Amazon erobert die Welt. Vielleicht nicht unbedingt die echte Welt, aber zumindest beim eCommerce ist der gewaltige Marktplatz nicht mehr wegzudenken. Ein Drittel aller Nutzer sucht gar nicht erst bei Google nach neuen Produkten oder Onlineshops, sondern geht direkt zu Amazon. Mit den verschiedenen Werbemöglichkeiten bei Amazon bist Du schon da, wenn Deine Zielgruppe kommt:  Sponsored Products und Display Advertising bei Amazon erobern den Search Ad Markt im Sturm. Kein Wunder, schließlich sind Werbeanzeigen direkt bei Amazon sehr praktisch und effektiv. Wir erklären Dir heute, warum sich SEA bei Amazon lohnt und wie Du Deine Werbeanzeigen optimierst. 

Google ist nicht mehr Alleinherrscher über SEA

Laut dem Search Marketing Forecast, 2017 To 2022 von Forrester Data spaltet sich der SEA-Markt immer weiter auf. Das sind keine schlechten Nachrichten! Denn obwohl der Marktanteil von Google bei der Online-Werbung von 88 Prozent auf 78 Prozent gesunken ist, ist das ausgegebene Werbebudget bei AdWords weiter gewachsen. Denn die Ausgaben für (mobile) Anzeigen haben sich insgesamt stark erhöht. Dieser Trend hält weiter an – und könnte sich sogar noch beschleunigen. Die Studie bezieht sich zwar auf die USA, aber die Trends sind weltweit gleich.

Beim eCommerce gibt es einen anderen großen Player, der Google auf dem Search Ad Markt zu Leibe rückt: Werbung bei Amazon ist effektiv, direkt beim Kunden und extrem conversionstark. Knapp 33 Prozent der shoppingwilligen User beginnen ihre Suche direkt bei Amazon. Warum den Umweg über Google gehen, wenn die größte Produktsuchmaschine der Welt nur einen Klick entfernt ist?

Kaum ein Onlinehändler kommt an Amazon vorbei. Aber wie stichst Du aus der Masse der Produkte heraus? Amazon bietet mit Amazon Display Advertising und Sponsored Products die Möglichkeit, Produkte, den eigenen Shop oder die eigene Webseite auf Amazon zu bewerben.

5 Gründe, warum du bei Amazon Ads schalten solltest

  1. Sie fallen ins Auge. Je nach Anzeigenart befinden sich die Amazon Ads über oder direkt neben den klassischen Suchergebnissen für Produkte. Manche Werbeanzeigen erscheinen sogar im Review-Bereich, bei anderen Produktseiten, im Newsletter von Amazon oder auf Partnerseiten.
  2. Sie kommen zum richtigen Zeitpunkt. Wenn ein Nutzer bei Amazon unterwegs ist, ist er bereit und empfänglich für Produktempfehlungen, also schon ziemlich weit in seiner Customer Journey.
  3. Sie lassen sich leicht targeten. Amazon hat fast so viele Informationen über seine Kundschaft wie Facebook – wenn nicht sogar noch mehr. Du kannst mit Keywords und Interessengruppen arbeiten, wenn Du Deine Kampagne erstellst.
  4. Sie sind (noch) relativ preiswert. SEA bei Amazon funktioniert ähnlich wie Google AdWords nach einem Bidding System. Die Preise pro Klick auf eine Anzeige liegen im Vergleich mit Google Shopping Ads relativ niedrig und versprechen dafür einen höheren ROI.
  5. Sie sind einfach zu gestalten. Bei Google musst Du Dir einen ansprechenden Text oder eine gute Grafik für deine Werbeanzeige überlegen. Bei Amazon bestimmst Du einfach ein Produkt, das Du bewerben willst, und kannst direkt loslegen.

Welche Werbemöglichkeiten gibt es bei Amazon?

Auf der Verkaufsplattform selbst gibt es drei Werbeformate:

  • Sponsored Products
  • Headline Search Ads
  • Product Display Ads

Bei Sponsored Products tauchen in den SERPs von Amazon auf. Die Headline ist besonders prominent über dem Seiteninhalt geschaltet und bietet Raum für ein wenig Text – in den engen Richtlinien von Amazon. Product Display Ads sind kleine Informationsboxen, die auf anderen Produktseiten oder im Display-Netzwerk erscheinen. Bisher können nur Vendor-Accounts auf Headline Search Ads zugreifen.

 

SEA bei Amazon: Diese Werbemöglichkeiten stehen dir unter anderem zur Verfügung.

SEA bei Amazon: Diese Werbemöglichkeiten stehen Dir unter anderem zur Verfügung. Auf dem Bild siehst Du eine Headline Search Ad und zwei Sponsored Products in den Suchergebnissen.

So optimierst Du Deine Werbekampagne bei Amazon

Es ist gar nicht so leicht, bei Amazon zu strahlen. Schließlich ist die Konkurrenz so gewaltig wie das Angebot. Aber mit ein paar Tricks ziehst Du an Deiner Konkurrenz vorbei.

Die richtigen Produktgruppen

Ebenso wie Google erlaubt Amazon die Unterteilung Deiner Kampagnen in Produktgruppen. Das bringt mehrere Vorteile mit sich: So kannst Du passgenauer targeten und bekommst klarere Keywords heraus. Eine gut strukturierte Kampagne ist das A und O für SEA bei Amazon. Dabei muss Deine Struktur gar nicht komplex sein. Es reicht, wenn Du für den Anfang Deine beworbenen Artikel grob in drei Kategorien einteilst (Beispiel: Gartenmöbel, Gartenwerkzeug, Pflanzen). Danach unterteilst Du diese Kategorien noch einmal feiner (unter der Kategorie „Gartenmöbel“ befinden sich Gartenstühle, Gartentische und Zelte).

Auf Basis von diesen Untergruppen erstellst Du Werbekampagnen für die einzelnen Produktkategorien. Hier kannst Du schließlich Keywords festlegen, die sehr spezifisch sind und damit besser zum Search Intend des Nutzers passen.

Zielgruppengerechte Ansprache und Produkttitel

Bei Amazon musst Du keine Meta-Title schreiben. Stattdessen dient der Produkttitel als Überschrift in der Werbeanzeige. Du kommst also um einen guten Titel nicht herum. Die User wollen so viele Informationen wie möglich auf den ersten Blick bekommen – übe Dich also in kurzen, knackigen Titeln, die alle wichtigen Informationen bieten. Du solltest darauf achten, dass Dein Produkttitel nicht zu einer reinen Aufzählung verkommt. Besser sind kurze Texte in einem freundlichen, informativen Ton.

Welcher Produkttitel klingt besser! Versuche, alle relevanten Informationen in einer ansprechenden Form in den Titel zu setzen, und optimiere nicht nur nach Keywords!

Welcher Produkttitel klingt besser? Versuche alle relevanten Informationen in einer ansprechenden Form in den Titel zu setzen und optimiere nicht nur nach Keywords!

Negative Keywords und Exact Match Keywords

Ebenso wie bei Google kannst Du bei Amazon bestimmte Keywords aus der Kampagne ausschließen. Diese negativen Keywords verhindern, dass Deine Kampagnen von Usern gesehen werden, die nicht zu Deiner Zielgruppe gehören oder für die Dein Produkt nicht interessant ist. Du verkaufst hochwertige Luxus-Gartenmöbel? Dann solltest Du die Keywordkombination „Gartenstühle günstig“ aus Deinen Kampagnen ausschließen.

