und bringt alle an einen Tisch.

11. Der ROI lässt sich exakt berechnen.

Schön wäre es. Aber es ist sehr schwer und gerade bei kleinen Investitionen funktioniert das nicht so einfach.

12. SEO hat nichts mit dem Live-Action-Offsite-Geschäft zu tun.

SEO setzt Erwartungen im Kunden. Vielleicht hat er auf der Webseite gesehen, dass Dein Business elegant und hochwertig ist – aber die Verpackung des Onlineshops ist falsch verklebt oder die Bedienung in Deinem Café hatte einmal einen schlechten Tag. Webseite, SEO und real life müssen harmonieren.

13. Was mehr Besucher bringt, bringt auch mehr Kunden.

Vertraue keinen SEOs, die Dir 1000 % Traffic-Steigerung liefern wollen. Denn nur, weil mehr User (oder Bots aus Russland) auf Deine Seite klicken, hast Du noch nicht auch nur einen Kunden mehr.

14. Die SEO-Erfolge steigen linear an.

Nope. Die Entwicklungskurve ist immer … nun ja … kurvenförmig. Mal steigt sie exponentiell, mal langsam – aber nie steigt sie in perfektem Kosten-Nutzen-Verhältnis.

15. SEO funktioniert noch so wie letztes Jahr.

Suchmaschinenoptimierung ist ein schnelllebiges Geschäft. Wir bewegen uns zwar nicht mehr entlang der Google Updates, aber wir müssen uns an die neuesten Entwicklungen in Sachen Machine Learning, Programmatic Advertising und künstliche Intelligenz anpassen. SEO entwickelt sich – und wir uns mit.

Fazit: Unrealistische Erwartungen machen niemanden glücklich.

Jetzt mag der Eine oder Andere vielleicht sagen: “Okay, wenn es also so viele Herausforderungen gibt, Erfolge nur langsam kommen und selbst dann nur schwer messbar sind – warum sollte man dann überhaupt in SEO investieren?”

Die Antwort? Weil es funktioniert. Es ist vielleicht nicht immer eine exakte Wissenschaft, aber Suchmaschinenmarketing wächst weiterhin und für zahlreiche Unternehmen und Kunden funktioniert es richtig gut. Diese Leute wissen um die Macht von SEO – aber sie haben auch keine unrealistischen Erwartungen an das, was die Optimierung leisten kann. Und genau diese Einstellung hilft ihnen dabei, besonders gut zu performen.

Welche Erwartungen habt Ihr an SEO? Und wie sollen diese Erwartungen erfüllt werden? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Die ultimative Roadmap für SEO-Texte

SEO-Texte im Blog – das klingt schon ein bisschen unanständig. Man denkt sofort an Keywordstuffing, Google-Hörigkeit und langweilige Massenware. Aber es sieht doch so aus: Jeder schreibt Texte im Internet. Aber logischerweise kann nicht jeder einzelne Text an der Spitze des Google-Rankings stehen. Deswegen ist es wichtig, auch auf die SEO-Optimierung zu achten – schließlich will Dein Blog nicht nur den Lesern gefallen, sondern auch Google ansprechen.

Wir haben für Dich eine Roadmap zusammengestellt, mit der wir unsere Texte produzieren – angefangen bei der Planung bis hin zum Absenden in die Welt des Internets. Das gilt natürlich nicht nur für Blogtexte – alle Formen von Content lassen sich so erstellen. 

1. Themenfindung und Contentplanung

Vor dem Texten sollte man denken. Muss man aber nicht. Spontane Textideen können genau so zünden wie ein sorgfältig geplanter Beitrag. Aber zumindest im großen Ganzen mit Blick auf den Blog sollte man schon so eine generelle Idee haben, welche Themen man bearbeiten will und wie man diese Themen mit dem Hauptgeschäft verknüpft.

Gerade bei Teams eignen sich da Tools wie Wunderlist perfekt. Jemand hat eine geniale Idee für einen SEO-Text im Blog? Zwei Klicks später liegt schon alles bereit für die weitere Arbeit. Auch ein Redaktionsplan ist immer eine gute Idee, solange er nicht zu starr und unflexibel ist. Denn dann kann man nicht mal eben schnell coole News aufgreifen oder einen spontanen, leidenschaftlichen Text schreiben.

