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5 Wege, wie Du Struktur in Deinen Content bringst

Es gibt viele Gründe, Deinem Text eine schöne und leicht lesbare Struktur zu geben. Es lässt Deinen Artikel weniger wuchtig wirken. Aber Zwischenüberschriften, Fettungen und Absätze gefallen nicht nur dem Leser: Auch Google mag eine gut lesbare Textstruktur. Die Suchmaschine kann Deine strukturierten Inhalte besser verstehen und zeigt sie weiter oben in den Suchergebnissen an. 

Ein Artikel ganz ohne Struktur lässt sich schlecht lesen.Heute verraten wir Dir 5 Tipps, um Deinen Texten und Artikeln eine bessere Struktur zu geben, die dem Leser gefällt und alle wichtigen Informationen im schönsten Licht darstellt. Denn gute Inhalte brauchen eine ansprechende Form. Viele Tipps klingen auf den ersten Blick selbstverständlich, dennoch ist der richtige Look für den Erfolg eines Blogartikels oder einer Landing Page fast noch wichtiger als der eigentliche Inhalt.

Viele Leser scannen Artikel im Internet nur und lesen nicht jedes einzelne Wort. Und das ist auch okay. Mit einer guten Textstruktur verrätst Du Deinem User auf den ersten Blick, was ihn erwartet und bringst Deine wichtigsten Argumente schnell und sicher unter. Außerdem erfüllt ein gut formatierter Artikel alle Anforderungen, die Google an Web-Content hat. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck – und da ist der Stil entscheidend!

1. Absätze

Absätze sind der erste Schritt, um Deinen Content zu strukturieren. Oftmals passieren sie ganz natürlich: Wenn ein Gedanke beendet ist, kommt der Druck auf die Enter-Taste. Aber ist es wirklich so einfach?

Absätze sollten immer eine Argumentationskette abbilden. Als kleine Sinneinheiten lassen sie sich am Ende verschieben, neu anordnen und sortieren.

Ganz nebenbei bildest Du dadurch mehr Weißfläche auf der Seite. Das ist ein Begriff aus dem Layout, der auch in den alten Medien eine große Rolle spielt. Artikel mit viel Freifläche sind weniger anstrengend für die Augen und lassen sich somit leichter lesen. Im Internet sorgen Absätze dafür, dass Deine Leser Dich besser verstehen und nicht entnervt wegklicken, weil sie von einer Wand aus Text erschlagen werden.

2. Zwischenüberschriften

Absätze allein machen noch keinen guten Webtext aus. Um Deinem Content Struktur zu geben, musst Du Zwischenüberschriften einsetzen. Das ist gut für den Leser, der sich zunächst einen Überblick über Deine Inhalte verschaffen will. Dabei gibt es folgende Regeln:

  1. Die große Hauptüberschrift in H1 über dem Artikel sollte einzigartig sein.
  2. Die Zwischenüberschriften sind als H2 formatiert und geben dem User Orientierung.
  3. Kleine Absätze können mit gefetteten Überschriften gestaltet werden.

Mehr als drei Ebenen bei den Überschriften wirken schnell unruhig – im Internet reichen zwei bis drei verschiedene Typen von Überschriften völlig aus.

3. Aufzählungen

Es gibt zwei Arten von Aufzählungen: Nummerierte Listen sind gut, wenn es um ein Ranking geht oder um eine Reihenfolge, die der Leser nacheinander nimmt. Klassische Aufzählungen mit Punkten, Strichen oder Symbolen sind universell einsetzbar.

Auf jeden Fall vereinen Aufzählungen gleich zwei positive Aspekte für Dein Layout miteinander: Sie schaffen viel Weißfläche und ziehen die Blicke damit magisch an. Viele User lesen fast ausschließlich die Bullet-Point-Listen in einem Artikel. Deswegen sollte hier alles stehen, was im Text nicht untergehen darf. Daneben präsentieren Aufzählungen Informationen kompakt und auf einen Blick lesbar.

Du willst mehr über grandiose Bullet Points lernen? Bei textmatters findest Du alles, was Du darüber wissen musst.

4. Fettungen und Formatierung

Jetzt wird es spannend! Über Fettungen im Text streiten sich die Geister. Für manche Texter sind Fettungen ein wirksames Mittel, um die Aufmerksamkeit auf die Kernaussagen zu lenken. Aber gerade, wenn es der Autor mit Fettungen übertreibt, ist man als Leser schnell verwirrt. Was ist dem Autor wirklich wichtig?

Fettungen liefern die Antworten auf die zentralen Fragen Deines Artikels. Je sparsamer Du damit würzt, desto wirkungsvoller werden sie. Es hat sich bewährt, in jedem Absatz maximal eine Wortgruppe in den Vordergrund zu stellen. Alles andere lässt Deinen schönen Text unruhig wirken.

Übrigens: Auch kursive Passagen haben ihren Zweck. Die schräg gestellte Schrift fällt nicht so stark ins Auge wie eine Fettung, betont aber gleichzeitig eine Passage im Lesefluss. Zum Beispiel kannst Du damit persönliche Einschübe oder kontroverse Meinungen kennzeichnen, ohne direkt alle Blicke darauf zu lenken.

5. Bilder, Icons und Grafiken

Es wird bunt! Bisher haben sich alle Tipps und Tricks im normalen Eingabefenster abgespielt. Aber mit Bildern hast Du wortwörtlich unendliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Das große Beitragsbild über einem Blogartikel legt die Stimmung fest und gibt dem Leser einen ersten Eindruck vom Inhalt. Idealerweise hat schon dieses Bild Wiedererkennungswert – perfekt, wenn Du Deine Texte auf Social Media teilen willst. Viele Blogs setzen auf (mehr oder weniger) passende Stockfotos oder setzen die Hauptüberschrift noch einmal schön in Szene.

Im Text selbst lockert visueller Content das Schriftbild auf. Der richtige Einsatz von Bildern und Icons ist allerdings ein Tanz auf der Rasierklinge: Denn unpassende Fotos oder Bilder, die sich zu sehr in den Vordergrund drängen, saugen die gesamte Aufmerksamkeit auf. Der Schlüssel zum Erfolg ist Sparsamkeit.

 

Unsere Praxis-Tipps für schönere Artikel und mehr Struktur im Text

Du kennst jetzt die einfachsten Möglichkeiten, Deinem Text Struktur und Ordnung zu verleihen. Aber wie sieht das in der Realität aus? Wie entsteht ein gut (hoffentlich) strukturierter Artikel bei uns?

