Bisher hat die In-Page-Analyse von Google ein eher stiefmütterliches Dasein im Schatten eines verschachtelten Menüs gefristet. Aber nach ein paar Tweaks vom Google-Team und einer optischen Generalüberholung strahlt die Seitenanalyse wie neu. Wir erklären, was man mit dem Tool alles anstellen kann und warum kein Webmaster auf die In-Page-Analysis verzichten sollte.

Mit der In-Page-Analysis das Userverhalten tracken

Wollen Sie nicht auch manchmal in den Kopf Ihrer User hineinschauen und Mäuschen spielen, wie die Besucher auf Ihrer Seite agieren? Mit der In-Page-Analyse ist das möglich – das Google-Analytics-Tool zeigt, welche Links wie oft geklickt werden, welche Seitenbereiche betrachtet werden und wie sich die Klickzahlen verteilen.

Für wen bietet sich die Tiefenanalyse an? Ganz einfach – für jeden, der mit Webseitendaten und dem Userverhalten interagiert, sind die Daten Gold wert:

  • Webanalysten und SEO-Spezialisten lieben es zu wissen, wie User die Seite nutzen
  • Shopbetreiber können auf den ersten Blick sehen, welche Angebote wirklich ankommen
  • Online Marketing Manager sehen, welche Themen die Zielgruppe interessiert
  • Layouter und Frontend-Entwickler können anhand des Userverhaltens die Seite gestalten und so noch userfreundlicher machen

Wenn das Tool so toll ist, warum lag es dann die letzten Jahre im Dornröschenschlaf? Ganz einfach: Bisher war die Seitenanalyse nicht wirklich hilfreich und wurde von anderen Tools wie Crazy Egg und Co. in Sachen Funktionalität und Datenmenge um Welten überholt. Mittlerweile hat sich die In-Page-Analyse aber so richtig gemausert und bietet zahlreiche Daten und eine optische Aufbereitung, mit der auch SEO-Laien umgehen können.

Google Analytics In-Page Analyse

Google Analytics In-Page Analyse

Vorteile der Google In-Page-Analyse

Das In-Page-Tool zeigt direkt auf der jeweiligen Seite an, welche Links von den Usern wie oft geklickt werden. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen können Sie sehen, welche Unterseiten Ihre Zielgruppe besonders interessant findet und sich dementsprechend vom Content her spezialisieren. Aber es gibt noch einen anderen Punkt: Sie können den Erfolg von verschiedenen Linktexten, Positionierungen und Layoutentscheidungen miteinander vergleichen.

Beliebte Links sollten noch stärker in den Vordergrund gerückt werden – durch graphische Updates oder die Sortierung der Menüstruktur.

Neben der Analyse des Besucherstroms bietet die In-Page-Analysis noch ein weiteres, praktisches Tool: Sie können sich anzeigen lassen, wie Ihre Seite auf verschiedenen Bildschirmgrößen dargestellt wird und ob zum Beispiel der Call-to-Action bei den gängigen Ausgabegeräten auf den ersten Blick zu sehen ist. So ergeben sich ganz neue Perspektiven!

Conversionboosting mit dem Google-Analysetool

Die Conversionrate ist die harte Währung in der Welt der SEO. Viele Marketing-Manager zerbrechen sich den Kopf, was die Besucher einer Seite zur Conversion (also zur Umwandlung in einen möglichst zahlenden Kunden) bringt – ist es die Platzierung der relevanten Links, die OnPage-Optimierung, das Design oder etwas ganz anderes?

Mit der In-Page-Analyse von Google lässt sich Licht ins Dunkel bringen – Sie erfahren, was Ihre Kunden wirklich wollen.

Geübte Webmaster können so verschiedene Ziele verfolgen:

  • Beliebte Seiten identifizieren
  • Erfolgreiche Links erkennen
  • Conversionrate boosten
  • Den Aufbau der Page verbessern
  • Call-to-Action passgenau platzieren
  • Besucherströme lenken
  • Kunden Verbesserungspotenzial aufzeigen
  • Nutzerfreundlichkeit und Usability erhöhen
  • Menüführung verbessern

Das Tolle am Google-eigenen Werkzeug? Die Datenanalyse wird direkt als Overlay auf der geöffneten Seite angezeigt. Keine theoretischen Zahlen, sondern viele Infos auf einem Blick – perfekt für Marketing-Manager UND Laien auf dem Gebiet der Suchmaschinenoptimierung.

In 5 Schritten die Google-In-Page-Analyse installieren – so geht’s!

  1. Erstellen Sie mit Google Analytics ein Analytics-Snippet – darin ist mittlerweile auch die InPage-Analyse integriert.
  2. Sie haben Ihre Analytics-Seite vor 2012 aufgesetzt? Dann sollten Sie sich einen neuen Code generieren lassen und einfügen, damit die Funktion keine Probleme macht
  3. Fügen Sie das Snippet im Code Ihrer Seite oder Ihres Blogs bei WordPress ein – unmittelbar vor dem schließenden Tag </head>.
  4. Die InPage-Analyse finden Sie in Ihrem Analytics-Konto unter Verhalten → In-Page-Analyse.
  5. Alternativ können Sie sich auch die dazu passende Chrome-Erweiterung herunterladen und so direkt im Browser auf die Daten als Overlay zugreifen.

Sie brauchen Hilfe bei der Installation oder der Interpretation der Daten? Wir helfen natürlich gerne.

Bildnachweis: Internet vector designed by Freepik

Zielgruppenrecherche mit effektiver Werbung verbinden? Das geht! Mit den dynamischen Suchanzeigen von Google kann man eine klassische Google Ads-Kampagne perfekt ergänzen oder schnell wechselnde Angebote online bewerben. Wir verraten Ihnen, wie es geht!