2. Analyse und Keyword-Recherche

SEO lebt von Keywords. Der Content, und damit auch die SEO-Blogtexte, ist aber nicht nur für Google da. Sprich: Man muss die Balance finden zwischen Optimierung für die Suchmaschine und Leserfreundlichkeit. Sehr kleinteilige Longtailkeywords können super funktionieren – aber wenn sie auf Zwang unverändert in einen Text eingebaut werden sollen, dann klingt alles schnell nach seelenlosem Google-Futter.

Unsere Devise ist: Zuerst das Thema, dann das Keyword. Allgemein kann man sagen: Wenn man einen natürlichen Text über ein bestimmtes Thema schreibt, dann kann man davon ausgehen, dass alle relevanten Keywords enthalten sein werden. Deswegen kommt die eigentliche Optimierung für den SEO-Text erst noch einmal am Schluss.

3. Struktur ist alles

Bevor es losgeht, schreiben wir zuerst alle Sub-Überschriften und strukturieren den Text im Kopf vor. Dabei gibt es kein festes Schema. Mal passt eine Liste besser, mal gibt es klassische Zwischenüberschriften, mal bietet sich eine Bullet-Point-Liste an.

Der Text sollte am Ende fließen – nicht nur vom Content her, sondern auch in Sachen Struktur. Die Struktur ist vielleicht nicht das Wichtigste für die SEO-Optimierung, aber für den Leser ist sie umso wichtiger. Und darum sollte es auch gehen.

4. Schreiben, Schreiben, Schreiben

Das Thema steht, die Struktur ist aufgebaut, Du hast eine grobe Idee, wo Du mit den Keywords hin willst – aber trotzdem sitzt Du vor dem blinkenden Cursor und das Dokument bleibt leer? Das passiert jedem. Wichtig ist es, sich nicht entmutigen zu lassen. Hier gibt es verschiedene Techniken, um den Schreibfluss anzuregen:

  • Erst einmal einfach drauflos schreiben, ohne Rücksicht auf Rechtschreibung, Tippfehler oder Logik. Du kannst Deine Gedanken hinterher immer noch ordnen und umsortieren – solange erst einmal etwas da steht, mit dem Du arbeiten kannst.
  • Du hast keine Lust, ganze Sätze zu formulieren? Stichpunkte reichen auch erst einmal aus, um die wichtigen ersten Wörter aufs (virtuelle) Papier zu bringen.
  • Mache erst einmal etwas anderes, um Dich beschäftigt zu halten – die Ideen für gute Satzanfänge oder Gedanken kommen dann von ganz alleine. Manchen hilft ein Spaziergang, andere machen kurz die Wäsche. Alles, was für Dich funktioniert, ist okay.
  • Und ganz zu aller Not: Es gibt professionelle Texter, Blogautoren und Ghostwriter, die diesen Schritt gerne für dich übernehmen.

5. Verfeinern und Würzen

Das Schreibchaos muss nun gezähmt werden. Erster Schritt: Probelesen. Das eliminiert Tippfehler, logische Unklarheiten und unnötige Passagen. Rechtschreibchecks helfen hier enorm – oder Du nutzt unseren persönlichen Geheimtipp: Öffne Deinen Text in Google Translate und lasse ihn Dir von der freundlichen Computerstimme vorlesen. Damit findest Du jeden Tippfehler! Wenn der Text stimmt, kommt die eigentliche SEO-Optimierung.

WDF*IDF (Within-document Frequency/Inverse Document Frequency) optimiert SEO-Texte anhand verwandter Begriffe und der relativen Häufigkeit im Dokument. Klingt kompliziert, bedeutet aber eins: Welche Worte kommen in anderen, vergleichbaren Texten vor – und findet man diese Worte dann auch bei Dir? Sehr nützlich, um verwandte Begriffe zu finden und im letzten Schritt vielleicht noch in den Text einzubauen.

6. Meta-Tags und technische Kleinigkeiten

Zu guter Letzt: die Technik. Hier kommt die klassische SEO-Optimierung zum Tragen. Ist die Überschrift unique und enthält sie das Keyword? Gibt es eine Meta-Description? Haben alle Bilder einen alternativen Beschreibungstext? Auch die Kategorisierung im Blog gehört zu einem SEO-Text dazu. Wenn all das erledigt ist, und vielleicht noch einmal ein zweites Paar Augen über den Text gelesen hat, kann es auch schon losgehen – Zeit für die Veröffentlichung!

