B2B lässt sich nur schwer mit dem klassischen B2C-Geschäft vergleichen. Es macht schließlich einen großen Unterschied, ob Du möglichst viele Kunden für Deinen Online-Shop gewinnen möchtest oder ob Du im engen, persönlichen Kontakt Business-Leads ansprichst. Du kannst Dir bei der B2B-Werbung im Internet einiges von der Konkurrenz abschauen. Und mit B2B-Performance-Marketing hast Du ein wertvolles Tool an der Hand, mit dem Du Deine Kampagnen perfektionierst. Wir verraten Dir, welche Tipps aus dem Performance-Marketing auch beim Geschäft mit anderen Unternehmen funktioniert und wie Du deine Strategie für den B2B-Markt anpasst. 

B2B-Performance-Marketing: Einzigartige Lösungen für Unternehmen

Performance-Marketing ist eine spezielle Form Online-Werbung anzugehen. Alle Maßnahmen sind auf eine messbare Reaktion des Endkunden ausgerichtet. Statt Zielen wie Markenbildung oder Kundenbindung geht es um Ergebnisse, die sich in Zahlen ausdrücken lassen. Beispiel: Du willst mit Deiner neuen Werbekampagne mindestens 1.000 Newsletterabonnenten gewinnen. Nachdem Du diesen Wert festgelegt hast, überlegen wir uns, wie das klappen kann und entwickeln eine Marketingstrategie, die auf diesen Wert ausgerichtet ist. Anhand von vorher festgelegten Datenpunkten bestimmen wir dann, ob eine Marketing-Maßnahme funktioniert hat oder ob wir noch einmal an den Planungstisch müssen.

Für B2B eignet sich Performance-Marketing ganz besonders gut: Es verbindet Effizienz, Rationalität und einen ausreichenden Spielraum, um kreative Kampagnen zu entwerfen. Zudem gibt es durch die klaren Zielpunkte einen wahren Datenschatz, der belegt, wie gut die Marketingmaßnahmen funktionieren. Kurzum: Es ist das ideale Tool, um kleine und mittelständische Unternehmen in die Welt des Online-Marketings zu führen. Kleiner Bonus: Wenn Du beim Performance-Marketing mit einer Agentur zusammenarbeitest, ist die Bezahlung der Spezialisten an den Erfolg der Kampagne gekoppelt.

 

Inforgrafik B2B-Performance-Marketing

KPIs für B2B-Performance-Marketing: Auf diese Zahlen kommt es wirklich an

  • Cost-per-Action/Cost-per-Lead: Der Klassiker unter den KPIs gibt an, wie viel Geld Du für einen Neukunden ausgegeben hast. Es ist für B2B-Unternehmen sinnvoller, die Kosten pro Lead zu tracken, weil Traffic relativ wenig Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg einer Kampagne hat. Klicks alleine führen zu keinen Geschäftskontakten. Beim Performance Marketing geht es darum, diese Kosten relativ niedrig zu halten.
  • Return of Investment (ROI): Jedes Unternehmen möchte sehen, dass sich sein Einsatz erhöht. Der ROI ist ein guter Startpunkt, um die Performance einer Kampagne zu überprüfen. Dieser Wert gibt an, wie viel Geld Du pro ausgegebenen Euro mit der Kampagne verdient hast. Als eigener KPI für das Performance-Marketing eignet er sich leider begrenzt, weil er zu unspezifisch ist. Man kann auf den ersten Blick nicht genau zuordnen, welche Aktionen wie zum ROI beigetragen haben.
  • Verhältnis zwischen Seitenbesuchern und Leads / Conversionrate: Die Conversionrate ist der Hebel, mit dem Du Geld verdienst. Es spielt keine Rolle, wie viele Menschen sich auf Deine Webseite verirren – es zählen nur Leads, die tatsächlich mit dir in Verbindung treten. Im B2B-Bereich ist die Conversionrate meist recht klein. Deswegen ist es sinnvoll, die Werbeaktionen so zielgerichtet zu targeten, dass Du wenige Leute ansprichst, diese aber mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu Deinen Kunden werden.

So umwirbst Du eine B2B-Zielgruppe: Kein Humor erlaubt?

Wenn wir einen Blick auf 50 der erfolgreichsten B2B-Werbekampagnen werfen, fällt vor allem der akute Humormangel auf. Tatsächlich ist die richtige Ansprache der Zielgruppe ein großes Problem im B2B-Bereich. Je nachdem, ob Du Investoren, Neukunden, Businesspartner oder andere Kontakte ansprechen willst, unterscheiden sich auch die Tonalitäten. Deswegen wählen die meisten Unternehmen einen sachlich-neutralen Ton, der zwar nicht sonderlich spannend ist, mit dem sie aber nichts falsch machen.

B2B-Performance-Marketing gibt uns die Möglichkeit, den Ton zu treffen, ohne die eigene Persönlichkeit aufzugeben.

Denn ein Blick in die Business-to-Customer-Welt zeigt uns, dass Kunden Charakterköpfe lieben. Marken mit einer einzigartigen Stimme gehen ins Ohr und bleiben im Kopf.  Das gilt nicht nur für private Endkunden, auch im Business öffnet ein Lächeln viele Türen. Aber eine gewisse professionelle Distanz ist wichtig, um Entscheider nicht ankumpelnd zu verschrecken. Der goldene Mittelweg ist wie so oft die Lösung des Problems.

Wie kann Dir Performance-Marketing dabei helfen? 

Eine klassische Methode aus dem Performance-Marketing ist der A/B-Test. Er verrät Dir, wie sich zwei unterschiedliche Seitenversionen oder Ads im direkten Vergleich schlagen. Und was in der Conversion-Optimierung funktioniert, funktioniert auch beim Umwerben der Zielgruppe. Die ersten Tage der Werbekampagne testest Du Dich durch alle denkbaren Kombinationen an Claims, Ansprachen, Inhalten und Tonalitäten. Es wird sich schnell zeigen, welche Varianten gar nicht funktionieren. Was gut performt, darf bleiben. Du darfst bei diesen Tests durchaus kreativ denken und mit gewohnten Mustern brechen. Es zählt, dass Du Deine Ziele erfüllst – alles andere ist zweitrangig.

Google Ads für B2B – Eine ganz andere Welt als B2C-Adwords

Dass sich die Zielgruppen im B2B-Bereich so stark unterscheiden, hat Einflüsse auf die PPC-Werbung. Performance Marketing weist Dir den Weg hin zu einer tollen Kampagne, die andere Unternehmen anspricht.

Zuerst möchtest Du herausfinden, welche Keywords für Dein Unternehmen gut funktionieren und Dir einen hohen Return of Investment einbringen. Dafür musst Du zuerst wissen, ab welchem CPL sich die Anzeige für Dich lohnt. Im B2B-Marketing arbeiten wir hier in ganz anderen Sphären als bei Online-Shops für Privatverbraucher. Während eine durchschnittliche Conversion im Onlineshop bei 50 bis 80 Euro liegt, reden wir beim Geschäft zwischen Geschäften von Auftragsvolumen im vier- bis sechsstelligen Bereich. Sprich: Es ist absolut in Ordnung, wenn Dich ein konvertierender Anzeigenklick 150 Euro kostet, wenn Du dadurch einen Kunden für ein Großprojekt gewinnst.

Du könntest jetzt natürlich eine tiefgreifende Keywordanalyse machen – oder Du nutzt Techniken aus dem Performance-Marketing. 

Bei einer großen Gewinnspanne lohnt sich Vorinvestition. Über ein paar Tage hinweg buchst Du Dich in alle Keywords ein, die zu Deinem Angebot passen. Das führt zu einer riesigen Menge an Klicks, aber einer wahrscheinlich etwas schwachen Conversionrate. Alle paar Stunden entfernst Du die schlechtesten Keywords – das ist der sogenannte Keyword-Purge. Studien zeigen, dass 61 Prozent aller Keywords gar nicht konvertieren – also weg damit! Übrig bleibt eine gesunde Gruppe an Keywords, die für Dein Unternehmen gut performen. Diese Vorgehensweise ist zwar kurzfristig relativ teuer, führt aber auf lange Sicht zu einer besseren Performance.

Fazit: Business to People – warum sich B2B und B2C gar nicht so stark unterscheiden

In der Geschäftswelt sind B2B und B2C klar voneinander getrennt. Aber beim Online-Marketing fällt auf, dass wir 2018 nicht mehr von verschiedenen Welten sprechen können. Beim B2B-Performance-Marketing wird das besonders deutlich: Wir bedienen uns bei vielen Techniken aus dem Privatkundenbereich. Ob A/B-Tests, Keyword-Purges oder KPIs: Die Zutaten sind ähnlich. Es kommt darauf an, wie wir diese Methoden einsetzen.

