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Anzeigen im Google Display-Netzwerk: Das musst du jetzt beachten!

Das Google Display-Netzwerk verbindet dich mit Millionen von Seiten und bietet dir damit auch die millionenfache Möglichkeit, User im Internet anzusprechen. Im Gegensatz zu den klassischen AdWords-Anzeigen in den SERPs gibt es im Display-Netzwerk Einiges zu beachten – und wir geben dir die besten Tipps für den Erfolg deiner Anzeigen mit auf den Weg!

Was unterscheidet klassische AdWords vom Google Display-Netzwerk?

AdWords sind AdWords, oder? Eben nicht! Es gibt einen großen Unterschied zwischen den Anzeigen in den Suchergebnissen und den Anzeigen im Google Display-Netzwerk.

Position:

  • Anzeigen in den SERPs erscheinen direkt über oder neben den Suchergebnissen in der Google-Suche
  • Das Google Display-Netzwerk umfasst Millionen von teilnehmenden Internetseiten, wo die Anzeigen quasi überall auf der Seite auftauchen können.

Intention des Users:

  • In den SERPs erscheinen die Anzeigen vor den Augen eines Users, der aktiv nach den entsprechenden Keywords sucht
  • Im Google Display-Netzwerk erscheinen die Anzeigen auf thematisch verwandten Seiten – unabhängig vom User Intend

Formen:

  • In den SERPs gibt es nur Textanzeigen mit verschiedenen Layoutoptionen
  • Das Google Display-Netzwerk bietet neben Text auch Bild-, Video- und Rich-Text-Formate

Targeting und Rolle der Keywords:

  • Bei AdWords Anzeigen in den Suchergebnissen können bestimmte Keywords angesteuert werden, unter deren Suchergebnissen dann die Ads erscheinen
  • Die Keywords im Google Display-Netzwerk dienen dem Targeting der Seiten, auf denen die Werbeanzeige dann erscheint. Das Targeting erfolgt eher über Interessenprofile und thematische Nähe.

Außerdem unterscheidet sich auch das Menü, in dem die Anzeigen geplant und in Auftrag gegeben werden. Viele Detaileinstellungen eröffnen sich nur Profis und viele Formulierungen und Optionen können zu radikal unterschiedlichen Ergebnissen führen. Darum gilt bei AdWords immer, dass ein genaues Tracking der Anzeigenerfolge unerlässlich ist.

Warum ist das Google Display-Netzwerk so wichtig für SEA?

Stell dir vor, du planst, dir in der näheren Zukunft eine neue Waschmaschine zu kaufen. Du informierst dich natürlich in der wunderbaren Welt des Internets über verschiedenen Modelle, Angebote und Tipps zum Kauf der großen Geräte. Während der Lektüre eines Guides über die verschiedenen Waschprogramme fällt dein Blick auf eine Anzeige am Rand – ein vielversprechender Shop, in dem du tatsächlich ein tolles Angebot findest. So funktionieren AdWords auch abseits der Suchresultate von Google.

Das Google Display-Netzwerk stellt eine Verbindung zwischen Anbietern und Millionen von Webseiten her, die am AdSense-Programm teilnehmen. Diese Webseiten bieten Werbeflächen auf ihren Seiten an und „vermieten“ diesen Platz sozusagen für AdWords-Anzeigen. Das Beste: Im Gegensatz zur Werbung in den SERPs sind hier auch Banner, Bilder oder andere Medienformate möglich. Auch die Werbeclips vor einem Youtube-Video werden über das Display-Netzwerk verteilt.

Das Ganze hat natürlich gegenüber anderen Werbeoptionen im Netz einige Vorteile:

  • Targeting-Optionen, die es bei klassischen AdWords nicht gibt: Da die Werbung im Display-Netzwerk über thematisch passende Keywords zugeordnet wird und auch das Nutzerverhalten und Interessenbereiche der User umfasst, bietet das Google Display-Netzwerk ganz andere Möglichkeiten, die Anzeigen auszurichten – so ist zum Beispiel Remarketing problemlos möglich
  • Branding wird in Display-Netzwerk groß geschrieben. Schließlich geht es bei der Markenbildung darum, möglichst oft an verschiedenen Stellen aufzutauchen – und gerade dabei brillieren die Display-Ads.
  • Du willst mehr als Text? Kein Problem – so unterschiedlich wie die Seiten, auf denen die Werbung ausgespielt wird, sind auch die Gestaltungsmöglichkeiten. Insbesondere die Bannerwerbung ist seit Jahren ein absoluter Klassiker für jeden Einsatzzweck und kann sogar interaktiv gestaltet werden – zum Beispiel mit einem prominenten Call-to-Action-Button

Welche Anzeigenformate sind zulässig?

In Sachen „Bannerformate“ sagt eine Infografik mehr als tausend Worte. Übersichtlich und kompakt zusammengefasst haben das die Köpfe hinter adseed.com:

Die Infografik von adseed.de zeigt, welche Anzeigenformate im Google Display-Netzwerk zulässig sind. (Quelle: adseed.de)

Die Infografik von adseed.de zeigt, welche Anzeigenformate im Google Display-Netzwerk zulässig sind. (Quelle: adseed.de)

Zu diesen Größen kommen noch ein paar allgemeine Regeln und Richtlinien. Google behält sich bei jeder Ad vor, sie gegebenenfalls zu sperren. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig und manchmal halt es auch bei der Überprüfung – aber mit Kooperation und Geduld lassen sich die Banner schnell an den User bringen.

Folgende Richtlinien gibt es für die Werbung im Google Display-Netzwerk:

  • Banner nicht größer als 150kb
  • angemessene Bildqualität
  • Anzeigeninhalt innerhalb der Google-Richtlinien (z.B.: keine pornographischen Inhalte)
  • kein übermäßiges Blinken in zu hoher Frequenz
  • kein Clickbaiting
  • keine Simulation von Mausinteraktion

Fazit: Die perfekte Ergänzung für AdWords

Viele Unternehmen setzen auf Werbung per AdWords, stoßen aber schnell an ihre Grenzen. Und allein schon das Menü zum Einstellen einer Kampagne zeigt, wieso: Es gibt so viele Einstellungsmöglichkeiten und Optionen zum Targeting, dass es schwierig ist, auf Anhieb die richtige Konfiguration zu finden. Auch die ständige Überwachung des Erfolgs ist für eine Kampagne extrem wichtig – schließlich müssen Inhalt und Targeting immer wieder überprüft werden, damit die User immer eine aktuelle Version der Ad im Blick haben.

Hast du aber einmal diese Probleme umschifft (bzw. dir einen fähigen Steuermann gesucht), ist das Google Displaynetzwerk eine tolle Methode, deine Seite bekannter zu machen und immer in der Wahrnehmung der User zu bleiben.

 

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