Fazit: SEO-Texte im Blog?

Klingt alles gar nicht nach Suchmaschinenoptimierung, sondern nach dem normalen Ablauf? Kein Wunder: SEO-Texte sind keine eigene Kategorie mehr. Jeder Text ist ein SEO-Text. All die negativen Aspekte, die man mit dem Begriff verbindet, sind schon lange nicht mehr aktuell. Eigentlich geht es bei der Suchmaschinenoptimierung nur noch darum, sich Gedanken zu machen, den Content richtig zu planen und optimal zu präsentieren. Dann rankt er von ganz alleine für die relevanten Keywords.

Wie steht ihr zu dieser sehr offenen Interpretation von SEO-Texten? Seht ihr es enger? Oder ist es gar nichts für euch? Lasst es uns in den Kommentare wissen!

10 Eigenschaften erfolgreicher Online-Marketer

Wer ein wirklich erfolgreicher Online-Marketer sein will, der hat sie: Die folgenden 10 Eigenschaften. Wir haben uns allerdings wirklich überlegt, welche Eigenschaften erfolgreiche Online-Marketer ausmachen und haben dabei auf so etwas wie Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Pünktlichkeit bewusst verzichtet – das ist schließlich etwas, was jeder Mensch haben sollte. Egal, ob Du in einer Agentur kreativ bist, Dich als Freelancer anbietest oder in der Online-Marketing-Abteilung eines Unternehmens arbeitest: Diese Punkte sind für Dich!

1. Generalisten sind nichts Schlechtes!

Normalerweise wird ja immer gepredigt: “Ab in die Nische!” – “Spezialisiere Dich!” oder “Du solltest nicht alles nur ein bisschen können!”. Aber in der bunten Welt des Online-Marketings ist das gar nicht so einfach. Klar, eine Spezialisierung auf eine Branche, in der man echtes Fachwissen hat, ist super. Aber als Online-Marketer im Arbeitsalltag braucht man tatsächlich von allem ein bisschen. Ein Content Manager muss wissen, wie SEO und SEA funktionieren, wie die technischen Hintergründe aussehen und wie man Social Media bespielt.

2. Weiterbildung, Weiterbildung, Weiterbildung

Online-Marketing lief früher im Takt der Google-Updates. Das ist heute zwar nicht mehr ganz so schlimm, aber trotzdem entwickeln sich die Suchmaschinen und die Ansprüche der User immer weiter. Heute Hamburger-Menü, morgen intuitives UX. Da hilft nur konstante, professionelle Weiterbildung. Das muss nicht unbedingt mit Zertifikaten sein, sondern eben auch durch das Netzwerken mit anderen Experten und natürlich die eigene Recherche.

3. Verantwortungsbewusstsein

Es gibt nichts Schöneres, als Projekte fast alleine zu stemmen. Es gibt außerdem nichts Schlimmeres, als Projekte fast alleine zu stemmen. Man braucht eine Menge Verantwortungsbewusstsein, um erfolgreicher Online-Marketer zu sein. Schließlich jongliert man mit teilweise durchaus beachtlichen Budgets und hat das Wohl einer ganzen Markenbotschaft in der Hand. Dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein!

4. Lust auf Neues

Das sollte klar sein und geht mit dem Thema “Weiterbildung” einher. Man sollte Lust haben, die eigene Marke und das Personal Branding alle paar Monate neu zu erfinden. Die Welt bewegt sich weiter, wir uns auch.

5. Digital Native, wenigstens ein bisschen

Man muss jetzt nicht mit dem Smartphone in der Hand auf die Welt gekommen sein, aber es hilft auf jeden Fall. Denn als Digital Native hat man nicht nur ein natürliches Gespür für die Kommunikation im Internet, man kann auch einfach Sachen googeln, die man (noch) nicht weiß. Wer nicht das Glück hatte, nach 1980 geboren zu sein, kann aber natürlich trotzdem erfolgreich sein – sollte aber nicht davor zurückschrecken, auch mal die jugendliche Seite durchscheinen zu lassen.