  1. Am Anfang steht die Idee: Willst Du Deinen Text als Listicle formatieren? Wie sieht die Hauptüberschrift aus? Das legt die Grundstruktur gleich zu Beginn fest.
  2. Ich schreibe die Zwischenüberschriften zuerst. Damit habe ich eine bessere Orientierung beim Schreiben und schweife thematisch nicht so schnell ab.
  3. Wo bietet sich eine Aufzählung an? Mit diesem Gedanken schaue ich mir meine erste Textstruktur an und überlege, wo ich meine Bullet-Point-Liste einfüge.
  4. Die Fettungen kommen zum Schluss. So muss ich nämlich überlegen, was die Kernaussage meines Artikels ist und kann unklare Passagen noch einmal überarbeiten.
  5. Der Text soll strahlen! Wenn es nicht gerade um abstrakte Themen oder Schaubilder geht, kommen die Bilder erst nach dem fertigen Text zum Einsatz.

Wie arbeitet Ihr an einem Text für Eure Webseite? Folgt Ihr bestimmten Regeln oder lasst Ihr es einfach fließen? Wir sind gespannt auf Eure Kommentare!

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Unschlagbare Trends für gute Usability, die nie alt werden

Benutzerfreundlichkeit: Kaum etwas hat einen größeren Einfluss auf die Zufriedenheit des Kunden. Und hier sind es vor allem die kleinen, versteckten Annehmlichkeiten, die den besten Effekt haben können. Gute Usability ist mehr als nur Webdesign. Es ist die Art, kundenzentriert zu denken. Ein paar Trends haben sich in den letzten Monaten durchgesetzt und zeigen, wie schön kluge Ideen umgesetzt werden können. Und gutes Design ist abseits aller Trends immer beeindruckend einfach! Wir zeigen Euch unsere liebsten Usability-Trends, die einfach nie alt werden.

So schön einfach: Nehmt den User an die Hand!

Menüführung ist schon seit Anbeginn des Internets ein spannendes Thema. Aber die beste Menüführung ist gar keine Menüführung! Idealerweise findet sich der User ganz ohne Beschriftungen auf der Seite zurecht. Vielleicht wählt Ihr auch ein seitenloses Design aus, das lediglich einzelne Sprungpunkte bietet. Die Navigation soll es so einfach und intuitiv wie möglich machen, sich auf Eurer Seite zu bewegen. Kreative Lösungen fühlen sich dabei organisch und natürlich an. Definitiv out sind ellenlange Menüs mit einzelnen Unterseiten, die fein säuberlich aufgereiht da stehen. Interaktion ist das Zauberwort! Der User sollte sich auf Eurer Seite nie verirren, sondern immer den richtigen Weg finden. Mit einer tiefgehenden Analyse der Seitenstruktur lässt sich voraussagen, wie ein User sich bewegt und wie Ihr diesen Weg optimieren könnt.

Charakterstarke Usability-Trends mit Persönlichkeit

Minimalismus ist out! Lange Zeit dominierten einfache Webseiten ohne Ecken, Kanten und erkennbaren, eigenen Stil. Diese Seiten waren zwar leicht zu navigieren, aber letztendlich austauschbar und seelenlos.

Das Trend-Pendel schwingt (zum Glück!) wieder in die andere Richtung: Persönlichkeit und Individualität werden belohnt! Erkennt man Eure Seite auch noch, wenn man den Bildschirm schwarz-weiß macht und die Bilder und Fotos entfernt? Strahlt Eure Seite einen unverwechselbaren Flair aus, der die Kunden anspricht? Das ist für die Usability nämlich genau so wichtig wie eine gute Menüführung oder ein eingängiges Design.

Das gilt übrigens nicht nur für die Usability und das Webdesign: Auch Texte und Bilder profitieren von einer eigenen Stimme oder einem eigenen Stil. Stockfotos und Phrasen sind definitiv kein Mittel, um in Zukunft bei den Nutzern zu punkten.

Natürlich künstlich: Wie AI und UX zusammenpassen

Künstliche Intelligenz ist noch ein ziemlich junger Trend. Aber gerade durch seine unterschiedlichen Einsatzzwecke kann die AI quasi überall angewendet werden und das Leben der User verbessern. Das muss nicht einmal ein fortgeschrittener Chatbot sein, der sich mit dem Nutzer unterhält. Künstliche Intelligenz ist auch, wenn der Onlineshop perfekt funktioniert und man die Schritte des Kunden vorhersagen kann. Idealerweise hält das auch noch die Ladezeiten sehr gering, weil die AI hinter der Programmierung schon einmal die wahrscheinlichsten Zielseiten vorbereitet. Der User merkt davon vielleicht nichts – aber indirekt profitieren so alle von dem neuesten Trend in Sachen Usability

Fazit: Gute Usability macht alles schöner

Das Wichtigste an guter Usability ist die stetige Weiterentwicklung der Seite und der Technik, die dahinter steht. Regelmäßige Analysen zeigen Schwachstellen auf, die mit wenigen Tricks aus der Welt geschafft sind. Neben der Nutzerfreundlichkeit hat die Usability noch einen weiteren Aspekt: Je weniger User eine Seite frustriert schließen, weil sie zu lange lädt oder zu unübersichtlich ist, desto wahrscheinlicher wird die Conversion. Usability-Tests nehmen die ganze Seite in den Blick und unterstützen Euch so dabei, Euren Nutzern die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Und das ist am Ende nicht nur gut für die Besucher der Seite, sondern auch für Euch.

 

 

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Die Duplicate Content Falle: Leidet auch Deine Seite darunter?

Manchmal steckt der Teufel im Detail: Duplicate Content wirkt auf den ersten Blick wie ein Problem, das sich leicht in den Griff bekommen lässt. Doch auf den zweiten Blick finden wir dann bei einer tiefgehenden Analyse doppelte Inhalte, die von Google gar nicht gern gesehen werden. Einige SEO-Fehler rund um Duplicate Content sind dabei besonders häufig – und um die soll es heute gehen.

Das Problem mit dem WWW

Gibt es einen Unterschied zwischen blog.beispielseite.de und shop.beispielseite.de? Klar, die jeweilige Subdomain gibt uns Auskunft darüber, dass es sich hier um einen Blog oder eine Shopseite handelt. Aber die sieht es mit dem beliebten Präfix “WWW” aus? Webseiten funktionieren in der Regel schließlich auch ohne das vorgestellte “World Wide Web”. Eigentlich ist die Subdomain ein Überbleibsel aus der Vorzeit des Internets. Aber die User haben sich an www.beispielseite.de gewöhnt – und manche Browser komplettieren jede eingegebene URL sogar automatisch.

Da gibt es nur ein Problem: Wenn Deine Homepage mit http://beispielseite.de und http://www.beispielseite.de erreichbar ist, sind das für Google zwei unterschiedliche Seiten. Und da beide Seiten denselben Content haben, droht Duplicate Content Alarm!

Aber es gibt einen einfachen Ausweg: Erstelle dazu einfach eine .htaccess-Datei im Root-Verzeichnis, in der Du eine 301-Umleitung von der einen auf die andere Seite einrichtest. Damit weiß der Google-Crawler, wo er hin soll und welche Seite er indexieren soll. In der Search Console kannst Du außerdem noch eine bevorzugte Seitenversion angeben.