Um erfolgreich B2B-Performance-Marketing einzusetzen, brauchst Du einen guten Plan und einen Überblick über alle Daten, die Dir zur Verfügung stehen. Deswegen ist es sehr wichtig, dass Du in gutes Tracking investierst. Neben Google Analystics helfen Dir die Tracking-Tools von Google Ads weiter. Damit navigierst Du selbst in einer engen Nische wirkungsvolle Online-Kampagnen mit einem gesunden Mix aus PPC und CRO.


Zusammenfassung:

  • B2B-Performance-Marketing beschreibt Online-Kampagnen, die mit konkreten Kennzahlen arbeiten.
  • Du legst klare Ziele fest, die Deine Werbekampagne erreichen soll. Diese Zahlen orientieren sich an KPIs wie CPL, ROI und der Conversionrate.
  • Du testest alle denkbaren Lösungen gegeneinander und nutzt die Top-Performer in der Praxis.
  • Performance-Marketing eignet sich zur Leadgenerierung, zur zielgruppengerechten Ansprache der Kunden und Optimierung der SEA-Anzeigen.
  • Wichtig: Um Performance-Marketing richtig umzusetzen, ist gutes, detailliertes Tracking notwendig. Achte darauf, dass Du alle Daten im Blick hast!

Das sind unsere Erfahrungen mit Performance-Marketing für B2B-Unternehmen. Wie sieht es bei Dir aus? Lasse es uns in den Kommentaren wissen! 

Laut t3n.de ist es eine Anleitung zum Geldverbrennen: Social Media und B2B scheinen kein Traumpaar zu sein. Für viele Entscheider ist Social Media zu laut und zu unprofessionell. Sie vertrauen lieber den guten, alten Methoden. Welche Möglichkeiten gibt es, Geschäftskunden auf Social Media anzusprechen? Ist das überhaupt eine gute Idee? Lohnt sich Social-Media-Werbung für B2B? Wir analysieren das Problem und geben Tipps, um auf Xing, LinkedIn und anderen Plattformen Firmen für Dein Unternehmen zu begeistern. 

B2B und Social Media: Eignet sich Facebook zum Vertrieb?

Laut Bitkom setzen 90 Prozent der deutschen Unternehmen auf Social Media, 38 Prozent wollen ihre Ausgaben für diesen Marketingkanal sogar noch steigern. Klingt gut, oder?

Social Media stärkt das Band zwischen Anbieter und Verbraucher. In der Welt der Entscheider und B2B-Geschäfte läuft der direkte Kontakt allerdings meist über das Telefon, E-Mails oder Vertreter. Arbeitet B2B-Werbung auf Facebook an der Zielgruppe vorbei? Für viele Unternehmen stand das sowieso lange fest. Manch eine Unternehmensseite wurde zähneknirschend gegründet, weil jedes Unternehmen eine Facebookseite haben musste.

Dementsprechend halbherzig läuft die Werbung. Ganz klar, dass sich dabei kein Erfolg einstellt. Aber B2B-Marketing auf Social Media hat noch ein weiteres Problem: Es entspricht nicht dem Einkaufsverhalten der Zielgruppe. Geschäftskunden legen viel Wert auf den persönlichen Kontakt und auf professionelle Empfehlungen. Die Werbung bei Facebook erscheint ihnen zu direkt, zu informell und zu wenig individuell. Substanzlos und ineffizient: Laut der Studie „Digital Media Use in the Industrial Sector“ von IEEE GlobalSpec kommt Social Media erst auf Platz 13 der wichtigsten Entscheidungsfaktoren für Manager. Ist Hopfen und Malz für die Social-Media-Werbung für B2B verloren?

Die Studie zu den wichtigsten Faktoren zeigt, dass Ingenieure Wert auf direkte Informationen und ihre Kollegen leben. Social Media kommt darin nicht sehr gut weg. (Grafik: IEEE GlobalSpec, Digital Media Use in the Industrial Sector, 2017 via t3n)

Dazu kommt, dass Facebook mit seinem neuesten Algorithmus-Update die organische Reichweite von Unternehmen deutlich zurückgeschraubt hat. Mit Werbeanzeigen ist es möglich, Zielgruppen direkt zu targeten – und selbst das ist nur noch in geringem Maße von Erfolg gekrönt. Laut t3n ist die Sichtbarkeit über Suchmaschinenoptimierung deutlich höher als der Nutzen von Facebook, Twitter und Co. Es stellt sich die Frage: Lohnt sich der Einsatz von Zeit und Geld für Social Media im B2B-Bereich überhaupt?

Social Media ist mehr als Facebook und Twitter: B2B-Marketing bei Youtube, Xing und LinkedIn

Welche Argumente gibt es eigentlich für den Einsatz von Social Media-Werbung für B2B?

  • Eine gewaltige Zielgruppe, die fast alle Menschen auf dem Planeten abdeckt.
  • Die Möglichkeit, mit Social-Media-Werbung für B2B Kunden fast personengenau anzusprechen und zu targeten.
  • Der direkte Kontakt mit Leads und die unkomplizierten Optionen zur Kundenbindung.

Im B2B-Geschäft gilt Qualität vor Quantität. Technische Fragen verlangen nach komplexen Angeboten, die sich nicht nebenbei auf Facebook bewerben lassen. Es geht um Vertrauen, Kontrolle und Branchenkenntnis. Durchschnittlich verwenden B2B-Käufer erheblich mehr Zeit auf die Recherche vor dem Abschluss als andere Konsumenten. Sie wollen sich eine umfassende Meinung bilden, bevor sie auf den Warenkorb klicken. Keine guten Voraussetzungen für Social-Media-Werbung, wo die Informationsdichte deutlich niedriger liegt. Schnelle, große, chaotische Plattformen wie Facebook oder Twitter eigenen sich nur begrenzt für Social-Media-Marketing und B2B.

 

Youtube liegt bei Entscheidern ganz weit vorne. Wie lässt sich hier Social Media-Werbung für B2B umsetzen? (Quelle: Content Marketing Institute. Die Daten gelten für Amerika, daher ist Xing nicht dabei.)

Youtube liegt bei Entscheidern ganz weit vorne. Wie lässt sich hier Social-Media-Werbung für B2B umsetzen? (Quelle: Content Marketing Institute, B2B Manufacturing Content Marketing. Die Daten gelten für Amerika, daher ist Xing nicht dabei.)

 

Ganz anders sieht das bei Plattformen aus, wo das Netzwerk im Vordergrund steht. Mit Xing gibt es in Deutschland einen riesigen Platz für geschäftliche Kontakte. LinkedIn ist als globale Variante ebenfalls ein Muss im B2B-Marketing. Mit den Branchengruppen und weiteren Tools stehen Dir einige Optionen zur Verfügung, um die Reputation Deines Unternehmens zu verbessern. Du kannst Dich hier als Meinungsführer positionieren und Dein Fachwissen teilen.

Etwas überraschend steht Youtube ganz oben in der Gunst der Entscheider. Bei genauerer Betrachtung erschließt sich die Faszination Youtube: Es geht um Informationen. Bilder (und Videos) sagen mehr als tausend Worte: Ein gut gemachtes Produktvideo oder eine sympathische Erklärung sind goldwert, um die Vorteile des eigenen Produkts deutlich zu machen. So punktet HILTI mit seinen kurzen Demonstrationsclips bei Geschäftskunden, die auf der Suche nach einem neuen Partner sind:

Unsere Tipps, um mit Social-Media-Werbung für B2B Kunden zu glänzen

  1. Pull statt Push! Im B2B-Marketing geht es schon lange nicht mehr um Massenmailings, Cold Calls oder andere Methoden, die Kunden in eine bestimmte Richtung schubsen. Du willst, dass er von sich aus zu Dir kommt. Das erreichst Du dadurch, dass Du ihn mit kompetenten Inhalten anziehst. Content Marketing im B2B-Bereich besteht aus wertvollen Blogartikeln oder Webseiteninhalten, die Du dann über Social Media verteilst. Das erhöht Deine Reichweite und bringt Kunden direkt zu Dir.
  2. Für einen kleinen Boost in Sachen Sichtbarkeit und Reichweite kannst Du Deine eigenen Beiträge mit Social-Media-Werbung ausstatten. Dabei bezahlst Du einen bestimmten Betrag und kannst eine Zielgruppe auswählen. Das ist der entscheidende Punkt: Punktgenaues Targeting bei B2B ist extrem wichtig. Versuche, Deine Branche so exakt wie möglich einzugrenzen und eventuell sogar direkt Mitarbeiter eines Unternehmens anzusprechen. Es ist nicht schlimm, wenn nur wenige Nutzer Deine Anzeige sehen – es müssen die richtigen sein.
  3. Professional Networks wie Xing oder LinkedIn bieten die Möglichkeit, eine eigene Seite für Dein Unternehmen anzulegen. Dort kannst Du mit einem aussagekräftigen Profil Eindruck machen. Das gilt nicht nur für potenzielle Geschäftspartner: XING ist in Deutschland die erste Adresse für Bewerber und Interessenten, die Dich mit ihrem Fachwissen unterstützen wollen.
  4. Zudem kannst Du mit dem Gruppenfeature Kontakt zu anderen Unternehmen in der Branche aufnehmen. Weiterhin sind diese Gruppen ein guter Ort, um Deinen Content zu teilen. Achte aber darauf, dass Deine Beiträge nicht allzu sehr in Eigenwerbung versinken! Das schreckt Deine Kollegen eher ab und macht es unwahrscheinlich, dass sie Dich empfehlen.
  5. Wichtigster Erfolgsfaktor für das B2B-Marketing ist die eigene Webseite. Laut Accenture empfinden 37 Prozent der B2B-Käufer die Inhalte von Unternehmenswebseiten hilfreich. Das muss sich ändern. Deine Webseite bietet Platz für alle relevanten Informationen zu Deinen Produkten und Dienstleistungen. Nutze diese Macht und sorge dafür, dass sich Deine B2B-Kunden sofort bei Dir zurechtfinden!

