Preise im Online-Marketing

Über Geld spricht man nicht – oder doch? Die Preise im Online-Marketing unterscheiden sich teils deutlich. Viele Kunden stehen vor der Frage, wie viel Geld sie für eine AdWords-Agentur ausgeben wollen. Lohnt sich das überhaupt? Schließlich gibt es genug Angebote zu erstaunlich günstigen Preisen. Wir bieten Dir heute einen Blick hinter die Kulissen: Wir erklären, wie sich der Preis für eine professionelle SEA-Betreuung zusammensetzt und wie wir bei der Angebotserstellung vorgehen. Außerdem erfährst Du, woran Du Dumpingpreise für Online-Marketing erkennst.

Der Preis ist heiß: Das richtige Pricing bei SEA und AdWords

Preise im Online-Marketing sind ein heißes Thema. Kaum eine Agentur lässt sich hier in die Karten schauen. Das Problem? Preislisten wie bei anderen Dienstleistern machen im Online-Marketing wenig Sinn. Denn unsere Arbeit besteht aus zeitintensiver Optimierung und vielen kleinen Verbesserungen, die zu einem langfristigen Ziel führen. Das lässt sich selten auf klare Preise herunterbrechen. Das ist allerdings keine befriedigende Antwort für Kunden, die auf der Suche nach einer ersten Kosteneinschätzung für ihr Online-Marketing sind.

Du bekommst beim Online-Marketing das, wofür Du bezahlst. 

Manche Kunden wollen so schnell wie möglich mehr Umsatz. Andere Kunden wollen gezielter vorgehen und nachhaltig werben. Für beide Ziele gibt es die richtige Strategie – zum jeweiligen Preis. Grundsätzlich gilt: Je größer die Kampagne angelegt ist und je schneller Du Erfolge sehen willst, desto tiefer musst Du in die Tasche greifen. Die Preise im Online-Marketing hängen von vielen Faktoren ab. Allein die zahlreichen Abrechnungsmodelle zeigen, dass es DEN richtigen Weg nicht gibt. Jedes Angebot ist so individuell wie der Auftrag selbst. Es hängt von den jeweiligen Zielen ab, auf welches Modell sich Kunde und Anbieter einigen.

Die fünf Abrechnungsarten beim Online-Marketing

  1. Pauschaler Fixbetrag pro Monat: Das macht in der Regel nur bei kleinen Kampagnen Sinn, die kein großes Potenzial für Wachstum haben. Ein Pauschalbetrag deckt das Thema kostengünstig und planbar ab. Aber es gibt kein Potenzial zur Entwicklung: Welche langfristige Motivation sollte der AdWords-Optimierer haben, den Account aufs nächste Level zu heben? Es kann ihm ja egal sein, wenn er sowieso immer den gleichen Betrag bekommt. Denn zusammen mit dem Konto wächst auch der Aufwand.
  2. Abrechnung auf Stundensatz-Basis: Grundsätzlich ist diese Methode okay. Allerdings lässt die Abrechnung pro Stunde die Performance der Kampagnen außer Acht. Man kann auch in vielen Stunden nichts erreichen. Laufen die Kampagnen gut, bekommt der AdWords-Experte keine Belohnung. Zugleich sichert diese Abrechnung nicht ab, dass der Dienstleister die abgerechnete Zeit für die sinnvollsten Maßnahmen einsetzt.
  3. SEA-Kosten als Prozentsatz des Werbebudgets: Recht gängig und sinnvoll, da Kunde und Agentur gemeinsam wachsen können. Die Agentur muss in Vorleistung gehen und einen guten Job machen. Erst dann ist der Kunde bereit, die Budgets anzuheben und die etwas höheren Preise im Online-Marketing zu akzeptieren. Das ist immer dann eine gute Methode, wenn performancebasierte Abrechnung technisch nicht möglich ist.
  4. Performance-basierte Abrechnung (Leads, Klickzahlen, Umsatz): Für uns sicherlich eine der sinnvollsten Abrechnungsmodelle – vorausgesetzt, es lässt sich technisch sauber lösen. Online funktioniert das mit dem Conversiontracking. Kunde und Agentur sollten eine faire Vereinbarung treffen, zu welchen Konditionen sie die Performance abrechnen und Benchmarks definieren, die als Ziel gelten.
  5. Mischabrechnung: Beliebt ist ein fixer Sockelbetrag pro Monat plus Umsatzbeteiligung. Hier gibt es viele individuelle Möglichkeiten, die Preise für die AdWords-Agentur zu gestalten.