Der Code für die .htaccess-Datei könnte so aussehen:

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^beispielseite.de
RewriteRule ^(.*)$ https://beispielseite.de$1 [R=301,L]

Sichere Verschlüsselung, unsichere Aussichten

Dasselbe Problem besteht auch bei Seiten, die mit SSL verschlüsselt sind. Diese zeichnen sich durch das Präfix HTTPS aus. Allerdings läuft die ganz normale Seitenvariante mit HTTP meist ebenfalls weiter. Und wieder haben wir zwei Seiten mit demselben Inhalt – nämlich http://beispielseite.de und https://beispielseite.de.

Auch hier kannst Du mit einer einfachen 301-Weiterleitung arbeiten – oder aber du bestimmst mit rel=canonical eine Hauptseite. Beide Varianten funktionieren. Bei SSL-Zertifikaten gibt es häufig auch die Möglichkeit, eine Umleitung direkt bei der Aktivierung der Verschlüsselung zu aktivieren. Um zu checken, ob Duplicate Content in Form von verschiedenen internen URLs vorliegt, gibt es praktische Tools wie zum Beispiel die Analyse von Seorch.

6 weitere häufige Quelle für Duplicate Content

  • Textbausteine, die auf jeder Unterseite vorkommen und einen großen Teil des Contents einnehmen.
  • Kategorieseiten, die verschiedene Kombinationen von Keywords erlauben: So sind die Inhalte für “schwarze Socken” und “Socken schwarz” dieselben, aber die URLs unterscheiden sich. Klingt für Google nach Duplicate Content!
  • Archivseiten oder missverstandene Sitemaps, die ähnliche Seiten unter verschiedenen URLs listen.
  • Mobile Seitenversionen, die eine eigene URL formen, aber denselben Inhalt haben, wie zum Beispiel www.beispielseite.de/mobile.
  • Produktbeschreibungen oder Texte, die unverändert vom Lieferanten übernommen wurden.
  • Print-Versionen oder andere Seitenversionen, die von Google gecrawlt werden dürfen.

Externer Duplicate Content: Wie geht man mit Content-Diebstahl um?

Aber Duplicate Content kann nicht nur von der eigenen Seite kommen. Klassischerweise denkt man bei doppeltem Content tatsächlich eher an externe Seiten, die die eigenen Texte klauen und auf ihre Seite übernehmen. Natürlich kann es auch bei mehreren Seiten in ähnlichen Projekten zu Überschneidungen kommen. Presseportale sind ebenfalls eine häufige Quelle für Duplicate Content. Mit Tools wie Copyscape findest Du schnell und unkompliziert doppelte Inhalte auf Fremdseiten. Meist reicht schon eine E-Mail an den Webmaster, um das Problem zu lösen.

Fazit: Duplicate Content analysieren und auslöschen

Duplicate Content kann nerven – aber mit der Hilfe von verschiedenen Tools und einer professionellen Analyse findest Du sicher alle Fehlerquellen, die in die Falle führen. Das Problem betrifft viele Webseitenbetreiber – Du bist also nicht alleine.

Übrigens: Google hält sich recht bedeckt, was die Bewertung von doppeltem Content angeht. Die Sprecher für den Suchmaschinenriesen haben Andeutungen gemacht, dass die Crawler mittlerweile gut erkennen, wann Content wirklich geklaut ist und wann es nur um kleine Fehlerchen geht. Aber trotzdem ist es besser, erst gar keine Zweifel aufkommen zu lassen!

 

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Vergiss Conversion-Hacks! Wir zeigen Dir, wie Du wirklich mehr Kunden gewinnst.

Conversion-Optimierung ist in aller Munde. Und klar, wir bieten als Fullservice-Agentur natürlich auch die Optimierung Deiner Conversion-Rate an. Aber müssen es dafür wirklich ständig irgendwelche Conversion-Hacks sein? Wir finden: Nein! Stattdessen setzen wir auf eine kontinuierliche, auf dem Boden gebliebene Arbeit an Deiner Seite. Denn das bringt auf Dauer wirklich mehr Kunden zu Dir. Wir zeigen Dir unseren Weg und erklären, wie auch Du mehr User in Kunden verwandelst – ganz ohne magische Tricks.

Conversion ≠ Verkauf

Um gleich mal mit dem größten Mysterium aufzuräumen: Eine Conversion ist nicht automatisch ein Verkauf. Die wörtliche Bedeutung ist „Verwandlung“ – und das kommt der Realität schon viel näher.

Die Customer Journey, also die „Reise“ des Users vom ersten Interesse bis zum getätigten Umsatz, durchläuft verschiedene Stufen.

  1. Vom interessierten Menschen wird durch Klick auf eine Werbeanzeige ein User.
  2. Der Seitenbesucher klickt sich durch die Webseite und lädt sich vielleicht ein kostenloses Freebie herunter oder registriert sich für den Newsletter. Er wird damit zum Lead.
  3. Als Lead überzeugt sich die Person selbst von Deinen Angeboten oder wird direkt von Dir eingefangen und wird so schließlich zum Kunden.
  4. Als Kunde verfolgt er eventuell weiter Deine Aktivitäten und teilt vielleicht sogar den einen oder anderen Post bei Facebook oder Twitter. Du hast einen Fan gewonnen.

Jede einzelne Verwandlung ist eine Conversion und kann entsprecht analysiert und optimiert werden. Aber natürlich bedarf es immer einer anderen Herangehensweise und einer neuen Strategie. Und diese Strategie wird nicht einmal hinter verschlossenen Türen ausgeheckt und umgesetzt, sondern über lange Zeit hinweg immer wieder verbessert und optimiert. Das verstehen wir unter Conversion-Optimierung – keine kurzfristigen Hacks, sondern kluge und durchdachte Methoden, um aus Seitenbesuchern auf lange Sicht Fans zu machen.

Viele Wege führen zum Ziel – 5 Arten der Conversion-Optimierung

Content, Warenkorb, Webdesign – es gibt viele Stellschrauben, an denen wir drehen können. Aber erst im Gesamtbild ergibt sich der wirklich Effekt. Es ist schlicht unmöglich, nur einen Teilaspekt Deiner Seite zu optimieren. Wenn Du das Webdesign nutzerfreundlicher machst, musst Du Dir auch Gedanken über den Content machen. Wenn Du einmal dabei bist, die Seiteninhalte zu überarbeiten, kannst Du auch gleich einen Blick auf die Call-to-Action-Buttons und die User-Führung werfen. Das führt Dich direkt in den Warenkorb oder zur Anmeldung Deines Newsletters. Und was da alles für Baustellen auf Dich warten! Schlüsseln wir das einmal kurz auf:

  • Webdesign- und Usability-Optimierung: Wusstest Du, dass die Conversion-Rate mit jeder Sekunde Ladezeit um 20 Prozent sinkt? Schnelle Seiten versprechen schnelle Gewinne – und das gilt nicht nur für die Datenmenge, sondern auch für die Navigation.
  • Content-Optimierung: Qualität schlägt Quantität. Der Text sollte ganz natürlich auf der Seite stehen und sich ins Gesamtbild einfügen. Und da ist weniger manchmal mehr. Bilder und Videos sagen mehr als tausend Worte und fangen die Vorteile Deines Unternehmens vielleicht sogar besser ein als ein ellenlanger Aufsatz.
  • Layout-Optimierung: Je schneller sich ein User auf Deiner Seite zurecht findet, desto wahrscheinlich bleibt er da. Und das führt wiederum wahrscheinlicher zu einer Conversion. Du siehst also schon: Das ganze ist ein Domino-Effekt, der mit dem richtigen Layout beginnt.
  • Warenkorb-Optimierung: Unerlässlich für Online-Shops! Bist Du nicht auch genervt, wenn das Online-Shopping ewig dauert, weil der Warenkorb extrem kompliziert gestaltet ist? Lass Dich nicht wegklicken, sondern optimiere die User-Führung so, dass das Einkaufen Spaß macht!
  • Mobile Optimierung: Deine Seite sieht am Laptop super aus? Dann checke auf jeden Fall auch, ob die mobile Darstellung klappt! Ein smoothes Seitendesign ist hier noch viel wichtiger als am Desktop – und steigert damit auch Deinen Umsatz!

Fazit: Conversion-Hacks adé?

Conversion-Hacks sind ein sexy Thema. Denn sie versprechen große Effekte mit wenig Arbeitsaufwand – und wer will das nicht? Und wir wollen auch gar nicht in Abrede stellen, dass zum Beispiel bei den Tricks zur Optimierung der Title-Tags auch was dran ist. Aber es ist für uns eben noch keine Conversion-Optimierung, wenn man mal eben kurz den SEO-Title ändert oder die Farbe des CTO-Buttons über den Haufen wirft. Klar, das sind Puzzlestücke auf dem Weg – aber es ist eben nicht alles. Ganzheitliches Online-Marketing ist für uns ein wichtiger Punkt, den wir in unsere Arbeit einfließen lassen. Conversion-Optimierung ist 2017 etwas anderes als das Spiel mit ein paar Variablen, sondern wie alles im Online-Marketing vernetzt.

Was denkst Du zum Thema Conversion-Hacks im Online-Marketing? Findest Du Hacks auch so überschätzt oder fühlst Du Dich wohl als Hacker? Lass es uns wissen!

(Und übrigens – wir haben auch schon über Hacks geschrieben. Es ist also nicht alles Schwarz und Weiß in der bunten Welt der Online-Marketings!)

 

 

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Sexy Webdesign: Psychologie der Usability

Kommt es wirklich immer nur auf die inneren Werte an? Im Webdesign definitiv nicht! Der Mensch ist ein optisch veranlagtes Tier – und wenn ihm das Design Deiner Seite nicht gefällt, ist er ganz schnell wieder verschwunden. Aber mit ein paar kleinen Änderungen an der Optik machst Du Dein Webdesign fit für 2017 und sorgst ganz nebenbei für eine niedrigere Absprungrate. Entdecke die Psychologie der Usability und nutze unsere optischen Tipps für Deinen Vorteil!

Usability Optimierung im Webdesign

Die Sonne scheint, die Bäume und Pflanzen sprießen und ein frischer Wind weht durch Dresden – Zeit für einen Frühjahrsputz! Wer schon keine Lust auf die Saubermachaktion zu Hause hat, der kann ja wenigstens einmal einen professionellen Blick auf die eigene Seite werfen. Denn obwohl sie mittlerweile das zentrale Marketingwerkzeug in jeder Branche ist, werden viele Firmenwebsites mehr als stiefmütterlich behandelt. Dabei ist es so einfach, schönes Design und Nutzerfreundlichkeit zu vereinen!

Es gibt einen Designgrundsatz: Alles, was dem User hilft, ist schön. Alleine schon die unbewusste Wahrnehmung der Nutzer wird durch kleine Details beeinflusst, die ihm auf der Webseite begegnen. Passen die Farben zusammen? Laden alle Bilder in der richtigen Größe? Ein mittelprächtiges Design wird sicher noch niemanden dazu bringen, sofort hektisch den Tab zu schließen (wirklich schreckliches, altmodisches Webdesign dagegen vielleicht schon). Aber richtig GUTES Design hat dafür die Macht, User zu Kunden werden zu lassen – und mit diesen 5 Tipps weißt Du auch, wie es geht!

5 Tipps für schönere Seiten, die wirklich einfach zu bedienen sind

  1. Ordnung und Symmetrie – symmetrische Formen wirken automatisch geordnet. Damit kannst Du den Blick des Users gezielt lenken und so seine Bewegungen auf Deiner Seite steuern. Du willst ein Element (wie den Call-to-Action oder einen USP) besonders betonen? Gezielt eingesetzte Asymmetrie zieht alle Blicke auf sich!
  2. Weniger ist mehr – nicht alles auf einer Seite muss vollgekleistert sein mit Text, Bild, Video, Content und Farben. Der so genannte Whitespace lässt Deine Seite klarer strahlen und lockert das Webdesign auf. Die Seite wirkt ordentlicher und der User ist nicht sofort überfordert.
  3. Schriftarten mit Charakter – es gibt gute Gründe, warum manche Fonts besonders beliebt sind. Aber natürlich kannst Du für Deine Seite auch kreativ werden und eine andere Schriftart wählen. Fürs Netz eignen sich klare, serifenlose Schriften. Aber treibe es bitte nicht zu bunt: Beschränke Dich auf eine oder maximal zwei Akzent-Schriftarten!
  4. Farbpsychologie für Anfänger – rot wirkt warm und persönlich, blau eher kühl und professionell. Grün steht für innovative Ideen, gelb für Freundlichkeit. Neil Patel gibt Dir auf seiner Seite eine ausführliche Erklärung zur Wirkung aller Farben in Deinem Webdesign.
  5. Eindrucksvolle Inhalte – Was beim Dating gar nicht geht, ist beim Webdesign vollkommen in Ordnung. Hier darf man gerne etwas oberflächlich sein. Aber trotzdem – wenn sich hinter all der schönen Optik keine guten Inhalte verbergen, bleibt der Nutzer trotzdem nicht. Um Deinen Content besser zu verkaufen, kannst Du ihn aber geschickt und optisch ansprechend platzieren und ihm so die Bühne bieten, die er verdient.

Fazit: Nutzerfreundlichkeit gewinnt im Webdesign!

Einfach und übersichtlich: Das ist das Patentrezept für so gut wie jede Seite. Besonders bei viel Text sollte man die Wortwüsten auflockern und passend anordnen. Eine gelegentliche Frischzellenkur für die eigene Seite kann auch nie schaden. Und wenn dann noch die Optik stimmt, ist Dein Webdesign bereit für die User! Wer die Nutzerfreundlichkeit immer im Blick behält und sich in seine User hineinversetzt, der kann eigentlich gar nichts falsch machen.

