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Sie verdienen Geld über das Internet oder wollen diesen Schritt gehen? Dann werden Sie über kurz oder lang nicht an den Werbeanzeigen von Google-AdWords herumkommen. Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Google AdWords-Beratung möchten wir Einsteigern in zwei Teilen häufige Fehler von AdWords-Anfängern beschreiben und Tipps zusammentragen.

TEIL 1

1. Schlechte Keywordrecherche

ODER: Wie sucht meine Zielgruppe?

Am Anfang jeder erfolgreichen Google AdWords Kampagne steht stets eine sorgfältige Keywordanalyse. Neben der Recherche relevanter Keywords sollten Einsteiger sich intensiv mit den verschiedenen Keywordoptionen auseinandersetzen und sich im Klaren sein, welche Konsequenzen die Optionen für die jeweiligen Suchanfragen haben.

Neulinge tendieren dazu, Keywords rein aus eigener, subjektiver Einschätzung zu definieren und anfangs mit zu vielen Begriffen zu starten. Eine hohe Streuung kann dementsprechend von Beginn an zu einer ineffizienten Kampagne führen. Auch negative Keywords sind ein MUSS, um unnötige Klicks zu verhindern.

2. Falsche Kampagnentypen

ODER: Wo sucht meine Zielgruppe?

Machen Sie nicht den Fehler und kombinieren Sie Such-Kampagnen mit Werbenetzwerk-Kampagnen. Konzentrieren Sie sich anfangs auf die Google-Suche. Für Neulinge ist dieser Ansatz grundsätzlich einfacher nachzuvollziehen und zu kontrollieren. Dieser Kampagnentyp ist generell zielgerichteter, insofern Sie auf direkte Abschlüsse gehen wollen.

Sollten Sie dennoch auch im Werbe- bzw. Displaynetzwerk aktiv werden, dann trennen Sie die Kampagnen klar von der Google Suche ab. Das Werben auf anderen Internetseiten ist von wesentlich geringeren Klickraten geprägt und dient oft vielmehr der Markenbildung als dem direkten Abschluss.

3. Suboptimale Anzeigentexte

ODER: Würde ich die Anzeige selber klicken?

Gute Anzeigentexte sind relevant, gut verständlich, auffordernd und heben sich vom Wettbewerb ab. Nutzen Sie u.a. Alleinstellungsmerkmale, Fakten, Zahlen, etc., Preise und Rabatte. Zudem sollten Ihre Anzeigentexte stets zutreffende Keywords enthalten. Lassen Sie anfangs verschiedene Anzeigen gegeneinander antreten, um später die erfolgreichere Anzeige zu ermitteln. Eine gute Klickrate wirkt sich u.a. positiv auf den Qualitätsfaktor eines Keywords aus.

Vermeiden Sie jedoch, sich rein auf die bedingungslose Maximierung der Klickraten zu konzentrieren. Es bringt Ihnen nichts, Bedürfnisse in Ihren Anzeigen zu erzeugen, die Sie letztlich mit Ihrem Angebot nicht zu 100% befriedigen können.

4. Schlechte Websitequalität

ODER: Hält meine Seite, was meine AdWords-Kampagnen versprechen?

Werbe-Anfänger neigen in der Regel dazu, das AdWords-Tool  weitestgehend isoliert zu betrachten. Dabei wird schnell klar, dass viele Einstellungen in den AdWords unmittelbar von der Qualität Ihrer Website / Ziel-URL bzw. Ihrem Angebot abhängig sind. Eine noch so gut optimierte AdWords-Kampagne kann nur erfolgreich sein, wenn Homepage oder Webshop entsprechend darauf abgestimmt sind und Ihre Kunden die erwarteten Inhalte schnell, übersichtlich und einfach finden. Geben Sie Ihren Besuchern die Möglichkeit an möglichst vielen Stellen zu konvertieren.

Sollte der Return on Investment (ROI) nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, dann hinterfragen Sie neben den AdWords-Kampagnen zwingend auch die Faktoren außerhalb des Tools.

5. Unzureichende Datenbasis

ODER: Sind meine Änderungen inhaltlich begründet?

Ihr AdWords-Konto ist ein Datenpool. Täglich wächst die Datenmenge an, aus der sich zahlreiche Kennzahlen errechnen. Je mehr Daten Sie zu einer Kennzahl sammeln, desto einfacher wird es für Sie, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Hingegen ist es schwierig bei kleinen Datenmengen begründete Änderungen durchzuführen.

Laien treffen nicht selten überstürzte Entscheidungen nach kurzer Zeit und laufen damit Gefahr, die Potenziale von tendenziell effizienten Anzeigengruppen, Anzeigentexten und Keywords sehr außer Acht zu lassen. Die verpassten Chancen von deaktivierten Keywords sind nachträglich so gut wie nicht mehr reparabel.

Seien Sie bereit anfangs etwas „Lehrgeld“ in die Hand zu nehmen, um zu einem geeigneten Zeitpunkt solide, strategisch wegweisende Rückschlüsse zu ziehen.

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