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5 Wege, wie Du Struktur in Deinen Content bringst

Es gibt viele Gründe, Deinem Text eine schöne und leicht lesbare Struktur zu geben. Es lässt Deinen Artikel weniger wuchtig wirken. Aber Zwischenüberschriften, Fettungen und Absätze gefallen nicht nur dem Leser: Auch Google mag eine gut lesbare Textstruktur. Die Suchmaschine kann Deine strukturierten Inhalte besser verstehen und zeigt sie weiter oben in den Suchergebnissen an. 

Ein Artikel ganz ohne Struktur lässt sich schlecht lesen.Heute verraten wir Dir 5 Tipps, um Deinen Texten und Artikeln eine bessere Struktur zu geben, die dem Leser gefällt und alle wichtigen Informationen im schönsten Licht darstellt. Denn gute Inhalte brauchen eine ansprechende Form. Viele Tipps klingen auf den ersten Blick selbstverständlich, dennoch ist der richtige Look für den Erfolg eines Blogartikels oder einer Landing Page fast noch wichtiger als der eigentliche Inhalt.

Viele Leser scannen Artikel im Internet nur und lesen nicht jedes einzelne Wort. Und das ist auch okay. Mit einer guten Textstruktur verrätst Du Deinem User auf den ersten Blick, was ihn erwartet und bringst Deine wichtigsten Argumente schnell und sicher unter. Außerdem erfüllt ein gut formatierter Artikel alle Anforderungen, die Google an Web-Content hat. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck – und da ist der Stil entscheidend!

1. Absätze

Absätze sind der erste Schritt, um Deinen Content zu strukturieren. Oftmals passieren sie ganz natürlich: Wenn ein Gedanke beendet ist, kommt der Druck auf die Enter-Taste. Aber ist es wirklich so einfach?

Absätze sollten immer eine Argumentationskette abbilden. Als kleine Sinneinheiten lassen sie sich am Ende verschieben, neu anordnen und sortieren.

Ganz nebenbei bildest Du dadurch mehr Weißfläche auf der Seite. Das ist ein Begriff aus dem Layout, der auch in den alten Medien eine große Rolle spielt. Artikel mit viel Freifläche sind weniger anstrengend für die Augen und lassen sich somit leichter lesen. Im Internet sorgen Absätze dafür, dass Deine Leser Dich besser verstehen und nicht entnervt wegklicken, weil sie von einer Wand aus Text erschlagen werden.

2. Zwischenüberschriften

Absätze allein machen noch keinen guten Webtext aus. Um Deinem Content Struktur zu geben, musst Du Zwischenüberschriften einsetzen. Das ist gut für den Leser, der sich zunächst einen Überblick über Deine Inhalte verschaffen will. Dabei gibt es folgende Regeln:

  1. Die große Hauptüberschrift in H1 über dem Artikel sollte einzigartig sein.
  2. Die Zwischenüberschriften sind als H2 formatiert und geben dem User Orientierung.
  3. Kleine Absätze können mit gefetteten Überschriften gestaltet werden.

Mehr als drei Ebenen bei den Überschriften wirken schnell unruhig – im Internet reichen zwei bis drei verschiedene Typen von Überschriften völlig aus.

3. Aufzählungen

Es gibt zwei Arten von Aufzählungen: Nummerierte Listen sind gut, wenn es um ein Ranking geht oder um eine Reihenfolge, die der Leser nacheinander nimmt. Klassische Aufzählungen mit Punkten, Strichen oder Symbolen sind universell einsetzbar.

Auf jeden Fall vereinen Aufzählungen gleich zwei positive Aspekte für Dein Layout miteinander: Sie schaffen viel Weißfläche und ziehen die Blicke damit magisch an. Viele User lesen fast ausschließlich die Bullet-Point-Listen in einem Artikel. Deswegen sollte hier alles stehen, was im Text nicht untergehen darf. Daneben präsentieren Aufzählungen Informationen kompakt und auf einen Blick lesbar.

Du willst mehr über grandiose Bullet Points lernen? Bei textmatters findest Du alles, was Du darüber wissen musst.

4. Fettungen und Formatierung

Jetzt wird es spannend! Über Fettungen im Text streiten sich die Geister. Für manche Texter sind Fettungen ein wirksames Mittel, um die Aufmerksamkeit auf die Kernaussagen zu lenken. Aber gerade, wenn es der Autor mit Fettungen übertreibt, ist man als Leser schnell verwirrt. Was ist dem Autor wirklich wichtig?

Fettungen liefern die Antworten auf die zentralen Fragen Deines Artikels. Je sparsamer Du damit würzt, desto wirkungsvoller werden sie. Es hat sich bewährt, in jedem Absatz maximal eine Wortgruppe in den Vordergrund zu stellen. Alles andere lässt Deinen schönen Text unruhig wirken.

Übrigens: Auch kursive Passagen haben ihren Zweck. Die schräg gestellte Schrift fällt nicht so stark ins Auge wie eine Fettung, betont aber gleichzeitig eine Passage im Lesefluss. Zum Beispiel kannst Du damit persönliche Einschübe oder kontroverse Meinungen kennzeichnen, ohne direkt alle Blicke darauf zu lenken.

5. Bilder, Icons und Grafiken

Es wird bunt! Bisher haben sich alle Tipps und Tricks im normalen Eingabefenster abgespielt. Aber mit Bildern hast Du wortwörtlich unendliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Das große Beitragsbild über einem Blogartikel legt die Stimmung fest und gibt dem Leser einen ersten Eindruck vom Inhalt. Idealerweise hat schon dieses Bild Wiedererkennungswert – perfekt, wenn Du Deine Texte auf Social Media teilen willst. Viele Blogs setzen auf (mehr oder weniger) passende Stockfotos oder setzen die Hauptüberschrift noch einmal schön in Szene.

Im Text selbst lockert visueller Content das Schriftbild auf. Der richtige Einsatz von Bildern und Icons ist allerdings ein Tanz auf der Rasierklinge: Denn unpassende Fotos oder Bilder, die sich zu sehr in den Vordergrund drängen, saugen die gesamte Aufmerksamkeit auf. Der Schlüssel zum Erfolg ist Sparsamkeit.

 

Unsere Praxis-Tipps für schönere Artikel und mehr Struktur im Text

Du kennst jetzt die einfachsten Möglichkeiten, Deinem Text Struktur und Ordnung zu verleihen. Aber wie sieht das in der Realität aus? Wie entsteht ein gut (hoffentlich) strukturierter Artikel bei uns?

  1. Am Anfang steht die Idee: Willst Du Deinen Text als Listicle formatieren? Wie sieht die Hauptüberschrift aus? Das legt die Grundstruktur gleich zu Beginn fest.
  2. Ich schreibe die Zwischenüberschriften zuerst. Damit habe ich eine bessere Orientierung beim Schreiben und schweife thematisch nicht so schnell ab.
  3. Wo bietet sich eine Aufzählung an? Mit diesem Gedanken schaue ich mir meine erste Textstruktur an und überlege, wo ich meine Bullet-Point-Liste einfüge.
  4. Die Fettungen kommen zum Schluss. So muss ich nämlich überlegen, was die Kernaussage meines Artikels ist und kann unklare Passagen noch einmal überarbeiten.
  5. Der Text soll strahlen! Wenn es nicht gerade um abstrakte Themen oder Schaubilder geht, kommen die Bilder erst nach dem fertigen Text zum Einsatz.