Was sind eure Geheimtipps für das perfekte Webdesign?

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Mobiles E-Mail-Marketing: So wird Dein Newsletter fit fürs Smartphone!

Wer von uns bekommt seine Mails nicht mittlerweile aufs Smartphone? Das vertraute Pingen des Handys alarmiert uns über wichtige Geschäftsmails, tolle Angebote oder bringt uns zu den neuesten Blogtexten unseres Lieblingsmagazins. Aber mobiles E-Mail-Marketing kann noch viel mehr. Newsletter sind einer der besten Wege, um mit den eigenen Usern in Kontakt zu bleiben. Aber damit Du Deinen Newsletter im richtigen Licht platzierst, muss er auf jedem Bildschirm gut aussehen. Mobiles E-Mail-Marketing ist der perfekte Weg, um mit Responsive Design und richtig guten Inhalten zu punkten.

E-Mail-Marketing ist zurück!

Die Mailinglisten der Vorzeit des Internets waren nur der Anfang. So gut wie jede Internetseite bietet mittlerweile ihren eigenen Newsletter, den sie regelmäßig herausschickt. Aber wie viele davon werden überhaupt gelesen?

Modernes E-Mail-Marketing ist nicht nur das Sammeln von Adressenlisten und die Zusammenstellung von Content, der die Personen hinter dieses Adressen anspricht. Auch das richtige Design und die passenden Begleitumstände gehören hier dazu. Und gerade in Zeiten, in denen fast die Hälfte aller Mails an mobilen Devices gelesen werden, muss die Darstellung auf jedem Bildschirm gut aussehen. Zeit für mobiles E-Mail-Marketing!

Responsives Design für Mails

45 Prozent aller Newsletterleser haben sich schon einmal von einer Mailingliste abgemeldet, weil sie die Mails am Handy nicht lesen konnten. Manche davon haben den Absender sogar als Spam gemeldet. Kein Wunder, wenn statt hübsch formatiertem Text nur Symbolwüsten und Bildfragmente beim Leser ankommen.

Die Lösung heißt: Responsives Design. E-Mails werden mittlerweile überwiegend in HTML geschrieben. Das öffnet nicht nur die Tür für kreative Gestaltungsideen, man kann mit dem richtigen Code auch dafür sorgen, dass sich Text und Bild automatisch an die Bildschirmgröße anpassen.

Die Frage aller Fragen bleibt allerdings: Braucht man einen eigenen Mobile-Newsletter für gutes mobiles E-Mail-Marketing. An und für sich nicht, wenn man die Inhalte schon von Anfang an so gestaltet, dass sie auf jedem Gerät einen Mehrwert bringen.

5 Regeln für mobiles E-Mail-Marketing

  1. Große Daumen, große Buttons: Es gibt nichts frustrierenderes, als beim Lesen auf dem Smartphone winzig kleine Icons treffen zu müssen, um mit dem Content zu interagieren. Hier lieber direkt mit großen Buttons arbeiten – und auf die Abstände achten!
  2. Kein Mensch liest Textwüsten. Nur die wenigsten Abonnenten Deines Newsletters werden gierig auf ihn warten und sich extra die Zeit nehmen, ihn wie ein gutes Buch zu lesen. Daher: Lieber leicht verdauliche Contenthäppchen, die Lust auf mehr machen! Weiterreichende Informationen kannst Du beruhigt hinter Links verstecken, die sich Interessierte für später bookmarken können.
  3. Testen, testen, testen! Auch wenn Du auf ein responsives Design setzt und Dein mobiles E-Mail-Marketing technisch einwandfrei ist, solltest Du bei jeder Designänderung einen Testlauf starten und Dir die Mail auf möglichst vielen Endgeräten anschauen, um merkwürdige Absätze und schiefe Bilder aufzuspüren
  4. Bitte benutze Webfonts! Diese Fonts werden auf jedem Gerät richtig dargestellt. Klar, eine hübsche Überschrift kann toll aussehen, aber wenn sie von einem Tablet nur als krude Symbolkette angezeigt wird, wirkt deine Mail wie Spam.
  5. Lieber lang als breit! Viele Absätze im Text, eine gute Gliederung und auch ein kleines Inhaltsverzeichnis mit Sprungankern können helfen, Deinen Newsletter zu strukturieren und das Interesse der User einzufangen.

Fazit: Mobiles E-Mail-Marketing: Der Trend 2017?

Momentan wird mobiles E-Mail-Marketing als Heilsbringer der Onlinemarketing-Welt gehypt. Und zweifelsohne, ein richtig guter Newsletter kann die Fanbase glücklich machen. Er lässt aktuelle News, spannende Artikel und die besten Angebote direkt ins eigene Mailfach flattern. Auch eine gute Conversionrate rückt damit in greifbare Nähe. Aber damit mobiles E-Mail-Marketing wirklich funktioniert, muss man den Smartphone-Aspekt von Anfang an im Blick haben. Das gesamte Design und der Inhalt muss am Kunden ausgerichtet werden. Dann klappt es auch mit den Scharen an Newsletterabonnenten!

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Webdesign-Trends 2017: Die Top 10 für schöne Seiten

2017 wird stylisch – zumindest wenn es ums Webseitendesign geht. Im Rahmen unserer Reihe zu den Onlinemarketing-Trends 2017 schauen wir uns heute die Webdesign-Trends 2017 an und verraten die Top 10 der Gadgets und optischen Spielereien, die User Experience und Style perfekt miteinander verbinden.

 

Die Top 10 der Webdesign-Trends 2017

 

1. Flat Design 2.0

Süße, kleine Bildchen oder großflächige Hintergründe: Letztes Jahr was das Webdesign geprägt von flachen Illustrationen ohne Schatten oder Perspektive – im Prinzip wie zweidimensionale Aufkleber. 2017 kommt die Dimension zurück! Der Lieblingslook der Webdesigner ist jetzt “Skeuomorphism”. Und weil das ein fürchterlich unhandliches Wort ist, bezeichnet man es lieber als Halbrealismus oder Flat 2.0 – also geshadete, aber trotzdem stilisierte Bilder.

2. One-Page

Scrollen ist alles! Klar, schließlich findet gut die Hälfte des Internettraffics mittlerweile auf Smartphone oder anderes Geräten mit einem Touchscreen statt. Das seitenlose One-Page-Webdesign ist da die perfekte Antwort: Hier kann man scrollen, und scrollen, und scrollen und findet alle Informationen auf einer einzigen Seite. Klar, dass One-Page damit zu den absoluten Webdesign-Trends 2017 gehört!