Einen ähnlichen Effekt erzielst Du mit der Keywordeinstellung „Exact Match“. Auf diesem Weg zwingst Du Amazon, Deine Werbeanzeige Usern zu zeigen, die exakt nach den vorgegebenen  Phrasen gesucht haben. Dadurch kontrollierst Du genauer, wer Deine Ad zu Gesicht bekommt und schließt Streuverluste aus. Eine eng gefasste Kampagne, die genau die richtigen Menschen erreicht, ist besser als eine breit aufgestellte Anzeige, die niemanden interessiert.

Fazit: SEA bei Amazon ist ein Zukunftsmarkt

SEA bei Amazon ist in Deuschland noch ein kleiner Geheimtipp. Dabei können gute PPC-Ads auf der Verkaufsplattform mehr, als Deinen Umsatz steigern: Sie dienen dem Branding und helfen Dir dabei, Deine Zielgruppe besser kennenzulernen. Die Welt der Werbeanzeigen bei Amazon ist noch jung – aber viele Prinzipien aus der klassischen SEA funktionieren hier genauso gut. Im Prinzip sind Amazon Ads nichts anderes als Google AdWords – aber gerade im eCommerce sind sie erheblich effektiver und zugänglicher.


Habt Ihr schon erste Erfahrungen mit SEA bei Amazon gemacht? Was sind eure Geheimrezepte?

Viele Unternehmen kümmern sich mit Hingabe um die Akquise von neuen Kunden. Aber wie sieht es eigentlich mit den bisherigen Fans, Besuchern und Nutzern aus? Customer Relationship Management hilft Dir dabei, die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe zu erkennen und die digitale Kundenbeziehung zu stärken. Wer sich um seine Kunden kümmert, der gewinnt wahre Fans, die gerne wiederkommen und sogar noch ihre Freunde mitbringen. Wir erklären Dir heute, wie Du CRM gewinnbringend einsetzt und wie Du Deine Kunden zu Freunden fürs Leben machst.

Eine kleine Begriffserklärung rund um die digitale Kundenbeziehung

Customer Relationship Management (CRM)

Das Management der Kundenbeziehung ist die Strategie, mit der ein Unternehmen langfristig um seine wiederkehrenden Kunden wirbt. Im Gegensatz zur Akquise geht es hier nicht um den Erstkontakt, sondern um die kontinuierliche Kommunikation mit jedem einzelnen Kunden. Das trägt langfristig zum Unternehmenserfolg bei.

Customer Lifetime Value (CLV)

Ein Kunde kann über die einmalige Transaktion hinaus einen Wert ins Unternehmen bringen. Vielleicht kommt er als Stammkunde bald wieder. Oder er verbreitet seine Begeisterung an seine Freunde und hilft so, neue Leads zu gewinnen. Der Customer Lifetime Value beschreibt alle Vorteile und Conversions, die ein einzelner Kunde langfristig mit sich bringt.

Leads

Leads sind potenzielle Kunden, die auf die eine oder andere Weise auf das Unternehmen aufmerksam geworden sind und über deren Daten das Unternehmen verfügt. Mit der richtigen Pflege entwickeln sich Leads zu (wiederkehrenden) Kunden.

Customer Journey

Mit der richtigen Strategie wird die Customer Journey zur Traumreise! Die digitale Kundenbeziehung stützt sich auf zahlreiche Kontaktpunkte, die ein Unternehmen mit einem Kunden verbinden. So entwickelt sich ein ganz normaler Internetuser zu einem begeisterten Fan. Aber nur, wenn Du es schaffst, ihm jederzeit den richtigen Input zu bieten. CRM-Systeme und Strategien für die Kundenbindung helfen, die Bedürfnisse des Nutzers zu erkennen, vorauszusagen und zu befriedigen.

Warum lohnt es sich, in die Kundenbeziehung zu investieren?

Nach der kurzen Theoriestunde kommen wir zur Praxis. Welchen Vorteil bietet die Analyse und Verarbeitung der Kundendaten? Gerade kleine Unternehmen fragen sich, warum sie überhaupt so einen Aufwand betreiben sollen. Lohnt sich das? Bietet das dem Kunden wirklich einen Mehrwert? Die einfache Antwort: Ja.

Vorteile für den Kunden

CRM-Systeme speichern Informationen zu jedem Kunden, dessen Daten Du nutzen darfst. Im Idealfall können alle relevanten Abteilungen auf die für sie essenziellen Daten zugreifen. Die Rechnungsabteilung braucht die Anschrift? Der Customer Support will wissen, was der Kunde zuletzt eingekauft hat und mit wem er dabei in Kontakt stand? Der Projektmanager will beim Kundentermin einen möglichst guten Eindruck machen? Kein Problem! Mit den richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt begleitest Du den Kunden auf jedem Schritt des Weges. Das Ergebnis: Er fühlt sich willkommen und gut aufgehoben bei Dir. Eine durchdachte digitale Kundenbeziehung erspart dem Kunden nervige Wartezeit und sorgt für einen stimmigen Gesamteindruck vom Unternehmen.

Vorteile für Unternehmen

Wer interessiert sich eigentlich für Deine Angebote? Mit einer Datenanalyse der Kundendaten kannst Du Deine Zielgruppe eingrenzen und noch genauer ansprechen. Die digitale Kundenbeziehung bietet Dir die Möglichkeit, das Verhalten Deiner Stammkunden teilweise vorauszusagen. Aber es geht noch weiter:  Du lernst Deine wertvollsten Unterstützer besser kennen und verstehst die Bedürfnisse hinter den Transaktionen. Dieses Wissen kannst Du einsetzen, um noch bessere Angebote zu erstellen oder ein positives Nutzungserlebnis zu bieten. Die Kunden danken es Dir mit einem erhöhten Umsatz, mehr Conversions und einer hohen Weiterempfehlungsrate.

5 Möglichkeiten, um Deinem Kunden näher zu kommen

  1. Besucherdaten erheben und analysieren: Der erste Schritt für eine gute, digitale Kundenbeziehung sind Informationen. Wo ist der Nutzer das erste Mal in Kontakt mit Deinem Unternehmen gekommen. Auf welches Angebot oder welche Werbeanzeige kann er sich beziehen? Wenn Du weißt, dass ein Großteil deiner treusten Kunden von Facebook kommt, kannst Du mehr Ressourcen in diesen Kanal stecken. Wissen ist Macht!
  2. Datenmanagement digitalisieren und strukturieren: Eine digitale Kundenbeziehung sollte – logischerweise – digital sein. Wenn alle Daten an einem Ort gespeichert sind, reduziert das den Verwaltungsaufwand und erspart allen Beteiligten viel Stress. CRM-Systeme übernehmen diese Aufgabe und unterstützen Deine Mitarbeiter bei der persönlichen Ansprache der Kunden.
  3. Nutzerverhalten voraussehen: CRM-Systeme sammeln Daten. Intelligente Algorithmen nutzen das bisherige Nutzerverhalten und entwickeln von alleine Vorhersagen auf Basis der Kundendaten. Dadurch bekommen Deine Mitarbeiter wertvolle Informationen. In welcher Phase der Customer Journey befindet sich ein Kunde? Vor welchen Herausforderungen steht er gerade? Die künstliche Intelligenz hilft!
  4. Digitale Kundenbeziehung frisch halten: Kleine Aufmerksamkeiten erhalten die Freundschaft! Eine persönliche Ansprache im Newsletter oder ein kleiner Gruß zum Geburtstag scheinen unwesentliche Details zu sein. Sie sorgen aber dafür, dass sich der Kunde als Person wertgeschätzt fühlt. Du solltest es nur nicht übertreiben!
  5. Vertrauen durch Transparenz gewinnen und halten: Datensicherheit ist ein Muss im Umgang mit CRM-Systemen und sensiblen Kundendaten. Darum ist es wichtig, transparent und nachvollziehbar zu arbeiten. Wenn ein Kunde nicht will, dass du seine Daten speicherst, musst Du dem nachkommen. Sorge dafür, dass die Daten vor Missbrauch geschützt sind!