Fazit: Die Social-Media-Strategie macht den Unterschied

Das Problem bei Social-Media-Werbung für B2B: Die Zielgruppe ist nicht da, wo die Werbeanzeigen sind. Es gibt zwei Möglichkeiten:

  • So grandiose Inhalte erstellen, dass die Nutzer einfach auf Deiner Facebook-Seite vorbeischauen müssen.
  • Dorthin gehen, wo sich Deine Zielgruppe befindet.

Für welche Option Du Dich auch entscheidest, um eine Social-Media-Strategie kommst Du nicht herum. Denn ohne ein Ziel und eine klare Botschaft erreichst Du mit Deinem Content niemandem. Das ist eine der größten Ursachen dafür, dass Social-Media-Werbung für B2B schlecht performt: Es mangelt an einer strategischen Ausrichtung, die den Kunden in den Mittelpunkt nimmt. Es geht darum, dem Kunden einen Mehrwert zu präsentieren. Da spielt es keine Rolle, ob es ein Manager im Büro ist oder ein Privatkunde auf dem Sofa.


Empfindest Du B2B-Marketing auf Social Media als sinnvoll? Was sind Deine Tipps und Tricks? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Aller Anfang ist schwer: Du hast Dich entschlossen, Dein Unternehmen zu gründen oder Dich endlich um Deinen Webauftritt zu kümmern. Aber Du stehst vor einem gewaltigen Berg an Informationen, Möglichkeiten und technischen Details, der ganz schön einschüchternd wirken kann. Wie sorgst Du dafür, dass Menschen auf Dich aufmerksam werden? Wie machst Du Deine Webseite bekannt? Was kannst Du tun, um einen guten Grundstein für SEO, Online-Marketing und Nutzerfreundlichkeit zu legen? Wir verraten dir die ersten 6 Schritte, mit denen Du eine solide Basis für den Erfolg Deiner Webseite aufbaust.

1. Warum braucht Dein Unternehmen einen Internetauftritt?

Die Frage klingt zunächst einmal merkwürdig: Wir leben schließlich im Jahr 2018 und das Internet und die digitale Transformation haben den Markt komplett verändert. Dennoch zahlreiche gerade kleine und mittelständische Unternehmen auf einen vernünftigen Webauftritt. Oftmals scheitert es am Know-how und an der Zeit. Schließlich wollen ein Handwerker oder ein gestresster Start-up-Gründer die wertvolle Freizeit nicht auch noch in HTML, WordPress oder Facebook investieren. Das ist nur verständlich, aber auf Dauer keine gute Idee. Denn die digitale Visitenkarte in Form einer Webseite ist heute die erste Anlaufstelle für potenzielle Kunden. Viele Nutzer informieren sich auf Google Maps oder in der Suchmaschine über Anbieter und Dienstleister in ihrer Umgebung. Wer hier nicht auftaucht, existiert für die junge Zielgruppe nicht.

Die Frage nach dem Warum hat aber noch eine zweite Bedeutung: Was willst Du mit der Webseite erreichen? Denn noch bevor Du mit den technischen Grundlagen beginnst, solltest Du Dir ein Konzept überlegen.

  • Möchtest Du Deine Kunden über Öffnungszeiten, Angebote oder Preise informieren?
  • Wer sind die Menschen, die sich für Dein Angebot interessieren?
  • Willst Du Dein Fachwissen teilen und so Deinen Ruf als Experte verbessern?
  • Geht es darum, Dich gegen die Konkurrenz durchzusetzen?
  • Willst Du Deine Webseite bekannt machen, um darüber Inhalte und Produkte zu verkaufen?

Aufgabe: Formuliere zwei bis drei Wünsche an Deine Webseite. So hast Du ein klares Ziel vor Augen und kannst den Erfolg Deiner Seite daran messen.

2. Technische Grundlagen und die Basis für das Webdesign

Programmierung ist für Dich ein Buch mit sieben Siegeln? Das ist heutzutage kein Problem mehr. Eine einfache Webseite für Dein KMU oder Start-up muss das Rad nicht neu erfinden. Mit einem Baukastensystem kannst Du Dir Dein Webdesign zusammenklicken, ohne viel Geld auszugeben. Professioneller wird es natürlich mit einer Webagentur an Deiner Seite. Die Experten wissen genau, wie sie ein praktisches und alltagstaugliches Design für Dich zusammenstellen. So lässt sich Deine Webseite nicht nur einfach bedienen, sondern spricht auch die richtige Zielgruppe an. Der erste Eindruck ist entscheidend: Wenn Deine Webseite gut funktioniert, hat das Strahlkraft für Deinen Ruf.

Um Deine Webseite bekannt zu machen, brauchst Du mindestens eine Domain, eine SSL-Verschlüsselung, eine Basis für das Design (WordPress ist eine beliebte Wahl). Die Installation ist ganz einfach, wenn Du einen guten Hoster gefunden hast. Die großen Anbieter haben ausführliche Tutorials für Anfänger, mit denen Du Deine Seite online bringst. Sobald das steht, kannst Du eine Struktur festlegen und die ersten Inhalte hochladen.

Aufgabe: Schaue Dir selbst die Möglichkeiten an und klicke Dich durch ein vorgefertigtes WordPress-Design. Du solltest in Grundzügen wissen, wie Deine Webseite funktioniert, selbst wenn Du die Arbeit einem Programmierer übergibst.

3. SEO und Nutzerfreundlichkeit von Anfang an mitdenken

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die SEO-Optimierung? Am besten, bevor Du überhaupt anfängst! Wenn Du Googles Algorithmus direkt einplanst, musst Du Dich nicht im Nachhinein durch die Welt der Keywords kämpfen. Zunächst kümmerst Du Dich um die Meta-Tags und die Keywordanalyse. Schaue Dir ruhig Deine Konkurrenz an! Was machen die Webmaster der Top 10 bei Google zu Deinen Suchbegriffen richtig? Um Deine Webseite bekannt zu machen, kannst Du hier ein wenig spicken.

Dasselbe gilt für die Usability. Der Nutzer soll sich von Anfang an orientieren können. Erstelle eine übersichtliche Seitenstruktur auf dem Papier, die nicht allzu verschachtelt ist! Perfekt ist eine Menüführung dann, wenn Du sie mit einem Blick komplett verstehst. Neben dem Menü sollten auch andere Punkte wie Dein Online-Shop oder das Kontaktformular benutzerfreundlich optimiert sein. In der Designphase kannst Du noch alles verändern. Du kannst mit Freunden oder Deiner Familie testen, ob Deine Webseite ihr Ziel erreicht. Wenn Du es nicht schaffst, in zwei Minuten die Newsletteranmeldung oder den Warenkorb zu finden, musst Du hier noch einmal ran.

Wenn die Webseite dann steht, brauchst Du gar nicht viel Zeit für SEO aufwenden. Es reichen schon 60 Minuten SEO im Monat, um zumindest die Basics gut abzudecken. Du kannst natürlich mehr Ressourcen hinein investieren, wenn Du eine starke Konkurrenz hast oder mit Deiner Sichtbarkeit nicht zufrieden bist.

Aufgabe: Überlege Dir eine Liste mit 15 Keywords, die zu Deinem Unternehmen passen. Schreibe passende Inhalte, die Deine definierten Ziele verfolgen.

4. Eintrag in Suchmaschinen, Verzeichnisse und Google MyBusiness

Die ersten Schritte sind gemacht, die Webseite ist fertig! Jetzt kannst Du die Werbetrommel rühren. Der erste Schritt zu mehr Backlinks ist der Eintrag bei Branchenverzeichnissen und bei Google. Das ist nicht nur ein guter Weg, Deine ersten 100 Backlinks zu bekommen, sondern macht Deine Webseite bekannt. Gerade im B2B-Bereich sind diese Verzeichnisse sehr wichtig. Für den B2C-Bereich oder für Dienstleistungen spielt Google Maps eine große Rolle. Der allererste Schritt ist allerdings die Anmeldung bei Google. Das ist zwar kein Muss, aber macht den Prozess ein wenig schneller. Denn Google braucht in der Regel einige Tage bis Wochen, um eine komplett neue Webpräsenz zu crawlen und zu indexieren. Eine bestehende Seite hat bereits einen Seitenrang und einen Eintrag bei Google. Mit der Zeit tauchen hier die neuen Inhalte ganz automatisch auf. Du kannst den Prozess beschleunigen, indem Du Google um das erneute Crawlen Deiner URL bittest. Wenn Du also schon eine Domain hast und einen Relaunch planst, ist das der bessere Weg.

