,

Benutzerfreundlichkeit im Kaufprozess – die 5 häufigsten Fehler

All dieses Gerede über Usability – dabei gibt es doch ein viel schöneres Wort dafür: Benutzerfreundlichkeit. Denn bei dem Stichwort “Usability” vergessen viele das eigentliche Ziel: Den Online-Shop für Benutzer freundlicher zu machen. Wir haben die 5 Fehler gesammelt, die den meisten Usern bei der Nutzung eines Online-Shops auf den Geist gehen und die dazu führen, dass der User den Kaufprozess abbricht.

Usability im Onlineshop – ist das wirklich so wichtig?

JA! Denn in manchen Online-Shops liegt die Absprungrate nach dem Warenkorb bei 70%! Und wer den Kaufprozess nicht beendet, der gibt auch kein Geld auf Deiner Seite aus und wird es vermutlich auch in Zukunft nicht tun. Und so viele Probleme, an denen der User scheitert, lassen sich mit wenigen Klicks beheben! Weitere Tipps und Best-Practice-Beispiele, wie Ihr den Kaufprozess optimieren könnt, findet Ihr bei SEOkratie.

 

 

Die 5 nervigsten Fehler, die User den Kaufprozess abbrechen lassen – und wie Ihr sie behebt

 

User direkt in den Warenkorb führen
Viele Online-Shopper wollen nicht nur einen Artikel kaufen, sondern sich erst einmal in Ruhe umschauen. Oder sie wollen, damit es sich lohnt, gleich mehrere Sachen kaufen. Aber oft werden sie rüde vom Kaufprozess unterbrochen. Viele Shops führen den User nämlich direkt in den Warenkorb, wenn sie auf ein Item klicken. Damit entgeht ihnen aber der Verdienst an den Zusatzprodukten, die man zwar auf der Produktseite findet, nicht aber vom Warenkorb aus.

 

Unübersichtlicher Kaufprozess mit zu vielen Unterseiten
Das Ausfüllen der Formulare im Shop nervt. Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail… Bei der Kaufprozess-Optimierung geht es also darum, das Ganze so schlank wie möglich zu gestalten. Jede zusätzliche Seite birgt das Risiko, nicht richtig zu laden. Das absolute Minimum an Nutzerfreundlichkeit: Eine Fortschrittsanzeige für den User.

 

Der Zwang, ein Kundenkonto anlegen zu müssen
Die Vorteile eines Kundenkontos bei Eurem Shop liegen auf der Hand – für Euch zumindest. Aber viele User haben keine Lust, sich für jeden kleinen Online-Shop einen Nutzernamen und ein Passwort zu überlegen und es sich zu merken. Außerdem ist der Zusatznutzen eines Kundenkontos für viele Nutzer komplett unklar. Also: Gast-Einkauf ermöglichen, Registrierung verschlanken!

 

Zusätzliche Kosten verstecken
Hauptgrund für Abbrüche im Kaufprozess: Zu hohe Versand- oder Zusatzkosten oder eine zu geringe Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten. Seid hier von Anfang an transparent! Auch, wenn Ihr für PayPal gesonderte Kosten erhebt, solltet ihr das erwähnen, BEVOR sich der User mitten im Checkout befindet. Auch, wenn ihr das lieber nicht tun solltet – Zusatzkosten schrecken immer ab.

 

Der letzte Kick fehlt, um den Kaufprozess zu beenden
Du hast (Deiner Ansicht nach) einen schlanken Checkout, aber kämpfst trotzdem mit einer hohen Absprungrate beim Kaufprozess? Insbesondere bei hochpreisigen Shops, aber auch in jeder anderen Sparte muss sich der User wirklich wohl fühlen, um letztendlich auf “Bestellen!” zu klicken. Das erreichst Du nicht mit einem kalten Formular, sondern mit persönlicher Ansprache und einer echten Wohlfühl-Atmosphäre.

Fazit: Kaufprozess-Optimierung – Usability für alle!

Es wird immer User geben, die es sich im letzten Moment noch einmal anders überlegen und den Kaufprozess abbrechen. Aber die Ursache für viele Abbrüche liegt in Eurer Seite selbst. Es ist absolut essentiell, dass Ihr Eure Seite mit den Augen des Kunden seht. Macht ruhig Tests mit Freunden und Bekannten und nehmt ihre Einwände ernst! Denn bei der Usability-Optimierung für Euren Onlineshop solltet ihr immer, IMMER die Nutzer im Blick haben – und zwar jeden einzelnen.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.