Landing Page

Die Landing Page ist der rote Teppich, den Du für Deine Kunden ausrollst. Sie ist häufig der erste Kontaktpunkt, die wortwörtliche Landezone für neue User, die vorher noch nie auf Deiner Seite waren. Sie ist der berühmte erste Eindruck, für den es keine zweite Chance gibt. Deine Landing Page muss deswegen strahlen, schimmern und vor allem ihr Ziel erfüllen. Bei uns erfährst Du, wie Du das anstellst und überzeugende Landing Pages gestaltest. Am Ende des Artikels gibt es für Dich unsere Landing Page Checkliste zum Download, mit der Du Deine eigenen SEA-Kampagnen ordentlich aufmöbeln kannst. 

Was ist eine Landing Page?

Die Definition von Landing Page ist eigentlich ganz einfach: Die Landing Page ist die Seite, auf der ein Besucher landet, wenn er einen Link klickt. Wir nutzen den Begriff im Bereich SEA. Wer auf die Werbeanzeige klickt, landet auf der Landing Page. Sie ist die Erweiterung der Werbeanzeige. Während Du bei einer Ad in den Suchergebnissen nur wenige Zeichen zur Verfügung hast, bestimmst Du hier selbst, wie ausführlich Du Dein Produkt vorstellst. Du hast das Design und die Werbebotschaft in der Hand.

Viele Werbetreibende verlinken in ihren SEA-Anzeigen einfach ihre Startseite. Das kann funktionieren, wenn Du als Ziel verfolgst, dass Kunden grundsätzlich auf Dich aufmerksam werden. Bei der Arbeit mit einer Landing Page sieht das anders aus.

Jede Landing Page verfolgt ein Ziel.

Ein Beispiel: Auf unserer Webseite dreht sich alles um Online-Marketing und SEA. Sie richtet sich an alle Unternehmer, die erfolgreich im Internet sind und mit SEA durchstarten wollen. Aber diese Zielgruppe ist sehr breit gefächert. Wir wollen unsere (potenziellen) Kunden direkt ansprechen. Für eine SEA-Kampagne ist das einfache Keyword „Online-Marketing“ zu generisch (und ehrlich gesagt auch viel zu teuer). Wenn wir eine bestimmte Zielgruppe erreichen wollen, brauchen wir spezifische Keywords. „Online-Marketing-Autohändler“ ist da schon besser. Wenn die Menschen, die nach diesen Keywords suchen, auf unserer normalen Startseite landen, klicken sie schnell wieder weg. Denn dort steht nichts darüber, wie wir Autohändlern helfen können. Deswegen erstellen wir eine eigene Landing Page für Autohäuser und die Automobilbranche, in der wir speziell auf die Möglichkeiten für passende Online-Werbung eingehen. Von der Landing Page aus können die (nun direkt angesprochenen) Kunden direkt den kostenlosen Quick-Check buchen – und genau das war unser Ziel.

Richte die Augen auf das Ziel!

Eine Landing Page kann viele Ziele haben:

  • Der Verkauf eines speziellen Produkts
  • Der Download eines Freebies oder eines digitalen Produkts
  • Das Eintragen in einen Newsletter oder eine Mailingliste
  • Das Hinterlassen der Kontaktdaten für mehr Leads
  • Die eigenständige Kontaktaufnahme

Alles an dieser Seite ist darauf ausgerichtet, das vorher festgelegte Ziel zu erfüllen. Vom Design bis zum Inhalt des Call-to-action schubsen alle Elemente den User sanft in die richtige Richtung. Deswegen ist es wichtig, dass Du vor dem Aufbau der Seite überlegst, welches Ziel Du erreichen willst. Je genauer das Ziel definiert ist, desto besser wirkt die Landing Page.

SEA und Landing Page im Einklang

Die Landing Page ist die erste Seite, die ein User von Dir zu Gesicht bekommt, wenn er auf eine Werbeanzeige klickt. Es ist wichtig, dass die Seite das Versprechen erfüllt, das in der Ad gegeben wird. Wenn der Anzeigentext die Vorzüge Deines Service aufzählt, sollten sich diese USPs prominent auf der Landing Page wiederfinden.