Inhalt

Google Ads ohne Keywords – Dynamische Suchanzeigen machen es möglich

Dynamische Suchanzeigen (oder auch Dynamic Search Ads, kurz DSA) haben einen großen Vorteil: Sie geben bei der Erstellung der Kampagnen keine festgelegten Keywords an. Stattdessen durchsucht der Google-Crawler eigenständig Ihre Seite und wählt anhand Ihres Contents passende Keywords aus.

Wenn die Anzeigen einmal eingerichtet sind, muss man sich (fast!) nicht mehr darum kümmern – sie passen sich immer wieder automatisch an den Seiteninhalt an.

Aber nicht nur Keywords werden von Google ausgewählt – auch der Anzeigentitel und die Ziel-URL werden automatisch generiert. Alles, was man als Webmaster oder Online-Marketing-Spezialist zu tun hat, ist die eigene Webseite und gegebenenfalls die gewünschte, zu bewerbende, optimierte Landingpage anzugeben. Dazu kommt dann noch ein allgemeiner Text für die Anzeige. Fertig! Aber die Dynamic Search Ads haben noch mehr Geheimnisse und bieten viel Potenzial für das eigene Online-Marketing und durchdachtes SEA.

Wann lohnen sich Dynamic Search Ads?

Es gibt einige Online-Marketing-Strategien, bei denen die dynamischen Anzeigen besonders sinnvoll sind:

  • Ihre Seite ändert sich häufig und schnell
  • Sie bieten viele unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen an und haben regelmäßig Sonderangebote in bestimmten Bereichen
  • Sie wollen viele verschiedene Anzeigen schalten
  • Sie wollen Ihre Zielgruppe genauer kennenlernen und relevante Keywords für Ihre Seite identifizieren
  • Sie wollen nicht viel Zeit in Ihr Online-Marketing investieren
  • Sie wollen bestimmte Unterseiten gezielt promoten
  • Sie haben bereits aussagekräftige Seitentitel und URLs

Eine besondere Erwähnung geht hier an die Online-Shops und deren Betreiber. Sie müssen bei Google Ads einfach nur den Seitenbereich angeben, den Sie bewerben lassen wollen. Das funktioniert über verschiedene Anzeigenziele. Google crawlt dann diesen Seitenbereich unter Beachtung des Anzeigenziels und schaltet dann bei bestimmten Suchanfragen automatisch eine passende Anzeige mit dazugehöriger Zielseite und einem Anzeigentitel.

Tipp: Besonders gut funktioniert diese Methode in Kombination mit einer keywordbasierten Kampagne.

Wie dynamische Suchanzeigen zum Erfolgsfaktor für Ihr Onlinemarketing werden können:

Was gilt es bei einer dynamischen Werbekampagne zu beachten?

Der größte Vorteil ist gleichzeitig auch ein großer Nachteil: Die Ziel-URL der Anzeige wird automatisch von Google herausgesucht. Dadurch kann es passieren, dass die Kampagne Unterseiten oder Produkte bewirbt, die Ihnen vielleicht gar nicht so am Herz liegen. Es gibt allerdings eine Möglichkeit, dieses Problem zu umgehen. Sie können im Google Ads-Menü bestimmte Keywords, Kategorien oder Seiteninhalte von den DSA ausschließen.

Tipp: Geben Sie zum Beispiel „nicht lieferbar“ als Ausschlusskeyword ein – dann werden Produkte, die Sie nicht auf Lager haben, nicht aus Versehen von Google beworben.

Das ist aber nicht die einzige Thematik, auf die Sie bei der Anzeigenschaltung achten sollten:

  1. Der Anzeigentext sollte gut durchdacht werden. Zum einen steht Ihnen auf den zwei Zeilen nicht besonders viel Platz zur Verfügung. Außerdem wird dieser Text für alle beworbenen Seiten verwendet – er sollte also möglichst allgemein gehalten sein.
  2. Damit Google besonders viel aus Ihrer Seite herausholen kann und immer die passenden Überschriften und Zielseiten auswählt, braucht Ihr Shop oder Ihre Angebotsseite optimierten Content. Relevante Keywords sollten sich nicht nur in der Produktbeschreibung befinden, sondern auch im Seitentitel und der URL.
  3. Für die dynamische Anzeigenschaltung ist die Struktur des Shops oder der Seite genau so wichtig wie der Inhalt – mit Einstellungsmöglichkeiten und bestimmten Ausschlüssen können Sie das Ergebnis optimieren.
  4. Auch der Anzeigentitel wird automatisch generiert – prüfen Sie daher regelmäßig, ob Titel, Anzeigentext und Anzeigenziele zusammenpassen und Sinn ergeben.
  5. Dynamische Ads können unter Umständen die „eigentliche“ Kampagne angreifen, weil sie zum selben Themenbereich Ads schalten, was sich negativ auf die CTR auswirkt. Auch hier helfen Keywordausschlüsse weiter.

Fazit: Dynamische Werbung ist für Shops besonders spannend

Auf verschiedene Suchanfragen jederzeit eine passende Anzeige antworten – das klingt zu schön, um wahr zu sein. Tatsächlich bietet sich die Technik gerade für einen Shop an, bei dem die Angebote häufig wechseln. Mit ein wenig Kontrolle und einer anschließenden Datenanalyse können die dynamischen Ads eine konventionelle Ausrichtung gut ergänzen.
Erfahrungswerte zeigen, dass die Click-Through-Rate von dynamischen Suchanzeigen viel besser ist als die von herkömmlichen SEA-Maßnahmen. Da die Anzeigentitel und das Angebot sehr gut auf die sehr spezifische Suchanfrage abgestimmt sind, werden bei einer gleichgroßen Anzahl an Impressionen viel mehr Besucher auf die eigene Webseite geleitet.

