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Was ist besser: Online-Marketing Outsourcing oder eigene Abteilung im Unternehmen?

Online-Marketing Outsourcing klingt zwar erst einmal sehr technisch, beschreibt aber nicht anderes als das Abgeben der Aufgaben im Online-Marketing an einen externen Dienstleister – eine Agentur oder einen freien Mitarbeiter zum Beispiel. Im Gegensatz dazu steht die klassische Marketing-Abteilung im Unternehmen. Das nennt sich dann „Inhouse-Marketing“.

Online-Marketing braucht Zeit und Liebe

Online-Marketing macht man nicht mal eben „nebenbei“. Leider setzen viele Unternehmen auf diese Art der vollkommen überladenen Marketing-Mitarbeiter, die neben der traditionellen Werbung eventuell sogar noch PR-Aufgaben und dann obendrauf noch das komplette Online-Marketing übernehmen müssen – getreu dem Motto „ist ja alles irgendwie Werbung“.

Inhouse funktioniert nur, wenn Infrastruktur und Budget stimmen.

Es hat schon seine Gründe, warum sich nur wirklich große Konzerne eigene Online-Marketing-Mitarbeiter und Abteilungen gönnen. Man braucht dafür Manpower, das richtige Know-How und auch die technischen Voraussetzungen in Form von DSPs (also der Schnittstelle für Display-Anzeigen) oder Adservern.

All das heißt natürlich nicht, dass man nur mit einem großen finanziellen Background Marketingaufgaben auch Inhouse verwalten kann – aber man sollte sich schon alle Aspekte durch den Kopf gehen lassen.

5 Tipps für gelungenes Inhouse Online-Marketing

  1. Investiere in deine Mitarbeiter – das ist nicht ohne Grund unsere erste Regel. SEO, Content-Marketing, SEA und die gesamte Online-Marketing-Welt ändert sich sehr schnell. Konstante Weiterbildung ist darum extrem wichtig!
  2. Achte auf den Preis – dein Budget für das Online-Marketing liegt unter 300 Euro? Dann ist es nicht wirklich wirtschaftlich, speziell dafür einen Experten oder eine Expertin zu engagieren.
  3. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Das Hauptargument für Inhouse-SEO liegt bei der besseren Kontrolle der Maßnahmen – aber es bringt auch nichts, den kreativen Köpfen jegliche Freiheit zu nehmen.
  4. Auf die Branche kommt es an – wenn der Fokus deines Unternehmens nicht im Web liegt, sondern auf traditionellen Dienstleistungen, brauchst du auch keine eigenen Mitarbeiter im Online-Bereich. Anders sieht das bei Webdienstleistern aus, die ihr eigenes Know-How mit Inhouse-Marketing noch stärken können.
  5. Sorgfältig abwägen – natürlich kann sich für dein Unternehmen eine eigene Marketing-Abteilung lohnen, aber es kommt immer auf den Einzelfall an.

Online-Marketing Outsourcing über eine externe Agentur

Im Endeffekt müsst ihr drei Aspekte miteinander vereinbaren, um eure Online-Marketing Strategie auf den Weg zu bringen: Fachwissen, Preis und Kontrolle über die Inhalte. Wenn ihr genau wissen und kontrollieren wollt, welche Anzeige wo steht und ein hohes Budget und viel Fachwissen zur Verfügung habt, dann lohnt sich eine eigene Verwaltung für digitales Marketing. Aber gerade in Sachen Fachwissen geht doch eben nichts über Experten. Und die findet man eben nun einmal in Agenturen.

Natürlich gibt es auch hier nicht DEN einen Königsweg. Um den Online-Marketing-Guru Joshua Steimle von Forbes.com zu zitieren:

“I wish I could tell you that based on my experience you should always outsource in Situation A, but always take it in-house in Situation B, but I can’t,”

(„Ich wünschte, ich könnte euch aus meiner Erfahrung heraus erzählen, dass ihr in Situation A immer outsourcen müsst und in Situation B immer Inhouse günstiger ist, aber das kann ich nicht.“)

Joshua Steimle, CEO von MWI und Autor für Forbes.com

Die komplette Auslagerung aller Online-Marketing-Aufgaben kann durchaus sinnvoll sein. Aber mittlerweile empfehlen viele Experten eine gute Mischung aus Inhouse und Outsourcing. Zum Beispiel bei folgenden Themen bietet sich ein Auftrag an eine Marketing-Agentur an:

  • SEO / SEM – im Bereich Suchmaschinenoptimierung und -Werbung ändern sich die Best-Practices extrem schnell und es ist ein gewisses, technisches Know-How gefragt. Perfekt für eine spezialisierte Agentur!

  • Graphische Aufgaben und Webdesign – schließlich zählt der erste Eindruck ganz ungemein. Das Design sollten also definitiv Profis übernehmen.

  • Content-Marketing und Texte – nicht jeder ist als guter Content Autor geboren, und das ist ja auch okay. Aber eine Content-Strategie und die Produktion der Texte und Inhalte kann hervorragend abgegeben werden.

Outsourcen oder nicht? Das ist hier die Frage

Bei der Frage, ob ihr euer Marketing outsourcen solltet, spielen sehr viele Faktoren eine Rolle. Wir berichten jetzt einfach einmal aus unserer täglichen Erfahrung – und die ist natürlich persönlich. Denn wie oben beschrieben, gibt es DEN besten Weg schlicht und ergreifend nicht.

Wir haben festgestellt, dass Unternehmen, die ihr Online-Marketing auslagern mehr Zeit und Energie für ihre Kerngeschäfte haben. Agenturen bringen Expertenwissen von außen, ohne in den Strukturen des Unternehmens gefangen zu sein und den Blick fürs Wesentliche zu verlieren.

Wichtig ist dabei aber, einen Ansprechpartner im Unternehmen zu haben, der auch einen gewissen Handlungsspielraum hat, damit er die neuen Maßnahmen umsetzen kann. So können wir die Fähigkeiten und den Charakter des Unternehmens in unsere Kampagnen einbauen und der Kunde hat die Möglichkeit, direkt Einfluss zu nehmen – so gewinnen alle Parteien!

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