3. Emojis

Sie haben unser Leben langsam, aber sicher erobert: Emojis. Selbst Facebook setzt seit 2016 auf die kleinen Reaktionsbilder. In den Messengern kann man ganze Konversationen nur mit der Zeichensprache führen. Emojis sind aber auch perfekt, um Mikroreaktionen einzufangen (siehe nächster Punkt) oder schnell Emotionen zu übertragen.

4. Mehr Interaktionen

Mit einem Tap wird ein Bild bei Instagram geliket oder ein Artikel mit einem Emoji kommentiert: Mikroreaktionen sorgen dafür, dass man in Interaktion mit dem User gerät, ohne, dass dieser zu viel machen muss. Es gibt zahlreiche, sehr kreative Möglichkeiten, diese Möglichkeit zum direkten Feedback im Webdesign einzubauen.

5. Persönlichkeit

Persönlichkeit ist alleine schon im Content ein wichtiger Grundpfeiler, aber auch mit dem richtigen Webdesign kann man Personality vermitteln. Stockphotos sind 2017 definitiv out. Ja, auch die richtig guten. Stattdessen dominieren Illustrationen und Zeichnungen, die perfekt auf die jeweilige Seite abgestimmt sind. Das hat viel mehr Charakter als die gruselig lächelnden Stockphoto-Models und hilft dabei, die Marke zu prägen.

6. Videos

Auch Videos sind nicht nur ein Must-Have in Sachen Content, sie zählen auch zu den Webdesign-Trends 2017. Einfach anstelle eines großen Hero-Bilds als Backdrop ein Video einfügen oder komplexe Sachverhalte per Clip erklären – solange diese Elemente gut ins Webdesign eingebunden sind, können Videos richtig stylisch sein!

7. Kurze Ladezeiten

Trotz großer Illustrationen und umfangreicher Videos muss eine Internetseite auch blitzschnell laden – 2017 schneller als je zuvor. Vor allem mobil optimierte Seiten sind hier in der Pflicht. Das Zauberwort heißt: Kompression. Mit neuen Techniken lassen sich alle Dateien auf einem Webspace verkleinern und somit ohne Zeitverzögerung laden. Beim Enduser werden sie dann ganz normal dargestellt.

8. Hintergründe

Vorbei sind die Zeiten der einfarbigen Backdrops! Struktur ist angesagt! Vom Hintergrundbild mit subtilen Muster bis hin zu Duotones ist hier eine Menge möglich. Duotones sind auch optisch ein absoluter Webdesign Trends: Hier wird ein großes, schwarz-weißes Bild mit einem bunten Layer überdeckt und dann mit Text gefüllt. Der Hintergrund ist dadurch interessant, lenkt aber nicht vom Content ab.

9. Push Notifications

Einer der Spitzenreiter der Webdesign-Trends 2017 ist der Einsatz von Desktop Push-Notifications. Die kleinen Popups am Bildschirmrand informieren den User auf freiwilliger Basis über neue Artikel oder besondere Angebote – im Prinzip kann man die eigene Userbase in Echtzeit beschwören, wann immer man will – solange man es nicht übertreibt.

10. Full Screen

In Sachen optischem Design dominieren 2017 große, formatfüllende Bilder und Full-Screen-Designs ohne Ränder, Menüs oder andere optische Elemente. Das bedeutet aber auch, dass das Seitendesign richtig gut durchdacht sein muss!

Fazit: Alles für den User!

Wenn man sich die Top 10 unserer persönlichen Trends für 2017 anschaut, so wird schnell klar, dass der User immer weiter ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Ob Hamburger-Menü (über dessen Nutzen es unter Experten erbitterte Diskussionen gibt) oder seitenloses Design, alles soll sich möglichst intuitiv nutzen lassen. Keine Erklärungen, keine Tutorials, alles in kleinen Häppchen verpackt und leicht zu konsumieren. Aber das heißt nicht, dass man alles herunterdämpfen muss! Auch mit diesen UX-Verbesserungen lässt sich anspruchsvoller Content ausspielen.

Was sind Eure Trends 2017 in Sachen Webdesign?

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Nervige Werbung als Ranking-Killer

Sie nerven: Pop-Ups, Interstitials, riesige Banner und andere Werbeformen, die den eigentlichen Content verstecken. Vor allem auf dem Smartphone kann es zur echten Nervenprobe werden, ein großes Banner wegzuklicken – denn nur selten funktioniert das X in der Ecke so gut, wie man sich das wünschen würde. Google sind diese Formen der nervigen Werbung ebenfalls ein Dorn im Auge. Daher ergreift unser liebster Suchmaschinenriese Maßnahmen, um Pop-Ups und Co. einzuschränken. Und wie üblich drehen sich diese Maßnahmen ganz um Rankingabstrafungen für nervige Werbung.

Welche Werbeformen nerven am meisten?

Wir alle kennen das: Wir wollen nur gemütlich einen kleinen Artikel in einem Online-Magazin oder auf einem Blog lesen, aber schon nachdem wir die ersten paar Worte überflogen haben, werden wir unsanft ausgebremst. Ein riesiges Banner schiebt sich ins Bild, bringt dabei gerne einmal das ganze Seitenlayout durcheinander oder lässt die Seite gleich ganz abstürzen.

Oder wir sind gerade mitten in einem spannenden Beitrag, als plötzlich eine seitenfüllende Werbung zwischen dem Text auftaucht (das ist ein so genanntes Interstitial). Erst nach einigem Scrollen geht es weiter, der Gedankengang ist weg. Solche Werbung senkt die User Experience, besonders auf Mobilgeräten, und das gefällt Google gar nicht. Nach dem Schlag gegen störende Werbung in Apps folgen 2017 dann Webseiten mit Pop-Up-Werbung und anderen störenden Formaten. Hier ist die erste Liste mit störender Werbung, die man ab 2017 nicht mehr sehen will:

  • Pop-Ups, die beim Lesen auftauchen und den Content (teilweise) überlagern
  • Interstitials, welche die gesamte Seite überdecken und erst geschlossen oder weggescrollt werden müssen, um fortzufahren
  • Banner Above-the-fold, an der man vorbeiscrollen muss, um zum Inhalt der Seite zu gelangen

Nervige Werbung vs. Google

Stichtag für die Änderungen ist der 10.01.2017. Ab diesem Datum werden Seiten, die auf großflächige Pop-Ups setzen, im Ranking abgestraft. Denn solche Werbeformen hindern den User daran, direkt zu dem Content zu kommen, den er haben möchte. Die schlechte User-Experience wirkt sich also nicht nur auf die Klickraten aus, auch Google wird demnächst dafür sorgen, dass Seiten mit nerviger Werbung nicht mehr so weit oben in den SERPs erscheinen.