6. Keine grundsätzliche Angst vor Zahlen

Marketing sind Zahlen, so hart das klingt. Statistiken, Stochastik, Kennzahlen… Alleine, wer Google Analytics öffnet, wird von einer Masse an Zahlen erschlagen. Da gilt im Gegensatz zum Matheunterricht eben nicht mehr “Augen zu und durch!”, sondern “Augen auf und genießen!”. Deswegen sollte man Zahlen schon zumindest irgendwie mögen, um erfolgreicher Online-Marketer zu werden.

7. Die perfekte Mischung aus Zahlenbesessenheit und Kundenorientierung

Apropos Zahlen: Im krassen Kontrast zum vorherigen Punkt sind sie natürlich nicht ALLES. Die Kunst am Online-Marketing ist es, genau auf Messers Schneide zwischen Zahlenfreak und Kundennutzen zu tanzen und beiden Punkten gerecht zu werden. Denn im Endeffekt geht es beim Online-Marketing nur darum, den Kunden glücklich zu machen. Und das sollte man genau so gut beherrschen wie die analytische Seite.

8. Rechtschreibung

Schlechte Rechtschreibung geht auch im Netz gar nicht – vor allem nicht auf offiziellen Firmenprofilen. Nein, auch bei Facebook nicht. Man kann auch nicht jede Zeile Text probelesen lassen und sollte sich daher definitiv auf seine eigene Rechtschreibung verlassen können. Geheimtipp: Google hilft! Einfach den Text reinkopieren und vorlesen lassen. Damit findet man jeden Tippfehler!

9. Realitätssinn

Klar, man arbeitet als erfolgreicher Online-Marketer durchaus am Markenimage eines Unternehmens oder trifft wichtige Entscheidungen über Budgets und andere Planungen. Aber trotzdem sollte man genug Realitätssinn haben, um zu wissen, dass die eigene Arbeit zwar wichtig ist, aber die Welt des SEO wahrscheinlich nicht von Grund auf revolutionieren wird. Gute Ideen und spannende Konzepte können Menschen emotional ansprechen – aber man sollte die eigene Wirkung auch nicht überschätzen.

10. Bock.

Den absolut wichtigsten Punkt haben wir uns für den Schluss aufgehoben.

Man sollte echt Bock auf die eigene Arbeit haben.
Du solltest morgens mit coolen Ideen im Kopf aufstehen und am Ende des Tages ein bisschen was dazugelernt haben. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass man als erfolgreicher Online-Marketer definitiv eine strahlende Zukunft hat!

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SEO-Trends 2017: Unsere Prognosen für das neue Jahr

In unserer Reihe “Onlinemarketing-Trends 2017” wagen wir einen Blick in die Zukunft und schauen, was die bunte Welt des digitalen Marketings im neuen Jahr für uns alle bereithält. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die Entwicklungen in Sachen Suchmaschinenoptimierung. Was sind die SEO-Trends 2017? Wird es noch technischer oder stehen andere Punkte bei Google im Fokus? Es wird spannend!

1. Mobile, Mobile, Mobile

Der eine oder andere kann es vermutlich schon gar nicht mehr hören: Mobile ist gekommen, um zu bleiben. Genau genommen hat Mobile schon die stille Revolution angezettelt und den Markt übernommen: Der mobile Suchindex von Google wird Anfang 2017 zum alleinigen Index. Was bedeutet das? Die Signale einer mobil optimierten Seite sind jetzt schon ein wichtiger Rankingfaktor. Wer diese aber nicht vorweisen kann, der kann ab Januar auf den hinteren Seiten von Google nach seinem Ranking suchen.

AMP heißt das Zauberwort: Accelerated Mobile Pages lassen mobile Inhalte schneller als je zuvor laden und bescheren den Seiten, die damit ausgestattet sind, einen netten Ranking-Boost.

2. K.I., RankBrain und Machine Learning

The future is now: Was nach Science-Fiction klingt, wird bei den SEO-Trends 2017 wichtiger denn je. Google ist mittlerweile eine künstliche Intelligenz geworden und wertet Nutzersignale eigenständig aus. Der Nutzer klickt auf Deinen Link in den SERPs, findet aber nicht sofort, was er sucht und verlässt die Seite wieder? RankBrain merkt sich das und schließt daraus, dass deine Seite diesen Suchbegriff wohl nicht ansprechend genug bedient. Um den Algorithmus glücklich zu machen, sollte man also ganz darauf setzen, die (möglichen) Fragen des Kunden perfekt zu beantworten.

