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Bid Management: So funktioniert das Herz von SEA

Bid-Management

Du willst Dein Werbebudget effizient einsetzen, aber jeden Tag die Zahlen analysieren, die besten Klickpreise für Deine Keywords finden und Kompromisse eingehen? Das ist ziemlich kompliziert. Bid Management erleichtert Dir den Umgang mit AdWords und SEA. Denn die Tools und Strategien holen aus jedem Cent den besten ROI heraus. 

Grundsätzlich verfolgen wir im Bid Management drei klar definierte Ziele:

  • Maximierung der Klicks
  • Conversionoptimierung
  • Maximierung des Gewinns

Wie das geht, verraten wir Dir jetzt: Alles, was Du über Real-Time-Bidding und Bid Management wissen musst.

Grundlagen: Wie funktionieren Anzeigen bei Google eigentlich?

Du willst Anzeigen bei Google kaufen? So einfach ist es leider nicht. Denn gerade bei den begehrten Keywords (wie zum Beispiel „Schuhe kaufen“ oder „Werbeagentur Dresden“) prügeln sich teils mehrere hundert Mitbewerber um den Spitzenplatz. Dazu kommt noch, dass in einer Sekunde Millionen an Suchvorgängen stattfinden – da kann niemand pauschal zu jeder Zeit einfach die Topposition kaufen.

AdWords und viele andere SEA-Angebote arbeiten daher mit einem ausgeklügelten Auktions-System (Ad Bidding oder Real-Time-Bidding). Alle Bewerber geben der Plattform ein Signal, was sie für einen Spitzenplatz bei einem Keyword bereit sind zu zahlen. Das höchste Gebot wird dann platziert. In Sekundenbruchteilen finden unzählige Mini-Auktionen für jeden einzelnen Anzeigenplatz in den SERPs und im Display-Netzwerk statt. Dieses Real-Time-Bidding funktioniert nur, wenn Du den aktuellen Markt im Blick hast und Deine Preise entsprechend anpasst.

Und genau hier kommen Bid Manager ins Spiel. Diese Software greift über eine Schnittstelle (API) direkt auf Google AdWords oder Bing Ads zu. Dadurch kannst Du Deine Keywords und Kampagnen besser steuern – und zwar in Echtzeit. Zudem passen sie ihre Gebote dynamisch auf die der Mitbewerber an. Die Tools bieten aber noch mehr Vorteile:

7 Gründe, warum Dir Bid Manager Tools das Leben leichter machen

  1. Bid Management ist wirklich komplex. Teilweise konkurrieren tausende Anbieter in Bruchteilen einer Sekunde um einen Anzeigenplatz. Ein Mensch könnte niemals so schnell rechnen, bewerten und handeln, wie es die Software kann.
  2. Die Tools arbeiten mit einem Algorithmus, um die eingegebenen Regeln zum Budget und dem gewünschten Ergebnis möglichst gut umzusetzen. Die Berechnungen finden den jeweils günstigsten Anzeigenplatz, der einen niedrigen Klickpreis und eine gute Position unter einen Hut bekommt.
  3. Mehrere Keywords und Kampagnen gleichzeitig verwalten und platzieren? Bid Manager können das problemlos – und stellen dabei wertvolle Synergieeffekte zwischen den einzelnen Schlüsselbegriffen her.
  4. Eine gute Anzeigenplatzierung basiert auf tausenden Variablen: Tageszeit, Anzeigenposition, Zielgruppe, Segmentierung, Konkurrenz, Keywords… Die Software beachtet alle Punkte und verliert die entscheidenden Kennzahlen nie aus den Augen.
  5. Die Faszination am Online-Marketing ist, dass wir wirklich jeden Erfolg nachmessen können. Bid Manager geben exakt und perfekt aufgeschlüsselt an, wie der ROI aussieht – auf die Kommastelle genau.
  6. Zusätzlich zum reinen ROI geben die Tools Auskunft darüber, wie die Conversion am Ende zustande gekommen ist. Welchen Sales-Funnel hat der User gewählt, was liegt ihm am Herzen? Die Daten bringen Dich näher an Deine Zielgruppe.
  7. Du liebst es komplex? Es gibt unzählige Bidding Tools auf dem Markt, die jede noch so feine Einstellung an den Kampagnen ermöglichen. Marin, Doubleclick und vor allem intelliAd bieten Businesslösungen für große Unternehmen oder Spezialisten. Erste eigene Schritte kannst Du mit den kostenlosen Tools von Google machen: Mit Google Scripts und Google Smart Bidding ist das Automatisieren von SEA ein Kinderspiel.

Ist Bid Management Gefühlssache?

Online-Marketing galt lange als leicht belächelte Schwester der klassischen Werbemaßnahmen. Warum eigentlich? Schließlich gibt es im Online-Marketing und speziell im SEA-Bereich klare Kennzahlen, Tracking-Möglichkeiten und Reportings, die den Return-of-Invest klar herausstellen. Messbarkeit ist der Schlüssel, um Werbeanzeigen effizient auszuspielen und die Online-Werbung stetig zu optimieren.

Außerdem lässt sich der Bidding-Prozess mit den richtigen Tools komplett automatisieren – Programmatic Advertising ist das Zauberwort. Ganz alleine geht es jedoch nicht. Viele automatisierte Kampagnen kranken daran, dass sie nicht flexibel genug sind. Ist das Tool einmal aufgesetzt und mit den notwendigen Informationen gefüttert, läuft es vor sich hin – teilweise wochenlang, ohne dass sich ein menschlicher Mitarbeiter die Ergebnisse anschaut. Der Faktor Mensch spielt also eine große Rolle. 

Dabei ist SEA eine exakte Wissenschaft. Beim Real-Time-Bidding gibt es klare Regeln – es kommt darauf an, das Spielfeld mit strategischen Schachzügen für sich zu gewinnen. Dafür braucht es neben durchdachten Maßnahmen und viel Analysearbeit auch ein Gefühl für die richtigen Tools. Also ja: Bid Management kann durchaus Gefühlssache sein. Mit der Unterstützung durch die richtige Software und mit viel Erfahrung wird daraus eine runde Sache.

Fazit: Bid Management ist nichts für Mathemuffel

Im Performance Marketing geht gar nichts ohne richtiges Bidding. Dazu braucht es einen Einblick in die Datenstruktur. Ich will hier gar nicht auf die komplexe Mathematik hinter den Algorithmen eingehen. Mathematische Details zum Bid Management gibt es zum Beispiel bei 121WATT. SEA ist immer eine Disziplin, bei der innovative Technik, harte Zahlen und analytisches Feingefühl gefragt sind.

Grundsätzlich gilt also: Erfolgreiches Bid Management ist die Kombination aus Fingerspitzengefühl, Erfahrung und vor allem Zahlenverständnis.


Welche Fragen habt ihr rund um das Thema Bid Management? Lasst es uns in den Kommentaren wissen und wir beantworten eure Fragen gerne!

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