Usability-Optimierung

Usability-Optimierung ist ein bisschen wie der Frühjahrsputz: Wenn Du die staubigen Ecken und die herumliegende Wäsche zu lange ignorierst, wird es unangenehm. So ähnlich sieht es auch mit Deiner Webseite aus: Okay, manche Unterseiten laden etwas langsam und der ein oder andere Menüpunkt funktioniert vielleicht nicht. Aber wie schlimm kann das schon sein? Deine User sehen das ganz anders. Die sind nämlich genervt von der mangelnden Nutzbarkeit und klicken entnervt weg, wenn der Weg zum Warenkorb nur mit einem Navi zu finden ist. Es reicht nicht, einmal eine gute Webseite auf die Beine zu stellen, Du musst regelmäßig kontrollieren, ob alles funktioniert. Wir zeigen Dir heute, wie Du mit ein wenig kontinuierlicher Arbeit Ordnung in Dein Webseiten-Chaos bekommst.

Kontinuierliche Usability-Optimierung: Immer am Ball bleiben!

Usability-Optimierung ist ein Marathon, kein Sprint. Und es gibt viele gute Gründe, warum Du bei der Nutzbarkeit Deiner Webseite am Ball bleiben solltest:

  • Gut optimierte, leicht nutzbare Internetseiten haben eine höhere Conversionrate.
  • Die Nutzer finden schnell und ohne Umwege das, was sie suchen.
  • Die Absprungrate verringert sich, wenn Du den Usern keinen Grund gibst, wegzuklicken.
  • Deine User sind glücklicher. Und glückliche User empfehlen Dich weiter.
  • Die regelmäßige Pflege Deiner Webseite kann sich positiv auf das SEO-Ranking auswirken.

Viele Webseitennutzer kümmern sich einmal um ihre Usability und ignorieren das Thema danach. Aber eine Webseite steht häufig viele Jahre (relativ) unverändert im Internet. In dieser Zeit ändern sich nicht nur Trends und Designs, es kommen ganz neue Herausforderungen dazu. Es gibt heute immer noch Webseiten, die auf Mobilgeräten nicht funktionieren. Wer regelmäßig einen kritischen Blick auf die eigene Webseite wirft, der wird belohnt: Deine Webseite bleibt am Puls der Zeit, lässt sich schnell und unkompliziert bedienen und macht die Nutzer glücklich. Es gibt keinen guten Grund, sich nicht regelmäßig der Usability-Optimierung zu widmen.

So optimierst Du mit 30 Minuten Arbeit im Monat Deine Nutzbarkeit

Ich höre Dich jetzt grübeln: „Wie soll ich denn die Usability meiner Webseite in meinen Zeitplan einbauen?“ Tatsächlich hören wir oft, dass es an der Zeit scheitert, wenn die Nutzbarkeit der Seite nicht so optimal ist.

Die schlechte Nachricht: Ganz ohne Zeitinvestment geht es natürlich nicht.

Die gute Nachricht: Es muss gar nicht viel sein.

Du willst wirklich kontinuierliche Usability-Optimierung betreiben? Dann ist es sogar sinnvoller, jeden Monat ein bisschen zu leisten, statt Dir am Ende des Jahres panisch eine Woche Zeit zu nehmen. Es reicht, wenn Du 30 Minuten pro Monat konzentriert überlegst, wie Du Deine Webseite besser machen kannst.

Ideen für die Usability-Optimierung:

  1. Schaue Dir Deine Webseite mit den Augen des Kunden an! Setze Dir die Challenge, in weniger als 2 Minuten ein Produkt zu kaufen oder die wichtigsten Informationen über Dich herauszufiltern. Klappt das? Wenn nicht, kannst Du an dieser Baustelle arbeiten.
  2. Teste, ob alle Links funktionieren oder ob eines Deiner technischen Skripte abgestürzt ist!
  3. Werfe einen Blick auf die Überschriften, Seitentitel und markierten Textstellen! Der Leser sollte nur auf Basis der Überschriften erahnen können, worum es bei Dir geht. Du hast gar keine Struktur in Deinen Inhalten? Dann wird es höchste Zeit!
  4. Probiere Deine Webseite mit unterschiedlichen Endgeräten aus! PC, Tablets, Smartphones mit unterschiedlichen Bildschirmen und Auflösungen: Deine Webseite sollte überall gut aussehen und sich easy bedienen lassen!
  5. Ist auf der Startseite sofort ersichtlich, was Dein Unternehmen anbietet und wie es den Usern helfen kann? Der User will wissen, wo er gelandet ist und was du für ihn tun kannst.
  6. Gibt es eine Suchfunktion? Bei umfangreichen Webseiten hilft das bei der Orientierung.

Außenseiter Spitzenreiter: Darum solltest Du Deine Webseite von außen betrachten

Am Ende geht es um eine Sache: Die Nutzer der Webseite sollen sich wohlfühlen. Durchdachtes Design, Bedienbarkeit und wertvolle Inhalte geben dem User ein gutes Gefühl. So sollte es sein.

In der Praxis geht es um das Empfinden Deiner Kunden.

Du kennst (idealerweise) jeden Winkel Deiner Internetseite. Vielleicht hast Du sie selbst aufgebaut, vielleicht hattest Du dabei Hilfe. Aber Dein Blick auf die Menüs, Bilder und Texte ist nie unparteiisch.

Bei der Optimierung der Nutzerfreundlichkeit musst Du einen Schritt zurückgehen und Deine Seite mit den Augen des Users sehen. Das kann schwer sein. Deswegen setzen viele Techniken aus der Usability-Optimierung auf externe Informationen und Außenseiter. Es gibt mehrere Optionen, um die Meinung von außen zu bekommen:

  • Umfragen in einem Pop-Up, bei dem User angeben können, was ihnen an der Webseite nicht gefällt.
  • Klicktracking oder sogar Eye-Tracking, um den Weg der Nutzer auf der Webseite nachzuvollziehen.
  • Externe Probanden, die Deine Seite auf Herz und Nieren prüfen. Das können Kunden sein, Deine Geschäftspartner, Freunde oder Deine Mutter. Hauptsache, sie verhalten sich beim Test natürlich!

Mit diesem Blick von außen kannst Du leicht Fehlerquellen finden, auf die Du nicht gekommen bist. Ein guter Test, um die Nutzerfreundlichkeit zu überprüfen!

Fazit: Usability-Optimierung leicht gemacht

Am Ende des Tages wollen wir alle, dass unsere User glücklich und zufrieden sind. Ein schlecht optimiertes Menü oder eine zu komplizierter Warenkorb sollten da wirklich nicht im Weg stehen. Bei der Usability-Optimierung geht es weniger um große, zeitintensive Investitionen, sondern um Kleinigkeiten, die das Leben schöner machen. Es reicht, aufmerksam zu bleiben und die eigene Arbeit immer kritisch zu hinterfragen. Was ist gut für die Kunden? Wie nutzen sie meine Webseite? Wie kann ich ihnen den Aufenthalt bei mir so angenehm wie möglich machen? Wenn Du Dir diese Fragen stellst, bist Du bereits auf einem sehr guten Weg. Wir helfen Dir gerne dabei, indem wir einen aufmerksamen Quick Check Deiner Seite machen und Dir das Optimierungspotenzial zeigen!

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