3. Die perfekte User Experience

Nur ein glücklicher Kunde ist ein guter Kunde. Aber was hat das jetzt mit SEO zu tun? Wie oben schon erwähnt, hat das Klickverhalten der User 2017 auch einen Einfluss auf das Ranking. Spich: UX-Optimierung ist SEO-Optimierung! Ein gut funktionierender, leicht zugänglicher Seitenaufbau ist der Schlüssel für eine gelungene User Experience. Denn das sendet positive Nutzersignale an Google und sorgt dafür, dass sich die User auf Deiner Seite wohlfühlen und eventuell auch zu Kunden werden. Das ist nicht nur gut für das Ranking, sondern sorgt auch für ein Plus bei der Conversionrate!

4. Der richtige Content zur richtigen Zeit

Content ist schon seit Jahren King und auch in den SEO-Trends 2017 dominieren die Inhalte. Aber es kommt heute nicht mehr darauf an, möglichst viel (guten) Content zu haben, sondern den genau passenden. Ziel ist es, die Fragen der User vollständig zu beantworten – und zwar möglichst schnell, unkompliziert und so umfassend wie nötig. Weniger ist mehr! Es reicht nicht, einfach einen sehr langen Text auf die Seite zu stellen, der alle Aspekte eines Themas beleuchtet. Kleine Info-Tidbits, die genau zum Search Intend des Users passen, sind dagegen Trend. Auch multimedialer Content, und zwar besonders YouTube, wird 2017 im Fokus stehen.

5. Long Tail Keywords

SEO ist heute komplexer als je zuvor. Das gilt natürlich auch für Keywords. Es ist nämlich gar nicht mehr so einfach, sich bei den kurzen Keywords aus einem oder zwei Worten weit oben zu platzieren. Aber das muss man auch gar nicht mehr! Voice Search ist auf dem Vormarsch, und damit kommen die langen Keywords und die expliziten Fragen zum Zug. W-Fragen zum Beispiel sind einer der größten SEO-Trends 2017, weil sie gleichzeitig leicht zu beantworten sind und damit auch den User Intend des Suchenden befriedigen.

Fazit: Die SEO-Trends 2017 sind bunt!

Einfach ein bisschen Onpage-Arbeit und Linkbuilding reicht 2017 nicht mehr. In der Welt der Suchmaschinenoptimierung hängt alles zusammen und erfordert damit auch einen ganzheitlichen Blick auf die Entwicklung einer Seite – da sind sich die Experten einig. Die SEO-Trends 2017 zeigen, dass man mit einem guten Gesamtkonzept besser fährt als mit Linkspam, Keywordstuffing und anderen Praktiken aus den dunklen SEO-Zeiten. Eine gute Entwicklung!
Was sind Eure SEO-Trends 2017?

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International SEO – Lost in Translation?

Die Welt wächst zusammen! Heute ist es kein großes Problem mehr, in einem Shop aus den USA einzukaufen oder Übersetzungsarbeiten nach Indien auszulagern. Aber funktioniert das auch andersherum? Wie funktioniert International SEO und wie kannst Du dafür sorgen, dass Deine Seite neue Märkte erobert? Wir verraten Dir die besten Tipps für länderübergreifende SEO!

Muss es unbedingt international sein?

International ist ja nicht gleich international. Stell Dir vor, Du hast einen kleinen Onlineshop oder bietest eBooks und Coachings an. Niemand würde jetzt von Dir erwarten, nach Japan zu exportieren oder Deine Seite für den australischen Markt zu optimieren. Aber International SEO kann eben auch bedeuten, dass Du die Märkte in Österreich und der Schweiz erschließt – das alleine sind schon 16 Millionen potenzielle Kunden, die Du mit ein paar kleinen Handgriffen erreichen kannst.
Google denkt national. Der Länderindex für Österreich ist ein vollkommen anderer als der für Deutschland. Das gilt natürlich auch andersherum – wer in Österreich sitzt und auch die Deutschen mit seinem Service glücklich machen will, der sollte ebenfalls auf länderübergreifende SEO setzen.

