Im Gegensatz zu Content Marketing und SEO, kannst du mit Paid Traffic über Google Ads schnellen Traffic auf deine Seite bekommen. Damit dieser aber signifikant ist, müssen deine Werbeanzeigen auf Google Ads eine gute Qualität haben. Doch wie bewertet der Internetriese die Qualität der Werbeanzeigen? Die Antwort ist: Über den sogenannten Quality Score.

Der Quality Score ist ein wichtiger Wert, der deinen Erfolg als Marketer auf Google entscheidend beeinflusst. Damit du ihn für dich nutzen kannst ist es wichtig zu verstehen wie er sich zusammensetzt. In diesem Artikel erklären wir dir zum einen, was der Google Quality Score überhaupt ist und zeigen dir zum anderen, wie du ihn gekonnt in die Höhe treibst.

Was ist der Google Quality Score?

Google Ads hat mit Abstand den größten Marktanteil aller Pay Per Click (PPC) Werbe-Netzwerken. Wichtig ist es jetzt, dass du dein Produkt oder Dienstleistung innerhalb dieses enorm großen Werbemarktes sinnvoll positioniert. Diese Positionierung erreichst du über aussagekräftige Werbeanzeigen. Stell dir den Qualitätsfaktor als einen Reiseleiter vor, der dich an die Hand nimmt und durch den Dschungel an Optimierung führt.

Prinzipiell macht es dir Google nämlich einfach: die Suchmaschine berechnet einen Qualitätsfaktor, der einschätzt, wie nützlich deine Werbeanzeige für den Besucher ist. Dieser bewegt sich im Bereich von eins bis zehn, wobei zehn eine herausragende Bewertung darstellt und eher selten erreicht wird.

Google selbst hält sich bei der Berechnung des Quality Scores bedeckt, auch auf den Support-Seiten geizt der Konzern mit Informationen zur Berechnung.

Dennoch ergeben sich aus unserer Erfahrung (sowie der von vielen anderen PPC-Agenturen) drei Faktoren, die den Quality Score vorrangig beeinflussen:

  • Qualität der Landingpage in Bezug zur jeweiligen Suchanfrage
  • Die Click – Through – Rate (CTR) deiner Anzeige
  • Relevanz der in der Anzeigengruppe hinterlegten Keywords

 

Darüber hinaus spielen die Anzeigentexte oder auch Anzeigenerweiterungen für den Wert des Quality Score eine Rolle. Wobei diese Faktoren indirekt wirken, da sie eher die CTR deiner Anzeige beeinflussen.

Wie wirkt der Quality Score?

In Verbindung mit deinem gebotenen CPC (Kosten pro Klick) bestimmt der Quality Score, wo deine Anzeige bei Google erscheint. Das Zusammenspiel aus diesen beiden Faktoren wird als Ad Rank bezeichnet. Dieser sogenannte Ad Rank hat also Auswirkungen auf die Position deiner Werbeanzeige – allgemein gesprochen bedeutet dies: Je höher dein Qualitätsfaktor, desto besser dein Ranking, da der Ad Rank folgendermaßen berechnet wird:

Maximaler CPC x Quality Score = Ad Rank

Es ist also möglich, deinen CPC zu verringern und trotzdem den Quality Score zu verbessern. Du kannst also beispielsweise mit einer hochwertigen Landing Page auf den oberen Werbeplätzen landen und so mit einem geringeren Preis trotzdem öfter geklickt werden. Dies führt in der Folge zu mehr Traffic auf deiner Webseite.

Klingt verlockend, oder? Aber das war noch nicht alles.

Immer dann, wenn du eine Werbekampagne auf der Suchmaschine startest, erhältst du von Google empfohlene Gebote. Dabei handelt es sich um CPC-Beträge, die du zahlen müsstest, um auf den Top-Plätzen zu erscheinen. Diese dienen dabei jedoch nur als Orientierungshilfe und sind nicht gesetzt – hier gilt es also immer ein wenig zu pokern.

Doch das muss nicht sein, denn wenn dein Quality Score kontinuierlich hoch ist, fließt dein Qualitätsfaktor in die empfohlenen Maximalgebote ein und diese werden insgesamt niedriger. Du hast also einen deutlichen Vorteil gegenüber deiner Konkurrenz.

 

Beeinflussung des CPC durch den Quality Score (Darstellung von Neilpatel.com)

Die Vorteile eines hohen Quality Scores auf einen Blick:

  • Verringere deinen CPC mit einem hohen Quality Score.
  • Ein höher Qualitätsfaktor verbessert die Position deiner Anzeige.
  • Je besser dein Quality Score, desto eher lässt Google (sichtbare) Erweiterungen in deiner Anzeige zu.
  • Anzeigen mit gutem Quality Score generieren mehr Traffic.

 

Wie kann ich den Quality Score erhöhen?

Wie du gesehen hast, gibt es drei Stellschrauben, an denen du drehen kannst, um deinen Quality Score auf das nächste Level zu heben. Beginnen wir zunächst bei den Offensichtlichsten: den Keywords.

Wie beeinflussen die Keywords den Qualitätsfaktor?

Je eingeschränkter du die Keywords aussteuerst, desto höher ist ihre Relevanz in Bezug auf die Suchanfrage. Das heißt für dich, dass du mit Exact Keywords in der Regel einen höheren Quality Score erreichen wirst, als mit Broad Keywords.

Jetzt ist aber für dich als Marketer wichtig zu verstehen, dass es manche Situationen gibt, in denen du dennoch Broad Keywords verwenden musst. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn du dich im Upper Funnel bewegst oder wenn du testen willst, welche Art von Suchanfragen deine Kunden stellen. So wird das Broad Keyword -Schuhe- auf die Suchanfrage ‚Herren Schuhe Größe 44‘ einen geringeren Qualitätsfaktor für deine Anzeige erzielen, als beim Exact Keyword [Herrenschuh Größe 44].

Daher kannst du vor allem im Bottom Funnel mit einer gezielten Keyword Recherche deine Konkurrenten überholen. Hast du hier einen hohen Quality Score, wirst du trotz der tendenziell höheren CPCs mit weniger Budget mehr Conversions erzielen.

Somit sind die relevanten Keywords insgesamt ein wichtiger Hebel – vor allem im Bottom Funnel ist ihre Hebelwirkung enorm.

Wie wirkt die CTR  auf den Quality Score? 

Hast du die richtigen Keywords hinterlegt geht es nun an das Design der Anzeigen. Denn der zweite Faktor – die CTR – ist eng mit der Qualität deiner Anzeigen verknüpft.

Um eine hohe CTR zu erreichen müssen deine Anzeigen relevant, kreativ und schlussendlich auch auf den Kunden ausgerichtet sein. Dafür spielen deine Anzeigentexte eine entscheidende Rolle: Hierzu legen wir dir unseren Blogbeitrag zum Thema: Wie schreibe ich gute Anzeigen in Google Ads ans Herz.

Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Best Practices zum Thema Anzeigentexte:

Fasse dich kurz, bringe deine USPs unter und achte auf die Ziele deiner Kunden. Versuche den Platz, den dir Google zu Verfügung stellt, auch komplett zu nutzen – verschwende keine Zeichen. Anzeigentexte haben eine wunderbare Eigenschaft: du kannst sie einfach verändern und in A/B-Tests gegeneinander antreten lassen. Mit der Zeit findest du den richtigen Ton für dein Unternehmen so sorgst du mit wenigen Worten für Szenenapplaus – und erreichst eine bessere CTR und Conversion-Rate.

Wie beeinflusst die Landing Page den Quality Score?

Stell dir vor, deine Anzeige weist all diese Kriterien auf und garantiert dir so eine hohe CTR. Die User klicken bei Google auf deine Anzeige, landen auf deiner Webseite. Stimmen die Versprechungen, die du in der Anzeige machst, aber nicht mit den Inhalten deiner Seite überein sind die User enttäuscht und springen ab. Natürlich hat auch dieses Verhalten einen Einfluss auf deinen Quality Score – und zwar einen enormen.

Doch wie misst Google überhaupt die Qualität deiner Landing Page? Hier fließen wieder einmal mehrere Kriterien ein:

  • Relevanz deiner Inhalte: Beantwortet deine Seite die Suchanfrage des Nutzers?
  • Ladegeschwindigkeit: Lädt deine Seite schneller als zwei Sekunden?
  • Optimierung für mobile Endgeräte: Ist deine Landing Page auch für mobile Endgeräte optimiert?
  • Struktur und Usability der Landing Page: Ist die Zielseite nutzerfreundlich und übersichtlich strukturiert?

Kannst du all diese Fragen mit ja beantworten, wird die Absprungrate gering und die Verweildauer hoch sein. Das Ergebnis: Google stuft deine Page als relevant ein und deine Bewertung erhöht sich. Weitere Informationen zum Thema Landing Page findest du in unseren Blog-Eintrag: Checkliste zum Erstellen von Landing-Pages.

Alle Faktoren, die den Quality Score beeinflussen nochmal auf einen Blick:

  • Relevanz der Keywords für die Anzeige
  • Relevanz der Keywords für die Suchanfrage
  • Voraussichtliche CTR einer Anzeige
  • Bisherige CTR der vergangenen Anzeigen
  • Relevanz der Landing Page für die Suchanfrage
  • Qualität der Landing Page
  • Relevanz der Landing Page für die Anzeige
  • Sonstige Faktoren, wie Geräteausrichtung und geografische Leistung

 

Wie arbeiten wir mit dieser Kennziffer?

Wir als Netzproduzenten sind uns der Power des Quality Scores bewusst. Er ist für uns ein wichtiges Tool mit dem wir die Performance unser Partner zu messen. Schwieriger wird es zu verstehen, wo der Quality Score wichtig ist und wo nicht.

Wie zuvor angeschnitten, spielt der Quality Score vor allem bei Kampagnen im letzten Teil der Customer Journey eine entscheidende Rolle. Hier gibt es einen großen Wettbewerb, die CPC sind hoch und es ist für unsere Partner in der Regel die wichtigste Phase des Verkaufsprozesses. Hier entscheidet sich, ob ein Interessent zum Kunde wird oder nicht. Mit einen hohen Qualitätsfaktor können wir hier bares Geld sparen und die Konkurrenz unsere Partner ausstechen – ein hoher Quality Score ist hier Trumpf.

Darüber hinaus gibt es noch Kampagnen Arten, bei denen der Qualitätsfaktor traditionell sehr hoch ist. Das sehen wir vor allem in Brand-Kampagnen. Hier ist es mit wenig Aufwand möglich eine Bewertung von neun oder gar zehn zu erreichen. Dies erscheint auch logisch: Die Keywords passen in der Regel genau zur Suchanfrage des Users. Sucht jemand nach ‚Netzproduzenten‘ ist in der Brand-Kampagnen das genau passende Keyword hinterlegt und der Qualitätsfaktor der Anzeigen ist enorm hoch – da die Keywords und Anzeigetexte sehr leicht auf die Nutzerintention zugeschnitten werden können.

Demgegenüber stehen Kampagnen, die den Upper Funnel bedienen oder auch Wettbewerber-Kampagnen. Hier werden als Keywords die Konkurrenten hinterlegt und die Anzeige dennoch auf die eigene Marke ausgelegt. Somit ist klar – die Suchintention wird nicht abgebildet, nicht selten bewegt sich der Quality Score in einem Bereich von zwei bis vier.

Was ist ein guter Wert für den Qualitätsfaktor?

Eine Frage, die du dir sicher die ganze Zeit schon gestellt hast – was ist ein guter Quality Score? Wie du in der ersten Grafik gesehen hast, erhältst du ab einen Quality Score von sieben einen Rabatt auf dein CPC. Somit lässt sich im ersten Schritt sagen, dass du versuchen solltest deinen Qualitätsfaktor stets auf sieben oder höher zu pushen.

Ganz so leicht ist es dennoch nicht: Warum? Denn jedes Business ist anders.
Für e-Commerce Stores, die ein sehr spezifisches Sortiment haben – solltest du eher einen Quality Score um acht oder mehr anpeilen. Hier kannst du gut mit Exakt Keywords arbeiten, außerdem sollten die CTRs für solche Spezial-Stores in der Regel sehr hoch sein.

Doch e-Commerce ist nicht gleich e-Commerce: Komplizierter wird es schon bei einem Online Shop mit einen sehr breiten Geschäftsmodell. Hier wirst du eine Reihe von generischen Kampagnen schalten müssen, um die Masse an Produkten effizient abzudecken. Ein Quality Score im Bereich von sieben ist bei dieser Art von Geschäftsmodell schon ein sehr guter Wert.

Als Eselsbrücke kannst du dir merken: Je generischer du Werben musst, desto geringer wird dein Qualitätsfaktor.

Daher ist es wichtig zu wissen in welcher Branche du dich befindest: Eine durchschnittliche Bewertung von sieben kann also unter bestimmten Umständen sehr gut sein, während er bei anderen Geschäftsmodellen, eher als Ansporn gesehen werden sollte in die Optimierung zu gehen.

Betrachte den Quality Score stets im Verhältnis.

Bewegst du dich in einem Dienstleistungsfeld und dein Quality Score liegt im Schnitt bei sechs, dann klingt das erstmal nicht so gut. Haben deine Mitbewerber jedoch einen Score von fünf, dann hast du schon einen Vorteil. Somit ist der absolute Wert weniger wichtig, solang der Qualitätsfaktor über denen deiner Konkurrenten liegt.

Wie messen wir den Quality Score?

In Google Ads ist es lediglich möglich den Quality Score auf Keyword-Ebene zu betrachten. Einen Score für ganze Kampagnen oder Anzeigengruppe bietet dir Google nicht an. Außerdem liefert Google nur tagesbasierte Werte – eine historische Entwicklung zu analysieren ist nicht angedacht.

Dennoch ist dieser existent, um einen kontoweiten Quality Score zu ermitteln gibt eine Reihe von Drittanbietern, die sich auf die Berechnung und Darstellung dieses Faktors spezialisiert haben. Wir nutzen dazu in der Regel das Tool Optmyzr. Mit diesem Tool kann man auf Account-Ebene den Quality Score feststellen. Außerdem ist es möglich, diesen für einzelne Kampagnen zu ermitteln.

 

Optmyzr bietet dir einen Überblick über den Quality Score deines Kontos – hier am Beispiel eines unserer Kundenkontos.

 

Ein weiterer Vorteil ist, dass du die historische Entwicklung des Accounts beobachten kannst. Somit kannst du sehen, welchen Einfluss beispielsweise eine Umstellung auf der Landing Page auf den Qualitätsfaktor deiner Webseite hat.

 

Du kannst auch die historische Entwicklung deiner Accounts überblicken.

 

Fazit – Der Qualitätsfaktor ist sehr wertvoll für dich, aber nur wenn du seine Wirkungsweise verstehst.

Google Ads bietet eine großartige Chance, um schnell qualitativ hochwertigen Traffic auf deine Seite zu ziehen. Damit du für diesen kein Vermögen zahlen musst, solltest du den Google Qualitätsfaktor berücksichtigen. Je höher dieser ist, desto niedriger sind nämlich deine CPCs.

Eine gute Bewertung kann deinen Return on Investment (ROI) auf Dauer erhöhen, wohingegen eine schlechte Bewertung deinen Account so sehr belasten kann, dass du auch in Zukunft nicht mehr gewinnbringend arbeiten kannst. Beobachte und pflege deine Google Ads-Kampagnen also kontinuierlich, um so dauerhaft mehr Kunden zu gewinnen und höhere Umsätze zu erzielen. Konzentriere dich dabei auf die drei größten Einflussfaktoren: CTR, Keywords-Relevanz und Landing Page Perfomance, um dich im Dschungel der Optimierungsmöglichkeiten zurecht zu finden.

 


Zusammenfassung

  • Der Qualitätsfaktor ist ein mächtiges Tool, um deine Anzeigen kostengünstiger und prominenter zu platzieren.
  • Schreibe gute Anzeigentexte und führe A/B-Testings durch, um die CTR deiner Anzeigen zu optimieren.
  • Gestalte eine aussagekräftige Landing Page und optimiere diese in kleinen Schritten, um stetige Relevanz zu gewährleisten
  • Nutze relevante Keywords – beispielsweise nach der Positionierung deiner Anzeigen in den jeweiligen Customer Journey – damit du die Suchintention deiner User nachbildest.
  • Es gibt nicht den einen guten Quality Score. Setze den Qualitätsfaktor immer in den Zusammenhang mit Branche, Produkt und Positionierung im Marketing Funnel.
  • Nutze Angebote von Drittanbieter, damit du Zugriff auf die historischen Daten und weitere Informationen zum Thema Quality Score hast.

 

Wie nutzt du den Quality Score? Teile uns deine Erfahrungen in den Kommentaren.

 

Wäre es nicht fantastisch, Besucher deiner Webseite einfach in zahlende Kunden zu verwandeln? Remarketing macht es möglich – mit Werbekampagnen, die speziell auf wiederkehrende Besucher deiner Seite zugeschnitten sind. Wir erklären, welche Vorteile du mit dieser Online-Marketing-Strategie hast und wie du sie so einsetzt, dass die Kunden auch wirklich wiederkommen!

Was bedeutet Remarketing im Google-Universum?

Remarketing ist auch unter dem Begriff Retargeting bekannt. Mit einer Remarketing-Kampagne sprichst du gezielt User an, die bereits auf deiner Seite waren. Dabei kannst du deine Besucher unter verschiedenen Gesichtspunkten zusammenfassen. Deiner Fantasie ist hierbei keine Grenze gesetzt:

Starte zum Beispiel ganz allgemein mit allen Nutzern, die deine Seite besucht haben, oder tauche tiefer in dein Kundenmeer ein. Sprich mit deiner Remarketing-Liste beispielsweise alle User an, die mindestens 90 Sekunden auf deiner Seite surfen und sich dabei noch eine ganz bestimmte Unterseite angeschaut haben.

Wie immer bei Google, gibt es einige Voraussetzungen, die das Ausspielen deiner Remarketing-Liste beeinflussen.

Das Fundament bilden Zielgruppen die einen bestimmten Umfang umfassen sollten. Wie bei einem Haus muss das Fundament stabil und groß genug sein – groß genug definiert Google folgendermaßen:

    • Google Displaynetzwerk: Mindestens 100 aktive Besucher oder Nutzer innerhalb der letzten 30 Tage
    • Google Suchnetzwerk: Mindestens 1.000 aktive Besucher oder Nutzer innerhalb der letzten 30 Tage
    • YouTube: Mindestens 1.000 aktive Besucher oder Nutzer innerhalb der letzten 30 Tage
    • Gmail: Mindestens 100 aktive Besucher oder Nutzer innerhalb der letzten 30 Tage im Displaynetzwerk

Außerdem kannst du die Gültigkeitsdauer der Gruppe festlegen, maximal sind bis zu 540 Tage möglich. Deine Zielgruppe kann darüber hinaus geschlossen oder offen sein. Umfangreichere Informationen hierzu, findest du auf der Google-Support-Seite zum Thema Remarketing.