Sie brauchen Hilfe bei der Erstellung von dynamischen Anzeigen mit Google Ads? Wir helfen und beraten natürlich gern!

Bildnachweis: Business vector designed by Freepik

Google ist die einzig wahre Suchmaschine? Viele Online-Marketing-Experten scheinen so zu denken. Allerdings hat sich in den letzten Jahren Microsofts Suchmaschine Bing ganz schön gemausert und hat mittlerweile an Einfluss gewonnen – wird sich der Markt in den nächsten Jahren radikal verändern? Erste Marktkennzahlen könnten darauf hinzudeuten.

Bing profitiert von Suchmaschinenmarketing

Der SEM-Markt boomt – immer mehr Unternehmen setzen auf die smarte Art zu werben. Die Ausgaben für Google Ads und andere Kampagnenformen stiegen im letzten Jahr um 5 Prozent und entwickeln sich weiter nach oben. Das liegt an den Vorteilen von SEM, die auf der Hand liegen: So gut wie jeder Internetuser nutzt mehrfach am Tag die verschiedenen Suchmaschinen von Yahoo, Microsoft und natürlich Google. Die Unternehmen setzen viel daran, die richtigen Anzeigen der richtigen Zielgruppe zu präsentieren – kaum eine andere Form der Onlinewerbung kann so gezielt eingesetzt werden.

suchmaschinenwerbung-ausgaben

Ausgaben für Suchmaschinenwerbung in den USA / Quelle: http://www.marquettegroup.com/2015-digital-ad-spending-forecast-top-stats-of-the-week/

Von dem Boom profitiert Bing ganz besonders. Während die Werbe-Spendings bei Google 2014 sogar ein wenig zurückgingen, konnte Microsoft um satte 22 Prozent zulegen. Mit einer intelligenten Bildersuche und zahlreichen Goodies für mobile Nutzer platziert sich Microsofts Search Engine als Werbeplattform für Smartphones, Tablets und andere Endgeräte – das trägt natürlich maßgeblich zu dem überdurchschnittlich guten Wachstum bei.

Zu dem mobilen Siegeszug passt auch, dass alle Windows Phones standardmäßig Bing als Suchmaschine nutzen. Die meisten dieser Smartphones mit dem Betriebssystem von Microsoft haben eine eigene Taste, mit der die Suchmaske direkt aufgerufen werden kann. Praktischer geht es kaum – und genau deswegen ist Bing ein so attraktives Marketingwerkzeug und wird von so vielen Experten als DAS Mittel der Wahl für mobile Suchmaschinenwerbung genutzt.

Kooperationen mit Facebook und Apple

Ein wahrer Geniestreich waren auch die zahlreichen Kooperationen, die Bing erst einer größeren Gruppe von Usern zugänglich gemacht haben. Die Zusammenarbeit mit Facebook war dabei besonders ertragreich. Zahlreiche Zusatzfunktionen wie der Übersetzungsservice und die Verknüpfung von Suchmaschinenergebnissen und Social-Media-Accounts sorgten für einen Popularitätssprung.

Apple und Googles Android stehen in direkter Konkurrenz auf dem Smartphone-Markt. Auch hier hat Microsoft bewiesen, ein Händchen für gute Partnerschaften zu haben: Der virtuelle Assistent Siri nutzt seit einem Kooperationsvertrag Bing als Suchmaschine. Auch das hat dazu beigetragen, dass mittlerweile 20 bis 30 Prozent der User in den USA Bing als Suchmaschine nutzen. Auch in Asien feiert die Search Engine von Microsoft große Erfolge – auch hier durch eine Kooperation mit dem Unternehmen Baidu.

In Deutschland ist dieser Trend noch nicht wirklich angekommen. Das liegt vor allem daran, dass deutsche Gesetze und unterschiedliche Lizenzen manche Funktionen von Bing unmöglich machen. Mit der Zeit findet Microsoft aber sicherlich eine Lösung und Bing könnte auch in Deutschland seinen Siegeszug fortsetzen.

bing-suche

 

Bing und Yahoo – eine fruchtbare Verbindung?

Noch bis Oktober 2015 befinden sich Yahoo und Microsoft in einem Vertrag, der gegenseitige Vorteile sichert und zum Sturz von Google beitragen sollte. Vor der Vereinigung im Februar 2010 war Bing so gut wie unbekannt und Yahoo hatte mit stark sinkenden Marktanteilen zu kämpfen. Gemeinsam konnten die Yahoo-Bing-Gruppe den zweiten Platz auf dem Suchmaschinenmarkt erkämpfen und über die letzten Jahre hinweg verteidigen.

Aber es kriselt bei den ehemaligen Turteltäubchen: Die exklusive Vertrag wird in wenigen Monaten gelockert und theoretisch könnte sich Bing einfach von Yahoo trennen. Und Yahoo hat sich durch den Kauf von Tumblr und anderen Social-Media-Plattformen auf einem ganz anderen Markt etabliert. Ob Yahoo sich danach entscheidet, eine eigene Suchmaschine zu entwickeln, bleibt abzuwarten.

 

bing-ads

 

Den Aufschwung von Bing effektiv nutzen – so geht’s!

Sie wollen von dem Aufstieg der Microsoft-Suchmaschine für sich selbst nutzen? Dann setzen Sie auf Suchmaschinenwerbung bei Bing. Ebenso wie das Google Ads-Programm bietet auch Bing Möglichkeiten, in den Suchergebnissen zu werben. Sie können die Stärken von Bing hier gekonnt zum Einsatz bringen – werben Sie gezielt auf mobilen Endgeräten wie Handys oder Tablets. Besonders lokale Angebote können davon profitieren.