Wie arbeitet Ihr an einem Text für Eure Webseite? Folgt Ihr bestimmten Regeln oder lasst Ihr es einfach fließen? Wir sind gespannt auf Eure Kommentare!

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Unschlagbare Trends für gute Usability, die nie alt werden

Benutzerfreundlichkeit: Kaum etwas hat einen größeren Einfluss auf die Zufriedenheit des Kunden. Und hier sind es vor allem die kleinen, versteckten Annehmlichkeiten, die den besten Effekt haben können. Gute Usability ist mehr als nur Webdesign. Es ist die Art, kundenzentriert zu denken. Ein paar Trends haben sich in den letzten Monaten durchgesetzt und zeigen, wie schön kluge Ideen umgesetzt werden können. Und gutes Design ist abseits aller Trends immer beeindruckend einfach! Wir zeigen Euch unsere liebsten Usability-Trends, die einfach nie alt werden.

So schön einfach: Nehmt den User an die Hand!

Menüführung ist schon seit Anbeginn des Internets ein spannendes Thema. Aber die beste Menüführung ist gar keine Menüführung! Idealerweise findet sich der User ganz ohne Beschriftungen auf der Seite zurecht. Vielleicht wählt Ihr auch ein seitenloses Design aus, das lediglich einzelne Sprungpunkte bietet. Die Navigation soll es so einfach und intuitiv wie möglich machen, sich auf Eurer Seite zu bewegen. Kreative Lösungen fühlen sich dabei organisch und natürlich an. Definitiv out sind ellenlange Menüs mit einzelnen Unterseiten, die fein säuberlich aufgereiht da stehen. Interaktion ist das Zauberwort! Der User sollte sich auf Eurer Seite nie verirren, sondern immer den richtigen Weg finden. Mit einer tiefgehenden Analyse der Seitenstruktur lässt sich voraussagen, wie ein User sich bewegt und wie Ihr diesen Weg optimieren könnt.

Charakterstarke Usability-Trends mit Persönlichkeit

Minimalismus ist out! Lange Zeit dominierten einfache Webseiten ohne Ecken, Kanten und erkennbaren, eigenen Stil. Diese Seiten waren zwar leicht zu navigieren, aber letztendlich austauschbar und seelenlos.

Das Trend-Pendel schwingt (zum Glück!) wieder in die andere Richtung: Persönlichkeit und Individualität werden belohnt! Erkennt man Eure Seite auch noch, wenn man den Bildschirm schwarz-weiß macht und die Bilder und Fotos entfernt? Strahlt Eure Seite einen unverwechselbaren Flair aus, der die Kunden anspricht? Das ist für die Usability nämlich genau so wichtig wie eine gute Menüführung oder ein eingängiges Design.

Das gilt übrigens nicht nur für die Usability und das Webdesign: Auch Texte und Bilder profitieren von einer eigenen Stimme oder einem eigenen Stil. Stockfotos und Phrasen sind definitiv kein Mittel, um in Zukunft bei den Nutzern zu punkten.

Natürlich künstlich: Wie AI und UX zusammenpassen

Künstliche Intelligenz ist noch ein ziemlich junger Trend. Aber gerade durch seine unterschiedlichen Einsatzzwecke kann die AI quasi überall angewendet werden und das Leben der User verbessern. Das muss nicht einmal ein fortgeschrittener Chatbot sein, der sich mit dem Nutzer unterhält. Künstliche Intelligenz ist auch, wenn der Onlineshop perfekt funktioniert und man die Schritte des Kunden vorhersagen kann. Idealerweise hält das auch noch die Ladezeiten sehr gering, weil die AI hinter der Programmierung schon einmal die wahrscheinlichsten Zielseiten vorbereitet. Der User merkt davon vielleicht nichts – aber indirekt profitieren so alle von dem neuesten Trend in Sachen Usability

Fazit: Gute Usability macht alles schöner

Das Wichtigste an guter Usability ist die stetige Weiterentwicklung der Seite und der Technik, die dahinter steht. Regelmäßige Analysen zeigen Schwachstellen auf, die mit wenigen Tricks aus der Welt geschafft sind. Neben der Nutzerfreundlichkeit hat die Usability noch einen weiteren Aspekt: Je weniger User eine Seite frustriert schließen, weil sie zu lange lädt oder zu unübersichtlich ist, desto wahrscheinlicher wird die Conversion. Usability-Tests nehmen die ganze Seite in den Blick und unterstützen Euch so dabei, Euren Nutzern die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Und das ist am Ende nicht nur gut für die Besucher der Seite, sondern auch für Euch.

 

 

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Vergiss Conversion-Hacks! Wir zeigen Dir, wie Du wirklich mehr Kunden gewinnst.

Conversion-Optimierung ist in aller Munde. Und klar, wir bieten als Fullservice-Agentur natürlich auch die Optimierung Deiner Conversion-Rate an. Aber müssen es dafür wirklich ständig irgendwelche Conversion-Hacks sein? Wir finden: Nein! Stattdessen setzen wir auf eine kontinuierliche, auf dem Boden gebliebene Arbeit an Deiner Seite. Denn das bringt auf Dauer wirklich mehr Kunden zu Dir. Wir zeigen Dir unseren Weg und erklären, wie auch Du mehr User in Kunden verwandelst – ganz ohne magische Tricks.

Conversion ≠ Verkauf

Um gleich mal mit dem größten Mysterium aufzuräumen: Eine Conversion ist nicht automatisch ein Verkauf. Die wörtliche Bedeutung ist „Verwandlung“ – und das kommt der Realität schon viel näher.

Die Customer Journey, also die „Reise“ des Users vom ersten Interesse bis zum getätigten Umsatz, durchläuft verschiedene Stufen.

  1. Vom interessierten Menschen wird durch Klick auf eine Werbeanzeige ein User.
  2. Der Seitenbesucher klickt sich durch die Webseite und lädt sich vielleicht ein kostenloses Freebie herunter oder registriert sich für den Newsletter. Er wird damit zum Lead.
  3. Als Lead überzeugt sich die Person selbst von Deinen Angeboten oder wird direkt von Dir eingefangen und wird so schließlich zum Kunden.
  4. Als Kunde verfolgt er eventuell weiter Deine Aktivitäten und teilt vielleicht sogar den einen oder anderen Post bei Facebook oder Twitter. Du hast einen Fan gewonnen.

Jede einzelne Verwandlung ist eine Conversion und kann entsprecht analysiert und optimiert werden. Aber natürlich bedarf es immer einer anderen Herangehensweise und einer neuen Strategie. Und diese Strategie wird nicht einmal hinter verschlossenen Türen ausgeheckt und umgesetzt, sondern über lange Zeit hinweg immer wieder verbessert und optimiert. Das verstehen wir unter Conversion-Optimierung – keine kurzfristigen Hacks, sondern kluge und durchdachte Methoden, um aus Seitenbesuchern auf lange Sicht Fans zu machen.