Bitte nicht vergessen: Laut DSGVO musst du die Nutzer darauf hinweisen, dass du Daten über sie sammelst und einen entsprechenden Absatz in deine Datenschutzerklärung packen!

Die Power von Remarketing

Remarketing gehört zu den Grundlagen eines jeden Google Ads Accounts. Dabei spielt es keine Rolle, ob du viel oder wenig Budget verwaltest. Aus Kosten- Nutzen-Sicht performt Remarketing sehr gut. Erstellst du dein Remarketing sauber, kannst du dir mit wenig Aufwand eine Reihe von Conversions sichern.

Die Vorteile des Kunden-Retargeting  haben wir hier auf fünf Punkte zusammengefasst:

    • Du kannst die Werbeanzeigen ganz gezielt für deine Zielgruppe gestalten – somit hast du die maximale Kontrolle.
    • Mit Remarketing hast du im Vergleich zu anderen Google-Lösungen geringere Kosten, da du eine kleine und spezifische Zielgruppe ansprichst – dies jedoch bei einem lohnenden Input – Output Verhältnis.
    • Es wird mit warmen Traffic gearbeitet, das heißt du sprichst Kunden an, die auf jeden Fall schon einmal von dir und deinem Produkt gehört haben – das sorgt bei guter Umsetzung zu Conversions.
    • Du kannst gezielte Aktionen – wie kostenlosen Versand oder spezielle Rabatte – für deine Remarketing Zielgruppe ausliefern, die du Erstbesuchen zunächst verwehren willst.
    • Selbst wenn deine Anzeige nicht geklickt wird, ist der Branding Effekt von Remarketing Kampagnen nicht zu verachten.

Zielgruppe und Remarketing gehen Hand in Hand

Du bist den Kunden im Remarketing grundsätzlich bekannt, da sie deine Seite schon einmal besucht haben. Doch wie genau erstellst du eine spezifische Zielgruppe? Es gibt zwei Optionen: Du hinterlegst diese direkt in Google Ads, oder du importierst die Zielgruppe aus Google Analytics in deinen Ads Account.

Aus unserer Erfahrung haben beide Ansätze Vor- und Nachteile:

In Google Ads gibst du einen Teil der Kontrolle über deine Zielgruppe an Google ab. So kannst du aus einem großen Portfolio an vorgefertigten Zielgruppen, die sich der Google Algorithmus aus der unendlichen Datenmenge ableitet, wählen.

Du kannst auch eigene Zielgruppen auf Basis von Keywords und URLs erstellen, diese bedienen dann zumeist nur einen Bruchteil der von Google vorgefertigten Zielgruppen.

So erstellst du eine Zielgruppe in Google Ads.

Schon im Wording von Google – Zielgruppe mit gemeinsamer Absicht – erkennst du, dass hier Vertrauen in Google angebracht ist.

Google verknüpft hier Zielgruppen, die sich in verschiedenen Stadien der Customer Journey befinden und kategorisiert sie nach ihrer Absicht, ohne diese genauer zu definieren.  Somit empfiehlt sich die Zielgruppenerstellung in Google Ads vor allem dann, wenn du wenige Daten über deine Kundschaft hast.

Zielgruppenerstellung in Google Analytics

Erstellst du deine Zielgruppen über Google Analytics, dann solltest du größere Insights über deine Kundschaft haben. Mit diesem Toll kannst du die Zielgruppe noch akkurater erstellen.

So kannst du mit Google Analytics Zielgruppen erstellen die:

    • auf Events basieren, also User in einer Liste zusammenfassen, die eine bestimmte Aktion auf deiner Webseite getätigt haben.
    • sich nach der Besuchsdauer richten. Du kannst User filtern, die 90, 120 oder mehr Sekunden auf einer bestimmten Seite verbracht haben. (Pro Tipp: Es empfiehlt sich einen solchen Filter in so gut wie jede Zielgruppe einzubauen, damit du so verhinderst, dass Bouncer in deine Remarketing-Liste geraten – dies empfiehlt sich besonders bei geringem Budget)
    • auf Seiten pro Besuch basieren. Sprich die User an, die mehr als zweiten Seiten tief in eingetaucht sind.

Mit Analytics lassen sich mehrere Filter erstellen, die du miteinander verknüpfen kannst und so detaillierte Zielgruppen ergeben. Hierzu ein Beispiel:

 

So erstellst du eine Zielgruppe in Google Analytics.

Ist dir bekannt, dass vor allem Frauen mittleren Alters, die mobil auf deine Seite kommen, dir den Kühlschrank füllen, dann kannst du mit Google Analytics genau diese Zielgruppe erstellen und mit Remarketing bespielen. Somit wird es dir leichter fallen, die genau richtige Remarketing-Anzeige für deine Lieblingszielgruppe zu gestalten und du kannst noch mehr Conversions ziehen.

Remarketing Strategien und Best Practices

Hast du deine Zielgruppen definiert, geht der interessante Teil der Arbeit los. Du kannst mit der Erstellung deiner Remarketing-Kampagnen beginnen. Aus unserer Erfahrung haben sich einige Strategien herausgestellt, an denen du dich bei der Erstellung deiner Remarketing-Kampagnen orientieren kannst.

Strategie 1: Alle Besucher deiner Webseite ansprechen

Klar, du kannst einfach alle Menschen ansprechen, die schon einmal auf deiner Webseite waren. Der Vorteil daran liegt, dass du keine weiteren Einstellungen vornehmen und nur wenige Daten sammeln musst.

Auf der anderen Seite holst du nicht das maximale Potenzial aus der Remarketing-Kampagne heraus. Dieser Weg lohnt sich eigentlich nur dann, wenn du sowieso nicht viele Unterseiten hast oder, wenn du ein Nischenprodukt anbietest. Das geht meist mit relativ geringem Traffic einher, sodass sich eine weitere Segmentierung nicht lohnt.

Aber auch für größere Accounts ist dieser Weg lohnend: Du kannst mit dieser Einstellung hervorragend Testen – welche von deinen wiederkehrenden Besuchen sind deine MVPs? Mit dieser Strategie sammelst du die Daten, aus denen du den Titel vergeben kannst.

Strategie 2 Einteilung nach Nutzerverhalten

Wenn du genug Besucher hast, kannst du sie nach ihrem Verhalten einteilen. Im e-Commerce bietet es sich an, die Kunden danach zu segmentieren, an welcher Stelle sie deine Seite verlassen haben:

    • Haben sie nur eine Übersichtsseite oder eine Kategoriebeschreibung angesehen?
    • Wurde sich nur  ein Produkt oder mehrere Angebote angeschaut?
    • Ist vielleicht sogar etwas im Warenkorb gelandet und sie haben dann den Kaufprozess abgebrochen?
    • Haben sie etwas bei dir gekauft und gehören damit jetzt zu deinem Kundenstamm?

Jede Kategorie benötigt eine andere Ansprache. Reine Informationssucher kommen wahrscheinlich nicht wieder, aber die sogenannten „Cart Abandoners“ lassen sich mit einem Rabattcode oder einer cleveren Ad dazu motivieren, ihren Einkauf fortzusetzen.

Strategie 3: Remarketing nach Produktkategorie

Dein Shop hat mehrere Kategorien oder du deckst mit deinem Angebot mehrere Branchen ab?

Dann ist es eine gute Idee, diese Zielgruppen auch beim Remarketing zu trennen. Denn damit hast du die Möglichkeit, hochspezifische Anzeigen zu schalten. Du kannst für jede Kundengruppe eigene Texte schreiben und passende Angebote machen. Das steigert die Conversion-Rate und bietet einen greifbaren Mehrwert für deine Kunden.

Strategie 4: Ansprache auf Basis von demografischen Merkmalen

Remarketing-Listen bilden häufig nur das bisherige Userverhalten ab. Sie geben keinerlei Auskunft über demografische Merkmale, die Altersgruppe oder sonstige Interessen. Diese Faktoren können aber durchaus interessant sein, wenn du eine ganz bestimmte Zielgruppe ansprechen willst.

Nehmen wir an, du verkaufst Schuhe für Männer und Schuhe für Frauen. Wenn du alle Webseitennutzer als graue Masse vor dir hast, kannst du keine individuelle Ansprache erstellen. Du weißt, dass deine männlichen Kunden besser auf Rabattcodes reagieren? Dann erstelle eine Landing Page speziell für Männerschuhe, tracke die Nutzer auf dieser Seite und füge sie dann einer eigenen Remarketing-Liste hinzu. Fertig ist das Targeting beim Remarketing!

Strategie 5: Remarketing Listen auf Basis von Wettbewerbern

Remarketing auf Basis von Wettbewerbern? Wie? Das geht? Ganz genau.

Über die Zielgruppenerstellung in Google Ads kannst du nicht nur Keywords hinterlegen, du kannst auch URLs einfügen. Somit kannst du Webseiten deiner Konkurrenten einfügen und jedes Mal, wenn ein potenzieller Kunde auf diesen Webseiten unterwegs war, wird er in Zukunft deine Banner im GDN sehen.

Welche Strategie sollte ich wählen?

Du musst dich nicht zwischen den einzelnen Strategien entscheiden. Genauso kannst du ein Mix aus all diesen Ideen fahren. Wichtig ist nur: es muss zu deinem Business passen. So ist das Competitor Remarketing eher für große Budgets empfehlenswert, genauso wie ein granulares Aufstellen deiner Remarketing-Kampagnen.

Unabhängig davon wie du dich entscheidest – die nachfolgenden Tipps kannst du auf so gut wie jede Remarketing Kampagne anwenden. Sie können dir helfen die Performance deiner Kampagnen entscheidend zu verbessern.

4 Best Practices aus unserem Alltag:

  •  Achte auf die Relevanz deiner Anzeigen. Auch beim Remarketing müssen die Intention der Anzeige (Banner) und Landingpage übereinstimmen. Es wird dir wenig bringen deine Cart Abandoners auf die Startseite zu schicken, was wiederum bei einer Audience die sich am Beginn ihrer Customer Journey befindet, wesentlich mehr Sinn macht.
  • Achte auf den Frequency Cap: Viele unserer Kunden verbinden Remarketing mit nerviger Bannerwerbung:

„Ah das ist doch, wenn ich nach Schuhen suche und dann überall und ständig die Schuhe auf den Webseiten sehe? Das ist doch total nervig!“

  • Ja und nein. In der Regel hat der Kunde mehrere Berührungspunkte mit deinem Unternehmen bevor er convertiert. Daher ist eine gewisse Befeuerung schon sinnvoll. Jedoch macht es wenig sinn die Ads ununterbrochen auszuspielen. Als Richtwert kann – je nach Produkt und Branche – eine Aussteuerung der Anzeigen von 7 bis 12-mal pro Tag als Best Practice gesehen werden. Somit bleibst du im Gedächtnis deiner Kunden hängen, ohne dass sich dein Kunde genervt fühlt.
  • Dauer des Remarketing – was auf der kleinen Ebene möglich ist, kannst du auch auf der Großen einstellen. Spezifiziere die Ausspieldauer der Remarketing Banner, als Richtlinie kannst du dir festhalten, dass je hochpreisiger das Produkt ist, desto länger sollte sich auch die Remarketing-Kampagne ziehen. Als Standard-Wert hat sich jedoch 30 oder 60 Tage bewährt. (Pro Tipp: Mit einem Conversion-Pixel nach Abschluss des Kaufvorgangs können genau diese User aus der normalen Retargeting-Kampagne ausgeschlossen werden.)
  • Du kannst selbstverständlich nicht nur starre Banner für dein Remarketing verwenden. Nach demselben Prinzip kannst du Listen für YouTube erstellen. Eine spannende Möglichkeit Banner und Video zu verbinden sind Bumber-Ads. Diese kannst du sie sowohl auf Bannern im GDN, als auch auf YouTube ausspielen. Entwickle mehrere von diesen Videos und erstelle einen ganzen Erzählstrang, mit dem du am Ende deiner Remarketing-Kampagne deine Zielgruppe zu einer Conversion bringst.

Fazit: Remarketing ist perfekt für die Steigerung der Conversion-Rate – solange du deine Kunden nicht nervst

Viele der Optionen – die dir Remarketing-Listen bieten – eignen sich vor allem für fortgeschrittene Marketing-Kampagnen. Doch auch allein die Basisoptionen können ausreichen, um für kleinere Pages einen großen Unterschied zu machen. Dein Ziel sollte es sein, die eigene Marke im Bewusstsein deiner (potenziellen) Kunden zu verankern – und genau dafür ist Remarketing bestens geeignet. Eine Checkliste zum Thema Remarketing findest du auf unserem Blog.

 


Zusammenfassung

  • Achte bei der Erstellung deiner Zielgruppe auf die Vorgaben von Google. Zu spezifische Zielgruppen werden nicht ausgespielt.
  • Erstelle die Zielgruppen auf Basis deiner Kundeninformationen – hast du tendenziell wenig Einblick in deine Kundschaft nutze eher die vorgefertigten Zielgruppen aus Google Ads. Weißt du genau wer, wie, wann und wo auf deiner Seite unterwegs ist, dann empfiehlt sich die Zielgruppenerstellung mit Google Analytics.
  • Nutze eine allgemeine Remarketing-Kampagne zum Sammeln von Daten über deinen Traffic.
  • Achte bei der Wahl deiner Strategie stets auf das Zusammenspiel von Landing-Page, Anzeige und Zielgruppe – betrachte das Ganze vor allem aus Relevanzsicht. Du kannst auch mehrere Strategien zu einer Neuen verknüpfen.
  • Nerve deine Kunden nicht – Arbeite mit Frequency Cap, um das Maximum aus deiner Remarketing-Kampagne herauszuholen. Habe auch die Gültigkeitsdauer deiner Listen im Blick.

 

Wie nutzt du Remarketing? Stelle uns dein Best Practice gern in den Kommentaren vor.

Gut gemachtes SEA ist wie eine Theateraufführung: Das Publikum muss stimmen, aber vor allem zählt der Inhalt. Wie gut bringen die Schauspieler die Botschaft des Werkes auf die Bühne? Wie klar wird das zentrale Thema? Stimmen Beleuchtung, Ton und Szenenabfolge? Redet der Hauptdarsteller viel zu lange um den heißen Brei herum? Aber der Star der Show ist der Inhalt: Die großartigen Texte, die bei den Zuschauern Emotionen wecken und sie zu Standing Ovations motivieren. So ähnlich sieht das auch bei den Anzeigentexten bei Google Ads aus: Nur der richtige Text lädt das Publikum zum Klicken ein. Wie du Applaus für deine Anzeigentexte einfährst und was du tun kannst, um deine Ads erfolgreicher zu machen, erfährst du bei uns im Blog.

Die Anatomie eines guten Texts für Google Ads

Wie muss der Anzeigentext gestaltet sein? Gibt es eine Zeichenbegrenzung bei Google Ads? Zuerst klären wir die Basics:

Textanzeigen bei Google folgen einem strengen Schema. Das Format nennt sich Expanded Text Ads (ETAs) und sieht so aus:

Erweitere Textanzeigen bestehen aus drei Abschnitten:

Der erste Teil der Werbeanzeige ist der Titel. Für diesen Anzeigentitel stehen dir drei Textblöcke mit jeweils 30 Zeichen zur Verfügung. In der Google Suche wird der Titel in blau angezeigt und die drei Untertitel werden jeweils mit einem ‚|‘ voneinander getrennt. Je nach Gerät, werden alle drei oder nur ein Teil der Titel angezeigt. Platziere daher den wichtigsten Part deiner Überschrift im ersten Anzeigentitel.

Der Hyperlink ist grün und steht auf einer Zeile mit der Werbekennzeichnung. Bei der Aussteuerung sieht der Nutzer hier durch den kleinen grünen Kasten, dass es sich um eine Anzeige handelt. Du kannst zwei Ebenen tief in die URL gehen und somit wunderbar aussagekräftige Pfade erstellen. Pro Teilpfad hast du 15 Zeichen Platz.  

Den größten Spielraum hast du bei den Anzeigen-Beschreibungen. Hier hast du auf zwei Textzeilen jeweils 90 Zeichen zur Verfügung. Der Text wird grau dargestellt und befindet sich am Ende der Anzeige. Google zählt übrigens Leer- und Sonderzeichen mit zu den engen Zeichenbegrenzungen.

Dein kreativer Spielraum wird allerdings etwas eingeschränkt: Google bezeichnet diese Einschränkungen als redaktionelle Richtlinien. Wie so oft stellt das Unternehmen die Nutzererfahrung in den Mittelpunkt und möchte mit diesen Richtlinien einen gewissen Standard für seine User sichern.

Diese Vorgaben zu befolgen ist jedoch ganz leicht: Verzichte einfach auf Effekthascherei.

Ideen wie ‚Kaufe JETZT schnell!!!‘ oder ‚Sale Sale Sale‘ werden von Google nicht akzeptiert. Das Großschreiben von einzelnen Wörtern sowie die mehrfache Wiederholung von Wörtern oder Satzzeichen wird nicht geduldet. Dazu gibt es noch weitere Beschränkungen, wie dass Telefonnummern nicht in der Anzeige aufgeführt werden dürfen. Dies sind die wichtigsten Vorgaben – umfangreichere Informationen hierzu findest du auf der verlinkten Seite zu den redaktionellen Richtlinien.

Google Ads-Anzeigentexte können mehr: Wie du richtig mit Anzeigenerweiterungen umgehst

Anzeigenerweiterungen bringen Farbe und zusätzliche Informationen in Deine Anzeige. So setzt du sie richtig ein.

Die erweiterten Textanzeigen bei Google Ads tragen ihren Namen nicht ohne Grund. Im Gegensatz zu organischen Suchanzeigen kannst du dich hier richtig austoben. Google stellt dir eine kleine Schatzkiste an verschiedenen Optionen und Zusatzelementen zur Verfügung. Aus den 17 verschiedenen Erweiterungen hast du die Qual der Wahl: Grundsätzlich unterscheidet Google zwischen manuellen und automatisierten Anzeigenerweiterungen.