Customer Relationship Management: Informationen sind der Schlüssel

Nicht jedes Unternehmen braucht ein gewaltiges Marketingbudget und raffinierte CRM-Systeme. Oft reicht auch schon der Gedanke, dass die Wünsche des Kunden immer im Vordergrund stehen. „Kundenzentriertes Denken“ ist ein beliebtes Buzzword. Dahinter steckt aber der Wille, wirklich alle Prozesse im Unternehmen auf die Kundenzufriedenheit auszurichten. Damit das klappt, brauchst Du Daten und Informationen über Deine Kunden. Denn ein Kunde kauft nie nur ein Produkt – er kauft in gewisser Weise auch den Service, der damit zusammenhängt. Je mehr Informationen du hast, desto besser wird dieser Service, und damit auch der Wunsch des Kunden, wieder einmal bei Dir einzukaufen.  Durch den Fokus auf die digitale Kundenbeziehung erkennst Du langfristig die Wünsche Deiner Zielgruppe.


Habt Ihr Euch schon Gedanken gemacht, mit welchen kleinen Verbesserungen Ihr die digitale Kundenbeziehung aufmöbeln könnt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Kleine Unternehmen suchen immer nach neuen Kunden. Aber muss es dafür die Outbound-Akquise mit viel Eigenwerbung sein? Empfehlungsmarketing zeigt eine spannende Alternative: Wer im Internet gute Bewertungen und viele Sterne sammelt, der zieht die Kunden von alleine an. Inbound-Marketing bietet zahlreiche Vorteile: Du musst als Geschäftsführer keine eigenen Werbekampagnen planen, sondern die Kunden mit dem überzeugen, was Du sowieso gut kannst. Empfehlungen und Online-Bewertungen von überzeugten Kunden sind die schönste Währung: Wir verraten Dir, wie Du mit wenigen Tipps ein wahres Sternenmeer bei Facebook, Google und Co. gewinnst und was Du für einen guten Ruf im Internet konkret tun kannst. 

Mehr Kunden durch Online-Bewertungen – so kann es gehen

Ich war letztens auf der Suche nach einem Friseur in Dresden. Das ist eine erstaunlich komplexe Wissenschaft – alleine in meiner Straße gibt es sicher sechs Friseurstudios, die natürlich alle Wortspiele im Namen haben. Von außen lässt sich schwer erahnen, ob ich zufrieden aus dem Salon marschiere oder ob ich in den nächsten Wochen eine Kapuze brauche. Also habe ich einen Blick auf Google Maps geworfen: Einen Salon gab es im Internet gar nicht, drei Salons hatten keine Bewertungen und einer hatte sogar eine sagenhaft schlechte 2-Sterne-Note.

Der unscheinbarste Laden dagegen hatte viele begeisterte Kundinnen und eine eigene Facebookseite mit guten Bewertungen. Ich habe einen Termin für die folgende Woche bekommen. Neben dem Terminplaner ist mir ein kleiner Stapel mit Visitenkarten aufgefallen: Neben den klassischen Infos stand dort die kleine Bitte, dem Salon einen netten Kommentar im Netz zu hinterlassen. Und genau diese Strategie hat mich dann in den Laden gelockt – und sicher noch viele andere Kundinnen. Kein Wunder, dass ich nach dem Besuch das Handy gezückt habe und dem Friseur 5 Sterne bei Google Maps gegeben habe.

Empfehlungsmarketing: Unscheinbarer Star im Marketing-Mix

Natürlich hätte ich den Friseursalon nicht gut bewertet, wenn ich mit der Leistung nicht zufrieden wäre. Aber hätte ich es ohne den kleinen Anschubser gemacht? Wahrscheinlich nicht. Studien zeigen, dass Nutzer im Internet ihre negative Meinung mit höherer Wahrscheinlichkeit äußern als ihre Zufriedenheit. Denn hier haben sie schließlich ein akutes Problem, dem sie Luft machen wollen. Eine positive Erfahrung hingegen wird nur selten mit einer Bewertung honoriert. Gerade in Deutschland geht man als Kunde einfach davon aus, dass alles in Ordnung war. Die Grundlage dafür stammt aus der Psychologie und trägt den Namen Negativity Bias.

Übrigens: Bewertungen sind auch für die Suchmaschinenoptimierung interessant. Denn mit Rich Snippets wird die Sterne-Bewertung direkt in die SERPs übernommen – und sitzt dabei an einem besonders prominenten Ort.

Online-Bewertungen werden im Rich Snippet sichtbar

Online-Bewertungen werden im Rich Snippet sichtbar

Den Empfehlungen und Online-Bewertungen kommt im Inbound-Marketing eine wichtige Rolle zu. Ein guter Ruf zieht Kunden von alleine an – besonders dann, wenn es zahlreiche Anbieter gibt, die sich nicht grundsätzlich voneinander unterscheiden:

  • Ärzte und Apotheken
  • Dienstleister wie Friseure, Handwerker und Fahrschulen
  • Hotels und Gaststätten
  • kleine Ladengeschäfte in der Innenstadt

Kurzum: Alle Anbieter, die mit Local-SEO arbeiten und auf Kunden aus der näheren Umgebung angewiesen sind, brauchen einen guten Ruf. So setzen sie sich gegen die Konkurrenz durch.

 

Empfehlung von Proven ExpertNatürlich betrifft Empfehlungsmarketing auch Online-Unternehmen. Hier ist es für den Kunden sogar noch einfacher, eine Bewertung zu hinterlassen. Anbieter wie Amazon bieten von Haus aus Bewertungssysteme an. Externe Dienste wie ProvenExpert zeigen, dass eine ehrliche Bewertung im Internet Vertrauen zu einem potenziellen Kunden herstellt. Bei Arbeitgebern dagegen sind Online-Bewertungen bei Kununu oder Xing viel wert. Für jede Branche gibt es ein passendes, vertrauenswürdiges Bewertungsportal.

So kommst Du an wertvolle Sterne bei Google

  1. Sichtbarkeit ist alles! Um Bewertungen zu bekommen, brauchst Du zunächst ein Google My Business Profil. Mit wenigen Klicks machst Du Dich in Deiner Umgebung bekannt.
  2. Gute Arbeit wird belohnt. Die besten Wege, um an positive Online-Bewertungen zu kommen, sind fehlerfreie Arbeit und ein sympathischer Auftritt.
  3. Sei ehrlich und offen! Versuche Deine Kunden nicht zu einer Bewertung zu überreden. Der Hinweis, dass Du Dich über eine gute Bewertung freust, reicht meist schon aus.
  4. Bleibe in Erinnerung! Mit einer Visitenkarte oder einer kurzen Mail kannst Du den Kunden noch einmal im Nachgang freundlich um eine Bewertung bitten.
  5. Übertreibe es nicht! Ein kleiner Friseur in einer Nebenstraße hat realistischerweise nicht tausende Bewertungen. Du solltest also nicht alle Deine Freunde um eine 5-Sterne-Note bitten.
  6. Glatte 5,0 Sterne bei zahlreichen Bewertungen sind unrealistisch. Irgendjemand hat immer etwas zu meckern. Und das ist vollkommen in Ordnung.
  7. Nutzer erkennen, wenn Du Dir gute Bewertungen kaufst. Also lasse es lieber gleich bleiben.
  8. Sei dankbar! Wenn Dir ein guter Kunde einen netten Kommentar hinterlassen hat, solltest Du Dich bedanken – idealerweise live beim nächsten Termin.
  9. Einzelne schlechte Bewertungen sind kein Todesurteil. Viele Nutzer lesen sogar bewusst schlechte Kommentare und werden misstrauisch, wenn es gar keine negativen Stimmen gibt.
  10. Souveräne Reaktion bei Kritik: Viel wichtiger als ein 1-Sterne-Urteil ist Deine Reaktion darauf. Bleibe professionell und setze die Kritik trotz aller Schimpfwörter um.