Danach kommt die Recherchearbeit. Welche Verzeichnisse lohnen sich für Dein Unternehmen? Wo vermutest Du Deine Zielgruppe? Die größten Anbieter in Deutschland sind immer eine gute Wahl, weil sie relativ hoch ranken und Dir damit einen netten Backlink-Boost für den Start mitgeben:

  • gelbeseiten.de
  • telefonbuch.de
  • klicktel.de
  • yellowmap.de
  • stadtbranchenbuch.de
  • unternehmerfabrik.de
  • meinestadt.de
  • lieferanten.de

Aufgabe: Wenn Du diese Liste abgehakt hast, suchst Du nach Branchenbüchern der Listen, in denen Du nicht fehlen darfst. Der Effekt davon scheint auf den ersten Blick nicht bombastisch zu sein, aber Du kannst nicht wissen, welche Portale zu einem Auftrag führen.

5. Content Marketing und Social Media Präsenzen starten

Die Leinwand steht, Google schickt seine Crawler los, der Erfolg kann kommen! Aber um auf Dauer Deine Webseite bekannt zu machen, brauchst Du Inhalte. Dazu zählt alles, was die Nutzer auf Deiner Internetseite zu Gesicht bekommen:

  • Texte
  • Newsmeldungen
  • Blogartikel
  • Bilder
  • Videos
  • Hintergründe

Content Marketing beschreibt nicht nur den Prozess, diese Inhalte zu erstellen, sondern umfasst auch Werbewirkung von gutem Content. Denn wenn Du Inhalte hast, die Deine Zielgruppe interessieren, kommen sie von alleine zu Dir. Ein Blog ist eine gute Wahl, wenn Dir das Schreiben liegt und Du Dein Wissen teilen willst. Die Inhalte sollten sich um Dich, Dein Angebot und um ähnliche Themen drehen. Du musst kein Geld für Werbung ausgeben, sondern baust so Deinen guten Ruf auf, der Dir im Internet vorauseilt.

Dasselbe gilt für Deine Social-Media-Profile. Sie haben das Ziel, Dich bekannter zu machen und eine Community aufzubauen. Es reicht nicht, wie bei Branchenverzeichnissen einfach Dein Profil mit Anschrift und Öffnungszeiten zu hinterlegen. Auf sozialen Plattformen knüpfst Du ein Netzwerk mit anderen Nutzern. Deine Fans wollen relevante Inhalte und einen direkten, menschlichen Kontakt. Welche Plattform Du wählst, hängt von Deiner Branche und Deinem Bauchgefühl ab. Es nützt nichts, wenn Du Dich auf Instagram anmeldest, aber mit der App nicht zurechtkommst. Hier darfst Du gerne etwas herum experimentieren und ausprobieren, welche Arten von Social Media zu Dir passen.

Aufgabe: Überlege Dir, welche Fragen sich Deine Zielgruppe stellt und beantworte sie mit einem Text in Deinem Blog oder in einem Bild auf Social Media!

6. Webseite bekannt machen mit SEA, Werbeanzeigen und Social Ads

Der größte Teil der Arbeit ist geschafft! Du hast jetzt eine fertige Webseite, die Du im Internet bewerben kannst. SEA steht für Search Engine Advertising und bietet zahlreiche Möglichkeiten, Werbeanzeigen zu schalten. Damit stehst Du automatisch ganz weit oben zu den jeweiligen Suchbegriffen. Während der organische Rang Deiner Webseite erst steigen muss, kommst Du hier ohne Verzögerungen zu einem Platz an der Sonne.

Mit Werbeanzeigen bei Google wirst Du schneller und besser gefunden. Aber Google ist nicht die einzige Leinwand für Deine Werbeideen. Du kannst Social Ads bei Facebook schalten und so Deine Beiträge im größten sozialen Netzwerk der Welt bewerben lassen. Oder Du arbeitest mit Influencern zusammen, die ein neue Zielgruppe zu Dir bringen. Die Möglichkeiten für bezahlte Werbung im Internet sind schier unendlich. Solltest du davon überfordert sein, kannst Du mit kleinen Schritten anfangen. Vielleicht investierst Du 5 Euro in einen Beitrag auf Facebook, der die User auf Deine Webseite lockt? Du wirst schnell sehen, dass kontinuierliche Aufmerksamkeit dazu führt, dass Deine Webseite bekannt wird!

Aufgabe: Investiere einen kleinen Betrag in Werbeanzeigen bei Google oder Facebook und experimentiere mit den verschiedenen Anzeigenformaten und Targeting-Optionen!

 Fazit: Ein Schritt nach dem anderen – und schon ist Deine Webseite bekannt!

Wenn Du jeden Tag ein bisschen Arbeit investierst, gewinnst Du schon bald mehr Sichtbarkeit im Internet. Um Dich bei den ersten sechs Schritten auf dem Weg zu einer bekannten Internetadresse zu unterstützen, haben wir unsere Tipps als Infografik zusammengefasst:

So einfach geht es: Das sind die ersten Schritte auf dem Weg, um Deine Webseite bekannt zu machen!

So einfach geht es: Das sind die ersten Schritte auf dem Weg, um Deine Webseite bekannt zu machen!

 


Wie hast Du Deine Webseite bekannt gemacht? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Einmal im Jahr treffen sich in Hamburg Online-Marketer, Rockstars und alles dazwischen: Die Online Marketing Rockstars ziehen ein stetig wachsendes Publikum an. Dieses Jahr gaben sich 40.000 Gäste die Ehre. Bei der OMR geht es nicht nur ums Sehen und Gesehen werden: Auf der Konferenz zeigen sich die Trends rund um SEO, SEA, Onlinewerbung und Conversion von morgen. Mehr als 300 Speaker aus allen Branchen haben ihr Wissen geteilt und einen Blick in die Kristallkugel gewagt. Mit ein paar Wochen Abstand zum großen Event sammeln wir jetzt unsere Gedanken zum Festival und zu den Trends im Online-Marketing, die frisch von der OMR 2018 kommen. 

Online-Marketing in Zeiten von ePrivacy und DSVGO

Ein großes Thema waren natürlich die neuen DSVGO-Richtlinien, die am 25. Mai 2018 in Kraft treten. Zusammen mit der ePrivacy-Verordnung, die 2019 auf dem Plan steht, gibt es derzeit viele Fragezeichen rund um das Online-Marketing und die Digitalindustrie. Es gab eine Diskussion zwischen den Branchengrößen Mathias Döpfner und Florian Heinemann und dem EU-Kommissar Andrus Ansip, der für das brandneue Datenschutzrecht zuständig ist. Das Ergebnis? Eher durchwachsen. Auf beiden Seiten herrschte Unverständnis für die Position des Gegenspielers. Außerdem entstand der Eindruck, dass die Gesetzesmacher nicht viel Ahnung von den technischen Hintergründen haben. Was bleibt, sind die neuen gesetzlichen Regelungen, die demnächst in Kraft treten und unsere Branche und das gesamte Internet ordentlich auf den Kopf stellen.

Learnings und Erkenntnisse: Wir nehmen den Datenschutz noch ernster. Es ist wichtig, sich schon beim Design von neuen Kampagnen Gedanken über die Nutzerdaten zu machen – und damit so respektvoll und sparsam wie möglich umzugehen.

Personalisierung: Was wollen die Nutzer?

Trendthema auf der OMR 2018 war definitiv die Personalisierung von Online-Angeboten. Von der Echtzeit-Personalisierung bis zur künstlichen Intelligenz gab es so gut wie alle Themen, die sich um die Bedürfnisse der Nutzer drehen. Klingt nach Hype, aber es gab auch kritische, praxisnahe Töne:

„Gute Personalisierung ist echt harte Arbeit. Das lohnt sich meistens, aber man muss sehr genau hinschauen, was die Nutzer wollen und vor allem, was ein Unternehmen kann.“

Gregor Wolf von Smart Digital

Es kommt nicht darauf an, was technisch möglich ist. Der Kunde steht im Mittelpunkt: Hier gilt es, Transparenz und Personalisierung unter einen Hut zu kriegen.

Learnings und Erkenntnisse: Bei der gesamten Arbeit im Online-Marketing stellt sich immer die Frage, was der Kunde will. Hightech und AI nützen nichts, wenn es nicht zum Unternehmen oder der Kommunikationsstrategie passt.