Wir geben dir einen kurzen Überblick, welche Erweiterungen es gibt und welche Ziele du mit ihnen verfolgen kannst

 

 

Erweiterungstyp

Zielstellung

Erweiterung

Manuelle Erweiterung

Nutzer zum Kauf an deinem Standort motivieren

Affiliate-Standorterweiterungen

Erweiterungen mit Zusatzinformationen

Standorterweiterungen

Kunden zur Kontaktaufnahme motivieren

SMS-Erweiterungen

Anruferweiterungen

Nutzer motivieren, auf deiner Website eine Conversion durchzuführen

Sitelink-Erweiterungen

Erweiterungen mit Zusatzinformationen

Snippet-Erweiterungen

Preiserweiterungen

Nutzer zum Herunterladen der App motivieren

App-Erweiterungen

 

 

Bei den automatisierten Anzeigenerweiterungen durchsucht Google deine Webseite und versucht deine Unternehmensziele nachzuvollziehen. Auf Basis dieser Daten, erstellt Google die automatischen Erweiterungen, die – wie die manuellen Extensions – unter der Anzeige eingeblendet werden. Dabei gibt es 7 Typen von automatisierten Erweiterungen auf die Google zurückgreift:

 

  • Automatische Anruferweiterung
  • Automatische SMS-Erweiterung
  • Dynamische Sitelink-Erweiterung
  • Dynamische Snippet-Erweiterung
  • Automatisierte Standorterweiterung
  • Erweiterung mit Verkäuferbewertung
  • Dynamische Erweiterung mit Zusatzinformationen

 

Natürlich kannst du nicht alle Anzeigenerweiterungen auf einmal nutzen. Wie oben gezeigt, hängt der Nutzen einer Anzeigenerweiterung davon ab, welches Ziel du und dein Business verfolgst. Hier ein zwei Beispiele:

 

  • Bist du Betreiber eines lokalen und standortbezogenen Business‘ – wie zum Beispiel ein Friseurladen – dann möchtest du in der Regel Kunden in deiner Nähe ansprechen. Die Anruferweiterung in Verbindung mit der Standorterweiterung ist eine großartige Kombination für dich.
  • Online-Händler kommen um eine Bewertungsextension nicht herum. Die orangenen Sterne ziehen zudem die Aufmerksamkeit der User auf sich.

 

Dynamische Anzeigenerweiterungen können tricky sein: Sie haben zwar einen tollen Effekt auf die Klickrate, aber sind nicht immer leicht einzubauen. Wichtig ist hier, dass die Landingpage mit der Suchintention der Nutzer übereinstimmt. Nur so kann sich Google die relevanten Daten crawlen und sie zielgerichtet ausliefern. Beachtest du dies nicht, kann es zu ungewollten – und manchmal auch peinlichen – Ergebnissen führen und deine Conversion-Rate einbrechen lassen. Beachtest du das Zusammenspiel von Anzeige und Landing-Page, kannst du mit den dynamischen Erweiterungen viel Zeit sparen

So schreibst du einen Anzeigentext auf den die User gerne klicken

Die Grundregel für Anzeigentexte lautet KISS: Keep it simple, stupid. 

Halte deine Anzeigentexte so einfach wie möglich: 90 Zeichen pro Erweiterungen sind mehr als Marketer früher zur Verfügung hatten, aber noch immer nicht viel. Selbst bei Twitter hast du mittlerweile 100 Zeichen mehr zur Verfügung.

Mit den 180 Zeichen von Google musst du nicht den aktuellen Tatort kommentieren, sondern ein Produkt verkaufen. Klingt auf den ersten Blick recht schwierig – wenn du dich aber an das KISS-Prinzip hältst ist es aber nicht kompliziert. Die oberste Regel lautet daher: Schreibe klar. Schreibe treffend. Der Nutzer muss sofort wissen, worum es geht und warum er diese Anzeige vor sich sieht.

Hier ein paar Empfehlungen:

 

  • Ganz besonders wichtig: Versetze dich in deine Zielgruppe hinein. Wonach sucht ein User, wenn er ein seine Anfrage bei Google eingibt? Will er Informationen oder ein besonders günstiges Angebot? Schreibe verschiedene Anzeigentexte für jede Phase der Customer Journey. Diese verteilst du dann passend auf die jeweiligen Keywords der einzelnen Abschnitte. Schon hast du den Nutzer auf allen Ebenen seiner Suche abgeholt.
  • Arbeite mit konkreten Fragen, welche die Pain Points deiner Zielgruppe ansprechen. Das simuliert eine Art Dialog und macht die Anzeige freundlicher und nahbarer.
  • Ein knackiger Call-To-Action ist Pflicht! Er gibt dem Leser eine direkte Handlungsaufforderung und wirkt aktivierend, was sich wiederum positiv auf die CTR auswirkt.
  • Du kannst A/B Testing mit deinen Anzeigen auf die Spitze treiben: Die gleiche Anzeige aber verschiedene Landing-Pages? Eine andere Zusammensetzung von Headline 1 und 2? Oder doch verschiedene Call-To-Actions? Alles einfach möglich mit dem Testing von Werbeanzeigen. Hole so die letzten fünf Prozent Performance aus deinem Account heraus.
  • Warum ganze Sätze bilden, wenn Wortgruppen viel besser wirken! Du kannst einfach deine USPs in den Anzeigentext nehmen und sie mit einem Gedankenstrich oder Komma voneinander trennen. Das lockert den Anzeigentext auf und macht ihn weniger wuchtig.
  • Der Ton sollte dein Angebot möglichst gut widerspiegeln. Sprich: Es kann gerade erfrischend sein, wenn du deinen Anzeigentext nicht so steif formulierst wie 90 Prozent deiner Mitbewerber. Das Wording muss aber zu deinem Auftritt und Image passen – sonst kann es schnell peinlich werden.
  • Zahlen sparen Platz. Wie alle anderen Sonderzeichen ziehen sie zudem den Blick der Nutzer auf sich. Sie wirken konkret und spannend – ein mächtiges Tool!
  • Der Anzeigentext ist nicht das Ende der Reise. Deine Werbeanzeige führt den potenziellen Kunden auf eine Landingpage. Dort solltest du den Inhalt der Anzeige so konkret wie möglich aufgreifen und weiterführen.

 

Dynamische Anzeigentexte – ein Tool, um noch genauer auf deine User einzugehen

Anzeigen sind nicht immer statisch. Eine unterschätze und selten genutzte Funktion sind dynamische Werbetexte. 

Wir haben schon eine Reihe von Möglichkeiten gezeigt, wie du deine Anzeigen aufwerten kannst. Dynamische Webetexte sind eine großartige Möglichkeit, um die User noch besser abzuholen.

Du kannst zum Beispiel einen Countdown in deinen Anzeigen einfügen, so zählt der Titel automatisch die Tage bis zu deinem hinterlegten Event oder Datum herunter.

Außerdem kannst du Keyword Platzhalter in deine Anzeige einfügen, diese übernehmen automatisch das Hauptkeyword der Suchintention in den Titel deiner Anzeige.

Als letztes dynamisches Element kannst du eine IF-Funktion einfügen. Damit kannst du bestimmte Zielgruppen ansprechen, indem du Zielgruppen-spezifische Informationen hinterlegst: Zum Beispiel alle die schon einmal in deinem Online Shop gekauft haben, sprichst du mit der IF-Funktion anders an, als Neukunden.

Du fügst die dynamischen Erweiterungen über eine { in deinen Anzeigen-Titel ein. So kannst du die Vorteile: erhöhter Flexibilität mit User-Spezifischer Ansprache für dich nutzen. Ein echter Gamechanger.

Eine willkommene Alternative: Responsive Search Ads (RSA)

Wenn du dir unsicher über die Performance deiner Anzeigen bist kannst du noch mehr Kontrolle an Google abgeben: Im Rahmen der immer stärken Automatisierung durch den Suchmaschinenriesen, gibt Google eine Alternative für alle die an die Hand, die sich nicht ausführlich mit der Erstellung ihrer Anzeigentexte auseinandersetzen wollen: Die sogenannten Responsive Search Ads (RSA).

Wir haben uns dem Thema Responsive Search Ads schon einmal ausführlicher gewidmet. In unserem Blogpost findest du umfangreichere Informationen zu diesem spannenden Gestaltungsmittel von Werbeanzeigen.

RSAs funktionieren nach dem Baukasten-Prinzip.

Das heißt du gibst eine Reihe von Titeln und Beschreibungen an und Google übernimmt den Rest! Der Algorithmus verbindet deine Eingaben zu einer Werbeanzeige. Diese wird dann abhängig von der Suchintention der User ausgespielt. Dabei spielen die hinterlegten Titel, Meta-Descriptions und natürlich Keywords eine entscheidende Rolle.

Der größte Vorteil liegt auf der Hand –du sparst eine Menge Zeit. Je größer dein Account und je höher die Anzahl deiner Impressionen sind, desto schneller und besser lernt der Algorithmus. Google wird stets mehrere Varianten aus deinem Portfolio von Bausteinen gegeneinander antreten lassen. Damit stellt der Konzern sicher, dass er das Maximum aus deinem Werbepotential herausholen kann. Je höher deine Impressionen, desto schneller kann Google die beste Anzeige aus deinem Portfolio herausfiltern.

Um erfolgreich mit RSA zu arbeiten, ist es wichtig die Bausteine deiner Anzeigen verschiedenartig aufzustellen. Ein Keyword in fünf verschiedenen Varianten zu beschreiben ergibt hier wenig Sinn, da du die RSAs ihrer Stärke – dem vielfältigen Testen der Anzeigen beraubst. Außerdem musst du beachten, dass jede Phrase für sich selbst stehen kann. Beschreibungen, die aufeinander aufbauen sind bei RSAs ein NoGo.

Beispiele aus der Praxis: So muss Deine Anzeige aussehen

Große Marken investieren viel Geld in Anzeigentexte und Anzeigentitel. Du kannst davon lernen (ohne das Geld auszugeben). 

Ganz schön smart: Die beiden Anzeigentexte für das Keyword „Smart Home“ beweisen, dass du gar keine fancy Erweiterungen brauchst, um ins Auge zu fallen. Die obere Anzeige von innogy richtet sich eher an Interessenten, die sich über das Thema Smart Home informieren wollen. Der Anzeigentext punktet mit einem klaren Bild: Mehr Sicherheit für die Familie. Der CTA ist angenehm knackig, aber nicht zu direkt.

Die Anzeige von Gigaset dagegen verweist im Anzeigen schon auf den USP: Es gibt etwas gratis. Aber im Gegenzug wird nicht genau erklärt, wofür das Alarmsystem eigentlich gut ist. Diese Anzeige richtet sich also eher an User, die schon halbwegs wissen, was sie wollen. Beide Varianten sind für den jeweiligen Zweck gut geeignet und schaffen es, das Interesse zu wecken und zu einer Handlung aufzurufen.

Die Formulierungen sind ein wenig unsauber („Top Kleider online bestellen“ wirkt sehr unnatürlich. Das ist vermutlich das Ergebnis davon, dass der Titel automatisch generiert wurde.) Aber abseits davon macht bonprix vieles richtig: Der Text ist direkt und sympathisch, der Call-to-Action stimmt und das aktuelle Angebot wird perfekt in Szene gesetzt. Die Adjektive helfen dabei, dass sich der Leser angesprochen und emotional abgeholt fühlt.

Zahlen über Zahlen! Bei dieser Ad siehst du die verschiedenen Anzeigenerweiterungen im Einsatz (in diesem Fall: Verkäuferbewertungen und Callout Extensions). Im Anzeigentitel wird gar nicht erst um den heißen Brei geredet, sondern es geht direkt um die USPs und Rabatte. Das ist grundsätzlich in Ordnung. Allerdings bleibt bei all der kühlen Logik die Grammatik ein wenig auf der Strecke. Auch der Call-to-Action ist nicht gut gelungen und viel zu direkt.

Fazit: Anzeigentexte verkaufen.

Genauso ist es. Verkaufen ist das große Ziel, dass solltest du im Hinterkopf behalten, wenn du dich mit Anzeige und Anzeigentexten auseinandersetzt.

Mit unseren Tipps hast du einen Leitfaden, wie du deine Anzeigentexte On-Point schreiben kannst: Fasse dich kurz, bringe deine USPs unter und achte auf die Ziele Deiner Kunden. Versuche den Platz, den dir Google zu Verfügung stellt, auch komplett zu nutzen – verschwende keine Zeichen. Anzeigentexte haben eine wunderbare Eigenschaft: du kannst sie einfach verändern und in A/B-Tests gegeneinander antreten lassen. Mit der Zeit findest du den richtigen Ton für dein Unternehmen so sorgst du mit wenigen Worten für Szenenapplaus – und erreichst eine bessere CTR und Conversion-Rate.


Zusammenfassung

  • ETAs bestehen aus drei Teilbereichen mit einer jeweils beschränkten Zeichenmenge – nutze diese sinnvoll, damit du möglichst viele Informationen unterbringen kannst.
  • Es gibt manuelle und automatisierte Anzeigenerweiterungen, deren Nutzen und Einsatz solltest du anhand deiner Unternehmensziele planen – sie sind ein mächtiges Tool, um deine Ad noch prominenter zu platzieren.
  • Beachte das KISS-Prinzip beim Schreiben deiner Anzeigen, greife deinen USP und die Pain Points deiner Kunden auf, um sie auch wirklich mit deinen Anzeigen abzuholen.
  • Richte deine Ads auf die verschiedenen Stufen der Customer Journey aus, somit kannst du die Bedürfnisse deiner Kunden noch besser bedienen.
  • Anzeigentexte sind ein kurzfristiges Stilmittel – du kannst sie in wenigen Schritten anpassen. Mit wenig Aufwand kannst du so A/B Tests durchführen und dein Konto immer weiter optimieren.
  • Nutze die Stärken der RSA als Erweiterung deines Anzeigen-Portfolios, indem du sie breitgefächert aufstellst und sie so als hervorragende Testmöglichkeit für Werbetexte nutzt

 


Worauf achtet Ihr, wenn Ihr Euren Anzeigentext verfasst? Oder haltet Ihr den Text für gar nicht so entscheidend? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

In den Google Suchergebnissen ganz oben erscheinen und dadurch mehr Traffic generieren – welcher Unternehmer träumt nicht davon? Dabei ist es für viele Website-Betreiber noch immer nicht klar, ob sie den Fokus auf SEO oder SEA legen sollen, um sich diesen Traum zu erfüllen.

SEO oder SEA – sind die beiden wirklich Konkurrenten, wie manche annehmen? In diesem Artikel stellen wir ihre jeweiligen Fähigkeiten einmal in den Prüfstand.

SEM – so funktioniert Suchmaschinen-Marketing

SEM steht für Search Engine Marketing, also Suchmaschinen-Marketing und hat die Aufgabe, Google-(Be)Sucher auf deine Seite zu lenken. Klar, um dabei überhaupt entdeckt zu werden, musst du in den Google SERPs, auf der Suchergebnisseite so weit oben, wie möglich stehen – denn das bringt schließlich den größten Zuwachs an Traffic.

Dafür hast du zwei Möglichkeiten: SEO oder SEA.

Doch wo liegen überhaupt die Unterschiede zwischen den beiden Marketing-Instrumenten, welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus ihnen? Und mit welcher Methode landest du auf den begehrten oberen Plätzen bei Google?

SEA – die Suchmaschinenwerbung

Search Engine Advertising, also SEA steht für alle bezahlten Suchmaschinenergebnisse, die im Ranking über oder unter den organischen Ergebnissen angezeigt werden. Wird der begehrte Platz 1 also durch eine finanzielle Investition viel leichter möglich als mit SEO?

Um dies beispielsweise bei Google zu erreichen, musst du mit Google Ads eine Anzeige schalten, welche auch als solche gekennzeichnet ist. Google bietet Platz für bis zu vier solcher Anzeigen oberhalb der SERP und drei darunter.

Du als Website-Betreiber musst dabei vorher neben Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords einen maximalen Cost-per-Click (CPC) festlegen, der dann in Echtzeit entscheidet, ob deine Anzeige bei bestimmten Suchanfragen platziert wird oder nicht. Diesen Preis zahlst du schließlich pro User-Klick auf deine Anzeige, wobei dieser sich durch das Suchvolumen deines favorisierten Keywords jederzeit wieder neu berechnet – je nachdem, wie stark der Markt um diesen Suchbegriff gerade umkämpft wird.

Haben deine Mitbewerber einen höheren Preis um das gleiche Keyword gesetzt, machen sie das Rennen in den Rankings. Nutzer klicken außerdem oft aus Gewohnheit auf die erste Anzeige in den SERPs, was für dich bei ungenauer Aussteuerung zu hohen Kosten führen kann – und das, ohne dabei gewünschte Conversions zu erzielen.

Doch nicht nur der Preis pro Klick entscheidet, sondern auch die Qualität deiner Anzeige. Hier entscheidet Google anhand des Quality Scores, ob und wie relevant dein Anzeigentext und Website für die Suchanfrage der Nutzer ist.

Der große Vorteil einer SEA-Maßnahme liegt jedoch darin, dass du deine Zielgruppe enorm genau definieren kannst und so Streuverluste minimierst. Außerdem kannst du deine erzielten Ergebnisse optimal auswerten oder saubere A/B-Testings durchführen, um so deine Werbekampagnen zu optimieren.

Vorteile von SEA:

  • Platzierung über den organischen Suchergebnissen
  • Genaue Zielgruppenansprache und Traffic-Kontrolle
  • Effiziente Zielgruppentests / Marktrecherche
  • Gute Skalierbarkeit und Messbarkeit der Performance (ROI)
  • Minimierung von Streuverlusten
  • Kurzfristiger und hoher Traffic-Zuwachs

Durch SEA ergibt sich für viele Einsteiger auf den ersten Blick geringer Aufwand, doch dein ROI kann schnell im Keller landen, wenn du die Kampagnen laienhaft aufsetzt. Professionell optimierte Kampagnen erzeugen häufig einen hohen ROI. SEA zielt dabei auf schnelle, messbare Erfolge ab, sollte jedoch ebenso strategisch eingesetzt werden und kann als Recherche-Instrument für SEO genutzt werden.

SEO – die Suchmaschinenoptimierung

Search Engine Optimization oder kurz SEO steht für Optimierungsmaßnahmen, die unternommen werden, damit deine Website in den organischen, also unbezahlten Ergebnissen der Suchmaschine zu relevanten Keywords weiter nach oben rutscht.

Je weiter oben deine Seite steht, desto besser die Sichtbarkeit, desto höher in der Regel die Klickrate und desto mehr Traffic. Mal Hand aufs Herz: wer klickt bei Google schon auf Seite 2? 😉

Diese Optimierungsmaßnahmen kannst du einerseits On-Page vornehmen, also deine Website durch hochwertigen relevanten Content, gute Lesbarkeit deiner Texte, ansprechende Strukturierung, logische Navigation, aussagekräftige Bilder und viele technische Faktoren so gestalten, dass sie nicht nur für Google gut lesbar ist, sondern auch für deine Zielgruppe.

Weiterhin sind Social Media Signals oder Linkbuilding durch externe Seiten (Off-Page) ein wesentlicher Faktor für ein gutes Ranking. Bei den Backlinks kommt es vor allem darauf an, wie hochwertig und themenrelevant der Google-Algorithmus die fremde Website einstuft, die auf deine Seite verweist. Je höher, desto wertvoller ist dies für deine Positionierung bei Google, Bing und Co.