Die Bing Ads funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie die Google Ads. Sie können die relevanten Keywords und die gewünschte Zielgruppe einstellen und das Budget festlegen. Bing bietet im Gegensatz zu Google auch die Möglichkeit, aktiv zu beeinflussen, mit welcher Wahrscheinlichkeit potenzielle Kunden Ihre Anzeige sehen. Insgesamt also eine runde Sache. Ob das reicht, um Google vom Suchmaschinen-Thron zu stürzen, ist fraglich. Microsoft setzt aber alles daran, die Konkurrenz auszustechen – und zumindest auf dem mobilen Markt scheint das auch zu gelingen.

Die Google Ads-Landingpage ist ein integraler Bestandteil Ihres Werbekonzepts. Was genau eine Landingpage ist und wie Sie Ihre Page für ein optimales Ergebnis optimieren können verraten wir Ihnen in unserem Blog-Beitrag.

Als Landingpage bezeichnet man unter SEA-Fachleuten die Seite, auf die eine Werbeanzeige bei Google verlinkt. Warum man hier nicht einfach die Startseite nehmen sollte? Ganz einfach: Google prüft, ob die Keywords in der Google Ads-Anzeige mit den Inhalten der verlinkten Seite übereinstimmen. Je besser die beiden Komponenten zusammenpassen, desto höher der Qualitätsfaktor und relevanter wird der Werbelink. Die Anzeige wird im besten Fall besser platziert und erreicht eine größere Zielgruppe.

Google Ads Landingpage – Der erste Eindruck zählt

Ein Faktor spielt bei der Gestaltung der Landingpage eine besonders große Rolle: Wenn der Kunde auf eine Anzeige klickt, hat er eine gewisse Erwartungshaltung. Wenn diese dann auf der verlinkten Seite erfüllt wird, war die Optimierung erfolgreich und Sie haben im besten Fall einen neuen Kunden gewonnen. Der erste Eindruck ist entscheidend: Design, Konzept und Inhalt der Landingpage sollten zusammenpassen und ein stimmiges Bild ergeben.

Ein Beispiel

Sie sind Experte für entspannende Massagen und wollen Ihren Kunden die Vorteile einer Thai-Yoga-Massage näher bringen. Statt mit der Google Ads-Anzeige einfach auf Ihre Homepage zu verlinken, können Sie eine individuelle Landingpage nutzen, die alle Informationen zu dieser speziellen Massageart beinhaltet und sogar gleich eine Möglichkeit zur Terminbuchung bietet.

landingpage-beispiel

Infografik: 9 Elemente für eine erfolgreiche Landing Page © VOTUM GmbH

  1. Logo
  2. Überschrift
  3. Einleitung
  4. Foto, USP
  5. Call-To-Action
  6. Beschreibung / Produktinfos
  7. Video
  8. Bewertungen / Testimonials
  9. Trust-Siegel

Einfach und responsiv – die Schlüssel für eine erfolgreiche Google Ads-Kampagne

Was gilt es also beim Design der Google Ads-Landingpage zu beachten? Zunächst sollte es für den User eine Interaktionsmöglichkeit geben – einen Button, der zur Newsletteranmeldung führt, einen deutlichen Link zum eigenen Onlineshop oder ein anderes responsives Element. Auf diese Weise können Sie auch den Erfolg Ihrer Kampagne leicht analysieren. Ein Call-To-Action sollte ebenfalls leicht erkennbar platziert werden.

Um den Besucher möglichst lange auf Ihrer Seite verweilen zu lassen und die Absprungrate zu verkleinern sollten Sie eine möglichst umfassende Usererfahrung bieten. Reviews, Kundenstimmen, Testberichte, Bilder und Videos auf der Landingpage sollten einen guten Mix aus Entertainment und Information bieten.

Die wichtigsten Elemente einer Landingpage

  1. Passende Keywords, die auf der Page, in der URL und in der Google Ads-Anzeige vorkommen
  2. Deutlicher Call-To-Action, der prominent platziert wird
  3. Interaktives Element, welches intuitiv genutzt werden kann (Button, Link, etc.)
  4. Einfache, nicht überladene Gestaltung mit relevanten Informationen für den User
  5. Bilder und Videos, die das Nutzererlebnis verbessern und weitere Informationen liefern

Überprüfen Sie Ihren Erfolg mit Analytics!

Google Analytics ist ein großartiges Tool um Ihre Marketing-Strategie zu überprüfen. Abseits vom Erfolg Ihrer Landingpage, die Sie zum Beispiel auch über interaktive Elemente messen können, liefert das Tool von Google zahlreiche nützliche Statistiken über Zugriffszahlen, Interaktionen und den Erfolg Ihrer Kampagnen.

Die richtige Optimierung der Keywords ist ebenfalls ein wichtiger Faktor für den Erfolg Ihrer SEA-Kampagnen. Hier hilft ein Seminar oder eine Beratung von einer Onlinemarketing-Agentur weiter. Erfahrene Experten sind außerdem auch die richtigen Ansprechpartner, wenn Sie sich bei der Gestaltung einer Landingpage helfen lassen wollen.

Bildnachweis: Designed by Freepik

Google Ads – Sind Sie schon dabei? Google Ads gehört ohne Zweifel zu den erfolgreichsten Werbestrategien im Internet. Jeden Tag sehen Millionen von Usern die Ads bei der größten Suchmaschine der Welt. Auch auf unzähligen Internetseiten finden sich die kleinen Google Ads Werbeanzeigen, die Ihren potenziellen Kunden den Weg auf Ihre Seite eröffnen. Immer noch nicht überzeugt? Wir liefern Ihnen 5 Google Ads Vorteile von klugen Kampagnen für Ihr Online-Marketing.