Was macht einen seriösen Kostenvoranschlag aus?

Nicht nur die Abrechnung besteht aus flexiblen Modulen und bietet verschiedene Wege. Der generelle Leistungsumfang einer SEA-Optimierung unterscheidet sich von Projekt zu Projekt. Bevor es einen ausführlichen Kostenvoranschlag gibt, solltest Du Dich also mit Deiner SEA-Agentur zusammensetzen und die Aufgabenstellung besprechen. Welche Ergebnisse erwartest Du konkret? Und ist die Agentur in der Lage, diese Ziele mit Deinem Budget zu erreichen?

Der Kostenvoranschlag sollte definitiv die gemeinsamen Ziele für das Projekt festhalten. Je genauer Deine Agentur definiert, was sie für Dein Konto plant, desto besser ist das für Dich. Du solltest keine Angst davor haben, Unklarheiten anzusprechen. Zum Kostenvoranschlag gehören neben den monatlichen Kosten auch die Preise für das erste Setup und den Initialaufwand. Das betrifft alle Arbeitsleistungen, die Deine Agentur erbringen muss, bevor die Arbeit losgehen kann. Ihr solltet unbedingt besprechen, welche Performance-Indikatoren den Erfolg der Kampagne belegen. Wenn Dir die Kosten nach dem ersten Meeting über den Kopf wachsen, ist noch genug Zeit für eine weitere Anpassung. Eine seriöse Agentur möchte, dass Du aus Deinem Werbebudget das Beste herausholst und Dich dabei wohlfühlst. 

So erkennst Du schwarze Schafe im Online-Marketing

  • Zu große Versprechungen: Eine Agentur „garantiert“ Dir eine „Top-Position“ und „Umsatzsteigerung in kurzer Zeit“? Das ist kein gutes Zeichen. Wir können alles dafür tun, um eine gute Basis für ein hervorragendes Ranking zu schaffen. Garantien sind aber nicht möglich.
  • Kleine Agenturen, die alles anbieten (Social, Video, Content, SEO, SEA, Conversions, Leads, CRM, etc.): Agenturen, die einfach alles können, können nichts richtig. Zumindest ist es für diese Agenturen deutlich schwieriger, einen hohen Standard zu halten.
  • Keine Google-Zertifizierungen: Qualifikationen wie z.B. Premier Partner sollten zum festen Standard einer jeder Agentur gehören, welche AdWords-Dienstleistungen anbietet. Nur so kann ein qualifiziertes Know-how gewährleistet werden.
  • Agenturen ohne Testzeitraum mit langen Vertragslaufzeiten (1-2 Jahre): Je länger der Vertragszeitraum ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du in einem Vertrag gefangen bist, den Du gar nicht willst. Im Online-Marketing verändern sich die Dinge schnell. Eine gute SEA-Agentur ist agil, flexibel und bietet immer die Möglichkeit zum Rücktritt.
  • Extrem günstige (Pauschal-)Preise: Dumpingpreise und Sonderangebote können schnell zu einem Problem werden. Denn wenn der Preis in keinem Verhältnis zum Aufwand steht, wird häufig einfach gar nichts am Ad-Konto gemacht. AdWords Betreuung für 99 € – wie soll das funktionieren?
  • Kein detailliertes Reporting: Nicht selten bekommen Kunden von schlechten Agenturen kaum oder keine aussagekräftigen Reportings. Aber nur mit einer gesunden Datengrundlage lässt sich sagen, ob die Arbeit ein Erfolg war. Transparenz ist ein hohes Gut, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.
  • Keine persönlichen Ansprechpartner: Wenn Du niemanden in Deiner SEA-Agentur persönlich kennst, deutet das auf ein hohes Maß an Automatisierung hin. Dahinter steht keine Brainpower und keine Kreativität, sondern eine eingefahrene Methode, die einfach bei allen Konten angewendet wird.
  • Kunde wird nicht Inhaber des Werbekontos: Manche Agenturen versuchen Kunden künstlich zu binden (oder in Geiselhaft zu halten), indem die Agentur Inhaber des AdWords-Kontos ist. Der Kunde hätte keine Handhabe im Falle einer Trennung – kein gutes Zeichen!