Damit du mit SEO erfolgreich bist, muss deine Website von der Suchmaschine also optimal ausgelesen und analysiert werden können sowie durch bestimmte hochwertige Inhalte die Relevanzkriterien deiner User erfüllen.

Die Resultate, die durch SEO in den SERPs erreichst, sind zwar organische, unbezahlte Ergebnisse, die du bei umkämpften Begriffen jedoch nur durch einen langfristigen Prozess erreichst und welche mit der Veränderung und Updates des Suchmaschinen-Algorithmus erneut optimiert werden müssen. SEO-Maßnahmen müssen also fortlaufend angepasst und weiterentwickelt werden, zielen dabei aber auf langfristige Effekte ab, die nicht nur für Google, sondern auch für deine Nutzer einen wirklichen Mehrwert haben.

Vorteile von SEO:

  • Langfristige Generierung von Traffic
  • Überschaubarer finanzieller Aufwand (abhängig vom Wettbewerb)
  • Starker Trust bei den Suchenden
  • Positive Auswirkung auf das Image
  • Meist hohe Nutzerloyalität

Durch gutes SEO lassen sich mit relativ geringem finanziellen Aufwand langfristig Besucherzahlen steigern. Allerdings ist der Optimierungsaufwand bei SEO recht hoch, denn deine Website muss regelmäßig erneuert und angepasst werden. Je höher der Wettbewerb für die gewünschten Platzierungen, desto mehr Ausdauer und Ressourcen benötigst du, um gute Rankings zu erzielen. Laien werden nur in seltenen Fällen überdurchschnittliche SEO-Rankings erzeugen.

SEO und SEA im Vergleich

Die Gemeinsamkeit der beiden Methoden liegt darin, dass beide Traffic von Google (oder auch Bing) auf deine Website lenken. Während es für deinen User keinen elementaren Unterschied macht, ob er über SEO oder SEA auf deine Website gelangt ist, gibt es für dich in folgenden Punkten Differenzierungen:

Die Kosten

In vielen Fällen ist SEA die kostenintensivere Methode, da du grundsätzlich für jeden Klick auf deine Anzeige bezahlst. „Teuer“ wird es besonders dann, wenn die Nutzer keinen messbaren Return erzeugen. Nun fragst du dich vielleicht, warum du Geld für Google Ads ausgeben sollst, wenn du durch SEO scheinbar „kostenlos“ Traffic generieren kannst?

Auch SEO kostet auf lange Sicht gesehen Geld, denn es fallen Kosten für Content, technische Optimierung der Website, Mitarbeiter oder eine Agentur an. Insofern SEO professionell angegangen wird, stellt es eine sehr kosteneffiziente Methode im Content Marketing dar.

Das Traffic-Risiko

Wenn du SEO betreibst, musst du damit rechnen, dass ein neues Update des Google-Algorithmus einige deiner Maßnahmen zunichtemachen kann, da die Suchmaschine stets einer Manipulation entgegenwirken will. Dein Trafficvolumen kann also innerhalb weniger Tage massiv einbrechen. Doch keine Sorge, einige Maßnahmen, wie wertvoller Content werden immer Bestand haben. Zugleich gibt es keine Garantie, dass dein monatelanger Aufwand auch die gewünschten Besucherströme erzeugt.

Wenn deine Kampagnen bei SEA genehmigt werden und du dich an die Vorgaben der Suchmaschine hältst, dann besteht ein ziemlich geringes Risiko, dass deine Besucher ausbleiben. Sollte es Probleme geben, weist dich Google zudem recht genau auf die Ursache hin und du kannst der Sache nachgehen. Wird dein Werbebudget jedoch eingefroren, verschwindet auch dein Besuchertraffic.

Nötiges Know-How

Durch die genannten Google-Updates unterliegt SEO dem ständigen Wandel und wenn du dir die Kenntnisse selbst aneignen möchtest, solltest du immer hochwertige, aktuelle Quellen zu Rate ziehen.

Dieser Prozess ist sehr zeitaufwendig, da du dich nicht nur mit deinen Inhalten, sondern auch mit Technik, Grafiken, Bildern und Programmierung beschäftigen musst – wenn du das jedoch einmal verstanden hast, dann wird es sich in vielen Fällen auszahlen.

Auch SEA erfordert ein besonderes Maß an Know-How, da der Wettbewerb in den vergangenen Jahren enorm zugenommen hat und die PPC-Branche äußerst dynamisch ist. Themen wie Smart Bidding, Attribution und Conversiontracking solltest du wirklich verstehen oder lieber einem Experten überlassen, um effiziente Kampagnen schalten zu können.

Die Nachhaltigkeit

SEO ist eine nachhaltige Methode, da du in erster Linie damit beschäftigt bist, deinen Content stets zu verbessern und nutzerfreundlich zu gestalten. Auch Social Signals oder ein Aufbau an Backlinks wird dir in Zukunft einen Nutzen bringen. So arbeitest du langfristig an der Top-Positionierung, denn SEO kennt keinen Stillstand und zieht kontinuierlich Besucherströme an.

SEA hat auf den ersten Blick keine positiven Nachhaltigkeitseffekte, denn wenn deine Anzeige abläuft, verschwindet sie aus der Suchmaschine und die Besucher bleiben aus. Dennoch können sauber ausgesteuerte Google Ads Kampagnen nachhaltig zu Wachstum und Markenbildung deiner Firma beitragen. Vorausgesetzt du akquirierst du richtigen Nutzer.

Die Auswertung

SEO-Maßnahmen benötigen je nach Wettbewerb zwischen 4 Wochen und 12 Monaten, um relevanten Traffic zu erzeugen. Die Erfolgsmessung ist u.a. über Google Analytics und die Google Search Console transparent möglich.

Das Tracking von Google Ads hingegen ist umfangreicher, denn du kannst genau ermitteln, wie oft deine Anzeige geklickt wurde und wie das User-Verhalten ablief. Bei Bedarf kannst du deine Anzeigen sofort anpassen und optimieren.

Traffic und Conversion Rate

Allerdings brauchst du dafür ein gutes Ranking, für das es keine Garantie gibt.

Durch SEA kannst du deine Landingpages jedoch viel zielgerichteter schalten, da du deine Zielgruppe im Vorfeld definieren kannst. Kaufbereite User klicken eher auf kommerzielle Anzeigen und so erzielst du mit einer professionellen Website häufig eine höhere Conversion Rate als mit einem organischen Ergebnis. Außerdem erhältst du mit SEA innerhalb von wenigen Wochen messbare Resultate und kannst direkt weiter optimieren.

SEO oder SEA – was ist nun effektiver?

Wie du siehst, besitzen SEO und SEA einige Gemeinsamkeiten, aber auch sehr unterschiedliche Vorteile und Einsatzgebiete.

Ob du dich mehr auf SEO oder SEA konzentrierst, hängt also immer von vielen Faktoren ab, wie deiner Zielsetzung, der Suchintention deiner Zielgruppe, der Art deines Angebotes, dem Inhalt deiner Website und dem Auftritt deiner Mitbewerber.

  • Du möchtest kurzfristig Besucher in deiner Region akquirieren? SEA.
  • Du möchtest gezielte Werbung für einen bestimmten Zeitraum schalten? SEA.
  • Du möchtest schnelles Kundenfeedback / Conversions? SEA.
  • Du möchtest punktgenaue Informationen an eine bestimmte Zielgruppe vermitteln? SEA.
  • Du möchtest konstanten, kostengünstigen Traffic und hast keinen Zeitdruck? SEO.

SEO und SEA sind ein Traumpaar im Online-Marketing und sollten immer Hand in Hand gehen. Eine sinnvolle Kombination beider Maßnahmen kann dir effiziente Ergebnisse bringen. So ist es beispielsweise sinnvoll, mit Hilfe von AdWords einige Produkte oder Angebote von deiner Website zu testen.

Über die Anzahl der Suchanfragen, die Klickrate und konvertierenden Suchbegriffe kannst du eine langfristig angelegte SEO-Maßnahme kreieren.

So ist es möglich, mit SEA erste Produkte zu verkaufen und Fans aufzubauen, während du deine Page mit SEO ausbaust – dies ist übrigens eine optimale Branding-Strategie.

Hier heißt es also: testen, ausprobieren und optimieren.,

„SEO informiert, SEA konvertiert.“ (Peer Wandiger)

Die Mischung macht`s und ein ausgewogenes und erfolgreiches Suchmaschinen-Marketing sollte immer beide Methoden beinhalten. Google ermöglicht es dir, SEO und SEA zu verknüpfen und von deren Synergie-Effekten zu profitieren. Mit beiden Maßnahmen verstärkt sich deine Chance auf hohe Klickraten enorm – allerdings unterschiedlich schnell, verlässlich und zu unterschiedlichen Preisen.

Die Integration von SEM in deinen Marketing-Mix

Um diese beiden Instrumente aus dem digitalen Marketing besser zu verstehen, solltest du immer einen ganzheitlichen Blick auf das Thema haben. Die Bedeutung des Suchmaschinen-Marketings ist daher immer als ein Seeding- oder Analysewerkzeug im gesamten Marketing-Mix und nie isoliert zu betrachten.

Zwar konntest du noch vor ein paar Jahren mit einer schlechten Seite ziemlich gut bei Google ranken, doch diese Zeiten sind vorbei und SEM ist immer eine Verflechtung mit anderen Disziplinen aus deiner Inbound-Marketing-Strategie.

Guter Content steht dabei immer im Mittelpunkt deiner Inbound-Marketing-Strategie und neben SEO und SEA greifen Social Media Marketing, Affiliate Marketing, E-Mail-Marketing und Co. stets ineinander, während du deine Kunden auf ihrer Customer Journey abholst.

Wir haben es groß auf unserer Seite stehen: Die Netzproduzenten sind eine zertifizierte Google Premier Partner-Agentur. Aber was genau bedeutet das jetzt für uns und unsere Kunden? Zunächst eines: Das Google-Siegel ist kein gekauftes Werbemittel, sondern verspricht zuverlässige Partnerschaft für ein erfolgreiches Online-Marketing. Dabei geht es ausschließlich um SEA, also den Bereich der bezahlten Werbeanzeigen – denn laut Google sollen diese genauso gut sein wie organische Suchergebnisse. Eine Partner-Agentur ist daher eine großartige Wahl. Hierbei gilt es auch Unterschiede zwischen den Agenturen zu beachten. Wie du den passenden Partner für dein Business findest und davon profitierst, erklären wir dir in diesem Blogpost!

Google Partner-Agenturen – zertifizierte Qualität im Netz

Das Google Partner-Siegel ist ein Qualitätsversprechen. Wer das Logo auf seiner Seite hat, muss regelmäßig die Prüfungen in der „Academy for Ads“ des Suchmaschinen-Riesen bestehen und nach den Best Practices im Business handeln.

Das war nicht immer der Fall: Die ständige Überwachung und Kontrolle der Google-Standards sind erst seit November 2013 gelebte Praxis. Davor wurden Qualitätssiegel nur einmalig vergeben – auch eben an Agenturen, die nicht mit der Zeit gingen und unzureichende Ergebnisse in der täglichen Arbeit lieferten. Aufgrund der ständigen Qualitätssicherung durch Google, ergeben sich Kriterien für den Erhalt des Partner-Status.

Dabei unterscheidet Google zwischen einfachen Partnern und Premier Partnern – zu denen sich die Netzproduzenten zählen dürfen:

 

KriterienGoogle PartnerGoogle Premier Partner
ZertifizierungMindestens ein Mitarbeiter der Agentur muss die Google Ads-Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen haben.Mindestens zwei Mitarbeiter der Agentur müssen die Google Ads-Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen haben.
AusgabenDie Google Ads Ausgaben der Agentur müssen für einem Zeitraum von 90 Tagen mindestens 10.000 $ betragen.Die Google Ads Ausgaben der Agentur haben eine höhere Mindestanforderung, als die der einfachen Google Partner. Diese beziehen sich ebenfalls auf die verwalteten Konten der Agentur.
UnternehmensleistungUm die Anforderungen bezüglich der Unternehmensleistung zu erfüllen, benötigt die Agentur einen stabilen Google Ads-Gesamtumsatz, ein solides Wachstum sowie einen treuen und wachsenden Kundenstamm. Dabei müssen die Verwaltungskonten Ausgaben über einen Zeitraum von 12 Monaten nachweisen können.Um die Anforderungen bezüglich der Unternehmensleistung zu erfüllen, benötigt die Agentur einen stabilen Google Ads-Gesamtumsatz, ein solides Wachstum sowie einen treuen und wachsenden Kundenstamm. Dabei müssen die Verwaltungskonten Ausgaben über einen Zeitraum von 12 Monaten nachweisen können.

 

Eine zertifizierte Partner-Agentur zeichnet sich also durch Fachwissen, Best Practice und aktive Erfahrung aus. Google unterstützt interessierte Marketing-Experten selbstverständlich auch bei der Weiterbildung: Kostenloses Infomaterial, Tutorials und regelmäßige Bootcamps machen uns Online Marketing Manager fit für den Job. Dabei werden die Google Premier Partner bevorzugt behandelt:

Wir erhalten in der Regel umfangreichere Schulungen vor Ort oder auch Video-Hangouts durch Google-Mitarbeiter. Als Google Partner-Agentur arbeitet man also nicht direkt mit Google zusammen, steht aber je nach Status stark oder sehr stark im Austausch mit dem Konzern.

 

Übrigens: Der Erfolg der Agentur wird täglich überprüft – und sollte irgendetwas nicht (mehr) passen, ist das Siegel ganz schnell weg und eine neue Prüfung steht an. Wenn wir das Budget der Kunden ineffektiv verbraten oder unsere Kampagnen unmotiviert vor sich hinplätschern lassen, bestraft Google uns als Premium-Agentur sofort und schmerzhaft. Um den Status dauerhaft zu halten, müssen die SEA-Einstellungen jeden Tag optimiert werden. Wir sind übrigens seit 2014 zertifizierte Partneragentur – ohne diesen Status ein einziges Mal zu verlieren.

 

Unser Eintrag im Google Partner Netzwerk.

Was bedeuten die Spezialisierungen bei der Google Partner-Agentur?

Um den Dschungel der verschiedenen Angebote etwas übersichtlicher zu machen, können wir Agenturen in unserem Listing bei Google eine Spezialisierung auswählen. Dabei ist es zwingend notwendig, dazu auch mindestens ein Teammitglied zu haben, dass die entsprechende Zertifizierung besitzt. Diese erhält das Teammitglied durch Schulungen in der Google Ads Academy.

 

Wir können als Google Partner-Agentur aus fünf verschiedenen Spezialisierungen auswählen.

Wir können als Google Partner-Agentur aus fünf verschiedenen Spezialisierungen auswählen.

 

Das Spezialisierungsprogramm hat viele Vorteile: du findest auf jeden Fall einen Partner, der deine Vorstellungen professionell umsetzen kann. Auch auf Agentur-Seite arbeiten wir gern unserem liebsten Teilbereich, nämlich der Bereich, der unserer Expertise passgenau entspricht. Wir als Netzproduzenten sehen unsere Leidenschaft in der Welt von Google Ads und optimieren SEA-Kampagnen, mit allem was dazugehört. So finden wir passende Kunden und du eine Agentur, die das kann, was du brauchst. Ein klassisches Win-Win!

3 Wege, wie du von einer Google Partner-Agentur profitieren kannst

Wenn man durch die diversen Prüfungen als Google Ads-Experte oder Partner-Agentur eingestuft wurde, fehlt aus Agentur-Sicht eigentlich nur noch eines: Weitere Kunden, die von dem Expertenwissen profitieren wollen und die Optimierung von Google Ads und Co. in kundige Hände abgeben wollen. Auch dafür bietet das Partnernetzwerk von Google die richtige Plattform.

Aber warum solltest du nun auf eine Agentur mit Partnersiegel setzen? Hier lassen wir den Suchmaschinenriese Google einfach einmal für uns sprechen:

 

Das Google Partner-Logo sagt aus, dass wir Ihnen vertrauen und dass Ihre Kunden dies auch tun sollten. Es zeigt, dass Ihr Unternehmen floriert, Ihre Kunden zufrieden sind und dass Sie die Best Practices von Google anwenden.

 

Um einen Überblick zu gewinnen in welcher Art und Weise du von einem Partner oder gar Premier Partner-Agentur profitieren kannst, haben wir die wichtigsten Benefits kurz zusammengestellt:

 

  • Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser: Das gilt auch beim Thema Google Ads. Partner-Agenturen werden permanent anhand fester Kriterien überprüft. Das garantiert zwar noch nicht den Erfolg einer Kampagne, hilft dir aber dabei, im ersten Schritt eine seriöse Agentur zu finden der du deine Google Ads-Optimierung überlassen kannst.
  • Agenturen mit Partner Status bekommen von Google regelmäßig Gutscheine für Google Ads-Guthaben – daher können die Agenturen mit einem höheren Budget für Ihr Projekt arbeiten als du allein.
  • SEA-Trends ändern sich schnell – aber wir sind schneller! Da Google ein großes Interesse an gut arbeitenden Agenturen hat, achtet das Unternehmen sehr stark auf die Umsetzung der ‚Best Practices‘. Daher werden Partner und Premier-Partner Agenturen in regelmäßigen Abständen geschult, um ihr hohes Niveau auch in Zukunft zu halten.

Wie findest du die richtige Partner-Agentur

Nachdem du nun über die verschiedenen Arten von Google Partnern Bescheid weißt, stellt sich für dich jetzt natürlich die interessante Frage, wie du den richtigen Partner für dein Business findest – auch da können wir dir helfen!

Welches Ziel verfolgst du?

Zu Beginn deiner Recherche ist es wichtig, dass du weißt was du willst: Das klingt recht banal – aus der Erfahrung zeigt sich jedoch, dass diese Frage nicht immer so leicht zu beantworten ist.

Überlege dir genau, welche Ziele du mit Hilfe des Online Marketing erreichen willst. Ist dein vorrangiges Ziel beispielsweise die Bekanntheit deiner Firma zu steigen, dann sollte sich auch deine Partner – Agentur auf diesen Bereich spezialisiert haben, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. (Bist du auf der Suche nach einer Conversion-Agentur, dann kannst du hier unsere Empfehlungen zum Thema.)

Generalisten stellen auf dem ersten Blick ebenfalls eine reizvolle Option dar. Dadurch, dass sie sich als Allrounder positionieren, können diese Agenturen jedoch nicht in jedem ihrer angebotenen Felder über tiefgreifende Expertise verfügen. Dafür sind SEA, SEO, Webseiten-Design, Social Media, E-Mail-Marketing und Content-Marketing zu vielschichtig. Häufig lagern diese Agenturen einzelne Bereiche an Freelancer aus, was wiederum zu längeren Kommunikationswegen und somit auch zu Problemen führen kann.