Die Wiedergeburt von SEO als Traffic-Kanal

Influencer? Facebook? Snapchat? In den letzten Wochen und Monaten gab es viel Wirbel um Traffic-Kanäle, die plötzlich wegbrechen oder die außerhalb des eigenen Einflusses liegen. Da verwundert es nicht, dass Branding-Wunderkind und Gründerin Sophia Amoruso auf SEO setzt. Die gute, alte Onsite-Optimierung könnte ein Revival erleben. Natürlich war SEO nie weg, aber es ist ein bisschen im Hype um Social Media und Influencer-Marketing untergegangen. Gerade für Publisher und Marken wird die Trafficgewinnung bei Facebook immer schwieriger. Ein guter Zeitpunkt, um sich auf die alten Werte zu besinnen!

Learnings und Erkenntnisse: Nichts schlägt die eigene Webseite! Mit SEO und durchdachtem Content-Marketing geht die Anziehungskraft von der eigenen Seite aus. Externe Faktoren wie der Facebook-Algorithmus werden weniger wichtig.

eCommerce und Markenbildung neu gedacht

Die OMR 2018 zeichnet sich durch ihre hochkarätigen Speaker aus. Beim Mediachef von Unilever ging es ganz um Markenbildung und eCommerce in Zeiten von Amazon. Und hier gab es einige wertvolle Punkte dazu, wie Onlineshops gegen den Verkaufsriesen bestehen können: Wir müssen nicht gegen, sondern mit Amazon kämpfen. Als Marktplatz funktioniert die Plattform nämlich auch für Drittanbieter gut – man muss es nur richtig angehen. Dazu gehört auch, das eigene Branding bei Amazon klar zu kommunizieren. Durch gelungene Produktbeschreibungen und treffende Titel lässt sich die Conversionrate steigern. Keine Scheu vor neuen Möglichkeiten! Mit Amazon Fresh können auch Lebensmittelhändler ins Online-Business einsteigen.

Learnings und Erkenntnisse: Der Fokus beim eCommerce liegt vor allem darauf, den Kunden zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Produkt zusammenzubringen. Ganz gleich, wo sich die Conversion abspielt, der Kunde sollte erkennen, bei wem er was kauft.

 

OMR 2018: Mehr Spektakel, weniger Insights?

Das waren natürlich nicht alle Themen, um die es auf den ganz großen Bühnen ging. Hier noch eine Auswahl an spannenden Themen, die auf der OMR 2018 zur Sprache kamen:

  • Podcasts als neues Trendmedium: Die sind unabhängig von Youtube, und kommen mit einem hohen Community-Effekt
  • Personal Branding und der Aufbau einer eigenen Personenmarke
  • Influencer-Marketing mit Nischen-Influencern und Big Playern
  • Programmatic Adtech – Hightech trifft SEA
  • B2B-Werbung und Social Media für B2B-Brands

Es gab auch kritische Töne zum großen Spektakel: Die OMR ist nicht nur Fachmesse und Konferenz, sondern auch ein Festival. Sprich: Während in einer Halle fleißig gelernt und gearbeitet wird, steht das Partyvolk schon vor der Nachbarhalle Schlange. Und da es neue Besucherrekorde gab, wurde es zwischenzeitlich schon einmal eng. Trotz allem waren die Online Marketing Rockstars 2018 ein voller Erfolg – wir sind gespannt, wie sich die Trends im tagtäglichen Online-Marketing äußern!


Hattet Ihr ein Ticket für die OMR 2018? Was sind Eure schönsten Erfahrungen vom Festival der Szene? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

Viele Unternehmen kümmern sich mit Hingabe um die Akquise von neuen Kunden. Aber wie sieht es eigentlich mit den bisherigen Fans, Besuchern und Nutzern aus? Customer Relationship Management hilft Dir dabei, die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe zu erkennen und die digitale Kundenbeziehung zu stärken. Wer sich um seine Kunden kümmert, der gewinnt wahre Fans, die gerne wiederkommen und sogar noch ihre Freunde mitbringen. Wir erklären Dir heute, wie Du CRM gewinnbringend einsetzt und wie Du Deine Kunden zu Freunden fürs Leben machst.

Eine kleine Begriffserklärung rund um die digitale Kundenbeziehung

Customer Relationship Management (CRM)

Das Management der Kundenbeziehung ist die Strategie, mit der ein Unternehmen langfristig um seine wiederkehrenden Kunden wirbt. Im Gegensatz zur Akquise geht es hier nicht um den Erstkontakt, sondern um die kontinuierliche Kommunikation mit jedem einzelnen Kunden. Das trägt langfristig zum Unternehmenserfolg bei.

Customer Lifetime Value (CLV)

Ein Kunde kann über die einmalige Transaktion hinaus einen Wert ins Unternehmen bringen. Vielleicht kommt er als Stammkunde bald wieder. Oder er verbreitet seine Begeisterung an seine Freunde und hilft so, neue Leads zu gewinnen. Der Customer Lifetime Value beschreibt alle Vorteile und Conversions, die ein einzelner Kunde langfristig mit sich bringt.

Leads

Leads sind potenzielle Kunden, die auf die eine oder andere Weise auf das Unternehmen aufmerksam geworden sind und über deren Daten das Unternehmen verfügt. Mit der richtigen Pflege entwickeln sich Leads zu (wiederkehrenden) Kunden.

Customer Journey

Mit der richtigen Strategie wird die Customer Journey zur Traumreise! Die digitale Kundenbeziehung stützt sich auf zahlreiche Kontaktpunkte, die ein Unternehmen mit einem Kunden verbinden. So entwickelt sich ein ganz normaler Internetuser zu einem begeisterten Fan. Aber nur, wenn Du es schaffst, ihm jederzeit den richtigen Input zu bieten. CRM-Systeme und Strategien für die Kundenbindung helfen, die Bedürfnisse des Nutzers zu erkennen, vorauszusagen und zu befriedigen.

Warum lohnt es sich, in die Kundenbeziehung zu investieren?

Nach der kurzen Theoriestunde kommen wir zur Praxis. Welchen Vorteil bietet die Analyse und Verarbeitung der Kundendaten? Gerade kleine Unternehmen fragen sich, warum sie überhaupt so einen Aufwand betreiben sollen. Lohnt sich das? Bietet das dem Kunden wirklich einen Mehrwert? Die einfache Antwort: Ja.

Vorteile für den Kunden

CRM-Systeme speichern Informationen zu jedem Kunden, dessen Daten Du nutzen darfst. Im Idealfall können alle relevanten Abteilungen auf die für sie essenziellen Daten zugreifen. Die Rechnungsabteilung braucht die Anschrift? Der Customer Support will wissen, was der Kunde zuletzt eingekauft hat und mit wem er dabei in Kontakt stand? Der Projektmanager will beim Kundentermin einen möglichst guten Eindruck machen? Kein Problem! Mit den richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt begleitest Du den Kunden auf jedem Schritt des Weges. Das Ergebnis: Er fühlt sich willkommen und gut aufgehoben bei Dir. Eine durchdachte digitale Kundenbeziehung erspart dem Kunden nervige Wartezeit und sorgt für einen stimmigen Gesamteindruck vom Unternehmen.

Vorteile für Unternehmen

Wer interessiert sich eigentlich für Deine Angebote? Mit einer Datenanalyse der Kundendaten kannst Du Deine Zielgruppe eingrenzen und noch genauer ansprechen. Die digitale Kundenbeziehung bietet Dir die Möglichkeit, das Verhalten Deiner Stammkunden teilweise vorauszusagen. Aber es geht noch weiter:  Du lernst Deine wertvollsten Unterstützer besser kennen und verstehst die Bedürfnisse hinter den Transaktionen. Dieses Wissen kannst Du einsetzen, um noch bessere Angebote zu erstellen oder ein positives Nutzungserlebnis zu bieten. Die Kunden danken es Dir mit einem erhöhten Umsatz, mehr Conversions und einer hohen Weiterempfehlungsrate.