Viele Wege führen zum Ziel – 5 Arten der Conversion-Optimierung

Content, Warenkorb, Webdesign – es gibt viele Stellschrauben, an denen wir drehen können. Aber erst im Gesamtbild ergibt sich der wirklich Effekt. Es ist schlicht unmöglich, nur einen Teilaspekt Deiner Seite zu optimieren. Wenn Du das Webdesign nutzerfreundlicher machst, musst Du Dir auch Gedanken über den Content machen. Wenn Du einmal dabei bist, die Seiteninhalte zu überarbeiten, kannst Du auch gleich einen Blick auf die Call-to-Action-Buttons und die User-Führung werfen. Das führt Dich direkt in den Warenkorb oder zur Anmeldung Deines Newsletters. Und was da alles für Baustellen auf Dich warten! Schlüsseln wir das einmal kurz auf:

  • Webdesign- und Usability-Optimierung: Wusstest Du, dass die Conversion-Rate mit jeder Sekunde Ladezeit um 20 Prozent sinkt? Schnelle Seiten versprechen schnelle Gewinne – und das gilt nicht nur für die Datenmenge, sondern auch für die Navigation.
  • Content-Optimierung: Qualität schlägt Quantität. Der Text sollte ganz natürlich auf der Seite stehen und sich ins Gesamtbild einfügen. Und da ist weniger manchmal mehr. Bilder und Videos sagen mehr als tausend Worte und fangen die Vorteile Deines Unternehmens vielleicht sogar besser ein als ein ellenlanger Aufsatz.
  • Layout-Optimierung: Je schneller sich ein User auf Deiner Seite zurecht findet, desto wahrscheinlich bleibt er da. Und das führt wiederum wahrscheinlicher zu einer Conversion. Du siehst also schon: Das ganze ist ein Domino-Effekt, der mit dem richtigen Layout beginnt.
  • Warenkorb-Optimierung: Unerlässlich für Online-Shops! Bist Du nicht auch genervt, wenn das Online-Shopping ewig dauert, weil der Warenkorb extrem kompliziert gestaltet ist? Lass Dich nicht wegklicken, sondern optimiere die User-Führung so, dass das Einkaufen Spaß macht!
  • Mobile Optimierung: Deine Seite sieht am Laptop super aus? Dann checke auf jeden Fall auch, ob die mobile Darstellung klappt! Ein smoothes Seitendesign ist hier noch viel wichtiger als am Desktop – und steigert damit auch Deinen Umsatz!

Fazit: Conversion-Hacks adé?

Conversion-Hacks sind ein sexy Thema. Denn sie versprechen große Effekte mit wenig Arbeitsaufwand – und wer will das nicht? Und wir wollen auch gar nicht in Abrede stellen, dass zum Beispiel bei den Tricks zur Optimierung der Title-Tags auch was dran ist. Aber es ist für uns eben noch keine Conversion-Optimierung, wenn man mal eben kurz den SEO-Title ändert oder die Farbe des CTO-Buttons über den Haufen wirft. Klar, das sind Puzzlestücke auf dem Weg – aber es ist eben nicht alles. Ganzheitliches Online-Marketing ist für uns ein wichtiger Punkt, den wir in unsere Arbeit einfließen lassen. Conversion-Optimierung ist 2017 etwas anderes als das Spiel mit ein paar Variablen, sondern wie alles im Online-Marketing vernetzt.

Was denkst Du zum Thema Conversion-Hacks im Online-Marketing? Findest Du Hacks auch so überschätzt oder fühlst Du Dich wohl als Hacker? Lass es uns wissen!

(Und übrigens – wir haben auch schon über Hacks geschrieben. Es ist also nicht alles Schwarz und Weiß in der bunten Welt der Online-Marketings!)

 

 

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Die ultimative Roadmap für SEO-Texte

SEO-Texte im Blog – das klingt schon ein bisschen unanständig. Man denkt sofort an Keywordstuffing, Google-Hörigkeit und langweilige Massenware. Aber es sieht doch so aus: Jeder schreibt Texte im Internet. Aber logischerweise kann nicht jeder einzelne Text an der Spitze des Google-Rankings stehen. Deswegen ist es wichtig, auch auf die SEO-Optimierung zu achten – schließlich will Dein Blog nicht nur den Lesern gefallen, sondern auch Google ansprechen.

Wir haben für Dich eine Roadmap zusammengestellt, mit der wir unsere Texte produzieren – angefangen bei der Planung bis hin zum Absenden in die Welt des Internets. Das gilt natürlich nicht nur für Blogtexte – alle Formen von Content lassen sich so erstellen. 

1. Themenfindung und Contentplanung

Vor dem Texten sollte man denken. Muss man aber nicht. Spontane Textideen können genau so zünden wie ein sorgfältig geplanter Beitrag. Aber zumindest im großen Ganzen mit Blick auf den Blog sollte man schon so eine generelle Idee haben, welche Themen man bearbeiten will und wie man diese Themen mit dem Hauptgeschäft verknüpft.

Gerade bei Teams eignen sich da Tools wie Wunderlist perfekt. Jemand hat eine geniale Idee für einen SEO-Text im Blog? Zwei Klicks später liegt schon alles bereit für die weitere Arbeit. Auch ein Redaktionsplan ist immer eine gute Idee, solange er nicht zu starr und unflexibel ist. Denn dann kann man nicht mal eben schnell coole News aufgreifen oder einen spontanen, leidenschaftlichen Text schreiben.

2. Analyse und Keyword-Recherche

SEO lebt von Keywords. Der Content, und damit auch die SEO-Blogtexte, ist aber nicht nur für Google da. Sprich: Man muss die Balance finden zwischen Optimierung für die Suchmaschine und Leserfreundlichkeit. Sehr kleinteilige Longtailkeywords können super funktionieren – aber wenn sie auf Zwang unverändert in einen Text eingebaut werden sollen, dann klingt alles schnell nach seelenlosem Google-Futter.

Unsere Devise ist: Zuerst das Thema, dann das Keyword. Allgemein kann man sagen: Wenn man einen natürlichen Text über ein bestimmtes Thema schreibt, dann kann man davon ausgehen, dass alle relevanten Keywords enthalten sein werden. Deswegen kommt die eigentliche Optimierung für den SEO-Text erst noch einmal am Schluss.

3. Struktur ist alles

Bevor es losgeht, schreiben wir zuerst alle Sub-Überschriften und strukturieren den Text im Kopf vor. Dabei gibt es kein festes Schema. Mal passt eine Liste besser, mal gibt es klassische Zwischenüberschriften, mal bietet sich eine Bullet-Point-Liste an.

Der Text sollte am Ende fließen – nicht nur vom Content her, sondern auch in Sachen Struktur. Die Struktur ist vielleicht nicht das Wichtigste für die SEO-Optimierung, aber für den Leser ist sie umso wichtiger. Und darum sollte es auch gehen.

4. Schreiben, Schreiben, Schreiben

Das Thema steht, die Struktur ist aufgebaut, Du hast eine grobe Idee, wo Du mit den Keywords hin willst – aber trotzdem sitzt Du vor dem blinkenden Cursor und das Dokument bleibt leer? Das passiert jedem. Wichtig ist es, sich nicht entmutigen zu lassen. Hier gibt es verschiedene Techniken, um den Schreibfluss anzuregen:

  • Erst einmal einfach drauflos schreiben, ohne Rücksicht auf Rechtschreibung, Tippfehler oder Logik. Du kannst Deine Gedanken hinterher immer noch ordnen und umsortieren – solange erst einmal etwas da steht, mit dem Du arbeiten kannst.
  • Du hast keine Lust, ganze Sätze zu formulieren? Stichpunkte reichen auch erst einmal aus, um die wichtigen ersten Wörter aufs (virtuelle) Papier zu bringen.
  • Mache erst einmal etwas anderes, um Dich beschäftigt zu halten – die Ideen für gute Satzanfänge oder Gedanken kommen dann von ganz alleine. Manchen hilft ein Spaziergang, andere machen kurz die Wäsche. Alles, was für Dich funktioniert, ist okay.
  • Und ganz zu aller Not: Es gibt professionelle Texter, Blogautoren und Ghostwriter, die diesen Schritt gerne für dich übernehmen.