 

Werde dir also im ersten Schritt klar, was du mit deiner Marketing-Maßnahme erreichen willst. Je genauer du, dass für dich definieren kannst, desto eher kannst du einen Experten zu Rate ziehen und in der Regel besser performen.

 

Welchen Betreuungsumfang stellst du dir vor?

Danach solltest du dich entscheiden, welche Art von Betreuung du dir wünschst.

Hier gibt es grundsätzlich drei Varianten: Zum einen der reine Dienstleister, der lediglich deine Anforderungen ausführt, zum anderen den reinen Berater, der dir Empfehlungen gibt, ohne diese umzusetzen. Dazwischen stehen die Hybird-Agenturen, die sowohl beraten als auch realisieren. Jede Art von Agentur hat verschieden Stärken und Schwächen.

Die Agenturen unterscheiden sich beispielsweise darin, welche Art der Anfragen sie annehmen. Der reine Dienstleister ist aufgrund seiner Ausrichtung häufig gezwungen so gut wie jede Anfrage anzunehmen. Er wird also auch für sehr kleine Nachfrager arbeiten. Kunden beratender Agenturen durchlaufen einen längeren Prozess bis es zu einer Zusammenarbeit kommt: Dabei spielen die Spezialisierung, das Budget sowie der Umfang der gewünschten Betreuung für die beratende Agentur eine große Rolle. Als Zielstellung steht bei Hybrid-Agenturen in der Regel ein gemeinsames Wachstum mit dem Kunden.

 

Häufig empfiehlt es sich daher eine beratende Agentur hinzuzuziehen, da diese stark vom Erfolg deines Unternehmens profitieren. Du solltest sie vor allem dann wählen, wenn es innerhalb deines Unternehmens kein Inhouse-Marketing oder Expertise gibt.

 

Der reine Dienstleiter ist für all die interessant, die auf zusätzliche Expertise verzichten können und beispielsweise unter Kapazitätsprobleme leiden. Der reine Berater wiederum sollte vor allem von denen angefragt werden, die über ein großes Inhouse-Marketing verfügen, es diesem jedoch an Leitung oder Inspiration mangelt. Auch als Coaches für eigene Mitarbeiter können reine Beratungsagenturen interessant sein.

6 Indikatoren um eine seriöse Agentur zu finden

Hast du diese beiden Punkte abgearbeitet, dann lässt sich die Suche weiter vorantreiben. Dabei gibt es einige Tipps, die dich schneller zum Ziel bringen und mit denen du die Agenturen schnell qualifizieren kannst:

  • Siegel – Anhand der Siegel und Zertifikate (wie wir bereits gelernt haben) kannst du das theoretische Know-How der Agentur schnell abschätzen. Aber Vorsicht: Manche Siegel können auch einfach käuflich erworben werden. Vor allem bei dir völlig unbekannten „Top Performer“ oder „Best Agency“ Zertifikaten solltest du kritisch sein. Meist hilft eine kurze Recherche, um die Seriosität dieser Abzeichnungen besser einzuschätzen.
  • Referenzen – Zeigt die Agentur ihre Referenzen auf der Webseite ist es ein gutes Zeichen. Noch besser: Das Unternehmen präsentiert Fallstudien. In denen werden in der Regel die Erfolgsgeschichten der Agentur vorgestellt – hierdurch bekommst du schnell ein Gefühl wie das Unternehmen arbeitet und ob du dich damit identifizieren kannst. PRO Tipp: Manche Agenturen sind auf bestimmte Branchen spezialisiert, anhand der Referenzen kannst du dies schnell ableiten – insofern die Firma nicht explizit damit wirbt. Von deren Expertenwissen und Netzwerk kannst du für dich ein besonderen Benefit gewinnen.
  • Blog – Verfügt die Agentur über einen Blog? Dies scheint auf dem ersten Blick nicht so relevant zu sein, ist jedoch ein gutes Instrument, um die Qualität der Agentur zu überblicken. Ist der Blog aktuell? Beschäftigt er sich mit Themen, die über reine Agenturnews hinausgehen? Ist er professionell aufgesetzt? Kannst du das alles bejahen, dann ist das ein hervorragender Indikator für eine gute Agentur. (auch wenn du recht wenig von den Inhalten des Blogs verstehst) Eine Agentur, in der sich die Mitarbeiter weiterbilden und die an den aktuellen Entwicklungen in der Branche dran sind, wird in der Regel besser performen. Ein klarer Pluspunkt auch für dich als Kunde. Über die Ausrichtung des Blogs kannst du auch herausfinden, ob sich die Agentur relativ spitz oder eher breit aufstellt. Sollte sich die Agentur als Allrounder verkaufen, kannst du mit dem Blog mögliche Stärken und Schwächen der Agentur identifizieren.
  • Akquise – Gute, organisch wachsende oder inhabergeführte Agenturen haben es in der Regel nicht nötig aggressive Kaltakquise durchzuführen. Anhand der Referenzen kannst du erkennen, ob die Agentur schon langfristig Kunden betreut – dies ist stets ein gutes Zeichen für die Qualität ihrer Arbeit. Seriöse Agenturen kommen in der Regel über die Beratung, anstatt dass sie den Verkauf ihrer Dienstleistung in den Mittelpunkt stellen.
  • Pricing – Eine gute Google Agentur verzichtet auf langfristige Verträge, meistens ist eine monatliche Kündigung möglich. Außerdem solltest du dich nicht von günstigen Preisen blenden lassen. Eine Bezahlung über preiswerte Pauschalen ist meist ein schlechtes Zeichen, vielmehr ist eine leistungsbasierte Bezahlung ein guter Indikator für Qualität , dadurch ist die Agentur an einer erfolgreichen Zusammenarbeit interessiert, da sie ihren eignen Verdienst mitsteigert. Win-Win für Kunde und Agentur. Zu guter Letzt sollten die Kunden-Konten, wie zum Beispiel das Google Ads Konto, stets in deinem Besitz bleiben. Seriöse Agenturen arbeiten über Gastzugänge in deinem Konto für dich und versuchen nicht über den Besitz des Kontos an sich, auch dich an sich zu binden.
  • Team – Ein letzter Punkt: Die persönliche Beratung. Seriöse Agenturen haben einen festen persönlichen Berater für dich als Kunden. Sie sind an einer partnerschaftlichen Arbeitsweise interessiert und versprechen keine utopischen Ergebnisse. Dabei spielen gegenseitiges Vertrauen und zielgerichtete Zuarbeit eine entscheidende Rolle, um deine Marketing-Ziele mit deinem Partner zu erreichen. Damit du als Kunde und wir als Agentur gemeinsam wachsen können.

Netzproduzenten als Google Partner:

Wir als Netzproduzenten nehmen uns all diese Vorschläge zu Herzen: Als Google Premier Partner mit spezialisierter, mehrjähriger Erfahrung im Bereich SEA und Conversion Optimierung helfen wir deinem Unternehmen digital zu wachsen.

Wir verstehen uns als Taskforce für Google Ads & CRO. Dabei konzentrieren wir uns auf KMU Shops und B2B/B2C Websites und boosten sie auf das nächste ROI-Level. Dabei helfen unsere enorme Fokussierung und Spezialisierung, ständig auf dem aktuellsten Stand zu bleiben und keine Entwicklung im Bereich Google Ads zu verpassen, wovon selbstverständlich auch unsere Kunden profitieren.

Fazit: Ein Google Partner sollte es schon sein, alles weitere liegt in deiner Hand.

Die richtige Agentur zu finden ist gar nicht so schwer! Jedoch solltest du dich nicht allein auf die Google Partner oder Google Premier Partner Logos verlassen. Sieh sie eher als ein unbedingtes Muss an, um im ersten Schritt die Agenturen zu finden, die du genauer untersuchst. Die Google Partner Zertifizierung sollte also eher eine Mindestvoraussetzung sein, damit du die Qualität der Agentur vollumfänglich einschätzen kannst, reicht dieses Logo allein jedoch nicht aus.

Viel wichtiger ist es deine Ziele zu kennen und dir darüber Gedanken zu machen, wie du diese erreichen willst: Je klarer du das formulieren kannst, desto leichter wird es dir fallen eine passende Agentur für dich zu finden. Je spezifischer deine Ziele, desto eher kannst du dir einen Experten zu Rate ziehen. In der Regel wirst du so ein besseres Ergebnis erzielen, als dies mit einer 360 Grad Beratung möglich ist. Mit den sechs Indikatoren kannst du die Seriosität einer Agentur über die Zertifizierung durch Google hinaus selbstständig feststellen und findest so die perfekte Agentur speziell für deine Bedürfnisse.

 


Zusammenfassung

  • Google Partner und Google Premier Partner sind durch Google ausgezeichnete Agenturen, die einer ständigen Qualitätskontrolle durch den Konzern unterliegen
  • Google (Premier) Partner erhalten spezielle Schulungen durch Google. Sie sind besser ausgebildet als andere Agenturen, da das Unternehmen auch am Erfolg der Agenturen interessiert ist, da ihr Businessmodell stark verwebt ist
  • Bei der Wahl der richtigen Agentur ist es essenziell deine Ziele klar zu definieren, um eine Fehlauswahl zu vermeiden
  • Je spezifischer du dein Ziel formulieren kannst, desto eher kannst du eine Expertendienstleistung in Anspruch nehmen, die in der Regel bessere Ergebnisse für dich erzielen
  • Achte vor allem auf die Referenzen und den Blog um die Qualität deiner potenziellen Partner-Agentur, um böse Überraschungen zu vermeiden

Wie gehst du bei der Auswahl deiner Online-Marketing Partner vor? Mit welchen Problemen hast du dich auseinandersetzen müssen? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Es gibt jede Menge Wege, einen A/B-Test falsch zu machen. Und das Schlimmste daran: Meistens merkst du nicht einmal, wie du Zeit und Geld verschwendest, wenn du bei den Basics patzt. Wenn du dich blind in die Optimierung stürzt, folgst du oft einer falschen Fährte – und diese Fehler wieder glattzubügeln, kann dauern. Für wirklich hilfreiche, aussagekräftige und valide Testergebnisse brauchst du einen Plan. Wir verraten dir, welche goldenen Regeln besonders wichtig sind, um einen guten A/B-Test auf die Beine zu stellen! 

1. Ohne saubere CRO-Research geht gar nichts

Bevor du überhaupt mit dem A/B-Test loslegst, brauchst du Daten. Daten über deine Nutzer: Wie verhalten sie sich auf der Webseite? Welche Hindernisse müssen sie überwinden? Warum verhalten sie sich so, wie sie sich verhalten?

Jetzt denkst du dir vielleicht „Wenn ich das alles schon weiß, muss ich ja nichts mehr testen!“

Du sollst ja auch nicht hellsehen. Wenn du das könntest, bräuchtest du wirklich keine Testing-Algorithmen mehr. Datengetriebene CRO-Research dreht sich um alles, was vor dem A/B-Test passiert. Der Test selbst stellt bestimmte Variablen in den Vordergrund. Aber ohne das Wissen über die grundsätzlichen Bedürfnisse und Probleme deiner Zielgruppe kommst du gar nicht erst so weit. Woher sollst du wissen, was du verbessern sollst, wenn du die Probleme nicht kennst? Deswegen musst du vorher herausfinden, wo der Schuh drückt.

Es gibt einige Methoden, um die CRO-Research sauber und effizient umzusetzen:

  • Usertesting
  • Mousetracking & Heatmaps
  • Conversionframeworks
  • Surveys
  • Google Analytics
  • Kundeninterviews

Wenn du es wirklich ordentlich machen willst, raten wir dir zu einem Mix aus verschiedenen Methoden. Der erste Schritt zu einem A/B-Test ist die umfassende Vorbereitung. So stößt du auf tatsächlich existierende Probleme, die deine Kunden haben. Und das ist der Schlüssel dazu, diese Probleme zu lösen.

2. Erstelle Testing-Hypothesen, die wirklich funktionieren!

Nach der CRO-Research solltest du ein gutes Gefühl dafür haben, wo die Schwachstellen deiner Webseite liegen. Jetzt kann es an die Optimierung gehen! Der A/B-Test ist eine fantastische Methode, um deine Theorien zur Verbesserung in der Praxis auszuprobieren. Aber ebenso wie bei der Vorarbeit solltest du nicht einfach blind drauflostesten. Deine Tests sollten einem klaren Fahrplan folgen. Du musst wissen, was du mit Änderung X eigentlich erreichen willst.

Achtung: A/B-Tests sind keine Bugfixes! Um kleine Fehler oder Codeprobleme an der Webseite zu eliminieren, musst du keine umfassenden Analysen und Hypothesen schreiben. Wenn es am Page Speed hakt oder der Checkout nicht richtig funktioniert, kannst du das einfach fixen. A/B-Tests kommen immer dann zum Einsatz, wenn es nicht ganz klar ist, welche Maßnahme die bessere Alternative für deine Zielgruppe ist.

Eine Testing-Hypothese fasst deine grundsätzliche Idee für eine Veränderung in Worte. Ein Hypothese in der Conversion-Optimierung könnte so aussehen:

  • Durch: die Reduzierung der Schritte im Checkout (Maßnahme)
  • Wird/Werden: weniger Nutzer abbrechen (Änderung)
  • Gemessen an: mehr abgeschlossenen Bestellungen (Conversion)

Du willst mehr über Testing-Hypothesen lernen? Unser Artikel verrät dir, wie du gute Hypothesen erstellst, überprüfst und zur Anwendung bringst. 

3. Prioritäten setzen: Aufwand und Nutzen bei A/B-Tests

Du hast jetzt durch die CRO-Research einige Ideen, welche Baustellen es gibt. Deine Testing-Hypothesen verraten dir, was du an diesen Problemen ändern könntest. Jetzt musst du nur noch wissen, wo du anfangen sollst.

Viele Webseitenbesitzer sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Überall Probleme! Oder noch schlimmer: Überall kleine Problemchen – alle für sich genommen nicht dramatisch, aber im Zusammenspiel ein negativer Einfluss auf den Umsatz und die Conversionrate. Um einen Anfang zu finden und dich nicht zu übernehmen, musst du die Punkte auf deiner To-Do-Liste priorisieren. Du kannst schließlich auch im normalen Arbeitsalltag nicht alles gleichzeitig machen! Beim A/B-Test kommt noch ein weiterer Faktor hinzu: Du solltest nicht zu viele Variablen gleichzeitig verändern. Sogenannte multivariate Tests sind nur etwas für Experten. Es kann dabei nämlich passieren, dass du nicht mehr weißt, welcher Arbeitsschritt und welche Änderung wie viel Einfluss auf das Gesamtbild hat.

Um zu herauszufinden, welche Tests und Änderungen die höchste Priorität haben, solltest du sie in bestimmte Kategorien einteilen. Schau dir an, wie kompliziert die Änderung ist, wie dringend du diese Baustelle bearbeiten solltest (zum Beispiel, weil die Inhalte above the fold liegen und daher immer sichtbar sind) und wie viele Nutzer diese Variable täglich sehen. Danach erstellst du eine Liste nach diesen Regeln:

  1. Dringend und leicht zu ändern
  2. Dringend und aufwendig zu ändern
  3. Mittelfristig wichtig und leicht zu ändern
  4. Mittelfristig wichtig und komplex zu ändern

Natürlich gibt es noch viel mehr Ebenen, nach denen du eine Kategorisierung vornehmen kannst.

4. Kontrastreich ist besser: Teste nicht jede Kleinigkeit!

Neben der Priorisierung nach Dringlichkeit und Komplexität gibt es noch einen anderen Aspekt den du bei der Planung deines A/B-Tests berücksichtigen solltest: Was änderst du überhaupt?

Ein A/B-Test funktioniert so: 50 Prozent deiner Seitenbesucher bekommen Variante A ausgespielt, die anderen 50 Prozent bekommen Variante B zu Gesicht. Am Ende kannst du überprüfen, welche Variante besser performt.

Diese Punkte sollten die beiden Seitenvariationen abhaken:

  • Der User könnte den Unterschied innerhalb weniger Sekunden erkennen, wenn er beide Seitenvarianten nebeneinander sieht.
  • Die beiden Variablen ähneln sich nicht zu sehr, aber genug, damit die Veränderung der Conversionrate wirklich auf diesen Aspekt zurückzuführen ist.
  • Nimmt der Durchschnittsuser überhaupt wahr, dass eine Änderung stattgefunden hat?
  • Drehen sich die Änderungen um denselben Aspekt der Webseite?

Du solltest also nicht nur beachten, wie einfach und dringend eine Änderung ist. Auch der potenzielle Impact sollte in deiner Planung zur Sprache kommen. Es ist sicherlich sinnvoller, zuerst die A/B-Tests anzugehen, die einen großen Einfluss auf deinen potenziellen Umsatz haben, wie der Checkout oder die Landing Page. Erst danach geht es ans Feintuning beim Design oder beim Inhalt.

5. Ein bisschen Mathe schadet nie: Signifikanz und wie du sie ermittelst

Fast geschafft! Du weißt jetzt, was du testen willst, warum du es testen willst und was du nach dem Test tun wirst. Die Fragezeichen in der Formel haben sich aufgeklärt. Aber es gibt noch eine große Unbekannte: Den Traffic. Du kannst dir sicher vorstellen, dass du für einen aussagekräftigen A/B-Test einige Nutzer brauchst, die deine Seitenvarianten durchspielen. Schließlich sollen deine Ergebnisse statistische Signifikanz haben und nicht an einer handvoll Webseitengäste hängen! Der Zufallsfaktor wäre viel zu hoch, wenn nur drei oder vier Personen deine Seite durchlaufen und sich dann für oder gegen eine Handlung entscheiden.

Die Lösung: Genug Traffic für alle Seitenvarianten! Dein Ziel ist es, ein Signifikanzniveau von 95 Prozent zu erreichen. Das bedeutet, dass es zu 95 Prozent sicher ist, dass die Änderungen im A/B-Test verantwortlich für die Veränderung in der Conversionrate waren und kein Produkt des Zufalls. Schlüssel zu einer hohen statistischen Signifikanz? Genug Testfälle. Das erreichst Du entweder durch einen hohen organischen oder eingekauften Traffic oder über eine verlängerte Testdauer. Du musst heutzutage nicht einmal mehr selbst rechnen! Tools wie der ABTestguide oder Trakken unterstützen dich bei der Berechnung der nötigen Werte.

Was kann ich tun, wenn mein Traffic für einen A/B-Test nicht ausreicht? Wir haben eine Anleitung dazu geschrieben, wie du auch mit wenig Traffic sinnvolle und saubere Ad-Kampagnen und Conversionrate-Optimierung machen kannst. 

6. Vergesse nie, absolut NIE, den Cross-Browser-Test

Du hast einen bildschönen A/B-Test gebaut. Die Hypothesen stehen, deine Änderungen sind kontrastreich und du bist zuversichtlich, genug relevanten Traffic zu erzielen, um deine Ergebnisse valide werden zu lassen. Alles ist gut.