5 Möglichkeiten, um Deinem Kunden näher zu kommen

  1. Besucherdaten erheben und analysieren: Der erste Schritt für eine gute, digitale Kundenbeziehung sind Informationen. Wo ist der Nutzer das erste Mal in Kontakt mit Deinem Unternehmen gekommen. Auf welches Angebot oder welche Werbeanzeige kann er sich beziehen? Wenn Du weißt, dass ein Großteil deiner treusten Kunden von Facebook kommt, kannst Du mehr Ressourcen in diesen Kanal stecken. Wissen ist Macht!
  2. Datenmanagement digitalisieren und strukturieren: Eine digitale Kundenbeziehung sollte – logischerweise – digital sein. Wenn alle Daten an einem Ort gespeichert sind, reduziert das den Verwaltungsaufwand und erspart allen Beteiligten viel Stress. CRM-Systeme übernehmen diese Aufgabe und unterstützen Deine Mitarbeiter bei der persönlichen Ansprache der Kunden.
  3. Nutzerverhalten voraussehen: CRM-Systeme sammeln Daten. Intelligente Algorithmen nutzen das bisherige Nutzerverhalten und entwickeln von alleine Vorhersagen auf Basis der Kundendaten. Dadurch bekommen Deine Mitarbeiter wertvolle Informationen. In welcher Phase der Customer Journey befindet sich ein Kunde? Vor welchen Herausforderungen steht er gerade? Die künstliche Intelligenz hilft!
  4. Digitale Kundenbeziehung frisch halten: Kleine Aufmerksamkeiten erhalten die Freundschaft! Eine persönliche Ansprache im Newsletter oder ein kleiner Gruß zum Geburtstag scheinen unwesentliche Details zu sein. Sie sorgen aber dafür, dass sich der Kunde als Person wertgeschätzt fühlt. Du solltest es nur nicht übertreiben!
  5. Vertrauen durch Transparenz gewinnen und halten: Datensicherheit ist ein Muss im Umgang mit CRM-Systemen und sensiblen Kundendaten. Darum ist es wichtig, transparent und nachvollziehbar zu arbeiten. Wenn ein Kunde nicht will, dass du seine Daten speicherst, musst Du dem nachkommen. Sorge dafür, dass die Daten vor Missbrauch geschützt sind!

Customer Relationship Management: Informationen sind der Schlüssel

Nicht jedes Unternehmen braucht ein gewaltiges Marketingbudget und raffinierte CRM-Systeme. Oft reicht auch schon der Gedanke, dass die Wünsche des Kunden immer im Vordergrund stehen. „Kundenzentriertes Denken“ ist ein beliebtes Buzzword. Dahinter steckt aber der Wille, wirklich alle Prozesse im Unternehmen auf die Kundenzufriedenheit auszurichten. Damit das klappt, brauchst Du Daten und Informationen über Deine Kunden. Denn ein Kunde kauft nie nur ein Produkt – er kauft in gewisser Weise auch den Service, der damit zusammenhängt. Je mehr Informationen du hast, desto besser wird dieser Service, und damit auch der Wunsch des Kunden, wieder einmal bei Dir einzukaufen.  Durch den Fokus auf die digitale Kundenbeziehung erkennst Du langfristig die Wünsche Deiner Zielgruppe.


Habt Ihr Euch schon Gedanken gemacht, mit welchen kleinen Verbesserungen Ihr die digitale Kundenbeziehung aufmöbeln könnt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, die guten Vorsätze sind noch frisch und ein Hauch von Neubeginn liegt in der Luft: 2018 wird ein erfolgreiches Jahr! In den letzten Wochen haben sich zahlreiche Trends für das Online-Marketing 2018 herauskristallisiert, mit denen Du Deinen Umsatz, Deine Bekanntheit und Deinen Erfolg steigern kannst. Was solltest Du im neuen Jahr unbedingt ausprobieren, um sichtbarer zu werden? Welche Fettnäpfchen gilt es zu vermeiden? Zusammen mit unserem Plan für 60 Minuten SEO im Monat baust Du Dir damit einen guten Grundstock an Marketing-Maßnahmen auf, die wirklich wirken. So bringst Du mehr Kunden zu Dir! 

1. Probiere das Streaming bei Facebook oder Instagram aus!

Streaming ist gerade in aller Munde: Was Netflix kann, kannst Du schon lange! Quasi jede relevante Social-Media-Plattform bietet mittlerweile die Möglichkeit, kurze Live-Videos aufzuzeichnen. Bei Facebook kannst Du sogar richtige Shows gestalten oder live von Messen oder Präsentationen berichten. Instagram Stories sind weit weniger formal und dauern nur wenige Sekunden. Perfekt für kurze Einblicke in Deinen Arbeitsalltag oder für besondere Aktionen für Deine Fans.

In der Natur der Sache liegt, dass Live-Videos flüchtig sind. Sie können meist nicht nachträglich abgerufen werden – einen Punkt, den Du zu Deinem Vorteil nutzen kannst! Wenn Du gerade dabei bist, eine Community von Fans für Dein Unternehmen aufzubauen, sind regelmäßige Livestreams toll, um mehr Verbundenheit herzustellen. Du kannst Newsletter-Empfänger direkt einladen und einen USP für Deine Mailingliste schaffen. Oder Du nutzt die kurzen Stories bei Instagram für Sonderaktionen oder Umfragen.

Du bist nicht der Typ für das Video-Marketing? Kein Problem – es gibt andere tolle Wege, um Dich online sichtbarer zu machen. Aber mit all den Möglichkeiten, die es 2018 gibt, solltest Du es zumindest einmal versuchen.

2. SEO oder Content-Marketing? Finde die Balance!

Integration ist das Zauberwort im Online-Marketing 2018: Content-Marketing und SEO gehören so eng zusammen wie Silvester und Feuerwerk. Wer erfolgreich sein will, der vernetzt Vertrieb, Online-Marketing und Suchmaschinenoptimierung miteinander.

Nehmen wir als Beispiel einen Online-Shop. Natürlich muss der Vertriebsweg stimmen. Aber damit die User überhaupt Interesse für Deine Angebote entwickeln, musst Du Dich auch den Inhalten widmen:

  • Bilder
  • Produktinformationen
  • Beschreibungstexte mit Persönlichkeit
  • Informationen zum Shop und zum Anbieter

Dein Content bietet auch viele Möglichkeiten für SEO: Keywords finden ihren Platz im Beschreibungstext, die Meta-Daten der Bilder sind optimiert und mit einer gut durchdachten Strategie gewinnen Deine Inhalte sogar externe Backlinks.

3. Vernetze Dich mit kleinen, aber feinen Influencern!

Influencer galten im vergangenen Jahr als einer der Trends im Online-Marketing. 2018 verfeinert sich die Auswahl: Viele Unternehmen arbeiten mittlerweile lieber mit kleinen Kanälen und Usern zusammen, die nicht hauptberuflich Werbeartikel in die Kamera halten. Denn eine kleine, passgenaue Zielgruppe funktioniert viel besser als reichweitenstarke, aber beliebige Werbung.

Auch im B2B-Bereich kann Influencer-Marketing sehr gut funktionieren. Es kommt dabei auf die Zielgruppe und das Produkt an. Empfehlungsmarketing für Unternehmen spielt nach anderen Regeln – und danach solltest Du auch Deine Werbepartner auswählen. Gerade als Dienstleister hast Du hier interessante Möglichkeiten. Du kannst Dich mit anderen Experten in Deiner Branche vernetzen und so gegenseitig vom Fachwissen und den jeweiligen Communities profitieren. Gastbeiträge in Blogs oder Magazinen positionieren Dich weiter als Experte – und genau das sorgt dafür, dass sich Leads für Dich entscheiden!

4. Setze nicht auf die alten Tricks!

Wir schreiben das Jahr 2018. Es wird Zeit, sich von altmodischen Methoden zu verabschieden. Dazu gehören vor allem Versuche, Google zu überlisten. Der Algorithmus ist mächtig und bemerkt, wenn er übers Ohr gehauen wird. Und im schlimmsten Fall straft Google besonders dreiste SEO-Methoden ab. Dazu zählen:

  • Unorganische Backlinks oder gekaufte Verlinkungen
  • Keyword-Stuffing und Überoptimierung
  • Bezahlte Likes und Follower in sozialen Netzwerken
  • Konzentration auf einzelne Aspekte von SEO (nur Backlinks oder Onsite-Optimierung)
  • Nicht mehr datenschutzgerechtes Targeting

Vor allem der letzte Punkt bekommt ab Mai Relevanz: Ab dem 25.05.2018 gilt die neue Datenschutzgrundverordnung für die gesamte EU. Darin werden vor allem die Auskunftsrechte der User gestärkt. Außerdem muss sich jedes werbetreibende Unternehmen darum kümmern, eine Ansprechperson für das  Datenschutzmanagement zu benennen.

5. … aber vertraue auf die Evergreen-Tipps für Dein Online-Marketing 2018!

Der beste Weg, um online sichtbarer zu sein und erfolgreiches Online-Marketing zu betreiben, ist Deine Authentizität. Du musst Dich mit Deiner Werbung wohlfühlen. Persönlichkeit ist so wichtig wie nie zuvor. Deine Zielgruppe wird sofort merken, wenn Du keine Freude an Social Media oder an drögen Blogartikeln hast. Dein Online-Marketing muss die Stimme Deines Unternehmens widerspiegeln und perfekt zu Deinem Branding passen. Damit schaffst Du es, Emotionen zu wecken und Deine Kunden davon zu überzeugen, dass Du der Experte auf Deinem Gebiet bist.

Daneben müssen natürlich auch die Basics stimmen: Deine Webseite muss einwandfrei funktionieren, technisch auf dem neusten Stand sein und alle Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung abdecken. Dazu gehören ausgefüllte Meta-Daten, eine aussagekräftige Struktur und ein stimmiges Konzept.