Fazit: Online-Bewertungen lassen Deine Sterne strahlen

Lokale Geheimtipps entstehen nicht durch Zufall. Mit gezielten Bewertungsmarketing baust Du Dir online einen guten Ruf aus, der Dir Woche für Woche neue Fans bringt.  Für Local-SEO gibt es kaum eine bessere Möglichkeit, um zum Stadtgespräch zu werden. Gerade kleine Unternehmen können mit einer gut gepflegten Präsenz und glaubwürdigen Bewertungen bei den Nachbarn punkten. Für die potenziellen Kunden sind gute Bewertungen ein wichtiger Aspekt bei der Suche nach einem lokalen Dienstleister. Schließlich willst Du zur Stelle sein, wenn jemand nach Deinem Angebot sucht!


Wie geht Ihr an das Thema Online-Bewertungen heran? Lasst Ihr die Kommentare einfach kommen oder betreibt Ihr aktiv Reputations-Marketing? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Das große Performance Marketing FAQ

 

Wir setzen bei unseren Projekten vor allem auf Performance Marketing, mit dem wir die Ziele unserer Kunden umsetzen. Damit lassen wir uns am Erfolg messen – denn der kann beim Performance Marketing exakt nachverfolgt werden. Performance Marketing ist weniger eine eigene Teildisziplin im Online Marketing, sondern ein Tool, mit dem wir Kampagnen zielgerichtet optimieren. Wir beantworten Dir alle Fragen rund um das Thema Performance – hier findest Du alles, was Du über das Marketing nach Leistung wissen musst!

Was ist Performance Marketing?

Online Marketing besteht aus vielen Teildisziplinen: SEO, SEA, Content Marketing, Social Media und noch viele andere Aspekte gehören auf jeden Fall dazu. Performance Marketing ist keiner dieser Teilbereiche, sondern eine ganz spezielle Art, wie wir als Agentur arbeiten. Wie der Name schon sagt, geht es beim Performance Marketing um die Leistung.

Das Ziel der Arbeit ist es, eine messbare Reaktion beim User zu erzielen. Das kann ein Klick auf eine Anzeige sein, oder das Registrieren für einen Newsletter, oder eben einfach der Einkauf im Online-Shop. Zunächst definiert man ein festes, messbares Ziel, welches man mit der Werbekampagne erreichen will. Dann startet die intensive stetige Optimierung – und diese dauert so lange an, bis man das Ziel erreicht hat. Am Ende lässt sich ganz einfach messen, wie die Leistung ausgefallen ist und beweisen, dass der Erfolg wirklich auf den einzelnen Maßnahmen des Performance Marketings basiert.

Wofür eignet sich Performance Marketing?

Performance Marketing eignet sich für alle Werbekampagnen, bei denen man mit messbaren Kennziffern arbeitet. Ein Klick auf eine Anzeige oder ein Einkauf nach dem Besuch einer Landing Page lassen sich sehr einfach tracken und nachverfolgen. Deswegen ist das Marketing nach Leistung sehr beliebt im E-Commerce, also bei Online-Shops oder beim Verkauf von Dienstleistungen. Fast alle Teilbereiche des Online Marketing lassen sich mit dem Performance-Tracking effizienter bearbeiten – SEO, SEA und auch Teilbereiche des Social Media Marketings zählen zu den Möglichkeiten.

Welche Mittel und Maßnahmen gibt es, um Deine Ziele umzusetzen?

  • Exaktes Tracking der Userströme über Google Analytics – mit der Optimierung der “Reise” durch Deine Seite steigt auch die Conversionrate!
  • SEA-Anzeigen bei Google AdWords oder mit Bing Ads sorgen für mehr User auf Deiner Seite.
  • Onpage-Optimierung nach den neuesten SEO-Standards, damit Deine User Dich auch finden.
  • Ein Newsletter mit klarem Call-to-Action bringt mehr Besucher und Kunden auf Deine Seite.
  • Knackige Landing Pages, die dem User perfekt erklären, warum er bei Dir kaufen soll und ihn direkt zur Aktion führen.
  • Zielgerichtetes Affiliate-Marketing, mit dem Du Deine Affiliate-Links perfekt in Szene setzt.

Welche Kennziffern sind im Performance Marketing besonders wichtig?

Es ist besonders wichtig, dass sich alle Erfolge und Versuche klar messen lassen. Dafür gibt es zahlreiche Tools für Webmaster und Online Marketer. Google Analytics zählt mit Sicherheit zu den wichtigsten Quellen für die tiefgehende Analyse. Welche Kennziffern besonders wichtig sind, hängt dabei vor allem vom Projekt ab:

  • Die CTR (Click-Through-Rate) ist bei Newslettern und AdWords-Anzeigen ein entscheidendes Kriterium.
  • Die Conversionrate entscheidet über den Erfolg bei Kampagnen, die auf dem Verkauf oder auf Transaktionen basieren.
  • Kommentare oder Interaktionen können eine wichtige Rolle spielen, wenn Du Dir mehr Fans im Social Media Bereich wünschst.
  • Impressionen haben ein breit gefächertes Anwendungsfeld und sind alleine wenig aussagekräftig, kommen aber dennoch zum Einsatz.

Was kann Performance Marketing NICHT leisten?

Damit wir unsere Arbeit wirklich als Performance Marketing klassifizieren können, muss das Ergebnis eindeutig messbar und optimierbar sein. Das ist schwierig, wenn es um schwammige Ziele geht: Mit Performance Marketing kann man also nur schwer die Bekanntheit einer Marke oder eines Produktes steigern. Natürlich kann das als Nebenprodukt zur Arbeit an der Conversionrate oder dem Social Media Auftritt passieren, aber dieser Erfolg ist eben nur sehr schwer in aussagekräftige Zahlen zu fassen. Deswegen funktionieren Branding-Kampagnen besser, wenn man das Thema ganzheitlich betrachtet.

Worauf setzt unser Performance Marketing?

Uns ist es wichtig, dass unsere Kunden jederzeit wissen, welchen Einfluss unsere Maßnahmen auf ihre Werbekampagnen haben. Durch unsere konsequente Arbeit nach den Regeln des Performance Marketings herrscht auf beiden Seiten Klarheit. Außerdem ist es wichtig, dass ein realistisches Ziel vereinbart wird. Der Kern des Leistungs-Marketings ist schließlich, dass das selbst gesteckte Ziel auch erreicht werden kann.

Wir wollen beherzt zugreifen. Manchmal ist eine radikale Änderung, die den größten Erfolg bringt, manchmal ist es ein einzelnes Wort in der Werbeanzeige, was die Conversionrate plötzlich ankurbelt. Uns ist es wichtig, dass wir keine Angst vor großen Schritten haben – und im Zweifel immer ein Back-up haben, wenn eine Maßnahme eben gar nicht greift.

Fazit: Mehr Leistung für Deine Seite!

Hohe Transparenz für sichtbare Erfolge: Performance Marketing liegt uns sehr am Herzen. Denn mit diesem Tool lassen sich alle Entwicklungen einfach nachvollziehen und noch weiter optimieren. Kleine Schritte oder große Sprünge machen am Ende den gesamten Weg aus – und davon profitieren am Ende alle Seiten.