Google Ads Vorteil 1 – Gezielt geworben statt breit gestreut

Mit den Google Ads haben Sie die Möglichkeit, Ihre Zielgruppe selbst frei zu bestimmen – ein seltenes Vergnügen, von dem Sie unbedingt Gebrauch machen sollten! Zielgruppengerechte Ansprache ist der Königsweg in der Internet-Werbung – so erreichen Ihre Botschaften nur die Leute, die sie auch hören wollen. Sie sind sich unsicher, wie Ihre Zielgruppe genau aussieht und wie sie angesprochen werden will? Wir als Google Ads Agentur helfen mit professioneller Beratung bei allen Fragen rund um Werbekampagnen mit Google Ads.

Google Ads Vorteil 2 – Sie zahlen nur, was Sie bekommen

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Kampagne über Google abzurechnen. Cost per-Click bietet Ihnen dabei ein besonders attraktives Angebot – Sie zahlen Ihren Obolus an Google nur dann, wenn tatsächlich ein potenzieller Kunde über bestimmte Keywords auf Ihre Seite gefunden hat. Danach liegt es an Ihnen: Ist Ihre Seite attraktiv, ist der Verkauf nicht mehr weit. Auch beim Cost per-View-Modell liegen die Vorteile auf der Hand: Sie zahlen nur die Ads, die auch tatsächlich gezeigt werden. Und unter 1000 Einblendungen wird sich mit Sicherheit der eine oder andere Kunde verstecken.

Google Ads Vorteil 3 – Google Ads machen sich regional bezahlt

Google ist groß. Unglaublich groß und weltweit vertreten. Aber es kann auch spannend für lokale Werbemaßnahmen sein – dort zeigt Google Ads sogar seine besondere Stärke. Mit gut gewählten Keywords und einer passenden Optimierung ihrer Google Ads finden Kunden aus der Nachbarschaft ganz einfach zu Ihnen. Nähe erzeugt Vertrauen – nutzen Sie diese Kombination! Durch die besondere Verbindung, die Google Ads zwischen potenziellen Kunden und Anbietern schafft, schauen sich mehr interessierte User auf Ihrer Seite um und entdecken Ihre Angebote.

Google Ads Vorteil 4 – Einfach messbar, messbar einfach

Bei den meisten Werbekampagnen ist es sehr schwer einzuschätzen, welchen Effekt die ganze Mühe hatte. Nicht so bei den Ads mit Google Ads: Google stellt Ihnen nicht nur unzählige wertvolle Statistiken zur Verfügung, Sie können auch den Erfolg Ihrer Anzeigen einfach ablesen und optimieren. Sie bekommen so nicht nur wichtige Infos zu Ihrem ROI (Return of Investment), auch der Erfolg von verschiedenen Keywords wird so schnell deutlich.

Google Ads Vorteil 5 – Professionelle Unterstützung war nie einfacher

Obwohl Google Ads auch für Laien anfangs einfach zu bedienen ist, kann eine Beratung oder Optimierung durch eine Marketing-Agentur nur sinnvoll sein. Die wahre Magie von Google Ads entfaltet sich erst, wenn Sie mit Experten einer Agentur zusammenarbeiten. Auch ein Google Ads Seminar mit professioneller Beratung kann wahre Wunder vollbringen – und Ihrer Anzeige auf die vorderen Seiten von Google verhelfen. Mit Google Ads wird Onlinewerbung erst richtig attraktiv. Lassen Sie sich von uns beraten!

Immer mehr Unternehmen nutzen Onlinemedien für gezieltes Marketing

Mittlerweile 30% des Marketing-Budgets geben deutsche Firmen für Onlinemarketing aus. Das berichtet der Branchenverband BITKOM. Neben vielen anderen Marketingkanälen gewinnt das Onlinemarketing immer mehr an Wert. Neben SEO-optimierten Landingpages, sehen viele Unternehmen die Chance gekommen über ihren hauseigenen Blog und gezieltes Content-Marketing weitere Zugriffe auf die eigene Homepage zu erhaschen.

Interaktion als Marketinginstrument

Wichtig für die Unternehmen ist die direkte Kommunikation mit potentiellen Kunden. Auf Blogs können Kunden Kommentare und Fragen loswerden  und somit einzigartigen Content erstellen. Außerdem wird weiterhin auf die Kommunikation in den Social-Media Plattformen extrem Wert gelegt. 53% aller Unternehmen nutzen Social-Media Marketing auf Facebook, Google+, Twitter und Co. als Absatzkanal für direkten Kundenkontakt. 52% der Firmen nutzen Suchmaschinenmarketing um Absatz zu generieren und ganze 56% aller deutschen Unternehmen sehen den Blog als bestes (kostenfreies) Informations- und Absatzinstrument.

online-marketing-ausgaben

Fazit:

Egal ob Blog, Social Media, SEO oder Suchmaschinenwerbung über Google Ads – um in der Zukunft weiterhin erfolgreich am Markt bestehen zu können, gibt es für viele Branchen keine andere Möglichkeit, als das Internet zunehmend als Marketingkanal zu etablieren. Übrigens wird nur noch weniger als halb so viel Budget für Printmedien (13%) ausgegeben im Vergleich zum Online-Marketing. Ein klares Zeichen an Zeitungen & Magazine.

Quelle: BITKOM

Nachdem wir uns in TEIL 1 mit den Google Ads Fehlern – Keywords, Kampagnentypen, Anzeigentexte, Websitequalität und Datenbasis – auseinandergesetzt haben, gibt’s nun in TEIL 2 weitere 5 häufige Fehler von Google Ads Einsteigern.

TEIL 2

6. Mangelhafte Kontopflege

ODER: Wie viel Zeit bin ich bereit aufzuwenden?