Fazit: So wird Dein Online-Marketing 2018 zu einem vollen Erfolg

Schluss mit der Einzelkämpferstimmung! Wer sein Online-Marketing 2018 rocken will, der muss interdisziplinär arbeiten und seine Angebote immer weiter optimieren. Dazu kannst Du neue Technologien ausprobieren oder Deine bisherigen Werbemaßnahmen einfach weiter verfeinern. Der Schlüssel zu erfolgreichen Werbekampagnen liegt in einem guten Konzept und einer durchdachten Ausführung. 2018 ist das Jahr, in dem Du Deine Werbestimme findest und Dein SEO und SEA noch weiter optimierst, bis Du damit zufrieden bist. Unsere fünf guten Vorsätze helfen Dir dabei, den richtigen Anfang zu finden. Die Kunden kommen von ganz alleine zu Dir und Du wirst im neuen Jahr noch erfolgreicher. Cheers – auf ein grandioses 2018!


 Was habt Ihr Euch im neuen Jahr vorgenommen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

Was lange währt, wird endlich gut: Schon Anfang 2016 gab es die ersten Gerüchte darüber, dass Google an einem neuen Interface für AdWords sitzt. Und das war bitter nötig: Fast alle anderen Tools und Seiten haben im Laufe der letzten Monate ein neues Kleid bekommen. Nur das AdWords-Interface hatte immer noch seinen altmodischen Look. Seit Anfang Oktober kommen nun alle Nutzer in den Genuss des neuen Designs. Da stellt sich natürlich eine Frage: Und, wie ist es? Welche Änderungen das neue Google AdWords-Interface mit sich bringt und was das für Dein Unternehmen bedeutet, liest Du bei uns im Blog. 

Aufgeräumt, strukturiert, klar: Der neue Look von AdWords

Für viele Nutzer ist dieser Teil des Online-Marketings vollkommen unsichtbar: Das Nutzer-Interface von AdWords soll allerdings für Experten und Laien gleichermaßen zugänglich sein. Da verwundert es nicht, dass Google der SEA-Maschine seinen eigenen Stempel aufdrückt und den Look an die anderen Tools anpasst: Die Menüleiste ist nach links gewandert, die Farben sind extrem reduziert und die Funktionalität auf jeden Fall gegeben. Die Menüpunkte sind ein bisschen neu sortiert, aber es ist grundsätzlich noch alles da. Wir vermissen keine Optionen, die es nicht auch im alten AdWords gab.

So nackt und leer sieht unser Adwords-Interface natürlich nicht aus. Auf den ersten Blick fällt auf, wie klar das neue Design wirkt.

So nackt und leer sieht unser Adwords-Interface natürlich nicht aus. Auf den ersten Blick fällt auf, wie klar das neue Design wirkt.

 

Das Adwords-UI soll vor allem für DIY-AdWords leicht zugänglich sein. Das ist kein Problem: Die Bedienung ist wirklich intuitiv und kinderleicht. Der Basic-Look wird nach und nach mit mehr Funktionen ergänzt und bietet so mehr als genug Gestaltungsspielraum für uns Profis. Noch eine weitere Neuerung springt sofort ins Auge: AdWords läuft erheblich flüssiger. Laut Ankündigung und Tests in der Beta sollen einzelne Kampagnen bis zu 20 Prozent schneller laden. Für uns fühlt es sich sogar noch etwas zügiger an. Übrigens: Das neue Layout ist besser für die Arbeit an einem kleinen Bildschirm geeignet – ganz im Sinne von Googles Schlachtruf: „Mobile First!“

Neue Features machen das Online-Marketing noch schöner

Trotz des neuen Looks sind bei der Anzeigengestaltung und den Parametern keine revolutionären Änderungen hinzugekommen. Die neuen Features spielen sich vor allem auf dem Dashboard ab: Verschiedene Visualisierungen liefern tages- und wochenaktuell neue Statistiken und Zahlen. Auch das stundengenaue Tracking vom Verlauf der Zugriffe ist damit problemlos möglich. Damit lassen sich einige Performance-Merkmale schneller tracken und leichter verständlich machen. Das neue Google AdWords-Interface ist noch lange nicht fertig. Google hat schon angekündigt, dass sie das Angebot schrittweise erweitern wollen. Welche Änderungen fallen beim neuen Designs sofort ins Auge?

Cross-Device-Tracking

Cross-Device-Tracking: Für Google ein wichtiger Aspekt im neuen AdWords-Interface.

Cross-Device-Tracking: Für Google ein wichtiger Aspekt im neuen AdWords-Interface.

Wie viele User betrachten die Seite auf ihrem Smartphone? Wirkt der Shop attraktiver auf Desktop-User? Oder gibt es ein Problem mit der Funktionalität des Warenkorbs auf der mobilen Seitenversion? Das Cross-Device-Tracking steht beim neuen AdWords-Interface klar im Vordergrund. Um das zu unterstreichen, setzt Google auf einfache Schaubilder, die auf den ersten Blick eine Einschätzung der Situation möglich machen.

Stundenaktuelle Heatmap

Mit der Heatmap lässt sich relativ genau feststellen, wann Deine Zuschauer Deine Werbung sehen.

Mit der Heatmap lässt sich relativ genau feststellen, wann Deine Zuschauer Deine Werbung sehen.

Die Heatmap bringt Dir spannende Einblicke in den Tagesablauf Deiner Zielgruppe. Früher musste man ein wenig orakeln, um festzustellen, welche Uhrzeit sich besonders gut für Anzeigen eignet. Lifestyle-Seiten und Produkte für Endverbraucher performen meist am Nachmittag und nach Feierabend besser. B2B-Geschäfte laufen dagegen eher am Vormittag. Die neue Heatmap auf der Kampagnenübersicht bringt interessante Statistiken direkt auf Dein Dashboard. Gefällt uns!

Fazit: Das AdWords-Interface im neuen Look

Klar, ein optisches Update bringt keine revolutionären Änderungen mit sich. Aber in Sachen „Quality of Life“ punktet das neue Google AdWords-Interface. Es funktioniert schnell, intuitiv und unkompliziert. Das neue Feature „Werbechancen“ berechnet erwartbare ROIs für bestimmte neue Aktionen – sehr spannendes Terrain.  Und natürlich ist es einfach schön, das Googles Material Design jetzt in allen Geschäftsbereichen angekommen ist – auch und gerade bei SEA.


Was sagt ihr zum neuen Look von AdWords? Fällt Euch noch etwas ins Auge? Oder mochtet Ihr den Oldschool-Look? (Wenn ja: Noch lässt sich das alte Design mit einem Mausklick reaktivieren!). Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

Bei der Wahl sind alle Blicke auf die Tortengrafiken und die wachsenden Balken gerichtet. Aber nicht nur alle vier Jahre haben Prozentzahlen das Potenzial, Emotionen zu wecken. Es kommt immer einmal wieder vor, dass man vor einer Statistik sitzt und der Mund ein stummes „Oh!“ formt. Mit Data-Storytelling wandelst Du diesen Aha-Effekt in leicht konsumierbare Häppchen um, die deine Leser überraschen, verwundern, begeistern – also irgendeine Form von Reaktion aus ihm herauskitzeln. Wie genau das funktioniert und wie Du mit Data-Storytelling wortlos Geschichten erzählst, erklären wir heute im Netzproduzenten-Blog.

Was ist Data-Storytelling?

Einfach gesagt und direkt übersetzt: Data-Storytelling ist das Geschichtenerzählen mit Zahlen, Daten und Fakten. Im Gegensatz zum emotionalen Storytelling aus der Schatzkiste des Content-Marketings geht es hier weniger um das Malen mit Worten, sondern darum, Statistiken in eine schöne Form zu gießen. Mit den darin enthaltenen Daten lässt sich nämlich ebenso gut eine Geschichte erzählen.

Geschichten aus Daten haben noch einen weiteren Vorteil: Während Erzählungen aus dem klassischen Storytelling zwar gut für die emotionale Bindung zum Kunden sind, bieten sie selten handfeste Argumentationen. Gerade im B2B-Bereich sind die aber besonders wichtig. Kaum ein Chef oder Entscheider trifft eine Auswahl auf Basis von Emotionen. Es geht um die kalten, harten Kennzahlen: ROI, Market Share, Prognosen, Kundensegmente, Reportings. Wer es schafft, diese trockenen Daten aufzuarbeiten, der kann sich der Aufmerksamkeit seiner Leser sicher sein. Und ganz nebenbei auch noch beeinflussen, welche Zahlen im Kopf hängen bleiben.

 

Mit Data-Storytelling lässt sich beeinflussen, wie User Daten sehen. Hier ist dreimal derselbe Sachverhalt abgebildet - aber alle drei Grafiken lenken den Fokus auf unterschiedliche Aspekte.

Mit Data-Storytelling lässt sich beeinflussen, wie User Daten sehen. Hier ist dreimal derselbe Sachverhalt abgebildet – aber alle drei Grafiken lenken den Fokus auf unterschiedliche Aspekte.