Welche Fragen sind noch unbeantwortet geblieben? Was willst Du unbedingt noch über Performance Marketing wissen? Stell Deine Fragen in den Kommentaren und wir beantworten sie Dir!

Das neue Jahr nähert sich mit großen Schritten und wir wagen einen Blick auf die Entwicklung der Onlinemarketing-Trends 2017. Letztes Mal haben wir die Trends in Sachen SEA und AdWords unter die Lupe genommen. Dieses Mal dreht sich alles um die eCommerce-Trends 2017 – was kommt, was geht, was bleibt?

Digitaler Handel auf Erfolgskurs

eCommerce hat eine strahlende Zukunft. Gut, das wird jetzt niemanden so richtig überraschen, aber die Zahlen sind dennoch beeindruckend: 51 Prozent der User shoppen lieber online als im stationären Handel. Schaut man sich nur die Millenials, also die Generation derjenigen, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurden, an, liegt der Wert schon bei 67 Prozent. Tendenz: steigend! Experten schätzen, dass der Umsatz im Onlinehandel bis 2020 Jahr für Jahr im Durchschnitt um 9,32 Prozentpunkte steigen wird. Das bedeutet aber nicht nur goldene Zeiten im eCommerce, sondern auch neue Herausforderungen, denen man sich stellen muss.

Eine persönliche Shoppingerfahrung wird für viele Kunden zu einem wichtigen USP. Es gibt so viele Onlineshops da draußen – warum also sollten sich die User genau für Deinen entscheiden? Diese Frage beherrscht einen der größten eCommerce-Trends 2017: Personalisierung und Interaktion.

Die personalisierte Customer Journey

Es ist so schön, in den Lieblingsladen zu kommen, mit einem Lächeln begrüßt zu werden und mit einem freundlichen „Wie immer?“ die besten Angebote nach dem eigenen Geschmack gezeigt zu bekommen. Genau dieses Erlebnis ist eine der letzten Bastionen des lokalen Einzelhandels. Aber können Onlineshops dieses Gefühl vielleicht bald schon nachmachen?

Das persönliche Einkaufserlebnis spielt 2017 eine wichtige Rolle. Die User wollen das Gefühl haben, als Person wahrgenommen und genau da abgeholt zu werden, wo sie stehen. Das fängt bei personalisierten Produktempfehlungen an und hört bei Größenberatern und einer persönlichen Ansprache noch lange nicht auf. Die neuen Shopsysteme wie Magento 2 und Sitecore helfen dabei, die Anzeige des Onlineshops auf den jeweiligen User abzustimmen und anzupassen.

Die eCommerce-Trends 2017 umfassen aber auch Datenbanken, die unzählige Informationen zu jedem einzelnen Objekt im Onlineshop speichern können. So bekommt der Kunde in Echtzeit und abhängig von den eigenen Präferenzen immer genau die Beratung, die er haben will. Hier spielt auch künstliche Intelligenz eine große Rolle, um die Customer Journey auf allen Kanälen zu begleiten und zu lenken.

Schneller als der Konkurrenz: Page Speed und mehr

Die Schatzkiste der neuen Technologien für das eCommerce ist prall gefüllt. Die Frage ist nur, wie man genau die passenden Innovationen auswählt, ohne den eigenen Shop zu sehr zu überfrachten. Denn wer es übertreibt oder unsauber arbeitet, der hat schnell mit einer lahmenden Seite zu kämpfen. Daher ist die PageSpeed-Optimierung einer der größten eCommerce-Trends 2017.

Besonders im Hinblick auf das mobile eCommerce ist ein schnell und sauber ladender Shop enorm wichtig. Jede Sekunde, die der User auf einen weißen Bildschirm starrt, ist eine verlorene Sekunde. Studien zeigen, dass ein schneller Ladeprozess pro eingesparter Sekunde eine um 27 Prozent höhere Conversionrate mit sich bringt. Die Steigerung der Benutzerfreundlichkeit wirkt sich nicht nur positiv auf den Kunden aus, sondern macht auch die Suchmaschinen glücklich – denn Google bewertet im kommenden Jahr mobil optimierte Seiten besonders hoch.

5 weitere eCommerce-Trends 2017

  1. Die Integration von eCommerce und lokalen Shops – also die Lieferung direkt nach Hause, nachdem man sich ein Produkt live angeschaut hat.
  2. Same-Day Delivery und neue Möglichkeiten, den Lieferprozess einfacher zu machen – Drop-Off-Points oder große Paketboxen beispielsweise
  3. Persönlichkeit ist alles: Der Kunde möchte direkten Kontakt und ein persönliches Erlebnis beim Shopping
  4. Persönliche Empfehlungen werden Gold wert sein – im Dschungel der unzähligen Online-Shops hören User gerne auf die Erfahrungen ihrer Freunde und Bekannten. Und das kann man für sich nutzen!
  5. Content bleibt King, wird aber persönlicher. Unterschiedliche Produkttexte für ein und dasselbe Produkt können so verschiedene Zielgruppen ansprechen und für sich gewinnen

Fazit: Neue Herausforderungen warten!

eCommerce boomt, wird aber auch immer komplexer. Alleine die Integration von verschiedenen Konzepten – online und offline – und die umfassende Datenanalyse, die der Personalisierung zugrunde liegt, übersteigen für viele kleine Shops die Grenze des Machbaren. Aber nicht jeder Online-Shop muss mit den ganz großen im Business mithalten. Wer es schafft, mit den eigenen Produkten oder der eigenen Persönlichkeit zu punkten, der zieht genau die richtigen User an, die zu treuen Fans und Kunden werden können. Und das gilt auch 2017!

Was sind eure Vorsätze für euer eCommerce im nächsten Jahr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

B2B vs. B2C – was nach komplizierten Abkürzungen klingt, ist einfach nur die Unterscheidung, ob man seine Dienstleistungen und Produkte für den Endkunden anbietet oder mit einem anderen Business interagiert. B2B Onlinemarketing folgt anderen, aber ähnlichen Regeln wie das digitale Marketing hin zum Endverbraucher. Wir erklären die Unterschiede und zeigen, wie man mit richtig gutem B2B-Marketing Erfolg hat.

Entscheider denken anders

Der größte Unterschied zum B2C (Business-to-Customer) ist natürlich, dass man es beim B2B Onlinemarketing nicht mit dem Kunden zu tun hat, sondern es um Entscheider geht. Wer ist ein Entscheider? Das kann ganz unterschiedlich sein – vom Vertriebsmitarbeiter über den Marketingmanager bis hin zum Chef, wenn es sich um einen Soloselbstständigen handelt. Folgende Konstellationen fallen unter den Begriff B2B (Business-to-Business):

  • Klassische Unternehmen, die eine Dienstleistung outsourcen
  • Selbstständige, die ihre Webseite professionell boosten wollen
  • Freiberufler, die in einem Netzwerk zusammenarbeiten
  • Öffentliche Einrichtungen, die einen externen Experten für Content suchen

Kann man den Entscheider in der Businesswelt mit dem normalen User vergleichen? Definitiv! Aber in der Geschäftswelt gelten andere Maßstäbe und viele Unternehmen setzen andere Prioritäten als der normale User. Diese Infografik auf t3n fasst perfekt zusammen, welche Aspekte im B2B-Marketing eine besonders große Rolle spielen.