5. Verfeinern und Würzen

Das Schreibchaos muss nun gezähmt werden. Erster Schritt: Probelesen. Das eliminiert Tippfehler, logische Unklarheiten und unnötige Passagen. Rechtschreibchecks helfen hier enorm – oder Du nutzt unseren persönlichen Geheimtipp: Öffne Deinen Text in Google Translate und lasse ihn Dir von der freundlichen Computerstimme vorlesen. Damit findest Du jeden Tippfehler! Wenn der Text stimmt, kommt die eigentliche SEO-Optimierung.

WDF*IDF (Within-document Frequency/Inverse Document Frequency) optimiert SEO-Texte anhand verwandter Begriffe und der relativen Häufigkeit im Dokument. Klingt kompliziert, bedeutet aber eins: Welche Worte kommen in anderen, vergleichbaren Texten vor – und findet man diese Worte dann auch bei Dir? Sehr nützlich, um verwandte Begriffe zu finden und im letzten Schritt vielleicht noch in den Text einzubauen.

6. Meta-Tags und technische Kleinigkeiten

Zu guter Letzt: die Technik. Hier kommt die klassische SEO-Optimierung zum Tragen. Ist die Überschrift unique und enthält sie das Keyword? Gibt es eine Meta-Description? Haben alle Bilder einen alternativen Beschreibungstext? Auch die Kategorisierung im Blog gehört zu einem SEO-Text dazu. Wenn all das erledigt ist, und vielleicht noch einmal ein zweites Paar Augen über den Text gelesen hat, kann es auch schon losgehen – Zeit für die Veröffentlichung!

Fazit: SEO-Texte im Blog?

Klingt alles gar nicht nach Suchmaschinenoptimierung, sondern nach dem normalen Ablauf? Kein Wunder: SEO-Texte sind keine eigene Kategorie mehr. Jeder Text ist ein SEO-Text. All die negativen Aspekte, die man mit dem Begriff verbindet, sind schon lange nicht mehr aktuell. Eigentlich geht es bei der Suchmaschinenoptimierung nur noch darum, sich Gedanken zu machen, den Content richtig zu planen und optimal zu präsentieren. Dann rankt er von ganz alleine für die relevanten Keywords.

Wie steht ihr zu dieser sehr offenen Interpretation von SEO-Texten? Seht ihr es enger? Oder ist es gar nichts für euch? Lasst es uns in den Kommentare wissen!

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Sexy Webdesign: Psychologie der Usability

Kommt es wirklich immer nur auf die inneren Werte an? Im Webdesign definitiv nicht! Der Mensch ist ein optisch veranlagtes Tier – und wenn ihm das Design Deiner Seite nicht gefällt, ist er ganz schnell wieder verschwunden. Aber mit ein paar kleinen Änderungen an der Optik machst Du Dein Webdesign fit für 2017 und sorgst ganz nebenbei für eine niedrigere Absprungrate. Entdecke die Psychologie der Usability und nutze unsere optischen Tipps für Deinen Vorteil!

Usability Optimierung im Webdesign

Die Sonne scheint, die Bäume und Pflanzen sprießen und ein frischer Wind weht durch Dresden – Zeit für einen Frühjahrsputz! Wer schon keine Lust auf die Saubermachaktion zu Hause hat, der kann ja wenigstens einmal einen professionellen Blick auf die eigene Seite werfen. Denn obwohl sie mittlerweile das zentrale Marketingwerkzeug in jeder Branche ist, werden viele Firmenwebsites mehr als stiefmütterlich behandelt. Dabei ist es so einfach, schönes Design und Nutzerfreundlichkeit zu vereinen!

Es gibt einen Designgrundsatz: Alles, was dem User hilft, ist schön. Alleine schon die unbewusste Wahrnehmung der Nutzer wird durch kleine Details beeinflusst, die ihm auf der Webseite begegnen. Passen die Farben zusammen? Laden alle Bilder in der richtigen Größe? Ein mittelprächtiges Design wird sicher noch niemanden dazu bringen, sofort hektisch den Tab zu schließen (wirklich schreckliches, altmodisches Webdesign dagegen vielleicht schon). Aber richtig GUTES Design hat dafür die Macht, User zu Kunden werden zu lassen – und mit diesen 5 Tipps weißt Du auch, wie es geht!

5 Tipps für schönere Seiten, die wirklich einfach zu bedienen sind

  1. Ordnung und Symmetrie – symmetrische Formen wirken automatisch geordnet. Damit kannst Du den Blick des Users gezielt lenken und so seine Bewegungen auf Deiner Seite steuern. Du willst ein Element (wie den Call-to-Action oder einen USP) besonders betonen? Gezielt eingesetzte Asymmetrie zieht alle Blicke auf sich!
  2. Weniger ist mehr – nicht alles auf einer Seite muss vollgekleistert sein mit Text, Bild, Video, Content und Farben. Der so genannte Whitespace lässt Deine Seite klarer strahlen und lockert das Webdesign auf. Die Seite wirkt ordentlicher und der User ist nicht sofort überfordert.
  3. Schriftarten mit Charakter – es gibt gute Gründe, warum manche Fonts besonders beliebt sind. Aber natürlich kannst Du für Deine Seite auch kreativ werden und eine andere Schriftart wählen. Fürs Netz eignen sich klare, serifenlose Schriften. Aber treibe es bitte nicht zu bunt: Beschränke Dich auf eine oder maximal zwei Akzent-Schriftarten!
  4. Farbpsychologie für Anfänger – rot wirkt warm und persönlich, blau eher kühl und professionell. Grün steht für innovative Ideen, gelb für Freundlichkeit. Neil Patel gibt Dir auf seiner Seite eine ausführliche Erklärung zur Wirkung aller Farben in Deinem Webdesign.
  5. Eindrucksvolle Inhalte – Was beim Dating gar nicht geht, ist beim Webdesign vollkommen in Ordnung. Hier darf man gerne etwas oberflächlich sein. Aber trotzdem – wenn sich hinter all der schönen Optik keine guten Inhalte verbergen, bleibt der Nutzer trotzdem nicht. Um Deinen Content besser zu verkaufen, kannst Du ihn aber geschickt und optisch ansprechend platzieren und ihm so die Bühne bieten, die er verdient.

Fazit: Nutzerfreundlichkeit gewinnt im Webdesign!

Einfach und übersichtlich: Das ist das Patentrezept für so gut wie jede Seite. Besonders bei viel Text sollte man die Wortwüsten auflockern und passend anordnen. Eine gelegentliche Frischzellenkur für die eigene Seite kann auch nie schaden. Und wenn dann noch die Optik stimmt, ist Dein Webdesign bereit für die User! Wer die Nutzerfreundlichkeit immer im Blick behält und sich in seine User hineinversetzt, der kann eigentlich gar nichts falsch machen.

Was sind eure Geheimtipps für das perfekte Webdesign?

