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So gehen richtig gute Meta-Descriptions

Keiner kommt daran vorbei – Meta-Tags und Meta-Descriptions bestimmen das Bild in den SERPs. Mit einem spannenden Meta-Title und einer verlockenden Meta-Beschreibung stichst Du aus der Masse heraus – aber wie schreibt man richtig gute Meta-Tags? Gibt es eine geheime Formel für den Erfolg in den Suchergebnissen? Wir haben uns das Thema einmal genauer angeschaut.

Wozu überhaupt Meta-Descriptions?

Kurz gesagt: Was ist Dir lieber – ein kleiner Snippet von Deiner Seite, den Google sich automatisch ausgesucht und aus dem Kontext gerissen hat oder eine knackige Beschreibung und Kurzzusammenfassung des Inhalts deiner Seite? Genau. Mit den Meta-Tags kannst Du selbst bestimmen, wie Deine Seite in den SERPs erscheint. Das ist aber nicht der einzige Vorteil:

  • Eyecatcher: Sternchen, Pfeile, Häkchen: Mit Rich-Snippet-Elementen lässt sich das Suchergebnis optisch aufhübschen und zieht damit alle Blicke auf sich
  • Klickverstärker: Wenn der User schon weiß, was ihn auf der Seite erwartet, klickt er vermutlich eher auf Deinen Link
  • Keywordbühne: Google bewertet den Text in Title und Description besonders gut – hier ist also der PERFEKTE Platz für Keywords aller Art!
  • Verführer: Ein gut platzierter Call-to-Action in der Meta-Description wirkt Wunder!

Wie sieht die perfekte Meta-Description aus?

Gibt es die Weltformel für Meta-Descriptions? Die Antwort darauf ist ein klares “Jain!”. Natürlich gibt es Elemente, die in einer guten Meta-Beschreibung nicht fehlen dürfen. Und Du musst Dich beim Schreiben auch an die Regeln von Google halten, damit die Description nicht mitten drin abgehackt wird. Die Basics:

  • Nicht mehr als 156 Zeichen bzw. 928 Pixel
  • Kein Duplicate Content
  • Main-Keywords enthalten

Um diese Schlüsselelemente können wir uns dann eine gute Beschreibung bauen. Wichtig ist hier vor allem, den User abzuholen und daran zu denken, welche Frage er mit seiner Suchanfrage beantwortet haben will. Eine kurze Zusammenfassung der Seite, die sich hinter dem Suchergebnis versteckt, ist also perfekt. Auch das Main-Keyword sollte in der Description vorkommen – schließlich willst Du ja auch gefunden werden.

Shops müssen sich gegen unzählige Konkurrenten durchsetzen. Hier ist es wichtig, ins Auge zu fallen und die USPs, also die Unique Selling Points, in den Fokus zu rücken. Besonders gut funktioniert das mit kleinen Icons oder anderen optischen Elementen.

Zu guter Letzt darf auch der Call-to-Action nicht fehlen. Ein einfaches “Hier klicken” spart Zeichen, ist aber auch etwas langweilig. Shops können hier mit Money-Keywords punkten (“Jetzt bestellen/kaufen/shoppen”).

Gibt es nun also die Formel für tolle Meta-Descriptions? Wenn es eine gibt, dann würde sie ungefähr so aussehen:

<meta name=”description” content=”Main-Keyword weit vorne, gerne kombiniert mit Neben-Keys oder einer Inhaltsangabe. Bei Shops an die USPs denken. Den Call-to-Action nicht vergessen!”>

Do’s und Don’ts für Deine Meta-Beschreibung

Do’s:

  1. Lieber zu kurz als zu lang: Man kann auch auf 156 Zeichen schwafeln. Lieber eine kurze Description schreiben, die auf den Punkt kommt als das Zeichenlimit komplett auszunutzen
  2. USPs integrieren: Schnelle Lieferung! Bester Kundenservice rund um die Uhr! Persönliche Beratung mit Fußmassage und kühlen Drinks! Alles, was die Aufmerksamkeit der User fängt, ist gut. Und das hilft der CTR!
  3. Tools nutzen: Der Serpsimulator ist ein praktischer Zeichenzähler, der dir direkt zeigt, wie dein Ergebnis in den SERPs aussehen wird
  4. Lust wecken: USPs sind schön und gut, aber ein emotionales Wording hat durchschlagende Effekte
  5. Persönlich werden: Kundenansprache ist in – also duze den User, der sich dadurch persönlich angesprochen fühlt

Don’ts:

  1. Alle anderen kopieren: Es gibt einen Grund, warum manche Formeln beliebt sind, aber Querdenker bekommen mehr Klicks
  2. Call-To-Action vernachlässigen: Klar, an “Jetzt kaufen!” ist nichts verkehrt, aber etwas mehr Kreativität darf es schon sein
  3. Wortwitze: Natürlich ist Humor ein toller Eisbrecher, aber gerade auf so wenig Platz solltest Du Dich aufs Wesentliche konzentrieren – und Witze nur einbauen, wenn sie wirklich, wirklich gut sind
  4. Google die Arbeit machen lassen: Wenn Du keine eigene Beschreibung angibst, nimmt sich Google einfach einen Textabschnitt von der Seite. Das kann passen, muss aber nicht.
  5. One size fits all: Duplicate-Content ist auch bei den Meta-Tags nicht gut. Achte darauf, dass sich die Beschreibungen der Unterseiten wirklich unterscheiden und keine falschen Versprechen machen.

Wohin führt der Weg der Meta-Descriptions in der Zukunft?

Jetzt, wo wir wissen, wie eine gute Meta-Beschreibung in der Theorie funktioniert, können wir einen Blick in die Zukunft riskieren. Wie sieht eine gute Meta-Beschreibung 2017 aus? Auf jeden Fall ist sie perfekt für mobile Anzeigen optimiert, hält sich also peinlich genau an die Zeichengrenze. Ob sich die Icons durchsetzen, wird sich zeigen, aber Rich Snippet ist im Kommen. Hier sind die Möglichkeiten von Google noch lange nicht ausgeschöpft.

Was sagt ihr? Worauf achtet Ihr bei der Erstellung eurer Meta-Descriptions?

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