Mit Leads die Führung gewinnen

Was heißt das nun genau für das B2B Onlinemarketing? Zum einen natürlich, dass man viel mehr Geduld braucht und sich in einem ganz anderen Umfeld bewegt. Während es beim B2C-Marketing auf ausreichenden Traffic ankommt, liegt der Fokus beim B2B auf der Leadgenerierung.

Ein Lead ist ein neuer Kunde, ein Auftrag oder auch nur ein Abonnent des eigenen Newsletters. Und bei der Leadgenerierung zählt Qualität vor Quantität. Man kann sich das B2B-Marketing wie einen Trichter vorstellen: Es nützt nichts, oben immer mehr Wasser (oder Traffic) einzuschütten, wenn die untere Öffnung nicht dazu optimiert ist, auch wirklich ein Ergebnis herauszubringen.
Die Conversionrate ist die entscheidende Maßzahl beim B2B Onlinemarketing. Wie verwandelt man Traffic in Leads und neue Geschäftskunden? Man muss sie umwerben und Geduld haben. Denn im Gegensatz zu den klassischen Usern gibt in der Businesswelt in der Regel keine Spontankäufe. Die Entscheider recherieren lange und kaufen dann bei dem Anbieter, der das beste Gesamtpaket aus Service, Leistung und Vertrauen verspricht.

5 Wege zum Erfolg im B2B Onlinemarkting

  1. Email-Marketing: Der Dinosaurier in der Welt des Onlinemarketings hält tatsächlich bis heute die Spitzenposition in Sachen B2B inne. Das liegt daran, dass der Entscheidungsprozess im Businessmarketing länger dauert und mit fundierten Informationen stattfindet – eine gelegentliche Erinnerung an die eigene Marke kann da Wunder wirken.
  2. Content-Marketing: Think outside the box! Content für das B2B Onlinemarketing kann in ganz verschiedenen Formen daherkommen. Von Case-Studies bis hin zum Inhalt des Newsletters steigert er die Markenbekanntheit und generiert damit Leads.
  3. SEO und SEA: Auch in der B2B-Welt will man gefunden werden. Und zwar mit eigens entwickelten, engmaschigen Kampagnen, die wirklich nur Firmenkunden ansprechen.
  4. Webseite: Die eigene Internetpräsenz ist und bleibt das wichtigste Tool zur Leadgenerierung. Aber auch hier ist eine radikale Ausrichtung auf die Zielgruppe und ihrer Bedürfnisse wichtig für den Erfolg. Hier geht es weniger darum, Entscheider sofort zum Kauf zu bewegen, sondern Vertrauen zu vermitteln und das eigene Produkt so gut wie möglich zu präsentieren, um die Entscheidung einfacher zu machen.
  5. Was danach kommt: Ein Lead ist schön und gut. Aber damit aus der Spur auch ein Gewinn wird, muss der Kunde umworben werden. Und zwar nicht plump, sondern mit Fachwissen und geballter Kompetenz!

Fazit: B2B Onlinemarketing ist Vertrauenssache

Die Parallelen zwischen dem klassischen digitalen Marketing für User aller Art und dem B2B Onlinemarketing sind viel größer, als sonst immer gepredigt wird. Wer erfolgreich werben will, der muss seine Zielgruppe kennen, ihre Bedürfnisse verstehen und darauf hin optimieren – nur, dass die Zielgruppe beim B2B-Marketing eben viel kleiner ist und mit anderen Ansprüchen in die Verhandlung geht. Wer das im Hinterkopf behält, der hat auch in der Geschäftswelt Erfolg!

Die Welt wächst zusammen! Heute ist es kein großes Problem mehr, in einem Shop aus den USA einzukaufen oder Übersetzungsarbeiten nach Indien auszulagern. Aber funktioniert das auch andersherum? Wie funktioniert International SEO und wie kannst Du dafür sorgen, dass Deine Seite neue Märkte erobert? Wir verraten Dir die besten Tipps für länderübergreifende SEO!

Muss es unbedingt international sein?

International ist ja nicht gleich international. Stell Dir vor, Du hast einen kleinen Onlineshop oder bietest eBooks und Coachings an. Niemand würde jetzt von Dir erwarten, nach Japan zu exportieren oder Deine Seite für den australischen Markt zu optimieren. Aber International SEO kann eben auch bedeuten, dass Du die Märkte in Österreich und der Schweiz erschließt – das alleine sind schon 16 Millionen potenzielle Kunden, die Du mit ein paar kleinen Handgriffen erreichen kannst.
Google denkt national. Der Länderindex für Österreich ist ein vollkommen anderer als der für Deutschland. Das gilt natürlich auch andersherum – wer in Österreich sitzt und auch die Deutschen mit seinem Service glücklich machen will, der sollte ebenfalls auf länderübergreifende SEO setzen.

Ein weiteres gutes Beispiel: Wir hier in Dresden sind nur wenige Autobahnkilometer von der Tschechischen Republik und von Polen entfernt. Deswegen kann es auch mit einem stationären Geschäft oder Service eine gute Idee sein, diese potenziellen Kundengruppen mit länderspezifischem SEO anzusprechen und sie so nach Elbflorenz zu locken.

Global ausgerichtet, länderspezifisch optimiert – ein Widerspruch?

Wer seine Webseite(n) global ausrichten will (oder zumindest mehrere Länder ansprechen will), der sollte gar nicht erst versuchen, einfach nur Übersetzungen zu erstellen. Für viele ist das nämlich schon das Höchste der Gefühle in Sachen International SEO: Das Google Translator-Plugin wird installiert und fertig. Aber gerade das ist der falsche Weg!

Welche Seite fändest Du vertrauenswürdiger? Ein Webshop.es, der mit einer kruden Übersetzung ins Deutsche glänzt, oder ein Webshop.de, bei dem erst der Blick ins Impressum verrät, dass der Seitenbetreiber seinen Sitz in Spanien hat?

Kurz gesagt: Internationale SEO basiert auf vielen Faktoren und hat viel mit Vertrauen zu tun. Bei den folgenden Tipps zur internationalen Optimierung konzentrieren wir uns auf Tipps für die Expansion nach Österreich oder in die Schweiz, die ohne Language Targeting und Übersetzungen auskommen.

5 Tipps für International SEO

  1. Die passende Top-Level-Domain schafft Vertrauen. Die Endungen “.at” und “.ch” sind wahre Türenöffner für den lokalen Markt und senden starke Ländersignale an Google.
  2. Kopiere nicht einfach den Seiten-Code für Deine länderspezifische Seite! Mit “hreflang tags” kannst Du den korrekten Ländercode angeben und so auch für Google Trust-Signale senden.
  3. Auch wenn in den beiden südlichen Ländern Deutsch gesprochen wird – lokale Besonderheiten sollten bei den Keywords beachtet werden! Auch manche Ausdrücke würden die Einheimischen sofort als “zu deutsch” erkennen – hier am besten einen Probeleser anheuern!
  4. Duplicate Content ist auch bei International SEO ein No-Go. Gerade, wenn man für Österreich eine eigene Seite erstellt, kommt man schnell in die Versuchung, die Texte einfach zu kopieren. Das gefällt Google gar nicht! Das gilt übrigens auch für Meta-Tags.
  5. Überhaupt: Individueller Content hört nicht bei den Texten auf. Studien oder Testimonials aus Deutschland wirken auf schweizerischen und österreichischen Seiten komisch.

Fazit zur internationalen Suchmaschinenoptimierung

Mit wenigen Schritten kannst Du auch über die Grenzen Deiner eigenen Nation heraus erfolgreich sein. Daher gilt: Du solltest nur bei jedem Schritt auf dem Weg den Kundennutzen im Auge behalten und Dich fragen, was für die User am angenehmsten ist. Damit bist Du auf einem guten Weg, im World Wide Web erfolgreich zu sein!