Die 5 Gebote des Data-Storytellings

  1. Halte es einfach! Wer einfach nur Zahlen irgendwie in ein Bild sortiert, der kann auch gleich eine Tabelle posten. Beim Data-Storytelling geht es darum, so wenig wie möglich in eine Grafik zu packen. Verschiedene Argumentationspunkte bekommen eigene Visualisierungen. Keep it simple.
  2. Verzichte nicht auf Worte! Eine gute Datenaufbereitung kann nicht komplett wortlos passieren. Um dem Betrachter Orientierung zu geben, solltest Du Deine Daten ordentlich beschriften und auf wichtige Hinweise nicht verzichten.
  3. Sei Dir bewusst, was Du darstellen willst! Auch beim Data-Storytelling hast Du eine Message. Lasse Dich niemals davon ablenken! Es ist verführerisch, noch die eine oder andere Zusatzinformation in die Infografik zu packen – aber überlege bei jedem einzelnen Pixel genau, ob er dazu beiträgt, Deine Botschaft zu präsentieren.
  4. Erzeuge einen „Aha!“-Moment! Deine Leser sollen nach dem Blick auf die Daten schlauer sein als vorher. Du musst ihren Blick auf das lenken, was Du zeigen willst. Hebe Dein Argument gut hervor und lasse es strahlen, damit jeder sofort sieht, worauf Du hinaus willst.
  5. Beeinflusse die Daten nicht! Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Mit ausgewählten Daten kann man natürlich auch Geschichten erzählen – aber damit spiegelst Du die Realität nicht wider. Verzichte darauf, Deine Daten zu frisieren und gib lieber zu, wenn Deine Auswertung nicht Deinen Erwartungen entspricht!

Aussagekräftig und fundiert: Das kann gutes Data-Storytelling leisten

Zahlen sprechen eben nicht für sich. Wenn es darum geht, Daten in Beziehung miteinander zu setzen und daraus Prognosen zu erstellen, muss man ein bisschen mehr Mühe investieren. Denn Menschen verbinden mit reinen Zahlen oft nicht viel. Sie brauchen den Vergleich, um etwas einordnen zu können. Welche Entwicklung ist gut? Welche ist schlecht? Was bedeutet das für die Zukunft? Data Scientists, also die Köpfe hinter den komplizierten Tabellen, müssen ihre Erkenntnisse möglichst zugänglich präsentieren. Data-Storytelling ist ein Weg, um das zu erreichen.

Gute Erklärungen setzen die Zahlen immer in den Kontext. Gab es in der Zeit der Analyse bemerkenswerte Marktbewegungen? Wie sieht der Trend in der Branche allgemein aus? Auch ein Blick auf die Zuschauerschaft ist wertvoll, um sich die richtige Strategie zu überlegen. Wer andere Zahlen-Nerds vor sich sitzen hat, der kann auch bei der Präsentation der Fakten etwas ausführlicher ins Detail gehen. Wenn man aber einen Blog für eine breite Leserschaft schreibt oder spezielle Branchen bedient, die weniger analytisch arbeiten, sollte man auch beim Data-Storytelling etwas blumiger erzählen. Wenn Du die Daten richtig aus schmückst und die Geschichte erklärst, hilfst Du dabei, dass sich in den Köpfen deiner Zielgruppe ein Bild formt. Mit ein wenig Schützenhilfe kannst Du so auch komplizierte Sachverhalte in kleine Teile aufspalten und so besser erklären.

Fazit: Sprachlos Geschichten erzählen

Gib Deinen Zahlen ein Gesicht! Data-Storytelling ermöglich spannende Erzählungen ohne die Hilfe von sprachlichen Bilder. Gut, ganz ohne Worte geht es dann doch nicht: Auch das schönste Schaubild braucht eine Erklärung und eine verständliche Beschriftung. Aber das wortlose Geschichtenerzählen sorgt in der Welt des Marketings für Furore. Infografiken und interaktive Medien zeigen schon, wo die Reise hingeht. Wir sind gespannt und haben einiges mitgenommen, um unsere eigenen Präsentationen spannender zu machen!

Hattet ihr schon einmal Kontakt mit Data-Storytelling oder seid ihr noch in der Welt der langweiligen Tabellen gefangen?

Social Media ist für viele Unternehmen eines der wichtigsten Marketinginstrumente geworden. Wir denken dabei sofort an die Viral-Marketing-Kampagnen von EDEKA oder den erstklassigen Usersupport per Twitter der Telekom. Aber wie sieht es eigentlich mit Social Media und B2B aus? Kann das Geschäft zwischen zwei Geschäften auch über Facebook funktionieren? Und wie sieht die passende Social-Media-Strategie für B2B-Unternehmen aus? Wir haben es uns einmal angeschaut.

Was ist so anders an B2B?

B2B steht für “Business-to-Business” und beschreibt die Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen. Das können ganz klassisch der Teilezulieferer und die Autoproduktion sein, aber auch unser Geschäft, die SEO-Optimierung, ist ein klarer Fall von B2B.

Die Unterschiede liegen auf der Hand: B2B-Geschäfte sind keine Ausgaben, sondern Investitionen. Es geht um Verträge, um hohe Summen und vor allem: um Vertrauen. Kann man dieses Vertrauen auch über Facebook herstellen? 54 Prozent der Unternehmer sagen Ja! Social Media ist auch im B2B-Bereich angekommen. Aber ist das wirklich so effektiv? Bei der Lead-Generierung für Geschäftskunden geht es schließlich um mehr als bunte Bildchen, sondern um ernste Verhandlungen.

Tatsächlich ist die richtige Social-Media-Strategie für Unternehmen weniger an der reinen Lead-Generierung ausgerichtet, sondern dreht sich um andere Bereiche, für die Social-Media-Kanäle viel besser geeignet sind. Vertrauen gewinnen, aufbauen, es erhalten und beweisen: Hier liegen die Stärken von Twitter, Facebook und Co.!

5 Wege um erfolgreich B2B und Social Media zu verbinden

  1. Schnelle Kommunikation für spontane Fragen: Soziale Medien gehören zu den wichtigsten Kommunikationskanälen für Unternehmen. Und das gilt auch im B2B-Bereich. 90 Prozent aller Unternehmer geben an, dass sie auf diesem Wege Kundenanfragen beantworten.
  2. Kontakt mit jungen Talenten: Für Bewerber ist der Social-Media-Auftritt fast genau so wichtig wie eine Unternehmenswebseite. Denn auf dem Profil sieht man als Bewerber schnell, ob die eigenen Ansprüche und die Kultur im Unternehmen zusammenpassen.
  3. Marktführer in Sachen Know-how: Wie beweist man, dass man wahres Expertenwissen hat? Man teilt es. Und was wäre dazu besser geeignet als ein Facebook-Profil, auf dem regelmäßig News und Artikel aus der eigenen Feder geteilt werden? So zeigt Ihr, dass Ihr Euch auf Eurem Fachgebiet auskennt – idealerweise so, dass die potenziellen Kunden Vertrauen in Eure Kenntnisse entwickeln.
  4. Beweis für den Erfolg: Viele Unternehmen tauchen auch heute noch quasi ausschließlich in Branchenbüchern oder Industriesuchmaschinen auf. Aber ein lebendiges Social-Media-Profil zeigt, dass ihr ein vertrauenswürdiger Geschäftspartner seid, der im Zweifel leicht zu erreichen ist.
  5. Networking leicht gemacht: B2B-Geschäfte basieren oftmals auf dem direkten Kontakt mit Entscheidern. Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn bieten hier einen Vorteil: Mit wenigen Klicks findet ein interessierter User einen Experten für sein ganz spezielles Problem – und generiert auf diesem Weg vielleicht einen Lead, weil man ins Gespräch kommt, sich austauscht und so im Gedächtnis bleibt.

Fazit: Ist eine Social-Media-Strategie auch für B2B-Unternehmen nützlich?

Tatsächlich ist die Antwort gar nicht so klar, wie man auf den ersten Blick vielleicht denken mag. Denn Social Media kann durchaus auch für B2B-Unternehmen sinnvoll sein – aber auf eine andere Art und Weise als im Privatkunden-Bereich.

Social Media ist ein weiterer Weg, um im Gespräch zu bleiben. Und das meinen wir durchaus wörtlich: Schließlich geht es viel schneller, eine Kundenanfrage kurz auf Facebook zu beantworten oder in den Kommentaren zu einem viel diskutierten Artikel für Klarheit zu sorgen. Aber man muss auch ganz klar sagen, dass die Nützlichkeit von Social Media abhängig ist von der Branche und den eigenen Zielen. Ihr solltet nicht erwarten, nach zwölf Tweets einen dicken Lead an der Angel zu haben. Aber mit der Zeit könnt ihr das Image Eurer Marke den Kunden gegenüber aufbauen und erweitern und im Gedächtnis bleiben – und so über die Zeit hinweg aus interessierten Besuchern spannende Geschäftskunden machen.