„Webseiten, die aufdringliche Werbung zeigen, bieten eine schlechtere Nutzererfahrung als Webseiten, die ihre Inhalte direkt anzeigen“

So begründet Google-Produktmanager Doantam Phan den Schritt gegen nervige Werbung. Davon betroffen sind vor allem News-Portale, Magazine und andere Seiten mit geschriebenem Content. Auch Blogs, gerade in der SEO-Welt, nutzen gerne ein Overlay, um ihren Newsletter oder ihr Angebot zu bewerben (wir übrigens auch). Das dürfe ab Januar der Geschichte angehören. Oder gibt es Ausnahmen für Google?

Gibt es erlaubte Pop-Up-Werbung?

Natürlich ist nicht jedes Werbebanner sofort der Grund für eine Rankingabstrafung. Es geht in Google erster Linie wirklich darum, ob und wie die nervige Werbung den User beeinträchtigt. Es gibt auch dezente Werbung, die nach wie vor vollkommen in Ordnung ist:

  • Kleine Pop-Ups, die zum Beispiel die Nutzung der Cookies erklären oder eine Altersverifizierung bei entsprechenden Inhalten durchführen
  • kleinere Banner, die sich leicht schließen lassen, wie beispielsweise der App-Install-Banner von Chrome
  • Login-Formulare vor bezahlbarem Content

Diese Banner und Pop-Ups gehören zum Funktionsumfang der Seite und sind damit nicht so störend für den User. Wie genau Google die Unterschiede festmacht und in welchem Rahmen sich die Ranking-Abstrafung bewegen wird, ist leider noch nicht bekannt. Das wird sich Anfang 2017 zeigen, wenn dieses Update live ausgerollt wird. Bis dahin bleibt noch genug Zeit, die eigene Seite den neuen Standards anzupassen. Habt Ihr Euch schon darum gekümmert?

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So gehen richtig gute Meta-Descriptions

Keiner kommt daran vorbei – Meta-Tags und Meta-Descriptions bestimmen das Bild in den SERPs. Mit einem spannenden Meta-Title und einer verlockenden Meta-Beschreibung stichst Du aus der Masse heraus – aber wie schreibt man richtig gute Meta-Tags? Gibt es eine geheime Formel für den Erfolg in den Suchergebnissen? Wir haben uns das Thema einmal genauer angeschaut.

Wozu überhaupt Meta-Descriptions?

Kurz gesagt: Was ist Dir lieber – ein kleiner Snippet von Deiner Seite, den Google sich automatisch ausgesucht und aus dem Kontext gerissen hat oder eine knackige Beschreibung und Kurzzusammenfassung des Inhalts deiner Seite? Genau. Mit den Meta-Tags kannst Du selbst bestimmen, wie Deine Seite in den SERPs erscheint. Das ist aber nicht der einzige Vorteil:

  • Eyecatcher: Sternchen, Pfeile, Häkchen: Mit Rich-Snippet-Elementen lässt sich das Suchergebnis optisch aufhübschen und zieht damit alle Blicke auf sich
  • Klickverstärker: Wenn der User schon weiß, was ihn auf der Seite erwartet, klickt er vermutlich eher auf Deinen Link
  • Keywordbühne: Google bewertet den Text in Title und Description besonders gut – hier ist also der PERFEKTE Platz für Keywords aller Art!
  • Verführer: Ein gut platzierter Call-to-Action in der Meta-Description wirkt Wunder!

Wie sieht die perfekte Meta-Description aus?

Gibt es die Weltformel für Meta-Descriptions? Die Antwort darauf ist ein klares “Jain!”. Natürlich gibt es Elemente, die in einer guten Meta-Beschreibung nicht fehlen dürfen. Und Du musst Dich beim Schreiben auch an die Regeln von Google halten, damit die Description nicht mitten drin abgehackt wird. Die Basics:

  • Nicht mehr als 156 Zeichen bzw. 928 Pixel
  • Kein Duplicate Content
  • Main-Keywords enthalten

Um diese Schlüsselelemente können wir uns dann eine gute Beschreibung bauen. Wichtig ist hier vor allem, den User abzuholen und daran zu denken, welche Frage er mit seiner Suchanfrage beantwortet haben will. Eine kurze Zusammenfassung der Seite, die sich hinter dem Suchergebnis versteckt, ist also perfekt. Auch das Main-Keyword sollte in der Description vorkommen – schließlich willst Du ja auch gefunden werden.

Shops müssen sich gegen unzählige Konkurrenten durchsetzen. Hier ist es wichtig, ins Auge zu fallen und die USPs, also die Unique Selling Points, in den Fokus zu rücken. Besonders gut funktioniert das mit kleinen Icons oder anderen optischen Elementen.

Zu guter Letzt darf auch der Call-to-Action nicht fehlen. Ein einfaches “Hier klicken” spart Zeichen, ist aber auch etwas langweilig. Shops können hier mit Money-Keywords punkten (“Jetzt bestellen/kaufen/shoppen”).

Gibt es nun also die Formel für tolle Meta-Descriptions? Wenn es eine gibt, dann würde sie ungefähr so aussehen:

<meta name=“description“ content=”Main-Keyword weit vorne, gerne kombiniert mit Neben-Keys oder einer Inhaltsangabe. Bei Shops an die USPs denken. Den Call-to-Action nicht vergessen!“>

Do’s und Don’ts für Deine Meta-Beschreibung

Do’s:

  1. Lieber zu kurz als zu lang: Man kann auch auf 156 Zeichen schwafeln. Lieber eine kurze Description schreiben, die auf den Punkt kommt als das Zeichenlimit komplett auszunutzen
  2. USPs integrieren: Schnelle Lieferung! Bester Kundenservice rund um die Uhr! Persönliche Beratung mit Fußmassage und kühlen Drinks! Alles, was die Aufmerksamkeit der User fängt, ist gut. Und das hilft der CTR!
  3. Tools nutzen: Der Serpsimulator ist ein praktischer Zeichenzähler, der dir direkt zeigt, wie dein Ergebnis in den SERPs aussehen wird
  4. Lust wecken: USPs sind schön und gut, aber ein emotionales Wording hat durchschlagende Effekte
  5. Persönlich werden: Kundenansprache ist in – also duze den User, der sich dadurch persönlich angesprochen fühlt

Don’ts:

  1. Alle anderen kopieren: Es gibt einen Grund, warum manche Formeln beliebt sind, aber Querdenker bekommen mehr Klicks
  2. Call-To-Action vernachlässigen: Klar, an “Jetzt kaufen!” ist nichts verkehrt, aber etwas mehr Kreativität darf es schon sein
  3. Wortwitze: Natürlich ist Humor ein toller Eisbrecher, aber gerade auf so wenig Platz solltest Du Dich aufs Wesentliche konzentrieren – und Witze nur einbauen, wenn sie wirklich, wirklich gut sind
  4. Google die Arbeit machen lassen: Wenn Du keine eigene Beschreibung angibst, nimmt sich Google einfach einen Textabschnitt von der Seite. Das kann passen, muss aber nicht.
  5. One size fits all: Duplicate-Content ist auch bei den Meta-Tags nicht gut. Achte darauf, dass sich die Beschreibungen der Unterseiten wirklich unterscheiden und keine falschen Versprechen machen.