All dieses Gerede über Usability – dabei gibt es doch ein viel schöneres Wort dafür: Benutzerfreundlichkeit. Denn bei dem Stichwort “Usability” vergessen viele das eigentliche Ziel: Den Online-Shop für Benutzer freundlicher zu machen. Wir haben die 5 Fehler gesammelt, die den meisten Usern bei der Nutzung eines Online-Shops auf den Geist gehen und die dazu führen, dass der User den Kaufprozess abbricht.

Usability im Onlineshop – ist das wirklich so wichtig?

JA! Denn in manchen Online-Shops liegt die Absprungrate nach dem Warenkorb bei 70%! Und wer den Kaufprozess nicht beendet, der gibt auch kein Geld auf Deiner Seite aus und wird es vermutlich auch in Zukunft nicht tun. Und so viele Probleme, an denen der User scheitert, lassen sich mit wenigen Klicks beheben! Weitere Tipps und Best-Practice-Beispiele, wie Ihr den Kaufprozess optimieren könnt, findet Ihr bei SEOkratie.

 

 

Die 5 nervigsten Fehler, die User den Kaufprozess abbrechen lassen – und wie Ihr sie behebt

 

User direkt in den Warenkorb führen
Viele Online-Shopper wollen nicht nur einen Artikel kaufen, sondern sich erst einmal in Ruhe umschauen. Oder sie wollen, damit es sich lohnt, gleich mehrere Sachen kaufen. Aber oft werden sie rüde vom Kaufprozess unterbrochen. Viele Shops führen den User nämlich direkt in den Warenkorb, wenn sie auf ein Item klicken. Damit entgeht ihnen aber der Verdienst an den Zusatzprodukten, die man zwar auf der Produktseite findet, nicht aber vom Warenkorb aus.

 

Unübersichtlicher Kaufprozess mit zu vielen Unterseiten
Das Ausfüllen der Formulare im Shop nervt. Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail… Bei der Kaufprozess-Optimierung geht es also darum, das Ganze so schlank wie möglich zu gestalten. Jede zusätzliche Seite birgt das Risiko, nicht richtig zu laden. Das absolute Minimum an Nutzerfreundlichkeit: Eine Fortschrittsanzeige für den User.

 

Der Zwang, ein Kundenkonto anlegen zu müssen
Die Vorteile eines Kundenkontos bei Eurem Shop liegen auf der Hand – für Euch zumindest. Aber viele User haben keine Lust, sich für jeden kleinen Online-Shop einen Nutzernamen und ein Passwort zu überlegen und es sich zu merken. Außerdem ist der Zusatznutzen eines Kundenkontos für viele Nutzer komplett unklar. Also: Gast-Einkauf ermöglichen, Registrierung verschlanken!

 

Zusätzliche Kosten verstecken
Hauptgrund für Abbrüche im Kaufprozess: Zu hohe Versand- oder Zusatzkosten oder eine zu geringe Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten. Seid hier von Anfang an transparent! Auch, wenn Ihr für PayPal gesonderte Kosten erhebt, solltet ihr das erwähnen, BEVOR sich der User mitten im Checkout befindet. Auch, wenn ihr das lieber nicht tun solltet – Zusatzkosten schrecken immer ab.

 

Der letzte Kick fehlt, um den Kaufprozess zu beenden
Du hast (Deiner Ansicht nach) einen schlanken Checkout, aber kämpfst trotzdem mit einer hohen Absprungrate beim Kaufprozess? Insbesondere bei hochpreisigen Shops, aber auch in jeder anderen Sparte muss sich der User wirklich wohl fühlen, um letztendlich auf “Bestellen!” zu klicken. Das erreichst Du nicht mit einem kalten Formular, sondern mit persönlicher Ansprache und einer echten Wohlfühl-Atmosphäre.

Fazit: Kaufprozess-Optimierung – Usability für alle!

Es wird immer User geben, die es sich im letzten Moment noch einmal anders überlegen und den Kaufprozess abbrechen. Aber die Ursache für viele Abbrüche liegt in Eurer Seite selbst. Es ist absolut essentiell, dass Ihr Eure Seite mit den Augen des Kunden seht. Macht ruhig Tests mit Freunden und Bekannten und nehmt ihre Einwände ernst! Denn bei der Usability-Optimierung für Euren Onlineshop solltet ihr immer, IMMER die Nutzer im Blick haben – und zwar jeden einzelnen.

Wir haben schon einmal über die Basics des Remarketings geschrieben. Welche Möglichkeiten gibt es, was sind die Vorteile vom Remarketing und wofür setzt man dieses Mittel idealerweise ein? Heute soll es weniger um diese Erklärungen gehen, sondern darum, warum Remarketing 2017 im Online-Marketing-Mix nicht fehlen darf.

Remarketing einfach erklärt

Trotzdem haben wir noch einmal die Eckpunkte zum Thema Remarketing zusammengefasst, damit Ihr nicht erst noch einmal den Beitrag von 2015 lesen müsst (was Ihr aber natürlich trotzdem gerne tun könnt, wenn Ihr mit diesem Artikel durch seid!)

  • Remarketing spricht User an, die schon einmal auf der eigenen Seite waren und zum Beispiel einen Kaufprozess gestartet, aber nicht beendet haben
  • Bannerwerbung, Text-Ads, Youtube-Clips – mit Remarketing bei Google AdWords ist alles möglich
  • Beim Remarketing definiert man eine Zielgruppe über Listen (z.B. alle User, die in den letzten 30 Tagen eine bestimmte Produktseite aufgerufen haben) und spielt dann an diese User gezielt Anzeigenwerbung aus

Und was ist jetzt so wichtig am Remarketing?

Alles! Auch wenn Remarketing 2017 nicht so sehr im Spotlight steht wie andere Marketingmittel, so ist es doch der heimliche Star in Sachen AdWords. Denn mit kaum einer anderen Targeting-Option lassen sich so einfach so fest definierte Gruppen ansprechen. Auch in Sachen Conversionrate und CR-Optimierung ist und bleibt Remarketing 2017 der Klassenprimus.

Daher ist es schade, dass sich viele Leute nicht wirklich damit beschäftigen. Die meisten Erklärungen zu diesem Thema drehen sich um Listen und wie man die perfekten Filter für jede nur denkbare Zielgruppe erschafft. Tatsächlich fällt bei einer kurzen Recherche auf, dass alle Themen, die sich ums Remarketing drehen, recht technisch sind.

Das heißt natürlich nicht, dass die Tipps alle schlecht wären. Die richtige Auswahl der Zielgruppen und das Erstellen der einzelnen Listen ist und bleibt ein zentraler Bestandteil beim Remarketing. Aber geht da nicht noch mehr?

Wir fordern: Besseres Remarketing für alle!

Wir dagegen finden, dass Inhalte zählen – auch beim Remarketing. Denn sonst kommt man schnell in die Situation, dass User förmlich von bestimmten Banner-Ads “verfolgt” werden. Für viele ist das ein echtes No-Go. Verständlicherweise! Denn die beliebtesten Filter, zu denen fast jeder Guide rät, sind “Alle Besucher” und “No Conversions”. Sprich, jeder, der auch nur einen virtuellen Fuß auf die Seite gesetzt hat (absichtlich oder durch einen Link), bekommt diese Anzeigen ausgespielt. Das kann schnell nerven!

Viel wichtiger ist es, sich zu überlegen, WARUM der User z.B. keine Conversion getätigt hat oder den Kaufprozess abgebrochen hat. Hier kann man dann den Hebel ansetzen und zum Beispiel USPs hervorheben oder gezielt Kunden ansprechen, die in einer bestimmten Phase ihrer Customer Journey stecken und nur noch den letzten Kaufanreiz brauchen.