Google Ads-Werbung ist entgegen anderer Werbemaßnahmen keine einmalige Sache. Ein erfolgreiches Google Ads-Konto ist generell auf die dauerhafte, akkurate Auseinandersetzung mit den erhobenen Daten angewiesen. Daher empfiehlt es sich, mindestens ein, zwei Mal wöchentlich das Konto genau unter die Lupe zu nehmen und Ideen schriftlich festzuhalten, insofern sie nicht sofort im Tool umgesetzt werden.

Da sich der Google Ads Wettbewerb permanent und rasant ändern kann, sollten Sie hier wachsam sein und nichts dem Zufall überlassen. Unterstützend können Sie an dieser Stelle wöchentlich automatisierte Berichte einrichten, die Sie sich per E-Mail zukommen lassen. Räumen Sie der Kontopflege einen festen wöchentlichen Zeitbedarf ein.

7. Kein Conversion-Tracking

ODER: Womit verdiene ich Geld?

Google Ads-Anfänger sehen anfangs meist die Klickrate und Anzahl der Klicks auf die von ihnen festgelegten Keywords als ausschlaggebendes Kriterium. Dabei wird selten berücksichtigt, welche von diesen Klicks tatsächlich hochwertig sind und welche Besucher nicht das finden, wonach sie gesucht haben. Klicks allein verdienen Ihnen kein Geld.

Tatsächlich sind es nur die hochwertigen Klicks von potenziellen Käufern, auf die Sie sich konzentrieren müssen – dies sollten Sie über das Conversion-Tracking absichern. So haben Sie die Möglichkeit, 1:1 in Ihrem Google Ads Konto zu dokumentieren, welche Anzeigen und Keywords direkte Aktionen bei den Besuchern auslösen. Für die Ermittlung des ROI ist dieser Ansatz essenziell.

8. Keine Besucherstatistiken

ODER: Was passiert nach dem Klick auf meine Anzeige?

Google Ads und Analytics sind zwei untrennbare Tools. Daher wäre es fahrlässig, das Besucherverhalten nicht für Ihre Google Ads Kampagnen zu nutzen. Verknüpfen Sie beiden Konten miteinander um den Transfer von wichtigen Kennzahlen wie die durchschnittliche Besucherzeit, Anzahl der besuchten Seiten oder Absprungquoten zu analysieren. So werden Sie schnell sehen wo Besucher großes Interesse zeigen und bei welchen Anzeigen die Seite direkt wieder verlassen wird.

Darüber hinaus sollten Sie die erhobenen Kennzahlen der Google Ads-Besucher mit denen der Besucher vergleichen, die über die herkömmlichen Wege auf Ihre Seite gelangen.

9. Fehlendes Remarketing

ODER: Wie viele Klicks benötigen meine Kunden?

Google Ads Anfänger glauben häufig, dass Sie nur eine einzige Chance haben, einen Kunden zu gewinnen. Weit gefehlt.

Haben Sie schon einmal bemerkt, dass Sie von bestimmten Websites förmlich verfolgt werden? Während viele Internetnutzer die dahintersteckende Systematik nicht erkennen, hat der Zufall doch einen Namen: Remarketing. Mit Hilfe dieser Google Ads Funktionalität haben Sie die Möglichkeit, Ihre Besucher bis zu einem gewissen Grad auch nach dem Besuch auf Ihrer Seite zu begleiten. Nicht selten, benötigen Produkte oder Dienstleistungen mehr als einen Klick bzw. Besuch. Probieren Sie es aus – Sie werden möglicherweise begeistert sein.

10. Outsourcing

ODER: Wann sollte ich die Werbung einem Spezialisten überlassen?

Einzelunternehmer, Kleinstunternehmen und kleine Unternehmen starten die Google Ads-Kampagnen in der Regel auf eigene Faust. Soweit so gut – schließlich habe Sie die volle Kontrolle.

Mit wachsendem Kontoumfang und steigendem Budget besteht jedoch Gefahr, dass Sie neben den alltäglichen Aufgaben und Herausforderungen den Blick für die Details Ihrer Kampagnen verlieren. Schleichend oder ganz schnell kann Ihr Geld somit förmlich verbrannt werden – wobei die Konkurrenz nie schläft und sich entscheidende Vorteile erarbeitet.

Verpassen Sie daher nicht den Zeitpunkt das Konto einem Spezialisten zu übergeben, bevor Sie auf Grund von Überforderung, fehlender technischer Kenntnisse oder Zeitmangel den Überblick verlieren.

NP-FAZIT

Google Ads können trotz steigendem Wettbewerb in diesem Werbemedium nach wie vor ein Erfolgsgarant für Unternehmer auf dem Weg nach oben sein. Wer als Anfänger die häufigsten Fehler vermeidet und zugleich die Grundlagen verinnerlicht, kann durch die eigene Konto-Administration schnelles, einfaches Geld verdienen.

Der ständig wachsende Funktionsumfang des Tools macht es Laien jedoch immer schwerer, mit den professionell geführten Konten der Konkurrenten Schritt zu halten. Entscheiden Sie daher frühzeitig, ob Sie das Potenzial zu einem „Google Ads-Profi“ haben oder die Sache lieber Spezialisten übergeben, die sich tagtäglich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Sie verdienen Geld über das Internet oder wollen diesen Schritt gehen? Dann werden Sie über kurz oder lang nicht an den Werbeanzeigen von Google-Google Ads herumkommen. Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Google Ads-Beratung möchten wir Einsteigern in zwei Teilen häufige Fehler von Google Ads-Anfängern beschreiben und Tipps zusammentragen.

TEIL 1

1. Schlechte Keywordrecherche

ODER: Wie sucht meine Zielgruppe?