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Growth Hacking mit Content: Reichweite steigern in 5 einfachen Schritten

Wer wünscht sich keine Fluten an Usern, die vollkommen freiwillig auf den eigenen Blog kommen, die eigenen Inhalte lesen, die Reichweite steigern, vielleicht sogar einen Kommentar da lassen und einen Mehrwert aus dem Content auf der Seite ziehen? Mit Growth Hacking wird dieser Wunschtraum zur Realität – zumindest, wenn man ein paar einfachen Schritten folgt. 

Growth Hacking klingt zwar hypermodern, dynamisch und schrecklich kompliziert, aber ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Der Begriff beschreibt einfach nur schlaue Tricks, um das Wachstum anzukurbeln. In unserem Falle: Reichweite steigern, für mehr Interaktionen sorgen und die User glücklich machen. Klingt gut, oder?

1. Seite aufbauen

Content ist King. Aber der König muss standesgemäß residieren. Auf einer Seite könnten sich die besten Inhalte des Internets verstecken – aber wenn das Design schrecklich, die Ladegeschwindigkeit mies und die Optik erschlagend ist, dann wird niemand gerne auf der Seite stöbern. Um die Reichweite steigern zu können, muss also erst einmal der Grundstock geschaffen werden: Ein schönes Nest, in dem der Content es sich gemütlich machen kann. Cleanes Design, klare Formen und Logos, und natürlich eine freundliche Bedienung gehören unbedingt dazu.

2. Content erstellen

Der Dreh- und Angelpunkt beim Reichweite steigern mit Content ist logischerweise der Content. Wir sprechen hier erst einmal nur von Texten, aber natürlich zählen auch Videos, FAQs und Quiz zum Content-Marketing.

Beim Growth Hacking geht es darum, die besten Resultate zu erzielen. Zahlreiche Guides werden nicht müde zu erwähnen, dass Google Inhalte mit mehr als 2450 Wörtern besonders hoch ranken lässt. Das liegt aber nicht an Googles Liebe zu langen Texten, sondern daran, dass so lange Artikel meistens gut recherchiert und strukturiert sind und ein Thema recht umfassend behandeln. Das bedeutet NICHT, dass es der absolut einzig wahre Königsweg ist. Auch kürzere Artikel können knallen, wenn der Mehrwert für den Leser stimmt.

Grundsätzlich gibt es ein paar Tipps, die man für richtig guten Content beachten sollte, um seine Reichweite zu steigern:

  • Relevanz, Mehrwert, Zusatznutzen: Der User sollte etwas von deinen Inhalten bekommen – und wenn es ein gutes Gefühl ist, weil du eine gute Geschichte erzählst.
  • Evergreen-Content, der immer relevant ist, bringt auf lange Sicht mehr (siehe Punkt 5!).
  • Schärfe dein inhaltliches Profil! Wenn du einen Blog über Schreibtipps im Internet hast, dann schreibe auch bitte nur über Schreibtipps im Internet und nicht über dein neues Lieblingsrezept.
  • Gut strukturierter Content wird öfter geklickt als Textwüsten. Überschriften, Listen, Bulletpoints – alles gut im Kampf um mehr Reichweite.
  • Nichts ist unattraktiver als eine verwaiste Webseite. Auch wenn die Interaktionsraten (noch) nicht so gut sind – nicht entmutigen lassen und weiterschreiben! Eine aktive Seite zieht automatisch Leser an.

3. Inhalte und Links verteilen

Irgendwie müssen die User auch erst einmal auf die Idee kommen, deine Seite zu besuchen und deine mühevoll geschriebenen Inhalte zu lesen. Für diesen Schritt bietet sich natürlich Social Media an. Die eigene Facebook-Seite ist schon einmal ein guter Start, aber auch Twitter oder Tumblr sind eine gute Idee. Mit Hashtags sorgt man dafür, dass der Post unter verschiedenen Schlagwörten auftaucht.

ABER: Es nützt nichts, den Link zum neusten Blogartikel gleichzeitig auf Twitter, Tumblr, Facebook, E-Mail, Newsletter, Pinterest, Snapchat, Instagram und per Brieftaube zu verteilen. Viel besser ist es, gestaffelt vorzugehen. Alle Social Media-Plattformen haben unterschiedliche Nutzungszeiten. Verteile die Links zu deinem Post lieber gleichmäßig über die folgenden Tage, um möglichst viele potenzielle Leser zu erreichen. Auch die, die zu unterschiedlichen Zeiten wach sind.

4. Interaktion

Eine weitere Möglichkeit, die eigene Reichweite zu steigern, ist der Link bei anderen Bloggern oder auf anderen Seiten. Aber bitte nicht einfach plump den thematisch halbwegs passenden Link in die Kommentare setzen, sondern wirklich interagieren und etwas beitragen!

Aber du kannst für mehr Reichweite nicht nur mit anderen Bloggern und Profis interagieren, auch die Interaktion mit deinen Usern ist enorm wichtig. Denn zum einen steigert das die Bindung zu dir und deinen Inhalten. Zum anderen gibt das weiteren Usern ein gutes Gefühl, wenn kein Kommentar unbeantwortet bleibt.

5. Recycling und Überarbeitung

Hin und wieder kann es nützlich sein, alte Artikel noch einmal zu verlinken oder ihnen ein Social-Media-Spotlight zu gönnen.

Effektives recyclen hat nicht nur den Vorteil, weniger Arbeit zu verursachen, es ist auch durchaus realistisch, dass viele (Neu-)User noch gar nicht alle guten Artikel aus der Vergangenheit kennen oder durch Zufall so über eine Perle aus dem Archiv stolpern. Desweiteren sorgt das vor allem auf Facebook für eine aktive Timeline. Alles gute Aspekte, die die Reichweite steigern!

Damit deine Inhalte auch in der schnellen Welt des Onlinemarketings relevant bleiben, sollte man gelegentlich seine alten Evergreens durchgehen und die mit neuen Informationen ausstatten. Diese Contentpflege wird sicher nicht unbemerkt bleiben und sorgt dafür, dass auch ältere Artikel als Publikumsmagnet wirken können.

Fazit: Reichweite steigern leicht gemacht

Vielleicht ist es ja gar nicht so einfach. Denn wenn es so einfach wäre, dann würde es ja jeder so machen. Diese 5 Schritte sind nur der Anfang auf dem Weg zum Growth Hacking – wichtig ist es, sie auch durchzuhalten. Denn über Nacht kommen nicht plötzlich Lawinen von neuen Usern dazu (außer natürlich, man wurde an prominenter Stelle erwähnt oder verlinkt). Reichweite steigern ist ein Marathon, kein Sprint. Ein guter Plan und eine konsequente Strategie sind die besten Wege, um die eigene Reichweite langsam, aber stetig zu erhöhen.

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Mobiles E-Mail-Marketing: So wird Dein Newsletter fit fürs Smartphone!

Wer von uns bekommt seine Mails nicht mittlerweile aufs Smartphone? Das vertraute Pingen des Handys alarmiert uns über wichtige Geschäftsmails, tolle Angebote oder bringt uns zu den neuesten Blogtexten unseres Lieblingsmagazins. Aber mobiles E-Mail-Marketing kann noch viel mehr. Newsletter sind einer der besten Wege, um mit den eigenen Usern in Kontakt zu bleiben. Aber damit Du Deinen Newsletter im richtigen Licht platzierst, muss er auf jedem Bildschirm gut aussehen. Mobiles E-Mail-Marketing ist der perfekte Weg, um mit Responsive Design und richtig guten Inhalten zu punkten.