Ein weiteres gutes Beispiel: Wir hier in Dresden sind nur wenige Autobahnkilometer von der Tschechischen Republik und von Polen entfernt. Deswegen kann es auch mit einem stationären Geschäft oder Service eine gute Idee sein, diese potenziellen Kundengruppen mit länderspezifischem SEO anzusprechen und sie so nach Elbflorenz zu locken.

Global ausgerichtet, länderspezifisch optimiert – ein Widerspruch?

Wer seine Webseite(n) global ausrichten will (oder zumindest mehrere Länder ansprechen will), der sollte gar nicht erst versuchen, einfach nur Übersetzungen zu erstellen. Für viele ist das nämlich schon das Höchste der Gefühle in Sachen International SEO: Das Google Translator-Plugin wird installiert und fertig. Aber gerade das ist der falsche Weg!

Welche Seite fändest Du vertrauenswürdiger? Ein Webshop.es, der mit einer kruden Übersetzung ins Deutsche glänzt, oder ein Webshop.de, bei dem erst der Blick ins Impressum verrät, dass der Seitenbetreiber seinen Sitz in Spanien hat?

Kurz gesagt: Internationale SEO basiert auf vielen Faktoren und hat viel mit Vertrauen zu tun. Bei den folgenden Tipps zur internationalen Optimierung konzentrieren wir uns auf Tipps für die Expansion nach Österreich oder in die Schweiz, die ohne Language Targeting und Übersetzungen auskommen.

5 Tipps für International SEO

  1. Die passende Top-Level-Domain schafft Vertrauen. Die Endungen “.at” und “.ch” sind wahre Türenöffner für den lokalen Markt und senden starke Ländersignale an Google.
  2. Kopiere nicht einfach den Seiten-Code für Deine länderspezifische Seite! Mit “hreflang tags” kannst Du den korrekten Ländercode angeben und so auch für Google Trust-Signale senden.
  3. Auch wenn in den beiden südlichen Ländern Deutsch gesprochen wird – lokale Besonderheiten sollten bei den Keywords beachtet werden! Auch manche Ausdrücke würden die Einheimischen sofort als “zu deutsch” erkennen – hier am besten einen Probeleser anheuern!
  4. Duplicate Content ist auch bei International SEO ein No-Go. Gerade, wenn man für Österreich eine eigene Seite erstellt, kommt man schnell in die Versuchung, die Texte einfach zu kopieren. Das gefällt Google gar nicht! Das gilt übrigens auch für Meta-Tags.
  5. Überhaupt: Individueller Content hört nicht bei den Texten auf. Studien oder Testimonials aus Deutschland wirken auf schweizerischen und österreichischen Seiten komisch.

Fazit zur internationalen Suchmaschinenoptimierung

Mit wenigen Schritten kannst Du auch über die Grenzen Deiner eigenen Nation heraus erfolgreich sein. Daher gilt: Du solltest nur bei jedem Schritt auf dem Weg den Kundennutzen im Auge behalten und Dich fragen, was für die User am angenehmsten ist. Damit bist Du auf einem guten Weg, im World Wide Web erfolgreich zu sein!

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Erotik-Marketing: SEO goes sexy

Sex sells! Das Geschäft mit der käuflichen Liebe boomt, aber kaum eine Erotik-Seite schafft es heute noch, wirklich auf Dauer Qualität zu liefern und User zu halten. Und deswegen werden die Werber hier besonders kreativ! Erotik-Marketing ein spannendes Thema – denn dort gibt es tatsächlich die besten und innovativsten Online-Marketing-Konzepte zu bestaunen!

Erotik-Marketing und Google – keine Liebesbeziehung?

The internet is for porn! Eine Weisheit, die in Zeiten von Youporn und Co. vielleicht nur noch eingeschränkt gilt. Aber nichtsdestotrotz war das Internet einst voll von mehr oder weniger dubiosen Sexseiten und allgegenwärtiger Bannerwerbung mit Brüsten, Hintern und allem dazwischen. In den letzten Jahren ist das deutlich zurückgegangen. Oder wann hast Du die letzte Sexwerbung auf einer ganz normalen Webseite gesehen?