Wohin führt der Weg der Meta-Descriptions in der Zukunft?

Jetzt, wo wir wissen, wie eine gute Meta-Beschreibung in der Theorie funktioniert, können wir einen Blick in die Zukunft riskieren. Wie sieht eine gute Meta-Beschreibung 2017 aus? Auf jeden Fall ist sie perfekt für mobile Anzeigen optimiert, hält sich also peinlich genau an die Zeichengrenze. Ob sich die Icons durchsetzen, wird sich zeigen, aber Rich Snippet ist im Kommen. Hier sind die Möglichkeiten von Google noch lange nicht ausgeschöpft.

Was sagt ihr? Worauf achtet Ihr bei der Erstellung eurer Meta-Descriptions?

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OMR 2016 – Zwischen Contentmarketing, Ad Fraud, Scott Galloway, Tony Hawk und Udo Lindenberg

Vergangene Woche war es wieder soweit. Die Online-Marketing Branche machte sich auf nach Hamburg, um neue Tools zu entdecken, sich in Seminaren weiterzubilden, internationalen Speaker zu lauschen oder einfach Kontakt zu den Branchenexperten zu suchen. Insgesamt besuchten über 16.000 Online Marketing Interessenten das diesjährige Online Marketing Rockstars Festival in der Hansestadt. Wir waren auch wieder dabei und lassen die beiden Tage Revue passieren. Aus unserer ganz eigenen Sicht.

Tag 1 – Die EXPO

Aussteller

Der Tag 1 der OMR 2016 stand ganz im Zeichen der „Expo“ –  war also eine klassische Messe mit Ständen u.a. von Google, Facebook, Adobe, Tumblr, Bild, verteilt auf zwei Messehallen. Darunter fanden wir auch eine ganze Menge Software-Anbieter, wie ChannelPilot, linkbird oder auch ADPOLICE, die ihre spezialisierten Tools vorstellten und so auf Kundenakquise gingen. Mit den meisten Software-Lösungen waren wir als Online Marketing Experten natürlich bestens vertraut. Die Themen Cross-Channel, Marketing Automation, SEA & SEO waren hier tonangebend. Es gab leider nur wenige Anbieter, die uns noch nicht bekannt waren. Ob das an uns oder den anwesenden Ausstellern lag, möchten wir an dieser Stelle nicht beurteilen. 😉 Einsteiger sind hier jedoch sicher auf Ihre Kosten gekommen.

Panels

Parallel erhielten wir (und bis zu 1.000 weitere Besucher) bei den sogenannten „Panels“ auf der Expo Stage einiges zu hören – häufig jedoch wenig konkretes. So fachsimpelten Experten und Gründer eher oberflächlich u.a. über „Erfolgsfaktoren von Social Media“, „SEO ist tot“ und „Ad Fraud“ – wobei letztere Diskussion unserer Meinung nach die mit Abstand interessanteste war, da kontrovers und gespickt mit Marktdaten und Insiderwissen. Im nächsten Jahr gern mehr davon.

Als Output der Panels können wir zusammenfassen:

  • SEO ist natürlich nicht tot, wird nur erwachsen und verschmilzt immer mehr mit allgemeinen Marketing-Taktiken
  • Content bleibt King – so lange er einen deutlichen Mehrwert für den Nutzer hat
  • Du bist nur dann erfolgreich mit Social Media, wenn du Glück oder genügend Sex-Appeal hast (Achtung: Sarkasmus!) 😉

Masterclasses

Know-How und Best-Practices wurden in den 23 sehr begehrten Masterclasses, also Seminaren bzw. Workshops, vermittelt. Leider waren diese bereits Tage vor der Veranstaltung ausgebucht – weshalb wir in diesem Jahr passen mussten und hier keine Meinung abgeben können. 2017 sind wir sicher schneller.

Expo Party

Am Abend des ersten Tages hieß es dann das erste Mal Rock’n’roll – hauptsächlich aber zu Hip-Hop angehauchter Sound-Untermalung. Tatsächliche Partystimmung kam nicht auf, was wohl an der Messehalle als Location selbst lag. Dennoch nett und zum Netzwerken durchaus geeignet.

 

 

Tag 2 – Die Konferenz

Wer wie wir schon letztes Jahr auf der Rockstars Konferenz war, den hat das neue Erscheinungsbild in der Messehalle mit Sicherheit erschlagen. Die Bühne im letztjährigen Stage Theater war ca. 20 m breit. Bei der diesjährigen OMR hatte sie hingegen eine geschätzte Gesamtlänge von 70 Meter und wurde mit 3 riesigen LED-Wänden eindrucksvoll präsentiert. Wir waren jedenfalls baff. Spätestens jetzt kann sich die OMR im Vergleich zu anderen internationalen Veranstaltungen hinsichtlich Entertainment sehen lassen.

Wir und weitere 5.000 Zuschauer durften u.a. folgenden Speakern lauschen:

Fany Péchiodat

  • Gründerin von „My little Paris“

Christian Schmalzl

  • COO von Stöer SE

Neil Patel

  • erfolgreicher Growth Hacker

Tony Hawk

  • Skaterlegende und Selbstvermarktungs-Profi

 

Unser Highlight unter den Speakern:

Scott Galloway (Professor an der Universität NY) spricht über „Media and Marketing Tomorrow“

 

Musikalisches Highlight waren ohne Frage die Überraschungs-Auftritte von Udo Lindenberg und Jan Delay, welche die Rockstarsgemeinde mit ihrer Performance vereinnahmten. Typisch Rockstars eben.

Aftershow Party

Zum Abschluss der OMR hauten die Veranstalter nochmal richtig einen raus: Mit einer exzessiven Aftershow-Party in der Großen Freiheit 36 auf der Reeperbahn wurde das zweitägige Event mit Acts wie Jan Delay, den Beatsteaks, Das BO, Olli P. und Captain Jack gebührend abgerundet. Wir machten uns in den frühen Morgenstunden geschafft aber glücklich nach Hause, um genug Schlaf für die Heimreise nach Dresden zu sammeln.

Unser Fazit – Klotzen statt kleckern!

Das OMR Festival ist erwachsen geworden. Ja – an vielen Stellen war unübersehbar, dass hinsichtlich Organisation noch gut Luft nach oben ist. Vollgepackt mit Entertainment und internationalen, hochkarätigen Speakern, sind wir uns jedoch sicher, dass das Festival in den nächsten Jahren die ein oder andere Veranstaltung „wachablösen“ wird.

Alle Besucher, die sich vertieftes Wissen in den Bereichen Social Media, SEO und SEA erhoffen, sollten sich unbedingt rechtzeitig für die Masterclasses anmelden. Über die Speaker auf der Konferenz holten wir uns vor allem Inspiration und Motivation – und den ein oder anderen Geheimtipp, zwischen den Zeilen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und sind gespannt!