,

Growth Hacking mit Content: Reichweite steigern in 5 einfachen Schritten

Growth-Hacking

Wer wünscht sich keine Fluten an Usern, die vollkommen freiwillig auf den eigenen Blog kommen, die eigenen Inhalte lesen, die Reichweite steigern, vielleicht sogar einen Kommentar da lassen und einen Mehrwert aus dem Content auf der Seite ziehen? Mit Growth Hacking wird dieser Wunschtraum zur Realität – zumindest, wenn man ein paar einfachen Schritten folgt. 

Growth Hacking klingt zwar hypermodern, dynamisch und schrecklich kompliziert, aber ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Der Begriff beschreibt einfach nur schlaue Tricks, um das Wachstum anzukurbeln. In unserem Falle: Reichweite steigern, für mehr Interaktionen sorgen und die User glücklich machen. Klingt gut, oder?

1. Seite aufbauen

Content ist King. Aber der König muss standesgemäß residieren. Auf einer Seite könnten sich die besten Inhalte des Internets verstecken – aber wenn das Design schrecklich, die Ladegeschwindigkeit mies und die Optik erschlagend ist, dann wird niemand gerne auf der Seite stöbern. Um die Reichweite steigern zu können, muss also erst einmal der Grundstock geschaffen werden: Ein schönes Nest, in dem der Content es sich gemütlich machen kann. Cleanes Design, klare Formen und Logos, und natürlich eine freundliche Bedienung gehören unbedingt dazu.

2. Content erstellen

Der Dreh- und Angelpunkt beim Reichweite steigern mit Content ist logischerweise der Content. Wir sprechen hier erst einmal nur von Texten, aber natürlich zählen auch Videos, FAQs und Quiz zum Content-Marketing.

Beim Growth Hacking geht es darum, die besten Resultate zu erzielen. Zahlreiche Guides werden nicht müde zu erwähnen, dass Google Inhalte mit mehr als 2450 Wörtern besonders hoch ranken lässt. Das liegt aber nicht an Googles Liebe zu langen Texten, sondern daran, dass so lange Artikel meistens gut recherchiert und strukturiert sind und ein Thema recht umfassend behandeln. Das bedeutet NICHT, dass es der absolut einzig wahre Königsweg ist. Auch kürzere Artikel können knallen, wenn der Mehrwert für den Leser stimmt.

Grundsätzlich gibt es ein paar Tipps, die man für richtig guten Content beachten sollte, um seine Reichweite zu steigern:

  • Relevanz, Mehrwert, Zusatznutzen: Der User sollte etwas von deinen Inhalten bekommen – und wenn es ein gutes Gefühl ist, weil du eine gute Geschichte erzählst.
  • Evergreen-Content, der immer relevant ist, bringt auf lange Sicht mehr (siehe Punkt 5!).
  • Schärfe dein inhaltliches Profil! Wenn du einen Blog über Schreibtipps im Internet hast, dann schreibe auch bitte nur über Schreibtipps im Internet und nicht über dein neues Lieblingsrezept.
  • Gut strukturierter Content wird öfter geklickt als Textwüsten. Überschriften, Listen, Bulletpoints – alles gut im Kampf um mehr Reichweite.
  • Nichts ist unattraktiver als eine verwaiste Webseite. Auch wenn die Interaktionsraten (noch) nicht so gut sind – nicht entmutigen lassen und weiterschreiben! Eine aktive Seite zieht automatisch Leser an.

3. Inhalte und Links verteilen

Irgendwie müssen die User auch erst einmal auf die Idee kommen, deine Seite zu besuchen und deine mühevoll geschriebenen Inhalte zu lesen. Für diesen Schritt bietet sich natürlich Social Media an. Die eigene Facebook-Seite ist schon einmal ein guter Start, aber auch Twitter oder Tumblr sind eine gute Idee. Mit Hashtags sorgt man dafür, dass der Post unter verschiedenen Schlagwörten auftaucht.

ABER: Es nützt nichts, den Link zum neusten Blogartikel gleichzeitig auf Twitter, Tumblr, Facebook, E-Mail, Newsletter, Pinterest, Snapchat, Instagram und per Brieftaube zu verteilen. Viel besser ist es, gestaffelt vorzugehen. Alle Social Media-Plattformen haben unterschiedliche Nutzungszeiten. Verteile die Links zu deinem Post lieber gleichmäßig über die folgenden Tage, um möglichst viele potenzielle Leser zu erreichen. Auch die, die zu unterschiedlichen Zeiten wach sind.

4. Interaktion

Eine weitere Möglichkeit, die eigene Reichweite zu steigern, ist der Link bei anderen Bloggern oder auf anderen Seiten. Aber bitte nicht einfach plump den thematisch halbwegs passenden Link in die Kommentare setzen, sondern wirklich interagieren und etwas beitragen!

Aber du kannst für mehr Reichweite nicht nur mit anderen Bloggern und Profis interagieren, auch die Interaktion mit deinen Usern ist enorm wichtig. Denn zum einen steigert das die Bindung zu dir und deinen Inhalten. Zum anderen gibt das weiteren Usern ein gutes Gefühl, wenn kein Kommentar unbeantwortet bleibt.

5. Recycling und Überarbeitung

Hin und wieder kann es nützlich sein, alte Artikel noch einmal zu verlinken oder ihnen ein Social-Media-Spotlight zu gönnen.

Effektives recyclen hat nicht nur den Vorteil, weniger Arbeit zu verursachen, es ist auch durchaus realistisch, dass viele (Neu-)User noch gar nicht alle guten Artikel aus der Vergangenheit kennen oder durch Zufall so über eine Perle aus dem Archiv stolpern. Desweiteren sorgt das vor allem auf Facebook für eine aktive Timeline. Alles gute Aspekte, die die Reichweite steigern!

Damit deine Inhalte auch in der schnellen Welt des Onlinemarketings relevant bleiben, sollte man gelegentlich seine alten Evergreens durchgehen und die mit neuen Informationen ausstatten. Diese Contentpflege wird sicher nicht unbemerkt bleiben und sorgt dafür, dass auch ältere Artikel als Publikumsmagnet wirken können.

Fazit: Reichweite steigern leicht gemacht

Vielleicht ist es ja gar nicht so einfach. Denn wenn es so einfach wäre, dann würde es ja jeder so machen. Diese 5 Schritte sind nur der Anfang auf dem Weg zum Growth Hacking – wichtig ist es, sie auch durchzuhalten. Denn über Nacht kommen nicht plötzlich Lawinen von neuen Usern dazu (außer natürlich, man wurde an prominenter Stelle erwähnt oder verlinkt). Reichweite steigern ist ein Marathon, kein Sprint. Ein guter Plan und eine konsequente Strategie sind die besten Wege, um die eigene Reichweite langsam, aber stetig zu erhöhen.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.