Jetzt gibt es nur noch ein Problem: Dein neues Feature sieht zwar bei Firefox und Chrome richtig gut aus, aber der Internet Explorer zerstört das frische Layout. Das Ergebnis: Radikal unterschiedliche Ergebnisse bei den verschiedenen Browsertypen. Mit etwas Glück fällt dir dieser Zusammenhang auf, bevor du die eigentlich gute und sinnvolle Änderung aus dem Fenster wirfst.

Sprich: Verzichte niemals auf den Cross-Browser-Test, bevor du mit dem AB-Test loslegst! Dabei checkst du, ob deine Änderungen in allen relevanten Betriebssystemen exakt gleich aussehen. Nur eine konsistente Nutzererfahrung bringt wirklich belastbare Daten für dich.

7. Ab auf die Zielgerade: Wissen, wann der Test vorbei ist

Wenn der Test einmal läuft, dann läuft er. Du kannst in verschiedenen Stufen vorgehen und die Inhalte und Designelemente nach und nach verbessern. Ein großer Fehler ist allerdings, niemals ein Ende zu finden. Klar, es gibt immer etwas zu tun – aber früher oder später wirst du an den Punkt kommen, wo der hundertste A/B-Test nur noch feine Veränderungen mit sich bringt. Du hast das große Ganze aus den Augen verloren.

Gemäß den Grundregeln aus dem Performance Marketing solltest du vor Beginn der Marketingmaßnahmen Benchmarks und Werte definieren, die als Erfolg gelten. Sobald diese Werte erreicht oder überschritten wurden, endet der aktuelle Optimierungszyklus. Danach gibt es eine Qualitätssicherung, bei der du die bisherige Arbeit bewertest und dir überlegst, was du besser machen kannst. Erst danach beginnt eine neue Runde an Research, Hypothesen und A/B-Tests.

Das hat einige Vorteile:

  • Du verrennst dich nicht in Kleinigkeiten.
  • Du behältst den Blick für die Zusammenhänge.
  • Im nächsten Zyklus kannst du mit einem frischen Blick starten.
  • Die Änderungen haben Zeit, ihre Wirkung zu entfalten.
  • Du gehst nicht zu viele Baustellen auf einmal an.

Im Webdesign nennt man diese Herangehensweise Growth-Driven-Design. Statt einmalig alles gleichzeitig anzugehen, kümmerst du dich nach und nach um kleine, aber wichtige Verbesserungen an der Webseite. Das ermöglicht dir eine bessere Qualitätskontrolle der Ergebnisse.

Fazit: Qualitätssicherung bei A/B-Tests: Einfacher, als du denkst!

Wir haben ja schon oft darauf hingewiesen, dass es nichts bringt, sich blind in die Conversion-Optimierung zu stürzen. Du solltest einen klaren Plan haben und wissen, wohin die Reise geht. Für den A/B-Test als Unterkategorie von CRO gilt dasselbe: Statt einfach munter draufloszutesten, ist Köpfchen gefragt. Ohne eine Analyse der Problemstellen und eine umfassende Vorbereitung bringt ein Test nicht viel. Klar, du kannst direkt auf Gold stoßen. Aber genauso wahrscheinlich ist es, in eine ganz falsche Richtung zu optimieren. Besser: Vorher Gedanken machen und hinterher die Qualität prüfen! Nur so kommst du an Ergebnisse, mit denen du etwas anfangen kannst.


Zusammenfassung

  • Vor einem A/B-Test steht eine ausführliche Analyse der Nutzerdaten.
  • Für jede Variable erstellst du Testing-Hypothesen, die deinen Versuchsaufbau in klare Worte fassen.
  • Die Variablen, die du testest, sollten trennscharf und relevant genug sein, um wirklich valide Daten zu erzeugen.
  • Die Test-Statistik hat im Idealfall eine Signifikanzquote von mehr als 95 Prozent. 
  • Ohne Qualitätskontrolle in Form von Benchmarks oder regelmäßigen Tests startest du keine weiteren Testrunden.

Wie gehst du bei einem A/B-Test vor? Lasse es uns in den Kommentaren wissen!

Keywords sind tot. Ja, wirklich. Tatsächlich hatten Keywords schon immer ein Ablaufdatum. Google möchte seinen Nutzern genau die Antworten zu Problemen liefern, die ihnen vage durch den Kopf spuken – Keywords waren schon immer nur ein Mittel zu Zweck. Heute gibt es mit künstlicher Intelligenz, Smart Marketing und Zielgruppentargeting unzählige andere Möglichkeiten, Deine Werbeanzeigen zum richtigen Zeitpunkt zu den richtigen Nutzern zu bringen. Wie funktioniert eine Keywordrecherche 2019? Was musst Du beachten und was hat sich verändert? Wir erklären Dir die Hintergründe. 

Keywordrecherche hat nichts mehr mit Keywords zu tun

Ja, all die Stunden, die wir vor nicht enden wollenden Keywordtabellen gebrütet haben und uns Synonyme ausgedacht haben, waren vergeblich. Denn Google fand Keywords noch nie wirklich prickelnd. Über viele Jahre waren sie aber die einzige Möglichkeit, der Maschine zu vermitteln, was der Mensch sucht. Und darum geht es eigentlich: Welche Bedürfnisse hat der Nutzer, welche Seite sucht er und wie können wir dafür sorgen, dass er genau die Lösung für sein Anliegen findet? Wir als PPC-Marketer standen an den Seitenlinien und haben versucht, unsere Lösungen zu den möglichst passenden Keywords zu präsentieren. Warum das Blödsinn ist, erklärt Google in diesem Support-Artikel:

The ways people search are constantly changing: roughly 15% of the searches we see every day are new. With so many new queries, there’s a good chance people are searching for your products or services with terms you haven’t discovered.

Take deodorant, for example. Last year, we saw people search for deodorant in more than 150,000 unique ways. That’s a lot of different ways to say the same thing. But you shouldn’t have to manage an exhaustive list of keywords to reach these hygiene-conscious consumers.

Wirklich befriedigend war die Keywordsuche also nicht. Denn wir konnten nicht direkt und ohne Umwege erkennen, welche Nutzerinteressen hinter einer Suchanfrage stehen. Der Nutzer konnte nur einzelne Keywords suchen, und Googles beste Möglichkeit war es, Seiten auszuspucken, die sich um exakt diese Keywords drehen. Und wir konnten nur Anzeigen auf Basis dieser Keywords schalten – simple Suchprozesse eben. Heute gibt es AI, natürliche Spracherkennung, Voice Search und umfassendes Targeting. Und das erfordert ein Umdenken bei der Keywordrecherche.

Keine Keywords mehr? Warum Google heute anders arbeitet

Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum Google seinen PPC-Service umbenannt hat? Mitte 2018 wurde aus AdWords Google Ads. Und das hat gute Gründe: Die Keywords spielen keine überwältigende Rolle mehr. Das merkst Du alleine schon daran, dass Google die Kontrolle über Keywordoptionen immer weiter aufweicht. Smart Bidding und AI-gestütztes Targeting steht heute im Vordergrund, wenn Du eine PPC-Kampagne startest. Statt Keywordrecherche musst Du eine Zielgruppe festlegen und die Suchintention Deiner Nutzer erahnen. Dynamic Search Ads (DSA), Smart Campaigns, Lokales SEA and Shopping Ads kommen jetzt schon ohne Keywords aus. In Zukunft dürfte das für noch mehr Kampagnentypen gelten.

Kleines Beispiel: Mit einem Online-Shop war es schon immer Dein Anliegen, potenzielle Kunden mit Kaufinteresse auf Deine Webseite zu lotsen. Wenn Du Fußballausstattung verkaufst, nützt Dir die Suchanfrage „FIFA Schuhe“ nicht übermäßig viel. Hierbei könnte es sich nämlich auch um rein informative Suchanfragen handeln, von Usern, die gerade gar kein Geld ausgeben wollen. Es wäre also Verschwendung, diesen Personen Deine SEA-Anzeigen auszuspielen. Anders sieht das bei Keyword „Stollenschuhe“ aus – auch ohne klares Kaufsignal deutet der detaillierte Suchbegriff auf eine Shopsuche hin. Trotzdem ist die Auswahl der Keywords immer mit ein wenig Restrisiko und Rätselraten verbunden.

Welche Tools gibt es, um 2019 vernünftige Keywordrecherche zu betreiben?

Heute würden wir keine reine PPC-Kampagne auf Basis von exakten Keywords bauen. Vielmehr geht es darum, die Bedürfnisse und Gedanken hinter einer Suchanfrage zu verstehen und möglichst passende Inhalte auszuspielen. Wie das geht? Indem Du Erwartungshaltung der Nutzer und Deine Angebote aufeinander abstimmst. Die Suche nach den Keywords ist erst der zweite oder sogar dritte Schritt, um genau diese Erwartungshaltung zu erfüllen.

Google Keywordplanner

Oldie, but Goldie: Am Google Ads-Keywordplanner kommt niemand vorbei, der Werbeanzeigen im Internet schalten will. Das Google-eigene Tool steht vor der Anzeigenplanung und unterstützt Dich dabei, passende Klickpreise und Suchbereiche festzulegen,

Answerthepublic

Der supercoole Look ist nicht der einzige Aspekt, der für AnswerThePublic spricht. Die animierte Landing Page führt Dich auf eine Reise durch alle denkbaren Themen, die mit Deinen Haupt-Keywords verbunden sind. AnswerThePublic erzeugt nicht nur verwandte Suchanfragen, sondern auch alle denkbaren W-Fragen rund um den Themenbereich. Besonders effektiv ist das Tool für die Keywordrecherche im englischsprachigen Bereich. Mit der deutschen Sprache hat es noch so seine Probleme – aber gerade Shorttail-Keywords bekommen hier eine umfassende Analyse.

Keywordtool.io

Das Keywordtool nutzt die Features von Google Autocomplete und stellt die Ergebnisse als übersichtliche Liste zusammen. Du kannst damit nicht nur die normalen Google-SERPs durchforsten und Dir Anregungen holen, sondern auch Suchanfragen bei Youtube, Amazon, Bing, Instagram oder Twitter simulieren.

Google Autosuggest

Auch dieses „Tool“ kennst Du ganz sicher: Gib Deine Ideen einfach bei Google ein lasse Dich von den vorgeschlagenen Suchanfragen inspirieren! Der große Vorteil: Die Vorschläge basieren auf tatsächlichen Suchanfragen von echten Usern. Die perfekte Grundlage, um diese neuen Inspirationen mit dem Keywordplanner oder einem anderen Tool weiter zu verfeinern.

RapidUsertests

Streng genommen sind RapidUsertests kein Mittel zur Keywordrecherche. Vielmehr bietet das Tool Session Replays im Schnelldurchlauf. Mit Kundenumfragen und anderen Möglichkeiten zum Livetest Deiner Anzeigen und Seiten kannst Du tiefer in die Lebenswelt Deiner Zielgruppe eintauchen und Feedback von Menschen bekommen, die Deine Produkte wirklich nutzen.

Die Alternative: Zielgruppenrecherche und Nutzerintention

Also, Keywords sind out. Wie können wir es trotzdem schaffen, die richtigen Kunden zum richtigen Zeitpunkt anzusprechen?

Indem wir keine Landing Pages für Keywords schaffen, sondern Landing Pages für Kundenprobleme. Der Unterschied ist klar: Wenn wir die Pain Points unserer Kunden kennen, können wir eine passende Lösung präsentieren. Google kümmert sich dann darum, dass Menschen mit diesem Problem unsere Lösung zu Gesicht bekommen. Dazu müssen wir keine Keywordlisten mehr erstellen, die eventuell, vielleicht, mit Glück die passenden Suchanfragen abgrasen. Manche Menschen wissen noch nicht einmal genau, was sie suchen, wenn Sie eine Anfrage ins Fenster tippen. Es wäre Quatsch, zu erwarten, dass diese Kunden exakt die Keywords wählen, die wir vorausahnen und einbuchen. Google erkennt, was die User meinen – nicht, was sie eintippen.

Das sorgt aber auch dafür, dass das PPC-Targeting komplexer wird. Manche Prozesse sind nicht mehr einfach nachvollziehbar und klappen nur, wenn sich eine künstliche Intelligenz darum kümmert. Wer vorher radikal auf Keywords gesetzt hat, sieht sich nun der automatischen Auswahl von Google entgegengesetzt. Wir müssen im SEA-Bereich umdenken: Weg von der Sicht, dass Keywords Rohdaten sind, hin zu einem radikal kundenzentrierten Ansatz. Welche Suchintention steht hinter einem Keyword?

Keywords als Suchintention: So kategorisierst Du Suchanfragen

Die wichtigste Frage bei der Suche nach der richtigen Zielgruppe ist: Was will mein Traumkunde eigentlich?

Oftmals gibt es das Problem, dass Webseitenbetrieber so sehr im Strudel von Keywords und SEO-Maßnahmen gefangen sind, dass sie die Basics aus den Augen verlieren: Welches Problem löst Du für Deinen Kunden? Das ist der Ausgangspunkt für die folgende Keywordrecherche. Eigentlich passt der Begriff Suchvolumenrecherche mittlerweile viel besser. Du versuchst nicht mehr herauszufinden, welche Keywords potenzielle Kunden eintippen könnten, sondern wer diese Menschen sind. Wo leben sie, was interessiert sie, worüber machen sie sich Gedanken? Du willst den Kunden verstehen und seine Bedürfnisse bedienen.

Das bringt uns zur Suchintention. 

Man kann Traffic heute grob in zwei Gruppen einteilen:

  • Hot Traffic, der schon weit unten im Funnel ist, sich über das Thema informiert hat und kurz vor der Kaufentscheidung steht.
  • Cold Traffic, der sich noch am Anfang der Customer Journey befindet und zunächst aktiviert werde muss.

Beide Gruppen haben radikal unterschiedliche Bedürfnisse und suchen nach verschiedenen Dingen. Die Kunst ist es, die Suchvorgänge richtig zu klassifizieren und auf die entsprechenden Seiten zu schicken. Hot Traffic bekommt die tolle Landing Page mit den Sonderangeboten vor die Nase, Cold Traffic erfährt genau die Informationen, die sie brauchen. Konkrete Zielstellungen (wie mit den SMART Goals) und ein durchdachtes Conversion Framework helfen Dir dabei, Prioritäten zu setzen und eine gute PPC-Kampagne zu erstellen. Denn so schaffst Du es, die Erwartungshaltung der Nutzer komplett zu erfüllen, statt sie auf eine Seite zu locken, die sie gerade gar nicht sehen wollen.

Fazit: Was brauchst Du für eine gelungene PPC-Kampagne?

Machine Learning nimmt uns jede Menge Arbeit ab. statt von Hand 100.000 Keywords zu suchen und manuell in Gruppen zu kategorisieren, konzentrieren wir Menschen uns heute auf die strategische Arbeit. Das bedeutet: Wir identifizieren die ganz menschlichen und persönlichen Gedanken, die einen möglichen Kunden umtreiben. Google (oder andere Tools) übernehmen dann die Keywordrecherche. Was im ersten Moment danach aussieht, als würden wir die Kontrolle aus der Hand geben, ist eigentlich ein Fortschritt: Wir können unsere Zeit besser nutzen und die Erwartungshaltung der Nutzer punktgenau befriedigen. Und das ist ein Gewinn für alle!


Zusammenfassung

  • Statt kalter, technischer Keywordanalyse solltest Du heute vorher eine Zielgruppenanalyse setzen, um die Pain Points Deiner kundschaft zu verstehen.
  • Die Intention, die hinter einer Suchanfrage steht, ist wichtiger als die Begriffe, die jemand ins Suchfeld tippt.
  • Erst danach folgt die eigentliche Keywordrecherche, bei der es um viel mehr als den möglichen Traffic geht. 
  • Du solltest Keywords als Suchintentionen ansehen und entsprechend im Funnel einordnen (Cold Traffic, Hot Traffic).
  • Nicht nur die Keywords sollten stimmen: Am Ende musst Du die User auf eine Zielseite leiten, die den Inhalt der Anzeige aufgreift und vertieft. 

Wie sieht eine gute Keywordrecherche 2019 aus? Verrate uns Deine besten Tricks in den Kommentaren!

Wissen ist Macht. Viele Besitzer von Online-Shops oder Portalen würden gerne Mäuschen spielen, wenn Nutzer auf ihrer Webseite unterwegs sind. Für die Conversion-Optimierung brauchen wir nämlich belastbare Daten zum Nutzerverhalten. Was wäre da besser geeignet als eine Videoaufzeichnung von einer User Session? Session Replays machen genau das möglich. Aber die Analyse und Interpretation der Videos ist komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint. Wir verraten Dir in unserem Guide, wie Du Session Replays richtig analysierst und wie Du Dein Wissen nutzt, um mehr Umsatz zu machen.

Warum brauche ich überhaupt einen Workflow bei der Session-Analyse?

Sprechen wir zuerst darüber, was ein Session Replay überhaupt ist. Kurz gesagt ist es eine Form der Mousetracking-Analyse, bei der das Userverhalten auf der Webseite aufgezeichnet wird. Diese Videos können sich Marketing-Experten dann anschauen und aus dem Verhalten der Nutzer Rückschlüsse auf das Optimierungspotenzial ziehen.

Ein Session Replay in der Praxis: Du kannst nachverfolgen, wie der Mauszeiger über die Seite wandert, wo geklickt und wo verweilt wird.

Ein Session Replay in der Praxis: Du kannst nachverfolgen, wie der Mauszeiger über die Seite wandert, wo geklickt und wo verweilt wird.

Klingt gut? Ist es auch! Denn im Online-Marketing kann es schwer sein, nur über Nutzerbefragungen Erkenntnisse zu gewinnen. Die wenigsten User achten bewusst auf ihre Handlungen. Es würde Dich überraschen, wie weit die Aussagen in Fragebögen und das tatsächliche Verhalten auseinander klaffen. Mit einem Session Replay erfährst Du, welche unbewussten Verhaltensweisen dazu führen, dass Deine Kunden zu Warenkorbabbrechern werden oder die Seite vorzeitig verlassen.

Die Theorie ist also leicht: Videos anschauen, Inhalt analysieren, Content optimieren. In der Praxis ist die Session Replay-Analyse etwas komplexer. Setze zwei CRO-Experten vor ein Mouseflow-Video und Du bekommst drei Analysen. Jeder interpretiert die Ergebnisse anders – und deswegen ist es so wichtig, mit einem standardisierten Prozess zu arbeiten, um wirklich belastbare Daten zu sammeln.