Am Anfang jeder erfolgreichen Google Ads Kampagne steht stets eine sorgfältige Keywordanalyse. Neben der Recherche relevanter Keywords sollten Einsteiger sich intensiv mit den verschiedenen Keywordoptionen auseinandersetzen und sich im Klaren sein, welche Konsequenzen die Optionen für die jeweiligen Suchanfragen haben.

Neulinge tendieren dazu, Keywords rein aus eigener, subjektiver Einschätzung zu definieren und anfangs mit zu vielen Begriffen zu starten. Eine hohe Streuung kann dementsprechend von Beginn an zu einer ineffizienten Kampagne führen. Auch negative Keywords sind ein MUSS, um unnötige Klicks zu verhindern.

2. Falsche Kampagnentypen

ODER: Wo sucht meine Zielgruppe?

Machen Sie nicht den Fehler und kombinieren Sie Such-Kampagnen mit Werbenetzwerk-Kampagnen. Konzentrieren Sie sich anfangs auf die Google-Suche. Für Neulinge ist dieser Ansatz grundsätzlich einfacher nachzuvollziehen und zu kontrollieren. Dieser Kampagnentyp ist generell zielgerichteter, insofern Sie auf direkte Abschlüsse gehen wollen.

Sollten Sie dennoch auch im Werbe- bzw. Displaynetzwerk aktiv werden, dann trennen Sie die Kampagnen klar von der Google Suche ab. Das Werben auf anderen Internetseiten ist von wesentlich geringeren Klickraten geprägt und dient oft vielmehr der Markenbildung als dem direkten Abschluss.

3. Suboptimale Anzeigentexte

ODER: Würde ich die Anzeige selber klicken?

Gute Anzeigentexte sind relevant, gut verständlich, auffordernd und heben sich vom Wettbewerb ab. Nutzen Sie u.a. Alleinstellungsmerkmale, Fakten, Zahlen, etc., Preise und Rabatte. Zudem sollten Ihre Anzeigentexte stets zutreffende Keywords enthalten. Lassen Sie anfangs verschiedene Anzeigen gegeneinander antreten, um später die erfolgreichere Anzeige zu ermitteln. Eine gute Klickrate wirkt sich u.a. positiv auf den Qualitätsfaktor eines Keywords aus.

Vermeiden Sie jedoch, sich rein auf die bedingungslose Maximierung der Klickraten zu konzentrieren. Es bringt Ihnen nichts, Bedürfnisse in Ihren Anzeigen zu erzeugen, die Sie letztlich mit Ihrem Angebot nicht zu 100% befriedigen können.

4. Schlechte Websitequalität

ODER: Hält meine Seite, was meine Google Ads-Kampagnen versprechen?

Werbe-Anfänger neigen in der Regel dazu, das Google Ads-Tool  weitestgehend isoliert zu betrachten. Dabei wird schnell klar, dass viele Einstellungen in den Google Ads unmittelbar von der Qualität Ihrer Website / Ziel-URL bzw. Ihrem Angebot abhängig sind. Eine noch so gut optimierte Google Ads-Kampagne kann nur erfolgreich sein, wenn Homepage oder Webshop entsprechend darauf abgestimmt sind und Ihre Kunden die erwarteten Inhalte schnell, übersichtlich und einfach finden. Geben Sie Ihren Besuchern die Möglichkeit an möglichst vielen Stellen zu konvertieren.

Sollte der Return on Investment (ROI) nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, dann hinterfragen Sie neben den Google Ads-Kampagnen zwingend auch die Faktoren außerhalb des Tools.

5. Unzureichende Datenbasis

ODER: Sind meine Änderungen inhaltlich begründet?

Ihr Google Ads-Konto ist ein Datenpool. Täglich wächst die Datenmenge an, aus der sich zahlreiche Kennzahlen errechnen. Je mehr Daten Sie zu einer Kennzahl sammeln, desto einfacher wird es für Sie, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Hingegen ist es schwierig bei kleinen Datenmengen begründete Änderungen durchzuführen.

Laien treffen nicht selten überstürzte Entscheidungen nach kurzer Zeit und laufen damit Gefahr, die Potenziale von tendenziell effizienten Anzeigengruppen, Anzeigentexten und Keywords sehr außer Acht zu lassen. Die verpassten Chancen von deaktivierten Keywords sind nachträglich so gut wie nicht mehr reparabel.

Seien Sie bereit anfangs etwas „Lehrgeld“ in die Hand zu nehmen, um zu einem geeigneten Zeitpunkt solide, strategisch wegweisende Rückschlüsse zu ziehen.

WEITER GEHT’S ZU TEIL 2

Heute führen wir eine Neuerung bei Google Ads ein: Erweiterte Kampagnen. Dies ist der erste Schritt, mit dem wir Werbetreibenden eine einfachere und intelligentere Kampagnenverwaltung in einer Zeit ermöglichen möchten, in der Nutzer verschiedene Geräte komplementär verwenden.

Vorteile von erweiterten Kampagnen

Die Menschen heutzutage sind fast immer mit dem Internet verbunden und wechseln von einem Gerät zum anderen, um miteinander zu kommunizieren, online einzukaufen, Filme zu schauen, Musik zu hören und vieles mehr. Eine kürzlich durchgeführte Studie hat gezeigt, dass 90 % der Nutzer an einem Tag mehrere verschiedene Geräte verwenden. Außerdem kommen immer wieder neue Geräte auf den Markt – Desktop-Computer, Laptops, Tablets, Smartphones, Hybridgeräte, Mini-Tablets und Fernseher. In Zukunft wird es noch mehr internetfähige Geräte geben, deren Funktionalität immer ähnlicher wird. Durch die sich angleichenden Geräte ähnelt sich auch der Umgang der Nutzer mit Tablets und Computern immer mehr.