Das liegt in erster Linie natürlich an Google. Der Internetriese aus Amerika hat es nicht so mit Adult-Inhalten – und das haben schon einige Webseitenbetreiber zu spüren bekommen. Auch, wenn Matt Cutts, Projektmanager bei Google, einst einmal am Rande erwähnt, Adult-Inhalte würden von Google nicht anders behandelt als “normale” Suchanfragen.

Auf der anderen Seite muss man aber natürlich auch sagen, dass ein Großteil des Contents im Erotik-Marketing schlicht und ergreifend nicht wirklich gut ist. Katastrophale Seitenlayouts, Keywordstuffing, schreckliche Texte und Black Hat-Methoden treiben im Geschäft mit dem Sex teils beeindruckende Blüten. Um da mithalten zu können, müssen Erotikseiten schon ziemlich viel Kreativität beweisen!

Erotik-Marketing Best-Practice: Anregendes schön verpackt

Und genau das tun sie! In kaum einer anderen Branche findet man so innovative Werbekonzepte. Spitzenreiter ist da natürlich Youporn. Die größte und bekannteste Pornoseite der Welt hat Viral-Marketing perfektioniert und besitzt einen der witzigsten Corporate-Twitter-Accounts überhaupt. Auch die zahlreichen Infografiken zum Thema Sex sind sehr beliebt und lassen sich immer wieder an zahlreichen Stellen im Internet finden.

Auf deutschem Boden springt da wohl zuerst eis.de ins Hirn. Einst ein relativ langweiliger, aber gut rankender Online-Shop, hat EIS in den letzten Jahren einen der erfolgreichsten Relaunches aller Zeiten durchlebt. Heute überstrahlt der Shop in neuem Glanz selbst Branchengrößen wie Orion oder Beate Uhse. Wie sie das geschafft haben? Clevere Texte, die sich an den Bedürfnissen und ungestellten Fragen der User orientieren, FAQs zu so ziemlich jedem Thema rund um Sex und die Integration eines erfolgreichen Youtube-Channels, bei dem Sextoys getestet werden.

Das Geheimnis von richtig gutem Erotik-Marketing

Natürlich sind solche Online-Marketing-Kampagnen kostspielig, und es ist extrem schwierig, Experten für den umkämpften Erotik-Markt zu finden. Aber nicht jede Erotikseite muss ein Millionenbudget haben, um sich erfolgreich zu etablieren. Und das Geheimrezept dafür ist richtig guter Content.

Okay, das klingt natürlich erst einmal wenig spektakulär. Aber “richtig guter Content” im Erotikbereich ist nicht unbedingt mit den klassischen Anforderungen an Content zu vergleichen.

Denn beim Thema Erotik geht es um Fantasien, es geht um anregende Worte und Bilder, um eine Traumwelt, die den User einfängt und nicht wieder loslässt. Es geht um Verführung und Lust und natürlich um Sex. Wir wollen sinnliche Gedankenwelten schaffen, Träume verwirklichen und Leidenschaft spürbar machen. Und uns natürlich irgendwie gegen die Millionen an Mitbewerbern durchsetzen. Daher haben wir einige Tipps gesammelt, um beim Erotik-Marketing durchzustarten:

  1. Link-Building im Erotik-Marketing ist Schwachsinn. So, jetzt habe ich es gesagt. Wie Matt Cutts oben im Video schon erklärt hat, haben Erotikseiten meist einen sehr niedrigen Page-Rank. Lieber auf interne Links setzen!
  2. Long-Tail-Keywords sind der Star der Szene! Da die meisten naheliegenden Kurzkeywords hart umkämpft sind, lohnt sich der Blick in die Nische. Und da die Nische bei erotischen Themen gerne einmal etwas außergewöhnlich ist, sollte man hier auch eine Menge Offenheit mitbringen.
  3. Webdesign schafft Vertrauen. Es gibt genug Erotikseiten mit einem fürchterlichen Layout. Klar, edel und neutral – so sieht die perfekte Erotik-Seite aus.

Willst Du mit Deinen Kunden zusammenkommen und beim Erotik-Marketing neue Wege gehen? Was sind Deine Geheimnisse für Erotik-Marketing, das Lust auf mehr macht? Erzähle uns davon in den Kommentaren!

Carolin Kresse – Freie Webtexterin
sextexterin.de