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6 Tipps für tolle Produktbeschreibungen, die verkaufen

Mittlerweile ist es durch Studien belegt: Der Produkttext bestimmt in 85% der Fälle über eine Kaufentscheidung mit. Es sollte also klar sein, warum Webshopbetreiber großen Wert auf eine schöne, aussagekräftige Produktbeschreibung legen sollten. Wir haben für Sie die 6 besten Tipps für erfolgreiche Texte zusammengestellt:

1. Jeder Text ist besser als kein Text

Okay, das sollte eigentlich klar sein: Eine Produktseite mit einem Bild ist schon einmal gut, aber noch besser ist natürlich eine zusätzliche Beschreibung. Nicht nur aus Gründen der Inklusion und Usability (manche User haben Bilder ausgeblendet), mit einem Text kann man Emotionen und auch einen Call-to-Action viel besser an den Empfänger bringen.

Auch aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung spielt der Text eine große Rolle. In Überschriften, Artikelbeschreibung und Features lassen sich Keywords natürlich einbauen. Auch die USPs, die Unique Selling Points finden so einen prominenten Platz im Text.

2. Kurz, aber knackig

Die Länge ist entscheidend: Niemand will Textwüsten lesen, aber die wichtigsten Keypoints sollten schon in der Produktbeschreibung stehen. Daher ist die Textmenge extrem wichtig. Hier sollte man sich an der Best-Practice im eCommerce orientieren: Zalando, ASOS und Amazon setzen auf Texte von etwa 75 bis 150 Wörtern.

Und was soll nun der Inhalt sein? Zum Beispiel das hier:

  • Eine sachliche Beschreibung des Produkts
  • Outfitvorschläge bei Mode und Accessoires
  • Anlässe für die Nutzung
  • Technische Daten und Features
  • Besonderheiten
  • Abmessungen

Die Liste an Möglichkeiten ist praktisch endlos – und kann damit individuell auf Ihren Shop angepasst werden. Content Marketing hört nicht bei den Texten auf – auch die Bilder und zusätzliche Informationen wie zum Beispiel Videos sorgen für einen guten Eindruck beim (potenziellen) Kunden.

3. Produktbeschreibung und USPs verbinden

Unique Selling Points sind das, was einen Shop von seinen Mitbewerbern absetzt – einzigartige Goodies für die Kunden, die es (fast) nur hier gibt. Ein paar Beispiele:

  • kostenloser Versand
  • Service rund um die Uhr
  • kostenlose Hotline
  • Versand am nächsten Tag
  • individueller Kundenservice, zum Beispiel per Chat
  • einzigartiges Konzept
  • Zahlungsmöglichkeiten
  • exklusive Marken oder Eigenmarken

USPs machen aus irgendeinem Shop IHREN Shop. Deswegen sollten Sie auch so oft wie möglich auf diese Punkte hinweisen. Zum einen im allgemeinen Seitendesign, also dort, wo die Kunden oft hinschauen. Aber auch in den Produktbeschreibungen sind diese Punkte gut aufgehoben.

So soll es sein: USPs direkt nennen, ein kurzer Text mit einer kleinen Feature-Liste und ein aussagekräftiges Bild. Der Onlineshop von SNIPES macht alles richtig!

So soll es sein: USPs direkt nennen, ein kurzer Text mit einer kleinen Feature-Liste und ein aussagekräftiges Bild. Der Onlineshop von SNIPES macht alles richtig!

4. Listen machen alles besser

Optische Auflockerung, praktische Zusammenfassung, Featureliste – Bulletpoints sind nicht nur schön, sondern auch praktisch. Gerade in Produktbeschreibungen können Sie gerne auf diese kleinen Helferlein zurückgreifen, wenn der Text droht, zu lang zu werden. Auch bei technischen Produkten oder sogar Modeartikeln bietet sich eine Aufzählung an.

Als Best Practice hat sich folgende Struktur erwiesen:

  1. Produkttext mit leichter SEO und etwa 75 bis 100 Wörtern
  2. Aufzählung mit 5 bis 10 Bullet-Points
  3. kurzer Text über USPs, Zahlungsmethoden und Versand

5. Auf Unique Content setzen

Gerne erzählt wird die Anekdote des Webshops von redcoon.de. Als einer der ersten Shops im Internet setzt das Unternehmen auf einzigartige Produktbeschreibungen mit vielen Bulletpoints unter dem Text. Der Clou: Einer dieser Punkte hieß „Der schlaue Kunde weiß: redcoon.de ist besser!“. Zahlreiche Shops übernahmen blind den Text von Redcoon, und damit auch die versteckte Werbung. Genial!

Was lernen wir daraus? Naja, zunächst einmal sollte man Texte nicht einfach so kopieren. Nicht nur Google bestraft das, sowas kann auch ganz schnell nach hinten losgehen, wie man am Beispiel oben sehen kann. Einzigartige Texte bringen außerdem einen ganz eigenen Flair, einen eigenen Charakter mit sich, der die Kunden an den Shop bindet.

6. Atmosphäre ist alles

Der Ton macht die Musik – auch im eCommerce. Das Image des Shops ist entscheidend und trägt ganz klar zur Kundenbindung bei. Daher sollten die Produktbeschreibungen nicht einfach in irgendeinem Ton geschrieben werden, sondern Persönlichkeit haben. In einem Shop für Streetwear-Mode braucht man ein anderes Wording als bei hochwertigen Luxuskleidern – das ist eigentlich ganz logisch.

Die Zielgruppe ist dabei der Schlüssel.

Storytelling ist DER Online-Marketing Trend 2015! Auch für Onlineshops spielt die Technik eine große Rolle. Warum? Ganz einfach: Mit einer Geschichte wecken Sie Emotionen und bleiben der Zielgruppe einfach besser im Gedächtnis. Ein interessanter Hintergrund zu den Materialien oder der Herstellung macht ein Produkt sofort spannender und authentischer – und wirkt sich dabei positiv auf die Kaufentscheidung aus.

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