E-Mail-Marketing ist zurück!

Die Mailinglisten der Vorzeit des Internets waren nur der Anfang. So gut wie jede Internetseite bietet mittlerweile ihren eigenen Newsletter, den sie regelmäßig herausschickt. Aber wie viele davon werden überhaupt gelesen?

Modernes E-Mail-Marketing ist nicht nur das Sammeln von Adressenlisten und die Zusammenstellung von Content, der die Personen hinter dieses Adressen anspricht. Auch das richtige Design und die passenden Begleitumstände gehören hier dazu. Und gerade in Zeiten, in denen fast die Hälfte aller Mails an mobilen Devices gelesen werden, muss die Darstellung auf jedem Bildschirm gut aussehen. Zeit für mobiles E-Mail-Marketing!

Responsives Design für Mails

45 Prozent aller Newsletterleser haben sich schon einmal von einer Mailingliste abgemeldet, weil sie die Mails am Handy nicht lesen konnten. Manche davon haben den Absender sogar als Spam gemeldet. Kein Wunder, wenn statt hübsch formatiertem Text nur Symbolwüsten und Bildfragmente beim Leser ankommen.

Die Lösung heißt: Responsives Design. E-Mails werden mittlerweile überwiegend in HTML geschrieben. Das öffnet nicht nur die Tür für kreative Gestaltungsideen, man kann mit dem richtigen Code auch dafür sorgen, dass sich Text und Bild automatisch an die Bildschirmgröße anpassen.

Die Frage aller Fragen bleibt allerdings: Braucht man einen eigenen Mobile-Newsletter für gutes mobiles E-Mail-Marketing. An und für sich nicht, wenn man die Inhalte schon von Anfang an so gestaltet, dass sie auf jedem Gerät einen Mehrwert bringen.

5 Regeln für mobiles E-Mail-Marketing

  1. Große Daumen, große Buttons: Es gibt nichts frustrierenderes, als beim Lesen auf dem Smartphone winzig kleine Icons treffen zu müssen, um mit dem Content zu interagieren. Hier lieber direkt mit großen Buttons arbeiten – und auf die Abstände achten!
  2. Kein Mensch liest Textwüsten. Nur die wenigsten Abonnenten Deines Newsletters werden gierig auf ihn warten und sich extra die Zeit nehmen, ihn wie ein gutes Buch zu lesen. Daher: Lieber leicht verdauliche Contenthäppchen, die Lust auf mehr machen! Weiterreichende Informationen kannst Du beruhigt hinter Links verstecken, die sich Interessierte für später bookmarken können.
  3. Testen, testen, testen! Auch wenn Du auf ein responsives Design setzt und Dein mobiles E-Mail-Marketing technisch einwandfrei ist, solltest Du bei jeder Designänderung einen Testlauf starten und Dir die Mail auf möglichst vielen Endgeräten anschauen, um merkwürdige Absätze und schiefe Bilder aufzuspüren
  4. Bitte benutze Webfonts! Diese Fonts werden auf jedem Gerät richtig dargestellt. Klar, eine hübsche Überschrift kann toll aussehen, aber wenn sie von einem Tablet nur als krude Symbolkette angezeigt wird, wirkt deine Mail wie Spam.
  5. Lieber lang als breit! Viele Absätze im Text, eine gute Gliederung und auch ein kleines Inhaltsverzeichnis mit Sprungankern können helfen, Deinen Newsletter zu strukturieren und das Interesse der User einzufangen.

Fazit: Mobiles E-Mail-Marketing: Der Trend 2017?

Momentan wird mobiles E-Mail-Marketing als Heilsbringer der Onlinemarketing-Welt gehypt. Und zweifelsohne, ein richtig guter Newsletter kann die Fanbase glücklich machen. Er lässt aktuelle News, spannende Artikel und die besten Angebote direkt ins eigene Mailfach flattern. Auch eine gute Conversionrate rückt damit in greifbare Nähe. Aber damit mobiles E-Mail-Marketing wirklich funktioniert, muss man den Smartphone-Aspekt von Anfang an im Blick haben. Das gesamte Design und der Inhalt muss am Kunden ausgerichtet werden. Dann klappt es auch mit den Scharen an Newsletterabonnenten!

Vorsicht Abmahnfalle: Haftung für Links

Ein Gerichtsbeschluss zum Thema „Haftung für Links“ aus Hamburg empört die Internetgemeinde. Mitte November entschied das Landgericht Hamburg, dass ein Webseitenbetreiber auch für die Inhalte auf von ihm verlinkten Seiten verantwortlich gemacht werden kann. Sprich: Selbst wenn man die eigene Seite komplett rechtssicher und urheberrechtlich einwandfrei gestaltet hat, kann man durch eine Abmahnung zur Kasse gebeten werden. 

Wer verlinkt haftet: Die neue Abmahnfalle bei Links

Im konkreten Fall (Beschluss v. 18.11.2016, 310 O 402/16) ging es um einen Fotografen, der seine Bilder unter einer CC-Lizenz zur Verfügung gestellt hat. So durfte man die Bilder verwenden, solange man sie nicht verändert und den Rechteinhaber eindeutig angibt. Ein anderer Seitenbetreiber hat das Foto allerdings leicht editiert und das nicht angegeben – es folgte eine Abmahnung durch den Fotografen. So weit, so gut.

Was danach kam, erzürnt jetzt aber Internetaktivisten und Experten in ganz Deutschland. Der Fotograf des Werkes ist noch einen Schritt weitergegangen und hat auch noch eine dritte Seite abgemahnt, weil er dort einen Link zu der Seite mit dem Urheberrechtsverstoß entdeckt hatte. Das Landgericht Hamburg hat dem stattgegeben und die dritte Seite jetzt zur Zahlung von über 1000 Euro aufgefordert. Die Haftung für Links war bisher eigentlich immer ausgeschlossen – aber plötzlich soll sie doch existieren?

Was folgt aus dem Urteil zur Haftung für Links?

Der ganze Fall basiert auf einer Grundsatzentscheidung des europäischen Gerichtshofs. Dieser hat im September 2016 entschieden, dass es eine Urheberrechtsverletzung darstellen kann, wenn kommerziell betriebene Seiten einen Link auf urheberrechtsverletzende Seiten setzen.

Betroffen sind in erster Linie Seiten mit “Gewinnerzielungsabsicht”. Dieser Begriff lässt sich allerdings sehr frei auslegen. Ein Online-Shop will logischerweise Geld verdienen, aber wer besonders spitzfindig ist, der kann auch einem Blog mit ein paar AdWords-Anzeigen eine Gewinnerzielungsabsicht unterstellen.

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Nach der Logik des Landgerichts Hamburg muss man jeden Link genau prüfen, ob dort nicht vielleicht irgendeine Urheberrechtsverletzung stattfinden könnte. Als Webseitenbetreiber muss man also selbst Nachforschungen anstellen. Das bestätigt die Urteilsbegründung aus Hamburg noch einmal ganz explizit.

Übrigens: Die beliebten Disclaimer zum Haftungsausschluss sind nutzlos. Das waren sie zwar auch schon vor diesem Urteil, aber jetzt erhalten sie noch einmal eine ganz neue Aktualität. Bei der Haftung für Links gelten diese Haftungsausschlüsse leider nicht.