Verlässlicher Kundenfänger oder nervige Spielerei? Das Fazit zum Remarketing 2017

Und was bringt Remarketing 2017? So richtig weiß man das noch nicht, es steht aber zumindest nicht ganz oben auf der To-Do-Liste von Google. Das liegt auch daran, dass das aktuelle System ziemlich gut funktioniert und mit den Tracking-Daten quasi nebenbei auch noch wertvolle Datensätze zu Usern sammelt.

Wir wünschen uns einen Wechsel des Fokus hin zu sehr filigranen Remarketing-Kampagnen – denn hier gilt definitiv “One Size Does NOT Fit All.” Jede Kampagne braucht klar definierte Ziele (und nein, “eine höhere Conversionrate!” ist kein klar definiertes Ziel) und eine eigene Strategie. Wir helfen gern!

Alle Welt richtet sich nach Google – und das ist ja auch gut so, denn in Sachen Suchmaschinen macht niemand der Alphabet-Tochter Konkurrenz. Aber bei der Produktsuche über Amazon sieht das anders aus. Händler auf dem größten Marktplatz der Welt wollen möglichst weit oben in den Rankings landen. Aber lassen sich die Suchergebnisse bei Amazon ebenso leicht per SEO optimieren wie bei Google? Wir haben das Thema Amazon SEO einmal genauer unter die Lupe genommen!

Amazon SEO – schon lange kein Nischenthema mehr

Im E-Commerce werden Produkte über Amazon gefunden. Das ist keine mutige Behauptung, sondern die gut belegbare Realität: Immer mehr User beginnen die Suche nach einem bestimmten Produkt nicht bei Google, sondern bei Amazon. Auch wenn Google mit den neuen Shopping-Anzeigen versucht, gegenzusteuern – Amazon ist eine so bekannte Marke im Bereich E-Commerce, dass sie für viele Nutzer stellvertretend für alle anderen Online-Shops steht. Das ist auch kein Wunder: Zahlreiche Händler nutzen den Amazon Marketplace, um die Umsätze des eigenen Shops ein wenig zu steigern. Das bringt einige Vorteile mit sich:

  • Verkäufer profitieren von der gewaltigen Reichweite von Amazon
  • Nischenware wird bei Amazon öfter gesucht und schneller gefunden
  • Gebrauchtkäufe sind an der Tagesordnung
  • auf Wunsch (und gegen Bezahlung) übernimmt Amazon Verpackung und Versand
  • Amazon ist die ideale Testumgebung für Preise und neue Produkte

Kein Wunder also, dass User wie Anbieter auf den Marketplace vertrauen. Aber wie lassen sich nun mit Amazon SEO die eigenen Einnahmen steigern? Dazu schauen wir uns zunächst an, nach welchen Kriterien Amazon seine Produkte findet und sortiert.

Erfolgsfaktoren bei der Amazon-Suche: Relevanz trifft Performance

Grundsätzlich funktionieren die allgemeine Google-Suche und der Finde-Algorithmus von Amazon sehr ähnlich. Beide Unternehmen wollen ihren Usern schließlich nur die relevantesten Ergebnisse präsentieren. Allerdings gibt es einige Punkte, die beide Suchmechanismen unterscheidet – und damit auch offenlegen, warum sich Amazon SEO so von der klassischen Suchmaschinenoptimierung unterscheidet.

Diese Aspekte lassen sich grob in zwei Klassen unterteilen und wurden von der Online-Marketing Agentur Rockit-Internet in einer Infografik zusammengefasst:

Chemie-Fans aufgepasst! Das Periodensystem von Amazon SEO sieht laut den Experten so aus:

Chemie-Fans aufgepasst! Das Periodensystem von Amazon sieht laut den Experten so aus. (Quelle: rockit-internet.de)

 

Performance-Faktoren

Die orange markierten Punkte in der Übersicht stehen ganz im Zeichen der Performance der einzelnen Items und Angebote. Händler können darauf keinen gewaltigen Einfluss nehmen, sondern nur mit kleinen Stellschrauben arbeiten und müssen eventuell sogar ein wenig experimentieren. Zu diesen Faktoren gehören Bewertungen, Conversions, Umsatz, CTR und CTS, Verweildauer, Händler-Performance, Verkaufsrang und Retourenquote.

Relevanz-Faktoren

Hier steckt all das Potenzial der Amazon SEO! Denn die Relevanz-Faktoren drehen sich ganz um die richtige Kategorisierung und Beschreibung der einzelnen Artikel bei Amazon. Auf die in der Grafik blau markierten Punkte können Verkäufer selbst Einfluss nehmen. Dazu gehören neben der Kategorisierung auch die Keywords, Produkttitel, Produktbeschreibung, Bilder, Dateinamen, Preis, Verfügbarkeit, Brand und Versalien.

 

Online Marketing Rockstars Podcast zum Thema Amazon mit Jörg Kundrath von Kavaj

Die 8 besten Tipps für mehr Relevanz auf Amazon

  1. Einfach auf Amazon gefunden werden – dazu muss erst einmal der Titel des Produkts stimmen. Je kürzer, desto besser! Kein User will Produktnamne entziffern, die sich über drei Zeilen strecken. Auch wenn die Versuchung groß ist: Im Titel lieber auf das bewährte Format „Brand + Name“ setzen!
  2. Die richtige Kategorisierung ist alles! Die Amazon-Suche läuft zu einem großen Teil über Filter – je mehr Infos bei der Angebotserstellungen angegeben werden, in desto mehr Ergebnislisten kann das Produkt auch auftauchen. Farbe, Größe und Hersteller auf keinen Fall vergessen!
  3. Die Amazon Seller Central bietet von Haus aus einen riesigen Katalog mit Kategorisierungsvorschlägen an – diese sollten unbedingt genutzt werden!
  4. Experimente sind schön und gut – aber Amazon ist sehr rasterförmig aufgebaut und bewertet nur Artikel gut, die nach einem gewissen Schema erstellt wurden. Altbewährtes ist hier wirklich die bessere Option!
  5. Die richtige URL macht den Unterschied! Amazon bietet an, die URL des Artikels mit einigen Parametern zu ergänzen – Keyword und Node sind hier besonders wichtig!
  6. Auch, wenn sie schwieriger zu beeinflussen sind, sind die Performance-Faktoren enorm wichtig – gerade Bewertungen machen bei Amazon viel aus. Aber: Authentisch muss es sein!
  7. Thema Produktbild: Ab 1000×1000 Pixeln lässt sich die Zoom-Funktion verwenden. Darauf sollte niemand verzichten – denn es steigert nachweislich die Conversionrate!
  8. Externe Tracker wie UberSeller bieten mehr Funktionen als die Amazon-eigene Software und lassen leichter Optimierungspotenzial erkennen.

Fazit: Amazon SEO gehört die Zukunft

E-Commerce boomt trotz aller Unkenrufe nach wie vor kräftig. Aber es wird schwerer, sich richtig zu positionieren und etwas von den Global Playern auf dem Markt abzuzwacken. Gerade Verkäufer über Amazon sollten aber definitiv wissen, wie sie sich auf der Plattform präsentieren. Und Amazon SEO ist der perfekte Weg, weiter oben in den Suchergebnissen zu erscheinen.

Oder willst Du lieber wissen, wie Du Dich gegen die Übermacht des E-Commerce-Riesen stellst? Wir haben die besten Tipps zusammengefasst, wie du als kleiner Shop gegen Amazon bestehst!