Auf diese Probleme stößt Du bei der Analyse von Session Replays

Grundsätzlich können wir die Probleme mit Session Replays in zwei Kategorien einteilen:

  • Da sind einerseits die technischen Probleme: Vielleicht ist Deine Datenbasis zu gering, um interessante Verhaltensweisen zu finden. In den meisten Replays passiert schlicht und ergreifend nichts Aufregendes, was Dir neue Erkenntnisse bringt. Oder Du hast zu viele Videos, die Deine Ergebnisse verwässern.
  • Strukturelle Probleme hängen mit dem Test an sich zusammen. Keine CRO-Maßnahme ist für sich alleine perfekt. Es reicht nicht aus, sich unzählige Session Replays anzuschauen, wenn Du dabei die technische Analyse oder A-/B-Tests vernachlässigst. Du solltest Deine Aktionen immer auf mehrere Datenpunkte aus unterschiedlichen Tests stützen.

Diese Probleme hängen mit dem Konzept des Tests an sich zusammen. Die Analyse der Daten und Videos bringt aber noch zwei weitere Faktoren an den Tisch, auf die Du unbedingt achten solltest.

Alles ist subjektiv – vor allem die Video-Analyse

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass jedes Teammitglied etwas andere Schlüsse aus einem Session Replay-Video zieht. Das ist grundsätzlich kein Problem. Schließlich können mehrere Variablen dazu beitragen, dass der Kunde am Ende abspringt. Was aber ein Problem ist, ist die Diskussion über die einzelnen Videos. Es kann schnell passieren, dass eine starke Stimme im Raum die Meinung aller anderen mitbestimmt. Auf den ersten Blick hast Du dann zwar schöne, übereinstimmende Daten, aber eben auch keine wirklich valide Basis für die Optimierung.

Wir lernen: Wenn sich mehrere Teammitglieder mit den Session Replays beschäftigen, sollten sie es unabhängig voneinander tun. Noch besser ist es allerdings, wenn sich nur eine Person um die Videoanalyse kümmert – idealerweise jemand, der keinen Einblick ins Webdesign und die Konzeption des Projekts hat.

Confirmation Bias: Der Bestätigungsfehler greift um sich!

Kein Mensch möchte gerne falsch liegen. Deswegen ist der Bestätigungsfehler (englisch: Confirmation Bias) eine der größten Herausforderungen in der Datenanalyse. Er sorgt dafür, dass wir sehen, was wir sehen wollen: Du warst schon immer unzufrieden mit dem Layout Deines Kontaktformulars? Sobald jemand in einem Session Video an dieser Stelle aussteigt, fühlst Du Dich bestätigt. Zeit, dieses Problem zu lösen! Dabei verlierst Du aus den Augen, dass es vielleicht drängendere Probleme gibt oder das Layout gar keine so große Rolle spielt.

Wir lernen: Niemand ist so neutral, wie er es gern wäre. Besonders, wenn die Person, die sich die Videos zum Nutzerverhalten anschaut, vorher schon Erfahrungen mit der Webseite gemacht hat (oder sie gar selbst gestaltet hat). Deswegen sollte im Bestfall ein unbeteiligter Dritter zu Datenanalyse vornehmen und dabei möglichst offen und unvoreingenommen bleiben.

In 5 Schritten zu einer aussagekräftigen Session Replay-Analyse

  1. Das Tool: Wir nutzen in der Praxis HotJar und Mouseflow, um die Usersessions unserer Kunden zu tracken und das Klick-, Scroll- und Userverhalten aufzuzeichnen. Mouseflow ist besonders praktisch, weil es eine Handvoll an interessanten Zusatzfunktionen bietet: Du kannst die Daten von Haus aus taggen, filtern und selektieren und damit sogar Formulare einbinden, um weiteres Nutzerfeedback zu sammeln. Wichtig: Unbedingt auf den Datenschutzhinweis achten und die User über das Tracking informieren!
  2. Das Ziel: Keine CRO-Maßnahme ohne vorherige Zielsetzung! Was willst Du eigentlich herausfinden? Das ist keine rhetorische Frage. Testing-Hypothesen helfen Dir auch bei der Analyse von Session Replay-Videos. Ziellos Videos zu schauen bringt nämlich nicht viel, außer, Du strebst eine komplette volle Analyse der kompletten Webseite an. Besser: Fokussiere Dich auf eine spezifische User Experience, die Du verbessern willst (zum Beispiel das Kontaktformular oder die Angebotsseite)!
  3. Die Customer Journey: Du solltest immer spezifische Conversion Funnels im Auge behalten. Dazu musst Du die Customer Journey verstehen. Also: Markiere den Einstiegspunkt, die Einstiegsseite, die Ausstiegsseite usw.
  4. Der Weg des Nutzers: Notiere Dir die einzelnen Schritte der Nutzer in den Session Replays, ohne diese zu interpretieren. Erstelle eine Excel-Tabelle dafür, damit Du diese später filtern kannst. Interpretiert wird erst im Anschluss. Durch die Dokumentation der einzelnen Schritte in Deiner Excel-Tabelle mehrerer Session Replays kannst Du eine Tendenz und Verhaltensmuster Deiner Nutzer herauslesen.
  5. Die Liste: Sobald Du eine Tendenz und diverse Verhaltensmuster ablesen konntest, kannst Du tiefer in die Analyse einsteigen. Sammle Deine Ergebnisse und werte diese anschließend aus, um daraus gezielt neue Optimierungshypothesen abzuleiten.

Kleine Tipps für die Analyse, die Dein CRO-Leben leichter machen

  • Die Videoanalyse des Nutzerverhaltens hat ein Ziel: Aus qualitativer Beobachtung quantitative Daten machen. Dafür brauchst Du ein Framework, um die Erkenntnisse greifbar werden zu lassen. Eine einfache Exceltabelle ist ein guter, erster Schritt, um Muster zu erkennen.
  • Du hast die Ressourcen, um mehrere Personen über die Videos schauen zu lassen? Achte darauf, die Stichproben gleichmäßig und randomisiert zu verteilen!
  • Ein Problem taucht immer wieder auf und lässt sich sehr einfach identifizieren? Dann mache es nicht komplizierter, als es ist: Fixe diese Baustelle zuerst und schaue dann nach, welchen Einfluss das auf folgende Sessions hat!
  • In den meisten Fällen hast Du eine Unmenge an Aufzeichnungen zur Verfügung. Segmentiere die Session Replays nach Länge oder Interaktion, um wirklich relevante Videos zu finden!
  • Dokumentiere Deinen Prozess! Es ist wichtig, klare Leitplanken zu haben, an denen sich alle Teammitglieder orientieren können. Das macht es später auch leichter, die Daten zu interpretieren und valide Ergebnisse zu bekommen.
  • Du hast identifiziert, dass Deine Besucher an einem bestimmten Teil der Webseite kurz verweilen und dann abspringen? Hier könntest Du die Mouseflow-Survey-Funktion nutzen und Deine Nutzer bei Verlassen des Browser-Fensters gezielt fragen: „Was hält Sie gerade davon ab, Ihren Kauf abzuschließen?“ Wenn Du genügend Traffic hast, kannst Du mit dieser Frage eine gezielte Antwort erhalten.

Fazit: Session Replays sind nur ein Baustein einer fantastischen CRO-Analyse

Die effektive Analyse von Session Replay-Videos ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Conversionrate-Optimierung. Aber wie standardisiert man etwas, das so extrem subjektiv ist?

Die Antwort ist typisch für die Conversionrate-Optimierung: Indem Du nicht alles auf eine Karte setzt. So cool und erhellend Session Replay-Videos auch sind, sie sind nur ein Baustein einer umfassenden Analyse. Du kannst (und solltest!) Deine Erkenntnisse immer mit anderen Maßnahmen verifizieren. Erst dann lassen sich Trends im Userverhalten erkennen, die Du korrigieren kannst.


Zusammenfassung:

  • Session Replays sind Videos des Nutzerverhaltens auf der Webseite und geben Auskunft über die Bewegungen der Maus, das Klickverhalten und die Verweildauer in bestimmten Textabschnitten.
  • Die Analyse sollte unvoreingenommen und neutral in einem definierten Workflow erfolgen, um Confirmation Bias und subjektive Wahrnehmung zu minimieren.
  • Für eine valide Analyse sollte sich eine einzige Person um die Videos kümmern und dabei einem festen Fahrplan folgen.
  • Zunächst hältst Du fest, WIE sich die Nutzer auf der Seite bewegen, ohne eine Wertung zu treffen oder die Ergebnisse direkt zu interpretieren.
  • Deine gesammelten Erkenntnisse verifizierst Du mit anderen Methoden aus Deinem Conversion-Framework.

Welche Erfahrungen hast Du mit Mousetracking oder Session Replays gemacht? Lasse es uns in den Kommentaren wissen!

Du kennst es sicher auch: Du weißt, dass deine Landingpage, dein Onlineshop oder dein Portal Verbesserungmöglichkeiten bereithält. Die perfekte Seite gibt es schließlich nicht – man kann immer etwas optimieren. Aber wo fängst du an, wo hörst du auf? Dein Chef meint, dass die Landing Page übersichtlicher aussehen soll. Du findest, ein anderes Farbschema würde gut aussehen. Aber was bedeutet das? Bringt das wirklich einen sichtbaren Erfolg beim Kunden? Und ist das wirklich der Hebel, der am Ende mehr Umsatz bringt? Wer seine Webseite optimieren will, steht vor einer Menge Fragen. Wir helfen dir dabei, Antworten zu finden. Mit Conversion-Research identifizierst du schnell und zuverlässig das Optimierungspotenzial auf deiner Webseite und findest Lösungen, um das meiste aus deinem Content zu machen. 

Warum du dich bei der Optimierung deiner Conversionrate NIE auf dein Bauchgefühl verlassen solltest

Wenn wir den einen, großen Fehler benennen müssten, den fast jedes KMU macht, dann ist das Optimierung nach Gefühl. Hier mal eben die Schriftgröße verändern, da ein anderes Bild und das Layout könnte man auch mal wieder verändern – das bringt niemanden irgendetwas, am wenigsten deinen Kunden. Zum einen ist diese Herangehensweise nicht messbar. Du kannst nur schwer herausfinden, welche Schritte einen positiven Einfluss auf das Kundenverhalten hatten. Beim Performance-Marketing geht es jedoch darum, klare Verbesserungen zu erzielen, die sich nachverfolgen lassen. Subjektive Empfindungen sind ein schlechter Ratgeber, wenn es darum geht, Webseiten zu optimieren.

CRO ist keine Gefühlssache!

Der weitaus bessere Ansatz ist es, die Kunden besser verstehen zu wollen. Denn so erfährst du nicht nur, wie sie sich auf deiner Webseite Verhalten, sondern auch warum sie sich so verhalten. Und dieses Wissen ist Gold wert! Du kannst es nämlich nutzen, um die Schwachstellen auf deinem Portal, in deinem Online-Shop oder auf deiner Landing Page zu finden und auszubessern. Ohne das nötige Hintergrundwissen stocherst du im Dunkeln und musst nach grobem Bauchgefühl handeln. Keine gute Idee!

Wichtig: Es gibt einen großen Unterschied zwischen CRO nach Bauchgefühl und kundenzentrierter Conversionoptimierung! Dabei geht es nämlich auch um Gefühle. Dieser Zweig unseres Geschäfts beschäftigt sich damit, wie man Emotionen sicht- und messbar machen kann und wie du diese Erkenntnisse gewinnbringend bei der Landing-Page-Gestaltung einsetzt.

 

Conversion-Optimierung : Welche Möglichkeiten habe ich?

Wir müssen uns wahrscheinlich nicht darum streiten, dass sich CRO lohnt. Gut, als SEA-Agentur mit Conversion-Fokus sind wir da vielleicht auch ein bisschen voreingenommen, aber trotzdem bleibt das die Wahrheit: Es gibt kaum einen besseren Weg, um den KPIs deiner Webseite zu verbessern. Darum soll es aber gar nicht gehen. Viel wichtiger ist uns der Weg hin zu einem besseren ROI: Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, um die Schwachstellen auf ihrer Webseite zu finden?

Quantitativer Ansatz: Mit Zahlen und Daten zum Ergebnis

Quantitative Prozesse haben immer etwas mit Zahlen und Daten zu tun. In der Conversion-Rate-Optimierung meinen wir damit Tests und Analysen, die auf einer statistischen Basis stehen, also auf klar messbaren Faktoren. Der große Vorteil: Was messbar ist, lässt sich vergleichen. Und was sich vergleichen lässt, lässt sich optimieren.

  • Daten aus Google Analytics
  • Cross-Browser-Testing
  • KPI-Analyse
  • Geschwindigkeitstests

Qualitativer Ansatz: Die Stimme des Kunden zählt

Qualitative Methoden beschreiben alle Maßnahmen und Frameworks, die sich am Nutzerempfinden und der Qualität der Webseite orientieren. Der große Unterschied zur quantitativen CRO liegt dabei in der Herangehensweise: Um hier an den Stellschrauben zu ziehen, arbeiten wir nicht mit Zahlen, sondern mit Kundenstimmen. Das bedeutet aber nicht, dass wir nach (fremdem) Bauchgefühl handeln: Die Kunst liegt darin, die Meinung der Nutzer in ein messbares System zu gießen.

  • Nutzerumfragen
  • Heatmaps und Session-Recordings
  • Heuristik-Analyse mit den Top-Conversionframeworks
  • Rapidusertest

Was ist besser: Quantitative oder qualitative CRO?

Die Gretchenfrage: Worauf sollte ich jetzt eher achten, wenn ich meine Webseite optimiere? Auf die Daten aus Google Analytics, die Ergebnisse der Heatmap-Studie oder doch darauf, was mein Chef von dir will? Kleiner Tipp: Eine dieser Optionen ist falsch! Tatsächlich existieren Daten, Nutzerverhalten und Analysen nicht im Vakuum. Es lohnt sich, die Erkenntnisse aus der quantitativen Forschung mit dem gewünschten Nutzerverhalten zu kombinieren. Für sich alleine sind weder Daten noch Nutzerumfragen wirklich sinnvoll. Man braucht beim Fußball ja auch einen Torwart und einen Stürmer, um erfolgreich zu sein!

Mache dir zuerst bewusst, für wen du deine Webseite optimierst. Für deinen Chef oder für deine Zielgruppe? Die Meinung einer einzelnen Person ist in der Conversionoptimeirung nicht viel wert. Um wirklich aussagekräftige Meinungen zu sammeln, brauchst du eine angemessen große Stichprobe, die sich aus Menschen zusammensetzt, die mit dir Geschäfte machen wollen. Es ist fast unmöglich, so eine Gruppe künstlich zusammenzustellen. Viel praktikabler ist der Live-A/B-Test, bei dem du zwei Seitenvariaten gegeneinander antreten lässt.

Auch beim A/B-Test solltest du nicht einfach planlos loslegen. Unser Artikel über Testing-Hypothesen gibt dir einen ersten Einblick, was du beim Testing beachten solltest.

So findest du heraus, welche Schwachstellen deine Webseite hat

Du kannst nur dann deine Webseite optimieren, wenn du in die Rolle deiner Kunden schlüpfst.

Wir meinen das ganz praktisch: Beobachte doch deine Mutter oder irgendeine Testperson dabei, wie sie deine Seite nutzt. Bei welchen Schritten im Kaufprozess gibt es Probleme oder Reibungsverluste? Welche Fragen ergeben sich? Dein Ziel sollte es sein, die ganze Erfahrung so smooth und angenehm wie möglich zu machen.

Aber das ist nicht alles. Um ein umfassendes Bild von den Stärken und Schwächen deiner Webseite zu bekommen, musst du viele Facetten abdecken. Niemand kann aus dem Stand sagen, wo deine persönlichen Baustellen liegen. Webdesign ist sehr komplex. Deswegen gibt es eine Vielzahl an Frameworks, die diese komplizierte Verbindung aus Marketing, Psychologie, Programmierung, Design und Sales miteinander in Einklang bringen. Sie stellen einen Fahrplan auf, an dem du dich orientieren kannst, wenn du deine Webseite optimieren willst.

Frameworks als Fahrplan für die Optimierung

Beliebtes Framework, um dieses Empfinden in Worte und Zahlen zu fassen, ist das 7-Ebenen Modell. Der konversionKRAFT-Blog exerziert das Modell anhand einer Beispiel-Webseite für dich durch. Aber ist bei weitem nicht der einzige Fahrplan für eine gelungene Conversionoptimierung. Wir nutzen unter anderem ein Framework von ResearchXL.

 

Ein hilfreiches Framework für die Analyse des Optimierungspotenzials auf deiner Webseite stammt von ResearchXL. Bitte keine Panik bekommen: Die Infografik sieht sehr komplex aus, aber eigentlich ist es ganz einfach, wenn du deine Webseite optimieren willst.

  1. Alles beginnt mit einer technischen Analyse. Cross-Browser-Testing und Cross-Device-Testing hilft dir dabei, Problempunkte zu sammeln. Außerdem analysierst du die Conversion Rate pro Device oder Browser und machst einen Speedtest.
  2. Die heuristische Analyse identifiziert besonders wichtige Schlüsselseiten, die deine Zielgruppe besucht. Dabei geht es um Relevanz, Motivation und Emotion.
  3. Ein Blick in Google Analytics gibt dir die notwendigen Daten, um gute KPIs für dein Unternehmen festzulegen und zu überprüfen, ob alle Kennzahlen richtig getrackt werden.
  4. Mousetracking (zum Beispiel mit dem Tool Mouseflow), Click Maps, Scroll Maps und andere Mittel, um das Nutzerverhalten aufzunehmen, zeigen dir, wie echte User deine Seite benutzen.
  5. Jetzt kommen die qualitativen Methoden ins Spiel: Nutzerumfragen, Interviews und Anfragen an den Support werden ausführlich ausgewertet.
  6. Laufende Usertests zeigen Reibungsverluste auf und helfen dir dabei, das System weiter zu verfeinern und weitere Schwachstellen zu finden.
  7. Alle diese Schritte führen zu einer ziemlich großen Liste an kleinen und großen Baustellen. Diese kannst du in Testing-Hypothesen übersetzen, priorisieren und schauen, welche Hebel wie viel mehr Umsatz bringen.

CRO ist ein Marathon, kein Sprint. Es lohnt sich, zuerst die größeren Probleme anzugehen und dann langsam und stetig an den Punkten zu arbeiten, die etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. So baust du den Erfolg deiner Webseite mit der Zeit weiter aus.

Fazit: Webseite optimieren leicht gemacht – mit dem richtigen Ansatz

Meinungen sind ein schwieriges Thema im Online-Marketing. Es ist sehr verführerisch, ihnen zu folgen, wenn es um die Landingpage-Optimierung oder andere Baustellen auf deiner Seite geht. Aber wir können heutzutage so ziemlich alles messen, was Nutzer auf deiner Webseite anstellen – und diese Daten sollten wir auch nutzen! Wenn du einem datengetriebenen Ansatz folgst, löst du echte Nutzerprobleme. Das ist der Schlüssel zu zufriedenen Kunden und einem höheren Umsatz.