So rechnen wir ab: Was kostet SEA bei den Netzproduzenten?

Unsere Preise im Online-Marketing sind abhängig vom Projekt. Es gibt keine einfachen Standardlösungen, die für jedes Werbeprojekt gelten.

Bevor wir einen Kostenvoranschlag gestalten, machen wir eine kostenlose Analyse Deiner Seite. Beim Quick Check nehmen wir Deine bisherigen Werbemaßnahmen unter die Lupe und geben Dir unsere Erfahrungswerte mit auf den Weg. Wir schätzen den Status Quo ein und fragen Dich nach Deinen Zielen. Daraus entsteht dann der Kostenvoranschlag für Deine Online-Werbung. Bei den Abrechnungsmodellen bevorzugen wir die performancebasierte Abrechnung. Danach bestimmst Du Dein Werbebudget für die Kampagne. Bevor es los geht, besprechen wir in einem Kick-Off-Meeting die wichtigsten Details, damit wir in das Produkt richtig eintauchen können.

Unserer Ansicht und Erfahrung nach ist ein monatliches Werbebudget ab 750 € bis 5.000 € ideal für kleine und mittelständische Kunden. Nach oben hin gibt es quasi keine Grenze. Je höher Du Deine Ziele steckst, desto mehr Geld musst Du in die Hand nehmen. Allerdings bedeutet das nicht, dass besonders teure Kampagnen besonders gut sind. Je langfristiger und gezielter Du werben möchtest, desto effektiver können wir mit einem kleinen Budget arbeiten.

Das Budget steht, die Richtung ist definiert und wir haben die Ziele klar vor Augen. In der ersten Monatsrechnung findest Du neben den abgesprochenen Kosten auch die Abrechnung für das Initialsetup und das Kick-Off-Meeting. Zusätzliche Kosten sprechen wir natürlich immer mit Dir ab. Die Preise im Online-Marketing sind bei uns transparent und planbar.

Fazit: Preise im Online-Marketing sind flexibel und individuell

Was kostet SEA? Welche Preise im Online-Marketing sind realistisch? Das kommt sehr stark darauf an, was Du erreichen willst. Du kannst aber ungefähr abschätzen, was Dich erwartet, wenn Du einen Blick auf die Komponenten von Suchkampagnen wirfst:

  • Einrichtungsgebühr (Setup-Fee) für das AdWords-Konto
  • Eventuell monatliche Grundgebühr (abhängig von der Größe des Kontos)
  • Prozentuale Gebühr von den Adwords-Ausgaben (ungefähr 10-15%)
  • Vergütung nach Arbeitsaufwand (Stundensatz, ab 80 € / Stunde) oder nach Performance
  • Gebühren für externe Software oder API-Nutzung

Je nachdem, wie Deine Ziele aussehen, solltest Du ein angemessenes Budget einkalkulieren. Es gibt für jede Brieftasche die passende Strategie, aber Du solltest kein Wunder erwarten, wenn Du keine magischen Preise bezahlst.


Welche Fragen hast Du noch zu den Preisen für SEA und Online-Marketing? Wir beantworten Dir Deine Fragen gerne in den Kommentaren! 

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