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Social Media Marketing: Klasse vor Masse [Infographic]

Eigentlich sollte sich ja mittlerweile herumgesprochen haben, dass Qualität und Quantität beim Social Media Marketing nicht besonders viel miteinander zu tun haben. Guter Content, interessante Links und Posts mit Mehrwert sorgen für eine gute Click-Through-Rate – nicht die Masse macht es, sondern die Klasse. Wir verraten die besten Tipps für eine Social-Media-Strategie, die begeistert.

Wie oft im Social Media posten?

Beim Social Media Marketing ist theoretisch nicht die Häufigkeit der Posts entscheidend, sondern der Inhalt, trotzdem stellt sich diese ganz praktische Frage immer wieder. Eine Antwort darauf ist allerdings schwierig. Erfahrungswerte zeigen, dass man es nicht mit den Postings übertreiben sollte.

Tipp: Die Click-Through-Raten gehen schnell in den Keller, wenn es pro Tag mehr als zwei Posts gibt.

Allerdings gilt dieser Wert nur für Facebook – für Twitter, Tumblr und Co. gelten schon wieder ganz andere Regeln:

  • Bei Twitter ist die Postingfrequenz fast völlig egal. Hier kommt es viel mehr auf das richtige Timing an. Viele User zwitschern gerne in ihrer Kaffeepause oder bei einem kreativen Tief am frühen Nachmittag – der perfekte Zeitpunkt, um selbst Inhalte zu verbreiten.
  • Tumblr wird von Nachtschwärmern und einem jungen Publikum bevölkert – das spiegelt sich in der Vorliebe für häufige Posts am späten Abend. Eine kleine Faustregel: 5 längere oder 10 kürzere Posts am Tag sind ideal.
  • Auf Facebook und Google+ tummelt sich ein sehr durchmischtes Publikum – um es allen recht zu machen, reichen ein oder zwei Posts am Tag – aber bitte mit Mehrwert und einem passenden Kommentar garniert, der zur Social-Media-Strategie passt.
  • Blogger haben gute Erfahrungen mit zwei längeren Beiträgen in der Woche gemacht. Viele Leser nutzen RSS-Reader oder lesen gleich mehrere Artikel auf einmal – daher ist das Timing hier nicht so entscheidend wie bei den schnelllebigeren Kanälen.

Studien zeigen: Zwei Posts pro Tag sind schon zu viel

Zum Glück gibt es mittlerweile genug Forscher und Marketingexperten, die sich mit den Statistiken hinter dem Social Media Marketing auseinandersetzen und die bekannten Faustregeln mit Daten belegen. Eine Studie von Hubspot unterstützt die Theorie, dass Spam nicht gerne gesehen wird.

Natürlich gibt es zahlreiche Parameter, die den Erfolg eines Posts bei Facebook bestimmen:

  • Zeitpunkt am Tag und in der Woche
  • Großereignisse, welche die Aufmerksamkeit des Publikums ablenken
  • Anzahl der Follower
  • Postingfrequenz
  • Beschreibung des Posts, Teasertext
  • Passt der Post zum Inhalt der Seite?

Zum Social Media Management zählt auch das Monitoring der Erfolge – jede Seite ist anders und jede Fangemeinde steht auf unterschiedliche Aspekte. Mit einem Webmaster-Tool wird schnell deutlich, was die eigenen Fans am liebsten mögen und welche Inhalte gewinnen.

Passender Content und Storytelling im Social Web

Hubspot hat 13.500 Facebook-Seiten untersucht und die Klickraten miteinander vergleichen. Nur Pages mit mehr als 10.000 Followern profitieren von zwei und mehr Posts pro Tag – alle anderen Seiten erzielen die besten Click-Through-Raten wenn der Content regelmäßig, aber nicht zu oft in den Newsfeed gespült wird.

Tipp: Ein interessanter Teasertext, der einen deutlichen Mehrwert verspricht, ist das beste Mittel um die Aufmerksamkeit der Fangemeinde zu gewinnen.

Das Storytelling spielt dabei eine wichtige Rolle. Das heißt natürlich nicht, dass Sie Ihren Followern Märchen erzählen sollen. Es geht darum, trockene Artikel und Themen emotional aufzubereiten und zu kommentieren. Damit sorgt man dafür, dass der Link Relevanz für das Seitenthema hat und nicht einfach nur lieblos in den Feed geklatscht wird – Kommentare und Likes sind damit vorprogrammiert!

Graphic By SetUpABlogToday.com

The Science Of Posting On Social Media

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