Dadurch entstehen vielversprechende Möglichkeiten für Unternehmen. Gleichzeitig wird jedoch auch das Marketing komplexer und zeitaufwendiger. Hier ist ein Beispiel: Eine Pizzeria möchte eine bestimmte Anzeige schalten, wenn ein Nutzer um 13 Uhr auf seinem Arbeitscomputer „pizza“ als Suchbegriff eingibt. Diese Anzeige soll einen Link zu einem Online-Bestellformular oder zu einer Speisekarte enthalten. Sucht jedoch ein potenzieller Kunde, der einen halben Kilometer vom Restaurant entfernt ist, um 20 Uhr über sein Smartphone nach „pizza“, soll eine andere Anzeige erscheinen – z. B. mit einer Click-to-Call-Telefonnummer und der Restaurantadresse. Faktoren wie der Standort, die Tageszeit und der Funktionsumfang des verwendeten Geräts werden für die Auswahl der richtigen Anzeige immer entscheidender.
Bei erweiterten Kampagnen ist es nicht mehr erforderlich, mehrere separate Kampagnen, Berichte und Anzeigenerweiterungen miteinander zu kombinieren und zu vergleichen, um wie oben beschrieben verschiedene Anzeigen in verschiedenen Situationen zu schalten. Der Besitzer der Pizzeria kann all dies ganz einfach zentral verwalten. Mithilfe von erweiterten Kampagnen können Sie Nutzer auf allen Geräten und kontextbasiert (z. B. anhand von Standort, Tageszeit und Gerätetyp) mit den richtigen Anzeigen erreichen.

Wichtigste Merkmale und Funktionen

Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Merkmale und Funktionen.

1. Leistungsstarke Marketing-Tools für die Multiscreen-Welt
Nutzer möchten Suchergebnisse erhalten, die im aktuellen Kontext relevant sind – also für ihr Gerät, ihren Standort und die aktuelle Tageszeit. Erweiterte Kampagnen bieten Ihnen diese Möglichkeit. Sie können Ihre Kampagnen und Budgets leichter verwalten und so die Nutzer erreichen, die verschiedene Geräte komplementär verwenden. Durch Gebotsanpassungen haben Sie die Möglichkeit, die Gebote der Anzeigen für mehrere Geräte, Standorte, Tageszeiten und weitere Optionen zu verwalten, und dies alles in einer einzigen Kampagne.

Beispiel: Der Inhaber eines Cafés mit Frühstücksangebot möchte Nutzer erreichen, die sich in der Nähe befinden und über ihr Smartphone nach „kaffee“ oder „frühstück“ suchen. Mithilfe von Gebotsanpassungen kann er durch drei einfache Einträge erreichen, dass das Gebot für potenzielle Kunden im Umkreis eines halben Kilometers um 25 % erhöht, für Suchanfragen nach 11 Uhr um 20 % gesenkt und für auf einem Smartphone ausgeführte Suchanfragen um 50 % erhöht wird. Diese Gebotsanpassungen können für alle Anzeigen und Keywords in einer Kampagne übernommen werden.

2. Intelligentere, für unterschiedliche Nutzerkontexte optimierte Anzeigen
Potenzielle Kunden, die gerade unterwegs oder in der Nähe Ihres Geschäfts sind, suchen nach anderen Dingen als die, die gerade am Schreibtisch sitzen. Mithilfe von erweiterten Kampagnen werden Anzeigen auf verschiedenen Geräten mit dem richtigen Anzeigentext, Sitelink sowie der richtigen App oder Anzeigenerweiterung geschaltet. Es ist nicht mehr nötig, die einzelnen Kampagnen an jede mögliche Kombination aus Gerät, Standort und Tageszeit anzupassen.

Beispiel: Ein Einzelhändler, der sowohl Ladengeschäfte als auch eine Website hat, kann für Nutzer, die mit ihrem Smartphone suchen, Anzeigen mit Click-to-Call- und Standorterweiterungen schalten. Bei potenziellen Kunden, die auf einem Computer eine Suchanfrage durchführen, erscheint stattdessen eine Anzeige für die E-Commerce-Website. Beide Anzeigen stammen dabei aus der gleichen Kampagne.

3. Erweiterte Berichte zur Messung neuer Conversion-Typen
Neue Technologien machen es möglich, dass Nutzer direkt aus Ihren Anzeigen heraus eine Aktion durchführen können. Potenzielle Kunden, die die Anzeige sehen, können z. B. eine App herunterladen oder in Ihrem Geschäft anrufen. Bisher war es nicht so leicht, diese Interaktionen zu messen und zu vergleichen. Mithilfe von erweiterten Kampagnen haben Sie jetzt die Möglichkeit, ganz einfach Anrufe und App-Downloads in den Google Ads-Berichten als Conversions zu zählen. So können Sie den Wert Ihrer Kampagnen im Detail messen.

Beispiel: Sie können Anrufe, die mindestens 60 Sekunden dauern und über eine Click-to-Call-Anzeige getätigt wurden, in den Google Ads-Berichten als Conversion zählen und sie mit anderen Conversions wie Leads, Verkäufen und Downloads vergleichen.

Upgrade auf erweiterte Kampagnen

In den nächsten Wochen werden die erweiterten Kampagnen optional für Werbetreibende eingeführt. Bis Mitte dieses Jahres werden alle Kampagnen auf erweiterte Kampagnen umgestellt.

Mithilfe von erweiterten Kampagnen können Sie Nutzer erfolgreich ansprechen, die verschiedene Geräte komplementär verwenden. Uns ist jedoch bewusst, dass für die Umstellung möglicherweise zunächst einige Änderungen erforderlich sind.

(Quelle: Inside Google Ads)