Viele Fragen bleiben offen

Das Urteil hat im Internet Bestürzung ausgelöst – denn nach Ansicht zahlreicher Experten hat das Landgericht Hamburg hier sehr weltfremd entschieden. Das ist nicht neu. Die Kammer in Hamburg ist bekannt für zweifelhafte Entscheidungen im Internetrecht, die Abmahnfallen Tür und Tor öffnen.

Besonders problematisch ist die dadurch entstandene Unsicherheit. Kann man noch auf Seiten verlinken? Es bleiben einfach viel zu viele Fragen bei diesem Grundsatzurteil offen.

  • Reicht als Nachforschung einfaches Nachfragen beim Seitenbetreiber? Was, wenn der einen anlügt oder selbst nicht genau weiß, wie der Rechtsstatus einer Grafik zu beurteilen ist?
  • Muss man als Linksetzer regelmäßig alle verlinkten Seiten überprüfen? Internetseiten ändern sich schließlich häufig. Bilder werden ausgetauscht oder verändert – gilt auch dann die Haftung für Links, wenn man von dem Verstoß gar nichts mitbekommen haben kann?
  • Ist man auch dann haftbar, wenn man auf eine Seite verlinkt, die auf eine andere Seite mit Urheberrechtsverstoß verlinkt? Können so Linkketten entstehen, bei denen am Ende alle Beteiligten abgemahnt werden?
  • Gilt die Kontrollpflicht für Linksetzer nur für die jeweils verlinkte Unterseite oder für die ganze Domain? Wenn wir jetzt einen Artikel in einem Blog verlinken, müssen wir dann den kompletten Blog inklusive aller Artikel auf Verstöße überprüfen?
  • Wie steht es um Google und andere Suchmaschinen – die verlinken schließlich auf unendlich viele Seiten. Sind sie also auch unendlich haftbar zu machen?
  • Wie steht es um Facebook, Twitter und andere Social Networks?

Fazit: Abwarten und hoffen?

Zunächst einmal: Keine Panik. Urteile zum Internetrecht vom LG Hamburg sind so gut wie immer mit ein wenig Abstand zu genießen – denn sie werden häufig in folgenden Instanzen kassiert oder abgeschwächt. Desweiteren ist noch kein anderer Fall bekannt, bei dem jemand tatsächlich eine Abmahnung für einen Link bekommen hätte. Außerdem sagen Experten, dass man das Urteil auch so interpretieren könnte, das zwischen dem Linksetzer und der verlinkten Seite eine Gewinnerzielungsabsicht stattfinden muss – also dieses Urteil nur Affiliate-Links betreffen könnte.

Das Nachrichtenmagazin heise hat außerdem bereits beim Landgericht angefragt, ob denn überhaupt die eigenen Inhalte auf der Seite des Gerichts alle urheberrechtlich einwandfrei seien. Dazu will das Gericht keine Aussage treffen – sie wissen also selbst nicht so genau, wie die Umsetzung dieses extrem hohen Anspruchs aussehen soll.

Für die Zwischenzeit sollte man also nicht komplett auf Links verzichten und sich Angst machen lassen. Allerdings kann man dieses Urteil als guten Anreiz nehmen, die eigene Seite einmal mit einem kritischen Blick zu überprüfen. Habe ich die Lizenzen für alle Bilder? Auch die Hintergründe? Sind überall die Rechteinhaber vollständig angegeben? Kann ich manche Grafiken vielleicht selbst machen? Damit ist man zumindest auf der eigenen Seite sicher vor Abmahnungen. Und wie sich die “Casa Linkhaftung” entwickelt, bleibt abzuwarten.

Was sind eure Gedanken zu dem Thema? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Webdesign-Trends 2017: Die Top 10 für schöne Seiten

2017 wird stylisch – zumindest wenn es ums Webseitendesign geht. Im Rahmen unserer Reihe zu den Onlinemarketing-Trends 2017 schauen wir uns heute die Webdesign-Trends 2017 an und verraten die Top 10 der Gadgets und optischen Spielereien, die User Experience und Style perfekt miteinander verbinden.

 

Die Top 10 der Webdesign-Trends 2017

 

1. Flat Design 2.0

Süße, kleine Bildchen oder großflächige Hintergründe: Letztes Jahr was das Webdesign geprägt von flachen Illustrationen ohne Schatten oder Perspektive – im Prinzip wie zweidimensionale Aufkleber. 2017 kommt die Dimension zurück! Der Lieblingslook der Webdesigner ist jetzt “Skeuomorphism”. Und weil das ein fürchterlich unhandliches Wort ist, bezeichnet man es lieber als Halbrealismus oder Flat 2.0 – also geshadete, aber trotzdem stilisierte Bilder.

2. One-Page

Scrollen ist alles! Klar, schließlich findet gut die Hälfte des Internettraffics mittlerweile auf Smartphone oder anderes Geräten mit einem Touchscreen statt. Das seitenlose One-Page-Webdesign ist da die perfekte Antwort: Hier kann man scrollen, und scrollen, und scrollen und findet alle Informationen auf einer einzigen Seite. Klar, dass One-Page damit zu den absoluten Webdesign-Trends 2017 gehört!

3. Emojis

Sie haben unser Leben langsam, aber sicher erobert: Emojis. Selbst Facebook setzt seit 2016 auf die kleinen Reaktionsbilder. In den Messengern kann man ganze Konversationen nur mit der Zeichensprache führen. Emojis sind aber auch perfekt, um Mikroreaktionen einzufangen (siehe nächster Punkt) oder schnell Emotionen zu übertragen.

4. Mehr Interaktionen

Mit einem Tap wird ein Bild bei Instagram geliket oder ein Artikel mit einem Emoji kommentiert: Mikroreaktionen sorgen dafür, dass man in Interaktion mit dem User gerät, ohne, dass dieser zu viel machen muss. Es gibt zahlreiche, sehr kreative Möglichkeiten, diese Möglichkeit zum direkten Feedback im Webdesign einzubauen.

5. Persönlichkeit

Persönlichkeit ist alleine schon im Content ein wichtiger Grundpfeiler, aber auch mit dem richtigen Webdesign kann man Personality vermitteln. Stockphotos sind 2017 definitiv out. Ja, auch die richtig guten. Stattdessen dominieren Illustrationen und Zeichnungen, die perfekt auf die jeweilige Seite abgestimmt sind. Das hat viel mehr Charakter als die gruselig lächelnden Stockphoto-Models und hilft dabei, die Marke zu prägen.

6. Videos

Auch Videos sind nicht nur ein Must-Have in Sachen Content, sie zählen auch zu den Webdesign-Trends 2017. Einfach anstelle eines großen Hero-Bilds als Backdrop ein Video einfügen oder komplexe Sachverhalte per Clip erklären – solange diese Elemente gut ins Webdesign eingebunden sind, können Videos richtig stylisch sein!

7. Kurze Ladezeiten

Trotz großer Illustrationen und umfangreicher Videos muss eine Internetseite auch blitzschnell laden – 2017 schneller als je zuvor. Vor allem mobil optimierte Seiten sind hier in der Pflicht. Das Zauberwort heißt: Kompression. Mit neuen Techniken lassen sich alle Dateien auf einem Webspace verkleinern und somit ohne Zeitverzögerung laden. Beim Enduser werden sie dann ganz normal dargestellt.