Zusammenfassung:

  • Du kannst deine Webseite optimieren, indem du durch Conversion-Research Schwachstellen aufdeckst und Optimierungspotenzial findest.
  • Qualitative und quantitative Methoden arbeiten Hand in Hand, um das beste Ergebnis zu erzielen.
  • Du solltest nie nach grober Gefühlslage optimieren, sondern immer begründete Testing-Hypothesen überprüfen.
  • Kleine Schritte machen einen großen Unterschied! 

Welchen Weg schlägst du ein, um die Optimierungspotenziale auf deiner Webseite zu finden? Verrate es uns in den Kommentaren!

Remarketing ist eine der effektivsten Arten, Werbung im Internet zu machen. Du sprichst dabei gezielt Menschen an, die deine Webseite schon einmal besucht haben oder auf anderem Wege Interesse an dir gezeigt haben. Kein Wunder, dass so viele Werbetreibende diese Power nutzen wollen! Aber genauso häufig passiert es, dass die Remarketing-Kampagne nicht so funktioniert, wie du es gern hättest. Wir begeben uns gemeinsam mit dir auf Fehlersuche und geben dir einen klaren 10-Punkte-Plan mit auf den Weg, der dir dabei hilft, eine wirklich gute Remarketing-Kampagne aufzusetzen. 

Schritt 1: Hast du die Remarketing-Kampagne richtig erstellt?

Du weißt, dass Remarketing eine tolle Strategie ist, um mehr interessierte Nutzer dazu zu bringen, dein Coaching-Angebot zu buchen. Du hast dir schon eine kleine  Fangemeinde aufgebaut oder auf anderem Weg Menschen auf deine Webseite gezogen. Jetzt ist es an der Zeit, diese Visitors in die nächste Stufe des Marketing-Funnels zu bringen: Sie sollen etwas bei dir kaufen! Dazu erstellst du eine Remarketing-Kampagne, die Werbeanzeigen spezifisch an die Menschen ausspielt, die deine Seite schon einmal besucht haben. Aber in den ersten Stunden tut sich gar nichts. Angeblich hast du gar keine Besucher, die Google für dich reaktivieren kann. Was ist passiert?

Manchmal sind es ja die ganz kleinen Dinge, die das Getriebe knirschen lassen. In diesem Fall: Hast du deine Remarketing-Kampagne überhaupt richtig eingestellt? Ist sie aktiv? Ja, das klingt ein bisschen nach „Hast du schon mal versucht, es aus- und wieder einzuschalten?“. Aber du kannst dir sicher vorstellen, dass eine deaktivierte Kampagne oder eine Remarketing-Kampagne ohne Webseiten-Tracking keine neuen Kunden zu dir bringt. Woher soll Google wissen, welche Kunden auf deiner Seite waren, wenn du es ihnen nicht mitteilst?

Also, auf in dein Google Ads Konto!

Erster Schritt ist es, eine Remarketing-Kampagne unter dem Reiter „Zielgruppen“ zu erstellen. Damit das klappt, musst du einen Google Ads Tag erstellen. Das ist ein kleiner JavaScript-Schnipsel, den du auf jeder einzelnen Seite installieren musst, die du tracken willst. Seit 2017 besteht der Tag aus einem allgemeinen Website-Tag und einem optionalen Ereignis-Snippet. Die Benutzeroberfläche führt dich durch den Prozess, der sich einfach umsetzen lässt. Wenn du das geschafft hast, ist der Löwenanteil der Arbeit vorbei. Aber es ist essentiell für eine Remarketing-Kampagne, dass die Tracking-Tools funktionieren. Ohne Tracking kein Remarketing – so einfach ist das.

Schritt 2: Hast du eine Audience in der richtigen Größe?

Die Kampagne läuft und deine gesamte Webseite wird ordentlich getrackt. Zeit, loszulegen! Aber was ist jetzt los? Laut Google Ads ist die Zielgruppe zu klein, um Remarketing zu aktivieren!

Nicht jede Webseite und jeder Online-Shop unterstützt Remarketing-Kampagnen. Die Größe der Zielgruppe ist ein wichtiger Faktor. Stelle dir einmal vor, du könntest gezielt alle Besucher tracken, die auf deiner Webseite waren – selbst, wenn das insgesamt nur fünf Personen waren. Aus Datenschutzgründen ist Remarketing daher erst verfügbar, wenn deine monatliche Audience eine bestimmte Grenze übersteigt.

  • Display-Kampagnen kannst du ab 100 monatlichen Besuchern starten.
  • Search-Kampagnen stehen dir ab 1000 monatlichen Nutzern zur Verfügung.

Manchmal erreichst du diese Benutzerzahlen, aber kannst trotzdem kein Remarketing installieren. In diesem Fall hast du deine Benutzergruppen und Ad-Gruppen zu stark zergliedert. Die Grenze gilt nämlich nicht für die Gesamtanzahl der Webseitenbesucher, sondern für eine spezifische Nutzergruppe, die du festlegen kannst. Die Audience beschreibt hier übrigens nicht nur den Traffic auf deiner Seite. Du kannst Remarketing auch speziell auf Nutzer ausrichten, die eine bestimmte Handlung getätigt haben. Vielleicht möchtest du ausschließlich die Menschen ansprechen, die dein kostenloses eBook gedownloadet haben und damit besonders viel Interesse gezeigt haben!

Es ist grundsätzlich eine gute Idee, ein bisschen Ordnung ins Zielgruppen-Chaos zu bringen und unterschiedliche Personengruppen unterschiedlich anzusprechen. Achte dabei aber unbedingt darauf, die Untergrenzen für das Remarketing einzuhalten und keine zu kleinen Audiences zu bauen!

Schritt 3: Nutzt du unterschiedliche Kampagnenzeiträume?

Der Standard-Zeitraum für Google Ads Remarketing beträgt 30 Tage. Das bedeutet: Nur Menschen, die in den letzten 30 Tagen auf deiner Webseite waren, bekommen die Remarketing-Anzeigen zu Gesicht. Grundsätzlich ist das eine angemessene Zeitspanne: Niemand möchte monatelang von einer Ad durchs Internet verfolgt werden. Aber du wirst schnell das Problem sehen: Nicht jede Customer Journey ist gleich. In manchen Branchen reichen 30 Tage nicht aus, um eine umfassende Kaufentscheidung zu treffen. In deinem Fall verkaufst du vielleicht ein langfristiges, investitionsreiches Coaching-Retreat, für das deine Kunden mehr Bedenkzeit brauchen. Sprich: Die Standarddauer ist nicht immer die beste Wahl.

Maximum sind 540 Tage seit der letzten Interaktion, also gut anderthalb Jahre. Wenn du den Traffic hast, lohnt sich eine gestaffelte Remarketing-Kampagne: Die Kunden, die in den letzten 14 Tagen bei dir waren, bekommen eine andere Anzeige als User, die sich vor einem halben Jahr dein eBook heruntergeladen haben. Diese Gruppen haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse – das sollte sich in den Anzeigentexten widerspiegeln. Generell gilt: Geduld zahlt sich aus. Vor allem im B2B-Bereich sind lange Kampagnenzeiträume eine schlaue Idee, um im Bewusstsein zu bleiben.

Achtung: Wenn du die Kampagnenzeiträume staffelst, achte darauf, keine überlappenden Zeiträume zu schaffen – kein Kunde sollte in mehr als einer Zeitkategorie vorkommen!

Schritt 4: Nutzt du deine Remarketing-Listen?

Customer Lists beinhalten die Mailadressen, die du von deinen Kunden hast. Remarketing-Listen machen es möglich, diesen Mailadressen konkreten Google-Konten zuzuordnen und diesen Menschen spezielle Anzeigen auszuspielen.

Was sind mögliche Quellen für deine Remarketing-Listen?

  • Newsletter-Abonnenten
  • vorherige Kunden und Leads
  • Downloader des kostenlosen eBooks auf deiner Seite
  • Interessierte Menschen, die dir ihre Mailadresse für Updates gegeben haben

Vorteil: Diese Listen bestehen aus Personen, die dich kennen, die dir vertrauen und die schon den ersten Schritt gemacht haben, um mit dir in Kontakt zu treten. Nachteil: Du solltest dieses Vertrauen nicht mit aggressiven, nervigen Remarketing-Kampagnen missbrauchen. Die richtige Balance ist entscheidend!

Schritt 5: Schließt du Kunden aus, die schon bei dir gekauft haben?

Schön, schön: Jemand, der zuvor auf deiner Webseite war, hat auf deine Remarketing-Anzeige geklickt. Nächsten Monat kommt er zu deinem Coaching. Super, abgehakt. Es wäre jetzt ja Unsinn, dieser Person weiter dieselbe Remarketing-Kampagne vorzuspielen. Deswegen schafft Google Ads automatisch eine eigene Gruppe für „All Converters“. Diese Nutzer können die Anzeigen nicht mehr sehen, auf die sie schon positiv reagiert haben. Sicherlich grundsätzlich sinnvoll, aber gilt das wirklich in jedem Fall?

Tatsächlich ist es keine gute Idee, vergangene Conversions als hartes Ausschlusskriterium zu definieren. Stattdessen solltest du wiederkehrende Nutzer in eine ganz eigene Anzeigengruppe aufnehmen. Das gibt dir die Möglichkeit, Zusatzangebote (Level 2 Coaching oder E-Mail-Support bei Fragen) zu verkaufen. Sie hören ja nicht plötzlich auf, deine Kunden zu sein, nur weil sie eine Interaktion getätigt haben. Je nachdem, wie dein Marketing-Funnel aufgebaut ist, kannst du diese Nutzergruppe in eine neue Remarketing-Kampagne überführen – diesmal für weiterführende Angebote.

Apropos Ausschlusskriterien: Negative Keywords und negative Zielgruppen sind ein mächtiges Tool, um deine Nutzeransprache exakter zu machen. Du kannst damit optimieren, wer deine Anzeigen zu Gesicht bekommt – und wer nicht. Aber übertreibe es nicht allzu sehr! Eine zu spitze Audience könnte zu klein für Remarketing sein!

Schritt 6: Sprechen die Anzeigen die richtigen Kundengruppen an?

Die Reihenfolge ist wichtig! Nehmen wir an, du gibst deinen Wunschkunden mit deinem Coaching-Geschäft die Option zwischen einem kostenlosen eBook, einem kleinen Schnupperkurs und einem umfassenden Coaching. Jemand bucht den kurzen Schnupperkurs und fällt damit in die Kategorie der potenziellen Kandidaten für ein Remarketing. Du möchtest jetzt sicherlich, dass er den hochwertigen Kurs bucht, oder? Dann solltest du darauf achten, dass er nicht aus Versehen in die Anzeigengruppe für das kostenlose eBook rutscht.

Wie du siehst, ist es wichtig, die richtige Balance zwischen zu kleinen Anzeigengruppen und zu breiter Ansprache zu finden. Je nachdem, welche Möglichkeiten und Angebote du hast, musst du hier flexibel bleiben und aus den Daten herauslesen, welche Kundengruppen eine eigene Kategorie bilden können. Hier gibt es leider keine einfachen Standardantworten. Jedes Business ist unterschiedlich, und dementsprechend solltest du nicht nach Schema X vorgehen.

Schritt 7: Nutzt du Google Analytics, um deine Remarketing-Audience zu bauen?

Der erste Schritt war es, überhaupt die Nutzer zu identifizieren, die sich auf deiner Webseite herumtreiben. Google Analytics erlaubt einen tieferen Einblick in das Verhalten der Menschen auf deiner Webseite. Dabei geht das Analyse-Tool viel weiter als die Targeting-Optionen in Google Ads. Du kannst hier sogar Zielgruppen bilden, die ganz spezielle Eigenschaften miteinander verbinden.

Das sind unsere drei Tipps, um mit Google Analytics Remarketing-Zielgruppen zu bilden:

Sitzungsdauer

Eine eigene Audience für Personen, deren Sitzungsdauer auf deiner Webseite eine gewisse Grenze übersteigt. Wer länger als zwei bis drei Minuten auf der Seite verbleibt, liest wahrscheinlich deine Texte und setzt sich mit deinem Angebot auseinander. Das ist gut! Deswegen ist diese Zielgruppe besonders wertvoll. Als ersten Anhaltspunkt solltest du deine durchschnittliche Sitzungsdauer nehmen und alle User in eine eigene Zielgruppe packen, die mehr Zeit auf deiner Webseite verbracht haben.

Besuchte Seiten

Du kannst bei Google Analytics herausfinden, wie viele Seiten sich ein Besucher durchschnittlich anschaut, bevor er eine Conversion unternimmt. Dann erschaffst du eine Zielgruppe, die aus den Personen besteht, die diese „erforderliche“ Anzahl an Seitenbesuchen hat, aber noch nichts gekauft hat: Diese Zielgruppe hat eine hohe Conversion-Wahrscheinlichkeit!

Herkunft

Nicht alle Webseitenbesucher kommen über deine SEA-Anzeigen. Du hast sicher organischen Traffic von Branchenseiten, Facebook oder weil du bei einem Kollegen verlinkt wurdest. Nehmen wir an, dein Coaching-Business spricht eine Zielgruppe an, die du dir (grob) mit deinem Linkpartner teilst. Dieser Traffic ist sehr wertvoll für dich, weil die Menschen, die über diesen Link zu dir kommen, offensichtlich Interesse an dem Thema haben. Das unterscheidet ihn deutlich vom Traffic aus anderen Quellen. Du kannst sie also direkt mit SEA targeten und dieses Interesse in eine Buchung verwandeln!

Auch hier gilt wieder: Alles ist möglich, aber nicht alles ist sinnvoll. Achte darauf, deine Zielgruppen nicht allzu sehr zu spezialisieren! 

Schritt 8: Wie sehen deine Remarketing Ads aus?

Das ist ziemlich selbsterklärend: Wenn deine Anzeigentexte und Banner langweilig sind und niemanden wirklich ansprechen, klickt auch niemand drauf – egal, wie gut deine Remarketing-Strategie ist. Das hängt eng mit dem nächsten Punkt zusammen …

Schritt 9: Wie sehen deine Landing Pages aus?

… die Landing Page muss knallen!

Okay, gehen wir kurz einen Schritt zurück: Erstmal solltest du überhaupt eine Landing Page haben. Der Link in der Anzeige sollte niemals auf deine Startseite führen – vor allem, wenn du in der Anzeige ein konkretes Produkt oder ein Angebot bewirbst. Stell dir vor, in deiner Anzeige schwärmst du dem geneigten Leser von deinem grandiosen eBook vor. Er klickt darauf, aber landet auf der Startseite und muss sich erst mühsam den Link zum Downloadbereich selbst heraussuchen. Das ist eine unnötige Hürde, die dem Kunden das Leben schwer macht – und das wollen wir ja nicht.

Die Landing Page ist ein bisschen wie das erste Date: Sie sollte alles beinhalten, was den Kunden heiß auf dich macht. Je einfacher du sie gestaltest und je weniger Schnörkel du ihr verpasst, desto besser.

Wie du eine fantastische, kundenzentrierte Landing Page erstellst und optimierst, erfährst du im Detail in unserem großen Guide! 

Schritt 10: Hast du deine Anzeigen und Landing Pages im A/B-Test überprüft?

Das Design ist das eine. Die Performance ist das Andere.

Du kannst die schönsten Ads der Welt haben – wenn sie keine Kunden zu dir bringen, sind sie leider wertlos. Leider ist es gar nicht so einfach, im Online-Marketing gut und schlecht auseinanderzuhalten. Es gibt sehr viele Variablen, die bei Remarketing-Anzeigen eine Rolle spielen. Conversion-Optimierung ist der ideale Weg, um mehr aus deinen Remarketing-Kampagnen herauszuholen.

Der einzige Weg, um verlässlich für eine bessere Performance zu sorgen, ist der A/B-Test. Dabei lässt du zwei oder mehr Variationen deiner Inhalte gegeneinander antreten, um auf Basis der Testergebnisse die Gestaltung zu verbessern. Der Ablauf dazu ist etwas komplexer – insbesondere, wenn du es richtig machen willst. Es kann sich daher lohnen, auf eine SEA-Agentur mit Conversion-Fokus zu setzen, um hier wirklich verlässliche Daten zu bekommen.

  1. Du erstellst einen Rahmenplan und ausführliche Testing-Hypothesen, um nicht einfach blind und unkoordiniert loszulegen.
  2. Du testest immer nur eine isolierte Variable in verschiedenen Ausprägungen gegeneinander.
  3. Der Test sollte lange genug laufen, um belastbare Daten zu sammeln.
  4. Es schadet nicht, vorhergehende Optionen später noch einmal aufzugreifen.
  5. Der Kunde und seine Bedürfnisse kommt zuerst! Das sollte immer der Leitspruch sein, wenn du Teile der Anzeige veränderst.

Fazit: Remarketing ist extrem effektiv – wenn du es richtig einsetzt

Es ist völlig egal, ob es dir um mehr Umsatz oder eine stärkere Markenbindung geht: Remarketing ist das Mittel der Wahl, wenn du dein SEA-Budget sinnvoll einsetzen möchtest. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen haben hier das größte Potenzial, um mit relativ wenig Einsatz große Erfolge zu erzielen. Genau das ist der Grund, warum du nicht einfach blind eine Remarketing-Kampagne aufsetzen solltest. Denn ohne die richtige Strategie und einen klaren Fahrplan stocherst du im Dunkeln.

Die absolut schlechteste Option: Du erstellst eine Remarketing-Kampagne für genau eine Zielgruppe, die alle User einschließt, die irgendwann einmal irgendwas mit dir zu tun hatten.

Jeden Schritt, den du zusätzlich unternimmst, wird deinen ROI steigern. Es spielt keine Rolle, ob du bei der Landingpage-Optimierung ansetzt oder dich zuerst um die passende Audience-Aufteilung kümmerst. Wichtig ist, dass du dir Gedanken machst. Die ersten Erfolge werden sich sehr schnell zeigen – schließlich ist Remarketing nicht ohne Grund so effizient!


Zusammenfassung:

  • Erster Schritt: Mit dem Google Ads Tag das Remarketing aktivieren und Daten sammeln.
  • Für erfolgreiche Remarketing-Kampagnen brauchst du eine gewisse Mindestanzahl an Seitenbesuchern in der jeweiligen Zielgruppe.
  • Mit Zusatztools und einer umfassenden Strategie teilst du deine Nutzergruppen eigenen Kampagnen zu.
  • Das Targeting steht? Dann solltest du dich darum kümmern, dass Design und Botschaft der Anzeigen sowie der Landing Page zueinander passen.
  • Sobald optisch und inhaltlich alles stimmt, optimierst du deine Remarketing-Anzeigen mit A/B-Tests.


Wie sehen deine Erfahrungen mit Remarketing-Kampagnen aus? Was sind deiner Ansicht nach die häufigsten Fehler und Probleme? Lasse es uns in den Kommentaren wissen!