Noch wichtiger ist es allerdings, dass die beiden Teile der SEA-Werbekampagne inhaltlich zusammenpassen. Wenn Du die Werbeanzeige für das Keyword „Fitness Ü60“ schaltest, sollte es im Text und Webdesign auch um den Seniorensport gehen. Wir sehen es viel zu oft, dass es eine oder maximal zwei unterschiedliche Landing Pages für SEA-Kampagnen gibt, selbst wenn die Keywords ein breites Spektrum abdecken. Im Idealfall gibt es für jedes Keyword eine eigene Landing Page. Das ist in der Praxis natürlich schwierig. Entweder fokussierst Du Dich auf weniger Keywords oder Du fasst manche Themen zusammen und generierst Landing Pages für Themencluster.

Übrigens: Die Landing Page ist die Ergebnisseite einer Werbekampagne. Sie muss die Keywords gar nicht zwingend beinhalten, weil Du ja bereits dafür bezahlst, dass sie bei bestimmten Suchanfragen gezeigt wird. Daher brauchst Du den Text nicht rigide durch die SEO-Optimierung zu jagen. Wenn du mehrere Landing Pages zu ähnlichen Themen hast, kann es sogar sinnvoll sein, sie auf noindex zu setzen. Dadurch werden sie vom Google Bot nicht gefunden und stellen keine Duplicate-Content-Gefahrenquelle dar.

So gestaltest Du eine tolle Landing Page für Deine SEA-Kampagne

  1. Form Follows Function: Eine Landing Page sollte immer im selben Corporate Design gehalten sein wie die Hauptseite. Abseits davon kann das Design hier etwas reduzierter sein. Es ist wichtig, dass die Botschaft ankommt. Ideal ist es, wenn die User möglichst wenig scrollen müssen und auf den ersten Blick klar ist, worum es geht.
  2. Die Balance zwischen Inhalt und Message: Der Text auf der Seite sollte nicht zu ausführlich sein, um den Nutzer nicht zu erschlagen. Aber der Content muss die Botschaft gut transportieren. Die optimale Langingpage gibt exakt die richtigen und wichtigen Informationen zum Produkt preis. Die meisten Landingpages pendeln sich zwischen 400 und 700 Wörtern ein.
  3. Die richtigen Keywords: Die Landing Page ist die Verlängerung der AdWords-Anzeige. Deswegen müssen Anzeigentext und Seiteninhalt gut zusammenpassen. Das funktioniert nur, wenn Du die Keywords, bei denen Deine Anzeige erscheint, auf den Inhalt der Page abstimmst. Sonst fragt sich der User, warum ihm diese unpassende Werbung präsentiert wird – und klickt nicht darauf, um es herauszufinden.
  4. Klare Zielsetzung: Nachdem der User Deinen Text studiert hat und weiß, was Du ihm anbietest, sollte der nächste Schritt glasklar sein. Eine toll gestaltete Seite nützt nichts, wenn der User nicht weiß, was er tun soll. Ein auffälliger Call-to-action, also eine klare Handlungsanweisung, gehört auf jede Landing Page.
  5. Keine Geheimniskrämerei: Manche Webseitennutzer geben ihren Landing Pages einen komplett anderen, neuen Look. Dafür gibt es keinen guten Grund. Das beworbene Angebot gehört schließlich zum Leistungsumfang und trägt im besten Fall zum Branding bei. Außerdem wollen Nutzer wissen, wo sie jetzt eigentlich gelandet sind, nachdem sie auf eine Werbeanzeige geklickt haben. Es sollte ersichtlich werden, wer und was hinter der Landing Page steckt.

Checkliste Landing Page: Tipps für eine gelungene Seite

Hier geht es zum Download für Deine Landing Page-Checkliste!

Die Checkliste für Deine Landing Page

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