8. Hintergründe

Vorbei sind die Zeiten der einfarbigen Backdrops! Struktur ist angesagt! Vom Hintergrundbild mit subtilen Muster bis hin zu Duotones ist hier eine Menge möglich. Duotones sind auch optisch ein absoluter Webdesign Trends: Hier wird ein großes, schwarz-weißes Bild mit einem bunten Layer überdeckt und dann mit Text gefüllt. Der Hintergrund ist dadurch interessant, lenkt aber nicht vom Content ab.

9. Push Notifications

Einer der Spitzenreiter der Webdesign-Trends 2017 ist der Einsatz von Desktop Push-Notifications. Die kleinen Popups am Bildschirmrand informieren den User auf freiwilliger Basis über neue Artikel oder besondere Angebote – im Prinzip kann man die eigene Userbase in Echtzeit beschwören, wann immer man will – solange man es nicht übertreibt.

10. Full Screen

In Sachen optischem Design dominieren 2017 große, formatfüllende Bilder und Full-Screen-Designs ohne Ränder, Menüs oder andere optische Elemente. Das bedeutet aber auch, dass das Seitendesign richtig gut durchdacht sein muss!

Fazit: Alles für den User!

Wenn man sich die Top 10 unserer persönlichen Trends für 2017 anschaut, so wird schnell klar, dass der User immer weiter ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Ob Hamburger-Menü (über dessen Nutzen es unter Experten erbitterte Diskussionen gibt) oder seitenloses Design, alles soll sich möglichst intuitiv nutzen lassen. Keine Erklärungen, keine Tutorials, alles in kleinen Häppchen verpackt und leicht zu konsumieren. Aber das heißt nicht, dass man alles herunterdämpfen muss! Auch mit diesen UX-Verbesserungen lässt sich anspruchsvoller Content ausspielen.

Was sind Eure Trends 2017 in Sachen Webdesign?

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Storytelling im Onlinemarketing – von der Kunst, Geschichten zu erzählen

Storytelling ist der Content-Trend 2017 – daran gibt es keinen Zweifel. Die Kunst des Geschichtenerzählens ist in aller Munde und wird als DER Hype im Onlinemarketing gefeiert. Aber wie genau funktioniert Storytelling und gibt es spezielle Regeln für richtig gute Geschichten? Wir schauen uns die besten Beispiele für gelungenes Storytelling im Onlinemarketing an und geben Tipps für Deinen Erfolg.

Eine Geschichte über keine Geschichte

Ich habe lange überlegt, mit welcher Geschichte ich in einen Artikel über Storytelling einsteige. Viele andere Blogger bevorzugen klassische Lagerfeuer-Geschichten mit einer klaren Moral, die sich auf “Storytelling funktioniert super” herunterbrechen lässt. Ich bin durch die Wohnung gelaufen, habe vor lauter Verzweiflung sogar freiwillig den Abwasch gemacht und bin schließlich in der Badewanne gelandet, um mich inspirieren zu lassen. Aber ist es nicht auch Storytelling zuzugeben, dass ich auf der Suche nach einer guten Geschichte eben keine Geschichte gefunden habe?

Es ist eine hohe Kunst, Geschichten gut zu erzählen. Wir alle haben diese eine Person im Freundeskreis, die einfach reden und reden und reden kann und man sich kaum von ihren Lippen lösen will. Einfach alles, was sie erzählt, klingt lebendig und spannend. Man fühlt sich beim Zuhören so, als wäre man selbst dabei gewesen. Aber kann man dieses Charisma auch auf Content übertragen?

Der Nutzen von Storytelling im Onlinemarketing

Geschichten machen Unternehmen und Ideen lebendig. Sie geben einem gesichtslosen Produkt einen Charakter. Etwas, das die User damit verbinden können. Und werden! Denn es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Emotionen dabei helfen, Erinnerungen abzuspeichern. Daher arbeiten zahlreiche Werbefilme und Imagevideos sehr großzügig mit Musik, Bildern und allen anderen Methoden, um Emotionen zu wecken. Bestes Beispiel: Der Imagefilm des Dresdner Striezelmarktes.

Hier wurde wirklich alles getan, um die Emotionen anzusprechen. Die Geschichte wird ohne Worte erzählt, und sie braucht auch gar keine Worte. Kinder, Weihnachten, Lichtermeer – man hat das Gefühl, direkt auf dem Altmarkt zu stehen und den Glühwein zu riechen. Und nicht wenige, die sich das Video angeschaut haben (inklusive mir), werden vielleicht sogar ein paar Tränchen vergossen haben, als das Räuchermännchen aus der Tasche fällt und im Staub liegen bleibt.

Aber was genau war denn nun der Zweck des Videos? Mit Sicherheit nicht, dass wir jetzt alle aufstehen und den Striezelmarkt besuchen – zumindest nicht kurzfristig. Es geht um Standortkommunikation und Stadtmarketing – Markenbildung, sozusagen. Und hier spielt das Storytelling im Onlinemarketing seine größten Trümpfe aus! Die Betrachter des Videos sollen förmlich die Vorfreude auf Weihnachten spüren, und diese Vorfreude mit Dresden verbinden. Dresden, die Weihnachtsstadt – mit diesem Video wird dieser Ruf in den Köpfen der Menschen zementiert.

5 Tipps für Storytelling, das wirklich ankommt

  1. Bitte nicht übertreiben! Klar, die wirklich viral erfolgreichen Storytelling-Kampagnen (wie zum Beispiel von Edeka letztes Jahr) sprechen die Tränendrüsen an, aber um das kunstvoll und professionell zu machen, braucht es eine ausgereifte Strategie und einen hohen Produktionswert.
  2. Storytelling funktioniert nicht nur in Videos. Auch in Texten kann man Geschichten erzählen. Aber bitte nur, wenn es auch wirklich passt – jeder Leser merkt sofort, wenn man eine Geschichte erfunden hat, nur um Storytelling im Onlinemarketing zu nutzen.
  3. Geschichten folgen einem bestimmten Aufbau: Einleitung, Konflikt, Auflösung des Konflikts, Schluss. Und wenn ein Element fehlt, wirkt die Geschichte nicht vollständig.
  4. Storys brauchen Helden! Die Ich-Perspektive ist ein guter Weg, um Geschichten zu erzählen, weil man so automatisch gezwungen ist, etwas von sich preiszugeben. Und das weckt Sympathien!
  5. Und die Moral von der Geschichte? Natürlich kann man im Schlussteil der Geschichte das Storytelling nutzen, um auf die unübersehbaren Vorteile der eigenen Marke hinzuweisen. Oder man lässt es einfach und lässt die Geschichte für sich wirken – ohne dem Leser eine erzwungene Moral aufzubürden.

Fazit: Eine Geschichte über Storytelling

Begonnen habe ich unsere kleine Geschichte über das Storytelling im Onlinemarketing mit meinen Problemen, eine passende Story zu finden. Ich bin alle Möglichkeiten im Kopf durchgegangen, und letztendlich habe ich mich dazu entschieden, Euch von genau diesen Problemen zu erzählen. Eine erzwungene Story nützt niemandem etwas, aber eine wirkliche Geschichte darüber, wie dieser Artikel entstanden ist und wie ich es geschafft habe, einen Einstieg zu finden – das klingt doch eigentlich ganz interessant, oder? Und genau das ist die Macht vom Storytelling im Onlinemarketing!

Was sind Eure Tipps, um die perfekte Story zu finden? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!